„Die erste Zigarette mit Eifelblick“
Dezember 23, 2011
BÜRGERENGAGEMENT: Die Eifelblickhütte wurde neu eröffnet
Mama hör weg, schmunzeln Jörg und Dirk Pütz bei der Einweihung der Eifelblick-Schutzhütte hoch über Selhof. Die Eifel ist längst nicht mehr zu sehen, aber die Erinnerungen bleiben: „Hier haben wir früher „Cowboy und Indianer“ gespielt und unsere erste Zigarette geraucht“. Mama Pütz nahm das späte Geständnis gelassen zur Kenntnis.
Vor zwei Jahren war die sogenannte Wander- und Schutzhütte abgebrannt. Das rief den Selhofer Orts-und Verschönerungsverein auf den Plan, allen voran den Vorsitzenden, Ratsmitglied a.D., Peter Limbach. Unendlich viele bürokratische Hürden mussten überwunden werden. Limbach schaltete Landtagsabgeordnete Andrea Milz ein, die aktivierte den Petitionsausschuss und ein Wunder geschah. Nach anfänglicher Ablehnung wurde letztendlich, nach einem bürokratischen Marathonlauf, der Neubau genehmigt. Und Limbach zog alle Register. Er vereinte all die, die eben in den schönen, alten Erinnerungen schwelgen. Das Bauunternehmen Hupperich und Westhoven, Architekt Ede Wolf, Statiker Bernd Ufken, die Familien Pütz und Kloss und eben Jörg und Dirk Pütz, die die Kosten übernahmen. Technischer Beigeordneter Jopa Vedders lobte die neu gestaltete Hütte als ein „Highlight“ im Siebengebirge und stellte in Aussicht, dass bald von dort aus auch wieder die Eifel zu sehen sein wird. Wie der Name es vorgibt. Immerhin ist heute noch der Blick auf den Rhein möglich, der Blick auf den Drachenfels und der Blick auf das Postgebäude in Bonn. Wanderer im Siebengebirge werden das zu schätzen wissen.
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