„Eine weihnachtliche Weltreise“ - „a Christmassy World Trip“
November 30, 2007
Bad Honnefer Weihnachtsmarkt – „Eine weihnachtliche Weltreise“
„Macht hoch die Tür, die Tor’ macht weit!“ So könnte man beschreiben, was wir, der EM 03/07 Kurs, gerade versuchen. Die Türen der FH für Jung und Alt zu öffnen, um gemeinsam eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit einzuläuten, und diejenigen zu unterstützen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Also machten wir uns Anfang des Semesters daran, den Weihnachtsmarkt auf dem Campus der FH zu organisieren. Inzwischen sind wir schon sehr weit mit der Planung und Umsetzung der vielen Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Nicht zuletzt auch, wegen der enormen Hilfe, die wir von vielen ansässigen Unternehmen aus Bad Honnef und Umgebung bekommen. So hat das Team, welches sich um das Programm kümmert „sehr nette Erfahrungen mit dem Personal der Stadtsparkasse Bad Honnef gemacht“ das „in jeder Hinsicht super hilfreich“ war und den Besuch des Weihnachtsmannes organisiert und gesponsort hat. Ich persönlich bin absolut begeistert davon, wie gut wir mit der Druckerei „Studiprinter“ zusammen arbeiten. Gemeinsame Überstunden mit Herrn Haase und aufmunternde Worte, wenn man eigentlich schon kurz vor dem resignieren steht, sind nur ein Teil der Aspekte, die mich so
erfreuen und die Arbeit voran bringen. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz. So hat sich zum Beispiel das Programmteam vor kurzem zum gemeinsamen Weih-nachtslieder singen getroffen. Dies sollte die Kreativität der Programmbeschreibungen für das Internet erhöhen, was unter den Kommilitonen, die auch im „take off“ waren, zu Verwirrung führte. Das Wichtigste bei diesem Projekt ist jedoch, das Zusammenleben der Studenten und der Bürger Bad Honnefs noch mehr zu stärken und zusammen zu arbeiten, wenn es darum geht denen zu helfen, die unserer Hilfe bedürftig sind.Und so freue ich mich schon auf das erste Dezemberwochenende, wenn es heißt: „Bad Honnefer Weihnachtsmarkt – Eine
weihnachtliche Weltreise“.
Bad Honnef Christmas Market – a Christmassy World Trip
It’s Christmastime on campus! We’re opening the doors of the FH for young and old, to ring in together a happy holiday season, and to support those dependant on the help of others. And we started at the beginning of the semester to organize the Christmas market on the campus of the IUAS. But by now we’ve come pretty far with the planning and execution of everything that must be done. This has been made much easier through the fantastic help of many resident businesses from Bad Honnef and surroundings.
The team responsible for the program says: “The staff at the Stadtsparkasse Bad Honnef was great,
helpful in every way!” I’m personally thrilled by our cooperation with the printing shop Studiprinter.Working with Mr. Haase for long hours and the words of cheer and support when I was just
about to give up were only part of the fun that that brings us one step closer to our event and that make this all so satisfying. Recently,we were looking for new words to describe our event on the internet, so we got together to sing carols in the Take Off – I think it seemed quite strange to our fellow students! Nevertheless, the most important aspect of this project is to further strengthen the relationship of the students and the citizens of Bad Honnef and to work together to help those who need our support. I’m looking forward to the first December weekend, when the motto will be: „The Bad Honnef Christmas Market – a Christmassy World Trip“.
Wie im richtigen Leben
November 30, 2007
In den letzten Monaten häuften sich bei mir die Arztbesuche a) wegen eigener Krankheiten (man wird schließlich nicht jünger), b) als Begleitung meiner 88jährigen Mutter, so dass ich mit unserer famosen Gesundheitsreform näher in Kontakt kam, als mir lieb war, und mir dabei mehr als einmal der Kragen platzte.
Mein endgültiges „Erweckungserlebnis“ hatte ich, als ich an der Pinwand in einem Wartezimmer ein Angebot für einen ärztlichen Geschenkgutschein entdeckte. Eigene Erfahrungen, Gespräche mit Freunden und Kollegen brachten mich zu der Überzeugung, dass diese Reform wenigstens ein Gutes hat: Bald wird das mühselige weihnachtliche Geschenkeaussuchen erheblich vereinfacht werden, jedenfalls für die Leute der mittleren Mittelschicht und abwärts. Zum Beispiel Osteoporose, diese chronische und schmerzhafte Knochenkrankheit, wenn für diese Krankheit in der Familie eine genetische Veranlagung besteht,sollte man zur Vorbeugung unbedingt beizeiten eine Knochendichtemessung machen lassen. Leider müssen wir neuerdings diese Untersuchung selber zahlen.
Wer klamm im Geldbeutel ist und sie deshalb immer wieder aufschiebt, wacht eines Tages mit zerkrümelnden Knochen auf, die beim kräftigen Händedruck des Notarztes, zerbrechen. Also wünscht sich Mutter dieses Jahr zu Weihnachten eine Knochendichtemessung als Geschenk. Opa bekommt dagegen ein Bündel Taxigutscheine.Kann er sich doch noch allzu gut daran erinnern, als vor 1 Jahr sein gebrochenes Bein im Krankenhaus versorgt wurde, und er fürsorglich mit dem Rollstuhl vom Behandlungsraum bis zur Eingangstür gefahren und dort dann weniger fürsorglich auf die Straße gekippt wurde. Opas knappe Rente gab kurz vorm Ersten keine Taxifahrt mehr her, und einen von der Krankenkasse bezahlten Transportschein gibt es nur, wenn der Patient über keinerlei Extremitäten mehr verfügt, mit deren Hilfe er nach Hause robben kann.
Vater bekommt ein neues Gebiss geschenkt. Er hat einen humanen Zahnarzt, der Ratenzahlung gewährt. Ist zwar etwas langweilig, 10 Jahre lang immer dasselbe (nämlich die 12 Monatsraten) geschenkt zu bekommen, aber Sohn Hubert hat noch einen mit Tannenbäumen geschmückten Apothekengutschein dazugelegt.
Nur Tante Inge ist ganz übel dran. Sie braucht ein Gebiss und ein Hörgerät, da sie einen Hörsturz erlitt, als sie die neueste Gas- und Stromrechnung erhielt. Seitdem hört sie nichts mehr. Aber ein Gebiss und ein Hörgerät – das übersteigt das Budget der Familie! Zudem braucht sie auch noch eine neue Brille. Das Gestell könnte ihr Onkel Herbert schnitzen, aber die Gläser gibt es nicht einmal bei ebay günstig. Ihre finanziellen Reserven sind aufgebraucht. Sie hatte die angekündigten Regierungsmaßnahmen zum Klimaschutz falsch eingeschätzt. „Klimaschutz hat höchste Priorität in allen Bereichen!“ hieß es vollmundig. Also würde wohl als erstes der öffentliche Nah- und Fernverkehr gefördert werden, so dass ein jeder den Klimakiller Auto stehen lassen könne. Daher hat sie das Autofahren aufgegeben. Nun, die Benzinpreise schossen ungebremst in die Höhe.Tante Inge triumphierte - ein kurzer Triumph! Die Preise für Fahrkarten rasten ebenfalls ungebremst in die Höhe und die Pendlerpauschale in die Tiefe. Also nahm Tante Inge eine Hypothek auf ihr Haus auf, um ihre Fahrkarten für die Fahrt zur Arbeit usw. bezahlen zu können. Doch da Züge und Busse sehr unpünktlich und selten fahren, verlor sie als Folge ihre Arbeitsstelle wegen dauernder Unpünktlichkeit. Hinzu kam,dass sie als Hausbesitzerin als eine Klimakillerin 1. Grades (noch vor der Industrie und den Flugzeugen) eingeschätzt wurde – um die klimafreundlichen Sanierungsmaßnahmen, die Unsummen verschlungen, bezahlen zu können, musste sie eine weitere Hypothek aufnehmen.
Tante Inge hat nun Schulden, ist pleite und arbeitslos. Aber da sie inzwischen gar nichts mehr hört und sieht, verfällt sie in Lethargie. Immerhin braucht sie nun kein Gebiss mehr, da sie kein Geld mehr hat, um sich etwas zu essen zu kaufen. Also arrangierte sich die Familie mit Tante Inges schwieriger Situation und schenkte ihr ein riesiges Bündel Tütensuppen.
Neffe Karl-Heinz machte zusammen mit mehreren besorgten Ärzten eine Eingabe bei der Krankenkasse, dass man doch die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen wieder kostenfrei stellen solle. Die Krankenkasse antwortete, dass sie absolut jeden Cent brauche, den sie von den Versicherten bekommen könne. Es gehe inzwischen weniger um die Managergehälter und die Büropaläste – nein, man habe jetzt große Probleme, die Folgekosten, die durch die nicht stattgefundenen Vorsorgeuntersuchungen entstanden seien, zu bezahlen. Der Weihnachtsmann kam daraufhin auf die Idee, den Krankenkassenmanagern und den Regierungsmitgliedern, die unter ähnlichen Problemen litten, Kurse für die Entwicklung des logischen Denkens zu schenken. Doch die Herrschaften lehnten dankend ab. Dafür habe man keine Zeit, da man schon genug mit der Arbeit am vorgeschriebenen Qualitätsmanagement zu tun habe, das zwar „sauteuer“ aber notwendig sei, um verbesserte Arbeitsabläufe und Kostensenkung garantieren.
Daraufhin stelle der genervte Neffe die Theorie auf, dass die Sparmaßnahmen der Krankenkassen wohl langfristig doch erfolgreich sein werde, weil die Bevölkerung aufgrund mangelnder oder zu spät erfolgter ärztlicher Versorgung nur noch wenige Jahre in den Genuss einer Rente komme und so die Ausplünderung der Rentenkassen endlich ein Ende habe. Außerdem sei die Rente der kommenden Generation so gering, dass die zukünftigen Rentner eh nicht mehr ausreichende Gesundheitsvorsorge betreiben könnten.
Und dann klagte er auch noch öffentlich über die geringe Höhe der Renten für die zukünftigen Rentengenration. Aber dieser Jammerei wurde sofort abgeschmettert mit dem Argument, dass schließlich jeder Bürger die Möglichkeit hat, sich als Abgeordneter in den Bundestag wählen zu lassen und er somit nach 4 Jahren Abgeordnetendaseins die Möglichkeit hat, seine Rente um monatlich 1.500 Euro aufzustocken. Richtig greifen würde diese Idee allerdings nur,wenn man die Zahl der Abgeordneten im Bundestag erheblich erhöhen würde.
Die Personen als solche in diesem Leserbrief sind in ihrer familiären Zusammensetzung zwar frei erfunden, aber jede einzelne mit einem der genannten Probleme lebt wirklich in Bad Honnef und gehören nicht gerade zu den Ärmsten der Armen, und vor allem die finanziellen Probleme sind alleine in meinem Bekannten- und Kollegenkreis real existierend (nur bis jetzt noch niemand eine Hypothek für Fahrkarten aufnehmen musste, und der Opa hatte Gott sei Dank einen guten Freund, der ihn nach Hause fuhr – aber es soll ja auch Opas oder sonstige Leute ohne gute Freunde geben – was machen die?) Das Gegenargument lautet bei finanziellen Problemen mit der Krankenkasse, dass Leute unterhalb eines Mindesteinkommens unterstützt werden – aber wehe, man liegt einen Euro über diesem Mindesteinkommen, oder eine
unerwartete, aber notwendige Ausgabe senkt Einkommen oder Rente.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Autorin dieses köstlichen Leserbriefes,
ich habe beim kopieren des Beitrages durch einen dummen Zufall den Namen gelöscht. Bitte, verehrte Schreiberin melden Sie sich, ich werde den Namen in der kommenden Ausgabe gebührend veröffentlichen.
großARTig: 30. November 2007
November 30, 2007
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
eigentlich wollte ich hier mit Ihnen gemütlich über Weihnachtsplätzchenrezepte plaudern, aber es ging quasi dermaßen viel ab in der Woche, Sie werden das gar nicht glauben wollen. Ehrlisch!
Es wurde gebrüllt, geschrien, ja, es ist fast zu einer Schlägerei gekommen. Wo? Im ehrwürdigen Weinhaus Steinbach zu Rommersdorf-Bondorf, dem beschaulichen Ortsteil. Beobachter der Versammlung des Bürgervereins der dort tagte trauten ihren Ohren und Augen kaum. Der alte Vorstand brüllte den Neuen an und der neue Vorstand den Alten. Und nun ist der neue Vorstand, Peter Mohr, zurück getreten.
Aufgestaute Aggressionen sollen sich da wohl mächtig entladen haben. Vereinsleben find ich prima. Apropos: Der Kur- und Verkehrsverein seit Jahrzehnten ohne Kurs und Verkehr – zuckt wieder: In der kommenden Woche findet eine Versammlung statt.
So, jetzt arbeite ich mal meine Merkzettel ab: Bürgermeisterinkandidatin Cornelia Nasner, CDU, hat vergangene Woche alle Haushalte mit einem Prospekt beglückt. Nachdem ich das gelesen hatte, konnte ich frohlocken: Keinen Satz gefunden, den ich nicht schon 100 Mal gehört hätte war darin zu lesen. Auch: Bad Honnef sei kein Sanierungsfall! Jubeeel! Am gleichen Tag mahnt der Kölner Regierungspräsident einen unverzüglichen Sanierungsprozess an, den der Bürgerblock im Rat(los) vergeblich eingefordert hatte. Dumm gelaufen. Sehr oft kommt in dem Prospekt – gestaltet in Bonn, nicht in Bad Honnef – das Wort „bedauern“ vor. 1.000 Jahre war ihre Partei an der Regierung, nun geht alles den Bach runter, und Frau Kandidatin bedauert das. Cool, sehr cool. Wir lesen: Haushaltsprobleme müssen gelöst werden. Rrrrischtisch! Aber: Wie, wie, wie? Frau Nasner,wie? Ich bin schon mal sehr gespannt auf das Prospekt von der SPD. Ich lach mich jetzt schon mal weg, quasi rein prophylaktisch.
Nun der Knaller: Bürgerblock, FDP und FWG haben ja per Stellenangebot einen knallharten Sanierer-Bürgermeister gesucht und wohl auch gefunden. Son jungen Typen, 44 Jahre alt, drei Kinder, stahlblaue Augen. Entschuldigung, das ist jetzt mal nur eine Vermutung. Und Frau Drenker wird den
Kandidaten an die Hand nehmen und mit ihm einen Stadtrundgang machen, damit der mal sieht, was hier abgeht. Und dann wird saniert: Räte und Verwalter raus aus dem Rathaus und rein mit einem Vollversorger inklusive vorhandener Tiefgarage. Der Sanierer, nennen wir ihn Bruce, wird sich mit einer
Kettensäge bewaffnen und in Pollertown Selhof alle Poller abrasieren, damit die Linzer Straße wieder Luft bekommt und er wird auch die Innenstadt von den Pollern befreien, damit die Einzelhändler wieder parkende Kunden bekommen. Bruce wird im Business Park eine Wellness-Landschaft mit einem Hotel
bauen lassen. Bruce wird den Park der Villa Merkens in einen Nationalpark umwandeln. Bruce wird jeden Morgen zwischen sechs und sieben Uhr mit Peter Wirtz joggen und dabei werden die Probleme der Region gelöst. Bruce will es! Frau Nasner schreibt: Wir brauchen einen attraktiven Lebensmittelanbieter in der
Innenstadt… ich habe keine Tränen mehr, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich gehe jetzt an die Theke m.V.und frische meinen Feuchtigkeitshaushalt auf.
Ich wünsche Ihnen ein feucht- fröhliches Wochenende. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…
Basketball - Die Dragons waren einfach Grosse-artig!
November 28, 2007
Bremen Roosters vs. SOBA Dragons Rhöndorf 72:92 (15:10, 13:33, 14:23, 30:26)
Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die SOBA Dragons beim Gastspiel in Bremen. Unter dem Strich warfen aber weder Verkehrs-Chaos noch aufopferungsvoll kämpfende Roosters die Rhöndorfer aus der Bahn. Nervenstark meisterten die Jungs um Headcoach Olaf Stolz alle Klippen und landeten einen hoch verdienten 92:72-Auswärtserfolg (43:28).
Schon vor dem ersten Hochball gerieten die Dragons ordentlich ins Schwitzen. Stau ohne Ende ließ das Team auf heißen Kohlen sitzen. Erst auf den letzten Drücker, exakt 30 Minuten vorm regulären Spielbeginn, erreichte man die Spielhalle in Bremen. So mussten sich die Spieler im Bus ins Trikot werfen, ihre Sprunggelenke tapen und die Muskulatur dehnen. Für die taktische Einstimmung blieben gerade einmal fünf Minuten Zeit. „So erklärt sich auch unser etwas zäher Start ins Spiel“, forderte Olaf Stolz Verständnis ein. In der Tat erwischten heiße Roosters die Dragons eiskalt mit einem 8:0-Lauf. Erst in der sechsten Minute visierten die Drachen den gegnerischen Korb erstmals erfolgreich an. Im ersten Viertel standen für Rhöndorf magere zehn Pünktchen zubuche. Für den Dragons-Coach dennoch kein Grund zur Nervosität: „Es konnte für uns nur darum gehen, Bremen nicht zu weit wegziehen zu lassen und das ist uns gelungen.“ Stimmt, auch dem Gastgeber gelangen nur 15 Zähler im ersten Spielabschnitt.
Pünktlich zum zweiten Viertel hatten die Dragons dann ihre Betriebstemperatur erreicht – wobei einer vor Spiellaune schier brannte. Chris Grosse zeigte es allen Kritikern, markierte binnen fünf Minuten zwölf Punkte und war quasi Vater der ersten Rhöndorfer Führung (27:25 / 17“). Dann kochte die Stimmung in der Halle kurzzeitig hoch. Ein unsportliches und zwei technische Fouls gegen die Heimmannschaft sorgten für ein gellendes Pfeifkonzert der Kulisse. Chris Krzyminski versenkte immerhin vier der sechs fälligen Freiwürfe und legte sechs Punkte aus dem Feld nach. So konnten die Rheinländer mit einem komfortablen Vorsprung zum Pausentee schreiten (43:28 / 20“).
Nach dem Seitenwechsel machten die Dragons dann in der Defensive wie Offensive richtigen Dampf. Und Kelvin Parker übernahm, trotz zwickendem Oberschenkel, das Kommando auf dem Parkett. Immer wieder setzte der Dragons-Guard seine Mitspieler glänzend in Szene, was seine insgesamt sechs Assists nur bedingt widerspiegeln. Kontinuierlich baute Rhöndorf die Führung bis auf 26 Punkte aus (68:42 / 31“), neun Minuten vor Schluss schien die Messe gelesen. „Da hatten wir das Spiel im Kopf schon gewonnen und uns zu sehr in Einzelaktionen verstrickt“, räumte Olaf Stolz offen ein. Auf der anderen Seite ging Bremen in der Defensive deutlich aggressiver zur Sache und Playmaker Al Elliott (21 Pkt.) drehte mächtig auf. Punkt um Punkt holten die Hausherren auf und nach einem Dreier von Taha Alassari waren die Roosters plötzlich wieder bis auf neun Punkte dran (78:69 / 38“). Doch die Dragons legten den Hebel nochmals um, verteidigten in der Crunchtime als Team, zwangen den Gegner zu schwierigen Würfen und sammelten die Rebounds konsequent ein. So musste Bremen einsehen, dass dieses Ding nicht mehr zu drehen war.
„Trotz des deutlichen Resultats, Bremen war ein starker Gegner, der zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat“, lautete das Fazit von Olaf Stolz. Mit der Leistung des eigenen Teams sei er sehr zufrieden. Insbesondere freue ihn die Galavorstellung von Chris Grosse. „Er haderte zuletzt mit sich selbst. Ich war mir jedoch immer sicher, dass er dem Team jederzeit viel geben kann.“ In Bremen waren es 26 Punkte, vier Dreier bei sechs Versuchen, zehn verwandelte Freiwürfe bei 14 Versuchen und eine Trefferquote von 75 Prozent aus dem Feld. Einfach Grosse-artig!
Statistik:
Rhöndorf (Pkt./3er): Krzyminski (14), Parker (9), Grosse (26/4), Rojik (8), Malbeck (13), Lange, Dlouhy (4), Kovacev (5/1), Harbut (13)
Bremen (Pkt./3er): Alassari (3/1), Elliot (21/5), Fikiel, Franke, Hakonowitz (9), Johnson (6/1), Njei (10/2), Sabourin (2), Woolery (12/1), Zazai (9)
Rhöndorf/Bremen: Feldquote (45%/39%), 3er (514/1020), Freiwürfe (3347/2231), Rebounds (41/30), Turnover (17/21), Assists (10/11), Steals (10/9), Blocks (1/2), Fouls (27/33)
Durchschnittlich 215 Einsätze
November 27, 2007
Eine der Dienstleistungen, die der Rhein-Sieg-Kreis seinen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellt, ist der Feuer- und Katastrophenschutz sowie der Rettungs- und Notarztdienst. Unter anderem auch, um einen Überblick über Art und Umfang dieser Leistungen zu erhalten, werden sämtliche Einsätze beim Rhein-Sieg-Kreis dokumentiert.
Für das vergangene Jahr, genauer für die Zeit von November 2006 bis jetzt, sind beeindruckende Zahlen zu vermelden. 80 Mal pro Tag, sprich rund 29.000 Mal im vergangenen Jahr ist ein Rettungstransportwagen ausgerückt. Notarzteinsatzfahrzeuge wurden 40 Mal pro Tag, also 15.000 Mal im Jahr angefordert. Krankentransporte gab es 30.000 im vergangenen Jahr, also rund 82 Transporte pro Tag. Ebenso unwirklich, aber dennoch wahr, scheint die Zahl 1000, wenn es um bekämpfte Brände im Kreisgebiet im vergangenen Jahr geht. Das entspricht in etwa drei Brandeinsätzen pro Tag. rund 3.500 Mal wurde technische Hilfe geleistet, zum Beispiel bei eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen. Das sind 10 Einsätze pro Tag. Insgesamt wurden durchschnittlich 215 Einsätze an jedem der 365 Tagen im Jahr geleistet. Die integrierte Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst erreicht im Schnitt alle 100 Sekunden eine telefonische Meldung aus der Bevölkerung. Der größte Teil davon sind Meldungen über den Notruf 112 und Anfragen und Bitten zu qualifizierten Krankentransporten.
Kreisweit stehen 600 Einsatzfahrzeuge aller beteiligten Feuerwehren und der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebensrettungs Gesellschaft und Rettungshundestaffeln zur Verfügung. In den 19 kommunalen Feuerwehren und den 2 Werkfeuerwehren mit 110 Standorten sind circa 3.500 ehrenamtliche und 120 hauptberufliche Feuerwehreinsatzkräfte tätig. Sie sind kreisweit so organisiert, dass durchschnittlich 8 Minuten nach einer Alarmauslösung durch die Leitstelle die ersten 9 Einsatzkräfte und 5 Minuten danach nochmals 13 Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichen. Im Rettungsdienst stehen der Leitstelle 6 Notarzteinsatzfahrzeuge, 16 Rettungswagen und 22 Krankentransportfahrzeuge, von denen 11 Fahrzeuge aufgrund ihrer Ausstattung und der Qualifikation der Besatzung auch als Rettungswagen eingesetzt werden können, zur Verfügung.
Der Rettungsdienst ist kreisweit so organisiert, dass zumindest in 90 Prozent aller Fälle im städtischen Bereich 8 Minuten nach Alarmauslösung und im ländlichen Bereich 12 Minuten nach Alarmauslösung das erste Rettungsdienstfahrzeug die Einsatzstelle erreicht. Daneben stehen der Leitstelle bei den beteiligten Hilfsorganisationen weitere Fahrzeuge und Personal zur Verfügung, um auch bei einem Massenanfall von bis zu 50 Verletzten diese ordnungsgemäß und bestmöglich versorgen zu können. Bei den Hilfsorganisationen werden circa 1.500 ehrenamtliche und 150 hauptberufliche Einsatzkräfte durch die Feuer- und Rettungsleitstelle eingesetzt. Insgesamt stehen in diesem kompletten Hilfeleistungssystem im Rhein-Sieg-Kreis also 5.000 ehrenamtliche und 270 hauptberufliche Einsatzkräfte für die Bürgerinnen und Bürger bereit.
Mit diesem Überblick wird deutlich, welche logistische Leistung in der Leitstelle tagtäglich erforderlich ist. All dies geschieht zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet, dabei wird die Qualität laufend überprüft und optimiert.
Löwenburgschulkinder besichtigen das Rathaus
November 26, 2007

Die Schüler/innen der Klassen 4 a und 4 b der Städt. Gemeinschaftsgrundschule Löwenburg besuchten Bürgermeisterin Wally Feiden und stellten viele Fragen an das Stadtoberhaupt.
Die Lehrer Kerstin Walkembach und Walli Haselbauer hatten die Kinder zwar vorbereitet auf den Besuch, aber die Fragen selbst waren nicht abgesprochen. Umso mehr freute es die Bürgermeisterin, die vielen spontanen Wortmeldungen zur Ausstattung des Rathauses, zur Politik und Person zu beantworten. Im Anschluss
besichtigten die Löwenburgkinder das Rathaus. Erst einmal ließen sich die Schüler/innen die Einrichtung des Ratssaals erklären. Dann wollten sie wissen, ob es Bürgermeisterin Feiden in Bad Honnef gefällt. Sie berichtete, dass sie wegen des familienfreundlichen Hauses von Bonn nach Bad Honnef gezogen sei, dann aber festgestellt habe, wie schön die Landschaft hier ist. Aber wie wird man eigentlich Bürgermeisterin? Wahl und Wahlperiode wurden erklärt. Die Kinder wollten auch wissen, ob es aufregend war, gewählt zu werden und ob es Spaß macht, Bürgermeisterin zu sein. Beides konnte die Bürgermeisterin mit einem klaren Ja beantworten, weil sie gerne etwas für die Stadt tue. Sie erklärte die Hauptaufgaben einer Bürgermeisterin und berichtete von ihrem Einsatz für weiterführende Schulen, bessere Straßenverhältnisse, Entwicklung der Spielflächen, mehr Arbeitsplätze, damit sich endlich etwas im Haushaltsetat der Stadt verbessere.
Die Löwenburgkinder trugen auch ihre Wünsche vor. Ganz oben auf der Liste steht die Einrichtung von Bolz- und Basketballplätzen. Dieser Wunsch wird im Übrigen von allen Kindern, die bei der Bürgermeisterin vorsprechen, geäußert. Die Bürgermeisterin konnte berichten, dass sich der Rat dafür ausgesprochen hat, ein “Lokales Bündnis für Familie” zu gründen, das von der Bundesregierung unterstützt wird. Dann sollte es möglich sein, mehr kinder- und familienfreundliche Projekte zu verwirklichen. Weiter wünschten sich die Löwenburgkinder besser ausgestattete Kinderspielplätze. Zum Verkehr trugen sie vor, dass die Autos weniger rasen sollten. Vor der Löwenburgschule parkten öfters Autos auf dem Gehweg, so dass die Kinder gezwungen sind, auf die Straße auszuweichen. Von der Verwaltung wird derzeit geprüft, ob durch das Aufstellen von Hindernissen die Situation entschärft werden sollte.
Obwohl die Kinder noch fleißig aufzeigten, musste die Fragestunde abgebrochen werden, weil die Zeit wie im Flug vergangen war. Bürgermeisterin Wally Feiden bedankte sich bei den Löwenburgkindern und wünschte sich, immer so ein aufmerksames Publikum. eb
Demonstration
November 26, 2007
Der Konflikt des Marburger Bundes mit den katholischen Krankenhäusern in Deutschland verschärft sich.
Die Ärztevereinigung rief am vergangenen Donnerstag in Berlin die Ärzte an Caritas-Krankenhäusern zu einer Demonstration am 5. Dezember in Bad Honnef auf. Ziel seien bessere Arbeitsbedingungen für Ärzte und eine angemessene Vergütung. Derzeit sei die Lage der Mediziner an katholischen Einrichtungen katastrophal.
Ein mehrstündiges Gespräch mit dem Katholischen Krankenhausverband und dem Katholischen Büro in Berlin blieb nach Einschätzung des Marburger Bundes an diesem Donnerstag ergebnislos. Der neue Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, warf den kirchlichen Trägern vor, Ärzte “im Namen christlicher Nächstenliebe regelrecht auszubeuten”.
Campus: Grußwort der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn
November 23, 2007
Wir freuen uns, dass mit der Bad Honnefer Wochenzeitung eine neue Lokalgröße den Schritt ins weltweite Netz wagt und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit um Bad Honnef der Welt ein Stückchen näher zu bringen.
Das Internet ist eines der wichtigsten Informationsmedien des 21. Jahrhunderts. Es öffnet Türen, die sonst verschlossen blieben: welches Medium ermöglicht es sonst, sich Immobilienanzeigen im Mittleren Westen der USA anzuschauen, die ungeliebte Kristallschüssel der Schwiegermutter meistbietend zu versteigern, Wetterinformation der entlegensten Weltteile einzuholen, Reisen per Returntaste zu buchen?
„Statistiken belgen, dass 65% der Erwachsene online sind; Tendenz steigend. Die Internetseite der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn wurde in den letzten zwei Wochen von Menschen aus 85 Ländern aufgerufen“ so Dr. Florian Schütz, Präsident der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn.
Dr. Florian Schütz, Geschäftsführung
bösARTig: 23. Novemver 2007
November 22, 2007
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
wenn Sie jetzt quasi diebadhonnefer.de auf Ihrer Tastatur eintippen, dann finden Sie die HWZ auch im Internet. Aber anders! Der Aufbau der Seite wird wohl noch ein paar Wochen dauern und daran sollten Sie bitte auch mitarbeiten, damit die Seite allen Spaß macht. Weltweit! Mit Beiträgen Bildern oder Videos können Sie sich und die Stadt darstellen, genau, bloß nicht bloßstellen. Mein Administrator, Christian Preuß, der, der die Seiten in wochenlanger Tag- und Nachtarbeit entwickelt hat, der hat gesagt: In spätesten 6 Wochen sind wir bei Google ganz oben, wenn irgend jemand auf der Erde Bad Honnef eingibt. Warum machen wir diese Seite? Kein Medium hat sich schneller verbreitet als das Internet. In zehn Jahren stieg der Anteil der Nutzer von 6 Prozent auf über 60 Prozent heute. Damit haben knapp 50 Millionen Deutsche ab 14 Jahren Zugang zur Internet-Welt. Der stärkste Zuwachs wird zukünftig von den „Silver Surfern“ ausgehen, also von Menschen wie ich. Na ja, und die Jugend kann quasi überhaupt nicht mehr ohne Netz. Eine riesige Auszeichnung haben wir bereits bekommen. Mein Sohn (21) hat gesagt: „Fette Seite, Alter“.
Zurück zur Zeitung. In einer neuen Studie steht geschrieben, dass 65 Prozent aller Deutschen zur Zeitung greifen, um über das Geschehen im Ort und der Umgebung auf dem Laufenden zu bleiben. Am Glaubwürdigsten seien dabei Lokalzeitungen. Danach folgen Hörfunk und Fernsehen. Apropos Fernsehen: Auf unserer Homepage werden Sie natürlich auch verstärkt Filme, na gut, sagen wir erst mal Filmchen, sehen. Bad Honnef mit Rat und Tat in bewegten Bildern. Schauen Sie sich einfach um, Sie werden täglich Neuigkeiten entdecken. Soweit die Werbung in eigener Sache, kommen wir nun zum Wetter. Nee! Telefon!
Son Mist, ausgerechnet jetzt. Huch, ich sehe gerade, dass meine Bräunungscreme auch Nebenwirkungen hat: Gelbe Fingernägel! Gut das jetzt Handschuhzeit ist. Wo waren wir stehen geblieben? Ah, beim Telefon…tut, tut…der Teilnehmer hat aufgelegt. Mist. Und wie kriege ich jetzt meine Fingernägel wieder weiß? Nun denn: Derzeit sprießen Bürgerinitiativen ja wie Pilze aus dem holperigen Honnefer Boden. Ich meine, dass das quasi ein Zeichen dafür ist, dass die Bürger sehr zufrieden sind mit der Politik. Etwa nicht? Wer lacht denn da? Die Initiative m.V., „Pro Bad Honnef“, trifft sich am kommenden Donnerstag erstmals, um mit Politikern und Bürgern ernsthaft über den geplanten Vollversorger in Rhöndorf zu plaudern. Eine Frage, die sich dabei stellt, ist: Ist Rhöndorf tatsächlich unterversorgt, oder ist das eher nur eine wage
Vermutung?
Oh, oh, nun klingelt’s wieder. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich höre soeben, dass der Ausschuss für Bauen und Planen abgesagt wurde. Mangels Themen! Unglaublich! Aber ich lasse das jetzt einfach mal nur so im Raume stehen: Von Ausschüssen hin zu Initiativen – das ist ein guter Weg für
Bad Honnef. Ich wünsche Ihnen ein bezauberndes Wochenende – und viel Spass mit der neuen Homepage!
Nationalpark Siebengebirge - 10 Fragen und Antworten
November 19, 2007
Der Kreis und die anliegenden Kommunen Bonn, Königswinter und Bad Honnef haben ja gesagt zu einem Nationalpark Siebengebirge. Anwohner und Waldbesitzer hegen dagegen Bedenken.
Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten. 10 Fragen und Antworten (Pdf)



