Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Rückblick auf die Aalkönigszeremonie 2007 in Text, Bild und Video

November 19, 2007

Von heftigem Trennungsschmerz geplagt

Das Honnefer Aalkönigsfest hat seine eigenen Gesetze, seine Rituale und für das ehrwürdige Komitee verspricht es immer wieder Nervenkitzel pur kurz vor dem Beginn der Krönungsfeierlichkeit: Kommt der zukünftige König pünktlich? Das Honnefer Aalkönigsfest hat hart gesottene Fans und davon gibt es Jahr für Jahr mehr. Obschon die Aussagen vieler Gäste nicht widersprüchlicher sein können: Es ist zu
warm, es ist überfüllt, es ist hektisch, es ist zu laut, es ist zu langatmig – aber es ist einfach phantastisch! Eben einmalig!

Einlass: 18.45 Uhr: Sehen und gesehen werden. Fernsehkameras: Das ZDF ist da, und der WDR. Das ist
selten in Bad Honnef. Das Aalkönigskomitee machts möglich. Im Avendi Hotel findet der Sponsorenempfang statt. Uraalkönig Wolgang Clement und der scheidende König Friedrich sind pünktlich zur Stelle. Anruf von König Peer in spe: Er ist in seinem Wohnort Bad Godesberg angekommen und kommt pünktlich um 19.30 im Kurhaus an. Aufatmen! König Lothar I hängt im Stau auf der A3 fest. Das kann dauern. Hoffentlich hält er durch! Die komplette Autobahn ist gesperrt. Das Handy von Komiteemitglied Klaus Wirtgen glüht. 400 Gäste schwemmen das Foyer im Kurhaus. 40 Service-Mitarbeiter sorgen für Sekt und Bier. Erstmals werden die Pressevertreter gemaßregelt: Keine Fotos während der Veranstaltung
an den Tischen oder auf der Bühne. Zulass erst bei den Königsreden. Das kam nicht wirklich gut an: Der „Stern“ schreibt: Während die Pressevertreter abgeschieden hoch oben auf der Empore bei Kassler Braten
bei schwindender Laune gehalten werden, schlemmen die Gäste im Saale Aalragout…“

Friedhelm OstGefühlte Temperatur auf der Empore: 50 Grad. Zum Glück gilt Rauchverbot im Saale. Aalkönigsfestkenner wissen, dass sie nach dem Krönungsakt für jeden verlorenen Schweißtropfen
bestens entschädigt werden: Bei der Party im Foyer. Hautnah mit den Aalkönigen, die Aale versteigern. Die letzten Gäste verlassen das königliche Kurhaus um 4.30 Uhr. Der Grund: Es war kein einziger Tropfen Bier mehr in den Leitungen. Zurück zum Fest: Ein gut gelaunter Moderator Friedhelm Ost übersieht
Wally Feiden:„Wären Sie doch auf einen Stuhl gestiegen, dann hätte ich Sie nicht übersehen.“ Die Bürgermeisterin kontert cool: Wir müssen sparen. Diese Stadt kann sich nur noch kleine Bürgermeisterinnen leisten.“ Der Saal tobt.

22 Uhr: Im Foyer und vor dem Kurhaus kommen die Raucher zu ihrem Recht. Und Gelegenheitsraucher: „Peer Steinbrück, aber machen Sie bitte kein Foto.“ Irgendwann, gegen 23 Uhr, wird das Aalvolk erlöst:
König Friedrich I steht auf der Bühne: Laudatio auf den neuen König. Merz ist sichtbar allerbestens gelaunt. Er scheint zu spüren, dass er gleich umjubelt wird. Nach der Rede heißt es: „Das war die beste, die pointenreichste Laudatio bisher.“

Friedrich MerzExklusiv in der HWZ: „Sehr geehrtes Aalvolk, hoch dekorierter Vor-Vor-Vorgänger, verehrter Nachfolger! Als Sie mich, liebes Aalvolk, vor einem Jahr auf den königlichen Aalthron gesetzt haben, konnte ich nicht ahnen,wie schwer es mir fallen würde, schon 12 Monate später dieses Amt wieder abgeben zu müssen. Ich bin von heftigem Trennungsschmerz geplagt, die Vorstellung allein, schon in weniger als einer Stunde wieder zu den normalen Bürgern zu gehören, ist mir schlicht ein Graus.

Ich hatte mich schnell daran gewöhnt, ein König zu sein, und jeden Gedanken daran verdrängt, jemals in meinem Leben wieder etwas anderes zu sein als ein gekröntes Haupt. Die Vorstellung gar, irgendwann wieder für ein politisches Wahlamt der flüchtigen Gunst der Wählerinnen und Wähler ausgesetzt zu sein, ist mir so fremd geworden, dass ich mich diesem Gedanken auch nach dem Verlust dieses Amtes als Aalkönig nicht wieder zuwenden werde. Zu schön war es,wenigstens für ein Jahr ein aristokratisches Leben hoch über Ihnen, verehrtes Aalvolk, zu führen. Sie sind leider auch meinem Ansinnen nicht gefolgt meine Erhebung in den Königsstand für erblich zu erklären.

Die Thronfolge wäre in eindrucksvoller Weise gesichert gewesen. Ich bin extra nur für mein Aalvolk Grossvater eines männlichen Nachfahrens geworden, der schon im zarten Alter von 6 Monaten alle Merkmale eines würdigen Nach-Nachfahrens aufweist. Auch mein Sohn hatte sich innerlich bereits auf ein Leben ohne Sorgen auf dem Aalthron zu Bad Honnef vorbereitet. Daraus wird nun alles nichts. Sie haben stattdessen in vulgär-demokratischer Weise entschieden, mich abzulösen. Aber nicht nur das, Sie brechen radikal mit dem Wenigen, das ich aufzubauen vermochte, setzen sich über alle Standesregeln und Konventionen hinweg und ersetzen ausgerechnet mich durch einen Sozialdemokraten. Nun denn, dann soll die Sozialdemokratisierung aller Lebensbereiche auch hier im schönsten Teil des Rheintales ihren Lauf nehmen. Von Erich Honecker schon wissen wir es: Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Fuchs noch Hase auf! Oder so ähnlich jedenfalls.

Damit Sie, sozialdemokratisiertes Aalvolk, gleichwohl wissen, mit wem Sie es zu tun haben, will ich meiner letzten Pflicht Genüge tun und Ihnen heute Abend meinen Nachfolger vorstellen: Er hat seine Karriere in Schleswig-Holstein begonnen. Von dort ist er gekommen, um in Nordrhein-Westfalen erst Finanzminister, dann – nun schon mit königlich- herrschaftlicher Attitüde – Ministerpräsident zu werden. In diesem Amt ist er ein gefolgsamer Untertan eines anderen politischen Alphatieres gewesen, das seinen Lebensweg stark geprägt hat. Aber als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen wurde er schon nach kurzer Zeit abgelöst vom ersten wirklichen Arbeiterführer, den dieses Land je hatte und auch wirklich brauchte. Das Amt in Düsseldorf konnte ihn aber auch schon mittelfristig nicht wirklich ausfüllen, wenn man allein sieht, wie oft und wie lange sein Nachfolger im Urlaub weilt.
Seine Karriere in der Politik wäre trotzdem jäh zu Ende gewesen, wenn er nicht dem Ruf der Dame unserer aller Herzen, Angela Merkel, gefolgt wäre und seit bald zwei Jahren nun einen herausragenden Platz in Berlin einnimmt. Dort begegnet er allen politischen Größen dieser Republik im täglichen Dialog. Mit seiner modischen Kurzhaarfrisur liegt er dabei nicht immer im Trend seiner Partei, versöhnt sich dann aber gern mit pazifistischen Übungen, die in seiner Partei besonders gut ankommen. Steinbrück ist fürsorglich und bereit, die Kasse zu öffnen, wenn es um die Gesundheit seiner Ministerkollegen geht. Dieser Service wurde erst kürzlich für alle verbindlich im Bundeskabinett eingeführt. Allerdings war der behandelnde Arzt der letzte, den man in Berlin nach Einführung der Gesundheitsreform für diese Aufgabe finden konnte. Steinbrück ist stets fröhlich bei der Arbeit, besonders der Umgang mit Kabinettskollegen aus der Unionsfraktion ist ihm immer eine Quell großer Freude. Richtig wohl fühlt er sich aber immer noch im Kreis derer, die einmal Ministerpräsidenten waren und jetzt – wie er schon früher – neue Aufgaben und Herausforderungen suchen. Dabei stört es ihn überhaupt nicht, dass einige seiner früheren politischen Weggenossen mittlerweile unter Quarantäne stehen oder das Fach gewechselt haben. Eine besondere Freundschaft verbindet ihn mit Franz Müntefering, der immer für klare Luft im Kabinett sorgt. Er teilt diese Freundschaft mit dem ersten Throninhaber, den diese Stadt in der Neuzeit hatte, mit Aalkönig Wolfgang l. Alle drei sind sich in inniger Eintracht und Freundschaft fest verbunden. Und wie für jeden Politiker ist Ihrem zukünftigen Aalkönig Peer l. die Begegnung mit der Basis besonders wichtig. Hier kann er zeigen, dass er für jedes Problem eine Lösung parat hat!

Nun lasst mich meine Königwürde die immer Freude, niemals Bürde, gleich weiterreichen an den Mann der mehr als nur Finanzen kann.“

Zum Video der Aalkönigszeremonie 2007 . . .

Der aalige Wirtschaftskreislauf

November 19, 2007

Peer SteinbrückKönig a.D., Friedrich Merz, erhält nach seiner Rede Standing Ovations. König Peer, „ich habe mir nur ein paar Stichpunkte gemacht“, entführt sein Volk in den „aaligen Wirtschaftskreislauf“ der Republik. Der neue Aalkönig, der Bundesfinanzminister, befasst sich mit der großen Politik, verteilt Seitenhiebe an die Kollegen aus der CDU und bezeichnet sich als Idealbesetzung für den Thron, „als gebürtiger Fischkopp und mittlerweile integrierter Rheinländer.“ Neue Steuern werde es bei ihm nicht geben, aber ob er die „alten Steuern“ anhebe, dass ließ er offen.

Nach der Krönungszeremonie durch das Komitee verewigt Steinbrück seinen Handabdruck für den „Walk of Fame“,wie alle anderen Könige vor ihm auch. Als er hört, dass auch Verona Feldbusch dort ihre zarten Fingerchen verewigen ließ, will er seine Hand ganz schnell zurück ziehen. Er lässt sich überreden.Am Tag nach der Zeremonie schreitet das Aalkönigskomitee mit den Ex-Königen Wolfgang Clement und Friedrich Merz und Bürgermeisterin Wally Feiden vom Kurhaus aus zur Internationalen Fachhochschule, um sich dort über eine weitere Honnefer Erfolgsgeschichte zu informieren.

Ein Gedicht für Peer I

November 19, 2007

Friedrich MerzMehr recht als schlecht hab ich regiert
in diesem rheinischen Geviert
und hab mit sanfter Gönnerhand
gedient der Stadt, dem Volk, dem ganzen Land.
Jetzt wird es Zeit, das Zepter abzugeben,
mit Dank zurück den Blick zu heben
auf den Monarchen, der mir folgen soll.
Mein Glas ist leer, das seine voll.
Ab heut regiert Euch König Peer
ein richtger Aal, direkt vom Meer
aus Hamburg von der Nordseeküste
der eigentlich rheinisch reden müsste,
so lang ist er wohnhaft schon
im kleinen Nachbarstädtchen Bonn.
Er ist der strenge Kassenwart
der schnell den Blick für Zahlen hat.
Er ist der Mann der Mehrwertsteuer,
ein Steuerraubtier, Ungeheuer,
der stolz die Mehreinnahmen präsentiert:
nachdem er uns, die Steuerzahler ruiniert.
Sein Haushalt ist fast ausgeglichen
da er auch alles eingestrichen
was an Reichtum so vorhanden
und viele gar nicht lustig fanden.
Nach Honnef kommt zur rechten Zeit
der neue Mann, der blitzgescheit
erkennt, dass Ebbe in des Rathaus-Kassen
und reiche Bürger schon zusammenpassen.
Er wird auch hier den Haushalt schnell sanieren,
bevor die Bürger das kapieren
dreht er an der Gewerbesteuer
für viele wird das schnell sehr teuer.
„Doch von Erfolg gekrönt ist nur der rasche
Zugriff in des Nächsten Tasche!“
Ich wünsch Euch Glück mit diesem König,
von Sanftmut, Gnade hält er wenig.
Er weiß es auch, dass nicht vom Brot allein
der Mensch das Recht hat, Mensch zu sein.
Er wird die Künste fördern, die Musik,
die Kultur als Ganzes stets im Blick.
Er wird sich als gütiger Herrscher zeigen
am Ende werden nur die Steuern steigen!
Ihr werdet’s trotzdem nicht bedauern,
fangt bloss nicht an, mir nachzutrauern.
Ein gutes Jahr wünsch ich dem Volke
das diesen Wechsel halt so wollte.
Und augenzwinkernd lasst mich sagen:
Ihr konntet keinen Bessren haben
als diesen König Peer, der Aal
er ist für Honnef erste Wahl
!

Rhein-Sieg-Kreis: Feinstaubplaketten ab 1.1.2008 Pflicht in Umweltzonen

November 19, 2007

Rhein-Sieg-Kreis (mw) – Besonders belastete Gebiete, insbesondere Großstädte, sind verpflichtet, ab 1. Januar 2008 auf der Grundlage von Luftreinhalteplänen der Bundesländer zum Schutz der Umwelt so genannte „Umweltzonen“ einzurichten. Wer ab dem 1. Januar 2008 mit einem Kraftfahrzeug in den als „Umweltzone“ ausgewiesenen Bereich einer Stadt fahren will, muss sein Fahrzeug mit einer „Feinstaubplakette“ gekennzeichnet haben. Die Plaketten haben je nach Schadstoffgruppe des Fahrzeuges unterschiedliche Farben, nämlich grün, gelb und rot. Die Farbe der Plakette zeigt an, ob eventuell eine Einschränkung oder ein Verbot für das Fahren in einer Umweltzone besteht.

Auch für Gasfahrzeuge gilt die Plakettenpflicht. Ausgenommen von der Plakettenpflicht sind bestimmte Fahrzeuge wie mobile Maschinen und Geräte, Arbeitsmaschinen, land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen sowie zwei- und dreirädrige Fahrzeuge, zum Beispiel Mofas, Motorroller und Motorräder.

Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes, macht insbesondere Handwerker, die in Köln arbeiten, auf die Notwendigkeit der Plakette aufmerksam, damit diese keine unliebsamen Überraschungen erleben. Handwerker, die im Besitz eines Regio-Handwerkerparkausweises sind, der vor dem 22. Oktober 2007 ausgestellt wurde, sind solange berechtigt, auch ohne Plakette in die Umweltzone einzufahren, bis die Gültigkeit ihres Ausweises abläuft.

Grundlage für die Plakettenpflicht ist die „Verordnung zur Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge“ (Plakettenverordnung), die am 1. März 2007 in Kraft getreten ist. Sie regelt bundeseinheitlich die Kennzeichnung von Pkw, Lkw und Bussen mit Plaketten je nach Schadstoffgruppen. Die Zuordnung der Kraftfahrzeuge zu den Schadstoffgruppen erfolgt nach der in den Fahrzeugpapieren eingetragenen Emissionsschlüsselnummern.

Die Feinstaubplaketten sind gegen Vorlage der Zulassungsbescheinigung Teil I beim Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises in der Hauptstelle in Siegburg und in seiner Außenstelle in Meckenheim erhältlich. Ab sofort können die Plaketten aber auch in den Bürgerämtern der Gemeinden und Städte des Rhein-Sieg-Kreises erworben werden. Die Feinstaubplakette kostet 5,00 Euro.

Ausführliche Informationen zur Feinstaubplakette können im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de über den Pfad Bürgerservice / Dienstleistungen / Verkehr mit dem Suchbegriff „Feinstaubplakette“ oder unter www.umweltzone-nrw.de abgerufen werden. Auskunft erteilen auch Margot Roos im Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises – Der Landrat - in Siegburg, Rufnummer 02241 / 13 2060, und Willi Pieniak in der Außenstelle in Meckenheim, Rufnummer 02225 / 940 950 30.

Neuer Leiter des Regionalforstamtes - „Ein Nationalpark wäre etwas ganz Besonderes“

November 19, 2007

Landrat Frithjof Kühn empfing vergangene Woche den neuen Leiter des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft, Uwe Schölmerich, zu dessen Antrittsbesuch im Kreishaus in Siegburg.

Als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit nannte Uwe Schölmerich den wichtigen Kontakt zu den Kommunen vor Ort, um auch die Betreuung in der großen Fläche gewährleisten zu können und die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit. Besonders wichtig sei zurzeit auch die aktive Mitarbeit an dem Entwicklungsprozess eines möglichen Nationalparks Siebengebirge. Uwe Schölmerich ist hier durch seine Mitarbeit im Arbeitskreis Trägerschaft intensiv eingebunden. „Ein Nationalpark Siebengebirge wäre etwas ganz Besonderes – ein Umweltbildung in einem Ballungsraum“, sagte Uwe Schölmerich. Dabei sei es erstaunlich, dass man in Deutschland den Begriff Nationalpark fast immer zwingend mit „unendlichen Weiten“ in Verbindung bringe. „Unsere Nachbarn zum Beispiel in Belgien oder den Niederlanden haben hier ein ganz anders Verständnis“, sagte Schölmerich weiter, „der Nationalpark Hooge Veluwe ist auch nur etwa 5.500 Hektar groß und dennoch unverzichtbar für die Natur und die Naherholung.“

Das durch die Neuordnung der Forstämter in Nordrhein Westfalen entstandene Forstamt Rhein-Sieg-Erft ist seit dem Sommer zuständig für die Bereiche Bonn, Köln, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis, mit insgesamt etwa 60.000 Hektar Waldfläche. Etwa 23.000 Hektar davon sind als Staatswald im Besitz des Landes NRW. Der Hauptsitz des neuen Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft ist in Eitorf. Das Gebäude des ehemaligen Forstamtes Bonn in Bonn-Röttgen wird als Nebenstelle weiterhin genutzt.

Arbeitskreise und Lenkungsgruppe kommen gut voran - „Chance für die gesamte Region“

November 19, 2007

Vergangene Woche fand im Haus Bachem in Königswinter die 3. Sitzung der Lenkungsgruppe zum Nationalpark Siebengebirge statt. Unter anderem wurden Fortschritte in den Arbeiten der insgesamt fünf Arbeitskreise besprochen.

„Die Ergebnisse der Arbeitskreise müssen in der Lenkungsgruppe noch untereinander abgestimmt werden“, sagte der für das Thema Nationalpark zuständige Co- Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Christoph Schwarz, „doch die Arbeiten in den Arbeitskreisen kommen, trotz der teilweise sehr komplexen Themen, sehr gut voran, so dass es danach aussieht, dass wir unseren Zeitplan einhalten können“.

Einheitlich berichteten die Leiter der fünf Arbeitskreisen von der außerordentlich guten Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Von den regionalen Umweltverbänden über die Interessensgemeinschaften bis hin zu den politischen Vertretern sind alle sehr kooperativ und an guten, konstruktiven Lösungen interessiert“, sagte Christoph Schwarz weiter. Die Lenkungsgruppe hat sich vorgenommen noch in diesem Jahr aus
den Ergebnissen der Arbeitskreise einen Zwischenbericht zu erarbeiten. Dieser soll, zusammen mit allen anderen Informationen und Grundlagen, die für eine Grundsatzentscheidung erforderlich sind, Anfang 2008 den politischen Gremien zugeleitet werden. Gleichzeitig soll der Bericht in einer Informationsveranstaltung öffentlich vorgestellt und erläutert werden. Erst nach entsprechend positiven Entscheidungen in den kommunalen Parlamenten wird das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MUNLV) das förmliche Verfahren, einen
Nationalpark Siebengebirge einzurichten, einleiten.

Die fünf Arbeitskreise beschäftigen sich mit den folgenden Themen: Nutzungen im Nationalpark, Nationalpark und Infrastruktur, Bürger-Nationalpark – Ideen zu einer künftigen Trägerschaft, Ökologie sowie Tourismus – Naturerlebnis als Wirtschaftsfaktor. In den Arbeitskreisen sind neben den Behörden wie MUNLV, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), Rhein-Sieg-Kreis und den betroffenen Städten auch die regionalen Umweltverbände, sowie diverse Vereine, Verbände, Kirchen und Interessensgemeinschaften vertreten. „Neben der Klärung der fachlichen Fragen, ist es uns wichtig die Menschen in den Prozess mitzunehmen und gemeinsam an dieser großen Chance für die gesamte Region zu arbeiten“, sagte Kreisdezernentin Annerose Heinze, „darum ist es uns auch so wichtig, dass alle Akteure in den Arbeitskreisen mit am Tisch sitzen“.

Die Lenkungsgruppe wird geleitet von Thomas Neiss vom MUNLV. In ihr sind vertreten: das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) durch Dr. Rolf Brocksieper, der Rhein-Sieg-Kreis durch Kreisdirektorin Annerose Heinze, Co-Umweltdezernent Christoph Schwarz und Brigitte Kohlhaas vom Wirtschaftsdezernat, die Stadt Bonn durch Stadtdirektor Dr.Volker Kregel, die Stadt Königswinter durch den technischen Beigeordneten Hubert Kofferath, die Stadt Bad Honnef ebenfalls durch ihren technischen Beigeordneten Bernd-Josef Vedders, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW durch Bernd Schwontzen und Frank-Dietmar Richter, die Bezirksregierung Köln durch Harald Brandt und der Verschönerungsverein Siebengebirge (VVS) durch den Vorsitzenden Herbert Krämer.

GESPRÄCH: Juppi Pütz wird 70 Jahre alt - „Der Wandel im Handel bleibt auch heute noch beständig“

November 19, 2007

Der Wandel im Handel bleibt auch heute noch beständig

Juppi PützHerzlichen Glückwunsch zum 70sten Geburtstag Herr Pütz, wie geht es Ihnen?
Soweit so gut. Nur leider machen mir meine Beine zurzeit Schwierigkeiten. Ich kann schlecht gehen,wahrscheinlich ist ein Nerv eingeklemmt.

Sie blicken auf erfüllte, erfolgreiche 70 Jahre zurück, was waren für Sie die schönsten Momente?
Meine Hochzeit mit meinem Gretchen. Die Geburt unserer Söhne Jörg und Dirk und natürlich unsere 3 Enkelkinder die aus mir einen stolzen Opa gemacht haben.

Wie sieht ihr Tagesablauf heute aus, wir sehen Sie oft im HIT Markt?
Es ist alles etwas beschaulicher geworden. Frühaufsteher bin ich aber immer noch. Der Hit Markt ist und bleibt mein Leben. Die Weinabteilung liegt mir nach wie vor besonders am Herzen. Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen, guten Tropfen und ich finde sie auch.

…und jetzt kommen Sie gerade aus dem Urlaub?
Ja, wir kommen gerade von Mallorca zurück und haben dort die letzten schönen Sonnentage genossen. Leider waren es nur 10 Tage, aber die waren wunderschön.

Eine gute Fee erfüllt Ihnen einen Wunsch für Bad Honnef, was würden Sie sich für die Stadt wünschen?
Ich liebe meine Heimatstadt und ich möchte nirgendwo anders leben. Mein Wunsch wäre es, eine blühende Stadt zu sehen, mit vielen jungen Familien und einer belebten, quirligen und attraktiven Innenstadt.

Sie haben vor 40 Jahren mit Helmut Kloss einen Einkaufsmarkt in Bad Honnef gegründet – wie kam es dazu?
Mein Schwager hatte ein kleines Lebensmittelgeschäft auf der Linzer Straße und ich führte eine Lebensmittelfiliale in Königswinter. Unsere Überlebenschancen waren damals denkbar schlecht und so
reifte der Entschluss etwas Gemeinsames zu machen. Am 2.März 1967 eröffneten wir den SB Netto
Markt Pütz & Kloss auf 311 qm am Honnefer Kreuz.

Aus der Sicht des Kaufmanns, was sind die gravierendsten Unterschiede im Handel zwischen damals und
heute
?
Nichts ist so beständig wie der Wandel im Handel. Als Kaufmann muss man erkennen, was der Kunde
wünscht und wo der Trend hin geht. Damals wie heute ist es wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen und
richtig zu reagieren.

Wie sieht für Sie die nähere Zukunft aus?
Im kommenden Jahr feiert der neue Hit bereits seinen 10ten Geburtstag. Zeit, um mal wieder etwas Neues zu machen. Die Planungen laufen auf Hochtouren und ich kann einige Highlights versprechen. Natürlich wünsche ich mir für die Zukunft Gesundheit für mich und meine Familie.

Herr Pütz, vielen Dank für das Gespräch.

BÜRGERMEINUNG 2007: Studenten der FH werten die HWZ-Umfrage und eine Befragung aus - In der Stadt fehlt die Transparenz

November 19, 2007

Mehrere Hundert Fragebögen haben die Studenten der Internationalen Fachhochschule in den vergangenen Wochen ausgewertet. Dazu eine Umfrage, die sie in der Fußgängerzone und am HIT Markt gemacht hatten. Die Ergebnisse liegen nun vor.

Bad HonnefAuf die Frage, was an Bad Honnef besonders gut gefällt, lautete die häufigste Antwort: Die Lage zwischen Rhein und Siebengebirge. Auf die Frage, was nicht gefällt, wurden die Antworten schon umfangreicher. Fast alle Befragten beklagen die Verkehrs-und Parkplatzsituation und den Dreck in der Stadt. Danach folgen die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Innenstadtgeschäfte, die fehlende Gastronomie für Jugendliche und die Unfähigkeit der Honnefer Politik.

Vielfach wurde der Wunsch geäußert, die Politik möge im Sinne der Stadt zusammen arbeiten und nicht gegen einander. Der Bahnhof sei eine Katastrophe und: Viele Bürger vermerkten, dass ihnen das Hallenbad fehlt sowie ein Kino. Bei den Freizeitbeschäftigungen der Befragten stehen Schwimmen und Wandern ganz oben. Danach folgen Fitness, Sport, Radfahren und Konzert-und Theaterbesuche. Allerdings nicht in Bad Honnef sondern in Köln und Bonn. Das kulturelle Angebot vor Ort sei unbefriedigend.

Eine Mehrheit der Bürger kann das kulturelle Angebot nicht bewerten, da es schlecht oder überhaupt nicht vermarktet wird. Bei der Bewertung der Freizeitmöglichkeiten sagten 30 Prozent der Befragten, sie seien gut, 33 Prozent halten sie für ausreichend, 25 Prozent halten sie für schlecht. Zu den erwünschten Veranstaltungen zählen Sportveranstaltungen, Konzerte oder Festivals auf der Insel. Ganz im Sinne der FH haben viele der Befragten angegeben, dass das „Wir-Gefühl“ zwischen Bürgern und Studenten verbessert werden müsste. Darauf haben die Studenten spontan reagiert. Geplant werden ein sommerliches Grillfest auf dem Campus, ein Tanzfest für ältere Mitbürger, Info-Stände auf dem Martini Markt und ein Weihnachtsmarkt im St. Anno Park.

Bei den Recherchen der studentischen Arbeitsgruppe kamen interessante zahlen zum Vorschein. So gibt es in der Stadt 124 Vereine, davon 30 Sportvereine, 16 Jugend-und Bürgervereine, neun Karnevalsvereine. Jeder zweite Bürger ist Mitglied in einem Verein. 11 Prozent der befragten Honnefer suchen täglich ein Honnefer Restaurant auf. 23 Prozent gehen regelmäßig essen, 54 Prozent manchmal und 9 Prozent nie. 11 Prozent bevorzugen Restaurants in der Umgebung. Bei der Beurteilung des gastronomischen Angebotes in der Stadt heißt es: 15 Prozent sagen sehr gut, 40 Prozent sagen gut und 12,7 Prozent sagen schlecht. 53 Prozent sind unzufrieden mit dem Preisleistungsverhältnis. Durchschnittlich haben die Honnefer Restaurants 292 Gäste pro Woche. Von 34 befragten Gastronomen sind 16 zufrieden mit dem Geschäft.

Bei der Betrachtung des Einzelhandels fällt auf, das es ungewöhnlich viele Apotheken, Frisöre und Bäckereien in der Stadt gibt. Dürftig sei das Angebot in Sachen Herrenmode, Spielwaren und Möbel. Die stärksten kulturellen Veranstaltungen sind laut Auswertung der Fragebögen die Stadtfeste. Als schlecht wird das Angebot von Theater-,Konzert-und Ausstellungsveranstaltungen bezeichnet.

Insgesamt wurde bei den Befragungen fest gestellt, das es in Bad Honnef an Transparenz fehle. In kaum einem Bereich werde vernünftiges Marketing betrieben. Daher würden Angebote verpuffen und Veranstaltungen unter Resonanz leiden.

Gewünscht wird ein einheitlicher Internetauftritt und ein einheitlicher Veranstaltungskalender in dem nicht jede Veranstaltung unter die Rubrik „Kultur“ fällt.

“Freundliche Atmosphäre” v. Hartmut Rogler

November 16, 2007

Immer wieder wird das Instrument des Leserbriefes doch von Mitbürgern dazu benutzt, der Stadtverwaltung einen Spiegel vorzuhalten, wenn nicht gar, sie zu belehren. Ich finde es daher an der Zeit, dem Rathaus auch einmal mit Wohlwollen gegenüber zu treten und will hier – auch zur Information für künftige potentielle Ordnungsverletzer – berichten wie unsere Verwaltung den straffällig gewordenen
Bürger auch freundlich und unmissverständlich aufklärt, so dass er einsichtig, ja fast schon geläutert, sich künftig korrekt verhält und Übertretungen vermeidet.

Der zugrunde liegende Sachverhalt ist schnell geschildert: Bei einem Besuch des Honnefer Krankenhauses zur Vorbereitung einer notwendigen Knieoperation, wollte ich schmerzgeplagt den Fußweg möglichst kurz wählen und parkte in der Rommersdorferstraße an einer Stelle,wo Parken laut Verkehrsschild erlaubt ist. Der Gehsteig ist dort schmal bis auf die Stelle vor dem Haus Nummer 60, welches etwas zurückgebaut ist und daher über einen breiten Gehweg verfügt. Ich hielt es daher für sinnvoll, genau da mit zwei Rädern auf dem Gehweg zu stehen, um die relativ enge Straße weitgehend frei zu halten, während der verfügbare Gehweg für Fußgänger auch mit Kinderwagen jederzeit ausreichend war.

Nach zwei Tagen bekam ich eine Verwarnung der Stadt wegen Parkens auf dem Gehweg. Im Rathaus wies mir der freundliche Pförtner bereitwillig den Weg zum Ordnungsamt.Im ersten Dienstzimmer schickte mich eine ebenso freundliche, Kaffee trinkende Dame mit der Bemerkung, sie sei da nicht zuständig, in den nächsten Raum.Dort herrschte eine durchaus gemütliche Büro-Atmosphäre, was durch die zwischen die Akten auf den Tischen drapierten Plätzchentüten noch gesteigert wurde. Der Kaffee trinkende Beamte klärte mich auch gleich freundlich darüber auf, dass Parken auf dem Gehweg eben Parken auf dem Gehweg und eine Amtshandlung nun mal eine Amtshandlung sei,wie breit der Gehweg an dieser Stelle wäre, spiele dabei keine Rolle. Die Verwarnung bestünde zu Recht und ich könne mir künftig eigene Überlegungen sparen und solle mich einfach nur an die Hinweisschilder halten. Trotz dieser bündigen Auskunft wagte ich noch den Hinweis, dass in der Reichenbergerstraße ständig beiderseits auf dem Gehweg geparkt würde, obwohl das a doch auch nicht erlaubt sei. Etwas ungeduldig, denn der Kaffee drohte nun wohl kalt zu werden, belehrte mich der Beamte, dass die Stadt dort eben dieses Verhalten dulde und dort auch, sobald man dazu Zeit finden werde, noch entsprechende Hinweisschilder aufgestellt würden. Das lässt, meine ich, an Klarheit nichts zu wünschen übrig und gibt mir und ich denke auch allen Mitbürgern Sicherheit für zukünftige Parkmanöver in unserer wohlbehüteten Stadt. Geradezu erfreulich fände ich es auch,wenn ich ich mit dem Verwarnungsgeld einen kleinen Beitrag zum Ankauf eines Weihnachtsbaums für die Fußgängerzone hätte leisten können. Hartmut Rogler

bösARTig: 16. November 2007

November 16, 2007

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

gestern war ich 40 Minuten lang in der Bundesliga! Ich habe mit Herrn Ost telefoniert, der kurz vorher mit Angela Merkel einen Termin hatte. Ich wollte den Regierungssprecher a.D. eigentlich nur kurz fragen, ob er denn mal an einer Diskussion zur Rettung der Stadt teilnehmen würde. Stichwort: Businesspark. Herr Ost hat gesagt: Nein! Patsch! Herr Ost hat aber auch gesagt: „Ich liebe diese Stadt! Ich lebe gerne hier, also kann ich mir vorstellen, ihr auch zu helfen. Aber: Ich muss spüren, dass hier alle gemeinsam nach vorne wollen. Das spüre ich zur Zeit nicht. Hier geht es immer noch nur um die Interessen Einzelner.“ Ich liebe die Gespräche mit Friedhelm Ost! Er sagt: „Eine Kommune muss unentwegt daran arbeiten, um die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen.“ Ganz einfach! Was macht Bad Honnef? Politik und Verwaltung senken kontinuierlich die Lebensqualität. Aber auch uneinsichtige Laden-Vermieter seien schuld. Honnef Süd wird nicht ausgebaut, weil verblendete Zeitgenossen, ich nenne mal noch keine Namen, einfach ihren Blick auf Grün und Rehe nicht verbauen lassen wollen. Eigennutz! Zum Schaden der Stadt! Man kann es ja kaum fassen, da hat man einen hochkarätigen Wirtschaftsspezialisten in der Stadt, der aber erstens nicht gefragt wird, und zweitens nicht mit Dilettanten an einen Tisch will. Letzteres ist zu verstehen.

So, kommen wir nun zum Tagesgeschäft in der Kreisliga Bad Honnef. Unsere „Kleine Bäckerin“, Inge Mohr, schließt bald ihre Geschäfte in Bad Honnef und Rhöndorf. Dabei fällt mir ein: Was macht eigentlich unser Wirtschaftsförderer, der Herr Fuchs? Gibt’s den noch? Ich hab keine Ahnung. Da fragen wir doch mal unseren Arzt oder Apotheker. Die sind übrigens auch schwer sauer, einige, weil denen in Rhöndorf ein Ärztehaus vor die Nase gesetzt werden soll. Mit Apotheke, inklusive Parkplatz mit Getränkemarkt. Ja, ja, schön ist‘s hier. Der Realschulast in der Hauptschule ist nun nach einjähriger Diskussion, zuletzt gestern Abend auf der Ratssitzung, endgültig abgeknickt. Apropos Rathaus: Mir ist aufgefallen, dass der Teppich im Rathaus-Treppenhaus übersät ist mit unendlich vielen Flecken. Das ist iggelich! Was war noch? Der
Bad Honnefer Rat hat nun mit den von Ruth Hoppe gegründeten „Freien Grünen“ sieben Fraktionen. Und: Am Sonntag, 19. Oktober 2008, findet die Bürgermeisterinnen-Wahl statt. Entschuldigung, Telefon! Das ist doch nicht wahr… hömmal, nein! Meine sehr verehrten Damen und Herren, am Donnerstag, 14 Uhr, quasi am helllichten Tage wurde in Francos Wohnung eingebrochen. Haustür aufgeschlagen und alles durchwühlt. Minuten vorher fand im Geschäft von Richard Gaedeker, fünf Meter entfernt, ein Einbruch statt. Tür eingetreten. Laptop geklaut! Direkt an der Hauptstraße. Unfassbar!

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