“Merkels Macht - auf den Spuren der Kanzlerin”
Dezember 29, 2007
Porträt von Stephan Lamby und Michael Rutz, Sendung: Mittwoch, 2. Januar 2008, 21.45 Uhr, Das Erste
Worauf beruht Angela Merkels Macht? Wie gelingt es der Kanzlerin immer wieder, selbst hart gesottenen politischen Gegnern Kompromisse abzuhandeln? Was treibt sie an? Und was ist der Preis für Ihre Art zu führen? Die Autoren Stephan Lamby und Michael Rutz haben die Kanzlerin über ein Jahr hinweg mit der Kamera beobachtet. Für ihre Dokumentation über Angela Merkel führten sie ausführliche Interviews mit politischen Gegnern und Weggefährten und mit internationalen Größen wie George W. Bush und Tony Blair. So bekennt sich der US-Präsident während des Gesprächs mit den Autoren zwar als “Merkel Fan” , relativiert jedoch gleichzeitig den vermeintlichen Erfolg der Kanzlerin beim Klimaschutz. Auf die Frage, ob er seine Position zum Klimaschutz verändert habe, entgegnet George W. Bush: “Nicht wirklich. Aber immerhin hat sie mich dazu gebracht, eine Strategie zu entwickeln, mit der Amerika sich gut fühlen kann” (Wörtlich: “Not really. I mean, I was glad, she highlighted the issue. And because she made climate change such an integral part of the G8 it caused me to come up - to devise a strategy that I thought America could be comfortable with.”) Die ARD-Dokumentation “Merkels Macht” nutzt außen- und innenpolitische Ereignisse, um die Machtstrategien der Kanzlerin zu deuten. Durch Interviews mit der Kanzlerin, ihren Freunden und Gegnern gelingt es den Autoren, Merkels Balanceakt zwischen einer Politik der “kleinen Schritte” , harten Entscheidungen und der Absicherung ihrer Macht zu zeichnen. Freund und Feind loben zwar Merkels Fähigkeit zuzuhören und in Konfliktsituationen nicht grob zu werden. Gleichzeitig hinterlässt ihr wachsendes Misstrauen Spuren, nicht nur bei Angela Merkel selbst. Die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, meint, dass Angela Merkel alles ihrem Ziel unterordne, das Amt der Kanzlerin auszufüllen: “Das ist knallhartes Machtinteresse!” Merkel selbst sagt, sie sei bestimmt nicht gesprächiger geworden, da ihr jedes Wort mehrfach im Mund umgedreht werde. “Ich versuche so präzise wie möglich zu sprechen und so wenig wie möglich an Interpretationsspielraum zu lassen.”
Joschka Fischer zum Thema: Wie ich das Jahr 1968 und seine Folgen erlebte.
Dezember 29, 2007
Joschka Fischer, Ex-Außenminister, verdankt sein frühes Revoluzzertum Ende der 60er Jahren auch dem Rockpoeten Bob Dylan. “Als ich diesen Bob Dylan das erste Mal gehört habe”, sagte Fischer dem Tagesspiegel am Sonntag, “wuchs in mir das Gefühl eines weiten Landes, dieses: Lass alles hinter Dir!” Die Texte, so Fischer, habe er zwar damals nicht wirklich verstanden, umso mehr aber die Botschaft der Musik. “Das hat etwas in mir zum Klingen gebracht, etwas, das einfach nicht mehr kompatibel war mit Öffingen oder Stuttgart”. Fischer räumte ein, dass er seinen Eltern in jener Zeit viel Kummer bereitet habe. Sein Schulabbruch sei zu Hause als “die größte Katastrophe überhaupt” begriffen worden, seine Heirat im schottischen Gretna Green als “Akt der Rebellion”. Seine Sturm- und Drangzeit, die ihn unter anderem auch ans Fließband zu Opel geführt hat, sieht der frühere Außenminister durchaus kritisch. “Die Vorstellung, dass man unter den Bedingungen des Rechts- und Sozialstaates Bundesrepublik Deutschland eine Revolution machen könnte, die hatte mit der Realität nicht allzu viel zu tun”. Die so genannte 68er Debatte kommentiert Fischer eher ironisch: “Halten wir fest: Die 68er sind schuld an allem, auch, dass die “Bild”-Zeitung so ist, wie sie ist”.
Unter anderem sagte Joschka Fischer:
Über die Atmosphäre jeder Zeit in Deutschland: “Wenn Sie damals im Stuttgarter Schlossgarten auch nur den großen Zeh auf den Rasen gesetzt haben, kam innerhalb von Minuten garantiert einer, der Sie angeherrscht hat. “Könned Se net sähe, des isch verbode!” Es herrschte eine Stickigkeit, die man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Liberalere Eltern standen, wenn sie ihre Kinder mit Freundinnen oder Freunden zu Hause übernachten ließen, mit einem Bein im Gefängnis. Das galt als Kuppelei und war strafbar!”
Über sein Erweckungserlebnis mit Herbert Marcuses Büchern: “Das war der Widerstand des Einzelnen gegen eine Staatsgewalt, die gegen ihre eigenen Grundsätze handelte und sich deswegen delegitimierte. Die Kritik der repressiven Toleranz, das hat die entscheidende Rolle gespielt. Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie wird ein Junge, der in einem katholischen Heimatvertriebenen-CDU-Milieu aufwächst, zum Linksradikalen? Gute Frage. Eigentlich hätte ich vom Milieu her eher in die Junge Union gepasst. So kam es aber nicht.”
Über seinen Versuch, durch Lesen die Welt zu verstehen: “Ja, ich habe damals fleißig angestrichen. Das “Kapital” natürlich oder Kant oder die “Phänomenologie des Geistes” von Hegel. Da würden Sie dann die Anmerkungen und Unterstreichungen eines Lernenden sehen, der verzweifelt versucht hat, einen Text zu durchdringen, der aber für mich nur schwer durchdringbar war. Ich habe 80 Prozent der “Phänomenologie” gelesen und festgestellt: Du hast nichts verstanden. Ich habe mich wirklich durchgequält, und dann habe ich das Buch zugeklappt und vorn angefangen. Es war ein Versuch, die Welt zu verstehen.”
Über die drei Nächte, die er 1968 im Gefängnis von Stammheim saß: Warum mussten Sie sitzen? “Wegen ungebührlichen Betragens vor Gericht. Ich bin nicht aufgestanden.” Was wurde Ihnen vorgeworfen? “Bei einer Demonstration gegen den südvietnamesischen Botschafter, der zu Besuch in Stuttgart war, haben wir uns, einige wenige Leute, im Hof des neuen Schlosses aus Protest hingesetzt, ohne zu wissen, dass es so was wie eine Bannmeile gab. Wir waren uns wirklich keiner Schuld bewusst, schon gar nicht, damit grundsätzlich die Staatsgewalt angegriffen zu haben. Landfriedensbruch war der Vorwurf.” In der linken Szene war es der Ritterschlag, im Knast gesessen zu haben. “Nee, nee.” Was war das für eine Erfahrung? “Ja, Gott, Spaß hat es nicht gemacht.”
Über die Vorwürfe, die 68er hätten gesellschaftliche Werte zerstört: “Wenn jetzt die Frage anstünde, ob man tatsächlich in die Zeit vor 68 zurückwollte, würde man auch dort mit großer Mehrheit dagegen stimmen. Selbst Kai Diekmann und Peter Hahne würden es in den deutschen Verhältnissen vor 68 nicht mehr aushalten!”
Über die Bemerkung von Otto Schily, Fischer sei eitel: “Da erweise ich mich als gelehriger Schüler meines Meisters Otto.”
Dieter Thomas Heck war am Samstag die Nr.1
Dezember 29, 2007
Mit der Gala zu seinem 70. Geburtstag war Dieter Thomas Heck am Samstag beim Gesamtpublikum noch einmal der Quotenkönig des Tages. Insgesamt 6,36 Millionen Zuschauer sahen am Samstagabend die hochkarätig besetzte Gala zum Geburtstag des ZDF-Urgesteins. Dem von Johannes B. Kerner moderierten Abend, dem im Übrigen ungewöhnlich viel Politprominenz beiwohnte, fiel es dann auch nicht schwer, die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Abgesehen von der “Tagesschau” folgt RTL mit der “5 Millionen SKL Show” und 4,86 Millionen Zuschauern erst mit deutlichem Abstand. Der Triumph mit 20,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ließ sich erwartungsgemäß beim jungen Publikum nicht ansatzweise halten. Hier entschieden sich aber immerhin 970.000 14- bis 49-Jährige für die Geburtstagsgala des 70-jährigen Heck. Und der Marktanteil von 8,4 Prozent lag immerhin spürbar über dem Jahresdurchschnitt des ZDF von 6,6 Prozent beim jungen Publikum. Zusammen mit hervorragenden Sportquoten am Nachmittag und Vorabend erreicht das ZDF am Samstag auch sehr gute Tagesmarktanteile. 16,6 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen sind klar überdurchschnittlich.
TV-JAHR 2007: Die großen Sender verlieren Marktanteile - Sehdauer nimmt ab
Dezember 29, 2007
Die großen Fernsehsender waren im Jahr 2007 die Verlierer - die kleinen die Gewinner. So lautet die TV-Bilanz der zurückliegenden zwölf Monate. Vor allem, weil es an großen Sportereignissen mangelte, verlor die ARD nach Marktanteilen von 14,3 auf 13,4 Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte vorläufige Auswertung der Zahlen der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg ergab. Die großen Fernsehsender waren im Jahr 2007 die Verlierer - die kleinen die Gewinner. So lautet die TV-Bilanz der zurückliegenden zwölf Monate. Vor allem, weil es an großen Sportereignissen mangelte, verlor die ARD nach Marktanteilen von 14,3 auf 13,4 Prozent, wie eine am Freitag veröffentlichte vorläufige Auswertung der Zahlen der GfK-Fernsehforschung in Nürnberg (Stand: 27. Dezember) ergab. Auf Platz zwei landete das ZDF mit 12,9 Prozent (13,6 Prozent) vor dem privaten Marktführer RTL mit 12,4 Prozent (12,8 Prozent), Sat.1 mit 9,6 Prozent (9,8 Prozent) und ProSieben mit 6,5 Prozent (6,6 Prozent). Die dritten ARD-Programme kamen zusammengerechnet auf 13,4 (13,5 Prozent).
Neujahrswünsche für Bad Honnef
Dezember 28, 2007
Was ein Bad Honnefer sich vor dem neuen Jahr unter anderem so denkt und wünscht:
Elefantastisch, dass es in Bad Honnef (die Welt ist wunderschön!) Menschen gibt mit Herz und Verstand, die ganz junge Bad Honnefer gut gelaunt an die Hand nehmen und in das städtische Treiben einführen, z.B.:Marina Bindan und ihr Team in der Villa Kunterbunt, Luisenstraße.
Zu wünschen, dass mehr Bad Honnefer sich für Christmas-Shopping in Bad Honnef entscheiden als für Christmas-Shopping in Köln oder New York. Zu hoffen, dass Bürgermeisterin und Stadtväter bei der Idee eines Gesundheitszentrums mit Vollsortimenter auf dem ehemaligen Penaten-Gelände nicht in Torschlusspanik das übersehen, was vielleicht für Stadtentwicklung und Menschen in Bad Honnef noch schöner wäre. Lösbar wären die Park- Probleme der Innenstadt ganz einfach durch ein Parkhaus/eine Tiefgarage gegenüber der Rheinklinik und/oder auf dem Gelände der Fachhochschule für Touristik.
Zukunftsmusik: Feiner Jazz-Club in Bad Honnef wird von Ernst Nellessen und Rolf Beydemüller eröffnet.
Für die Sinne: Von High End bis Hörgeräte, von Rennrad bis Rollator, für Feinschmecker, Weinkenner, Sportler, Literaten, Modebewusste, für notorische Sparfüchse oder die letzten Raucher der Nation: Was fehlt eigentlich in Bad Honnef? Fantastisch, wenn auf dem ehemaligen Penaten-Gelände das elegante Siebengebirgs-Thermalbad in einer üppigen Garten-Landschaft wie Phönix aus der Asche entstehen würde: Das wäre endlich Bad Honnef. Viele Leser und weiterhin ein Tummelplatz der Meinungsfreiheit für „Die Bad Honnefer Wochenzeitung“ Dr. Martin Silberhorn
Wissenswertes aus dem Kreisordnungsamt
Dezember 28, 2007
Was passiert denn eigentlich beim Kreisordnungsamt so alles innerhalb eines Jahres? In einer kleinen Erhebung haben die Fachleute des Ordnungsamtes das Jahr 2007 bis einschließlich November statistisch Revue passieren lassen. Diese Erhebung ergab, dass zum Beispiel 56 neue Gewerbeuntersagungsverfahren auf der Grundlage des § 35 Gewerbeordnung eingeleitet wurden. In Deutschland besteht grundsätzlich Gewerbefreiheit. Ist jedoch die geforderte gewerbliche Zuverlässigkeit nicht gegeben, kann es dem Gewerbetreibenden zum Schutz der Allgemeinheit untersagt werden, diesem Gewerbe weiter nachzugehen, so zum Beispiel bei Überschuldung oder bei Straftatbeständen des Gewerbetreibenden, wenn diese in Zusammenhang mit der Gewerbeausübung stehen. In 32 der genannten Fälle musste bereits die Gewerbeuntersagung ausgesprochen werden. Auch Maklererlaubnisse werden vom Kreisordnungsamt erteilt. Im Erhebungszeitraum waren das 104 neue Maklererlaubnisse, davon 82 an natürliche und 22 an juristische Personen. Es mussten 5 Bußgeldbescheide erlassen werden, weil Prüfungsberichte gar nicht oder erst verspätet vorgelegt wurden. Zusätzlich wurden 10 Verwarnungen mit und etwa 50 Verwarnungen ohne Verwarnungsgeld ausgesprochen. Im Sprengstoffwesen wurden in diesem Jahr 13 Unbedenklichkeitsbescheinigungen und 14 Erlaubnisse nach § 27 Sprengstoffgesetz (SprengG - Erlaubnis zum Erwerb und Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen) erteilt. In 55 Fällen wurden Erlaubnisse nach § 27 SprengG verlängert. Die Bekämpfungsgruppe Schwarzarbeit hat im Erhebungszeitraum 76 Ermittlungsverfahren auf der Grundlage des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) sowie der Handwerksordnung (HwO) eingeleitet, wovon 25 eingestellt werden konnten. Die Bereiche Fischereiwesen und Jagd fallen ebenfalls in die Zuständigkeit des Kreisordnungsamtes. Hier werden auch die Prüfungen in den jeweiligen Fachbereichen abgenommen. An den beiden Terminen zur Fischerprüfung im Frühjahr und Herbst dieses Jahres haben insgesamt 322 Personen teilgenommen. Die Jägerprüfung haben 2007 60 Teilnehmer bestanden, wobei es bei 15 Personen einer Nachprüfung bedurfte. Im Jahr 2007 wurden circa 950 Jagdscheine erteilt beziehungsweise um ein, zwei oder drei Jahre verlängert.
Lesen Sie in der neuen Campus News alles über aktuelle Projekte und mehr…
Dezember 28, 2007
Die zweite Ausgabe diesen Jahres stellt das Themen “Employability” in den Mittelpunkt und berichtet über aktuelle Projekte on and off Campus. Diese Ausgabe nimmt Sie mit auf die Reise: Von Singapur nach Las Vegas, von Bonn nach Frankfurt, von Dublin nach Costa Rica und von Hong-Kong nach Bad Honnef! Erfahren Sie mehr über Ihre Reiseroute und laden Sie sich die aktuelle Ausgabe hier herunter: Campus News 02/2007 (Pdf, 1.29 MB)
Die erste Klappe ist gefallen
Dezember 28, 2007
Nationalpark Siebengebirge – Freund oder Feind? So lautet der Titel der ersten Sendung von „Hinter-den-Sieben-Bergen. tv“. Das Fernsehteam rund um Kilian Reichert hat die ersten Aufnahmen für das neue Siebengebirgsformat im Kasten. Als rasender Reporter interviewte der Aegidienberger unter anderem den Waldbauern Willi Schmitz, den Jäger Dieter Streve-Mülhens jun. und den Vorsitzenden des
VVS Herbert Krämer. Unter der sportlichen Kameraführung von Jungfilmer Marvin Beydemüller wurde auch Drachenfels-Gastronom Hermann Nolden (Foto) befragt, der dem geplanten Nationalpark sehr positiv gegenüber steht:„Wir bewirten jetzt 3.000 Personen am Tag, also, auf 10.000 Besucher mehr oder weniger kommt es dann auch nicht mehr drauf an.“ Die erste Sendung des Hinter-den-Sieben-Bergen-TV wird ab dem 11.Januar im Internet unter www.diebadhonnefer. de zu sehen sein. Monatlich werden
dann weitere interessante Themen aus dem Siebengebirge aufgegriffen und beleuchtet.
glücksARTig: 21. Dezember 2007
Dezember 28, 2007
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Sie werden es bestätigen können, derart kostümiert, so wie auf dem Foto oben, wird mich niemand mehr erkennen. Nicht einmal die Selhofer Bürger m.V. Ich habe mich quasi vergangenen Samstag schon beschert, da ich an den Weihnachtsfeiertagen heftig arbeiten muss. Nee, is wahr. Ich freue mich auch schon ganz doll darauf, wieder mit knapp 500 Gästen aus aller Welt die Zeit im Seminaris Hotel verbringen zu dürfen. Mit dem Hoteldirektor m.V., Michael Holmer Gerdes, der für die Gäste und mich, ein gigantisches Programm auf die Beine gestellt hat. Sie werden es später miterleben können, auf unserer
Homepage. Zurück zu meiner Bescherung: Kochkönig Timm Schmidt hatte mir eine Gans mit allem drum und dran für sechs Personen auf den Schreibtisch geliefert, ich sage Ihnen, das Tier war vom Feinsten. Und erst die Sauce! Herrlisch! Den „Gänse-Express“ vom St.Anno Park Restaurant sollten Sie sich für das nächste Weihnachtsjahr einmal vormerken!
Wie komme ich jetzt auf unsere Bürgermeisterin? Ach so: Sie hatte uns Pressevertreter ja am vergangenen Freitag eingeladen zu einer Pressekonferenz im Markt3 m.V. Das war richtig nett. Frau Feiden kandidiert also noch einmal für das Amt des Stadtoberhauptes… nein… wie schreibt man das denn
jetzt eigentlich… Stadtoberhäuptin…, keine Ahnung. Nun, egal! Ihr mache das alles sehr viel Spass, sie habe bisher erfolgreiche Arbeit abgeliefert, betont sie, sie sei niemals krank gewesen und sie habe bisher nur eine schlaflose Nacht gehabt. Geärgert hat sich die alte und neue Bürgermeisterin eigentlich immer nur über die bodenlos frechen, persönlichen Angriffe der Kleinen! Der kleinen Wählergemeinschaften.
Aber all das populistische, öffentliche Gezeter habe letztendlich zu nichts geführt. So, und da hat sie recht.
Und nun ist erst einmal Weihnachten, danach feiern wir Karneval und dann blicken wir wieder auf die Wahlplakate:Wally wählen! Oder: Lassen Sie sich nicht an der Nase herum führen: Wählen Sie Cornelia Nasner! Oder: Stirb langsamer Bad Honnef: Wählen Sie den Sanierer von FDPBürgerblockFWG!>
Kommen wir nun zur weihnachtlichen Gerüchteküche. Wen haben wir denn noch im kommenden Jahr? Na? Ich sach nix. Nee, nee! Ich wünsche Ihnen liebe verehrte Leserinnen und Leser, hochverehrte
Anzeigenkunden, ein geruhsames Weihnachtsfest, schöne Tage und ein ganz besonders gutes neues Jahr.Wir von Ihrer kuscheligen Heimatzeitung werden alles tun,um Sie auch im kommenden Jahr bestens
zu unterhalten und darüber zu informieren, was abgeht hier in dieser unserer Stadt. Per Zeitung, per Internet und ab Mitte Januar auch via Internet-TV.
Viel Spass dabei.
Medien-Macher: Helmut Markwort
Dezember 28, 2007
Helmut Markwort gehört heute zu den dienstältesten Chefredakteuren Deutschlands. In dieser Position erlangte er bei dem seit 1993 erscheinenden Nachrichtenmagazin FOCUS eine große Bekanntheit auch in der internationalen Medienlandschaft. Er ist zusammen mit Hubert Burda einer der Entwickler der FOCUS-Ikonologie, die durch die Kombination aus Grafik-, Bild- und Textelemente eine anschauliche Informationsvermittlung gewährleistet. Diese Darstellungsform hat die aktuelle Medienlandschaft nachhaltig geprägt. Als sprichwörtlich für das Magazin gilt auch die Losung des Chefredakteurs: “Fakten, Fakten, Fakten!”. Markwort ist Vorstandsmitglied der Hubert Burda Medien Holding. Für sein nachhaltiges journalistisches Engagement wurde er vielfach ausgezeichnet. Seit November 2004 firmiert er auch als Herausgeber von FOCUS, seit Jahresende 2004 überdies als Leiter der Verlagsgruppe Milchstraße …
Helmut Markwort wurde am 8. Dezember 1936 in Darmstadt geboren.
Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in seiner Heimatstadt. Das humanistische Gymnasium verließ er 1956 mit dem Abitur. Im Anschluss an die Schulzeit absolvierte er ein Volontariat beim “Darmstädter Tagblatt”. Seine wechselvolle Laufbahn als Journalist begann er als Lokalreporter.
Im Jahr 1959 wurde Markwort beim Generalanzeiger der Stadt Wuppertal tätig. Ein Jahr später verließ er die Stadt und wechselte nach Nürnberg, wo er Lokalchef des “8-Uhr-Blatts” wurde. Anschließend war er Ressortleiter Sport und später Chefredakteur der “Spätausgabe” in Düsseldorf.
Im Jahr 1964 arbeitete Markwort als Redakteur bei der “Zeitung” in Stuttgart. Es folgte eine leitende Tätigkeit in der “Stern”-Redaktion in Düsseldorf. 1966 wechselte er erneut und hatte erstmals eine Stelle als Chefredakteur bei der Zeitschrift “Bild und Funk” inne. In der Folgezeit nahm er weitere Positionen als Chefredakteur oder Herausgeber im Burda-Verlag wahr.
So wurde Markwort 1970 Chefredakteur der Zeitschrift “Gong”, zu dessen Verlagsgeschäftsführer er 1977 aufstieg. 1979 erhob man Markwort zum Chefredakteur der Zeitschrift “Die Aktuelle”. 1983 übernahm er die Herausgeberschaft von “Ein Herz für Tiere”, im gleichen Jahr berief man ihn überdies zum Chefredakteur von “Die 2″.
Seit 1985 ist Markwort geschäftsführender Gesellschafter der “Medienpool” GmbH. 1990 dehnte er seine Tätigkeit auch auf die elektronischen Medien aus: Er begann nun, die Live-Talkshow „NeunzehnZehn“ im ZDF/3-Sat zu moderieren. 1991 wurde der Journalist Vorstandsmitglied der Burda Media Holding GmbH & Co. KG.
Seit Jahresbeginn 1993 fungiert Markwort als erster Chefredakteur und Geschäftsführer des Nachrichtenmagazins FOCUS. Mit über 35 ununterbrochenen Dienstjahren als Chefredakteur gilt er als Deutschlands dienstältester Journalist in dieser Position.
In der Werbung und der öffentlichen Darstellung wird Markwort überwiegend als Macher bezeichnet. Das unterstreicht er selbst mit seinem FOCUS-Konzept, das auf der bekannten Mitarbeiteranweisung “Fakten, Fakten, Fakten!” beruht. In der Verantwortlichkeit für das Nachrichtenmagazin hat dessen Chefredakteur als Mitentwickler der Info-Grafik ein wirkungsreiches Medien-Element geschaffen, das die gesamte europäische Medienlandschaft nachhaltig geprägt hat.
Mit dem FOCUS realisierte Markwort seinen journalistischen Anspruch, nicht nur fair, kompetent und vielseitig zu informieren, sondern auch eine dem digitalen Medienzeitalter angemessene innovative Nachrichtenform leserorientiert zu präsentieren.
Markwort ist seit 1994 allein vertretungsberechtigter Geschäftsführer der Burda Broadcast Media GmbH. 1996 hob er als Geschäftsführer von FOCUS TV die gleichnamige Fernsehversion aus der Taufe, die heute erfolgreich auf ProSieben ausgestrahlt wird. Seit März 2000 gibt er darüber hinaus das Wirtschaftsmagazin FOCUS Money heraus.
Markwort wurde 2001 überdies zum Aufsichtsratsvorsitzenden der “Tomorrow Focus AG” berufen.
Anlässlich der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2004 war Markwort auch in der Jury an der Auswahl der Preisträger beteiligt: Für die Nominierung von 66 Fernsehbeiträgen aus 22 Kategorien verbrachte der Chefredakteur insgesamt 1.200 Stunden vor dem Fernsehgerät.
Im November 2004 wurde Markwort durch Verleger Hubert Burda auch zum Herausgeber des Nachrichtenmagazins FOCUS erhoben. Sein bisheriger Stellvertreter Uli Baur, mit dem Markwort seit 22 Jahren zusammenarbeitet, wurde zum zusätzlichen Chefredakteur und der bisherige Verlagsleiter Frank-Michael Müller zum Geschäftsführer ernannt.
Helmut Markwort wurde Ende November 2004 mit dem Capo-Circeo-Preises der Vereinigung für italienisch-deutsche Freundschaft in Rom ausgezeichnet.



