Handball-WM führt TV-Hitliste an
Dezember 28, 2007
Nicht ganz so positiv sind die Reichweiten-Aussichten für Olympia 2008 in Peking. Beim zweiten Sport-Großereignis des kommenden Jahres werden wegen der Zeitverschiebung die Medaillen im Schwimmen und Turnen mitten in der Nacht vergeben.
Die frisch gekürte «Mannschaft des Jahres» landete den Sport-Hit des Jahres 2007 im Fernsehen. 16,16 Millionen TV-Zuschauer freuten sich am 4. Februar mit Bundestrainer Heiner Brand und der Handball-Nationalmannschaft der Männer über den 29:24-Erfolg gegen Polen im WM-Finale. Die ARD-Übertragung, die zeitweise mehr als 21 Millionen Fans vor den Bildschirm lockte, sorgte für ein Novum: Erstmals führt ein Handball-Spiel die Liste der meistgesehenen Sportsendungen eines Jahres an.
Quoten-Garant «König Fußball» musste diesmal mit Platz drei zufrieden sein. Hinter dem Comeback-Kampf des ehemaligen Box- Weltmeisters Henry Maske gegen Virgil Hill (16,07 Millionen/RTL)) folgte mit gebührendem Abstand das EM-Qualifikationsspiel Tschechien - Deutschland (13,21 Millionen/ARD) als erfolgreichste Fußball- Sendung. Den WM-Triumph der DFB-Frauen gegen Brasilien wollten am 30. September durchschnittlich 9,05 Millionen Fans im ZDF sehen. Damit belegte das WM-Finale im Jahres-Ranking Platz 17.
Mit der Strategie, auf Formel 1 und ausgewählte Box-Kämpfe zu setzen, erzielte RTL einem Achtungserfolg. Gleich vier Übertragungen des Privatsenders schafften den Sprung unter die Top 10. Die Verantwortlichen von ARD/ZDF hoffen nach einem Zwischen-Jahr ohne Olympische Spiele und ohne ein großes Fußball-Turnier der Männer auf das Jahr 2008. Vor allem bei der EM vom 7. bis 29. Juni in Österreich und der Schweiz soll die 20 Millionen-Grenze geknackt werden.
«Auf jeden Fall rechne ich mit diesen Quoten. Die Fußball-EM ist ein Selbstläufer», sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. Selbst wenn das Team von DFB-Trainer Joachim Löw vorzeitig scheitern sollte, wird das Interesse der TV-Zuschauer nicht nachlassen. Bei der EM 2004, als die deutsche Mannschaft bereits nach der Vorrunde die Koffer packen müsste, verfolgten immerhin 24,77 Millionen Fans das Endspiel Griechenland - Portugal.
Nicht ganz so positiv sind die Reichweiten-Aussichten für Olympia 2008 in Peking. Beim zweiten Sport-Großereignis des kommenden Jahres werden wegen der Zeitverschiebung die Medaillen im Schwimmen und Turnen mitten in der Nacht vergeben. «Ein Fabian Hambüchen um 20.00 Uhr würde eine andere Quote bringen als um 03.00 oder 04.00 Uhr in der Nacht», dämpfte Gruschwitz bereits allzu hohe Quoten-Erwartungen.
Grußwort zum Jahreswechsel von Bürgermeisterin Wally Feiden
Dezember 28, 2007
Neujahrsgrüße an die Bürgerschaft
Wie alle Jahre wieder geht auch dieses Jahr 2007 auf einmal ganz plötzlich zu Ende! Das ist für mich Anlass, auf die Ereignisse der vergangenen Monate zurück zu blicken, in denen sich viel bewegt hat in Bad Honnef.
Es gab besonders herausragende Ereignisse wie die Deutsche Jugendturnermeisterschaft, die ein ganzes Wochenende lang unsere Stadt mit jungen Gesichtern füllte. Der TV Eiche meisterte die Herausforderung, die Versorgung der jungen Gäste zu organisieren, reibungslos. Ohne die Hilfe zahlreicher Ehrenamtler auch aus anderen Vereinen hätte das nicht gelingen können. Hut ab vor dieser großartigen Leistung und herzlichen Dank für das Engagement, das wiederum belegt: Gemeinsam sind wir stark.
Schmelztal aktiv - viele hielten das für eine ausgemachte Schnapsidee, aber nur weil viele bereit waren, mit zu machen, wurde ein großartiges Event daraus. Und das Ziel dieser Initiative von ein paar überzeugten Aktivisten aus der Leitbild-Diskussion wurde tatsächlich spielerisch und sportlich bei den verschiedenen Angeboten der teilnehmenden Vereine erreicht: Berg und Tal begegneten sich im autofreien Schmelztal, sprachen und lachten miteinander. Auch hier: Gemeinsam sind wir stark.
Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es die lange Einkaufsnacht in der Innenstadt. Bis Mitternacht wälzten sich die Besucherströme durch die City. Neben der Innenstadtgemeinschaft, die dieses Ereignis gestaltete, rief der Kulturverband mit reichhaltigen Angeboten zur Kirchennacht in unsere Stadtkirche. Das Interesse an dieser Doppelveranstaltung war überwältigend, die Besucher waren des Lobes voll. Und wiederum gilt: Gemeinsam sind wir stark.
Und auch sonst, Bad Honnef bewegt sich. Vereine aus Sport und Kultur, Geschäfte und Ehepaare konnten stolze Jubiläen feiern. In der Leitung der Fachhochschule, dem Leuchtturm in der Entwicklung Bad Honnefs, gab es einen Wechsel. Hier steht das Signal weiter deutlich auf Erfolg. Die Studierendenzahlen wachsen und damit auch die Zahl der Lehrenden, die Kompetenz am Ort und das Ansehen der Stadt. Zudem ist die Fachhochschule ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor. Neue Kaufkraft kann gewonnen und muss gebunden werden.
Einen Führungswechsel mit schmerzlichem Abschied und hoffnungsvoller Erwartung erlebten wir auch mit dem Pfarrverband Bad Honnef Tal. Die Stadt war stets zugegen, wenn solche Ereignisse und Einschnitte stattfanden, um deutlich zu machen: Nur gemeinsam sind wir stark.
Es hat sich viel bewegt in Bad Honnef - manchmal leider auch rückwärts. Planungen wurden auf den Weg gebracht, wieder verworfen und erneut beraten, vertagt und verändert und liegen nun als Altlast fürs Anpacken im neuen Jahr bereit. Ein Verein für Stadtentwicklung soll dann auch bald die vielen wertvollen Initiativen zur Stärkung der Wirtschaft in Bad Honnef unter einem Dach, dessen tragende Säulen sie sind, vereinen. Ich danke daher allen, die sich an den Planungen, an der Entwicklung der Stadt bisher schon beteiligt und ihre eigenen Ideen oder ihre guten Ratschläge eingebracht haben. Diese Kräfte wollen wir noch stärker bündeln. Denn gemeinsam sind wir eben stark.
Eine gute Weichenstellung haben wir mit der Erschließung des neuen Wohnbaugebiets in Rottbitze erreicht. Auch für das Gewerbegebiet am Dachsberg haben wir mit den jüngsten Entscheidungen einen deutlichen Schritt in die Zukunft getan. Wir erwarten, dass wir noch im ersten Halbjahr 2008 mit der Erschließung beginnen können. Erste Ansiedlungswünsche liegen vor. Die attraktive Lage an der Autobahn werden wir als unsere Vermarktungschance nutzen.
Die Region diskutiert über die Errichtung des Nationalparks, auch strittig. Das ist gut so. Ich persönlich habe mich dafür entschieden, vor allem die Chancen zu sehen, die Bad Honnef im Kontext der Region nutzen kann. Wir brauchen diese Einbindung, daher verstärke ich auch die Zusammenarbeit mit Königswinter, besonders im Tourismusbereich - unsere fabelhaften Ehrenamtler in der Touristinformation am Rathausplatz können nicht das ganze Spektrum abdecken. Hier gilt also auch: Gemeinsam sind wir stark.
Wenn in den letzten Wochen und Monaten politische oder gar persönliche Konflikte im Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung gestanden haben, so ist das nicht unbedingt ein Ruhmesblatt für die Kommunalpolitik und auch eher ein Zerrbild der Realität. Das Ringen um den besten Weg zum hoffentlich gemeinsamen Ziel ist ehrenwert, die Diffamierung von Andersdenkenden ist es nicht. Hier muss erst recht gelten, gemeinsam sind wir stark, nur dann können wir die Probleme stemmen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, uns allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest, vor allem aber persönlich, geschäftlich und ehrenamtlich gute Gesundheit, Erfolg und positive Weichenstellungen für das Jahr 2008
Wally Feiden
Bürgermeisterin
Basketball: Danke Dragons!
Dezember 21, 2007
SOBA Dragons Rhöndorf – Düsseldorf Magics 105:88 (36:24, 25:19, 24:14, 20:31)
Mit einem rauschenden Basketball-Fest machten die Dragons ihren Fans ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Am Ende schickte SOBA Rhöndorf die Düsseldorf Magics mit einer deutlichen 105:88-Niederlage (61:43) auf die Heimreise und wurde von den rund 800 begeisterten Zuschauern mit Standing Ovations gefeiert.
Dreier Matt Dlouhy, Dreier Kris Krzyminski, Dreier Kelvin Parker – schon nach 180 Sekunden dachten die Dragons-Fans: „Ja, ist denn schon Weihnachten?“ Von Beginn an war deutlich zu spüren, dass die Hausherren eine schöne Bescherung für ihre Anhänger im Sinn hatten. Hochkonzentriert legten die Jungs um Headcoach Olaf Stolz los und fast jeder Wurfversuch rauschte durch die Reuse. Wären da nicht Tyler Amaya (18 Pkt.) und Keonta Howell (16) gewesen, Düsseldorf wäre wohl frühzeitig deutlich in Rückstand geraten. So hielten die Magics zumindest bis zur siebten Minute Tuchfühlung (21:20). Dann ging es Schlag auf Schlag: Rhöndorf erhöhte zum Ende des ersten Viertels die Dreier-Statistik auf sechs Treffer und die Führung auf zwölf Punkte (36:24).
Und die Dragons legten im zweiten Spielabschnitt noch eine Kohle drauf. Jetzt lief plötzlich auch die Steal- und Fastbreak-Maschine auf vollen Touren. Breits nach 14. Minuten hatte Rhöndorf 44 Punkte auf dem Konto (Düsseldorf 26)! Die Gäste wirkten zunehmend verunsichert und setzten den Ball ein ums andere mal auf den Ring. Die Rebounds waren dann meist eine sichere Beute der Dragons, wobei sich Terren Harbut alleine in Halbzeit Eins sieben Defensiv-Rebounds griff. Wie überhaupt Rhöndorfs Verteidigung Düsseldorf bis zur Halbzeit meist vor unlösbare Probleme stellte, die souveräne 61:43-Führung der Gastgeber war die logische Konsequenz.
Wer vermutete, Rhöndorf würde nach dem Pausen-Tee einen Gang runterschalten, lag falsch. Mit einem 19:6-Lauf sorgten die Dragons bis zur 27. Minute endgültig für klare Verhältnisse (80:51). „Ab diesem Zeitpunkt ergab sich Düsseldorf in sein Schicksal,“ stellte Olaf Stolz fest. Was nicht heißen soll, dass die Gäste die Arbeit einstellten. Viel mehr entwickelte ein offener Schlagabtausch, der ein wenig an ein All-Star-Game erinnerte. Olaf Stolz wechselte fleißig durch und gab seinen Youngstern Franz Montag, Sebastian Korp und Marcel Kastor die Chance PorA-Luft zu schnuppern. „Die Jungs geben im Training stets alles und hatten sich den Einsatz mehr als verdient,“ lobte der Cheftrainer seine Bankspieler. Franz Montag riss die Fans übrigens gleich mit einem klasse Dreier von den Sitzen. Danach sorgten spektakuläre Aktionen für Raunen fast im Sekundentakt, wobei besonders die Monster-Dunks von Sean Mallon (22 Pkt.) und Terren Harbut (15 / 11 Rebs.) noch lange für Gesprächstoff sorgen dürften.
„Die Basis für das klare Ergebnis war unsere starke Defensive,“ lobte Olaf Stolz. Die Kreise von Nick Stapleton effektiv einzuengen wäre eine weiterer wichtiger Faktor gewesen, Düsseldorfs Playmaker erzielte für seine Verhältnisse magere 13 Punkte. Natürlich zeigte sich der Dragons-Coach auch mit der Offensive seiner Spieler sehr zufrieden: „Über 100 Punkte erzielt man nicht jeden Tag, doch heute haben wir als Mannschaft einfach sehr gut funktioniert und richtig viel Spaß gehabt.“ In der Tat lieferten die Dragons eine kompakte Team-Leistung ab, die vom Topscorer-Trio Kris Krzyminski (20 Pkt. / 3-3er), Kelvin Parker (20 / 4) und Matt Dlouhy (20 / 4) gekrönt wurde.
Statistik:
Rhöndorf (Pkt./3er): Korp, Krzyminski (20/3), Parker (20/4), Kovacev (5/1), Rojik (9), Malbeck (6), Lange (5), Kastor, Dlouhy (20/4), Montag (5/1), Harbut (15)
Düsseldorf (Pkt./3er): Sadek, Neal (12/2), Zivanovic (2), Amaya (18/3), Stapleton (13), Berghoefer, Welling (5), Mallon (22/4), Howell (16/2)
Rhöndorf/Düsseldorf: Feldquote (51%/46%), 3er (13[27]/17[22]), Freiwürfe (20[27]/13[19]), Rebounds (36/30), Turnover (17/21), Assists (22/14), Steals (8/6), Blocks (3/6), Fouls (15/22)
Bad Honnef-Süd
Dezember 19, 2007
Reichlich merkwürdig sind die vergeblich geheim gehaltenen Aktivitäten der Verwaltungsspitze bezüglich einer Bebauung des Selhofer Südens.
Klammheimlich hat man sich darauf geeinigt, die Bebauung von Honnef-Süd erneut zum Thema zu machen. Für eine externe Moderation der weiteren Beratungen wurden stolze 10.000 Euro für ein zweitägiges Seminar veranschlagt. Geld, das Sportvereine und karitative Einrichtungen weitaus sinnvoller einsetzen könnten und zudem als freiwillige Ausgabe im Haushaltssicherungskonzept wohl genehmigungspflichtig wäre. Dabei ist die Arbeit schon jetzt für die Katz, denn der vor einem Jahr misglückte Vorstoß von Bürgerblock, FWG und FDP hinsichtlich einer schnellstmöglichen Bebauung fand bekanntlich keine Mehrheit im Stadtrat sowie bei den Mitgliedern von SPD und CDU. Abstrakte Beschlüsse zum Thema Stadtentwicklung als Freibrief zum Weiterplanen lediglich von Honnef-Süd zu deuten, ist niemandem verständlich zu machen. Auf keinen Fall aber darf es zu einer Verlagerung strittiger Themen vom Rat in bürgerferne Hinterstuben kommen. Eine Politik, die sich freiwillig aus der Öffentlichkeit verabschiedet, leistet einzig der Politikverdrossenheit weiter Vorschub. Im Hinblick auf die Bevölkerungsentwicklung und nach den entlarvenden Studien der Bertelsmannstiftung müsste sich auch in der Kommunalpolitik die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass weitere Wohnbebauung auf der grünen Wiese keine Lösung der Zukunftsprobleme bedeutet. Vielmehr sollte innenstadtnaher Wohnraum, der gerade in Bad Honnef zur Verfügung steht, für zuzugswillige Neubürger genutzt werden. Kommunale Selbstverwaltung darf nicht bedeuten, daß Einzelinteressen das Gemeinwohl beschädigen. Doch genau dieser Verdacht drängt sich immer mehr auf. Jan Iversen
UMFRAGE: Heiligabend verliert an Bedeutung als religiöses Fest
Dezember 18, 2007
In den letzten Jahrzehnten hat der Heilige Abend seine Bedeutung als religiöses Fest kontinuierlich verloren: 1980 sahen noch 47 Prozent einen hauptsächlich religiösen Hintergrund, 2007 sind es gerade mal noch 8 Prozent. Für die meisten der Befragten ist Heiligabend vor allem ein Fest für die Familie - dies antworteten 86 Prozent in einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24. Auch bezeichnen sich immer weniger Menschen als gläubig: 46 Prozent sagen, sie glauben an Gott; 51 Prozent beantworten diese Frage mit “nein”. (1983 bezeichneten sich noch 68 Prozent der Bürger als Gläubige.) Auch der Kirchenbesuch steht für die meisten nur während der Weihnachtstage an: 52 Prozent besuchen dann gerne einen Gottesdienst. Nur 10 Prozent gehen auch ansonsten regelmäßig in die Kirche; 38 Prozent manchen überhaupt keine Kirchenbesuche.
BAUARBEITEN: Im kommenden Frühjahr erledigt - Möschbach wird offen gelegt
Dezember 18, 2007
Der Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis legt jetzt in einem ersten Bauabschnitt an der Wilhelmstraße in Bad Honnef den Möschbach offen. Bei dieser Bachoffenlegung, die sich auf eine Gesamtlänge von rund 220 Metern ausdehnt, wird auch auf eine weitestgehend naturnahe Ausgestaltung mit neuem Verlauf innerhalb des Geländes des ehemaligen Klosters „Haus Nazareth“ abgezielt. Schon seit vielen Jahren waren Anstrengungen unternommen worden, den Möschbach, der in seinem Unterlauf nahezu durchgängig auf einer Gesamtlänge von rund 800 Metern unterirdisch geführt wird, in Teilbereichen wieder offen zu legen. Mit der jetzt beginnenden Offenlegung wird im unteren Bereich der Wilhelmstraße auf einer Länge von etwa 60 Metern auf einer Straßenseite der Bürgersteig beseitigt; dort ist der Möschbach in einem stark einsturzgefährdeten mit Betonplatten abgedeckten Kastenprofil eingefasst. Anstelle des Bürgersteigs wird eine Querungshilfe eingerichtet werden. Für die insgesamt circa 280.000 Euro veranschlagten Baukosten hat die Bezirksregierung vor kurzem dem Wasserverband Rhein-Sieg-Kreis einen Landeszuschuss in Höhe von 60 Prozent bewilligt. Nach der öffentlichen Ausschreibung ist jetzt ein fachkundiges und leistungsfähiges Unternehmen mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt worden. Der Wasserverband geht davon aus, dass die Arbeiten im nächsten Frühjahr erledigt sein werden. Für die bei den Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen für die ortsansässigen Bürger bittet er um Verständnis. Für Rückfragen steht der Geschäftsführer des Wasserverbandes Rhein-Sieg-Kreis, Hermann Meierhenrich, unter der Rufnummer 02241/9 58 17-12 zur Verfügung. eb
„Grüner“ Strom im Trend
Dezember 18, 2007
„Nachhaltigkeit“ und „Klimaneutralität“, so heißen die aktuellen Zauberwörter! Es gilt die vorhandenen Ressourcen für kommende Generationen zu bewahren, umsichtig mit unseren Energiereserven zu wirtschaften und dabei die nahende Klimakatastrophe zu vermeiden. Dies sind schlagkräftige Argumente warum der so genannte Natur- oder Ökostrom bei Anbietern und Verbrauchern immer mehr in den Focus rückt. Auch die Bad Honnef AG stellt sich der Notwendigkeit einen Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz zu leisten und bietet ab sofort BHAG RheinENERGIE Bündelprodukte nun auch mit zertifiziertem Naturstrom aus 100% Wasserkraft an. Die Nachfrage in der Region ist enorm und viel größer als erwartet. „Mit so einem großen Zuspruch haben wir dann doch nicht gerechnet“ freut sich BHAG-Vertriebsleiter Christoph Ulrich.
Unter dem Namen BHAG-RheinENERGIE -Natur- gibt es drei individuelle Produkte. „Strom-Natur“, “DUO-Natur“ (Naturstrom+Erdgas) und „TRIO-Natur“ (Naturstrom+Erdgas+Wasser). Je nach Jahres-Stromverbrauch können die Kunden ein 1000, 2500 oder 4000 kWh-Paket wählen und so durch die Bündelung mit z.B. Erdgas Kosten sparen. Dazu gibt es als „Bonbon“ und Zugabe eine Stromausfallversicherung mit der Schäden bei Stromausfall bis 5.000,- Euro abgesichert sind. „Mit unserem Naturstrom waren wir schon immer unter den günstigsten Anbietern, aber mit dem neuen Angebot treffen wir nun noch mehr das Interesse unserer Kunden und nehmen somit vielen die Vorstellung, dass Naturstrom nicht bezahlbar ist, “ so Christoph Ulrich.
Als selbstständiges Unternehmen kann der Bad Honnefer Energieversorger sehr flexibel neue Markttrends aufspüren und zum Nutzen seiner Kunden schnell umsetzen. Und ganz wichtig, jeder kann sich bei der Umstellung noch persönlich und individuell beraten lassen. Informieren Sie sich doch einfach. eb
Stipendiatenprogramm im Luftverkehrsmanagement: Ausbildungs-Kooperation mit Lufthansa
Dezember 18, 2007
Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef • Bonn hat vergangene Woche mit der Deutschen Lufthansa AG eine Kooperation vereinbart. Danach werden jeweils zum Wintersemester bis zu zehn Studierende der Fachhochschule in ein spezielles Bindungsprogramm der Lufthansa mit Schulungen und mehrwöchigen Praktika im In- und Ausland aufgenommen. Außerdem unterstützt die Lufthansa die Studenten im Rahmen des Bildungsprogramms mit Sachleistungen wie Flugscheinen und Kostenzuschüssen sowie Besichtigungen und Schulungen. Das Stipendiaten- und Praktikantenprogramm umfasst für jeden Studierenden insgesamt 39 Wochen. Darüber hinaus werden gemeinsame Workshops und Vorträge für alle Studenten und Dozenten der Fachhochschule zusammen mit Mitarbeitern der Lufthansa angeboten. Die Kooperation dient neben einem praxisorientierten Studium im Bereich Luftverkehrsmanagement auch der Gewinnung potentieller Nachwuchsführungskräfte für die Fluggesellschaft. Daneben ist eine enge Zusammenarbeit bei Publikationen und Messe-Auftritten vorgesehen. Die Deutsche Lufthansa AG ist damit offizieller Partner der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef • Bonn.
Christoph Fay (li.), Abteilungsleiter Hochschulmarketing und
Nachwuchsführungskräfteprogramme bei der Deutschen Lufthansa AG, und
Dr. Florian Schütz, Präsident der Internationalen Fachhochschule Bad
Honnef • Bonn, unterzeichneten den Kooperationsvertrag.
“Der Erfolg hängt von uns ab”
Dezember 18, 2007
Bingo! Another one bites the dust. Erneut ist ein Geschäft in Bad Honnef insolvent. Und wir, die Konsumenten, tragen zumindest eine Mitschuld.
Von zwei Geschäften hat Bad Honnef mehr als genug: Bäcker und Floristen. Wenn ein neues Geschäft aufmacht, nimmt es daher Kunden von den bestehenden Geschäften weg. Als Lubig vor ein paar Jahren direkt gegenüber und in Konkurrenz zu Inge Mohr ein Geschäft eröffnete, haben wir uns als Familie geschworen: Das ist kein Honnefer Unternehmen, da gehen wir nicht rein! Und Sie? Wir haben Mohrs die Treue gehalten. Die wohnen in Rommersdorf, wir auch, das reichte als Grund. Als dann vor einem Jahr gegenüber von Herrenmode Bähr die Billigkette Mr. Baker eine Filiale aufmachte, war klar: Da gehen wir erst recht nicht hin, doch nicht wegen der paar Cent. Geiz ist nämlich nicht wirklich geil. Und was war da mit Ihnen? Wir jedenfalls kennen fitte und aktive Leute, die bevorzugen die Massenproduktion von Mr. Baker, weil der Weg dorthin 2 Minuten kürzer ist als ins Zentrum zu den lokalen Fachgeschäften Welsch oder Mohr. Faulheit oder Gedankenlosigkeit? Ähnlich war es mit den Floristen. Als vor etlichen Jahren ein neues Geschäft in der Bahnhofstraße aufmachte, waren wir der Meinung, das ginge am Bedarf vorbei. Um einen falschen Eindruck zu vermeiden: Das “neue” Geschäft La Fleur macht einen tollen Job, optisch ein richtiger Genuss. Aber die Kundschaft von Bad Honnef kann nur eine begrenzte Anzahl von bestimmten Geschäften finanziell über Wasser halten. Beim Überangebot fällt irgendwer irgendwann auf die Nase und im Brötchen-Segment war es eben “Die kleine Bäckerin”. Die hatte wie jeder vernünftige Bäcker natürlich auch mit den Supermärkten zu kämpfen, die allesamt Backwaren anbieten. Alles wieder für ein paar Cent weniger, was macht es da, dass man zum Einkaufen mit dem Auto fahren muss? Was ich damit sagen will? Der Erfolg der noch vorhandenen Innenstadtgeschäfte hängt nicht zuletzt von jedem von uns ab. Wir entscheiden, wo wir kaufen. Im Fachgeschäft, im Supermarkt, bei der auswärtigen Billigkette oder bei den einheimischen Spezialisten. Was Bäckereien betrifft bleibt echten Honnefern jetzt nur noch Welsch. Und das sage ich als Engländerin!
Beste Grüße
Mary John Kamp
Wally Feiden kandidiert noch einmal - Videomitschnitt der Pressekonferenz vom 14.12.2007
Dezember 16, 2007
Die mindere Qualität, auf Grund der web-technischen Vorgaben von YouTube, bitten wir zu entschuldigen.
TEIL 1:
TEIL 2:
TEIL 3:



