Trotz widriger Umstände: Sportabzeichen erneut geschafft!
Januar 30, 2008
Michael Fromm hatte sich als Leichathletiknachwuchstrainer des TV Eiche und TV Königswinter auch in diesem Jahr wieder bereit erklärt, einige berufstätige Freizeitsportler auf die Abnahme des Sportabzeichens vorzubereiten.
Da die Trainingsmöglichkeiten aufgrund des Beschlusses der Stadt Bad Honnef, den Menzenberger Sportplatz an den Wochenenden zu schließen örtlich eingeschränkt waren, mußte auf den benachbarten Sportplatz in Königswinter ausgewichen werden. Nach einigen kräfteraubenden Trainingseinheiten wurden die Bedingungen des Sportabzeichens von der Mehrzahl der Teilnehmer erfüllt.
Am Dienstag kam es dann in der Vereinskneipe “Zum Küfer Jupp” zur feierlichen Verleihung der Sportabzeichen. Natürlich gab es auch Enttäuschungen bei den Teilnehmern, die die Anforderungen nicht schafften. Freuen konnten sich allerdings Ulrike und Oliver Schönrock über das goldene Sportabzeichen. Jan Iversen erhielt Silber und Thomas Dingler zum wiederholten Mal das bronzene Sportabzeichen.
Michael Fromm bedankte sich im Rahmen der Verleihung ausdrücklich bei der Stadt Königswinter für die Nutzungsmöglichkeit der städtischen Sportanlage auch an den Wochenenden - also gerade zu einer Zeit, an denen Berufstätige auch tatsächlich in der Lage seien, Sport zu treiben. Gleichzeitig brachten alle anwesenden Sportler ihre Hoffnung zum Ausdruck, im nächsten Jahr das Sportabzeichen in ihrer Heimatstadt Bad Honnef ablegen zu können.
Insoweit aber sei Bewegung von der Stadtverwaltung gefragt - Bewegung, die im Vergleich zu den Anforderungen des Sportabzeichens jedoch minimal seien, so Jan Iversen abschließend.
Gold für Chuck Berry
Januar 27, 2008
Chuck Berry hat den Rock’n'Roll geprägt wie kein anderer. Dafür erhält der Musiker am 6. Februar 2008 die GOLDENE KAMERA von HÖRZU für sein Lebenswerk.
Chuck Berry wird die Auszeichnung bei der Gala im Berliner Axel-Springer-Haus persönlich entgegen nehmen und gemeinsam mit einer deutschen All-Star-Band auftreten. “Mit unvergänglichen Hits, seinem revolutionären Gitarrenspiel und einer exzentrischen Bühnenshow ist der Mann aus St. Louis zur lebenden Legende und zum Vorbild für Generationen von Rockmusikern geworden”, so die Begründung der Jury. Zwischen 1955 und 1960 feierte Chuck Berry seine größten Erfolge. Ohrwürmer wie “Maybellene”, “Sweet Little Sixteen”, “Roll Over Beethoven”, “Rock And Roll Music” oder “Johnny B. Goode” dienten als Inspiration für Elvis Presley, Eric Clapton, die Rolling Stones und die Beatles. Mit den Worten .”Wenn man den Rock’n'Roll umbenennen wollte, müsste man ihn Chuck Berry nennen” drückte John Lennon seine Verehrung aus. 1977 wurde sogar eine Aufnahme von “Johnny B. Goode” neben Stücken von Bach und Mozart mit der Raumfähre “Voyager 1″ ins All geschickt, um außerirdische Intelligenz über die Musikalität der Menschheit zu informieren. 1986 wurde Chuck Berry als erstes Mitglied in die “Rock and Roll Hall of Fame” in Cleveland aufgenommen. Die Verleihung der 43. GOLDENEN KAMERA von HÖRZU findet am 6. Februar 2008 in der Ullstein-Halle im Berliner Verlagshaus der Axel Springer AG statt. Die von Thomas Gottschalk moderierte Gala wird am 8. Februar 2008 ab 21:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
Die Deutschen schlafen immer weniger
Januar 27, 2008
Die Deutschen schlafen immer weniger. Vor zwanzig Jahren leistete sich jeder Bundesbürger im Schnitt noch acht Stunden Nachtschlaf. Heute sind es nur noch sieben Stunden und vierzehn Minuten, den verlängerten Wochenend- und Urlaubsschlaf eingerechnet, berichtet die “Apotheken Umschau”. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Bundesbürger in Befragungen an, unter Müdigkeit zu leiden. Das ist nicht ungefährlich. Der britische Herzspezialist Francesco Capuccio konnte in einer Studie nachweisen, dass Menschen, die ihren Schlaf von sieben auf fünf Stunden verringern, ihr Herzinfarktrisiko verdoppeln. Wer ständig müde ist, soll dies als das “rote Lämpchen” begreifen, rät Professor Norbert Donner-Banzhoff von der Abteilung für Allgemeinmedizin, präventive und rehabilitative Medizin an der Universität Marburg. “Besonders häufig hängt extreme Müdigkeit mit Belastungen etwa in Familie, Beruf und durch Freizeitstress zusammen”, erklärt er in dem Apothekenmagazin. “Mit der Zeit können die kleinen Störungen zu einem großen Problem anwachsen.”
Dschungelkönig
Januar 27, 2008
Klarer Erfolg für RTL: Bei den jungen Zuschauern (14-49 Jahre) lagen am Samstagabend die Shows “Deutschland sucht den Superstar” (4,12 Millionen Zuschauer, 33,2 Prozent Marktanteil) und “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!” (4,38 Mio., 36,0 %) deutlich vor “Wetten, dass..?” im ZDF (3,09 Mio., 24,4 %). Insgesamt 6,02 Millionen Zuschauer schalteten ab 20.15 Uhr die zweite Folge von “Deutschland sucht den Superstar” ein. Beim jungen Publikum erreichte die Sendung einen starken Marktanteil von 33,2 Prozent (4,12 Mio.). Das Finale von “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus” sahen ab 21.15 Uhr bis zu 7,22 Millionen Zuschauer. Im Schnitt verfolgten 6,44 Millionen (22,2 % MA) den letzten Tag im Dschungelcamp und die Wahl von Ross Antony zum neuen Dschungelkönig. Bei den jungen Zuschauern erreichte die Dschungelshow 36,0 Prozent Marktanteil. Damit erreichte die Show im Finale sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den jungen Zuschauern neue Rekordwerte. Im großen Finale von “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus” wählten die Zuschauer Ross Antony zum neuen Dschungelkönig. Nachdem die Finalisten Bata Illic, Michaela Schaffrath und Ross Antony bei Dschungelprüfungen ein letztes Mal ihren Mut beweisen konnten, verlies Bata Illic als erster der Finalisten das Camp. Um 23.20 Uhr gingen Dirk Bach und Sonja Zietlow schließlich ein letztes Mal ins Camp und verkündeten das Ergebnis des Zuschauervotings. Der gerührte Sieger Ross: “Ich bin sprachlos vor Glück und wahnsinnig erleichtert, dass ich das erreicht habe. Ich hätte nie mir nie Träumen lassen, Dschungelkönig zu werden. Und das Schönste ist: alle freuen sich mit mir. Es ist einfach super, ein unglaubliches Glücksgefühl.”
Stop Smoking!
Januar 27, 2008
Stop Smoking!: Uri Geller-Aktion für ein rauchfreies Deutschland. In Deutschland greifen laut Drogenbericht der Bundesregierung täglich fast 17 Millionen Menschen zur Zigarette. Das soll sich ab kommenden Dienstag ändern: Bei “The next Uri Geller” (29.1., 20.15 Uhr, LIVE auf ProSieben) will der berühmteste Mystifier der Welt die deutschen Raucher von ihrer Sucht befreien. Saubere Ziele! Doch eine Frage bleibt: Was kann Geller, was Tausende von Ärzten, Therapeuten, Hypnotiseure und Psychologen nicht können? Oder hat der Mentalist den Mund diesmal zu voll genommen? Uri Geller ist zuversichtlich: “Ich bin seit mehr als dreißig Jahren der erfolgreichste Mystifier der Welt. Mit meinen “Stop Smoking”-Auftritten in Israel und Griechenland habe ich Hundertausende von Zuschauern dazu motiviert, dauerhaft von ihrem Laster loszukommen. Die Resonanz war einfach unglaublich! Zehntausende von Emails und Briefen kamen bei mir an. Und fast alle hatten denselben Inhalt: “Danke Uri, - ich habe es geschafft!” Weshalb soll das in Deutschland anders sein?” “The next Uri Geller - Unglaubliche Phänomene Live” am Dienstag, 29. Januar 2008, um 20.15 Uhr LIVE auf ProSieben.
Basketball: Monster-Dunk krönte den souveränen Erfolg
Januar 27, 2008
SOBA Dragons Rhöndorf vs. BBC Bayreuth 101:86 (26:24, 24:20, 19:13, 32:29) - Mit Video!
Hohen Unterhaltungswert bot das ProA-Team von SOBA Rhöndorf beim souveränen 101:86-Erfolg über den BBC Bayreuth. Eine Halbzeitlang waren die Franken am Samstagabend ein ebenwürdiger Gegner. Mit hoher Treffsicherheit und spektakulären Monster-Dunks zwangen dann die Dragons den Gegner in die Knie und rissen ihre begeisterten Fans von den Sitzen.
Einfach unglaublich war die Flugeinlage von Terren Harbut, mit der er die Punkte 100 und 101 für Rhöndorf markierte. Gut einen Meter über Ringniveau fing der Power Forward den Pass von Kelvin Parker ab und rammte den Ball in die Reuse. Prädikat: sensationell! Es war der krönende Abschluss einer Zweitliga-Begegnung auf gutem Niveau. Den besseren Start in die Begegnung erwischte jedoch Bayreuth. Ty Harrelson (20 Pkt./4-3er) erlaubte sich bis zur fünften Minute keinen einzigen Fehlversuch und war mit elf Punkten maßgeblich an der 18:12-Führung der Gäste beteiligt. „Wir haben den Gegner mit einer schwachen Defensive allerdings auch zum Punkte machen eingeladen,“ räumte Dragons-Coach Olaf Stolz offen ein. Im Spiel nach vorne waren die Hausherren jedoch von Beginn an bestens aufgelegt, sodass Rhöndorf trotz der mäßigen Verteidigung in der sechsten Minute in Front ging (19:18). Genau in dieser Phase feierte übrigens Chris Grosse sein Come back. Natürlich machte sich die längere Verletzungspause in der Offensive noch bemerkbar, der kämpferische Einsatz war jedoch schon wieder tadellos.
Als Scorer war er aber auch nicht gefordert, diesen Job erledigten seine Teamkollegen astrein. Eine Trefferquote aus dem Feld von 56 Prozent spricht für sich, 50 Prozent Dreier und 63 Prozent aus der Nahdistanz sind richtig stark. Und die Punkte waren bei Rhöndorf gut verteilt, sechs Dragons scorten zweistellig. Bis zur Pause visierten aber auch die Gäste den Korb erfolgreich an, sodass sich der Rückstand aus Bayreuther Sicht in Grenzen hielt (50:44). Im dritten Viertel packten die Dragons in der Deckung deutlich konsequenter zu, agierten weiterhin sehr treffsicher, bauten den Vorsprung auf 14 Zähler aus (30“ / 69:55) und kontrollierten das Geschehen auf dem Parkett klar. Die Franken wehrten sich zwar tapfer, fanden jedoch kein Rezept Rhöndorf noch einmal ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Näher als auf 13 Punkte (38“ / 95:82) kamen die Gäste nicht mehr heran, die Dragons-Fans konnten also entspannt genießen. Beispielsweise die blitzschnellen Vorstöße von Kris Krzyminski (21 Pkt.), mit denen er die BBC-Defense oft düpierte. Terren Harbut (16 Pkt.) sorgte nicht nur mit seinen Dunks für Raunen auf der Tribüne, auch seine Pässe waren erstklassig. Und Matt Dlouhy glänzte einmal mehr durch ein Double-Double (11 Pkt./10 Reb.) – bereits sein viertes in der laufenden Saison.
Natürlich war auch Olaf Stolz nach dem Erfolg sichtlich erleichtert: „In der zweiten Halbzeit haben wir uns in der Defensive deutlich gesteigert, daher geht Ergebnis in Ordnung.“ Einige Ballverluste, gerade gegen Ende der Begegnung, wären allerdings schon ärgerlich gewesen, monierte der Cheftrainer. Das Spiel hätte einmal mehr gezeigt, dass in der ProA kein Gegner aufgibt. So hätte nicht viel gefehlt und das Spiel wäre eine ganz enge Angelegenheit geworden. Sein Fazit „Wir müssen hinsichtlich Disziplin und Struktur noch eine Schippe draufpacken, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“
Zum Video-Mitschnitt von Soba Dragons, Max Müller
Rhöndorf (Pkt./3er): Krzyminski (21/2), Parker (16/1), Grosse (1/1), Kovacev, Rojik (14/1), Malbeck (10), Lange (2), Dlouhy (11), Woods (8/1), Harbut (16)
Bayreuth (Pkt./3er): Chappell (8/2), Harrelson (20/4), Hänel (2), Schlamminger (4), Schoch (8/1), Nees (4), Harris (8/1), Tetzner (10), Messy (13/1), Oppland (9)
Rhöndorf/Bayreuth: Feldquote (56%/42%), 3er (7[14]/9[26]), Freiwürfe (26[31]/19[22]), Rebounds (33/29), Turnover (17/17), Assists (17/16), Steals (8/9), Blocks (2/1), Fouls (24/24)
Campus: Weltweit erster Studiengang in Immobilienmanagement
Januar 25, 2008
ie Idee ist schon lange da, jetzt endlich wollen wir mit dem Angebot starten“, ist Matthias Niemeyer, Managing Partner beim Münchner Bewertungsspezialisten
STIWA, entschlossen. Auf Initiative des 47-Jährigen hin beginnt am 13. März erstmals der Studiengang „Hospitality Real Estate“ an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn. Er soll „die Lücke zwischen Hotel- und Immobilien-Know how schließen“, so der Leiter des Bereichs Managementimmobilien. Entsprechend gehören Projektentwickler, Architekten und Makler ebenso zur Zielgruppe wie Hoteliers oder Studenten, die sich in diesem Bereich weiterbilden wollen. Schwerpunkte des vorerst einsemestrigen Zertifikatsstudiengangs sind Research & Märkte, Hotel Development, Asset Management und Investment. Dafür werden rund zwanzig Experten denmaximal 25 Studenten in Vorträgen, Workshops
und bei Exkursionen Rede und Antwort stehen.
Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester ist der 28. Februar, los geht’s am 13. März. Die Kosten betragen 3.990 Euro. „Erstaunlicherweise tauchen Planung, Entwicklung, Bewertung und Vermarktung von Hotel- und Freizeitimmobilien bislang in keinem Studiengang auf“, stellt Niemeyer, der das Düsseldorfer Büro der STIWA leitet, fest, „dabei sollten Grundkenntnisse der Hardware Voraussetzung für ein erfolgreiches Hotelmanagement sein“. Die will der Studiengang „Hospitality Real Estate“ jetzt vermitteln. Neben regulären Sommer und
Wintersemestern ist auch eine dreiwöchige Summerschool im August geplant.
Hotel- und Freizeitimmobilien machen inzwischen zehn Prozent am gesamten Immobilienmarkt aus, so der Hotelexperte, die Nachfrage nach Spezialisten in diesem Segment „steigt deutlich“. Zeit also, Hotel- wie Immobilienprofis „die Angst vor der Spezialimmobilie Hotel zu nehmen“. Geplant ist, den Studiengang in das Master-Programm der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn zu integrieren. Zum Lehrteam gehören neben Professoren der Fachhochschule, Projektentwickler ebenso wie Hoteliers, Architekten und Ingenieure, Investmentspezialisten oder Juristen.
Wahlkampf oder Karneval, oder beides …?
Januar 25, 2008
Es geht ja bunt her – rund um das Thema Nationalpark.
Besonders Frau Nasner und Herr Wolff kommen gar nicht mehr raus aus der Bütt. Da wird mal eben behauptet, die SPD hätte zum Nationalpark schon endgültig „Ja“ und „Amen“ gesagt, obwohl eigentlich bekannt sein müsste, dass dieses grundsätzliche Ja
ausdrücklich unter dem Vorbehalt einer zufriedenstellenden Lösung noch offener Fragen stand, wie z. B. der Verkehrsregelung, der Zugangsregelung für die Öffentlichkeit, des Wegekonzeptes etc. etc….
Da wird schon aufgeheult, wenn unsere Bürgermeisterin auch nur eine Idee zum Standort einer möglichen zukünftigen Nationalparkverwaltung äußert. Wenn es tatsächlich zum Nationalpark kommt, muss man natürlich noch einmal gemeinsam darüber reden.Was aber spräche eigentlich gegen die ehemalige Wäscherei Mesenhohl? Ein Haupteinfallstor zur Stadt würde endlich dem Besucher nicht mehr durch seine Hässlichkeit den Appetit auf weiteres Kennenlernen verderben, und die Verkehrsführung dorthin würde zusätzliche Besucher auf unsere attraktive Innenstadt aufmerksam machen!
Das müsste unsere „großen Wirtschaftsförderer“ Wolff und Nasner doch eigentlich eher begeistern! Das ständig wie eine Keule geschwungene Totschlagsargument Verkehr kann ich so pauschal, wie es immer eingesetzt wird, eh nicht ernst nehmen. Ja wir haben ein Verkehrsproblem, aber doch eigentlich nur morgens und abends im Berufsverkehr und mittags an den Schulwegen. Ansonsten erscheint mir unser „Chaos“ doch von recht idyllischem Ausmaß zu sein.
Vielleicht sollte man – auch in Rhöndorf – mal auf die Idee kommen, nicht nur Autos pro Tag zu zählen sondern auch deren Verteilung über den Tag und die Wochentage zu berücksichtigen, und sich dann fragen, zu welchen konkreten Zeiten neue Ansiedlungen zu mehr Verkehrsaufkommen führen und welches Gesamtaufkommen
die Planer genau zu diesen Zeiten zu berücksichtigen haben, bzw. wie die Verkehrsströme nicht nur räumlich sondern auch zeitlich optimiert werden könnten. Aber das wäre wohl zuviel der Sachlichkeit und damit eine Gefahr für die polemische und populistische Vertretung von Eigeninteressen. Wieso frage ich mich, bringen Nasner und Wolff eigentlich bei der Frage nach dem möglichen Sitz einer Naturparkverwaltung jetzt Rhöndorf ins Spiel, wenn das Ganze doch - wie sie selbst sagen – noch gar nicht spruchreif ist? Gibt es in Rhöndorf denn plötzlich doch kein Verkehrsproblem? (wäre ja schön für die Debatte um den Businesspark). Oder wer will da wem mit was warum einen Gefallen tun? Oh Entschuldigung – das ist natürlich reiner Karneval … Alaaf! Klaus Munk
NATIONALPARK:Für Honnef eine Frage der Wirtschaftlichkeit - Impulse für Wirtschaftswachstum
Januar 25, 2008
Die Debatte um den Nationalpark wird bisher zu wenig auf die Kernfrage unserer Stadt konzentriert. Nach Einschätzung des Regierungspräsidenten ist Bad Honnef ein Sanierungsfall, für den schnellstens Konsolidierungsmaßnahmen zu ergreifen sind.
Bei einem jeden Sanierungsfall stellt sich aber vor allen Entscheidungen von Tragweite
die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Sie muss verbindlich geklärt werden,insbesondere wenn es sich um ein Projekt handelt, das neue und langfristige Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer Stadt schafft, die fast vollständig in den Nationalpark Siebengebirge eingebettet sein wird.
Karl-Heinz Dißmann, Leiter des Arbeitskreises Haushalt und Finanzen im Bürgerblock verdeutlicht noch einmal unsere Situation. „Die Stadt und ihre Eigenbetriebe haben einschließlich Pensionsverpflichtungen und sonstige Rückstellungen zur Zeit etwa 100 Mio. Euro an Verbindlichkeiten geschultert. Für unterlassene Instandhaltung der Straßen darf man noch einmal 18 Mio. hinzufügen.Ende 2010 werden es über 113 Mio.zuzüglich der 18 Mio. sein. An Bankschulden sind das heute über 81 Mio. davon fast 15 Mio.Kassenkredite und Ende 2010 werden es 95 Mio. Euro, davon 24 Mio. Kassenkredite sein – und keiner weiß,wie wir diese Kassenkredite je zurückzahlen sollen“.
Wie es dazu kommt? Die Netto-Einnahmen der Stadt reichen nicht einmal, um die Mitarbeiter der Verwaltung zu bezahlen. Die Stadt lebt auf Kosten ihrer Zukunft und versinkt Jahr für Jahr um weitere 2-3 Mio. Kassenkredite in der Verschuldung – bei sinkender Bevölkerungszahl. Was kommt da auf uns zu?
Der Nationalpark Siebengebirge wird vom Land gewollt, geht aber nur mit der Zustimmung von Bad Honnef, das über die Hälfte des Waldes stellt. Und diese Verhandlungsposition müssen wir nutzen, um mit dem Park entscheidende strukturelle Vorteile, Impulse für Wirtschaftswachstum und Förderungen zu gewinnen – wie Königwinter es vorexerziert. Mit dem Verwaltungszentrum des Parks wird Bad Honnef touristisch eine interessante Adresse.
Welche Erwartungen sind an Tourismus-wirtschaftliche Effekte zu knüpfen? In dieser Frage wird uns dankenswerter Weise Professor Wachowiak von der Internationalen Fachhochschule am 29.1.08,Beginn 19.30 in der IFH,weiter helfen.
„Was aber ist mit anderen Entwicklungspotenzialen unserer Stadt, mit dem Honnefer Süden, in dem ein dynamisches Wirtschaftszentrum heranwächst, mit dessen Anbindung an die B 42 über den Drieschweg? Ein teures Projekt, das ohne die Zustimmung der Kommunalaufsicht nicht zu finanzieren ist, und das seine Rentierlichkeit nur über die wirtschaftliche Nutzung des Selhofer Südens gewinnt.
Honnef muss seine Gesamtentwicklung mit dem Nationalpark verbinden, von dem es eingeschlossen sein wird. Welche Förderprogramme stehen für so eine Stadtentwicklung zur Verfügung? Warum bekommt Königswinter zig Millionen – und Honnef? Wer verschläft hier was?“ fragt Hans-Joachim Kniebes, Fraktionsvorsitzender des BB. Diether Habicht Benthin
Die Karnevalssession 2008 geht in die Zielgerade
Januar 25, 2008
Am Samstag, 26. Januar, findet im Saal Kaiser op Selef die große Sitzung der ‘KG Große Selhofer’ statt und am Sonntag dann die Kölsche Mess in St. Johann Baptist ab 11.30 Uhr. Damit ist der Sitzungskarneval quasi schon wieder vorbei. Weiberfastnacht feiert die KG Löstige Geselle im Hotel Seminaris ihre Mädelssitzung, die KG Halt Pol trifft sich zum zünftigen Schunkeln im Hontes und kultige Enge wird einmalmehr im Hause Vierkotten am Marktplatz herrschen. Am Samstag, 2.Februar, beginnt um 11 Uhr die Marktschau vor dem Rathaus, bevor sich dann am darauf folgenden Sonntag, um 14 Uhr der Honnefer Zug ab dem HIT Markt in Bewegung setzt. Für Zugteilnehmer und alle anderen Jecken startet danach ab 15.30 im Seminaris Hotel noch einmal eine ultimative Party bis hinein in den Rosenmontag. Mit DJ, Live-Musik und drei Theken im Foyer.



