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Kommunionkinder von St. Johann Baptist

März 31, 2008

Kommunionkinder von St. Johann Baptist, die am Weißen Sonntag, 30. März 08, zur 1. Hl. Kommunion geführt wurden:

Kommunionkinder von St. Johann Baptist

Malte Eimermacher, Sophie Latter, Laura Bratschke, Lisa Bratschke, Leander Dicks, Victor Assem, Carolina Ziegler, Matthias Sesterhenn, Antonia Seifert, Hemma Schmedt, Lena Velten, Martin Rötzel, Victoria Lechler, Elise Claßen, Elisabeth Lindner, Irantzu Schneider, Laura Blanco Lopez, Nick Behrmann, Tim Steinbach, Daniel Hüppeler, David Rabus, Simon Witten, Bianca Lütz, Victor Lindemann, Charlotte Hutter, Maximilian Arndt, Yannick Arenz, Niklas Grünthal,Fiona Morys, Marie Vreden, Madlene Schmitz, Sophie Goncalves de Andrade, Katharina Roos, Marika Mirbach, Julia Reinprecht, Natalie Ummenhofer, Fynn Reuffel, David Latter, Chantalle Hüske, Emil Hoffmann, Kevin Steinbacher, Sinan Roßkothen, An der Zickelburg 18

11,89 Millionen sahen 175. Ausgabe von „Wetten dass…?“

März 31, 2008

Beim “Wetten, dass..?”-Saisonfinale in Erfurt konnte Thomas Gottschalk am Samstag wieder viel Prominenz in der mit 1500 Plätzen vollbesetzten Messehalle begrüßen. 11,89 Millionen (40,0 Prozent Marktanteil) sahen mit Udo Lindenberg, R.E.M. und der Formation “Buddha mit 1000 Händen” außergewöhnliche Showauftritte, die Startenor Rolando Villazon und Comedian Kurt Krömer, beide auch als Wettpaten auf der Couch, vervollständigten. Viel Aufmerksamkeit zog Paris Hilton auf sich, die neben Jimi Blue und Wilson Gonzales Ochsenknecht und Oliver Kahn auf der Wettcouch Platz nahm. Als Special Guests erschienen Heide Rosendahl und Danny Eckert. Die gebürtige Erfurterin Yvonne Catterfeld war Repräsentantin der Stadtwette, die die Erfurter klar gewannen: Bis zum Ende der Sendung erschienen über 100 Bürger mit Badewannen, Zubern und Eimern auf den Domstufen, um das traditionelle “Samstagabendbad” zu zelebrieren. Zur Strafe für die verlorene Wette muss Thomas Gottschalk demnächst in Nürnberg Fußballer trainieren.
Er könnte locker alle Konkurrenten eindosen: der 16-Jährige Oberhausener Markus Seidel, der mit seinen Schulterblättern in einer Minute 20 Getränkedosen zerdrückte und damit zum Wettkönig des Abends wurde. Jegliche Bedenken hinwegfegen wollte Sami Shkodra (27) aus Melle bei Osnabrück, doch es gelang ihm nicht, in drei Minuten fünf Besen gleichzeitig in den freien Stand zu versetzen. Scharf geschossen hat Maiko Kiesewetter (12) aus Hamburg: mit Dartpfeilen auf eine senkrechte, fünf Meter hohe Holzwand. An den Pfeilen kletterte er in die Höhe und schaffte dies nach einer außerplanmäßigen Zeitzugabe. Als Hochstapler trat Rafael Sattler (53) aus Fridingen auf, der in drei Minuten 40 Bierdeckel durch Zungenschnalzen auf seiner Stirn stapelte. Ein Schaumschläger war Mark Vocetti (42) aus Osterhofen nicht: Der gebürtige Australier wollte in der Turnhalle von Krefeld-Linn drei Squashbälle so schlagen, dass sie alle vier Wände der Halle berühren, diese durch die Eingangstür verlassen und in der außerhalb aufgestellten Originalverpackung verschwinden. Doch die Wette misslang. Feinschmecker Alex Haas (43) aus Liechtenstein erkennt 20 Fußbälle nur mit der Zunge und belegte dies in vier ausgewählten Fällen.
Thomas Gottschalk meldet sich nach der Sommerpause am 4. Oktober 2008 mit der 176. Ausgabe aus Nürnberg zurück. Doch bereits am 29. März startet im ZDF der “Musical-Showstar 2008″. Nach den Castings moderiert Thomas Gottschalk die drei Liveshows ab Mittwoch, 9. April 2008.
Die Zuschauerzahlen der “Wetten, dass…?!”-Show sind zwar seit einiger Zeit rückläufig, doch die Deutschen sind mit der Arbeit von TV-Moderator Thomas Gottschalk immer noch sehr zufrieden. Nach einer Umfrage im Auftrag der Zeitschrift VIEW über die Deutschen, die im März 2008 die Schlagzeilen bestimmt haben, erreicht Gottschalk bei der Frage “Wer macht seinen Job am besten” mit der Note 2,2 den zweiten Platz hinter Ski-Rennläuferin Maria Riesch (1,7). Am Schlechtesten schneiden Bahnchef Hartmut Mehdorn (4,3) und die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti (4,4) ab.

Vollbeschäftigung kein Unwort mehr

März 31, 2008

Bundesregierung, Wirtschaft und Gewerkschaften halten Vollbeschäftigung in Deutschland wieder für möglich. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte der “Bild am Sonntag”: “Deutschland ist auf dem besten Weg zur Vollbeschäftigung. Wir haben 1,6 Millionen Menschen aus der Arbeitslosigkeit geholt. Jeden Tag entstehen 1400 neue Arbeitsplätze.” Wenn nun die Weichen richtig gestellt würden, “ist nach meiner Meinung Vollbeschäftigung im nächsten Jahrzehnt zu erreichen”, erklärte Glos. Er warnte in diesem Zusammenhang vor Mindestlöhnen. “Es wäre absurd, wenn wir diesen Erfolg verspielen.” Diese würden den “Jobmotor Zeitarbeit” abwürgen.
Nach Meinung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt trugen die Reformen der Agenda 2010 maßgeblich dazu bei, dass in den vergangenen beiden Jahren über eine Million neue Arbeitsplätze entstanden seien. “Wir sind damit der Vollbeschäftigung ein beträchtliches Stück nähergekommen”, so Hundt. Die Politik müsse diesen erfolgreichen Weg jetzt fortsetzen. Der BDA-Präsident verlangte: “Also: Finger weg vom gesetzlichen Mindestlohn, der Arbeitsplätze und Existenzen zerstört.”

Die Gewerkschaften glauben ebenfalls an Vollbeschäftigung, setzen aber auf andere Instrumente. “Vollbeschäftigung ist nötig und möglich. Über drei Millionen neue Jobs gibt es aber nur durch eine andere Politik”, sagte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Es seien jetzt mehr öffentliche Investitionen in Bildung, Forschung und Umwelt nötig. “Zudem helfen Mindestlöhne und kräftige Tariflohnsteigerungen, um die hartnäckige Konsumflaute zu überwinden”, sagte Sommer weiter.

Optimistisch zeigte sich auch Bert Rürup, Vorsitzender der Wirtschaftsweisen: “Vollbeschäftigung in Deutschland ist möglich. Mittelfristig kann die Arbeitslosenquote auf 3 bis 4 Prozent gesenkt werden.” Erforderlich dazu wären laut Rürup: “Tarifabschlüsse, die sich am gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraum orientieren, die Weiterentwicklung des Arbeitslosengeld II zu einem wirksamen Kombilohnmodell sowie eine weitere Reduzierung der im internationalen Vergleich immer noch sehr hohen Belastung der Löhne mit Sozialabgaben.”

Staat soll Finanzmärkte strenger kontrollieren

März 31, 2008

Staat soll Finanzmärkte strenger kontrollieren
Politiker und Gewerkschafter sehen die aktuelle Finanzkrise und die Hilferufe der Banken als Chance für einen stärkeren Einfluss des Staates.”Vielleicht ist das der Beginn einer ernsthaften Debatte über die Zivilisierung des Kapitalismus”, sagte IG-Metall-Vorstand Wolfgang Rhode dem “Tagesspiegel am Sonntag”. “Neben dem Zusammenkehren des Scherbenhaufens müssen die unregulierten Finanzmärkte an die Kette gelegt werden.” Auch Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Linken, will den Staat nicht nur als Retter in der Not sehen: “Es findet praktisch eine Sozialisierung der Verluste statt”, sagte er der Zeitung, “die Gewinne sollen aber weiter privatisiert werden”. Diese Situation sei “nicht zu akzeptieren”, kritisierte Bartsch. “Das muss auch regulatorische Konsequenzen haben.”
Als Kronzeuge dient den Kritikern Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der jüngst ein staatliches Eingreifen gefordert hatte. “Die Einsicht kommt spät, aber sie ist gut”, sagt etwa Rudolf Hickel, Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) in Bremen. “Ackermann sieht die zerstörerische Kraft der Finanzmärkte und weiß, dass wir etwas tun müssen.”
Konkret fordern die Kritiker unter anderem ein Verbot für Banken, ihre riskanten Geschäfte außerhalb ihrer Bilanzen zu betreiben. “So etwas darf schlicht nicht mehr stattfinden”, sagte Mechthild Schrooten, Professorin an der Hochschule Bremen und Forschungsprofessorin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Auch Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong will außerbilanzielle Gesellschaften verbieten: “Die regieren im Geheimen an Aufsichtsrat und Finanzaufsicht vorbei”, kritisiert er. “Das dramatische Ausmaß der Krise macht deutlich, dass der Markt mehr staatlicher Regulierung bedarf, damit sich so etwas nicht wiederholt.”

Weniger Sex kein Problem

März 31, 2008

Nahezu jedes Paar kennt das Phänomen: Am Anfang der Beziehung regiert die Leidenschaft, doch im Alltag nimmt die Lust immer mehr ab, der Sex schleicht sich allmählich aus dem Leben. Für viele Menschen offenbar kein Problem. Bei einer exklusiven Umfrage der Frauenzeitschrift FÜR SIE unter 1048 Frauen und Männern zwischen 30 und 60 Jahren gaben etwas mehr als die Hälfte der Befragten an, auch mit weniger Sex glücklich zu sein. Auf der anderen Seite glauben 49 Prozent, das Sexmangel zu Affären führt, 11 Prozent nannten ihn gar als Trennungsgrund.
Die Ursache für die Flaute im Bett sieht die Mehrheit jeweils beim anderen Geschlecht: 58 Prozent der Frauen glauben, dass er weniger Lust hat, 53 Prozent der Männer führen die mangelnde Leidenschaft auf die Unlust der Partnerin zurück.

Mick Jagger ist ein Buch

März 30, 2008

Mick JaggerIn Martin Scorsese Konzertfilm “Shine a Light” (Kinostart: 4. April) zeigt Stones-Sänger Mick Jagger, dass er auch mit 64 Jahren noch mit ebenso viel Power über die Bühne fegt wie vor 40 Jahren. “Ich weiß auch nicht, wie ich das mache”, gibt sich der Rockstar in einem Interview bescheiden. “Ich habe ein bisschen trainiert, aber wirklich nicht doll.” Einen kleinen Tribut ans Alter gesteht er allerdings ein: “Am Tag nach einem Konzert mag ich nicht viel umherlaufen, um ehrlich zu sein.”
Es sei vor allem das Publikum, das ihn immer wieder mitreiße. “Sogar nach all den Jahren macht die Energie im Saal noch süchtig”, sagt Jagger. “Man muss da als Künstler vorsichtig sein.” Die Gefahr, sich als Musiker zu verausgaben, sieht der Sänger für sich allerdings nicht mehr: “Wenn man älter wird, merkt man, dass auch andere Dinge Sinn machen. Ich muss eben auch mal ein normales Leben führen.” Spießig sei er deswegen noch lange nicht geworden, höchstens abgeklärt. “Manchmal komme ich mir schon vor wie ein Buch, in dem man die Fragen des Lebens nachschlagen kann”, schmunzelt Jagger.
Abgeklärt ist auch das Verhältnis der Rolling Stones untereinander - außerhalb der Tour sehen sich die Bandmitglieder laut Mick Jagger eher selten. “Wir haben schon so viel Zeit unseres Lebens miteinander verbracht, dass wir uns jetzt auch gern mal voneinander trennen.”

Staat soll Finanzmärkte strenger kontrollieren

März 30, 2008

Politiker und Gewerkschafter sehen die aktuelle Finanzkrise und die Hilferufe der Banken als Chance für einen stärkeren Einfluss des Staates.”Vielleicht ist das der Beginn einer ernsthaften Debatte über die Zivilisierung des Kapitalismus”, sagte IG-Metall-Vorstand Wolfgang Rhode dem “Tagesspiegel am Sonntag”. “Neben dem Zusammenkehren des Scherbenhaufens müssen die unregulierten Finanzmärkte an die Kette gelegt werden.” Auch Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Linken, will den Staat nicht nur als Retter in der Not sehen: “Es findet praktisch eine Sozialisierung der Verluste statt”, sagte er der Zeitung, “die Gewinne sollen aber weiter privatisiert werden”. Diese Situation sei “nicht zu akzeptieren”, kritisierte Bartsch. “Das muss auch regulatorische Konsequenzen haben.”
Als Kronzeuge dient den Kritikern Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, der jüngst ein staatliches Eingreifen gefordert hatte. “Die Einsicht kommt spät, aber sie ist gut”, sagt etwa Rudolf Hickel, Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) in Bremen. “Ackermann sieht die zerstörerische Kraft der Finanzmärkte und weiß, dass wir etwas tun müssen.”
Konkret fordern die Kritiker unter anderem ein Verbot für Banken, ihre riskanten Geschäfte außerhalb ihrer Bilanzen zu betreiben. “So etwas darf schlicht nicht mehr stattfinden”, sagte Mechthild Schrooten, Professorin an der Hochschule Bremen und Forschungsprofessorin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Auch Verdi-Bundesvorstand Uwe Foullong will außerbilanzielle Gesellschaften verbieten: “Die regieren im Geheimen an Aufsichtsrat und Finanzaufsicht vorbei”, kritisiert er. “Das dramatische Ausmaß der Krise macht deutlich, dass der Markt mehr staatlicher Regulierung bedarf, damit sich so etwas nicht wiederholt.”

Bundesweites Projekt gegen Rechtsextremismus

März 30, 2008

Die Wochenzeitung DIE ZEIT startet im Mai ein großes bundesweites Projekt gegen Rechtsextremismus. Kern der Aktion wird eine große Online-Plattform sein - für alle, die sich für dieses Thema interessieren, und vor allem für jene, die Fragen haben und Antworten erhalten wollen. Betroffene werden Rat von Experten erhalten und sich mit anderen Usern austauschen können.
Mitinitiatoren der Aktion sind der Deutsche Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga, der Deutsche Olympische Sportbund sowie der Deutsche Feuerwehrwehrverband mit der Deutschen Jugendfeuerwehr. TV-Partner ist das ZDF. Online-Partner der Aktion sind die großen Communities StudiVZ, SchülerVZ und mein VZ.
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur DIE ZEIT: “In Deutschland gibt es zum Glück schon viele gute Initiativen gegen Rechtsextremismus. Unsere Idee geht ein übergreifendes Projekt an: Wir wollen ein bundesweites Forum schaffen, auf dem Betroffene einander Rat geben können, was zu tun ist, wenn rechtsextremistisches Gedankengut in ihren Alltag eindringt.”

Basketball: BasCats sorgten für Katerstimmung

März 30, 2008

Cuxhaven BasCats vs. SOBA Dragons Rhöndorf 109:87 (17:14, 33:28, 35:16, 24:29)

Auch im zweiten Duell mit den BasCats waren die Dragons chancenlos. Cuxhaven stellte vor heimischer Kulisse einmal mehr seine Extraklasse unter Beweis und verpasste SOBA Rhöndorf ein deutliche 109:87-Niederlage (50:42). So herrschte bei den Drachen verständliche Katerstimmung.

„Der Sieg ist auch in dieser Höhe absolut verdient,“ räumte Rhöndorfs Cheftrainer Olaf Stolz fair ein. „Cuxhaven war uns in nahezu allen Belangen überlegen.“ Wobei ihm bei seiner Analyse zwei Statistiken besonders wurmten: 19 Offensiv-Rebounds der BasCats sowie 21 Ballverluste auf Seiten der Dragons. In der Addition praktisch gleichbedeutend mit 40 zusätzlichen Wurfchancen für den Gegner, die Cuxhaven hochprozentig nutzte. Besonders in Korbnähe waren die Hausherren beeindruckend sicher, eine Trefferquote von über 81 Prozent sprechen für sich. „Wir konnten den Gegner im Spiel Eins-gegen-Eins zu selten stoppen,“ nannte Olaf Stolz als Hauptgrund für die Anfälligkeit aus der Nahdistanz heraus. Einen Akteur bekamen die Dragons während der ganzen Begegnung überhaupt nicht in den Griff: Jean Francois. Der amerikanische Flügelspieler krönte mit 42 Punkten die starke Vorstellung der BasCats.

Im ersten Viertel gaben zunächst die Dragons den Ton an. Mit zwei Dreiern in Folge warf Chris Grosse (18 Pkt./4-3er), dessen Formkurve weiterhin nach oben zeigt, Rhöndorf mit 14:11 in Front (8“). Dann übernahmen Gastgeber das Kommando und mit einer 6:0-Serie die Führung, die sie bis zur 14. Minute auf komfortable 15 Punkte ausbauten (32:17). Zu erwähnen ist, dass zu diesem Zeitpunkt Jürgen Malbeck und Terren Harbut bereits jeweils mir drei Fouls belegt und sicherheitshalber auf die Bank beordert waren. „Johannes Lange sprang erfolgreich in die Bresche und hat uns in der Phase sehr geholfen,“ lobte Olaf Stolz den Backup-Center, der maßgeblich daran beteiligt war, das man zur Pause nur mit 50:42 hinten lag.

Nach dem Seitenwechsel witterten die Dragons nochmals Morgenluft. In der 23. Minute war der Rückstand auf sechs Punkte geschrumpft und es roch nach einer heißen zweiten Halbzeit. Dann wurden die Rheinländer aber eiskalt erwischt und alles ging ganz schnell. Malbeck und Harbut kassierten ihre Fouls vier und fünf. Insgesamt kamen die beiden so nur auf 17 bzw. zwölf Minuten Einsatzzeit, was die vergleichsweise mageren sieben bzw. zwei Punkte erklären. Ohne ihre lange Garde – auch Johannes Lange musste wenig später mit fünf Fouls raus – standen die Dragons gegen die geballte Athletik der Hausherren endgültig auf verlorenen Posten. Mit einem 12:0-Lauf setzte sich Cuxhaven binnen von 180 Sekunden vor entscheidend ab (68:50/26“). Olaf Stolz sprach später vom entscheidenden „Dolchstoss“. Mehr und mehr verloren die Dragons den spielerischen Faden. „Wir haben zu ungeduldig agiert und zu früh den Abschluss gesucht,“ bemängelte Olaf Stolz rückblickend. Auf der anderen Seite geriet Cuxhaven richtig in Fahrt und überrollte Rhöndorf phasenweise. Nach dem dritten Viertel stand Cuxhaven als Sieger fest (85:58).

Trotzdem wurde es im letzten Spielabschnitt noch einmal richtig aufregend. Erst sorgten die Unparteiischen mit vier technischen Fouls für Aufsehen, dann Cuxhaven durch eine weitere Serie, mit der sie den Vorsprung bis auf 35 Punkte ausbauten (95:60/34“). Und schließlich packten die Dragons nochmals ihren Kampfgeist aus und betrieben, auch dank eines stark auftrumpfenden Chris Woods (19 Pkt./2-3er), erfolgreich Ergebniskosmetik. Was Rhöndorfs Headcoach „bedingt zufrieden“ stimmte, grundsätzlich nimmt er seine Jungs jedoch in die Pflicht: „Ich erwarte für die kommenden Spiele von jedem einzelnen deutlich mehr Spannung und Enthusiasmus. Das sind wir unseren Fans und uns selber schuldig!“

Rhöndorf (Pkt./3er): Korp, Krzyminski (2), Parker (11), Grosse (18/4), Kovacev, Rojik (14/1), Malbeck (7), Lange (11/1), Dlouhy (3/1), Woods (19/2), Montag, Harbut (2)

Cuxhaven (Pkt./3er): Jovanovic (8/2), Göttsche, Ruckhaber, Hasenkamm (6/2), Trice (19), McGhee (9/2), Kleemichen (10), Dawidowski, Gibson (2), Francois (42/2), Ismailat (3/1), Pompey (10)

Rhöndorf/Cuxhaven: Feldquote (41,4%/46,9%), 3er (9[22]/9[35]), Freiwürfe (20[24]24[39]), Rebounds (37/48), Turnover 21/12), Assists (18/15), Steals (4/10), Blocks (0/4), Fouls (33/22)

JUBILÄUM: Die Drachenfelsbahn wird 125 Jahre alt - Teil 1

März 28, 2008

Die Drachenfelsbahn auf dem Gipfel

2,5 Millionen Kilometer zurückgelegt

Jürgen LimperJürgen Limper, Chef der Drachenfelsbahn, ist in seinem Element. Er kennt die „alte Dame aus Stahl“ in und auswendig. Er kennt jede Schraube, er kennt jedes Wehwehchen, das konnte er der Presse Anfang des
Jahres schon mehrfach mitteilen. Der Grund: die Drachenfelsbahn wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Das Interesse der bundesweiten Medien ist daher riesengroß. Klar, dass im Jubiläumsjahr gefeiert wird. Große Ehre: Ende Juni kommt eine Drachenfelsbahn-Sonderbriefmarke auf den Markt. Im Frühsommer wird das Jubiläumsmagazin präsentiert. Am 17. Juli findet eine Jubiläumsparty statt, mit geladenen Gästen. Am 20.Juli präsentiert der Bonner Generalanzeiger einen Familiensonntag rund um die Drachenfelsbahn.

Die Geschichte: Am 12. August 1881 stellte die „Deutsche Lokal- und Straßenbahngesellschaft“ den Antrag zum Bau einer Bergbahn zum Gipfel des Drachenfelsen. Am 29. August 1881 wurde die Konzession hierfür erteilt. Die Gesellschaft hatte Erfahrungen im Betrieb mit Pferde- und Dampfstraßenbahnen. So betrieb sie Anlagen im Ruhrgebiet, Chemnitz und zwischen Mönchengladbach und Rheydt. Planung und Vermessungsarbeiten dauerten bis in den Herbst 1882. Die Drachenfelsbahn wurde als Touristenbahn konzipiert. Als Vorbild nahm man die Dampfzahnradbahn zum Rigi in der Schweiz. Die Rigi-Bahn ist die älteste Zahnradbahn in Europa. Entworfen und gebaut wurde sie von Ingenieur Riggenbach. Dieser findige Mensch hatte genau in der Mitte zwischen den üblichen Schienen eine Zahnstange mit 100 mm Teilung verlegt, gut verankert und sicher auf der Schwelle. In diese Zahnstange paßt exakt die Zahnung eines Rades, das die Lokomotive als drittes Rad an ihrer Treibachse führt. Mit den Bauarbeiten begann man Anfang November 1882. Die Strecke verlief von Königswinter aus, den nordwestlichen Berghang hinauf, bis zur Ostseite des Gipfelplateaus. Bei einer Länge von 1520 m war ein Höhenunterschied von 220 m zu überwinden. Die Streckenführung ist bis heute unverändert geblieben.

Während man den Oberbau legte, erstellte eine Esslinger Maschinenfabrik die benötigten Betriebsmittelnach den Plänen des Ing. Riggenbach. Es wurden drei Lokomotiven und sechs Personenwagen mit je 40 Sitz- und sechs Stehplätzen gebaut. Die Lokomotive wurde so ausgelegt, dass sie zwei vollbesetzte Personenwagen mit einem Eigengewicht von zusammen 8,2 t mit einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 10 km/h den Berg hinaufdrücken konnte. Offizielle Abnahme der Bahn war am 7. Juli 1883 durch einen Regierungskommissar. Die erste Personenfahrt führte man am 13. Juli 1883 durch.

Die Drachenfelsbahn um 1883

Gäste dieser Fahrt waren die Frauen von prominenten Persönlichkeiten. Einige Tage durften nun die Ehrengäste Bahnund Anlagen für sich beanspruchen. Dann endlich war es soweit. Am 17. Juli 1883 wurde
die Bahn feierlich eröffnet. Bis zum Sommer 1908, also nach 20 Jahren, hatte man schon 2.572.255 Personen befördert. Im März des Jahres 1913 trennte sich die „Deutsche Lokal und Sraßenbahngesellschaft“ von ihrem Bergbahnunternehmen. Neuer Besitzer der Drachenfelsbahn wurde Ferdinand Mülhens, Inhaber des weltbekannten Hauses „4711“. Er vereinigte die Bahn mit der Petersbergbahn zum Unternehmen „Bergbahnen im Siebengebirge AG“. Der Gründungstag der B.i.S.AG war der 13. Juli 1923. Die Petersbergbahn war 1888 mit 250.000 Mark Gründungskapital entstanden. AmDie Drachenfelsbahn 20. April 1889 ging sie in Betrieb mit zwei Lokomotiven und wegen der starken Steigung nur mit je zwei Vorstellwagen. Betrieb war jeweils von Ostern bis Ende Oktober. Ab 1938 wurde nur noch einspurig und ohne Kreuzungsbetrieb gefahren. Die Bahn war in den Kriegsjahren geschlossen. Nach dem Krieg diente sie den Alliierten als Transportmittel für ihr Hauptquartier im Hotel Petersberg. Am 20. August 1952 nahm die Bergbahn den öffentlichen Bahnbetrieb wieder auf. Fortsetzung folgt . . .

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