Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

GEBURTSTAG: Siegfried Westhoven wurde 80. Heute wird er in Rhöndorf gefeiert.

März 28, 2008

„Eine tragende Säule unseres Gemeinwesens“

Siegfried WesthovenEr sagt: „Über mich ist alles gesagt oder geschrieben worden.“ Das wird so sein. Trotzdem haben wir Wegbegleiter gebeten einige Zeilen über Siegfried Westhoven zu verfassen, der in der vergangenen Woche 80 Jahre alt geworden ist, sinniger Weise am Karfreitag, an einem Tage an dem eigentlich nichts geht, zumindest nichts, was mit Feiern zu tun hat. Das paßt zu einem Satz, den Westhoven schon vor Jahren im Rat der Stadt Bad Honnef geprägt hat: „Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels mehr“. Der Tunnel hieß und heißt Bad Honnef. Trotzdem: sein bisheriges Lebenswerk ist beeindruckend. Als Politiker, Unternehmer und vor allem als großzügiger Mensch hat er seine Stadt Bad Honnef nie im Stich gelassen. Die nachfolgenden Worte werden dies eindrücklich bestätigen.

Eine Persönlichkeit aus einem Guss
Siegfried Westhoven gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der Stadt, insbesondere im Rat. Seine Haushaltsreden im Rat mit der unweigerlichen Feststellung, dass das „Ende der Fahnenstange“ bei der Verschuldung erreicht sei, sind unvergessen. Leider fielen diese, wie manch andere seiner Warnungen zur Entwicklung von Bad Honnef nicht immer auf fruchtbaren Boden. Auf das Wort von Siegfried Westhoven war in der politischen Arbeit des Rates zu 100 % Verlass. Wenn es in schwierigen Situationen galt Mehrheiten zu finden, vertrat er zäh und hartnäckig seinen Standpunkt, um letztlich doch eine Lösung mitzutragen, die seine Handschrift trug. Das bürgerschaftliche Engagement von Siegfried Westhoven blieb keine Worthülse; er lebte es vor und gewann damit auch Einfluss in vielen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt. Noch heute setzt er sich kämpferisch für die Hilfsorganisationen in Bad Honnef ein, er ist ihr Sprachrohr geworden, unabhängig von seinem Amt als Vorsitzender des Ortsvereins der DRK. Ob Mensch und Bürger, Politiker, Unternehmer, er ist eine Persönlichkeit aus einem Guss, der den für richtig gehaltenen Weg konsequent geht und damit die Stadt und sein Umfeld prägt. Persönlichkeiten wie er sind ein Beispiel für die demokratischen Bürgergesellschaft, die davon lebt, dass Bürger Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen. Sein Rat ist auch noch heute unverzichtbar. Die FDP Fraktion wünscht dem großen Bürger der Stadt noch viele gute erfüllte Jahre in seiner geliebten Stadt Bad Honnef. Peter Endler

Ein verantwortungsbewußter Unternehmer und Politiker
In 5 Jahrzehnten hat Siegfried Westhoven aus dem Nichts heraus ein Unternehmen aufgebaut, das sich sehen lassen kann. Einem aus der organisierten Arbeitnehmerschaft stammenden Politiker interessiert bei dieser Wertung besonders die mit dem erfolgreichen Unternehmen verbundene Jahrzehnte lange Sicherung von Arbeitsplätzen. Einige Hundert Arbeitnehmer haben in der Vergangenheit und gegenwärtig in dem von Westhoven aufgebauten Unternehmen einen guten Arbeitsplatz gefunden; darunter viele ausländische Arbeitnehmer, die sich, integriert, mit ihrem Unternehmen identifizieren und sich wohl fühlen konnten. Nur ein erfolgreiches Unternehmen kann Arbeitsplätze sichern, jene Voraussetzung, die für die Erhaltung der sozialen Infrastruktur eine Gemeinde unerlässlich ist. Jede Stadt sollte sich glücklich schätzen, Unternehmer wie Westhoven als verantwortungsbewusste und engagierte Mitbürger in ihren Mauern zu wissen. Westhoven hat ganz offensichtlich nicht nur sein persönliches unternehmerisches Interesse im Kopf gehabt, sondern sich immer auch gefragt, was kannst du für die Stadt und die städtische Gemeinschaft tun. Jene Kritiker jedoch, die das Wirken von Mitbürgern wie Siegfried Westhoven mit Vokabeln wie „Partikularinteressen, Gewinnmaximierung“ und Ähnlichem auch heute noch diffamieren, werden weder in der Lage noch bereit sein auch nur annähernd soviel für die Gemeinschaft zu tun wie der Kommunalpolitiker, der jetzt seinen 80. Geburtstag bei guter Gesundheit feiern konnte. Vor 4 Jahrzehnten hat Westhoven mit Freunden eine politische Gruppierung ins Lebengerufen, die – ausschließlich auf Bad Honnef konzentriert – ohne Zweifel die Entwicklung unserer Stadt deutlich mit geprägt hat. Das darf man – unabhängig von persönlichen, gelegentlich auch divergierenden politischen Standpunkten – gerne attestieren. In allen Gremien neben dem Stadtrat, in denen ich von 1964 bis 1994 mit ihm zusammengearbeitet habe, zeichnete ihn seine Sachkenntnis und an der Sache orientierte Arbeitsweise aus, seien es die städtischen Fachausschüsse, die Aufsichtsgremien der städtischen Gesellschaften oder der Stadtsparkasse. Der Stadt und den politischen Gremien ist dringend zu raten, dafür Sorge zu tragen, dass Menschen vom Schlage eines Siegfried Westhoven, die gibt es in abgewandelter Form sicher in fast allen politischen Gruppierungen, nicht die Lust an der Politik in Bad Honnef verlieren und andererseits die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich Unternehmer und Unternehmen, dass sich Wirtschaft in Bad Honnef endlich weiter entwickeln kann zum Wohl der Stadt und zur Sicherung der Lebensqualität der in ihr wohnenden Mitbürgerinnen und Mitbürger. Welche andere Voraussetzung gibt es, den städtischen Haushalt zu konsolidieren und die Einrichtungen der sozialen Infrastruktur zu sichern oder gar auszubauen? Herzliche Glückwünsche, lieber Siegfried Westhoven, von dem Dir in Jahrzehnte langer Streitkultur verbundenen Werner Osterbrink.

Zu Dank verpflichtet
Ich hatte das Vergnügen mehr als 10 Jahre zusammen mit Siegfried Westhoven in der Honnefer Kommunalpolitik aktiv zu sein. In all den Jahren konnte man sich auf Siegfried Westhoven verlassen. Auch wenn wir in unterschiedlichen Fraktionen waren, so war die Zusammenarbeit immer fair und aufrichtig. Absprachen wurden eingehalten. Das Wohl unserer Stadt war für ihn Triebfeder seines Engagements. Auch in schwierigen Zeiten, die ich erleben musste, konnte ich mich auf ihn verlassen. Dies hat er auch öffentlich bekundet. Ich bin ihm zum Dank verpflichtet. Ich wünsche ihm noch viele glückliche Jahre. Manfred Rauw

Zum Wohle der Bürger
Auch Bürgermeisterin Wally Feiden gratulierte in einem öffentlichen Schreiben im Namen des Rates und der Verwaltung und selbstverständlich ganz persönlich Siegfried Westhoven zu seinem 80. Geburtstag. In ihrem Glückwunschschreiben würdigt sie die Verdienste des Jubilars und ruft in Erinnerung, dass er auf viele Jahre reger kommunalpolitischer Tätigkeit zurückblicken kann. In unserer schnelllebigen Welt, so die Bürgermeisterin, wird es zur Ausnahme werden, dass Einzelne über längere Zeit kontinuierlich in den Stadtparlamenten und für ihre Fraktionen und Parteien arbeiten, so wie es Ihm gelungen ist. Sein Verdienst und sein Erfolg habe er sich die lange Zeit unter Einsatz seiner Arbeitskraft und vor allem auch seiner Freizeit erarbeitet. Zu Recht könne er stolz sein auf die lange Liste der von ihm eingenommenen Funktionen: Ausschuss- und Ratsmitglied, Fraktionsführer für den Bürgerblock, Aufsichtsratsmitglied der Stadtsparkasse, Bad Honnef AG und Bäder GmbH, mehrfach stellvertretender Bürgermeister – dies erstmals schon 1961 –, Vorsitzender des Roten Kreuzes, Mitglied in Karnevals- und Schützenverein und noch viele andere mehr. All dies mache seine Vorbildfunktion deutlich. Sein Bemühen galt der Stadt und dem Wohl Ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wally Feiden wünschte Siegfried Westhoven alles Gute, vor allem Gesundheit und einen frohen Geburtstag im Kreise seiner Familie. Wally Feiden

Unermüdliche Bereitschaft
Die CDU Bad Honnef gratuliert Siegfried Westhoven ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag. Durch seine unternehmerische Tätigkeit, sein kommunalpolitisches Engagement, sein soziales Wirken – unter anderem im Deutschen Roten Kreuz – sowie seine unermüdliche Bereitschaft, das Bad Honnefer Vereinsleben mit Rat und Tat zu unterstützen, hat er die Entwicklung unserer Stadt über Jahrzehnte hinweg auf vielfältige Weise mit geprägt. Wir hoffen, dass er noch lange die Kraft haben möge, in diesem Sinne weiter zu wirken.
Sehr geehrter Herr Westhoven, wir wünschen Ihnen zu Ihrem Geburtstag alles erdenklich Gute, vor allem jedoch Gesundheit. Cornelia Nasner, Peter Profittlich, Sebastian Wolff

Eine dritte Kraft in der Honnefer Politik
Die Bedeutung Siegfried Westhovens für die Entwicklung unserer Stadt anlässlich seines 80. Geburtstages auf ein oder zwei DIN A4-Seite darstellen zu wollen, ist ein nahezu hoffnungsloses Unterfangen. Zu vielschichtig die Zusammenhänge, zu vielfältig sein Engagement in der Kommunalpolitik, in den Vereinen,
Institutionen und der Honnefer Wirtschaft. Wer hat schon so eine Verankerung in dieser Stadt wie Siegfried Westhoven. Hier hat er sich hochgearbeitet, aus schwierigen Verhältnissen, die ihm nichts in den Schoß legten, hier war er immer zu Hause, und seine Welt aus „tausend“ Freundschaften, Bekanntschaften
und Beziehungen hat er nie verlassen. Ein starkes Leben. Was der Schlüssel für diesen Erfolg war? Das muss seine Offenheit gewesen sein, sein Gespür für die Zeichen der Zeit. Warum sonst sollte er den Bürgerblock gegründet haben, am 4.2.1961? In einer Zeit im Umbruch, einer Zeit der Neuorientierung in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland. Die CDU verlor bei der Wahl zum 4. Bundestag die absolute Siegfried Westhoven (links)Mehrheit, was vornehmlich als Misstrauen gegen die Regierungsweise von Konrad Adenauer gewertet wurde. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs räumte den sogenannten Rathausparteien – den freien Wählergemeinschaften – bei den Kommunalwahlen in NRW die gleichen Rechte ein wie den politischen Parteien. Diese veränderten Rahmenbedingungen kommunalpolitischer Tätigkeit hat Siegfried Westhoven sofort genutzt – zur Stabilisierung des bürgerlichen Lagers. Wie geschwächt die Bindekraft der CDU in Bad Honnef durch parteiinterne Auseinandersetzungen war und wie stark die Idee eines Bürgerblocks, ohne Parteipolitik die Honnefer Belange regeln zuwollen, das hat Siegfried Westhoven klar erkannt. So erhielt der Bürgerblock nur 6 Wochen nach seiner Gründung bei den Kommunalwahlen am 27.3.61 18.6% der Stimmen. Überzeugende Persönlichkeiten der ersten Stunde und eine glaubwürdige weil sachorientierte Kommunalpolitik waren die Grundlage für den weiteren Erfolg, der in der Kommunalwahl am 27.9.64 zu 19,6% der Stimmen führte. So hat Siegfried Westhoven den Bürgerblock zu einer stabilen dritten Kraft in der Honnefer Politik gemacht, zu einem Anker des bürgerlichen Lagers, ohne in ihm gefangen zu sein. Dafür war sein gesellschaftliches Engagement viel zu vielfältig, sei es bei den Schützen, denen er beim Bau der Schützenhäuser beisprang, sei es im Roten Kreuz, dessen Rettungswagen er einst gefahren hat, und das er dann als Vorsitzender über alle wirtschaftlichen Schwierigkeiten hinweglotste. Dieser persönliche Einsatz macht seine Glaubwürdigkeit, seine Statur aus, dessen Gewicht er in die Waagschale seiner politischen Ämter einbrachte, als Stellvertretender Bürgermeister, als Vorsitzender des Aufsichtsrates der BHAG, des Verwaltungsrates der Stadtsparkasse. In welchem Ausschuss hat er in 43 Jahren Ratstätigkeit nicht mitgearbeitet? Die Bad Honnef AG und die Bäder, das waren für ihn große Themen, und als das Hallenbad geschlossen werden musste, da hat das niemanden mehr betroffen gemacht als Siegfried Westhoven. Die BHAG und die Stadtsparkasse, das waren für ihn Positionen, mit denen sich Stadtentwicklung und Wirtschaftspolitik ausrichten ließ – aber nicht gegen eine sich einstellende Ratsmehrheit, die notwendige Wachstumsperspektiven aus dem Auge verloren hat und die Zukunft von Bad Honnef kaum noch gestalten kann. So hat Siegfried Westhoven nach seinem Ausscheiden aus dem Rat in 2004 mit „seiner“ Stadt mehr Probleme denn je und redet offen darüber, wenn er auch nicht mehr so direkt eingreifen kann. Aber guter Rat ist teuer. Möge uns seiner noch lange erhalten bleiben.
Dieter Habicht-Benthin

Markante Persönlichkeit
„Siegfried Westhoven zählt zu den markanten Persönlichkeiten der Bad Honnefer Kommunalpolitik. Während seiner langjährigen politischen Arbeit hat er die Stadt Bad Honnef und ihre politische Landschaft auf vielfältige Weise geprägt. Die SPD-Bad Honnef gratuliert Herrn Westhoven zu seinem runden Geburtstag und wünscht ihm viel Glück und Gesundheit.“ Annette Stegger

NATIONALPARK: Offener Brief von Manfred Rauw an den Ministerpräsidenten von NRW

März 28, 2008

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

seit einem Jahr beschäftigen wir uns mit der Planung eines Nationalparks Siebengebirge, der als Bürgernationalpark verkauft wird. Obwohl u.a. der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der BUND sich gegen dieses Projekt ausgesprochen haben, da das Gebiet zu klein sei und der Zweck eines Nationalparks, wie er im §24 BNatG, beschrieben ist, nicht erreicht werden kann, verfolgt das Umwelt, Landwirtschafts- und Verbraucherministerium das Projekt unbeirrt. Die Begründung der Ablehnung liegt u.a. an den vier das Gebiet querenden Straßen und den bereits jetzt vorhandenen Besucherströmen. Geködert werden die
Kommunen insbesondere mit dem Argument, dass das Land 3 Mio Euro p.a.für den Nationalpark Siebengebirge zur Verfügung stelle. Nach unseren Informationen sind dies allerdings nur Beträge aus der Umschichtung der staatlichen Forstverwaltung. Diese sollen um 2 Ämter reduziert werden. Die hiermit verbundene Personaleinsparung soll durch die Umsetzung von Personal in den Nationalpark Siebengebirge
aufgefangen werden. Die Kommunen müssen die Kosten der „Eingangstore“ und der Busse für die Besucher (ÖPNV) – wie im Eifelnationalpark – zusätzlich aufbringen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn wir von Ihnen als Ministerpräsident, eine Klärung des finanziellen Engagement des Landes bekämen. Diese Klärung ist für die weitere Planung des Nationalparks Siebengebirge von großer Bedeutung. Auf die anderen Themen, wie z.B. das Vetorecht des Landes, neues Wegenetz usw. möchte ich hier nicht eingehen. Mit freundlichen Grüßen, Manfred Rauw (FWG- Fraktionsvorsitzender)

Ein klares politisches Bekenntnis

März 28, 2008

Mit Verwunderung haben wir die Stellungnahme von Frau Feiden zur Kenntnis genommen, die CDU habe die Entwicklung der Innenstadt „ohne Rücksicht auf Wahrheit und Realität“ thematisiert.

Immerhin hat der technische Beigeordnete vor wenigen Tagen in einem Interview geäußert: „Sollte der angestammte DM-Markt aus dem alten HIT-Gebäude ausziehen, könnte dort endlich ein Spielzeug- und Kindermarkt ansiedeln“ und „(..) neben dem Fitnesscenter (..) soll ein Biomarkt einziehen“. Dies ist ein klares politisches Bekenntnis dafür, bestimmte Fachmärkte gezielt im Gewerbegebiet Bad Honnef-Süd ansiedeln zu wollen. Und genau dieses politische Bekenntnis haben Bürgermeisterkandidatin Cornelia Nasner und CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Wolff kritisiert. Es geht nicht darum, dass selbstverständlich letztlich der Rat entscheiden muss, ob ein bestimmter Fachmarkt außerhalb der Innenstadt angesiedelt werden darf. Es geht um das politische Ziel, dass im Rathaus offensichtlich verfolgt wird. Die Grenzen der kommunalpolitischen Möglichkeiten bei der Ansiedlung von Unternehmen sind Frau Nasner und Herrn Wolff bekannt. Wir halten es jedoch für richtig, dass die CDU sich konsequent zu dem Ziel bekennt, Fachgeschäfte, die strukturell in die Innenstadt passen, dort anzusiedeln. Dies ist ein klares politisches Bekenntnis, das wir unterstützen. Martin Lehnert, Jochen Schütz

Leichtathleten der LG Siebengebirge holen beide Pokale

März 28, 2008

Leichtathleten der LG Siebengebirge holen beide Pokale

Beim diesjährigen Osterlauf auf der Erpeler Ley gingen 51 Vereine an den Start. Trotz keiner guten Wetterprognose, schickten die Trainer der LG Siebengebirge ihre Schützlinge ins Rennen; im Schülerbereich konnten insbesondere die Nachwuchssportler des TV Königswinter und des TV Eiche mit ihren Leistungen glänzen und zum 4. Mal hintereinander den Pokal gewinnen. Den Erwachsenenpokal konnte die LG Siebengebirge auch mit Beteiligung von Läufern des Tus Dollendorf und des Tus Thomasberg-Ittenbach zum 2. Mal hintereinander erlaufen.
Bis zur Pokalübergabe hielt das Wetter, so dass alle trocken ins Ziel einlaufen konnten. Neben Urkunden und Ostereiern übergaben Ela Borkenhagen und Michael Fromm den Nachwuchsathleten der LG Siebengebirge zusätzlich noch einen großen Osterhasen, in der Hoffnung, dass auch bei den nächsten Wettkämpfen mit gleicher Motivation wieder erfolgreiche Leistungen erzielt werden können.

Erfolgreiche Nachwuchsathleten der LG Siebengebirge

Folgende Leistungen wurden im Schülerbereich erzielt:
410m , Bambini W6 (1.) Elena Paluczak (2:05 min.), 965m, W7 (1.) Katherina Beckonert (5:00 min.), W8 (1.) Julia Fromm (4:28 min.), (2.) Marlen Paluczak (5:05 min.), (4.) Lena Schwierz (5:18 min.), (6.) Jana Völkner (6:37 min.), W9 (3.) Laura Cabione (5:43 min.), 1190 m, W10 (1.) Johanna Heuser (5:15 min.), (2.) Nina Fromm (5:25 min.), W 11 (1.) Fabienne Ganescu (5:09 min.), (2.) Claudia Paluczak (6:30 min.), 1575 m, W 12 (1.) Fiona Weiss (9:02 min.)

965 m, M7 (3.) Gerrit Sundmann (4:54 min.), (4.) Jannik Lehnen (5:03 min.), M8 (1.) Leon Ganescu (4:07 min.), (2.) Felix Meister (4:10 min.), (3. Ferdinand von Freymann (4:57 min.), (4.) Leonard Huse (5:17 min.), (5.) Marc Wieditz (5:23 min.), M9 (1.) Leon Seidel (4:27 min.), 1190 m, (1.) Matthias Beckonert (5:04 min.), (3.) Marius Sandmann (5:53 min.), (4.) Lorenz Kampler (6:08 min.) (5.) Frederik Schmidt (6: 25 min.), M11 (2.) Theo Kampler (5:26 min.), 1575 m, M 12 (2.) Friedrich von Freymann (7:22 min.), (3.) Philipp Schwierz (8:22 min.) (4.) Benjamin Püllen (9:17 min.), M 13 (1.) Martin Siemes.

bösARTig: 28. März 2008

März 28, 2008

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich habe einen neuen Titel erhalten! In einem Schriftwechsel mit einem erfolgreichen Königswinterer Geschäftsmann wurde ich von eben dem mit „Lieber Verleger o.V.“ angeredet. Also nicht wie üblich mit
m.V. (Für Erstleser: meines Vertrauens), sondern mit o.V. Darauf angesprochen meinte der Königswinterer Geschäftsmann, der übrigens in Bad Honnef wohnt, unverschämt grinsend: o.V. bedeutet ohne Villa. Ich weiß auch nicht, ob ich jetzt den Kontakt zu ihm abbrechen soll: Verleger ohne Villa. Unglaublich!

So, einen Moment bitte, da kommt eine Mail, ach du Schreck, eine Mail von Bürgermeisterinkandidatin
Cornelia Nasner. Nein! Da steht: Zeit für einen politischen Neuanfang! Einladung zum Wahlkampfauftakt! Ogottogottogott. Ich nehm mal eben meine Herztropfen, meine Doppelherztropfen. Ist das spannend!
Wahlkampfauftakt mit Peter Hintze MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, am kommenden Montag, 31. März, im Foyer des Kurhauses um 19 Uhr. Da
haben wir den Salat, denn: Zur gleichen Zeit stehen die Vorstandswahlen der Honnefer SPD im „Alten Rathaus“ auf dem Programm. In der Einladung der SPD steht ein Satz der mich quasi mächtig irritiert: „Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Wahl der Bürgermeisterkandidatin findet NICHT an diesem Abend statt. Dazu werden wir rechtzeitig eine separate Mitgliederversammlung einberufen.“ Ist denn unsere verehrte Bürgermeisterin nicht mehr bei der SPD, oder wird es gar eine Gegenkandidatin geben? Fragen über Fragen.

Eine ganz wichtige Frage kann jetzt beantwortet werden: Anfang Mai ist das Restaurant „Alte Kapelle“ in Rhöndorf wieder geöffnet. Ein neuer Pächter wird dann gute, rustikale deutsche Küche anbieten, sagt
der Inhaber des Hauses. Schluss mit Käse-Fondue. Den geschmolzenen Käse gibt‘s jetzt in Rheinbreitbach. Wenn ich so darüber nachdenke, ich glaube, ich bin wirklich der einzige Verleger auf der ganzen Welt, der
keine Villa hat. Irgendwie ist das alles schon ganz schön trostlos. Und auch das noch: ein Kollege hat sich just ein Cabriolet gekauft. Ich werde mal mit Herrn Klinkenberg sprechen, der hat doch so viele Cabriolets . . .
Achtung, noch ne Mail kurz vor Toresschluß: „Lieber Herr Böndel, jetzt bin ich vielleicht zu spät (Anmerkung der Redaktion: Jawoll, aber in unserer kuscheligen Kolumne ist immer Platz für schöne Worte), aber dennoch mein kleines Statement: Da ich Herrn Westhoven mit einem kleinen Statement nicht gerecht würde, erlaube ich mir, sein Wirken in aller Kürze aphoristisch zu beschreiben: Der eine wartet, bis die Zeit sich wandelt, der andere zeigt Initiative und handelt. Und: nicht alles was er sich gewünscht hat, hat er auch erreicht. Jedoch: alles was er erreicht hat, hat er sich gewünscht. Herzliche Grüße Ihre Monika Oestreich.“ Unsere Erste Beigeordnete ist ja richtig kreativ, toll, toll!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein bezauberndes Wochenende und: fühlen Sie sich mal so richtig frühlich! Ich fühle mich derweil richtig fürchterlich, so ganz ohne Villa . . . Tipp: Schauen Sie am Dienstag auf www.diebadhonnefer.de – Sie werden eine Sensation erleben!

WETTBEWERB: Schwimmsportgemeinschaft Siebengebirge

März 28, 2008

Schwimmen ist gesund

Die ersten Siebengebirgsmeisterschaften der Städte Königswinter und Bad Honnef im Schwimmen waren ein großer Erfolg. Insgesamt 217 Schwimmerinnen und Schwimmer aller Altersklassen von der jüngsten Teilnehmerin Jahrgang 2003, bis zum ältesten Teilnehmer Jahrgang 1937, kämpften in den insgesamt 13 Wettkämpfen im Hallenbad des Schwimmtreffs in Königswinter um die Platzierungen.

Schwimmen macht Spaß Zu Beginn begrüßten die beiden Vizebürgermeister Peter Profittilich (Bad Honnef) und Peter Golla (Königswinter), die sich über diesen Beweis der Zusammenarbeit beider Kommunen freuten und allen Teilnehmern viel Erfolg wünschten. Geschwommen wurden bei den jüngeren Jahrgängen bis zum Jahrgang 2000 25m Freistil. Bei den älteren Jahrgängen traten viele Teilnehmer gleich in mehreren der angebotenen Disziplinen (jeweils 50m) Freistil, Kraul, Brust, Rücken und Delphin und 100 Meter Lagen
an.

Auch die zum Schluss angebotene Familienstaffel fand begeisterte Teilnehmer. Die ausrichtende Schwimmsportgemeinschaft Siebengebirge 1955/71 e.V., die die Meisterschaften mit Unterstützung der beiden Veranstalter Sportverband Bad Honnef e.V. und Stadtsportbund der Stadt Königswintere.V., ausrichtete, freute sich besonders die rege Teilnahme aus den örtlichen Schulen und DLRG Ortsgruppen.

Schwimmen ist für Alle gutAus Honnef traten Schülergruppen der Löwenburgschule und der Theodor-Weinz-Schule in Aegidienberg an. Auch von der Oberdollendorfer Grundschule Auf dem Schnitzenbusch war eine Schülergruppe, ebenso wie vom Gymnasium Nonnenwerth, angetreten. Hinzu kamen viele Teilnehmer aus der Bevölkerung der beiden Städte, so dass die Veranstaltung bis in den Abend dauerte. Alle Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich über Ihre wohlverdienten Urkunden freuen, die Stadtmeister erhielten zusätzlich jeweils Gold-, Silber- bzw. Bronzemedaillen, die Siebengebirgsmeister erhielten jeweils einen Pokal. |eb

Picobello Ziepchensbrunnen

März 28, 2008

Ziepches Brunnen

Es ist ein Ritual: zum Frühlingsbeginn rückt die Rhöndorfer Feuerwehr aus, um mit einigen freiwilligen
Helfern um Vizebürgermeister Peter Profittlich den Ziepchensbrunnen zu reinigen. Selten war der Tag der Reinigung so früh, und selten war es so kalt, stellten die Mannen fest. Bei der Kälte konnten die Bewohner des Brunnens, die großen und kleinen Fische, allerdings gut gefangen werden, waren sie doch fast steif gefroren. Nach dem Fischfang wurde das Wasser komplett abgesaugt und das Innere des Brunnens sorgfältig gesäubert. Nun erstrahlt er im frischen Glanze, genau rechtzeitig, denn heute wird rund um den Brunnen der 80ste Geburtstag von Siegfried Westhoven gefeiert.

Campus: Preisverleihung am Freitag, 4.April

März 28, 2008

Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn und Toyota Deutschland vergeben in diesem Jahr erstmals den “Abi Event Award”. Ausgezeichnet werden die besten Ideen und stimmigsten Konzepte für Abitur-Abschlussveranstaltungen.

Toyota Deutschland unterstützt den Award mit 3.500 Euro Preisgeld für den ersten Platz, den das Gymnasium Ottobrunn (Bayern) belegt. Unter dem Motto “Die Stars gehen, die Fans bleiben” haben die rund 100 Abiturienten ihre Zeugnisvergabe im Stil einer Oskar-Verleihung konzipiert. Mit der Prämie wird ein Teil der Veranstaltung finanziert. Die Preisverleihung findet am Freitag, 4. April, um 13 Uhr im Rahmen des “Open Campus Day” auf dem Gelände der Internationalen Fachhochschule in Bad Honnef statt.An diesem Tag können sich interessierte Schülerinnen und Schüler über das Studienangebot der Hochschule, Projekte wie den “Abi Event Award” und eine mögliche Berufslaufbahn im Hotel-, Tourismus-, Event- und Luftverkehrsbereich sowie im internationalen Management und im Bereich Wirtschaftsprüfung informieren.

Eislaufvergnügen der Rasselbande Selhof

März 28, 2008

Rasselbande Selhof

Die Rasselbande Selhof mit ihrer Jugendabteilung Blau Weiße Sternchen beschließt Ihre Karnevalssession mit einem abtoben auf schmalen Kufen. Am Sonntagmorgen, pünktlich um 9 Uhr fuhr die Rasselbande mit Eltern und Geschwistern zur Eissporthalle Troisdorf. In diesem Jahr fuhren 66 begeisterte Schlittschuhläufer mit. Von der jüngsten Antonia Pagano bis zum Tanzoffizier Manuel Hoffmann, die ganze Garde fuhr mit. Wo Spaß angesagt ist,da ist die Garde vertreten. Spaß ist ja auch unser Motto. Ob bei den Auftritten oder während der Trainingszeit weiß Trainerin Martina Hoffmann über ihre Truppe zu berichten. Mit anschließender Frittenschlacht beschloss die Rasselbande Ihren Ausflug. |eb

Rheintaler „Kloster Eberbach“ zum Jubiläum

März 28, 2008

Das Kloster Eberbach bewahren und erhalten, nachhaltig sichern und kulturell nutzen – das sind die Ziele der Stiftung Kloster Eberbach, die vor zehn Jahren, am 1. Januar 1998, als gemeinnützige Stiftung öffentlichen Rechts durch das Land Hessen gegründet wurde.

Rheintaler Für den Vorstand der Stiftung Kloster Eberbach war das Anlass genug, gemeinsam mit dem Rheintal e.V. aus Bad Honnef einen Rheintaler mit dem Motiv des Klosters prägen zu lassen. Auf der Tourismusbörse Wiesbaden – Rheingau – Taunus am 14. März 2008 wurde er erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Gegen Vorlage des Rheintalers erhalten Besucher nicht nur einen ermäßigten Eintritt ins Kloster, sondern viele weitereVergünstigungen bei ca. 80 Partnern des Rheintal e.V. entlang des Rheins zwischen Speyer und Düsseldorf – wie zum Beispiel 20 Prozent Preisnachlass auf die Tarife der Köln-Düsseldorfer AG.

„Die Stiftung Kloster Eberbach wird auch in Zukunft dazu beitragen, dass die ehemalige Zisterzienserabtei als Teil des Rheingaus wahrgenommen wird. Dieser Rheintaler ist ein Zeichen dieses Willens“, erklärt der Vorstand der Stiftung. Der Taler „Kloster Eberbach - Eltville“ ist das 26. Rheintalermotiv das vom Rheintal e.V. herausgegeben wurde. Weitere Informationen zu den Rheintalern erhalten Sie unter www.rheintaler.de oder www.klostereberbach.de. |eb

« Vorherige SeiteNächste Seite »