Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Campus News: Studieren „auf Probe“ an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn

Mai 29, 2008

Schüler und Abiturienten, die sich über den Betrieb und die Studieninhalte an einer Hochschule informieren möchten, haben dazu an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn die Gelegenheit. Erstmals bietet die Hochschule in diesem Jahr ein „Schnupperstudium“, bei dem potenzielle Studenten Einblick in den Studienalltag gewinnen.

Vom 30. Juni bis 2. Juli werden drei Tage lang verschiedene Aspekte eines Studiums aufgezeigt und Inhalte der Studienfächer erläutert. Dazu zählen Kurse der internationalen Betriebswirtschaftslehre, branchenspezifische Kurse in Hotel-, Tourismus-, Luftverkehrs- und Eventmanagement sowie Sprachkurse. Ergänzt wird das Angebot durch eine umfassende Studienberatung sowie Berichte von Studenten und Vorträge von Praktikern. Wie beim richtigen Studium auch werden alle Kurse an der Internationalen Fachhochschule in Englisch abgehalten.

Das dreitägige Studium auf Probe kostet 80 Euro inklusive aller Unterlagen, Veranstaltungen und Mittagessen. Darüber hinaus hilft die Fachhochschule bei der Vermittlung von Übernachtungsmöglichkeiten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldeschluss ist der 25. Juni 2008. Anmeldungen bitte an die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn, Studienberatung, Frau Anne
Moog, Telefon (02224) 9605-102 oder im Internet unter www.fh-bad-honnef.de

Kasambya News: 3. Juni – Kasambya gedenkt der Märtyrer

Mai 29, 2008

Der 3. Juni ist in Uganda ein nationaler Feiertag, der für katholische und auch evangelische Christen eine besondere Bedeutung hat. Es ist der Martyr’s Day, ein gesetzlicher Feiertag, an dem ein großer Gottesdienst in Namugongo stattfindet. Namugongo liegt etwa zehn km nordöstlich der Hauptstadt Kampala. Es ist der bedeutendste Pilgerort von ganz Ostafrika - 1886 wurden hier auf Geheiß des damals regierenden Kabaka Mwanga (Kabaka = König) von Buganda, mehr als zwanzig ugandische Christen hingerichtet. Die Vorgeschichte klingt wie ein grausames Märchen, ist aber traurige Wirklichkeit.

1877 erreichten die ersten Missionare der anglikanischen „Church Missionary Society“ Uganda; 1879 folgten mit den Weißen Vätern die ersten katholischen Missionare, die König Mutesa zunächst wohlwollend willkommen hieß. Als König Mutesa, der die Missionare unterstützt hatte, starb, wurde der junge König Mwanga sein Nachfolger. Er war dem christlichen Glauben anfangs zugetan, seine Beamten und Ratgeber aber lehnten das Christentum als eine Fremdreligion ab und hielten die europäischen Missionare für Spione. König Mwanga hörte auf sie; das erste katholische Opfer wurde am 15. November 1885 der 25 Jahre alte Page Yozefu Mukasa Balikuddembe, der den 18-jährigen König ob seines ausschweifenden Lebensstils, seiner Avancen gegenüber den männlichen Pagen und des Märtyrertodes des anglikanischen Bischofs James Hannington kritisierte.

Den Zorn des Königs erregte dann der 17-jährige Page Denis Ssebuggwawo. Auf einer Jagd fragte ihn der König, ob es stimme, dass er anderen Jugendlichen Religionsunterricht erteile. Als Denis dies eingestand, bohrte der König ihm eine Lanze durch den Hals. Der Junge lag dann die ganze Nacht hindurch in seinem Blute, bis er am nächsten Morgen, dem 26. Mai 1886, enthauptet wurde. Mit ihm starben die christlichen Pagen Andrea Kaggwa und Ponsiano Ngondwe. Am Abend dieses Tages erklärte König Mwanga öffentlich, er wolle alle, die „beten“, töten lassen. Als Karl Lwanga, der Anführer der königlichen Pagen, vom Entschluss seines Königs hörte, versammelte er seine Kameraden zu einem langen Nachtgebet, um sie auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Vier Jungen, die noch im Glauben unterwiesen wurden, empfingen in aller Eile die Taufe. Am nächsten Morgen berief der König eine Gerichtssitzung ein. Der König erklärte: Diejenigen von Euch, die nicht beten, sollen an meiner Seite bleiben; die anderen sollen sich gegenüber an der Schilfwand aufstellen“. Karl Lwanga schritt als erster zur Wand, 15 andere folgten ihm nach. Sie bekannten sich zu ihrem Glauben und wurden ins Gefängnis abgeführt. Zwei der Pagen wurden in den folgenden Tagen den einheimischen Göttern geopfert: Athanasius Bazzekuketta wurde am 27. Mai in Nakivubo in Stücke geschnitten, ebenso erging es an diesem Tag Matthias Kalemba; mit ihnen starben zwei Anglikaner.

Die Übriggebliebenen brachte man nach Namugongo. Dort wurden sie am 3. Juni in große Strohbündel eingebunden, auf einen hohen Scheiterhaufen gelegt und verbrannt. So starben mit Karl Lwanga 13 weitere katholische Pagen, der jüngste von ihnen war erst 13 Jahre alt, dazu 13 anglikanische Angehörige des Königshofes.

König Mwanga wollte die Christen aus seinem Reich vertreiben, erreichte aber das Gegenteil. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten erblüht das Christentum in Uganda zu einer der stärksten afrikanischen Ortskirchen. Namugongo, die Hinrichtungsstätte des damaligen Königreiches Buganda, wird zu einem viel besuchten Pilgerort und zur Gedenkstätte der ugandischen Märtyrer. Diese werden 1920 von Papst Benedikt XI. selig und 1964 während des Zweiten Vatikanischen Konzils unter der Aufmerksamkeit der Weltkirche von Papst Paul VI. heilig gesprochen. Gedenktag und großer Feiertag für die katholische Kirche in Uganda ist der 3. Juni. Karl Lwanga ist der Patron der Jugend Afrikas.

Heute pilgern an diesem Tag Christen, Katholiken wie Protestanten, aus Tansania, Kenia, Uganda, Sudan, Ruanda, etc. zu der heiligen Stätte, wo die Überreste der Märtyrer in einem zeltförmigen Stahlschrein aufbewahrt werden. Dabei machen sie sich teilweise schon Wochen vorher auf den Weg, weil viele der Gläubigen die Strecke zu Fuß zurücklegen wollen. Ein aktuelles Beispiel: Eine 60köpfige kenianische Pilgergruppe ist derzeit auf dem Weg nach Namugongo. Sie haben sich am 3. Mai von der Pfarrei Mwala in Machakos, Ostkenia auf den 600 Kilometer langen Weg gemacht und werden am Sonntag in Namugongo erwartet. Auch aus Kasambya und Umgebung pilgern jährlich einige Menschen in das etwa 150 Kilometer entfernte Namugongo, nicht alle zu Fuß, häufig wird über die Gemeinde eine Fahrgelegenheit organisiert. In diesem Jahr rechnet man in Namugongo mit etwa 800.000 Pilgern.
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SPD-Spitze: Gesine Schwan wird Präsidentschaftskandidatin

Mai 26, 2008

Gesine SchwanDas SPD-Präsidium hat sich heute für die Aufstellung von Gesine Schwan als Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten ausgesprochen. Die offizielle Nominierung der 65-Jährigen soll in der anschließenden Sitzung des SPD-Vorstands erfolgen.

Gesine Schwan: “Ich wäre nicht angetreten, wenn ich nicht eine realistische Chance sehe, gewählt zu werden”, sagt sie. “Dazu will ich um Stimmen aus allen Parteien wählen. Aus allen Parteien, namentlich auch aus der Linken. Ich möchte, dass sich die Linke zwischen konstruktivem Protest und demagogischer Polemik entscheidet.”

Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein nannte die erwartete Nominierung Schwans einen eklatanten Vertrauensbruch, der die Basis einer Koalition zerstöre. “Ich sehe, dass wir nicht mehr viel zustande bringen”, sagte der CSU-Politiker dem Fernsehsender N24. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Wend, bezeichnete die geäußerte Kritik der CDU/CSU als “besorgniserregend niveaulos”. Schwan sei eine “glänzende Besetzung”.

Gesine Schwan, 1943 in Berlin geboren, stammt aus einem sozial engagierten Elternhaus, das im Nationalsozialismus protestantischen und sozialistischen Widerstandskreisen angehört und sich nach dem Krieg für die Freundschaft mit Frankreich und Polen einsetzt. Nach dem Abitur 1962 studiert sie Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Berlin und Freiburg/Breisgau. Dort lernt sie ihren ersten Mann, den Politikwissenschaftler Alexander Schwan kennen. Studienaufenthalte in Warschau und Krakau zur Vorbereitung der Dissertation über den polnischen Philosophen Leszek Kolakowski schließen sich an.

Gesine Schwan wird 1971 Assistenz-Professorin am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin und habilitiert 1975 über die philosophischen und politökonomischen Voraussetzungen der Gesellschaftskritik von Karl Marx. 1977 wird Gesine Schwan Professorin für Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie befasst sich insbesondere mit politischer Theorie und Philosophie. Forschungsaufenthalte in Washington D.C., Cambridge und New York folgen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Philosophie und Demokratietheorien, in letzter Zeit vor allem auch Fragen der Politischen Psychologie und der Politischen Kultur. Seit Oktober 1999 ist Gesine Schwan Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Gesine Schwan, die 1972 in die SPD eingetreten ist, hat neben ihrer wissenschaftlichen Karriere in zahlreichen politischen Gremien mitgearbeitet. Von 1977 bis 1984 und erneut seit 1996 ist sie Mitglied der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD, von 1985 bis 1987 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft, von 1993 bis 1995 Dekanin des Fachbereichs Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin und von 1994 bis 2000 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft DVPW. Im März 2004 wird sie gemeinsam von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten gekürt. Bei der Wahl am 23. Mai 2004 unterliegt sie mit 589 zu 604 Stimmen dem Kandidaten von CDU, CSU und FDP Horst Köhler.

Im Januar 2005 wurde sie zur Koordinatorin der Bundesregierung für die grenznahe und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit mit Polen ernannt. Zudem ist sie gemeinsam mit Janusz Reiter Vorsitzende des Deutsch-Polnischen Forums.

Russen gewinnen Eurovision Song Contest

Mai 26, 2008

Russlands Superstar Dima BilanSie wollten unbedingt gewinnen, beschworen bis kurz vor dem Auftritt ihre Chancen. „Wir wollen die Nummer eins werden!“, sagten die „No Angels“ immer wieder. Doch spätestens, als Samstag um 23.15 Uhr die ersten Länderpunkte beim „Eurovision Song Contest“ vergeben wurden, muss den Mädels klar geworden sein, dass ihr Song „Disappear“ beim europäischen Publikum durchgefallen ist. Erst die Bulgaren erlösten die Engel und gaben Deutschland 12 Punkte. Allerdings könnten die Bulgaren auch nur angerufen haben, weil „No Angel“-Lucy dort geboren ist . . .

Beim furiosen Siegeszug der Russen (272 Punkte) mit Russlands Superstar Dima Bilan und Ani Lorak aus der Ukraine (230 Punkte) gingen dann auch die zwei Punkte, die wir von der Schweiz bekamen, fast unter. Letzter Platz für die Engel – zusammen mit England und Polen. No Angels- no Punkte. Foto: Dima Bilan

SPD will Staatsoberhaupt zermürben

Mai 26, 2008

Der Bonner Politikwissenschaftler und Köhler-Biograf Gerd Langguth wirft der SPD ein unfaires Spiel gegen Bundespräsident Horst Köhler vor. Der Sozialdemokratie sei es offenkundig darum gegangen, das Staatsoberhaupt zu zermürben und so zum Verzicht auf eine erneute Kandidatur zu bewegen, sagte Langguth der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post.

Horst Köhler, BundespräsidentDer Politologe bezeichnete es als einen Sündenfall, dass Köhler aus der SPD-Führung Signale erhalten hatte, ihn in der Bundesversammlung am 23. Mai 2009 mitzuwählen, falls er für weitere fünf Jahre bereit stehe. Nun jedoch bewirke die Entscheidung der SPD für die Gegenkandidatin Gesine Schwan, dass das amtierende Staatsoberhaupt ein Jahr lang ein Präsident auf Abruf sei. Hätte die SPD Köhler nicht im Ungewissen gelassen, ihm stattdessen rechtzeitig signalisiert, nicht für ihn stimmen zu wollen, hätte sich der Bundespräsident vielleicht für ein Ausscheiden nach einer Amtsperiode entschieden. “Diese Chance hat man Köhler nicht gegeben.” So wie es nun gelaufen sei, konnte Köhler nicht mehr zurück: “Er musste springen.” Foto: Bundespräsident Horst Köhler

Nationalpark: Bürgerinitiativen zum Besuch des Landesumweltministers Eckhard Uhlenberg

Mai 24, 2008

Bei einem Ortstermin informierte sich Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg über die speziellen Rhöndorfer Interessen im Zusammenhang mit dem geplanten Nationalpark Siebengebirge.
Bei dieser Gelegenheit übergaben Vertreter der Initiative ‘Freies Siebengebirge’ die Unterschriften von knapp dreitausend Nationalparkgegnern und erläuterten dem Minister kurz ihre Beweggründe.

Uhlenberg betonte im Verlauf des Rundgangs durch Rhöndorf und die Weinberge, daß der Nationalpark keinesfalls gegen den Willen der Bevölkerung errichtet werde. Das wiederum begrüßte Honnefs CDU-Bürgermeisterkandidatin, Cornelia Nasner, ausdrücklich, deren Einladung Uhlenberg gefolgt war.
Zur Erinnerung: Bei den überreichten Unterschriften handelt es sich um eben jene, deren persönliche Entgegennahme Königswinters Bürgermeister kürzlich verweigert hatte.

An der Ortsbegehung beteiligten sich auch Vertreter der Bürgerinitiative ‘Siebengebirge Bad Honnef’ und nahmen die Gelegenheit wahr, den vielen Lokalpolitikern aus Königswinter und Bad Honnef sowie besonders Landesnaturschützer Thomas Neiss das von ihnen betriebene Bürgerbegehren gegen den Nationalpark vorzustellen.

Beide Initiativen gewannen den positiven Eindruck, daß sich allmählich eine offenere Atmosphäre für die durchaus fundierten Argumente der Nationalparkgegner herausbildet. Gegnerschaft in der Sache muß und kann auf beiden Seiten frei sein von persönlicher Herabwürdigung des Andersdenkenden.

Für die BI ‘Siebengebirge Bad Honnef’, Prof. Dr. K. Merten
Für die BI ‘Freies Siebengebirge’, Jörg Pauly

Kasambya News: AIDS ist nicht das große Problem

Mai 23, 2008

„Die häufigste Krankheiten in Uganda sind die, welche am leichtesten zu vermeiden wären, nämlich Malaria, Durchfall, Wurmbefall, Erkrankungen der Luftwege, und besonders Pilzerkranklungen der Haut. Gelegentlich kommen auch Schlangenbisse vor.“ sagt Dr. Ulrich Schmitz, Teilprojektleiter für Gesundheit und Hygiene im Team.

D. Ulrich SchmitzNatürlich gibt es auch Krankheiten wie bei uns, wie zum Beispiel Asthma, oder Bluterkrankungen, wie Sichelzellanämie. Auch sind Unfälle und Verletzungen die Ursache schwerer Erkrankungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung insgesamt liegt bei nur ca. 50 Jahren. Zum Vergleich werden Frauen in Deutschland durchschnittlich 80 und Männer 74 Jahre alt. Hauptgrund ist die hohe Kindersterblichkeit in Uganda. Durchschnittlich 13 Kinder von 100 werden keine 5 Jahre alt. Davon sterben ungefähr 7 schon im ersten Lebensjahr; meist kurz nach der Geburt.

Die Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit liegen in der schlechten Versorgung von Schwangeren und Gebärenden. Einerseits hat das viel mit den langen Wegen zu tun, die Menschen zurücklegen müssen, um Hilfe zu holen. Andererseits stirbt aber auch nahezu jede zweihundertste Frau bei der Geburt, da die meisten zuhause entbinden und dabei ohne professionelle Hilfe verbluten.

Aids ist nicht mehr, wie allgemein angenommen wird, eine der häufigsten Krankheiten. Lange hat sich auch in Uganda alles um die Eindämmung der Aids-Pandemie konzentriert. Daher gibt es inzwischen gute Fortschritte und die Anzahl der Erkrankungen ist rückläufig. Da Malaria und andere Krankheiten vernachlässigt wurden, ist diese immer auch noch Haupttodesursache. Dabei ist diese Erkrankung durch Vorsorge und zwar Moskitonetze, die mit einem Pestizid imprägniert sind, gut vermeidbar. Weitere häufige Todesursachen liegen bei Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung. Nachts, besonders in der Regenzeit, ist es auch in Uganda kalt und oft fehlen Decken, und die Häuser sind auch nicht dicht.
Und auch hier zeigt sich wieder, wie man mit Wissen und ganz einfachen Mitteln Menschenleben retten kann.

An erster Stelle werden wir Dorfgesundheitshelfer ausbilden, deren Aufgabe insbesondere in der Vermeidung von Krankheiten liegt. Die Verhinderung von Erkrankungen durch Bau von Latrinen, Beratung über Nutzung von Moskitonetzen, sauberes Wasser durch Kontrolle des Wassers in den Zisternen und Hilfe in der Primärtherapie bei Verdacht auf Malaria sehen wir als deren Hauptaufgabe. Dafür müssen Basismedikamente im Dorf vorrätig sein. Oftmals warten die Eltern zu lange mit der Behandlung der Kinder, da diese ja mit Weg und Kosten verbunden sind. Kleine Kinder geraten dabei schnell in eine Anämie oder die Malariaerreger verursachen eine Gehirnmalaria. Beides endet oftmals tödlich.

Auch werden wir für ausreichend Moskitonetze sorgen, insbesondere für Schwangere und Familien mit Kindern. Ebenso sollen ehrenamtliche traditionelle Hebammen geschult werden, um Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt zu vermeiden. Der Internetauftritt zum Projekt: www.fachco.de
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bösARTig: 23. Mai 2008

Mai 23, 2008

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

rein menschlich gesehen, mag ich sie alle: Frau Bürgermeisterin, Frau Nasner und den Herrn Schaaf. Wirklich! Eben haben wir noch an der Theke m.V. darüber diskutiert, wer denn nun im Oktober effentwell gewählt werden könnte. Schwer zu sagen! Momentan ist ja nun mal nur Frau Nasner aktiv. Sie verschickt Postwurfsendungen und lädt kompetente Politiker ins Kurhaus ein. Leider erreicht sie damit kaum Wähler, die Zuschauerränge sind eher, sagen wir es vorsichtig, nicht ganz so voll bei den Veranstaltungen.
Kandidat Schaaf wurde diese Woche von den GRÜNEN auf Tauglichkeit überprüft. Ich denke, das hat er locker weg gesteckt.Kommen wir also zur Amtsinhaberin. Frau Feiden ist allerdings noch keine richtige Kandidatin, sie wurde, so viel ich weiß, quasi noch nicht nominiert, von ihrer geliebten SPD.

So, und nun? Ich habe einen Brief bekommen! Von Frau Kock. Sie kennen Frau Kock nicht? Frau Kock ist die 1.Vorsitzende der KG Löstige Geselle und Siebengebirgsprinzessin a.D. Und in dem Brief ist sie überhaupt nicht löstig. Sie schreibt, dass sie in meinem Bericht über die Jahreshauptversammlung viele Informationen vermisst. Beispielsweise: Der Verein schaut optimistisch in die Zukunft! Und: Mit der 3. Mottositzung und der 1. Mottoparty am 17. Januar im Kurhaus wolle sich die KG „im Haifischbecken des Honnefer Karnevals“ neu positionieren. Für die Mottositzung (Beginn 15 Uhr) seien Spitzenkräfte des Kölner Karnevals verpflichtet worden: Guido Cantz, die Kolibris, Klaus und Willi, Olaf Henning. Die Karten sind bereits jetzt mit einem „Frühbucherrabatt“ im Avendi Hotel käuflich zu erwerben. Liebe Frau Kock, ich hoffe, dass sie jetzt wieder so rischtisch löstig sind!

Hier: Ein kritischer Satz von Frau Nasner aus ihrem Prospekt: „Ein „Weiter so“, können wir uns nicht leisten“! Klasse! Immer wigger! Was gibt’s noch? Am Sonntag, 1. Juni, findet das Rosenfest statt, mit Rosen und Rosenkönigin, geöffneten und geschmückten Geschäften und mit Ihnen. Jawohl. Betreiben Sie, ja Sie, Wirtschaftsförderung und strömen in die Stadt, erfreuen Sie unsere Innenstadtgemeinschaft. Mich finden Sie am großen Stammtisch vor dem Restaurant Markt3 hinter einem Gaffel-Kölschglas. Wir können uns dort mal über die Kandidaten unterhalten. Oder mit den Kandidaten. Die werden ganz bestimmt auch dort sein. Ein schönes Wochenende allerseits.

POLITIK: Gründung eines Vereins für Stadtmarketing findet nicht statt

Mai 23, 2008

Die Bürgermeisterin muss umdenken

Die Gäste waren hochkarätig. Bürgermeisterin Wally Feiden hatte ausgesuchte Unternehmer der Stadt ins
Rathaus eingeladen, zu „Gründungsgesprächen für den Verein Stadtmarketing“. Die Resonanz auf ihre Initiative sei groß gewesen, so stand es in der Einladung geschrieben, aber die Realität sieht ganz anders aus.

Die geladenen Unternehmer sahen keinen Grund, einen weiteren Verein unter der Federführung der Bürgermeisterin zu gründen. In einem Schreiben bekräftigte dies auch die CDU: „Es ist unsinnig und unfair, jetzt ein Konkurrenzunternehmen zu gründen.“ Nach jahrelanger Arbeit würde die jetzige Form des Innenstadtmarketings bestens funktionieren: Das Stadtforum sei für die Abwicklung der Aktionen verantwortlich, die die Innenstadtgemeinschaft plant und durchführt. Da müsse kein neuer Verein her, der
quasi die gleichen Satzungsmerkmale enthält wie das Stadtforum (Die HWZ berichtete mehrfach). Wenn denn ein Verein gegründet werden soll, da waren sich die Unternehmer einig, dann sollte es ein Förderverein sein, sozusagen als Dach über der jetzigen Konstellation.

Im Vorfeld der nun fehlgeschlagenen Vereinsgründung wurde eifrig diskutiert und lamentiert. Kaum einer der „ausgesuchtenUnternehmer“ wußte so recht etwas anzufangen mit der Einladung. Mit „Bauchschmerzen“ erwartete die Innenstadtgemeinschaft den Tag der Versammlung. Verwunderung herrschte beim größten Einzelhändler der Stadt, dem HIT Markt, darüber, nicht zu den Geladenen zu gehören.Aus Aegidienberg war ein Unternehmer erschienen. Nicht anwesend war der von der Bürgermeisterin ins Amt gehiefte Wirtschaftsförderer Adalbert Fuchs. Einzelhandelskoordinator Georg Zumsande hatte vor der Versammlung die ärgsten Bauchschmerzen, die sind nun aber völlig verschwunden. In einem Schreiben an ihn versicherte die Bürger-meisterin: „…niemand wird Euch Eure Aufgaben wegnehmen“. Für Unternehmer Heinrich Beth ist das die richtige Entscheidung: „Es ist gut, das es nicht zur Gründung eines neuen Vereins gekommen ist. Ich habe darin kein Fernziel erkannt.“

Der von Feiden gewünschte „Verein Stadtmarketing“ ist vom Tisch, in Arbeitsgruppen soll nun über die Gründung eines Fördervereins für das Stadtmarketing diskutiert werden. Einbezogen sollen dabei bestehende Vereine wie der Kulturverband oder der Kur und Verkehrsverein werden. „Jetzt muss die Bürgermeisterin umdenken“, so Beth und Zumsande.

Rheinbreitbach für die Innenstadtversorgung

Mai 23, 2008

Rodungsfläche Rheinbreitbach

Das ging Ruck-Zuck: In der vergangenen Woche wurde das Grundstück gleich hinter der Grenze nach Rheinbreitbach gerodet. Anschließend beginnt der Abriss eines der letzten Häuser an der Landesgrenze. Nach Willen der Nachbargemeinde soll dort „großflächiger Einzelhandel“ angesiedelt werden, um die Innenstadtversorgung Rheinbreitbachs zu sichern.

Gesprochen wird von einem Back-Shop, einem Schuhgeschäft, einem Metzger oder von einem Schreibwarengeschäft. Dahinter wird dann der LIDL-Markt entstehen, der bereits im Herbst seine Pforten öffnen soll.

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