GEDANKEN: Mit dem Rauchverbot geht eine Ära zu Ende. Eine neue Zweiklassengesellschaft beginnt!
Juni 23, 2008
„Spiel nicht mit den Nichtraucher-Kindern“
Es wird in ein paar Tagen wahr werden, dass eine Gruppe von 20.000.000 Menschen in diesem Lande ausgestoßen wird:Raucher! Logisch: kein Schwein darf mich kritisieren, weil ich Moslem, Christ, Schwarz, Weiß, Gelb oder eine Rechte Sau bin. Aber als Raucher werde ich quasi ab dem 1.Juli vor die Tür gesetzt. Wohin das alles führt, liegt auf der Hand: Man bleibt künftig unter sich. Raucher lernen nur noch Raucher kennen, haben Rauchfreunde und treffen sich in Raucherräumen: In the Ghetto! Und da Raucherpärchen
bekanntermaßen bevorzugt Raucherkinder zeugen, ist eine Abspaltung unvermeidlich und für die Zukunft zementiert: Die Bruchlinie der modernen Gesellschaft verläuft nicht mehr zwischen Arm und Reich, sondern zwischen Nichtrauchern und Rauchern. Vermutlich wird es in ein paar Jahren nicht nur Raucherkneipen geben, sondern auch eigene Krankenkassen, Verkehrsmittel und Schulen. „Spiel nicht mit den Nichtraucherkindern“, geben besorgte Eltern aus Raucherstadtteilen dann ihren Sprösslingen mit auf
den Weg. Dass eine Raucherpartei in den Bundestag einzieht, ist nur eine Frage der Zeit, genauso wie der Raucherstaat im Staate, natürlich finanziert von der Tabakindustrie.
Was war das doch früher, so um die 40 Jahre ist das her, noch so schön. Wir erinnern uns wie sexy rauchen war: Der junge Blacky Fuchsberger lümmelt sich in seiner Paraderolle als Inspektor Higgins auf einer großen Couch. Neben ihm, Kopf an Fuß und leicht bekleidet, Sophie Hardy alias Alice Penton („Higgi, wann heiratest du mich endlich?“) mit Kippe in der Hand. Weil er sie nicht beachtet, lieber in der Zeitung
von den neuesten Schandtaten des „Hexers“ liest, steckt sie sich die Zigarette zwischen die lackierten Zehen und brennt ihm ein Loch in die Zeitung. Higgi sieht es, nimmt einen kräftigen Zug aus der Lulle und dann die schöne Alice auf dem Kanapee. Ein damals noch ganz natürlicher, prüder Bildschnitt bewahrte uns vor Einzelheiten. So war das damals in den 60ern, als „Der Hexer“ in die Kinos kam, die damals noch voll besetzt und voll verraucht waren. Da war der blaue Dunst noch hocherotisch: Für die Frauen ein Zeichen von Selbst-bestimmung und Verruchtheit, für die Herren eine prima Penisverlängerung (8,5 Zentimeter!). Jeder, der es sich leisten konnte, der rauchte: In den Wohnkommunen qualmten sich die jungen Hippies die freie Liebe schön, die Bürgerlichen frönten dem neuen Wohlstand in verrauchten Tanzlokalen.Sprüche wie „Madame, darf ich Ihnen Feuer geben?“ führten noch ohne langes Drumherum manchmal direkt auf die schmale Rückbank des Käfers. So war das!
Und heutzutage, in Zeiten von Life- Balance- Diktatur und staatlich verordnetem Gesundheitsschutz? Wo sture Wiesbadener einen verdienten Altkanzler wegen ein paar Rauchwölkchen vor den Kadi ziehen wollen und eine ballaststoffgestählte Gesundheitsmafia den Ton angibt. Da schmecken Raucher nur noch wie Aschenbecher, sie sind charakterschwach, süchtig, allesamt Verlierer und gehören daher vor die Tür. Keine Spur mehr von Erotik. Die Zigarette, der alte Schlüpferstürmer, ist heute so sexy wie ein Schwabbelbauch im zu engen T- Shirt. Aber schauen wir uns das Wort „Nichtraucherschutz“ doch einmal ganz genau an. Heißt: Wir Raucher sollen vor den Nichtrauchern geschützt werden. Quasi so wie der Hochwasserschutz Schutz vor Hochwasser bedeutet. Nichtraucher haben bisher auf unsere Kosten gelebt. Wir haben schwer für unsere Sucht bezahlt, wir sterben früher,und die Nichtraucher, die Geizigen, konnten kostenlos mit schnüffeln. Das ist nun vorbei. Der Stacheldraht wird wieder ausgepackt: Hüben die Raucher, drüben die Nichtraucher. Thekengemeinschaften werden getrennt. Kneipenwirte vereinsamen.
Bald wird Alkohol in Kneipen verboten. Alkohol ist ungesund. Zucker gehört auf die Verbotsliste: Schwer ungesund! Auto fahren kann Menschen töten! Weg damit! Und: Wir dürfen den ganzen Tag auf der Straße herumlaufen und Tonnen von Autoabgasen einatmen. Zuhause oder auf der Arbeit neben einem Drucker
sitzen und Feinstaub vom Feinsten durch den Riechkolben reinziehen. Das geht noch. Noch! Wie blöd sind eigentlich Gesetze? Lesen Sie in der nächsten Ausgabe der HWZ in welchen Honnefer Restaurants und
Kneipen Rauchen noch möglich ist!
Umfrage: Die erste Bilanz
Seit Anfang des Jahres dürfen Raucher in verschiedenen Bundesländern ihrem Laster nicht mehr in Kneipen,Clubs und Restaurants nachgehen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat nun eine erste Bilanz gezogen: Viele Wirte beklagen deutliche Umsatzrückgänge. Fast die Hälfte (48 Prozent) der befragten 1.400 Gastronomen leiden unter nachlassenden Geschäften in Folge der Verbannung des blauen Dunstes, so das Umfrageergebnis des DEHOGA. Zweidrittel dieser Betroffenen
geben an, deutliche Einbußen von über 10 Prozent hinnehmen zu müssen. Einen Mehrumsatz – etwa durch Kunden, die zuvor aufgrund verqualmter Räumlichkeiten ferngeblieben waren – kann jeder zehnte Betreiber von Kneipen, Bars oderDiskotheken für sich verbuchen. Entspannter zeigt sich die Lage im Geschäft mit Übernachtungen:für rund zwei Drittel (63 Prozent) der Hotels, Motels und Pensionen ergeben sich laut der Erhebung keine Nachteile aus dem Verbot. Bei den Hoteliers, die durch das Nichtraucherschutzgesetz Ausfälle hinnehmen müssen (26 Prozent), fallen die Rückgänge zudem geringer
aus als bei Kneipen und Bars. Während der Verband weiter gegen ein absolutes Rauchverbot argumentiert, sind mehr als die Hälfte der Deutschen dafür, das Gesetz in seiner jetzigen Form beizubehalten. Auch bei den Tabakkonsumenten wirkt der Nichtraucherschutz bereits – die Zahl der
Raucher ist seit Beginn des Jahres um 15 Prozent zurückgegangen.
LG Siebengebirge weiterhin auf Erfolgskurs
Juni 23, 2008

Bei den Siebengbirgs- und Stadtmeisterschaften am 31. Mai waren insbesondere die Mädchen der wettkampforientierten Trainingsgruppe von Michael Fromm und Co-Trainer Jan Pöpelt, die vorwiegend dem TV Königswinter und dem TV Eiche angehören, in Topform. Neben 5 Einzeltiteln im Dreikampf von Katherina Beckonert (W7), Julia Fromm (W8), Tabea Dietrich (W10), Britta Wiesberg (W11) und Leon Ganescu (M8) zeigten aber auch die anderen mit vielen 2. und 3. Plätzen ihre Leistungsstärke. Zusätzlich waren die Nachwuchsathleten auf den Mittelstrecken wie 800m und 1000m mit neuen Rekorden und vielen Plazierungen dabei.
Nur durch Unterstützung der Eltern und Organisatoren der LG Siebengebirge (TV Königswinter, TV Eiche-Bad Honnef, Tus Thomasberg-Ittenbach, Tus Dollendorf und Tus Oberkassel), die sich als Kampfrichter, Helfer und Kuchenspender beteiligten, war die reibungslose Durchführung möglich. Ein Dankeschön auch an die Organisatoren der SSG Ittenbach-Königswinter für die Abwicklung der 800 und 1000m-Läufe und an den Hit Markt Bad Honnef für die Getränkespenden.
Aufgrund der steigenden Leistungskurve haben die Mädchen (W10, W11) erstmalig überregional beim diesjährigen ASV Sportfest in Köln am 01.Mai erfolgreich teilgenommen und holten bei den Schüler-Kreismeisterschaften in Troisdorf am 14.06.2008 folgende Titel und Plazierungen:
W10 Schlagballwurf: 1. Pl. Tabea Dietrich 31,50 m, Weitsprung: 1. Pl. Tabea Dietrich 3,98 m, 2. Pl. Lotta Walkembach 3,81 m, 4. Pl.Johanna Heuser 3,65 m, 50m-Lauf: 2. Pl. Lotta Walkembach 8,11 sec, 4. Pl. Tabea Dietrich 8, 12 sec, 800m-Lauf: 1. Pl. Johanna Heuser 3:03,20 min. 3. Pl. Lotta Walkembach 3:08,51 min. W11 Fabienne Ganescu 50m-Lauf: 8. Pl. 8,20 sec. und 800m-Lauf: 10. Pl. 3:05,98 min. Die Staffel der W11 über 4×50m (Walkembach,Heuser,Ganescu,Dietrich) errang in 30,42 sec. den Vizekreismeistertitel. s. Foto 2 (Lotta, Johanna,Tabea, Nina-verletzt-,Fabienne).
Als Dankeschön organisierten die Trainer bereits eine Nachtwanderung durchs Siebengebirge und demnächst in den Sommerferien ein Zeltlager.
Eine kleine Bitte an die Stadt Bad Honnef bzw. an die zukünftigen Bügermeisterkandidaten:
Es wäre sinnvoll, wenn man am Wochenende die Möglichkeit hätte, auch den Sportplatz in Bad Honnef, Menzenberger Straße, unangemeldet zu Trainingszwecken nutzen zu können. Eingaben diesbezüglich bei politischen Vertretern und Entscheidungsgremien führten bisher leider zu keiner Änderung. Michael Fromm, LG Siebengebirge
Parteilos - ein Qualitätsnachweis?
Juni 23, 2008
Drei kleine Parteigruppierungen haben für die Honnefer Bürgermeisterwahl einen Kandidaten auf den Schild gehoben, dessen Parteilosigkeit zum Gütezeichen hoch stilisiert wird. Dass die politischen Parteien in
Deutschland Mitglieder verlieren ist eine unbestreitbare Tatsache. Dass Parteien und ihre politischen Programme nicht jedermanns Sache sind, können eine Gesellschaft und ein Staat gut aushalten. Keiner Partei anzugehören, sich politisch nicht zu engagieren ist durchaus der Normalfall. Aber daraus abzuleiten,
dass nur parteilose Politiker gute Politiker sein können, ist nicht nur eine Unverschämtheit gegenüber den vielen parteipolitisch gebundenen Politikern und ihrem öffentlichem Engagement, sondern zeugt auch von staatspolitischer Ignoranz oder Ahnungslosigkeit.
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland weist den politischen Parteien eine wichtige Aufgabe zu:sie wirken an der politischen Willensbildung mit. In den Parlamenten auf allen Ebenen bilden diese
politischen Parteien Arbeitseinheiten, die sinnvolles politisches Wirken zum Nutzen von Kommunen, Ländern und der Gesamtrepublik erst möglich machen. Diese demokratische Organisation unseres Staates hat sich in mehr als fünfzig Jahren bewährt. Und da glauben dann einige selbst ernannte Systemveränderer, das Heil komme von einem parteilosen Bürgermeister? Es geht überhaupt nicht darum,welche individuellen Fähigkeiten ein parteiloser Kandidat besitzt. Aber zu glauben, dass er allein Kraft angeblicher Erfahrung und Vernunft, einzig orientiert an der jeweiligen Sache, die Probleme einer Stadt (eines Landes) lösen kann, ist bestenfalls naiv. Auf Bundesebene sind bisher alle wohlgemeinten Berufungen parteiloser Minister grandios gescheitert, weil sie ohne Rückhalt im Parlament machtpolitisch aufgeschmissen waren. Man mag langwierige demokratische Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse beklagen und sich kluge, von keinerlei Interessen geleitete politische Entscheidungen wünschen. Aber wer glaubt denn, dass Honnefs parteilosem Kandidaten Interessenpolitik völlig fremd ist? Welche Parteigruppierungen haben ihn denn nominiert und versprechen sich welche politischen Vorteile von seiner Wahl zum Bürgermeister?
Solche „Parteilosigkeit“ ist eine Farce. Also nichts gegen eine Belebung der stadtpolitischen Szenerie, aber doch nicht auf der Basis einer solch plumpen Irreführung der städtischen Wahlbevölkerung. Dr. Sten Martenson
bösARTig: 20.Juni 2008
Juni 23, 2008
Gestern Abend durfte ich zwei großartige Sportereignisse erleben, meine sehr verehrten Damen und Herren: 150 Minuten Rat gegen Verwaltung im Ratssaale zu Bad Honnef und 90 Minuten Deutschland gegen Portugal im Fernsehen. Der Rat beschloss gleich zu Beginn der Sitzung, einstimmig bei zwei Enthaltungen, vorzeitig Schluss zu machen, um rechtzeitig vor dem EM-Fernseher sitzen zu können. Während der Sitzung wurden die Bälle erstaunlich flach gehalten, es ging um den fiktiven Haushalt 2008, der quasi nach endlosen Dribblings per Elfmeter klar gemacht wurde. Dabei erhielt der wieselflinke Stürmer Manfred R. von Schiedsrichterin Wally F. eine gelbe Karte. Ansonsten war’s eher langweilig, weil:alles wurde schon tausend Mal gesagt und geschrieben. Aufhorchen ließen Sätze wie, „leider leben wir in einer Demokratie“, oder „ich kann dem Ding (Haushalt) einfach nicht zustimmen“. Unsere ehrenwerten Ratsmitglieder sind nach der langen Saison einfach platt, wirklich, die brauchen jetzt erst einmal Ruhe, Ruhe, Ruhe, vor dem Wahlkampfendspiel am 19. Oktober. 21.09 Uhr:TOOOOOOOOR! Weiterlesen
Kasambya News: Ministerpräsident Rüttgers würdigt das Projekt
Juni 23, 2008
„Das Projekt in Kasambya nimmt langsam Fahrt auf, “ sagt Projektleiter Peter Hurrelmann aus Bad Honnef. „Unser Team ist auf allen Ebenen gleichzeitig aktiv. Im gesundheitlich-/hygienischen Bereich kümmern wir uns derzeit um die Basics wie die Beschaffung von Moskitonetzen und Medikamenten sowie den Bau von Toiletten.

v.L. Dr. Ulrich Schmitz, Jens Terboven, Elke Heidt, Katja Hurrelmann, Melanie Eimermacher, Peter Hurrelmann, Gabor Probil, Heinz van den Berg, Father Charles lwanga Mubiru, Ursel Nunner
Im Energiesektor planen wir eine Hybridanlage mit Solarenergie und selbst produziertem Biodiesel aus Jathropa, einer für Mensch und Tier ungenießbaren Pflanze, die nur in der Nähe des Äquators wächst. In Sachen Photovoltaik haben wir mittlerweile einige erfolgreiche Gespräche mit Industriekonzernen geführt, aus denen wir hoffnungsvolle Kooperationen ableiten können. Und auch zum Thema Biodiesel sind wir mit einem Forschungsprojekt an der Uni Mannheim im Gespräch. Weiterhin werden wir in Kürze einige Bewohner aus Kasambya in ein landwirtschaftliches Schulungszentrum ins 200 Kilometer entfernte Masaka schicken, wo sie lernen, qualitative gute Produkte für den einheimischen Markt zu produzieren. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten in Ruhiira, einem Milleniumsdorf der Vereinten Nationen in Uganda diskutieren wir derzeit mit der Columbia University in New York, die diese Projekte im Auftrag der UN wissenschaftlich begleitet. Sie sehen, es geht richtig los.“ berichtet Peter Hurrelmann weiter.
In einem Grußwort würdigt Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers den ganzheitlichen Ansatz der „Father Charles Convention“ als ein vorbildliches Beispiel. Er ist überzeugt, dass das Projekt auf beiden Seiten in guten Händen liegt. Weitere Informationen unter http://fachco.de.
Grüne Hölle: Die erfolgreichen Helden kehren heim
Juni 23, 2008
Das 48. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen läutet am 21. Juni das zweite Saisondrittel der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ein. Der veranstaltende Dortmunder Motorsportclub e.V. im ADAC rechnet für den vierten Lauf des Jahres mit mehr als 200 Nennungen. Diese Zahl unterstreicht die ungebrochene Beliebtheit der Serie. Im Schnitt waren bei den drei Rennen im April und Mai 199,67 Fahrzeuge am Start, 577 Piloten nahmen 2008 im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft die 24,433 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife in Angriff. Sechs Wochen nach dem letzten Meisterschaftslauf kehren die erfolgreichen Helden heim, die beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vor vier Wochen buchstäblich durch die „Grüne Hölle“ gegangen sind. Manthey & Co haben dem Langstreckenklassiker in der Eifel unwiderruflich ihren Stempel aufgedrückt - in der populärsten Breitensportserie Europas sind sie zu Hause. Das Team rund um Olaf Manthey errang beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen einmaligen Erfolg.
Timo Bernhard (Dittweiler),Marc Lieb (Ludwigsburg), Romain Dumas (Schweiz) und Marcel Tiemann (Monaco) holten im Porsche 911 GT3 RSR den dritten Gesamtsieg für Manthey in Folge. Das gute Ergebnis wurde von Armin Hahne (Monaco), Christian Haarmann (Aachen), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Pierre Kaffer (Schweiz) abgerundet, die das Siegerfahrzeug aus dem Jahr 2006 auf Platz
zwei ins Ziel brachten.
Quelle: www.vln.de
Benzinmarkt bricht ein - Ölpreise sinken
Juni 17, 2008
Die Bundesbürger haben mit einem deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch die Konsequenz aus den Rekordpreisen für Benzin und Diesel gezogen. Nach Angaben des Mineralölwirtschaftsverbands (MWV) brach der Absatz mit Benzin im Mai gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres um 7,7 Prozent ein. In den ersten fünf Monaten des Jahrens verzeichnete der Benzinmarkt ein Minus von 3,7 Prozent. Normalbenzin, das sich seit dem Vorjahr auf demselben Preisniveau bewegt wie Super, konnte nicht einmal die Hälfte der Absatzmengen des Vorjahres erreichen.
Der Diesel-Absatz ging im Mai um 3,4 Prozent zurück. Für den Gesamtzeitraum seit Januar meldete der MWV dagegen einen Zuwachs von 4,7 Prozent. Der Verband begründete das mit der steigenden Zahl von Diesel-Pkw und der größeren Zahl von Lastwagen, die wegen der guten Konjunktur auf deutschen Straßen unterwegs seien.
Der Ölpreis hat zum Auftakt der neuen Handelswoche weiter nachgegeben. Für Entspannung sorgte die Erklärung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der weltgrößte Erdölexporteur Saudi-Arabien plane eine leichte Erhöhung seiner Produktion. Der Preis für ein Fass US-Leichtöl der Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank am Morgen auf 133,58 Dollar. Das waren 1,28 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Vor gut einer Woche hatte der WTI-Preis noch ein historisches Hoch von knapp über 139 Dollar erreicht.
Wie Ban der Zeitung “The National” aus Abu Dhabi sagte, wolle Saudi-Arabien statt bislang 9,45 Millionen Barrel ab Juli täglich etwa 250.000 Barrel mehr fördern. Ölminister Ali al Nuaimi habe ihm zugesichert, alles zur Senkung der hohen Ölpreise zu tun. Als weltgrößter Ölexporteur ist Saudi-Arabien das einzige OPEC-Land, das über zusätzliche Förderkapazitäten verfügt, mit denen die Versorgung in kurzer Zeit spürbar gesteigert werden kann.
Bad Honnef verliert weiter Einwohner
Juni 16, 2008
Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik hat vor wenigen Tagen die aktuel-len Einwohnerzahlen für alle Städte des Landes herausgegeben. Am Jahresende 2007 gab es nur noch 24.965 Honnefer - 176 weniger am Beginn des Jahres. 2007 war für Bad Honnef damit schon das dritte Schrumpf-Jahr in Folge. Demgegenüber wächst die Bevölkerung im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt immer noch, wenn auch deutlich geringer als noch vor Jahren.Dazu erklärt der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von Bürgerblock, FDP und FWG, Ralf Schaaf: „Neben Bad Honnef weisen nur Meckenheim und Sankt Augustin ähnlich hohe Verluste aus. Diese beiden Gemeinden sind vor allem durch einen raschen Bevölkerungszuwachs in den Siebziger und Achtziger Jahren geprägt, der wiederum vom Ausbau der Bonner Bundesbehörden verursacht worden war. Wenn diese Gemeinden nun schrumpfen, ist das erklärbar. Im Vergleich dazu ist Bad Honnef aber eine äußerst attraktive und günstig gelegene Stadt. Der Bevölkerungsrückgang hier ist hausgemacht und hat seine Ursachen in einer unzureichenden Stadtentwicklungspolitik.“
Es geht auch anders: Die Kreisstadt Siegburg kommt auf ein Plus von 371 Einwohnern und ist damit der Spitzenreiter im Kreis.
Sinkende Einwohnerzahlen sind für eine Stadt problematisch, da dadurch Steuerein-nahmen sinken, ohne dass die Infrastruktur und die Stadtverwaltung billiger werden. Höhere Steuern und Gebühren für alle sind die unvermeidliche Folge. Auch für den Erhalt der Schulen und überhaupt der sozialen Infrastruktur ist die Bevölkerungsentwicklung von entscheidender Bedeutung.
Im landesweiten Vergleich machen die Zahlen vor allem eines deutlich: Der demografische Wandel führt nicht zu einer gleichmäßigen Abnahme der Bevölkerung, sondern es gibt Gewinner- und Verliererregionen. Insbesondere die Rheinschiene zwischen Köln und Bonn ist eine Gewinnerregion, auch diese beiden Großstädte hatten 2007 einen deutlichen Bevölkerungszuwachs. Die Bevölkerungsentwicklung wird im übrigen nicht durch die Entwicklung der Geburten und Sterbefälle sondern vor allem durch Wanderungsbewegungen bestimmt.
Schaaf: „Die Einwohnerverluste in Bad Honnef sind nicht die Folge einer allgemeinen Entwicklung, sondern hier schöpft Bad Honnef sein Potential einfach nicht aus. Zukunft passiert nicht einfach, Zukunft wird gemacht und zwar durch eine aktive Stadtentwicklung.“ eb
Hurra, wir leben
Juni 13, 2008
Gemeint ist die KG „Löstige Geselle“. Obwohl so mancher Zeitungsartikel glauben machen könnte, dass die „Löstigen“ schon fast tot sind. Im Gegenteil, wir haben uns umorientiert, unser Programm ist neu gestaltet. Von Friedhofstimmung also keine Rede. Neuanfänge sind immer positiv und geben neuen Schwung. So werden wir am 17. Januar 2009 einen super Karnevalstag erleben dürfen. Am Nachmittag eine Mottositzung (die 3.) – natürlich mit Spitzenkräften z.B. aus Köln. Danach kann man im avendi gepflegt Speisen. Mit einer Riesenkarnevals-Party am Abend, wieder mit einigen „Highlights“, können wir
dann richtig abfeiern. Im Übrigen: der Karten-Vorverkauf läuft schon, sogar mit einem Frühbucherrabatt.
Dies alles über das Avendi Hotel. Wir Frauen, da gibt’s kein Halten, sind aktiv und „löstig“ wie eh und je. Unsere Weibersitzung findet nach altem bewährtem Muster statt. Wer nun glaubte, wir sind am Ende,
der wird jetzt sagen: „Hurra, sie leben“ die Löstigen Geselle. Karin Fleischhacker
bösARTig: 13. Juni 2008
Juni 13, 2008
Aller Anfang ist quasi schwer, meine sehr verehrten Damen und Herren,
und ich weiß überhaupt nicht, wo ich jetzt anfangen soll. Zettel über Zettel, ach hier…Ede anrufen…, na, vielleicht später. Nun aber: Montag sollen wir alle zum Marktplatz kommen, um mit der Bürgermeisterin Fußball zu gucken. Public Viewing und 1 zu 0 für Wally. Wahlkampf hieß das früher. Nein, ich habe letztens
mit der Frau Bürgermeisterin ein Glas Wasser getrunken, jeder hatte ein eigenes Glas. Was den Wahlkampf angeht ist sie obercool drauf. „Ich bin immer und überall präsent,“ sagt sie, „ich brauche keine Hochglanzbroschüren.“ So ist das! Und wenn Sie mal unter 7btv.de im Internet nachschauen, unter „Bürgermeisterwahl“, dann werden Sie sehen, dass Wally F. im „wer soll BürgermeisterIn werden-Ranking“, weit, weit vorne liegt. Anscheinend können die SPDler ganz gut mit dem PC umgehen.
Hier: An den Ortseingängen von Bad Honnef sollen Begrüßungsportale aufgestellt werden. Ehrlich, steht hier, schwarz auf Gelb in der Einladung zur nächsten Ausschusssitzung. Kennen Sie eigentlich ein Wort mit
fünf „s“? Ausschusssitzung! Wigger: Den erwünschten Innenstadtring findet die Verwaltung nicht so dolle,weil: „riesiger Aufwand bei geringen Erfolgsaussichten“. Ein schönes Wahlkampfthema für das Sommerloch. Wetten? Wehoweh, hier links: drei Knöllchen. Ich bin übrigens immer öfter in Königswinter.
Beim Hermann Josef, dem Bauleiter, und: ich habe in diesem völlig strohhutfreien, bezaubernden, boomenden Städtchen noch nie, nie ein Knöllchen bekommen. Und hier? Täglich drei! Zum Fußball: Darf
ich jetzt noch bei meinem kroatischen Freund Dejan B.unbeschwert einen Grillteller genießen? Ein Racnjici mit Duwetschreis? Ich sage ja! Die deutschen Kickermillionäre waren gestern so grottenschlecht. Das konnte ich quasi nur mit einem Kilo Cevapcici und einem Liter Slivovic aushalten. Wunderbar! Am Montag gegen Österreich wird das alles ganz anders aussehen. Da spielt Wally mit, und die sagt: „Mit mir könnt ihr
nur gewinnen.“
Huch, hier kommt eine Mail aus dem Rathaus rein: „Sehr geehrte Damen und Herren, zu Ihrer Information und Planung teile ich Ihnen folgende Termine von Bürgermeisterin Wally Feiden mit…“ Hurra Wochenende: Neun Termine mit der Bürgermeisterin! Oh mein Gott, wie schön…wunderschönes Wochenende…



