Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

HFV: Der Startschuss naht

Juli 31, 2008

FUSSBALL: Finanzierungslücke von 40.000 Euro ist noch zu schließen

Der Traum vom Kunstrasenplatz geht in ErfüllungFür den Honnefer Fußballverein (HFV) wird in wenigen Tagen ein Traum in Erfüllung gehen. Der Traum vom Kunstrasenplatz. Die Tiefbauarbeiten und die Fertigstellung der Außenanlagen sind weitestgehend abgeschlossen. Es wurden unter anderem 1.600 Meter Drainage verlegt, 380 m Kantensteine und Winkelscheiben versetzt, 7.200 m2 der alten Platzdecke entfernt, Unterbau und Planum erstellt, 700 m2 Pflasterflächen und Wassergebundene Decken erstellt.

Die neue Flutlicht- und Lautsprecheranlage ist fertig installiert. Eine komplett neue Stromverteilung und -absicherung wurde vorgenommen. Der Zaunbau zur Platzsicherung und als Absturzsicherung ist zu 60% abgeschlossen. Seit gestern wird eine Elastikschicht, als Dämpfung unter dem Kunstrasen, in einer Dicke von 25 mm aufgebracht. Bereits in der kommenden Woche wird der Kunstrasen verlegt. Spätestens Ende August kann der Spielbetrieb aufgenommen werden. Jetzt geht es darum, mit langjährigen Platzpatenschaften oder Bandenwerbungen den Verein auch in der Zukunft in die Lage zu versetzen den Ausbau einer guten und professionellen Jugendarbeit, sowie die Renovierung und Vergrößerung des Jugendheimes an der Schmelztalstraße voranzutreiben. Hierzu werden kurzfristig an verschiedenen Wochenenden Infostände in der Fußgängerzone und am HIT-Markt aufgestellt. Die bestehenden Jugendabteilung soll ausgebaut werden, so dass alle interessierten Honnefer Jugendlichen am Vereinsleben teilhaben können.

WDR: Die Villa im Fokus

Juli 29, 2008

GASTRONOMIE: Potential für mehr Lebensqualität

Die Villa im Fokus

WWG-Chef Dr. Andreas Pätz (l.) und Hermann Nolden stellten das Konzept Villa Leonhart vor laufenden WDR-Kameras vor.

Durch die Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft (WWG) der Stadt Königswinter mit koordinierten Stadtmarketing- und Stadtsanierungsprozessen wurden erste Überlegungen zur sinnvollen Nutzung des Objektes angestellt.Im Juni 2004 fasste die WWG den Entschluss, die Villa Leonhart vom landeseigenen Betrieb „Liegenschaften und Bauen“ (BÜß) zu erwerben und damit für die Stadt Königswinter und ihre Bevölkerung zu sichern,“ teilte Dr.Andreas Pätz gestern den regionalen Medien mit.

Die Villa Leonhart verfügt über eine Nutzfläche von etwa 610 m2. Das Grundstück umfasst eine Fläche von ca. 5.660 m2. Davon gehören zum Park 3.700 m2. Der Park wurde Ende 2006 von der WWG an die Stadt Königswinter veräußert, die ihn im Rahmen der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Königswinter- Altstadt“ und flankiert von der Regionalen 2010 als einen attraktiven Bürgerpark nutzen wird. „Entsprechend der Ziele der Altstadtsanierung,auch das Gebäude für Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen, ist seit 2004 in Planung, das Erdgeschoss der Villa gastronomisch zu nutzen. Nachdem die WWG zahlreiche Interessenten hatte, die jedoch in der inhaltlichen Ausrichtung der Gas- tronomie nicht den Vorstellungen der Stadt entsprachen,wurde Ende 2007 mit dem Honnefer Unternehmer Herman Nolden ein Nutzer gefunden, der das Gebäude im Sinne der Stadt beleben wird“, so Pätz. Im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages wurde die Liegenschaft an Nolden übertragen, der seit drei Monaten unter Beachtung der denkmalschutzrechtlichen Belange das Objekt aufwendig saniert.

Das gastronomische Konzept für die Villa sieht vor, Essen und Trinken auf hohem Niveau anzubieten, die „hohe Kunst des Kochens“ in Verbindung mit erlesenen Weinen an dem Standort zu etablieren. An Wochenenden wird eine Confisserie bzw. Patisserie mit feinsten Schokoladen, feinstem Gebäck und Kaffeesorten angeboten.

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Ferienfreizeit mit dem Stadtjugendring

Juli 28, 2008

Perfekter hätte der Start in die Honnefer Ferienfreizeit nicht sein können. 150 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren trafen sich am vergangenen Montag auf dem Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein. Sie wurden dort von den Restaurants Altes Rathaus und dem Mexikaner mit Bockwurst, Fritten und Limo versorgt. Andreas Roschlau, Chef des Stadtjugendrings, und sein Team mit 50 freiwilligen Helfern sorgten für einen reibungslosen Ablauf. In den kommenden zwei Wochen werden die Kinder spielen, schwimmen, basteln und einige Ausflüge unternehmen. Das große Abschlussfest findet dann am 8. August auf der Insel Grafenwerth statt.

Ferienfreizeit mit dem Stadtjugendring 01 Ferienfreizeit mit dem Stadtjugendring 02Ferienfreizeit mit dem Stadtjugendring 03Ferienfreizeit mit dem Stadtjugendring 04

Chemikalie im Billig-Mineralwasser

Juli 28, 2008

Chemikalie im Billig-MineralwasserMineralwässer in Plastikeinwegflaschen enthalten besorgniserregende Mengen an Acetaldehyd - Billige Plastikwässer von Aldi und Lidl sind nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest deutlich stärker belastet als Mehrwegwasser - DUH-Geschäftsführer Resch fordert Handel zum Verkaufsstopp von Plastik-Einwegwasser auf und empfiehlt Verbrauchern, umweltfreundliche, regionale Getränke in Mehrwegflaschen zu kaufen - Beste Alternative für Gesundheit und Umwelt sind Getränke in Glas-Mehrwegflaschen.

Ungewöhnlich hohe Verunreinigungen der Chemikalie Acetaldehyd beeinträchtigen Mineralwässer in Kunststoff-Einwegflaschen, wie eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest belegt. Insbesondere in den billigen Mineralwässern der Discounter wie Lidl und Aldi wurden die Lebensmittelchemiker fündig: Die Discount-Wässer werden in 1,5 Liter-PET-Flaschen vertrieben, die aus minderwertigem Kunststoff hergestellt werden. Aus dem PET-Material entweichen beträchtliche Mengen Acetaldehyd und verunreinigen das  Wasser mit einem chemischen Geschmack.
“PET-Einwegflaschen sind eine Pest. Mit ihrer Herstellung werden wertvolle Rohstoffe zum einmaligen Gebrauch verschwendet, die Produktion und Entsorgung belasten erheblich die Umwelt, die CO2-Bilanz ist gegenüber Mehrweg verheerend und nun stellt sich auch noch heraus, dass der Verbraucher ein mit unerwünschten Chemikalien angereichertes Produkt in den PET-Flaschen angedreht bekommt”, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), zu den Ergebnissen der Untersuchung.

Die Stiftung Warentest hat 30 Mineralwässer in PET-Einweg und Mehrweg-Flaschen getestet (test 8/2008) und wurde schnell fündig. In zehn PET-Einwegflaschen von Lidl, Aldi und Co. fanden die Analytiker große Mengen an Acetaldehyd. Acetaldehyd verdirbt bei geschmackssensiblen Produkten wie Mineralwasser schon in sehr kleinen Mengen (20 Mikrogramm pro Liter) den Geschmack, weshalb eine Geschmacks- oder Geruchsveränderung von Getränken in PET-Flaschen verboten ist. Die Hersteller sind nach geltenden Richtlinien daher dazu verpflichtet, den Übergang der Chemikalie Acetaldehyd aus der Verpackung in ein Getränk zu verhindern.

Das jedoch ist teuer - und für die Discounter und Lebensmittel-Billig-Händler offensichtlich zu teuer. Sie verkaufen 1,5-Liter Wasser in der PET-Einwegflasche für 19 Cent. Sogenannte Acetaldehyd-Blocker, die bei der PET-Herstellung beigemischt werden, könnten verhindern, dass die flüchtige Verbindung Acetaldehyd aus dem Kunststoff entweicht. Wasser in PET-Mehrwegflaschen, die bis zu 20 Mal wiederbefüllt werden, werden grundsätzlich mit Kunststoff-Blockern vor dem chemischen Geschmack geschützt. Noch besser schützt nach Ansicht der DUH die Glas-Mehrweg¬flasche das Getränk vor Verunreinigungen “Die Geiz-Mentalität bei den Discountern kennt keine Grenzen. Um Kampfpreise durchzusetzen, verwenden sie minderwertigen Kunststoff und der Verbraucher erhält ein unangenehm chemisch schmeckendes Plastikwasser. Wir fordern den Handel auf, den Verkauf dieser belasteten Wässer sofort einzustellen und den Verbrauchern zukünftig sauberes Wasser aus Mehrwegflaschen zu verkaufen”, sagte Resch.

Im Test schneiden die Eigenmarken der Discounter fast alle schlecht ab. Besonders miserabel sieht es bei den Mineralwässern Saskia Classic Medium von Lidl (28,8 Mikrogramm pro Liter) und Brandenburger Mineralwasser Medium von Aldi (30,5 Mikrogramm pro Liter) aus. Die Marken-Mineralwässer in Mehrwegflaschen schneiden dagegen deutlich besser ab: Bei Rosbacher Medium und Rhönsprudel Medium stellten die Tester nur 0,6 Mikrogramm Acetaldehyd pro Liter fest. Die DUH fordert die Verbraucher dazu auf, aus Umwelt- aber auch aus vorsorgenden Gesundheitsgründen ausschließlich Mineralwasser in Mehrwegflaschen zu kaufen. Dabei ist Glas-Mehrweg noch besser als PET-Mehrweg: Glas ist als Verpackungsmaterial absolut geschmacksneutral und geht keinerlei Wechselwirkung mit dem Füllgut ein.

Mit der derzeitigen Sommeraktion “Mehrweg ist Klimaschutz” informiert die DUH mit ca 5.000 Betrieben des Getränkefachgroß- und -einzelhandels sowie Mineralbrunnen, Fruchtsaftabfüllern und privaten Brauereien über die Vorteile der deutschen Mehrwegsysteme für Mensch und Umwelt. Zusätzlich zu den Qualitätsaspekten stärken die Mehrwegsysteme regionale Strukturen und leisten einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Wenn alle alkoholfreien Getränke in Mehrwegverpackungen statt in Einwegverpackungen abgefüllt würden, könnten laut Berechnungen des Deutschen Verpackungsinstituts jährlich 1,1 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht dem jährlichen CO2-Gesamtausstoß von rund 500.000 Mittelklassewagen (bei 15.000 Km/Jahr).ots

Weitere Informationen: Kampagne “Mehrweg ist Klimaschutz”: http://www.duh.de/1507.html

Meine Insel. Mein Berg. Meine Villa.

Juli 25, 2008

GASTRONOMIE: Ein Projekt nimmt Formen an

Hermann Nolden mit seinem jungen TeamVor 23 Jahren übernahm der Honnefer Unternehmer Hermann Nolden ein marodes Café auf der Insel Grafenwerth. Heute ist es als Restaurant Grafenwerth mit einem riesigen Biergarten zu einer gastronomischen Institution geworden. Ab 1. August ersetzt dort Matthias Dicks die langjährigen Mitarbeiter Stefanie und Lothar Bock, die eine neue Herausforderung annehmen. Mathias Dicks, bisher Betriebsleiter im Drachenfels Restaurant, hat das Ziel, das Restaurant auf der Insel wieder ganzjährig zu betreiben.

Baustelle Villa LeonhartIn der Küche zaubern schon jetzt Küchenchef Arne Halit, Souschef Martin Tetzner und Junior Souschef Phillip Bahle. Das neue, junge Koch-Team wird später in der Villa Leonhart verantwortlich sein, der dritten, derzeit im Bau befindlichen, Location von Nolden. Für die Vermarktung der drei Häuser ist Kathrin Mehlitz zuständig. Sie konnte in kürzester Zeit das Restaurant auf dem Drachenfels als bundesweit gebuchte Eventlocation positionieren. Geschäftsführerin in dem Restaurant Villa Leonhart in Königswinter wird Birgit Cater. Für die Inneneinrichtung der Villa sorgt derzeit der bekannte niederländische Künstler und Interior Berater Wouter Dolk, der wasserverdünnte Farben Schicht für Schicht auf säurefreies Papier aufträgt. Anschließend werden die Tapeten auf einen Rahmen gespannt. Alle sind Unikate und nur für ganz bestimmte Räume erschaffen. Werke von Dolk sind in Amsterdam, Mailand , Paris und New York zu bewundern. Sein individuelles Schaffen für die Villa ergänzt sich perfekt mit dem im Bauhausstil gehaltenen Haus, das den Anspruch von Ästhetik und Funktionalität in idealer Weise widerspiegelt. Während auf der Insel und auf dem Drachenfels eine moderne aber bodenständige Küche geboten wird, mit einem Schuss Romantik und einzigartigen Aussichten, so heißt es in der Villa Fine Dining: Höchster Genuss im Zusammenspiel mit einem anspruchsvollen, unikaten Ambiente.

Es war wieder so wie früher

Juli 25, 2008

FAMILIENTAG: Besucher aus ganz Deutschland stürmten den Drachenfels

Drachenfelsbahn: festlich geschmückter Bahnhof zum JubiläumJürgen Limper, Chef der Drachenfelsbahn, schmunzelt bei der Frage, wie viele Besucher denn beim Familientag am vergangenen Sonntag gekommen sind. „Stark über 4.000 Passagiere konnten wir zählen. Es war so wie früher.“ Eine Erfolgswoche liegt hinter Limper und den Besitzern der Drachenfelsbahn, Familie Strewe Mülhens. „Schon die Jubiläumsfeier im Bahnhof war ein großartiger Erfolg, trotz Sommerferien hatten wir volles Haus. Zu Beginn der Veranstaltung mußten wir noch einige Tische organisieren.“ Der Bahnhof, so staunten nicht wenige Gäste, eignete sich hervorragend für diese Veranstaltung mit über Dreihundert geladenen Personen. Das Maritim Hotel Königswinter sorgte für die Bestuhlung und für ein wahrlich üppiges Buffet. In den Reden von Dieter Strewe Mülhens, Landrat Frithjof Kühn und Bürgermeister Peter Wirtz wurde bekräftigt, dass die Drachenfelsbahn ein unverzichtbarer Wirtschaftsmotor für die gesamte Region sei. Allein im Juni seien 50.000 Personen mit der guten alten Zahnradbahn auf den Drachenfels befördert worden. Limper peilt für das Jahr 2008 insgesamt 400.000 Passagiere an. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter. Die Regionale 2010 Projekte, Gesamtperspektive Königswinter- Drachenfels und auch die Gesamtperspektive Kloster Heisterbach werden, zusammen mit der Altstadtsanierung, das Gesamtbild und –profil Königswinters und des Siebengebirges enorm aufwerten, ist sich Limper sicher.

Sinnvolle Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten

Juli 25, 2008

ZUKUNFT: Haushaltsplan 2008 beim Kreis vorgelegt. Weiterhin Besonnenheit und Realitätssinn gefordert

Gemeinsam mit der Kämmerin, Sigrid Hofmans, hat Bürgermeisterin Wally Feiden bei der unteren Kommunalaufsicht des Kreises den vom Rat am 19. Juni 2008 beschlossenen Haushaltsplan vorgelegt. Schon zuvor hatten Bürgermeisterin und Kämmerin die Rahmendaten bei der Bezirksregierung in Anwesenheit von Vertretern des Kreises erläutert. Beide Gespräche verliefen in offener und sachlicher Atmosphäre.

Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Jahren konnte für 2008 die Stadt Bad Honnef einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen und damit aus dem Kreis der Nothaushaltskommunen ausscheiden. Die Kommunalaufsicht des Kreises muss diesen Plan daher auch nicht mehr genehmigen, aber er ist ihr vorzulegen. Wie zuvor schon bei der Bezirksregierung ernteten die Bürgermeisterin und ihre Kämmerin Anerkennung dafür, dass das Blatt sich in Bad Honnef gewendet hat. Denn neben den Schlüsselzuweisungen und der Steigerung der Steuereinnahmen um 1,5 Millionen € trugen auch die massiven Einsparungen gegenüber den früheren Planungsdaten erheblich zu der positiven Entwicklung bei. Allein die Jahresfehlbeträge konnten seit 2004 bis 2011 um 11 Millionen € gedrückt werden. Auch der Schuldenstand wird dann im selben Zeitraum um 5,3 Millionen € gesenkt werden können – gegenüber den Plandaten aus dem ersten Jahr des Nothaushalts (2003) sogar um 6,14 Millionen €.

Wermutstropfen in diesem erfreulichen Szenario bleibt dennoch die Tatsache, dass der Ausgleich dieses und der kommenden Jahr nur durch Entnahme aus der Ausgleichsrücklage zu erreichen ist. Unter der Voraussetzung, dass die Haushaltsgrundsätze, die den Planungen zugrunde zu legen waren, sich nicht gravierend verändern, wird es Bad Honnef allerdings möglich sein, im Jahre 2011 die Aufwendungen durch die Erträge zu decken und sogar einen Überschuss von 560.000 € wieder der Rücklage zuzuführen. Das sind gute Aussichten, die allerdings eine weiterhin äußerst sparsame Haushaltsführung voraussetzen.

Angesichts dieser Erläuterungen bezeichnete auch die Bezirksregierung im Rahmen ihres Beratungsangebots für Not leidende Kommunen Bad Honnef als einen Grenzfall. Sie berät insgesamt acht Kommunen mit prekären Haushalten und will gemeinsam mit ihnen die Möglichkeiten der Konsolidierung ausloten. Auf Vorschlag von Bürgermeisterin Wally Feiden hatte der Rat beschlossen, sich freiwillig dem Konsolidierungsangebot der Bezirksregierung zu stellen.
Die Gespräche sollen nun vertraulich und auf Augenhöhe fortgesetzt werden. Ausdrücklich hat die Behörde in Köln schon vorausgeschickt, dass es nach so langen und sicher schwierigen Sparprozessen in Bad Honnef nicht leicht sein wird, weitere Potenziale zu entdecken oder gar Patentlösungen zu finden. Für ihre Verwaltung sagte Bürgermeisterin Wally Feiden jede Unterstützung für Vorschläge zu, die die Finanzen der Stadt stabilisieren können.
Sie selbst versprach, den auch vom Rat gewünschten Prozess der Zusammenarbeit mit Nachbarstädten fortzusetzen und alle sinnvollen Vorschläge vor allem gemeinsam mit Königswinter zu prüfen. „Allerdings muss genau hingeschaut werden, ob unter dem Strich für beide Seiten ein Vorteil entsteht. Nicht alles, was denkbar ist, ist auch schon sinnvoll“, bremste sie übertriebene Erwartungen in der Honnefer Politik. „Natürlich kann grundsätzlich über alle Möglichkeiten nachgedacht werden, aber die eigene Identität der Städte muss erhalten bleiben. Und für diesen Prozess ist Besonnenheit und Realitätssinn gefordert, Schnellschüsse sind da wenig hilfreich, das haben Erfahrungen anderer Kommunen bereits belegt“, plädiert Wally Feiden für einen behutsamen Umgang mit der Nachbarstadt Königswinter, die sich soeben lobend über die neue kooperative und kollegiale Partnerschaft geäußert hat.eb

Es gibt weitere Optimierungsmöglichkeiten

Juli 25, 2008

Traditioneller Sommertreff der Bad Honnefer und Königswinterer Liberalen

Drei Schwerpunkte setzten die FDP-Ratsmitglieder im Beisein des Bad Honnefer Bürgermeisterkandidaten Dr. Ralf Schaaf in ihrem Gedankenaustausch. Neben dem auch öffentlich heiß diskutiertem Thema Nationalpark Siebengebirge, der Sicherheitslage in beiden Städten nach der Polizei-Neustrukturierung stand das Thema des Ausbaus der interkommunalen Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger beider Städte auf der Tagesordnung.

Weiterhin grundsätzlich positiv stehen die Liberalen zur Einrichtung des Nationalparks. Man werde den Fortgang konstruktiv begleiten. Jedoch sehe man, dass die Kritik der Nationalpark-Gegner in vielerlei Hinsicht ihre Berechtigung habe. Ralf Schaaf: „Entscheidend ist aber, ob man die Schwierigkeiten für lösbar hält, und das tue ich“. So wollen die Ratsmitglieder darauf achten, dass in der Planung die Verkehrsfrage gelöst wird und nicht zusätzliche Belastungen auf die Siebengebirgsstädte zukommen. Auch die Freizeitnutzung des Waldes solle nicht unzumutbar eingeschränkt werden.
Peter Endler, Chef der Bad Honnefer Ratsfraktion, stellt aber auch klar, dass durch den Nationalpark die einmalige Chance bestehe, für die nachfolgenden Generationen ein Stück wertvoller Natur zu erhalten. Dieser Aspekt komme in der laufenden Diskussion leider viel zu kurz.

Nicht nur beim Nationalpark sollen die Siebengebirgsstädte nach Willen der Liberalen zusammen rücken. Auch die Zusammenarbeit beider Städte in der Verwaltung soll zukünftig gestärkt und deutlich ausgebaut werden.
Hierfür wirbt auch Bürgermeisterkandidat Ralf Schaaf. Wichtig sei ein klares Konzept, mit dem man systematisch die Kosten in beiden Städten herunterschrauben könne. Grundsätzlich sehen er und die FDP-Ratsmitglieder „keinen Bereich, wo es nicht geht“. Peter Gola von den Königswinterer Liberalen führt als Beispiele die Zusammenlegung der Rechnungsprüfungsämter oder eine gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte an. Peter Endler ergänzte, dass man auch an eine gemeinsame Stadtbetriebsgesellschaft denken könne. Königswinter hat bereits eine solche gegründet. Beide Fraktionen stimmen überein, für einen Ausbau der Zusammenarbeit der Städte, um Mehrheiten in den jeweiligen Räten zu werben.

Bei der Sicherheitslage in beiden Städten stimmte man überein, dass die Neuordnung der Polizeistruktur für Bad Honnef und Königswinter keine Nachteile gebracht habe. Zunächst hatte man die Maßnahme der Schließung der Wache in Königswinter mit Sorge betrachtet. Das war jedoch aus Sicht der Liberalen glücklicherweise unbegründet. Man sieht jedoch noch weitere Optimierungsmöglichkeiten. So könne die bewährte Sicherheitspartnerschaft zwischen der Polizei und dem Ordnungsamt in Bad Honnef und Königswinter noch weiter ausgebaut werden.

ST. ANNA-KIRMES VOM 26. BIS 29. JULI 2008

Juli 25, 2008

Samstag, 26. Juli 2008

  • 17.00 Uhr ERÖFFNUNG DER KIRMES
    • Fassanstich, Eröffnung der Buden und Freichips für Kinder
    • Ständchen – Spielmannszug T.V. Eiche
    • Aufhängen des „Kirmeskerls“
  • 19.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit A. Klasen aus Köln

Sonntag, 27. Juli 2008

  • 9.00 Uhr Festhochamt an/in der St. Anna Kapelle
  • 10.00 Uhr Festzug durch Rommersdorf und Bondorf mit Fähndelschwenken im Park des Altenheims „Marienhof“
  • 11.00 Uhr Frühschoppen im „Weinhaus Steinbach“ mit Tanz und Freichips für Kinder,
  • anschließend Kinderschminken auf dem Annaplatz
  • 16.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit A. Klasen aus Köln

Montag, 28. Juli 2008

  • 11.00 Uhr Zwangloser Frühschoppen in der Gaststätte Römerbrunnen
  • 14.00 Uhr Abholen des Prinzenpaares
  • 16.00 Uhr Prinzen- und Königsvogelschießen auf dem Schützenplatz am Buchebonne, Vereinsmeisterschaften, Damenpreise, Schülerpokal (Mädchen und Jungen 12 – 15 Jahre)

Dienstag, 29. Juli 2008

  • 19.00 Uhr Musikalische Unterhaltung mit A. Klasen aus Köln
  • ca. 19.30 Uhr Übergabe der Ausgehketten an die neuen Majestäten
  • Platzkonzert des Spielmannszug T.V. Eiche zu Ehren des Kirmeskerls mit anschließender „Beerdigung“ auf dem Annaplatz
  • Ausklang der Anna-Kirmes

Für das leibliche Wohl ist bei allen Veranstaltungen bestens gesorgt. Auf dem Anna-Platz finden unsere Gäste neben den Kirmesbuden: Stände mit Getränke und Grillspezialitäten. Die umliegenden Gaststätten laden ebenfalls zur Einkehr ein.

Sieben Einsätze in 24 Stunden

Juli 25, 2008

ÜBUNG: Berufsfeuerwehrwochenende bei der Jugendfeuerwehr

24 Stundenübung 1Die Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Honnef hat im Rahmen einer 24 Stundenübung die Arbeit und die Aufgaben der Berufsfeuerwehr kennen gelernt. Am Samstag um 9 Uhr bezogen die Jugendlichen die Räumlichkeiten der Honnefer Feuerwehrwache. Nach erfolgter Fahrzeugeinteilung wurden die Fahrzeuge und Geräte kontrolliert. Das anschließend vorbereitete Frühstück wurde durch den ersten Einsatz unterbrochen.

24 Stundenübung 2Alarmiert wurde der gesamte Löschzug zur unklaren Feuermeldung zum Campingplatz Jillieshof in Aegidienberg. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, als bereits auf der Anfahrt deutlich Rauch zu sehen war. Beim Eintreffen stellte sich heraus, das dort ein 3,50 m x 2,50 m großer Holzscheit brannte. Bei näherem Erkunden wurde am Rand des brennenden Holzes eine Propangasflasche gefunden. Da diese noch kalt war, wurde sie sofort vom Brandherd entfernt. Das anschließende Löschen erfolgte natürlich unter Atemschutz. Das Feuer war daher schnell unter Kontrolle und die Ablöscharbeiten konnten beginnen. Nach getaner Arbeit ging es zurück zur Wache wo die Jungfeuerwehrmitglieder die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit machten. Das gestörte Frühstück wurde anschließend als Mittagessen fortgesetzt. Um 13:30 Uhr ging dann ein weiterer Alarm ein - Ölspur in Rhöndorf, verursacht durch einen Land- und Forstwirtschaftliches Fahrzeug. Diese Ölspur, deren Länge 60 m betrug, wurde durch Ölbindemittel abgestreut, gekehrt und wieder aufgenommen.

24 Stundenübung 3Der anschließende Unterricht Strahlrohrtraining verzögerte sich leider ein wenig. Hier vermittelte ein Kamerad der Löschgruppe Selhof den Umgang mit den Hohlstrahlrohren auf spielerische Weise. Das Strahlrohrtraining wurde dann durch einen dritten Einsatz unterbrochen - brennende Halle auf dem Gelände des städtischen Bauhofs. In kürzester Zeit trafen die Jugendlichen am Einsatzort ein.

24 Stundenübung 4Sie fanden eine stark verrauchte Halle vor, die ohne Atemschutz völlig unbegehbar war. Kurzerhand befahl der Gruppenführer diesen Brand mit Schaum zu löschen. Während des Löschens informierte ein Mitarbeiter des Bauhofs die Einssatzkräfte über einen vermißten Mitarbeiter. Sofort begann die Suche nach der Person. Wenige Minuten und einige Kriechgänge später wurde diese auch schon gefunden und unverletzt heraus gebracht.

24 Stundenübung 5Die Ablöscharbeiten erfolgten. Aus dem vorherigen Schaumeinsatz wurde eine regelrechte Schaumschlacht. So gut wie kein Betreuer und kein Jugendlicher blieb trocken. Auch das eingesetzte Wasser, welches zur Schaumbeseitigung eingesetzt wurde, hinterließ seine Spuren. Auf der Wache wurden anschließend alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht und die Kleidung zum Trocknen auf ausgefahrener Drehleiter und Zäunen aufgehängt. Beim gemeinsamen Grillen und einem anschließendem Videoabend wurde sich dann ausgeruht und neue Kräfte gesammelt. Zumindest für kurze Zeit, denn hier kam ein Fehlalarm “Haus Hohenhonnef” dazwischen. Bereits auf der Anfahrt konnte der Einsatz abgebrochen werden und die Rückkehr zur Feuerwehrwache erfolgen. Gegen 23 Uhr meldete eine Person aus einer Telefonzelle ein Tier in Notlage. Eine Schlange, aus dem nah gelegenen Zirkus, befand sich in der Kanalisation und kam von alleine nicht mehr heraus. Nach erfolgreicher Befreiungsaktion durch das Anheben eines Gitters übergaben die Einsatzkräfte die Schlange den Besitzern. Die bereits eingeläutete Schlafenszeit wurde gegen ein Uhr nachts durch eine einlaufende Brandmeldeanlage des Bad Honnefer Rathauses gestört.

Ein Druckknopf wurde im zweiten OG des Gebäudes eingedrückt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle wurden die Gruppenführer der Fahrzeuge in die Handhabung einer Brandmeldezentrale eingewiesen. Diese schickten Ihren ausgerüsteten Angriffstrupp mit der Laufkarte zur ausgewiesenen Stelle. Während der Suche nach dem ein gedrückten Druckknopf, erlitt der Angriffstruppführer einen Zusammenbruch. Schnell musste der bereitstehende Rettungstrupp eingreifen und diesen unbeschadet ins Erdgeschoss holen. Die Übergabe an den Rettungsdienst erfolgte. Die Gruppenführer schalteten die Anlage wieder scharf und informierten die Leitstelle. Der Einsatz war hiermit beendet. Den siebten und letzten Einsatz fuhren die Jugendlichen am Sonntagfrüh um 6:10 Uhr. Gemeldet wurde Feuerschein im Schmelztag. Es stellte sich heraus, dass auf einem der Parkplätze ein Mülleimer brannte, verursacht durch eine entsorgte Zigarette. Der Brand wurde Mittels eines Schnellangriffs schnell gelöscht. Nach dem Einsatz wurden die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht und die Wache aufgeräumt. Das Ende des Berufsfeuerwehrwochenendes wurde durch ein gemeinsames Frühstück abgerundet.
Patricia Wiesel

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