Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Attraktiv sein für junge Familien und Senioren

Juli 25, 2008

STELLUNGNAHME: BM Kandidatin Cornelia Nasner zur Schaffung von Wohnraum

BM Kandidatin Cornelia Nasner„Da im Laufe des Innenstadt-Gespräches, zu dem die CDU Bad Honnef in der vergangenen Woche eingeladen hatte, offensichtlich Unklarheiten hinsichtlich der Position der CDU zu der notwendigen Schaffung von Wohnraum in unserer Stadt – insbesondere für junge Familien – entstanden sind, möchte ich folgendes klarstellen“, teilt die CDU-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Cornelia Nasner nun mit:

  1. Selbstverständlich habe ich ebenso wie die CDU ein hohes Interesse an einem Zuzug von Neubürgern – jungen Menschen, Familien und Senioren – in unsere Stadt.
  2. Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen, dass eine ausreichende Menge an bezahlbarem Wohnraum für eine gesunde Stadtentwicklung zur Verfügung steht. Dabei ist für die CDU die Schließung von Baulücken und somit die Nutzung vorhandener Infrastruktur sowie die Attraktivitätssteigerung für bereits vorhandene Baugebiete – zum Beispiel in Aegidienberg – ein wesentlicher Aspekt. Zu berücksichtigen ist auch, dass es erheblichen Wohnraum-Leerstand in unserer Stadt gibt.
  3. Wir legen Wert darauf, dass der gewünschte Zuzug nicht ausschließlich über den Preis gesteuert wird. Ebenso wichtig ist uns, die hohe Wohnqualität unserer Stadt zu erhalten, damit Bad Honnef auf Dauer attraktiv bleibt für Menschen jeden Alters.
  4. Wir brauchen ein Entwicklungskonzept für das gesamte Stadtgebiet, in dem definiert wird, wo neue Wohnbaugebiete erschlossen werden sollen, wo zusätzliche Gewerbeflächen entstehen sollen und welche Freiflächen für zukunftsorientierte Planungen vorgehalten werden sollen. Die Diskussion um die Ansiedlung einer weiteren FH hat die Position der CDU bestärkt, den Selhofer Süden als die letzte große freie Fläche im Bad Honnefer Talgebiet für die Ansiedlung einer Institution zu erhalten.

ModernuS hilft Energie sparen

Juli 25, 2008

Honnef auf ihrer Homepage die neue Musterhaus-Simulation einer energetischen Sanierung an. Ein virtuelles Musterhaus veranschaulicht die finanziellen Auswirkungen von neuen Fenstern, Lüftung, Fassaden-, Keller- oder Dachdämmung, neuer Heizung sowie Solartechnik.

Herr Schmiedl, Sparkasse Bad HonnefEntwickelt haben diese Software drei Jenaer Studenten der Wirtschaftsinformatik. „Wir wollen Hausbesitzer und andere Modernisierungswillige für energiesparende Maßnahmen sensibilisieren, deshalb setzen wir ‚ModernuS’ auch in der Kundenberatung ein“, sagte Herr Schmiedl, von der Sparkasse Bad Honnef. Die Stadtsparkasse Bad Honnef bietet unter anderem maßgeschneiderte Finanzierungsmöglichkeiten rund um die Immobilie an. Auf der Web-Seite http://www.sparkasse-honnef.de ist das Simulationsprogramm „ModernuS“ leicht zu finden.

Honnefer Ärzte weiter im Einsatz

Juli 25, 2008

PUMA – auch nach Schwester Maria geht es weiter

Schwester Maria StierenDie Pfarrgemeinde St. Martin in Bad Honnef-Selhof trauert um Schwester Maria Stieren, die am 17. April in Puma/Tansania gestorben ist. Das Ehepaar Dr. Michael und Dr. Regina Schidelko hat mit einer kleinen Delegation aus Deutschland an den Trauerfeierlichkeiten teilgenommen und kann von den letzten Entwicklungen in Puma berichten. Die Beerdigung war ein außergewöhnliches Ereignis für die gesamte Region, an der neben hohen Würdenträgern aus Politik und Kirche viele tausend Menschen aus dem weiten Umland teilgenommen haben. Schwester Maria wurde am 21. Juli 1923 in Fürstenfeldbruck geboren, sie war seit 1958 in der Mission in Tansania tätig und gründete 1976 den Orden der “Mütter vom Heiligen Kreuz”, der von da an in Puma/ Tansania seinen Hauptsitz hatte. Getragen von einer tiefen katholischen Religiosität war es ihr Anliegen, den Glauben in der Welt zu verbreiten. Die Pfarrgemeinde St. Martin, begleitete ihren Weg seit 1978. Von kleinsten Anfängen in einer Hütte hat sich die Missionsstation bis heute zu einem großen Komplex entwickelt mit Kindergärten, Ausbildungsstätten für Jungen, Mädchen und Frauen, und einem großen Krankenhaus. Neben der Station in Puma wurden Niederlassungen in weiteren Orten in Tansania errichtet und ausgebaut.

Mit Hilfe einer großen eigenen Landwirtschaft in einer fruchtbaren Region im Norden Tansanias kann ein Teil der Hungersnot in der Region von Puma gelindert werden. In Dürrezeiten müssen dort täglich bis zu 5.000 Menschen ernährt werden. Durch Brunnenprojekte können inzwischen viele Tausend Menschen mit frischem Trinkwasser versorgt werden. In den Ausbildungsstätten erhalten jedes Jahr junge Menschen neue Perspektiven in hauswirtschaftlichen und handwerklichen Berufen. Dabei geht es ganz wesentlich auch um junge Frauen, die ja in diesen Kulturen häufig die Hauptlast der täglichen Arbeit zu tragen haben. Zunehmend kümmern sich die Schwestern und Brüder um Kinder und Jugendliche, die durch AIDS zu Waisen geworden sind; sie können nur so überleben und neue Hoffnung schöpfen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der Ordensgemeinschaft ist die Krankenfürsorge. Nachdem vor sechs Jahren Dr. Schidelko und seine Ehefrau Puma besucht hatten, trug Schwester Maria den Wunsch an sie und die Gemeinde in Bad Honnef, einen Chefarzt aus Deutschland zu engagieren. Dieser sollte das Krankenhaus so aufbauen, dass es in Zukunft mit einheimischen Kräften auf eigenen Füßen stehen können sollte. Dies wurde 2003 in der großen Spendenaktion „Ein Arzt für Puma“ (die Zeitung hat darüber ausführlich berichtet) umgesetzt. So konnten über ein Jahr lang deutsche Ärzte segensreich in Puma wirken und wesentlich Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Nach diesem Anschub führten in der Zwischenzeit mehrmals jährlich deutsche Ärzteteams unter der Leitung von Dr. Schidelko und Dr. Schmidtmann, dem Chefarzt des Honnefer Krankenhauses, große Operationseinsätze durch. Auch zur Zeit ist wieder ein deutsches Medizinerteam in Puma tätig. Der nächste Einsatz ist für Oktober geplant. Dem Wunsch von Stieren entsprechend lenken nun Schwester Melania, die bisherige Stellvertreterin von Sr. Maria und Pater Cornelius die Geschicke des Ordens. Pater Cornelius war Schüler und enger Mitarbeiter von Professor Ratzinger in Rom und leitete dort als Dekan eine katholische Fakultät. Dem Orden ist er seit langem verbunden und lebt und arbeitet in Puma seit seiner Pensionierung. Hilfe ist weiterhin dringlich, zumal die Armut der Landbevölkerung kaum eigene Einnahmen des Ordens ermöglicht. Von Honnef aus wollen wir daher zusammen mit Pater Cornelius und der Ordensgemeinschaft das segensreiche Werk, das Sr. Maria aufgebaut hat, weiter unterstützen und mit medizinischen Einsätzen begleiten.

Bitte helfen Sie dabei: Spendenkonto: Kath. Kirchengemeinde St. Martin – Puma, Konto-Nummer: 424200, bei der Stadtsparkasse Bad Honnef, BLZ 38051290.
Armin Ritter

Gesucht werden – Lokale Obstsorten

Juli 25, 2008

PROJEKT: Landschaftsverband ruft zur Mitarbeit auf

Lokale ObstsortenDas Rheinland ist seit jeher ein traditionelles Obstanbaugebiet. Die Landschaft unserer Region wird seit Jahrhunderten – dank des obstfreundlichen Klimas – durch Blütenzauber im Frühjahr und reiche Fruchternten im Sommer und Herbst geprägt. Früher erfolgte der Obstanbau ausschließlich mit Hochstämmen in Streuobstwiesen. Insbesondere in unserer Region – klimatisch begünstigt und mit Baumschulen gesegnet – entstanden Obstsorten für bestimmte Nutzungen – als Lager- oder Trockenobst, für Saft, zum Brennen oder Einmachen.Sie waren an das Klima und die Böden angepasst und oft nur lokal verbreitet.

Viele dieser so genannten Lokalen Obstsorten sind heute vom Aussterben bedroht. Teilweise existieren nur noch wenige uralte Bäume.In den Baumschulsortimenten sind sie verschwunden. Liebhaber wissen die besondere Qualität dieser Sorten zu schätzen. Was hat unsere Region an Lokalsorten zu bieten? Das wollen wir mit Ihrer Hilfe herausfinden. Im gesamten Rheinland startet in diesem Jahr ein vom Landschaftsverband Rheinland gefördertes Projekt zur Erfassung und Rettung dieser lokalen Besonderheiten. Die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. ist für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis auf der Suche nach lokalen Obstsorten. Einige Sorten sind aus der Literatur belegt, z. B. unter den Süßkirschen Cardorfer Frühe, Boitzeburger und Geisepitter; aber es sind keine Altbäume mehr bekannt.In Alfter kam das Drissprümche vor.Auch unter den frühreifen Birnen und Pflaumen könnten sich Raritäten verstecken.

Können Sie uns helfen? Wir hoffen mit Ihrer Hilfe möglichst viele Sorten mit einer lokalen Verbreitung zu finden. Wir würden uns zum einen über die Angabe von Standorten der Ihnen bekannten Lokalsorten freuen. Zum anderen gehen wir auch gerne Ihren Hinweisen auf vermeintlich namenlose Lokalsorten nach. Von den Sorten benötigen wir unbedingt Fruchtproben. Diese werden anschließend durch Fachleute bestimmt. In einem nachfolgenden Schritt sorgen wir für die Vermehrung und somit die langfristige Erhaltung der Sorten.

Die Fruchtproben können nach Rücksprache in der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis (Tel. 02243/847906, info@biostation-rhein-sieg.de) abgegeben werden. In Einzelfällen ist auch eine Abholung möglich. |eb

A-Jugend der SFA auf Mannschaftsfahrt

Juli 25, 2008

Wellenschlag und gute Laune

A-Jugend der SFA auf Mannschaftsfahrt
v.l.n.r
hinten: Christian Füllner, Daniel Gutsch, Maciej Cwiklinski, Warren Obayi
mitte: Michael-Patrik Peters, Tim Döring, Christopher Füllner, Christopher Wolff, Tim Fröhlke, Udo Krewinkel und Trainer Joachim Müller
vorne: Jörg-Alexander Meßmann, Andres Tix, Christopher Bechthold, und Christian Welter

Ende Juni traf sich die A-Jugend der Sportfreunde Aegidienberg (SFA) am Sportheim zum Start zur Mannschaftsfahrt nach Holland. Die Autos waren schnell beladen und das Abenteuer begann. In Earnewald wurden, nach einer kurzen Einweisung, die beiden 14m langen Jachten geentert und wir legten ab zur ersten Etappe nach Grou. Eine herrliche Urlaubsstimmung mit Aktivitäten aller Art stellte sich ein. An den folgenden Tagen ging es über die malerischen Hafenstädtchen Sneek, Lemmer nach Echternerbrug, wo wir das EM-Endspiel sahen. DEUTSCHLAND, DEUTSCHLAND, …. schallte es durch den Hafen. Weiter ging die Fahrt über Blokzijl nach Urk. Bei schönstem Wetter befuhren wir am nächsten Tag das Ijsslmeer und erreichten über Lemmer und Joure wieder unseren Ausgangspunkt der Tour. Viel zu schnell waren die 8 Tage vergangen. Vieles wurde gelernt wie z.B. eine kurze Knotenkunde, Kartenlesen, das Verhalten auf den Wasserstrassen, das Steuern der Jachten. Im Besonderen das An- und Ablegen, das Schleusen und die vielen Brücken waren ein Erlebnis mit Nervenkitzel. Bei der Fahrt, beim sogenannten „Fenderreiten“, ging so manche Badehose verloren. Viele Eindrücke über die Hafenstädte, Berufsschifffahrt, alte Plattbodensegler und moderne Segler und Jachten haben wir mitgenommen. Wir bedanken uns hier ganz herzlich für die Unterstützung bei der Mannschaftsfahrt bei undersem Trainerkollegen Udo Krewinkel (Elektromeister) und bei Dirk Peters, die uns bei der Durchführung der Tour unterstützt und angeleitet haben. Es war eine fantastische Mannschaftstour auf dem Wasser, die allen sehr viel Spaß bereitet hat. Ein würdiger Abschluss einer recht erfolgreichen Arbeit der Jugendabteilung der SFA.
Joachim Müller

Bridgeclub am Ölberg feiert sein 5Jähriges

Juli 25, 2008

Mit einem glanzvollen Sommerfest feierte der Bridgeclub am Ölberg im Haus Schlesien jetzt sein 5jähriges Bestehen. Vorsitzende Ingeborg Schönball konnte neben den zahlreichen Mitgliedern des Clubs auch den Geschäftsführer des Hauses Heinz Stirken mit Empfangsleiterin Frau Sydonia Morcinek begrüßen, ist doch Haus Schlesien seit dem ersten Turniertag die Spielstätte des Clubs. Über 500mal trafen sich hier die Bridgefreunde in den vergangenen 5 Jahren, was Heinz Stirken mit Stolz anmerken konnte. Er verband damit die besten Wünsche für die zukünftige Zusammenarbeit. Und da das Bridgespiel ja fit machen soll, hatte er auch keine Bedenken, daß der Bridgeclub noch lange Jahre sein Gast bleiben wird. Auf den Tag genau, am 17.Juli 2003, gründeten 28 Bridgespieler den Club, der inzwischen auf 57 Mitglieder angewachsen ist. Die Beliebtheit des Clubs im Königswinterer Umland liegt nicht zuletzt am geselligen Vereinsleben, vielfältigem Turnierspiel und eben der idealen Spielstätte im Haus Schlesien in Heisterbacherrott. Um auch anderen Mitmenschen eine Freude zu machen, hatte der Vorstand für diese Gelegenheit eine Spendensammlung beschlossen, die demnächst an die Sozialpädagogische Familienhilfe der Stadt Königswinter gehen wird.

Ein sportliches Individualturnier, die anschließende Siegerehrung mit Preisverleihung und das abschließende festliche Buffet machten den ” Geburtstag” zu einem echten Höhepunkt des Clubjahres.

Einheitliche Betreuung der Langzeitarbeitslosen sicherstellen

Juli 25, 2008

HARTZ IV: Effektivere Gestaltungsräume

Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen (LKT NRW) begrüßt den Beschluss der Arbeits- und Sozialminister der Länder zur Neuorganisation von Hartz IV. Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Klein betonte: „Die nun anvisierte Verfassungsänderung, mit der das ARGE-Modell auf rechtlich sichere Füße gestellt werden soll, bedeutet für die Kreise Planungssicherheit. Viele ARGE-Mitarbeiter waren nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verunsichert, weil sie nicht wussten, wie es nach 2010 weitergehen würde.“

Jetzt sei das von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz in die Diskussion gebrachte Modell der „kooperativen Jobcenter“ – mit unterschiedlichen Ansprechpartnern für die Betroffenen nach Vorbild des alten, nicht effektiven Sozialhilferechts aus der Vor-Hartz-Ära – endlich vom Tisch.

„Wichtig ist uns zudem, dass die Minister bei ihrer Sonderkonferenz auch dem bisherigen Optionsmodell eine Bestandsgarantie gegeben haben. Die acht Kreise und zwei kreisfreien Städte in NRW, die ihre Langzeitarbeitslosen äußerst erfolgreich in Eigenregie, ohne die Bundesagentur für Arbeit, betreuen und vermitteln, können also ebenfalls langfristig planen“, erklärte der Verbandschef.

Der Beschluss ermögliche zudem, dass das Optionsmodell zumindest auf Sicht auch für diejenigen Kommunen realisierbar ist, die dies wünschten. Von einer solchen kommunalen Wahlfreiheit würden fast alle Kreise in NRW Gebrauch machen, die zurzeit in ARGEn organisiert sind.

„Die jetzt im Detail auszuarbeitende neue ARGE-Konstruktion muss die Betreuung der betroffenen Menschen aus einer Hand sicherstellen“, unterstrich Klein. „Vor allem sollten die Nachteile der zentralistischen Steuerung der ARGEn durch die Bundesagentur für Arbeit beseitigt werden, die bisher vielfach ein effektives individuelles Fallmanagement mit den dazu erforderlichen dezentralen Gestaltungsspielräumen beeinträchtigt hat.“

Optionskommunen in NRW sind die Kreise Borken, Coesfeld, Düren, Kleve, Minden-Lübbecke, Steinfurt, der Ennepe-Ruhr- und der Hochsauerlandkreis sowie die kreisfreien Städte Hamm und Mülheim an der Ruhr.

Der Landkreistag Nordrhein-Westfalen (LKT NRW) ist der kommunale Spitzenverband der 31 Kreise des Landes NRW mit rund 10,7 von landesweit insgesamt 18 Millionen Einwohnern.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Pressereferent Boris Zaffarana,
Tel. 0211 / 96508 - 120, Fax: - 7120, E-Mail: presse@lkt-nrw.de.

Das Schultüten ABC

Juli 25, 2008

Wenn der erste Schultag in greifbare Nähe rückt, machen sich viele Eltern Gedanken darüber, wie sie die Schultüte ihrer I-Dötzchen sinnvoll, aber dennoch begeisterungsversprechend füllen können.

Mit dem so genannten Schultüten-ABC gibt das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises den Eltern Tipps und Anregungen für eine gesunde Füllung der Tüte. „Die Zeiten, in denen die Schultüten vor zahn- und ernährungsmedizinisch bedenklichen Naschereien überquollen, sollten der Vergangenheit angehören“, meint der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Erich Klemme.

Zu fast jedem Buchstaben des Alphabets hat das Kreisgesundheitsamt einen kleinen schultütentauglichen Tipp auf Lager, vom Aufkleber über Knete und Luftballons bis hin zu Seifenblasen und Zirkel. Ein Frisbee oder ein Hüpfseil sorgen für ausreichend Bewegung, ein Puzzle zum Beispiel fördert die Feinmotorik.

Natürlich spricht nichts dagegen, die kleinen Kinderaugen mit der einen oder anderen Süßigkeit zum Leuchten zu bringen, schließlich soll die Schultüte ja auch den Schritt in den so genannten Ernst des Lebens ein wenig erleichtern. Was in diesem Fall dann aber auf jeden Fall auch zum Inhalt der Schultüte gehören sollte, ist ein kleines Zahnpflegeset. Auf diese Weise können nicht nur die Augen der Kinder leuchten, sondern auch die der Erwachsenen, die ihren Kindern auch über den ersten Schultag hinaus etwas Gutes tun.

Das Schultüten-ABC und darüber hinaus weitere Informationen zu Kinder- und Zahngesundheit sind erhältlich beim Kreisgesundheitsamt – Der Landrat – unter der Rufnummer 02241/13-2530.

bösARTig: 18.Juli 2008

Juli 25, 2008

Werbung dient der gezielten und bewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Der Werbende spricht Bedürfnisse teils durch emotionale, teils informierende Werbebotschaften zum Zweck der Handlungsmotivation an. Werbung appelliert, vergleicht, macht betroffen oder neugierig: „Bad Honnef, das exklusive Kaufhaus im Rheinland“. Oder: Pack den Tiger in den Tank…Gut das es Mc Donalds gibt…Coca Cola erfrischt richtig… Wohnst du noch oder lebst du schon…Persil bleibt doch Persil… Manchmal hat Werbung rein gar nichts mit der Realität zu tun, aber das ist auch gut so. Hauptsache sie bleibt im Kopf haften. Werbung weckt Bilder.Wenn ich nun meiner 18jährigen Tochter sage: Kind, komm nach Bad Honnef, in das exklusive Kaufhaus im Rheinland, dann lacht die sich kaputt. Sie hat andere Bilder im Kopf. Wenn ich aber geschlauchte Siegburger, Bonner oder Kölner wohnhaft in Betonsilos mit diesem Satz konfrontiere, dann sagen die: Wir kommen! Bad Honnef ist schön und hat allerlei zu bieten. Media Markt -Ich bin doch nicht blöd. Natürlich bin ich nicht blöd, dennoch: Ich war noch nie im Media Markt. Nichts ist unmöglich! Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? Bad Honnef hat den Tiger im Tank! Der Tiger heißt Innenstadt, Insel, Rhein, Berge. Das macht Bad Honnef eh schon exklusiv. Werbung mogelt. Bad Honnef ist seit 25 Jahren eine Mogelpackung, oder gibt‘s hier noch Bäderbetieb, wie es der Vorname vorgaukelt? Nein! Fühl dich TUI. Werbung macht Spass. Bad Honnef macht Spass. Im HIT gibt’s Knöllchen nur in der Gemüseabteilung, in der Innenstadt vor jeder Abteilung. Das ist natürlich schlecht, aber Werbung wirkt auch hier: Die Knöllchen in der Innenstadt werden einfach zu einem fröhlichen Wettbewerb unter den Gästen umfunktioniert. Wer die meisten hat, darf mit Frau Feiden das Rathaus besichtigen. Kostenlos! Müllermilch – gib dem Körper was er braucht. Yeah! Äh, bin ich denn schon drin…? Bad Honnef – und heute ein König. Ich bin übrigens von Hause aus Kommunikationsfachwirt. Sie wissen ja: Wer nichts wird wird Wirt.Ich glaube, ich schweife ein wenig ab: Bitte ein BIT. Nee: Wer Dom probiert, hat Kölsch studiert. Hach ja, ich sollte wieder in die Werbebranche einsteigen: bö macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Ich fühle mich heute so richtig urlaubig meine sehr verehrten Damen und Herren. Auf nach Königswinter… Stunden später: da bin ich wieder, Tirilier: Ich habe eben den Herrn Limper in Köwi getroffen, den Chef der Jubiläumsdrachenfelsbahn, und der hat was Gutes gesagt: „Wir haben den Felsen, die Drachenfelsbahn, den Rhein und das Sea Life Center für die Touristen und bei euch (Exklusives Kaufhaus) kann man schön einkaufen und relaxen. Das Paßt. Das ist ein gutes Paket.“ Es wächst quasi zusammen, was zusammen gehört. Nun müssen wir nur noch schauen, welchen Slogan wir den Nachbarn verpassen. Moment… Hier isser: Königswinter – Die Stadt mit Zukunft! Lieber Herr Wirtz, den können Sie kaufen. Ich mache auch einen schlanken Preis. Allerseits ein schönes Wochenende, unter Umständen in Königswinter beim Drachenfelsbahngeburtstag…

Sommernacht und Wochenmarkt am 15. August

Juli 25, 2008

Am 15.August findet erstmals ab 8 Uhr der erweiterte Honnefer Wochenmarkt unter dem Motto „Gesundes direkt vom Erzeuger“ auf dem Kirchplatz statt. Ab 19 Uhr heißt es dann „Einkaufskultur pur, bis 24 Uhr“. In der dritten Honnefer Einkaufsnacht haben die Einzelhändler der Innenstadt wieder einiges zu bieten.

Auf der Bühne der Stadtsparkasse tritt darüber hinaus die Showband  „Volle Kanne“ auf. Sie bietet von von Original- Dixieland mit Banjo und Waschbrett bis zu Soul, Blues Brothers, Beatles, Police- flotte Musik für jeden Geschmack. In der Stadt werden Walk-Acts zu sehen sein, die erfolgreiche Ökumenische Kirchennacht des Kulturverbandes findet in und um St. Johann Baptist bis 24 Uhr statt. Eine “Fiesta del Sure” mit westafrikanischen Rhythmen präsentiert der CDU Stadtverband am Vogelbrunnen. Eine karibische Cocktailbar an der Ecke Hauptstraße- Bahnhofstraße, exotische Biermixspezialitäten vom Reisebüro Central in der unteren Hauptstraße und Cocktails im Hause Raum Conzept bei Ulla Schütz sorgen für südliches Feeling. Auf der Marktplatzbühne stellt sich das neue Team der Soba Dragons mit Ihren Cheerleadern und einer Show vor, das Leuchtenhauses Exclusiv in der Linzer Straße macht mit „Airlight- erleben mit Licht“ in der oberen Fußgängerzone die Nacht zum Tag. Auf der Bühne vor dem Musikhaus Hommerich wird mit der Band „Chant’al“ in der Bahnhofstraße abgerockt.

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