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"Ejal wat och passeet - et wäd jefiert"

Februar 25, 2009

KARNEVAL: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch. Ein Rückblick mit FK- Präsident Gerd Papenbrock

Die übelsten Fragen für mich in den letzten Tagen lauteten: „Na, hast Du auch schön gefeiert…,“ und: „Du hast uns doch fotografiert, warum sind wir nicht in der Zeitung…?“ Ansonsten ist alles schön. An Weiberfastnacht begann der Straßenkarneval 2009, der sich in Bad Honnef traditionell hinter einigen vier Wänden abspielt. Aber wie. Auch in dieser Session brannten die Hütten, von Resignation oder Rezession keine Spur. Gerd Papenbrock, Chef des Honnefer Festkomitees, weis warum: „Es war schon immer so, in schlechten Zeiten wird schöner und intensiver gefeiert.“ So geschah es auch im Rathaus. Dort wurde vom Personalrat im Foyer „Wally´s Dschungelcamp“ eingerichtet. Die Chefin selbst war arg erkältet und hatte nur einen Wunsch: „…holt mich hier raus!“ Rauskommen oder gar reinkommen war überhaupt nicht so einfach, am Tage der Weiber, im Hontes, im Vierkotten, im Club Pseudonym kaum möglich. Im Seminaris feierten die Löstigen ihre Party, dort war es dagegen recht übersichtlich. „Proppenvoll“, konnten einmal mehr die Selhofer Karnevalisten aus dem Saale Kaiser melden. Mein Auslandskorrespondent D.J.H. Klein aus den Sieben Bergen berichtete frohlockend über ein radedolles Bürgerhaus in Aegidienberg. Dann am Freitag- Abend ging die Post ab, die oberjecke, bei den Brethauers in Rhöndorf. Alle die noch gehen konnten, schlugen dort auf, inklusive Spielmänner und Tanzcorps, umfallen unmöglich. Etabliert hat sich Karnevalsfreitag ebenfalls die Halt Pol-Jugendparty im Hontes. Dazu der FK- Präsident: „Die Honnefer Karnevalisten machen eine vorzügliche Jugendarbeit. In allen Vereinen. Bei der Party im Hontes gibt´s Ausweiskontrolle und verschiedenfarbige Bändchen für die unterschiedlichen Altersgruppen. Die Mitglieder des Elferrats haben alles unter Kontrolle und sie bieten spät Abends einen Fahrservice an.“ Papenbrock ist stolz: „Unsere Karnevalisten sind eine große Familie geworden. Es gibt keinen Zoff mehr untereinander, so wie früher.“ Das ist weithin sichtbar geworden, besonders in dieser Session: Eigengewächse treten längst auch bei anderen Gesellschaften auf. Der Karnevalssamstag steht im Zeichen der Marktschau im Schatten des Rathauses. Quasi ein Testlauf für den Zug, denn: „Es ist schon erstaunlich und eigentlich ganz untypisch für Honnefer, dass sie auch bei fiesem Wetter vor die Tür gehen und feiern,“ sagt Papenbrock. Der Rathausplatz war sehr gut gefüllt, die Musikanten und Corps auf der Bühne sorgten für eine prima Stimmung und neben Bier gab´s Glühwein. Im Rathaus tagte das Narrengericht, zuvor schwappte eine Verhaftungswelle durch die Stadt. Die Geschäftsleute, so Papenbrock, zeigten sich in diesem Jahr erfreulich spendabel. Sonntag. Nieselregen. Acht Grad. Null Sonnesching. De Zoch kütt. Und wieder dieses Phänomen: „Die Jecken strömten auf die Straßen, es war knubbelvoll.“ Im Zug: 37 Abteilungen. Mehr Wagen und Fußgruppen als bisher. Honnefer han de Sonnesching im Hätz. Devise: „Es gibt kein schlechtes Wetter…“ Nach dem Zug ging´s mit der Jeckenfamilich ab ins Seminaris Hotel zur After Zoch- Party. Nach gewissen Anfangsschwierigkeiten hat sich auch diese Party so richtig etabliert. Übervolles Haus, meldete Direktor Gerdes, der nicht nur an der Theke aushelfen mußte, sondern auch in der Spülküche. „Die Jecken haben uns überrannt.“ Tanz in allen Sälen, ein DJ mitten drin, und immer wieder Einlagen der Spielmänner aus Honnef und Selef. Ein schmackhaftes Rezept. Das schmeckt der Jeckenfamilich immer besser. Montag glitt der kleine aber feine Karnevalszug durch Selhof. Kurz vor dem Start hörte der Regen auf. Ist Petrus doch ein Selhofer? Oder ein Aegidienberger? Der prächtige Zug der Bergbewohner war ein glänzender Abschluss der Session 2009, der natürlich bei der After Zoch- Party im Bürgerhaus heftig gefeiert wurde. Nun ein Fazit: Die Session ist von Beginn an fabelhaft verlaufen, sagt Papenbrock. Keine bösen Zwischenfälle, keine Schlägereien. Alle Gesellschaften zeigen sich im Rückblick zufrieden. Nur die KG Löstige Geselle nicht wirklich. Ihr neues Konzept, Sitzung mit Spitzenkräften am Nachmittag und gleich darauf Party im Kursaal, hat zumindest beim ersten Mal noch nicht richtig gezündet. Die Anhängerschar der Löstigen, geschätzte und vielfach gezählte 200 Jecken, kann einen Kursaal nicht wirklich füllen. Gestern gab Heinz Arenz, langjähriger Präsident der KG Löstige Geselle, seine Präsidentenkette ab. Das war seit Jahren so geplant. Auf die Nachfolge dürfen wir nun gespannt sein. | bö

"Der Weg zum Grundgesetz"

Februar 25, 2009

GESCHICHTE: Neue Wanderausstellung des Adenauerhauses

AdenauerhausNach der verbrecherischen nationalsozialistischen Diktatur und den Jahren der Besatzung galt es eine demokratische Verfassung für den neu zu schaffenden westdeutschen Staat auszuarbeiten. Den Auftrag dafür erhielten die Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Sie hatten sich vorgenommen, für das kommende staatliche Provisorium ein „Grundgesetz“ zu schaffen und somit die Tür für eine künftige Wiedervereinigung weit offen zu halten. Mit einem Festakt im Bonner Museum Alexander König begann am 1. September 1948 die Arbeit des Parlamentarischen Rates. Dieser setzte sich aus 65 stimmberechtigten Mitgliedern aus den westdeutschen Ländern und fünf Berliner Vertretern ohne Stimmrecht zusammen. Konrad Adenauer, der langjährige Kölner Oberbürgermeister, wurde, obschon bereits 72, aufgrund seiner politischen Erfahrung einstimmig zum Präsidenten des Rates gewählt. Den Schlusspunkt dieser Tätigkeit des Rates bildete am 23. Mai 1949 die Ausfertigung und Verkündung des Grundgesetzes. In Bonn wurde damit „Staat gemacht“ und nach langen, bisweilen schwierigen Verhandlungen ein Fundament gelegt, dessen Bestimmungen auch nach nunmehr 60 Jahren den verfassungsrechtlichen Rahmen der Bundesrepublik abstecken. Die von Antje Winter von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Bad Honnef-Rhöndorf konzipierte Wanderausstellung „(Einen) Staat machen – Der Parlamentarische Rat und der Weg zum Grundgesetz“ wird ab Mittwoch, 25. März 2009 im Adenauerhaus gezeigt werden. Nach einer Ausstellungspreview und Fortbildung für Lehrer um 17 Uhr wird die Ausstellung am Abend eröffnet. Begleitende Führungen sind vorgesehen für den 5. April und zum 60-jährigen Jubiläum des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 24. Mai. Die Ausstellung wird bis Ende Mai im Adenauerhaus in Rhöndorf zu sehen sein. Ende Mai geht die Ausstellung erstmals auf Wanderschaft. Nach Eschwege in Hessen liegen Anfragen aus Stuttgart und aus Berlin vor. Die Ausstellung ist kostenlos auszuleihen. Etwaige Transport- und Versicherungskosten übernimmt der jeweilige Leihnehmer. Als Ansprechpartner hinsichtlich der Konzeption der Wanderausstellung und Koordination der Leihanfragen kann Antje Winter per E-Mail unter winter@adenauerhaus.de oder unter Telefon 02224/921-201 kontaktiert werden. Die Roll-up-Ausstellung ist insbesondere an Schulen und weitere pädagogische Einrichtungen sowie öffentliche Institutionen adressiert. Eine wesentliche Intention besteht darin, gerade im Jubiläumsjahr einen Überblick über die Geschichte des Parlamentarischen Rates und den Weg zum Grundgesetz zu vermitteln. Ergänzend liegen bis dahin pädagogisch- didaktische Materialien vor, die besonders im Unterricht Möglichkeiten der Vertiefung und Problemorientierung bieten sollen. Hintergrundinformationen bietet auch das Projekt „Adenauer macht Schule“ – kostenlose Unterrichtsmaterialien, die unter www.adenauerhaus.de heruntergeladen werden können. Auf insgesamt acht Tafeln, die flexibel und frei im Raum aufgestellt werden können,werden die grundlegenden Entscheidungen des Parlamentarischen Rates in der Wanderausstellung mit Originalquellen bildlich erläutert und einprägsam veranschaulicht: die Schritte zum Parlamentarischen Rat, der feierliche Auftakt am 1. September 1948, Konrad Adenauer als Präsident des Rates, Weichenstellungen 1948, Bonn als Tagungsort, Weichenstellungen 1949, Beschlüsse des Parlamentarischen Rates sowie das Grundgesetz wird verkündet! |eb

Deutlich höhere Bußgelder

Februar 25, 2009

Seit Anfang Februar tritt ein neuer Bußgeldkatalog für Verkehrsordnungswidrigkeiten in Kraft. Darauf weist das Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg- Kreises hin. „Besonders zu schnelles Fahren, also Verstöße gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen, Drogen- und Alkoholmissbrauch am Steuer werden zukünftig mit deutlich höherem Bußgeld belegt“, klärt Dieter Siegberg, Leiter des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, auf. Der Höchstsatz bei Trunkenheit und bei der Einnahme von berauschenden Mitteln am Steuer beispielsweise wurde von 1.500 Euro auf jetzt 3.000 Euro angehoben. „Alkoholmissbrauch und Geschwindigkeitsverstöße sind leider noch immer die Hauptunfallursachen Nummer eins. Obwohl sich die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer angemessen verhält, führt bei manchen nur der tiefe Griff in den Geldbeutel zum gewünschten Erfolg. Wichtig zu wissen ist, dass die Bußgelder nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger gelten“, betont Siegberg. Durch begleitende Aktionen der Verkehrssicherung und - aufklärung soll zusätzlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine Reduzierung von Unfällen mit Verletzten und Toten erreicht werden. Der Bußgeldrahmen für die übrigen Verkehrsordnungswidrigkeiten wurde von 1.000 Euro auf 2.000 Euro erhöht. Mit dem neuen Bußgeldkatalog werden etwaige Konsequenzen, wie Punkte in Flensburg und Fahrverbote, nicht verändert. Detaillierte Informationen zum neuen Bußgeldkatalog finden sich auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), www.kba.de, oder der Homepage www.verkehrsportal.de unter der Rubrik Bußgeldrechner. |eb

Eiscafé Belluno

Februar 25, 2009

Nach Renovierung eröffnet das legendäre Eiscafé Belluno in der Fußgängerzone am kommenden Donnerstag, 26. Februar, neu. Nach 31 Jahren unter der Leitung von Cosimo Accurso wird ab dem 1. März ein neuer Inhaber die Geschäfte übernehmen. Mehr darüber lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

Die FDP-Fraktion tritt für Ratsbürgerentscheid ein

Februar 25, 2009

NATIONALPARK: Warten auf die Fakten I

NationalparkDie Errichtung eines Nationalparks Siebengebirge hat in den vergangenen Monaten die Gemüter erhitzt. „Da diese Frage die Bürgerschaft sehr bewegt und die Errichtung eines Nationalparks eine nachhaltige Auswirkung auf die zukünftige Entwicklung unserer Region haben würde, möchten wir die Entscheidung darüber vom Rat auf die Bürger übertragen“ kündigte Peter Endler, Fraktionsvorsitzender der FDP an. Im Augenblick bestehe jedoch noch kein Handlungsbedarf, da die zur Entscheidung notwendigen Fakten noch gar nicht vorliegen. Rainer Quink, Spitzenkandidat der Liberalen bei der Kommunalwahl: „Wir machen unser Votum von der Vorlage eines schlüssigen Verkehrskonzeptes abhängig, dass sowohl die Menschen als auch die Natur entlastet. Gespannt erwarten wir auch das zukünftige Wegenetz. Hier werden wir genau darauf achten, dass sowohl das Naherholungsinteresse der Bürger als auch die Belange des Natur- und Artenschutzes berücksichtigt werden. Eines ist aus unserer Sicht aber klar: Die Errichtung eines Nationalparks ist eine herausragende Chance für die Zukunft Bad Honnefs und der Siebengebirgsregion. Daher darf die Entscheidung darüber nicht von Stimmungen und Gerüchten abhängig gemacht werden, sondern muss sich an klaren Kriterien orientieren. Ohne Vorlage des endgültigen Wege-, Verkehrs- und Finanzierungskonzeptes besteht also gar keine Möglichkeit, sich eine abschließende Meinung zu bilden. Die Fragestellung ist zu wichtig, als es der Polemik oder der Wahltaktik zu opfern. Beide Seiten, Befürworter und Gegner sollten die Argumente der Gegenseite mit Respekt behandeln. Ich unterstelle niemandem, hier Schaden für die Region stiften zu wollen.“ Die FDP hat sich wie die CDU, die Grünen und die SPD bereits auf der letzten Ratssitzung für einen Ratsbürgerentscheid ausgesprochen, nachdem das angestrebte Bürgerbegehren vom Rat abgewiesen wurde. Bekanntlich war das Bürgerbegehren gegen den Beitritt Bad Honnefs zu einem Zweckverband des Nationalparks initiiert worden. Einen Zweckverband wird es jedoch nach Auskunft der Landesregierung nicht geben. Daher bestand für das Bürgerbegehren keine Grundlage mehr. |eb

CDU für Entscheidung durch die Bürger

Februar 25, 2009

NATIONALPARK: Warten auf die Fakten II

Wir nehmen die 2.600 Unterschriften, die die Bürgerinitiative für ein Bürgerbegehren gesammelt hat, sehr ernst. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger darüber entscheiden können, ob es einen Nationalpark Siebengebirge geben soll, und zwar sobald die Planung entscheidungsreif ist, erklärten CDU-Vorsitzende Cornelia Nasner und Fraktionschef Sebastian Wolff nach der jüngsten Ratssitzung. „Eine Entscheidung durch die Bürger darf nicht an formaljuristischen Fragen scheitern. Deshalb haben wir bereits vor Monaten angekündigt, dass wir uns für ein Ratsbürgerentscheid einsetzen, falls das angestrebte Bürgerbegehren für unzulässig erklärt wird. Nach unserer Auffassung ist ein Ratsbürgerentscheid allerdings erst dann sinnvoll, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen. Die Trägerschaft ist nur ein Beispiel für die zahlreichen offenen Fragen, die noch geklärt werden müssen. Insbesondere brauchen wir verlässliche Aussagen zu den Bereichen Finanzierung, Wegekonzept, Nutzungseinschränkungen und Verkehr”, so Nasner. „Die CDU-Fraktion wird im Rat mit Nachdruck für die notwendige 2/3- Mehrheit für einen Ratsbürgerentscheid werben. FDP und Grüne haben bereits klar erklärt, dass sie sich auch für einen Ratsbürgerentscheid einsetzen. Farbe bekennen, ob sie auch für eine direkte Entscheidung durch die Bürger stimmt, muss jetzt als zweitgrößte Fraktion vor allem die SPD, die sich sehr früh ohne wenn und aber für einen Nationalpark ausgesprochen hat”, erklärte CDUFraktionsvorsitzender Sebastian Wolff. In der Frage der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens hatte sich die CDU-Fraktion enthalten. Hierzu erläutert Sebastian Wolff: „Politisch wollen wir die Bürgerbeteiligung, juristisch aber wurde die Zulässigkeit von Seiten der Verwaltung verneint. Eine Enthaltung erschien uns in der Abwägung zwischen der formalen juristischen Bewertung und dem politischen Willen als konsequent.”

Dr. Ulrich Schmitz zurück aus Kasambya

Februar 25, 2009

KASAMYA: Ein ausführlicher Bericht auf www.fachco.de

Dr. Ulrich Schmitz„Es ist alles ganz anders, aber wir sind mit unserem Projekt auf einem guten Weg.“ stellt Dr. Ulrich Schmitz aus Bad Honnef bei seiner Rückkehr aus Kasambya vor wenigen Tagen fest. „Ein traumhaft schönes Land aber unendlich viel Armut in Uganda.“ resümiert er. Dr. Schmitz war als erster des Teams der Father Charles Convention vor Ort,hat sich informiert und erste Schritte in Sachen Gesundheitsvorsorge und Krankenbehandlung gemacht. So hat er einen einheimischen Arzt aus Kampala für das Projekt interessieren können. Dr. David Nyenje wird in Zukunft sogar einen Teil seiner Praxisarbeit nach Kasambya verlegen. Medikamente, Matratzen für die Krankenstation und einen Sterilisator hat er kurzfristig anschaffen können. Moskitonetze sind in Vorbereitung. Und er hat sogar selbst in der Krankenstation kranke Bewohner behandelt. In Kürze wird er ausführlich auf der Homepage www.fachco.de berichten.

Das France Mobil auf Nonnenwerth

Februar 25, 2009

Sprachreferentin begeistert Schüler von der französischen Sprache – So macht Französisch lernen Spaß – Schulleiter Peter: „Sprachen nehmen heute einen hohen Stellenwert ein.“ Kürzlich war das France Mobil, ein mobiles Ein- Mann-Kulturinstitut, zu Gast beim Privaten Gymnasium Nonnenwerth. Ziel der Veranstaltung: Die französische Muttersprachlerin Angélique Amossé hat Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen fünf, sechs und acht Mut gemacht, Französisch als jeweils nächste Fremdsprache zu wählen und gleichzeitig spielerisch Berührungsängste mit der fremden Sprache weggewischt. Mit einem regelrechten Feuerwerk an deutschfranzösischen Sprachspielen konnte Amossé schnell das uneingeschränkte Interesse der Schüler gewinnen und so die Freude der Schüler im Umgang mit der fremden Sprache wecken, wie Aussagen der Schüler belegen: „Nachher hatten wir gar keine Lust mehr auf Unterricht. Am liebsten hätten wir noch ein paar Stunden Französischunterricht mit Angélique gemacht.“ Schülerinnen und Schüler, die sehr bald vor der Wahl einer zweiten oder dritten Fremdsprache stehen, durften Angélique Amossé bereits auf Französisch willkommen heißen. “Sie brachte uns bei, wie man sich auf Französisch begrüßt, nach dem Befinden fragt, und welche Antwortmöglichkeiten es gibt“, berichtet ein Schüler. „Wir machten einen kleinen Wettbewerb mit zwei Gruppen. Gewinner war die Gruppe, die am meisten auch im Deutschen verständliche Worte aus französischen Zeitschriften heraussuchte, und der es gelang, die von Angélique an die Tafel geschriebenen Titel einiger französischer Songs allein nach dem Gehör zu erraten.“ „In Zeiten globaler Vernetzung ist das Erlernen von Sprachen von immer größerer Bedeutung“, erläutert der kommissarische Schulleiter, Dieter Peter, den Nutzen des Fremdsprachenunterrichts. „Deshalb nehmen bei uns die Fremdsprachen einen hohen Stellenwert ein. Das alljährlich überaus erfolgreiche Abschneiden unserer Schüler bei der französischen Sprachprüfung DELF (Diplôme d’Etudes en langue française) beweist die hohe Sprachkompetenz unserer Schüler, die internationalen Maßstäben problemlos gewachsen ist.“ Das France Mobil ist ein kleines französisches Kulturinstitut auf Rädern, dessen Sprachreferentin interessierte Schulen besucht und eine Vielfalt von authentischen französischen Materialien anbietet, die sie in Form von Sketchen, Theater- und Sprach-Arbeitsgemeinschaften sowie Spielen einsetzt. Das France Mobil ist eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft und der Robert- Bosch-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutschkulturelle Zusammenarbeit und des französischen Ministers für Jugend, Bildung und Forschung. |eb

Wie eine Gurke in der Sonne

Februar 25, 2009

REHASPORTVEREINRehasportverein informierte über Gesundheitsprogramme für Menschen mit Rückenproblemen, Übergewicht und mit Herz-Kreislauferkrankungen. Eike Rieken und Frauke Reims, die Leiter des Rehasportvereins Siebengebirge e.V luden kürzlich einem Gesundheitstag ein. Präsentiert wurden die Programme des Rehasportvereins, die sich an Menschen mit Rückenproblemen, Übergewicht und mit Herz-Kreislauferkrankungen richten. Unterstützt wurden Sie von Ulrich Schmidtmann und Peter Kummerhoff, Chefärzten aus dem CURA-Krankenhaus, der Orthopädin Petra Pfirrmann und dem Sportwissenschaftler Michael Laios. Sie alle waren sich darin einig, dass Bewegung und eine ausgewogene Ernährung das Wichtigste für die Gesunderhaltung unserer Zellen sind. Sonst schrumpfen sie wie eine Gurke in der Sonne, so der Unfallchirurg Schmidtmann.Wenn man sich nicht bewegt, kommt es zu Durchblutungsstörungen z.B. der Knorpel und des Knochens.Sie werden löchrig. In allen Vorträgen wurde deutlich, dass nur wohldosierter Sport, möglichst unter professioneller Anleitung, Beschwerden verhindern oder lindern kann. Eike Rieken, der neue Leiter des Rehasportvereins betonte, dass die gesetzlichen Krankenkassen den Rehasport bis zu 100% bezuschussen, wenn sich die Patienten bereits in einer Behandlung befinden, sich nach einer Operation wieder aufbauen wollen oder einer chronischen Krankheit entgegenwirken wollen. Der Verein bietet seine Programme direkt im Welcome Sports im Gewerbegebiet Süd in Bad Honnef an. Mit der gleichzeitigen Nutzung der gesamten Struktur des Fitnessclubs stehen den Trainierenden optimale Trainingsbedingungen und eine moderne Ausstattung zur Verfügung. Am Gesundheitstag wurden die Interessenten von den qualifizierten Übungsleitern zu den Programmen individuell beraten. Sie konnten außerdem gesundes Schuhwerk und Sitzmöbel testen. Kontakt: REHASPORTVEREIN Siebengebirge e.V., Wittichenauerstr. 6 in Bad Honnefer Süden, Tel.4375, Eike Riekken Telefon 940790. |eb

"Zum Nationalpark"

Februar 25, 2009

„Landrat Frithjof Kühn plädiert für eine sachliche Debatte zum Nationalpark. Appell auch an die Schar der Kritiker“ Schön gesagt Herr Landrat! Wer wollte dem schon widersprechen! Aber was tragen Sie zur Sachlichkeit der Debatte bei? Sie äußern Erwartungen und Vermutungen, nennen jedoch keine Fakten. Obwohl Sie wissen, dass Sie diese Debatte in der Sache wirkungsvoll und Ziel führend am besten mit konkreten Zahlen unterstützen können. Das würde auch den zahlreichen Kritikern bei der Meinungsbildung weiter helfen. Es sind immer noch zu viele Fragen offen, zu denen Sie schweigen. Gerade Ihr Zurükkhalten von deutlicheren Aussagen erzeugt doch das verbreitete Misstrauen und befördert Vermutungen, vor allem auch deshalb, weil es sich hier um keinen Geringeren als den zuständigen Landrat handelt. Aber Sie, Herr Landrat, vermeiden wohl bewusst konkret zu werden, weil sie wissen, dass die betroffenen Städte und ihre Bürger durch den Nationalpark finanziell stärker belastet werden, als ihnen gut tut. Die Frage, wer dann die Kosten zu tragen hat,wenn die 3 Mio. Euro, die das Land NRW (für wie viele Jahre?) bereitstellen will, aufgebraucht sind, ist völlig ungeklärt. Sie sagen dazu lapidar: „Dass auch die Städte ihren Beitrag leisten, ist für mich nur folgerichtig, denn sie haben ja auch einen Nutzen.“ Welchen Nutzen meinen Sie? Mehr Tourismus? Mehr Parkgebühren? Mehr Verkehr (auf den jetzt schon ramponierten örtlichen Straßen)? Weniger Pflichten zur Forst- und Wege-Pflege? Mehr Naturschutz? Auf die Frage nach Bundes- oder EU-Fördermitteln antworten Sie mit einer typischen entwaffnenden Politiker-Wendung: „Das Land wird sicherlich alle Möglichkeiten sorgfältig prüfen.“ Toll! Wer finanziert die Parkplätze und Portale zum Nationalpark, betreibt und unterhält sie, mit wie viel Personal, zu welchen laufenden Kosten? Wie hoch sind die Aufwendungen für das bereits vorhandene Forstpersonal, die ja in voller Höhe von den 3 Mio Euro abgezogen werden müssen? Was bleibt dann davon tatsächlich noch übrig für die erforderlichen Investitionen für den Nationalpark? Sie sagen dazu schlicht: „Ich gehe davon aus, dass diese Investitionen …..vom Land prioritär gefördert werden.“ Haben Sie für den Fall vorgesorgt, wenn das Land nicht oder nicht alles zahlt? Woher kommt das Kapital von 4 Mio Euro, das der Rhein- Sieg-Kreis für die `Stiftung Bürgernationalpark´ in den Kreis-Etat eingestellt hat? Aus der Kreisumlage in die alle Kommunen des Kreises einzahlen müssen? Oder aus einer Umlage in die nur die vom Nationalpark direkt betroffenen Kommunen, d.h. ihre Bürger, einzahlen müssen? Auf einigermaßen belastbaren Aussagen für die haushaltsrechtlich erforderlichen mittelfristigen Finanzplanungen besteht offensichtlich nur der Rat der Stadt Bonn, bevor dort endgültig Entscheidungen über ein derart folgenreiches Projekt getroffen werden. In Bad Honnef schiebt der Rat die Sache vor sich her, weil die CDU entscheidungsunfähig ist und darauf wartet überrumpelt zu werden. Denn schon im Juni 2009 soll das Gesetz von der Landesregierung beschlossen werden, während in Königswinter und Bad Honnef die Beratungen noch gar nicht abgeschlossen sein werden. Sie, Herr Landrat, sehen in dieser falschen Reihenfolge kein Problem:„ Parallele Verfahren sind `insofern´ etwas ganz normales.“ Herr Landrat, in Wahrnehmung Ihrer Verantwortung und Sorgepflicht sollten Sie Acht geben, dass die betroffenen Kommunen des Rhein- Sieg-Kreises durch den Nationalpark (`Bürger´-Nationalpark kann man bei derart starkem politischen Druck gegen die Bürger ja nicht mehr sagen) nicht mit neuen, unkalkulierbaren finanziellen Risiken konfrontiert und überrollt werden. Die völlig überschuldete Stadt Bad Honnef darf nicht noch tiefer in die Schuldenfalle abstürzen. Dr. Hans Eschelbacher

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