Schluss mit unkontrolliertem Gemauschel
Mai 29, 2009
FDP: Mit jungen Leuten nach Straßburg
Ohne Europa könnten wir uns hohen Umweltschutz und soziale Absicherung, wie zum Beispiel im Augenblick das Kurzarbeitergeld, in der Bundesrepublik gar nicht leisten. Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Europaabgeordneter und Neffe des ehemaligen Bundeswirtschaftsministers und FDP-Vorsitzenden Otto Graf Lambsdorff, machte das an einer Zahl deutlich. Von den deutschen Exporten über 1070 Milliarden Euro des Jahres 2008 gingen 700 Milliarden nach Europa. Auch mit der Mär, Deutschland würde zuviel in europäische Töpfe zahlen, räumte Lambsdorff auf. Statt der sechs Milliarden Euro wie im Jahr 2008 würden wir 28 Milliarden an Zöllen zahlen, gäbe es keine EU. Der starke Euro, so Lambsdorff auf einer vom FDP-Stadtverbands- Vorsitzenden Carl Sonnenschein eröffneten, gut besuchten Veranstaltung im Alten Rathaus, sei einer der wichtigsten Stabilitätsfaktoren Europas in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftsmisere geworden. Anders als Großbritannien, Ostblockstaaten oder Island habe Deutschland keine Währungskrise. Nicht auszudenken, wenn Deutschland wie Mitte der neunziger Jahre, damals noch ohne Euro, Ziel von Währungsspekulationen gegen die DM geworden wäre, die die Wirtschaft noch zusätzlich in Schwierigkeiten gebracht hätte. Lambsdorff warnte davor, Sozialpolitik aus der Verantwortung der Nationalstaaten auf die europäische Ebene zu hieven „Das muss schief gehen!“ Die Bundesrepublik könne es sich nicht leisten, Sozialleistungen zu exportieren. Desgleichen warnte er vor zu schneller Erweiterung der EU. Die EU müsse erst aufnahmefähiger werden für weitere Beitrittsstaaten, erst recht für eine Aufnahme der Türkei. Über die Bürokratieschelte an der EU ließ sich Lambsdorff sehr differenziert aus. Es gebe gute und schlecht EU-Regelungen Wenn eine gemeinsame, die Wirtschaft betreffende, EU-Regelung 25 unterschiedliche Regelungen in den EU-Staaten ersetze, so sei das ein Segen für die Wirtschaft. Wenn jedoch die EU vorschreiben wolle, wie ihre Bürger sich vor Sonnenschein schützen sollten, so sei das Mumpitz. Lambsdorff setze sich sehr für eine Verabschiedung des Lissabonvertrages ein, der dem europäischen Parlament mehr Rechte einräumt. Das unkontrollierte Gemauschel von nationalen Ministerriegen mit der Kommission in Brüsseler Zimmern müsse aufhören. Auch deshalb sei es sehr wichtig, bei der Europawahl am 7. Juni seine Stimme abzugeben. Anders als CDU und SPD schicke die FDP mit Silvana Koch- Mehrin und ihm junge Leute nach Straßburg.
Martina Ihrig
80.000 Menschen engagieren sich
Mai 29, 2009
THW: Kommunikation das beste Führungsmittel
Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten“ trafen sich über 700 ehrenamtliche Ortsund Kreisbeauftragte und fast 100 hauptamtliche Führungskräfte des THW in Chemnitz zum „Tag des THW“. Auf Einladung des Präsidenten des THW, Albrecht Broemme vertrat der erst vor wenigen Wochen in sein Amt eingeführte THW-Ortsbeauftragte, Karsten Müller den THW-Ortsverband Bad Honnef auf der ersten bundesweiten Tagung der ehren- und hauptamtlichen Führungskräfte des THW seit seiner Gründung im Jahr 1950. Mehr als 80.000 Frauen und Männer allen Alters engagieren sich ehrenamtlich im THW für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Daher werden die ehrenamtlichen Führungskräfte mit in die Diskussionen zur Weichenstellung für die Zukunft des THW eingebunden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwikklungen, Herausforderungen und Perspektiven ist eine Neuausrichtung des THW notwendig geworden. Die Diskussionsergebnisse münden in die Grundsatzrede des Präsidenten des THW am 17. Mai zur Ausrichtung und Positionierung des THW im Bevölkerungsschutz des 21. Jahrhunderts. Mit dem Besuch der Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel und des sächsischen Ministerpräsidenten, Stanislaw Tillich, am letzten Tag dieser Tagung unterstreichen diese die Bedeutung dieser Veranstaltung. Bereits am Vortag hatte Bundesinnenminister, Dr. Wolfgang Schäuble in einem Festakt an den Aufbau des THW in den östlichen Bundesländern erinnert, der vor 20 Jahren begonnen hat. Mit diesem Schritt wurde nicht nur der Bevölkerungsschutz in den östlichen Bundesländern gestärkt, sondern auch ein großer Schritt für ein Zusammenwachsen von West und Ost gemacht. Getreu dem Leitsatz des THW,das Kommunikation das beste Führungsmittel ist, werden die Diskussionsforen nicht nur dazu genutzt, sich über die Zukunft des THW auseinander zu setzen,sondern auch um Erfahrungen auszutauschen. Müller freut sich, viele neue Eindrücke und Kontakte bei dieser Veranstaltung gewinnen und diese später in seine Arbeit als THW-Ortsbeauftragter für Bad Honnef mit einfließen lassen zu können.|eb
Taizégebet zu Pfingsten
Mai 29, 2009
Pfingstsamstag, 30. Mai, lädt der ökumenische Arbeitskreis Bad Honnef (Tal) um 20 Uhr in die Kirche St. Johann Baptist zum großen Taizégebet. Im Rahmen der regelmäßigen monatlichen Taizégebete stellt diese Veranstaltung, die seit acht Jahren stattfindet, mit dem zentralen Leitmotiv des Betens für die Einheit der Christen einen Höhepunkt des Jahres dar. |eb
Familiengottesdienst
Mai 29, 2009
Zu einem Familiengottesdienst lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bad Honnef am Pfingstmontag, 1. Juni, um 11 Uhr in die Erlöserkirche ein. In diesem Jahr wird der Kindergospelchor der Gemeinde unter der Leitung von Johannes Weiß den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Anschließend wird im Innenhof des Gemeindezentrums gemeinsam gegrillt und gegessen. |eb
Sommerfest und Jubiläum
Mai 29, 2009
30 Jahre Hohenhonnef, das wird am 7. Juni, von 11.15 Uhr bis 19 Uhr in der Bergstraße 111 gefeiert. Die Eröffnung ist für 13.30 Uhr mit Grußworten der Schirmherrin, stellv. Landrätin Frau Grafin Strachwitz und des stellv. Bürgermeisters Peter Profitlich geplant. Das Programm verspricht ein reiches und buntes Angebot für Groß und Klein, wie z.B. eine große Tombola und eine Fakirshow. Die Tanzband “Come on” wird für die musikalische Unterhaltung sorgen. Führungen und Infostände geben Auskunft über die vielseitigen Angebote der Hohenhonnef GmbH, eine Ausstellung hält Rückblick auf „30 bewegte Jahre”. Darüber hinaus wird viel Zeit für Begegnungen und Gespräche sein. Auch für das leibliche Wohl ist mit kulinarischen Leckereien gesorgt. Die Veranstalter weisen aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten auf den kostenfreien Fahrdienst ab Bahnhof Bad Honnef hin. |eb
SPD–Bürgersprechstunde
Mai 29, 2009
Die nächste Bürgersprechstunde der SPD findet am Freitag, 29. Mai von 17 bis 18 Uhr im SPD Büro in der Hauptstraße 100, Bad Honnef, statt. Doris Schmitz, Angehörige des Bezirksausschuss Aegidienberg und Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Aegidienberg beantwortet gerne Ihre Fragen. |eb
Schwebebalken und Kletternetz
Mai 29, 2009
ENGAGEMENT: Honnefer Unternehmer unterstützen die Neugestaltung des Schulhofes
Mit einem großen Fest hat die Grundschule St. Martinus in Sehlhof die Eröffnung des neu gestalteten Schulhofs gefeiert. Der Dank der Schulleitung ging besonders an Peter Albrecht. Mit seinem Engagement hatte der Bad Honnefer Unternehmer den Löwenanteil des Projektes beigesteuert. Dabei gab sich Albrecht bescheiden. Sein Dank ging an seine Frau Christine „dafür, dass sie es so lange mit mir ausgehalten hat - und dafür dass sie 60 Jahre geworden ist, denn sonst hätten wir das alles hier nicht geschafft.“ Christine Albrecht hatte zu ihrem Geburtstag um Geldspenden für den neuen Schulhof gebeten. 50.000 Euro waren so zusammengekommen. Albrecht dachte aber auch an die anderen Sponsoren wie Stadtsparkasse, Hupperich und Westhoven, BHAG, HIT Markt. Das Engagement des Seniorenheims „Parkresidenz“ kommentierte er launig als gute Investition in die Kunden des Jahres 2080. Klar aber auch seine Botschaft an die Kinder, dass mit dem neuen Schulgelände seine Hilfe nicht vorbei sei: „Wenn es irgendein Problem gibt – ruft mich einfach an.“ Schulleiterin Anne Köppen dankte den Kindern: „Denn Ihr habt mit euren Ideen und Vorschlägen und eurer fleißigen Mitarbeit einen großen Schritt getan, für das, was drinnen und draußen an unserer Schule entstanden ist.“ Den Umbauarbeiten für das Gelände mit Schwebebalken und Kletternetz war nämlich ein Ideenwettbewerb vorausgegangen, bei dem die Kleinen ihren Schulhof hatten gestalten können. Dementsprechend stand das Programm zum Fest ganz im Zeichen der Kinder mit Schulhoflied zur Einweihung (Klassen 1a und 1b) oder dem gemeinsamen Schlusslied: „Herr U-klatsch“ (Klassen 4b und 3b). Gespielt wurde natürlich auch: Luftballonschießen, Schwammstaffel, Dosenwerfen, Verkleidungsstaffel oder Flossenlauf. |top
Oberdorf gegen Unterdorf
Mai 29, 2009
Obwohl dieses Großereignis des alljährlichen Fußball-Spiels Oberdorf - Unterdorf natürlich schon eine Weile her ist, da es ja „traditionell“ am 2. Weihnachtstag durchgeführt wird, konnten sich jetzt noch einige Rhöndorferinnen und Rhöndorfer über dieses alljährliche Fußball- Spektakel freuen. Anlässlich dieses Jubiläums-Spiels, 60 Jahre Oberdorf – Unterdorf, im Dezember 2008, welches ja bekanntlich überlegen durch das Unterdorf gewonnen wurde, hatten die Organisatoren um Spenden gebeten. Diese Spendengelder wurden dann von einigen Sponsoren auch noch großzügig aufgestockt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ein ganz stattlicher Geldbetrag zusammen getragen worden ist. Dieses Geld wurde nun unter die Leute gebracht. Wie von den Organisatoren des Jubiläums-Fußballspiels vorgesehen, wurden jetzt Haus Rheinfrieden, die Rhöndorfer Grundschule, der Rhöndorfer Kindergarten St. Marien und das Haus Elisabeth im Mühlenweg besucht. Diese Rhöndorfer Institutionen bekamen einen dieser „berühmten Umschläge mit Inhalt“ überreicht. Die Überraschung und Freude war aller Orten groß, im Mai noch „verspätete Weihnachtsgeschenke“ zu erhalten. |Peter Käufer
Rettungsschwimmkurs
Mai 29, 2009
Am Montag, den 8. Juni startet die DLRG Ortsgruppe Bad Honnef-Unkel e.V. einen neuen Rettungsschwimmkurs Silber im Bad Honnefer Freibad auf der Insel Grafenwerth. Während der Sommersaison findet der Kurs jeden Montag um 20 Uhr statt. Begleitend zur Ausbildung zum Rettungsschwimmer bietet die Ortsgruppe einen Erste-Hilfe Kurs an. Interessenten können sich ab dem 8. Juni zu den Trainingszeiten im Bad Honnefer Freibad oder telefonisch bei Sabrina Uhrmacher, unter der Telefonnummer 0221- 6605233 anmelden. |eb
Brigitte Mohr feierte 60sten Geburtstag
Mai 29, 2009
Sie ist die Mutter der „Rommersdorf- Bondorfer Nation“. Ihr Restaurant, das Weinhaus Steinbach, ist eine wunderbar funktionierende Legende. Jeder Millimeter des Hauses strahlt Geschichten aus. 1752 wurde der Grundstein gelegt. Was den Honnefern das Kurhaus bedeutet, das ist den Rommersdorfern und Bondorfern ihr Weinhaus Steinbach. Es liegt nahe beim Rommersdorfer Dom (Annakapelle) und dem Annaplatz. Das Weinhaus Steinbach ist also nicht nur Treffpunkt für Fremde, die den Ort besuchen, sondern auch Fest-, Versammlungs- und Ballhaus für die Einheimischen und das Stammlokal einiger örtlicher Vereine und Stammtische, wie zum Beispiel dem „Donnerstagsstammtisch. An Festtagen, zur Kirchweih, der Schützen und Junggesellen sowie an Karneval trifft sich die ganze Dorfgemeinschaft im Weinhaus Steinbach. Im Gasthaus bei Joseph Steinbach wurde 1880 der Rommersdorf Bondorfer Bürgerverein aus der Taufe gehoben. Auch stand 1902 im Weinhaus Steinbach die Wiege des Honnefer Turnvereins „Eiche“. Das Weinhaus Steinbach ist gut gelebte Geschichte. 1986 übernahm Brigitte Mohr das Haus von ihrer Mutter. Zum Geburtstag in der vergangenen Woche wurde sie gebührend gefeiert. Von der Familie, von Freunden und von den Mitarbeitern. Die „Honnfer Junge schenkten ihr den Auftritt von Helmut Enderlin, einem sensationellen Kölner Urgestein. Daneben gab es Gedichte, Lieder und Bauchtanz.



