Spende vom Lions Club Bad Honnef für die Musikschule
September 26, 2009
Die Präsidentin des Lions Clubs Bad Honnef des Jahres 2008/2009, Leonie Kaufmann-Fund, organisierte am 23. November letzten Jahres unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Wally Feiden ein Benefizkonzert mit dem Schülerblasorchester Steinfurt unter dem Motto ‚Musik macht stark’. Aus dem Erlös dieses Konzertes konnte der städt. Musikschule Bad Honnef eine Spende in Höhe von 2.300 Euro zugedacht werden. Mit diesem Geld werden dringend benötigte Instrumente für die Musikschule gekauft, damit junge Schüler gute Instrumente ausleihen können. So wurden von Leonie Kaufmann- Fund drei sehr gute Querflöten an die Musikschule übergeben; des weiteren sind neue Geigenbögen für weitere Schüler angeschafft worden. Mit dem verbleibenden Restbetrag könnte sogar noch eine Trompete gekauft werden.
Caracciola-Sternfahrt
September 26, 2009
Eine ganz besondere und für Oldtimerfans wohl einmalige Veranstaltung findet am 28. September 2009 im Steigenberger Grandhotel Petersberg statt. Es gibt viele gute Gründe, an einem schönen Tag in einem schönen alten Mercedes vom Petersberg aufzubrechen, das schöne Land in seinem weiten Gesichtsfeld aus der Nähe zu genießen, die Fülle der Überraschungen zu erkunden, die man nicht sieht, und anschließend zum Ausgangspunkt zurück- und im Grandhotel Petersberg einzukehren. 2009 spricht sogar noch mehr dafür. Da kommt alles zusammen: Die Bundesrepublik, mit deren Geschichte das Geschick des Grandhotels Petersberg nicht nur als Gästehaus der Regierung seit 1955 eng verwoben ist, wird 60. Der Mythos vom Silberpfeil, im Juni 1934 am gar nicht fernen Nürburgring aus der Taufe gehoben, feiert seinen 75. Geburtstag. Und: vor 50 Jahren starb der Mann, der die Silberpfeile der Dreißiger kongenial lenkte, Mercedes- Superstar Rudolf Caracciola, geboren im nahen Remagen. Am 19. Juni 1927 gewann er das Eröffnungsrennen auf dem frisch geschaffenen Eifelkurs. Der Siegerwagen, ein Mercedes-Benz Typ S, ist an diesem 28. September 2009 ebenso mit von der Partie wie andere Fahrzeuge, an deren Lenkrad Caracciola damals gesessen hat. Und wenn mit dem W 25 am Nachmittag ein Kronjuwel aus dem Fundus von Mercedes-Benz die kurvenreiche Strecke zum Hotel empor stürmt, mag das einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was Grand-Prix-Rennen und die Leistung der Männer am Volant in jenen Jahren bedeuteten. Ab 16 Uhr können Sie exklusiv am Fuß des Petersberges und auf dem Plateau die Auffahrt der Oldtimer sowie des legendären und originalen W 25 Silberpfeil Mercedes Benz aus dem Jahr 1934, bestaunen. Bis 18 Uhr stehen alle Fahrzeuge zur Besichtigung für die Öffentlichkeit zur Verfügung. |eb
Ausstellung: Spardosen im Wandel der Zeit
September 26, 2009
In der Ausstellung „Spardosen im Wandel der Zeit“ zeigt die Stadtsparkasse Bad Honnef, Hauptstraße 34, vom 5. Oktober bis zum 4.November die Vielfalt der Spardosen von der Antike bis zur Neuzeit mit Originalen und Kopien; mechanische Spielspardosen aus den USA, der Firma Stollwerck, römische Tonspardosen und viele mehr. Die Tradition der Spardose ist fast so alt wie das Münzgeld selbst. Schon früh entwickelte sich der Brauch, Münzen in Behältnissen zu sammeln und aufzubewahren. Auch in Zeiten von Handys, Gameboys und elektronischen Musikinstrumenten gibt es wohl kaum ein Kind in Deutschland, das nicht eine Spardose besitzt, in die es regelmäßig sein Erspartes steckt. In Zeiten von Harry Potter und König der Löwen fristete das klassische Sparschwein zuweilen ein Schattendasein. Erst in den letzten Jahren scheint es eine Rückbesinnung auf den Ursprung zu geben. Die ersten Sparbüchsen, Tontöpfe mit einem Schlitz für den Geldeinwurf, kennen wir seit etwa dem 3. Jahrhundert v. Chr. Diese schlichte tönerne „Töpferscheiben-Spardose“ lief unten spitz aus, besaß also, wie antike Weinamphoren, keine Standfläche. Die Sparbüchse wurde bei der Ausgrabung eines privaten Wohnhauses in Babylon gefunden und lässt sich nach ihren Fundumständen in die hellenistische Zeit einordnen, Ende des 4. bis Anfang des 3. Jh. vor Chr. Vor Bekanntwerden der Irakischen Spardose wurde lange Zeit eine kleine Tonspardose in Form eines Schatztempels als das älteste Behältnis zum Sparen von Münzen angesehen. Die Bezeichnung wurde im deutschen Sprachgebrauch schließlich zum Begriff „Tresor“. Bis ins Mittelalter hinein war Ton das bevorzugte Material aller Spargefäße. Neben den Spardosen wird auch das „Honnefer Notgeld“ gezeigt, das in den 20ger Jahren gedruckt wurde.
Jubiläumsfeier im Haus der Jugend
September 26, 2009
Vor 25 Jahren wurden für den Bereich der offenen Jugendarbeit in Bad Honnef wichtige Weichen gestellt. Damals eröffnete die erste offene Jugendeinrichtung, für die engagierte Bürger lange Zeit und ausdauernd gekämpft hatten. Einige Jahre später übernahm der Stadtjugendring Bad Honnef die Trägerschaft der Einrichtung, die sich heute in einem modernen Gebäude in der Bahnhofstrasse 2c befindet. Anlässlich dieses 25jährigen Jubiläums veranstaltet das Haus der Jugend am 26. September ein großes Fest, dass im Haus und auf einem Teil des angrenzenden großen Parkplatzes stattfinden soll. Ab 15 Uhr gibt es ein attraktives Programm mit Livemusik, Tauchturm, Sport- und Spielaktionen, Rauschbrillenparcours, Tanz, Cocktailbar, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen und vieles mehr. Unterstützt wird das Haus der Jugend von vielen Helfern, wie z.B. der DLRG, TV-Eiche, HFV, Jugendamt Bad Honnef, und vielen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen. Groß und Klein sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und mitzufeiern. Bei Fragen kontaktieren sie bitte das Team im Haus der Jugend, Tel.: 02224/940913. |eb
Großer Besuch aus Schweden
September 26, 2009
Bis zum 27. September besuchen aus der Partnerstadt Ludvika zwei Gästegruppen Bad Honnef. Es kommen 28 Mitglieder aus dem Partnerschaftskomitee von Ludvika und 34 Musiker des dortigen Orchesters. Die Gäste der ersten Gruppe werden bei Familien in Bad Honnef und Umgebung wohnen, die Musiker im Weinhaus Hoff und in der Villa Schaaffhausen. Die unterschiedlichen Besuchsprogramme wurden mit großzügiger finanzieller Unterstützung der Firma ABB vom Partnerschaftskomitee in Bad Honnef und vom Orchester Clax der Musikschule vorbereitet. Es sind Besuche in Linz, Bonn und Köln sowie die Beteiligung am Stadtfest in Bad Honnef vorgesehen. Bei einem Festessen der Mitglieder der beiden Partnerschaftskomitees wird auch Bürgermeisterin Wally Feiden wieder ihren Amtskollegen aus Ludvika Leif Pettersson treffen. Den Abschluss des Besuchs bildet ein Konzert beider Orchester im Kurhaus am Samstag mit Klassik, Rock, Pop und Swing. Das Partnerschaftskomitee lädt danach zu einem Abschiedsbuffet in das evangelische Gemeindehaus in der Luisenstraße ein.
45 Jahre „Frauenpower“
September 26, 2009
BAD HONNEF: 45. Jahresversammlung der kfd-St. Johann Baptist
Zur diesjährigen 45. Jahresversammlung der kfd-St. Johann Baptist in Bad Honnef fanden sich viele Vereinsmitglieder im Pfarrsaal ein, um Rückblick zu halten und für die Zukunft zu planen. Denn die kfd in Bad Honnef ist Teil des größten Frauenverbandes, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), mit über 620.000 Mitgliedern. Extra aus Königswinter reiste der Humorist Hans Remiq an, um humorvoll den kfd- Frauen mit einigen „Krätzchen“ aus dem Siebengebirge eine Freude zu bereiten. Die Jubiläums- und Dankmesse in der Pfarrkirche stand unter dem Thema „leidenschaftlich glauben und leben“ und wurde zelebriert vom kfd-Dekanatspräses Dr. Herbert Breuer. Aus dem Protokoll- und Gründungsbuch der kfd von 1964, das die damalige Gründerin Margarete Birenfeld angelegt hatte, trug die Vorsitzende Ursula Voll einige interessante Abschnitte vor und außerdem den diesjährigen Jahresbericht des Vorstandes. Dabei gab sie einen Rückblick auf die Arbeit, die für die Mitglieder der kfd und für die gesamte Pfarrgemeinde St. Johann Baptist geleistet worden ist.
Sie ließ die vielen abwechslungsreichen Veranstaltungen Revue passieren: Religiöse Events, Informationen, Vorträge und ökumenische Begegnungen, sozial - karitative Arbeit, Betreuungsdienste, Spendenaktionen für Menschen in Notlagen, Unterstützung der Aktionen der Pfarrgemeinde, Kurse, Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen der Diözese in Köln, Fitness-Veranstaltungen, Feste und Feiern, Fahrten, Ausflüge und Besichtigungen.
Einstimmig entlastet wurde der Vorstand, nachdem der Kassenbericht der Kassiererin Maria Peterse und der Bericht der Kassenprüferinnen über die sorgfältige Kassenführung vorgetragen worden war. Auch die Beitragserhöhung ab dem Jahr 2010 um 2 Euro auf 20 Euro und die Planungen für das nächste Vereinsjahr fanden die Zustimmung der Anwesenden.
Althandy-Rückholaktion startet
September 26, 2009
Die von der Deutschen Umwelthilfe und T-Mobile in Verbindung mit der Bad Honnefer Firma Luettke-IT-Consulting Ltd. initiierte Althandy-Rückholaktion – spenden und recyceln statt im Müll entsorgen - hat einen weiteren Sponsor. Der Lions Club Bad Honnef, vertreten durch seinen amtierenden Vorsitzenden Rüdiger Frommer und Günter Wragge, Schatzmeister der Lions, engagiert sich ebenfalls für das Projekt „Sonnensegel für die Löwenburgschule“. Der Stadtjugendring, zu dessen Gunsten die Althandy-Rückholaktion läuft, hat sich für die Löwenburgschule entschieden, da die Kinder ohne dieses Sonnensegel während der Sommermonate spätestens ab der Mittagszeit nicht mehr draußen spielen können. Zum Einen sind die Kinder ohne Sonnenschutz der starken UV-Strahlung ausgesetzt, zum Anderen ist die Hitze unerträglich. Das Sonnensegel in der Größe 6×6 m kostet ca. 1.000,–Euro. Pro abgegebenes Handy bekommt der Stadtjugendring von der Deutschen Umwelthilfe 1,50 Euro. Die Annahmestationen sind gekennzeichnet.|eb
“Ein Spagat aus Black und Rock”
September 26, 2009
INTERVIEW: 7Faces eine Band Honnefer Ursprungs
Bad Honnef hat viele Gesichter aber nur eins heißt 7Faces. Zwei Jahre sind vergangen seit dem letzten Album von der Band mit Honnefer Ursprung. 7Faces, dahinter verbergen sich Faiz Magnat, Thomas Klein und Stefan Lenkeit. Um diese 3 Künstler formierten sich in den letzten Jahren eine herausragende Band, die alle die gleiche Leidenschaft vereint: Die Liebe zur Musik mit Seele….. Die Generation2.0 traf Faiz Magnat von 7Faces zum Interview:
Wie kam der Name „7Faces“ zustande?
Bei dem Namen Seven Faces nehme ich meinen eigenen Namen ein wenig auf die Schippe. Die Zahl Sieben ist meine Glücks- und Schicksalszahl zugleich. Ich verbinde damit sehr viele Geschehnisse. Und Faces kam daher, dass ich finde, dass jeder Mensch mehrere Gesichter hat. Für den einen ist man ein Bruder für den anderen ein Freund, für wiederum jemand anderen Vater oder/und Sohn.
Seit wann gibt es 7Faces?
7Faces gibt es mittlerweile seit 5 Jahren.
Wie kam die Zusammensetzung zustande?
Ich habe Thomas und Stefan damals in der Rheinlust kennengelernt. Damals waren die beiden naja ich würde sagen als Duett unterwegs und mir hat gefallen was die beiden da zustande gebracht haben. Ich habe Thomas angesprochen, da ich Gitarrenuntericht haben wollte. Ich fand in Thomas einen Mentor und Seelenverwandten. Daraus enstand 7 Faces.
Wie heißt/hieß euer erster Song?
Der erste Song von 7 Faces heißt Shoulder und ist auf unserem ersten Album „Die wiederkehrenden Leiden des jungen Tim W. Lötse“
Wie würdest Du eure Musik beschreiben?
Ich würde unsere Musik als einen Spagat zwischen Black und Rock beschreiben. Wir versuchen aber dennoch eine klassische Rockbandbesetzung beizubehalten.
Wovon handeln eure Songs?
Wir lieben Balladen! Aber diese sind auch unheimlich anstrengend, da in diesen Songs sehr sehr viele Emotionen stecken. Ich habe in dem ersten Song namens 7Faces vom ersten Album gesagt Ich singe gerne Songs über Dinge die jeder kennt, ich glaube so könnte man die Frage am besten beantworten.
Steht ein neues Album in den Startlöchern?
Ja, dass zweite Album ist fast fertig, wir hoffen es im Oktober fertig zu stellen. Aber wir sind zusätzlich noch auf der Suche nach einer Plattenfirma.
Wie wird es heißen?
Der Name steht noch offen. Wir sind uns noch nicht ganz einig wie es jetzt endgültig heißen wird.
Wie kam der Name des ersten Album zustande? Wer ist Tim W. Lötse?
Tim W. Lötse ist eine reine Fantasiefigur.
Tim W. Lötse ist eine Person aus der Schule, die wie sagt man, er ist immer der der es nicht war. Und die immer wiederkehrenden Leiden stehen für Beziehungen und ihre Leiden wenn sie vorbei sind und immer wieder kehren. Ich denke jeder kennt dieses Phänomen.
Wann und wo kann man euch wieder live erleben?
Hmm…(lach) nächstes Jahr, um diese Zeit wieder im Pantheon. Nunja, wir haben noch nichts genaues geplant, aber wir werden wiederkommen. Es kann auch sehr gut sein, dass wir noch ein Jahresabschlussgig hier in Honnef in einer kleinen gemütlichen Runde spielen. Aber wo steht noch nicht fest.
Seht bzw. fühlt ihr Euch als Honnefer?
Definitiv. Ich, für mich möchte hier nie wieder weg. Ich habe eine Zeit lang woanders gelebt, aber es hat mich immer wieder hierhin zurück gezogen. Wenn ich unterwegs bin halte ich den Atem an um hier in Honnef wieder ausatmen zu können. Bad Honnef ist für mich zudem eine Stadt unter eine Glasglocke. Eine Glasglocke die ich selber gewählt habe.
Was hat es mit Seelentaucher auf sich?
Seelentaucher ist eine Honnefer Rock Band. Francis, der Kopf der Band war bei 7Faces Bassist, wollte dann aber etwas eigenes machen und so kam Seelentaucher zustande. Ich wollte mich dort unbedingt einbringen und ja, jetzt bin ich der Trommler. Seelentaucher hat auch schon ein Album draußen.
Hast du einen Lieblingssong bei 7 Faces?’
Schwere aber auch gute Frage, da ich mit jedem song eine Verbundenheit habe, da alle aus unserer eigenen Hand stammen. Aber mir gefallen die Songs „Alles in mir will bei Dir sein“ von Thomas und „Wie wir gehen“ von Benjamin Rose super gut.
Vielen Dank für das Gespräch.
www.7faces.de
www.seelentaucher.de
GH
Echter Bauernkäse von Hand gemacht
September 26, 2009
Bei á la hand trifft man viele nette Leute, so auch das Ehepaar Teunie und Rien van Vliet aus Oudewater in den Niederlanden. Seit drei Jahren bereichern sie die Bad Honnefer Stadtfeste mit ihrem Käsestand und wenn es kalt ist, wärmen sie sich gerne bei à la hand . Bei Kaffee und Keksen kommt man schnell ins Gespräch. Und weil ich mich nicht nur für schöne Dinge, sondern auch für gute Lebensmittel interessiere, war schnell die Idee geboren, bei den netten Niederländern einen Käseworkshop zu buchen. Genauso schnell folgte der Idee die Tat und im April 2009 meldeten sich mein Mann Johannes und ich im Käsebauernhof „Hoeve Vredebest“ zum Dienst. So ein bisschen Einblick in die Käseproduktion und den Alltag auf einem Bauernhof hatten wir uns gewünscht und wir wollten unbedingt das Melken à la hand erlernen. Dreißig Stunden später waren wir rundum glücklich: wir hatten tatsächlich 200 kg Käse produziert, à la hand und mit Maschine gemolken, Kälber und Hühner gefüttert, Kühe gekrault und Unmengen von Kuhscheiße gefegt. Und das alles hat sehr viel Spaß gemacht, denn wir durften es in einer wunderschönen Landschaft tun und mit wundervollen Menschen. Dieses Wochenende ist es wieder soweit. Teunie und Rien van Vliet stehen mit ihrem Stand in der unteren Fußgängerzone und verkaufen ihren handgemachten Rohmilchkäse und dann ist auch der deutsch-niederländische „ à la hand- Käse“ im Angebot. Hoffentlich haben wir unsere Sache gutgemacht. Wir wünschen guten Appetit! |Franka Peikert
“Eine Herzenssache“
September 26, 2009
Das Herz, so klein und doch so wichtig. Mit 300-350 Gramm Durchschnittsgewicht hält es uns mit am Leben. 28 Millionen Menschen weltweit haben sie schon gesehen: die viel diskutierte Ausstellung von menschlichen Präperaten bei KÖRPERWELTEN. Nach nun neun Jahren macht sie wieder halt in Köln. Mit neuem Thema. Diesmal ist unser Antriebsorgan das Herz in den Fokus gerückt:
KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst nachhaltig verändert. Sie ist als Selbstentdeckungsreise konzipiert. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung des Menschen im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Eine Vielzahl neuer spektakulärer Präparate erläutern für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen.
Ein thematischer Schwerpunkt dieser KÖRPERWELTEN Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Herz ist der unentwegte Motor unseres Lebens und ist durch die Dauerbelastung auch Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. Die Ausstellung beleuchtet aber auch andere Facetten dieses lebenswichtigen Organs. In Religion, Kunst, Literatur und Popkultur gilt das Herz als Symbol für Liebe, Mitgefühl, Glück und Mut.
Ausstellungskuratorin und Ärztin Dr. Angelina Whalley liegt das Thema besonders am Herzen: „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung den Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“
Plastinator Gunther von Hagens möchte die Besucher sensibilisieren, mit ihrem Körper pfleglich umzugehen. “Im Plastinat erkennen wir uns selbst, unsere Verletzlichkeit und das Wunder, welches wir sind. Diese körperliche Selbsterkenntnis entfacht ein neues, auf Gesundheit bedachtes Lebensgefühl, das unsere Herzen bewegt.“
Körperwelten-Dom, Kölnw
19. September 2009 - 31. Januar 2009
GH /eb



