Tritt auf Kostenbremse zeigt erste Erfolge
März 29, 2010
STADTSPARKASSE: Geschäftsvolumen hat zugelegt. Zinsergebnis gestärkt. Kreditgeschäft dreht ins Plus. Der Jahresbericht 2009.
Die Märkte haben sich beruhigt. Investmentbanking floriert und Boni fließen wieder. Die Gewöhnung an die monströsen Beträge staatlichen Geldes zur Rettung maroder Banken ist inflationär. Neue Themen erregen die Aufmerksamkeit. Wieder Normalität? Wohl kaum, denn Fragen sind offen geblieben. Nur zusätzliche Regelwerke sind die Antworten nicht. Es bedarf eines Rahmens, der Wettbewerb zulässt wie auch die Konsequenz, dass Akteure aus dem Wettbewerb ausscheiden, und zwar ohne dass ganze Nationen in „Geiselhaft“ genommen werden. Die Systemkrise ist noch nicht überwunden.
Das Geschäft der Sparkasse ist das Geschäft vor Ort. Hier wird nicht der schnelle Euro gemacht. Hier ist Ertrag das Ergebnis vertrauensvoller Partnerschaft zum Kunden, und sie ist die Basis, um kalkulierbare Risiken einzugehen. Früher hieß so etwas Bodenständigkeit, heute realwirtschaftlicher Bezug. Die Sparkasse rühmt sich damit keiner besonderen Tugend, sondern es ist ihr gesetzlicher Auftrag mit 200jähriger Tradition. Eine Tradition setzt sich nur fort, wenn sie in der Zeit modern ist, ist sie es nicht, wird sie Geschichte – und die Sparkassenidee war zu kaum einer anderen Zeit so modern wie heute.
Im Jahre 2009 hat die Sparkasse ein Betriebsergebnis vor Steuern und Bewertungsmaßnahmen von 3,2 Mio. Euro erwirtschaftet und damit ein Plus von 85 Prozent erzielt. Der Vorstand ist mit dem Ergebnis zufrieden, relativiert es aber: „Der Zuwachs zeigt vor allem das Ausmaß der Ertragsrückgänge in den beiden Vorjahren, denn im Jahre 2009 hat sich die Ertragslage lediglich ein Stück weit normalisiert, was mit Blick auf die vor der Sparkasse liegenden Herausforderungen nur gut ist“, so Vorstandsvorsitzender Hellmuth Buhr. Zur besseren Ertragslage hat im besonderen Maße der gestiegene Zinsertrag beigetragen. Damit ist die Prognose des Vorstandes zu Beginn des Vorjahres eingetreten, der einen steileren Verlauf der so genannten Zinsstrukturkurve erwartet hat, die zusammen mit den Bilanzstrukturen den positiven Effekt ausgelöst hat.
Das Provisionsergebnis gab gegenüber dem Vorjahr um 3,9% nach, hielt sich aber oberhalb der 3,0-Mio.-Euro-Marke. Ein Grund für das Minus sind Ertragsschmälerungen im Wertpapiergeschäft. „Als Haus mit einer im Wertpapiergeschäft überdurchschnittlich engagierten Klientel ist es nur natürlich, dass uns die Finanzmarktkrise besonders getroffen hat“, führt Buhr aus. Gleichwohl sieht er das Provisionsergebnis als festes Standbein etabliert und als wichtige Ergänzung zum zinsabhängigen Geschäft.
Für den Erfolg sind Kosten mindestens so wichtig wie Erträge. Der Vorstand ist daher über erste Erfolge im Kostenmanagement erfreut. So konnten die Sachkosten gegenüber dem Vorjahr gut reduziert werden. „Relativ liegen wir bereits unter dem Durchschnitt der rheinischen Sparkassen“, so Buhr. Mehr Handlungsbedarf besteht hingegen noch bei den Personalkosten. Erste Weichenstellungen wurden mit dem Abschluss von Altersteilzeitverträgen getätigt, in deren Folge die Mitarbeiterzahl in den nächsten Jahren tendenziell sinken wird. Buhr: „Für uns eine unternehmerische Herausforderung, dürfen doch die Leistungs- und Servicequalität nicht beeinträchtigt werden.“ Das Betriebsergebnis lässt nach Bewertungskorrekturen auf Kundenkredite und Steuern eine Stärkung der Eigenmittelbasis zu. Für den Vorstand deshalb wichtig, weil in Vorjahren einige Belastungen „verdaut“ werden mussten und daher Nachholbedarf besteht. „Über Sicherheitspuffer zu verfügen, ist wichtiger denn je, denn mit Blick auf die Zukunft sind wir an Schmitz Backes noch nicht vorbei“, erklärt Buhr rheinisch ernst, und denkt an die Prognose steigender Unternehmensinsolvenzen, die Haftung für Altlasten der WestLB und die Diskussion um die Verschärfung der Eigenkapitalanforderungen.
Das Geschäftsvolumen wuchs im Jahre 2009 moderat um 0,9% auf 506,9 Mio. Euro (Vorjahr: +5,0%). Getragen wurde das Wachstum sowohl vom Einlagen- als auch vom Kreditgeschäft. Zum Teil wurden die Zuwächse durch Rückführung von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten kompensiert.
Es mag paradox klingen, doch trotz Krise hat das Kundengeldvermögen die Halbe-Milliarde- Euro-Marke überschritten. Es beträgt genau 508,5 Mio. Euro zum Ende des Jahres 2009 und liegt damit gut 30,0 Mio. Euro über dem Vorjahreswert und auch knapp 20,0 Mio. Euro höher als der Wert für das Jahr 2007, dem Jahr vor Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Der Bestand an Darlehen und Krediten stieg um 3,9% auf 299,9 Mio. Euro an (Vorjahr: -2,7%). Damit konnte erstmals nach dem Jahre 2006 ein relativ deutliches Kreditwachstum erzielt werden. Mit diesem Ergebnis korrespondiert die Zunahme des Volumens der im Jahre 2009 neu bewilligten Kredite und Darlehen um 20,2%. Wichtige Impulse für Investitionen könnte der neue Gewerbepark „Dachsberg“ geben, dessen Realisierung auf vollen Touren läuft und in die-sem Jahr abgeschlossen werden soll. Interesse auf Investorenseite ist jedenfalls gegeben. Bereits jetzt liegen für große Teile der Flächen Anfragen von Investoren vor. Die Sparkasse ist nur zu gerne bereit, Finanzierungen bei vertretbarem Risiko in ihre Bücher zu nehmen.
Auch wenn das Finanzierungsgeschäft rund um die Immobilie im vergangenen Jahr einen „guten Lauf“ hatte, ist zu beobachten, dass Neubaufinanzierungen im Vergleich zu Finanzierungen von Gebrauchtimmobilien eher die Ausnahme darstellen. Für den Vorstand - wie in den Vorjahren – Grund genug, bei Themen wie „Selhof-Süd“ eine Meinung zu haben und diese auch kund zu tun. „Da muss aus Aspekten der Stadtentwicklung der Knoten durchschlagen werden“, so Michael Hartmann, der gerade attraktive Neubaugebiete für das untere bis mittlere Einkommenssegment in Bad Honnef vermisst.
Bad Honnef ist ein attraktiver Wohnort. Dies beweist einmal mehr das Ergebnis der Immobilienvermittlung, das das hohe Vorjahresniveau bestätigen konnte. So wurden mit 49 vermittelten Objekten fast die 50 Objekte des Vorjahres erreicht. Hinzu kommt die Zahl von 35 vermittelten Mietobjekten, die gegenüber dem Vorjahr um 9 Objekte zulegen konnte. Für die Sparkasse die Bestätigung ihrer Leistungs- und Servicequalität, mit der sie den Markt in Bad Honnef anführt. Besonders gefragt waren erneut Liegenschaften in der Tallage. Damit hält der schon in den letzten Jahren erkennbare Trend zur wieder erstarkten Urbanisierung an. Ein Grund mehr, die Entwicklung von Selhof- Süd zu forcieren.
„Sparkasse: Gut für Bad Honnef“ ist ein Slogan, der mit wenigen Worten ein breitgefächertes Engagement auf einen Nenner bringt. Neben Unternehmertum vor Ort steht er für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung in Bad Honnef. Und so hat die Sparkasse auch im letzten Jahr mit einer Vielzahl von Aktivitäten und finanzieller Unterstützung wichtige Beiträge für ein lebenswertes Bad Honnef geleistet.
Die Sparkasse 2009: Überblick
Geschäftsvolumen: 506,9 Mio. €
Kundeneinlagen: 378,7 Mio. €
Kredite an Kunden (inkl. für Kunden
übernommene Avale) 299,9 Mio. €
Betriebsergebnis: 3,2 Mio. €
Kundenwertpapiere: 130,0 Mio. €
Zahl der Kunden: ca. 18.000
Zahl der Kundenkonten: 40.644
Zahl der Mitarbeiter: 124
(davon Auszubildende: 13)
Zahl der Geschäftsstellen: 5
Zahl der SB-Geschäftsstellen: 1
bösARTig
März 29, 2010
Meine sehr verehrten Damen und Herren, ein schlauer Mensch, ich glaube das war ich, hat einmal gesagt: Eine Zeitung lebt. Soll heißen, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Wenn wir Montags mit unserem Team, inklusive Betreuerinnen, Notärzten und Reinigungshilfen, das Blatt planen und die Themen fest legen, ist das immer sehr gemütlich. Aber wir wissen: Wenn am Freitag die Zeitung erscheint, ist von den Montagsthemen nicht mehr viel übrig geblieben. Früher war das anders. Da konnte man schön planen, oder gar ein paar Tage lang recherchieren. Heute geht das so: Das iPhone vibriert, Paul Kuhnert (Name geändert) ist dran und spricht: „Duhuu, wir haben in zwei Stunden eine schöne Aktion am Rheinufer, könntest gut was drüber schreiben und Fotos machen.“ Hallo? Lange Rede kurzer Sinn: Planungen werden quasi stündlich über den Haufen geworfen. Darunter leidet natürlich in erster Linie unser hochverehrter Grafiker Ralf Kolmsee, der immer wieder seine begnadeten Layouts umschmeißen muss, ohne dafür ein entsprechendes Salär zu erhalten. Dafür lade ich Herrn Kolmsee permanent zum Essen ein, aber der kocht lieber selber. Ganz schwere Situation! Hier kommt eine unangemeldete Mail: Mein Töchterchen schreibt aus Argentinien. Ha! Es schüttet in Buenos Aires. Die Straßen verwandeln sich in reißende Ströme…herrlisch. Und hier: Gestern war sie unterwegs in der Stadt mit ihrem Leihwagen. Sie steht an der Ampel, neben ihr ein Polizeiwagen mit zwei feschen Latinos. Die Ampel ist Rot. Argentinier fahren immer bei Rot los. Weil sie genau wissen: gleich wird’s grün. Meine Tochter fährt also bei Rot los, in dem Moment springt die Ampel ordnungsgemäß auf Grün, alles gut soweit, die Bullen fahren nebenher und grinsen, meine Tochter fängt an zu zittern. Es kommt wie es kommen muss: Kelle raus, anhalten! Ein Latino steigt aus dem Polizeiauto und schlendert obercool auf Töchterchens Leihwagen (VW Polo) zu. Sie dreht am ganzen Körper zitternd die Scheibe herunter, eine Panikatacke jagt die nächste. Der Latino-Polizist fragt: Na wie geht’s?“ Tochter antwortet: „Joot (natürlich auf spanisch).“ Und dann – halten Sie sich gut fest – sagt der argentinische Bulle: „Gib mir mal deine Handy- Nummer, ich rufe dich heute Abend an.“ Und Tschüss! Soviel dazu. Was wollte ich eigentlich sagen? Vergessen! Mittwoch, bei herrlichstem Sonnenschein, wollte ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder meinen Arbeitsplatz vorm Markt3 beziehen und ein wenig tippen. Ging nicht. Pausenlos hörte ich meinen Lieblingssatz: „So wie du arbeitest, möchte ich mal Urlaub machen.“ Das macht keinen Spass. Und dann kommt auch noch mein Lieblingsknöllchenschreiber mit Tränen in den Augen auf mich zu und sagt: „Ich musste dich leider aufschreiben, weil du hier doch nicht parken darfst.“ Alles beim Alten. Der Frühling kann loslegen. Telefon. Endlich! Also: Heute Abend wird mit den LIONS im Kurhaus bei freiem Eintritt gefeiert, zu Gunsten der Erdbeben- Opfer in Haiti. Machen Sie mit, kommen Sie vorbei, jede auch noch so müde Spende hilft entsetzliche Not zu mildern. Und das Programm ist wirklich erlebenswert. Tschüss, bis später…
Das Wunder Bad Honnef
März 26, 2010
STADTFEST: „Fühl dich Frühlich“ im Dauerregen






Sonntag, 18 Uhr: Georg Zumsande, Jürgen Kutter, Walter Löbach, die Stadtfestmacher, stehen auf dem Marktplatz und recken ihre Daumen nach oben. Hinter ihnen liegen zwei Tage zwischen Hoffen und Bangen. Ein Frühlingsfest im Dauerregen, so hat es die Wetterprognose schon lange vorher angekündigt, kann ja eigentlich nur ins Wasser fallen. Also ein Wechselbad der Gefühle für die Organisatoren? Nur ein bisschen. In Bad Honnef ticken die Uhren eben ganz anders als anderswo, und das nicht nur bei den Stadtfesten. Bürgermeisterin Wally Feiden eröffnet das Fest bei leichtem Nieselregen am Samstag um 11 Uhr und lobt die Innenstadtgemeinschaft für ihr tolles Engagement. Applaus! Zumsande frohlockt: „Trotz Regen ist richtig Bewegung in der Stadt.“ Der Samstag schleppt sich dahin. Die Besucherzahl ist nicht „so gut“, aber auch nicht „so schlecht“. Immerhin: Es regnet! Die Restaurants und Geschäfte sind zeitweise proppenvoll. Eine schöne Begleiterscheinung, wenn es draußen regnet. Auf dem Marktplatz lässt der Martinimarkt schön grüßen, die urigen Holzhütten tun auch im Frühling ihren Dienst.
Hauptsponsor Helmut Rings, Volksbank, schaut zum Himmel und tröstet: „Das wird schon.“ Und es wird. Die Stadt füllt sich, jede Parklücke ist ausgefüllt, die Knöllchenjäger geben alles. Am Sonntag das gleiche Bild: Bad Honnef grau in grau, es regnet den ganzen lieben langen Tag lang. Und das Wunder nimmt seinen Lauf: Gegen Mittag ist die Stadt so überfüllt wie bei schönstem Sonnenschein. Eine Besucherin aus Meckenheim erklärt das Geheimnis: „Für uns war klar, dass wir am Wochenende nach Bad Honnef fahren, um zu bummeln und zu schauen. Der Regen stört uns nicht. Wir haben Schirme dabei.“ So ist das eben. Daumen nach oben! Zumsande: „Es sind nicht die Massen, die wir durch die Stadt schleusen wollen, wir wollen ein relaxtes, ein interessiertes Publikum bei unseren Festen begrüßen, das sich hier richtig wohl fühlt. Und das sind nicht nur Besucher aus der Region, sondern auch immer mehr Bürger der Stadt, die sich an unserer Leistungsstärke erfreuen.“ Und dabei gilt wie ehedem bei der Bahn: „Alle reden vom Wetter! Bad Honnef nicht!“ |bö
Schulen und Kindergärten können gewinnen
März 26, 2010
BHAG: Mehr Wasser, mehr Wissen, mehr Spaß
Die Bad Honnef AG sucht die kreativsten, fantasievollsten Kindergartenkinder und Schüler. Aufgefordert zur Teilnahme sind alle Schulen und Kindergärten in Bad Honnef und Umgebung. Mitmachen lohnt sich, denn alle teilnehmender Schulen- und Kindergärten können attraktive Preise gewinnen. Das Thema „H2Ooooh!“ ist unglaublich facettenreich und begegnet jedem Menschen von klein auf. Der Wettbewerb soll die Kinder und Jugendlichen dazu anregen, sich dem Phänomen „Wasser“ aus den unterschiedlichsten Richtungen zu nähern – über Experimente, bildende Kunst (Bilder, Collagen) sowie Literatur (Gedichte, Kurzgeschichten). Die Wettbewerbsbeiträge sollen in Gruppenarbeit erstellt werden, so dass ein intensiver Austausch zwischen den Kindern und Jugendlichen stattfindet. Von der grafischen Darstellung des Wasserkreislaufs über die Geschichte eines Wassertropfens bis hin zum Modellbau eines Wasserfilters – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und der Vielfalt des Themas auch nicht: Trinkwasser als Lebenselixier, Wassersparen, Quelle, Bach, Wasserfall, Fluss, Meer etc. Ansatzpunkte zu dem Thema gibt es viele. Weitere Anregungen, viel Wissenswertes und tolle Spiele rund um das Wasser findet man auch im neuen Energie- und Umweltlexikon unter www.bhaglexikon. de, wo sich Kinder, Schüler und Pädagogen Informationen zur Wettbewerbs-Thematik holen können. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 31. März 2010 und der Einreichungsschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 30. April 2010. Eine Jury mit Vertretern aus der Lehrer- und Elternschaft, den Erziehern und der BHAG trifft eine Vorselektion aus den Wettbewerbsbeiträgen. Die getroffene Auswahl wird dann im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Bad Honnefer Rathauses vom 17. Mai bis 10. Juni 2010 durch alle Besucher bewertet. Alle Besucher erhalten einen Stimmzettel und können ihre Stimme für eines der gezeigten Exponate abgeben. Die 10 Wettbewerbsbeiträge mit den meisten Stimmen sind die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs.
Die Gewinne:
1. Preis: Trinkwasser-Spender für die Schule oder den Kindergarten im Wert von etwa 3.000,00 Euro
2. Preis: 400,00 Euro
3. Preis: 300,00 Euro
4. Preis: 200,00 Euro
5. Preis: 100,00 Euro
6.-10. Preis: je 50,00 Euro
(Die Geldpreise sind für Exkursionen, Klassenfeste oder Ähnliches gedacht)
Und für alle Teilnehmer gibt es eine eigene Trinkflasche, mit der sie ständig mit frischem Trinkwasser versorgt sein können. Die Nominierung der Gewinner und die Übergabe der Gewinne erfolgt am 13. Juni 2010 im Rahmen des Rosenfests. |eb
Winterschäden werden nach und nach saniert
März 26, 2010
Nach den langen Wintermonaten sind vermehrt Schadensmeldungen bezüglich des sanierungsbedürftigen Zustandes des städtischen Straßennetzes beim Fachdienst Tiefbau und beim Bau- und Betriebshof eingegangen, denn die andauernden Frostperioden haben den Zustand der Straßen deutlich verschlechtert. Für diese Hinweise der Bürgerinnen und Bürger möchte sich die Stadtverwaltung ausdrücklich bedanken. Es handelt sich bei den Schäden überwiegend um Schlaglöcher, Absackungen und Netz-/ Längsrisse in den Fahrbahnen sowie um Schäden im Bereich der Gehwege in Plattenbauweise. Durch den städtischen Bauund Betriebshof werden die von der Stadtverwaltung zu unterhaltenden Straßen, Wege und Plätze in regelmäßigen Zeitabständen auf Schäden und Mängel im Stadtgebiet Bad Honnef überprüft. Die im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht festgestellten Mängel werden sodann den Gefahrenstufen zugeordnet. Die eingegangenen Schadensmeldungen und Erfassungsbögen des Bau- und Betriebshofs werden vom Fachdienst Tiefbau bearbeitet, begutachtet, entsprechend priorisiert und an den Bau- und Betriebshof zur Ausführung weitergeleitet oder an Baufirmen zur Mängelbeseitigung in Auftrag gegeben. In der Regel werden die allgemeinen Instandsetzungsarbeiten an Straßen, Wegen und Plätzen durch die Straßenbaukolonne des Bauund Betriebshofes zeitnah erledigt. Sanierungsarbeiten von größerem Umfang, die zudem einen Einsatz von Spezialgeräten (Straßenfräse, Straßenfertiger) erfordern, müssen jedoch durch das Tiefbauamt ausgeschrieben und an spezielle Straßen- und Tiefbauunternehmen fremd vergeben werden. Mit einer Sanierung der Schäden im städtischen Straßennetz ist ab Frühjahr/ Sommer zu rechnen, jedoch hat der Bauund Betriebshof der Stadt bereits jetzt verstärkt begonnen, gravierende Mängel und Schäden, die die Sicherheit des Straßenverkehrs gefährden, zu beseitigen. |eb
Massiver Störfall im Bad Honnefer Abwasserwerk
März 26, 2010
Wie die Betriebsleitung des Abwasserwerkes der Stadt Bad Honnef mitteilt, hat sich in der Nacht zu Donnerstag ein massiver Störfall ereignet, der die Biologie der Anlage zu 100 Prozent zerstört hat. Durch einen anwesenden Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes wurde eine deutliche Trübung des gereinigten Abwassers in einem der beiden Nachklärbecken festgestellt.
Kurz darauf schlugen auch bereits die installierten Trübungssonden Alarm. Der zuständige Abwassermeister erkannte bei der Abfrage diverser Ein- und Auslaufwerte deutliche Überschreitungen der Grenzwerte. Ständige Beprobungen zeigten, dass stark laugenhaltige Abwässer die Kläranlage über den Hauptsammler längs der B 42, also aus südlicher Richtung, erreichten. Diese Laugen sorgten binnen kurzer Zeit für ein Absterben der Biologie. Sofortige Maßnahmen wie das „Animpfen“ der Kläranlage mittels Abwasser aus der Biologie der Kläranlage Aegidienberg schlugen fehl und mussten daher wieder eingestellt werden.
Die Überwachungsbehörden in Köln und Düsseldorf wurden per Fax und telefonisch über den Störfall informiert. Eigene Ermittlungen der Mitarbeiter des Abwasserwerkes führten in den frühen Morgenstunden des Donnerstags bereits zum Verursacher der stark laugenhaltigen Abwässer. Eine Analyse der an einem Übergabeschacht eines Produktionsbetriebes gezogenen Abwasserprobe ergab eindeutige Hinweise. Gemeinsame Ermittlungen mit Kripobeamten des Polizeipräsidiums Bonn und der Wasserschutzpolizei Duisburg unter tatkräftiger Unterstützung von Labormitarbeitern des Landesumweltamtes Bonn bestätigten die Feststellungen.
Ein technischer Störfall in einer offensichtlich nicht entleerten Neutralisationsanlage des Betriebes führte vermutlich zu mehreren Einträgen von starken Reinigungslaugen in das Kanalnetz. Die kriminaltechnischen Ermittlungen werden am Freitag fortgesetzt. Auf der Kläranlage selbst werden zurzeit rund um die Uhr Maßnahmen zur Neutralisierung des laugenhaltigen Abwassers und Stabilisierung der Klärprozesse durchgeführt. |eb
Aller Anfang muss nicht schwer sein
März 26, 2010
Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung.
Nun ist es wieder soweit: 106 Studentinnen und Studenten aus Europa, Asien und Übersee begannen in diesem Sommersemester ihr Studium an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn. Um den Erstsemestern, oder Freshers, wie es auf der Campus-Sprache Englisch heißt, den Start in ein neues Leben so einfach wie möglich zu machen, gab es auch in diesem Sommersemester eine Einführungswoche, in der es sowohl um die Orientierung auf dem Campus als auch in der neuen Wahlheimat Bad Honnef ging.
Hierzu boten fünf Studenten aus den höheren Semestern Ihre Hilfe als sogenannte Guardian Angels an. Wir: Lisa- Marie Dauenhauer, Laura Friedrichs, Philpp Istas, Arnold Zeh und Nikolas Zerth sind die diesjährigen Guardian Angels und hatten die Aufgabe, den Erstsemester-Studenten einen Einblick in das eigenständige und eigenverantwortliche Leben als Student zu geben und ihnen die Hochschule aus der Perspektive eines Studenten zu zeigen. Denn wir wissen aus eigener Erfahrung, dass insbesondere in den ersten Tagen und Wochen viele Fragen aufkommen, die das Leben hier auf dem Campus sowie die neue Umgebung von Bad Honnef betreffen. Bei der Planung des Programms haben wir dieses Jahr auf eine Schnitzeljagd verzichtet, verteilten jedoch Stadtpläne von Bad Honnef, auf denen die wichtigsten Treffpunkte wie Supermärkte, Schreibwarenläden und Bars eingezeichnet sind. Darüber hinaus informierten wir während der Einführungswoche über die verschiedenen Sportangebote, über den LEO Club und andere Aktivitäten, die die Internationale Fachhochschule und die Stadt Bad Honnef den Studenten bietet. Unser erstes Feedback war sehr positiv: Den neuen Studenten gefiel die warme Begrüßung der Mitarbeiter sowie das Rahmenprogramm, in dem sie u.a. von uns als Guardian Angels auch in das Bad Honnefer Nachtleben eingeweiht worden sind.
Every beginning does not have to be difficult
Finally, 106 students from Germany and abroad have started their studies at the International University of Applied Sciences Bad Honnef · Bonn. In order to prevent the freshers from being confused and disoriented, the university has offered an introduction week, in which the students were given the chance to get to know more about the life on campus as well as on their new adoptive home, Bad Honnef.
Fortunately, five students from higher semesters offered their help and willingness to become a Guardian Angel. We: Lisa-Marie Dauenhauer, Laura Friedrichs, Philpp Istas, Arnold Zeh and Nikolas Zerth are the new Guardian Angels. Our main task as Guardian Angels consists of showing the freshers the campus and the town, and of course to help them with any question they may have regarding their new lives as a student. From our own experience we know how difficult the first days can be when there is no one around who answers the questions that every fresher has. Therefore, we were happy to be asked whether we would like to become a part of the Guardian Angel team. This year, we did not offer a scavenger hunt, but distributed a map if Bad Honnef especially designed for students. Every point of interest from a student’s perspective was considered, starting with the supermarkets, stationery stores and ending with the bars and clubs of the town. Moreover, we informed our new fellow students about the various happenings on campus, such as sport activities, the marketing association and the university’s Leo Club. The feedback we have received so far was very good, the students really enjoyed the warm welcome of us as Guardian Angels and the program during the introduction week, where they were also given some insights in the town’s nightlife.
Es ist geschafft!
März 26, 2010
Kommentar der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bad-Honnef zum neuen Profil der Konrad –Adenauer-Schule: Sozialdemokratische Schulpolitik setzt sich durch. Die Fraktion dankt der Bürgermeisterin. Elternwille hat den gordischen Knoten gelöst. Die Eltern von Bad-Honnef und Wachtberg bekommen mit den ersten Sekundarschulen in NRW eine Schulform, die den Bildungsweg ihrer Kinder für alle Schulabschlüsse offen hält. Selbst die gymnasiale Oberstufe ist für sie keine unüberwindliche Hürde mehr, weil zusätzlich Fächerangebot und Lerninhalte mögliche Übergänge erleichtern. Zukünftig orientieren sich pädagogische Konzepte nicht mehr an Lernzielen und Selektion, sondern an Lernergebnissen und Kompetenzentwicklung. Die SPD ist davon überzeugt, dass dieser Paradigmenwechsel das dreigliedrige Schulsystem der konservativen Schulpolitik letztlich abschaffen wird. Nun ist auch endlich in NRW der bildungspolitische Damm gebrochen. Mehr Durchlässigkeit, mehr gemeinsames Lernen bis zur 6. Klasse, mehr Wahlfächer, mehr selektive Inhalte werden den auf den Eltern lastenden Druck vermindern, eventuell falsche Bildungsentscheidungen für ihre Kinder getroffen zu haben. Entscheidungen die für ein glückliches Leben von zentraler Bedeutung sind. Hier setzt sich sozialdemokratische Bildungspolitik durch, die vom Ziel gleicher Chancen und nicht vom Primat des Geldbeutels geprägt ist.
Klaus Munk
Hagerhof-Mädchen Meister und Vizemeister
März 26, 2010
Doppelte Freude bei den Basketball-Mädchenmannschaften von Schloss Hagerhof: Beim diesjährigen bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zogen sie als Regierungsbezirksmeister nun auch auf Landesebene in die begehrten Endspiele ein, in denen es nicht nur um die Meisterschaft, sondern vor allem auch um die Fahrkarten nach Berlin ging, wo Anfang Mai die deutsche Schulmeisterschaft ausgetragen wird. Den organisatorischen Aufwand, den die Verantwortlichen um Michael Laufer, Martin Otto und Michael Wellner mit der Durchführung der NRW-Endrunde an zwei Tagen in den beiden Hagerhof-Sporthallen sowie in der Sporthalle an der Menzenberger Straße bewältigen mussten, belohnten die beiden Mädchen-Teams mit einer Vizemeisterschaft und einem NRW-Meistertitel. |eb
Zelte für Haiti
März 26, 2010
Ein tolles Ergebnis hatte die spontane Sammelaktion der „Jecken Wiever kfd“ bei der Karnevalssitzung im Februar. Jecken-Präsidentin, Elsbeth Ruppert, bat die fröhlich feiernden Jecken für die Katastrophenopfer in Haiti einen Betrag zu spenden. Das Sammelergebnis von 750 Euro wurde auf 1.500 Euro von der kfd-St. Johann Baptist aufgestockt. Diese Summe wurde zur Hälfte von Elsbeth Ruppert an die Geschäftsführerin des Malteser Hilfsdienstes, Katharina Beschoner übergeben. Der Caritasbeauftragte, Diakon Franz Gunkel, nahm den Scheck von der Vorsitzende der kfd, Ursula Voll entgegen. Das Spendengeld wird unmittelbar an die dort tätigen Hilfsorganisationen überwiesen. Weiterhin dringend benötigt werden Zelte, denn viele Frauen und Kinder sind noch obdachlos und benötigen ein Dach über dem Kopf. Bald wird die beginnende Regenzeit die Notlage noch verschärfen. Die Hilfsorganisationen rechnen mit einer steigenden Zahl von Todesopfern, weil besonders die Frauen und Kinder Hunger, Kälte, Nässe und Seuchen ausgeliefert sind. Haiti, das zu den ärmsten Ländern der Erde zählt, ist weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen. Die kfd fühlt sich diesem Anliegen verpflichtet. |eb



