Begrüßung der Neubürger im Rathaus
März 5, 2010
2.000 Neubürger hätten sich im vergangenen Jahr für Bad Honnef entschieden, berichtete Bürgermeisterin Wally Feiden nicht ohne stolz bei der Begrüßung im proppenvollen Ratssaal. Etwa zehn Prozent davon waren der Einladung gefolgt, einige Angebot der Stadt kennen zu lernen. Ulrike Buschmeier vom Kulturverband, selbst erst 1997 zugezogen, organisierte die jährliche Präsentation zum dritten Mal. Sport, Kultur und Familie standen dabei im Mittelpunkt und natürlich viel Musik.
Alexandra Weiß lenkt die Wolkenburg
März 5, 2010
TRAUMBERUF: Über Litauen nach Bad Honnef
Eigentlich wollte die Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Weiß den Auslandsaufenthalt ihres beim Bundeskriminalamt beschäftigten Mannes zum Fernstudium nutzen. Mit Begeisterung sagte sie zu, als sie gefragt wurde, ob sie an der Petras Vileisias Schule als Gastlehrerin wirken wolle. „Lehrerin war immer mein Traumberuf“, gibt sie zu, „doch angesichts der Lehrerschwemme hörte ich damals: ’bloß nicht’. Was für ein Glück, dass sich in Litauen alles so gut fügte“. Dort reicht es, Muttersprachlerin zu sein, um Deutsch lehren zu dürfen und so kam es, dass Alexandra Weiß in der Sprachenschule für Erwachsene und an der Universität Deutsch unterrichtete. Glückliche Fügung für das Montessori-Kinderhaus: Der Auslandsaufenthalt des Ehemannes nahte just zu dem Zeitpunkt seinem Ende, als die „Wolkenburg“ Ausschau nach einer neuen Leitung hielt, nachdem Iris Rothfeld das Haus nach zwölf Jahren zugunsten der eigenen Selbstständigkeit verließ. Alexandra Weiß übernahm die Kinderhaus-Leitung zeitgleich mit Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes und sah sich erst einmal vor die Aufgabe gestellt, in zwei der drei Gruppen Kinder, auch solche mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, unter drei Jahren aufzunehmen. Mit Bravour meisterte sie gemeinsam mit dem Wolkenburg-Team diese Umstellung, im kommenden Kinderhaus- Jahr nimmt auch die dritte Gruppe an dem entsprechenden Modellprojekt des Landschaftsverbandes Rheinland teil. Die aus Spich stammende Alexandra Weiß empfahl sich durch ihre Vita bestens für die Vakanz, sie leitete bereits den Integrativen Kindergarten in Siegburg (Murkel I und Murkel II) sowie das „PänzHuus“ in der Kreisstadt. Ihre Qualifikation als Entspannungspädagogin und Lehrerin für Autogenes Training will Weiß in Angebote zur „Kreativen Entspannung für Kinder“ einbringen, sobald die Räumlichkeiten dies zulassen.
In diesem Jahr steht eine Vergrößerung der Einrichtung an, um dem Bedürfnis der unter Dreijährigen nach Mittagsruhe zu entsprechen. Schon Druckreife hat die neue Konzeption samt Handbuch, die die Leiterin entsprechend der Veränderungen durch das neue Kinderbildungsgesetz erarbeitet hat. Sichtlich wohl fühlt sich die sympathische Rheinländerin in der „Wolkenburg“, die sie bereits vor zehn Jahren im Rahmen einer Hospitanz kennenlernen konnte: „Ich wurde hier von einem sehr offenen Team empfangen und habe wirklich gute Unterstützung erfahren“.
Sabine Hansjosten-Müller
Start des Notinsel-Projektes in Bad Honnef
März 5, 2010
Die Initiative „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“ startet beim kommenden Stadtfest “Fühl Dich frühlich” am 20./21. März unterstützt von Centrum e.V. und anderen Einzelhändlern/ Partnern das bundesweite Notinselprojekt in allen Bad Honnefer Stadtteilen. Dieses Projekt wurde 2002 initiert von der Stiftung Hänsel und Gretel und hat heute 150 Standorte in ganz Deutschland, seit 2009 auch in Königswinter (www.notinsel.de). Unterstützende Geschäfte, Banken, Apotheken und andere Partner kennzeichnen sich an ihrer Tür als Notinsel (“Notinsel: Wo wir sind da bist Du sicher”). Damit signalisieren sie Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen. Die Mitarbeiter erhalten eine Handlungsanweisung, die beschreibt, was im Ernstfall zu tun ist (in der Regel einen telefonischen Kontakt für das Kind mit einer Vertrauensperson, im Bedarfsfall auch dem Jugendamt oder der Polizei herstellen). Das Projekt basiert auf drei “Sinnsäulen”: Zunächst sollen Kinder bei Angst und in Gefahr unkompliziert Schutz finden können, weiterhin soll das Notinsel- Zeichen an den Ladentüren als Abschreckung für potentielle Übergreifer und gewaltbereite Menschen jeden Alters dienen. Das Projekt schafft darüber hinaus ein besseres Klima für Kinder insgesamt und fördert die Kultur des “Hinsehens statt Wegschauens”, also die Zivilcourage am jeweiligen Partnerstandort. Die Finanzierung des Projektes haben in Bad Honnef vor allem der katholische Kirchengemeindeverband, die örtliche Caritas und die ev. Kirchengemeinde Aegidienberg übernommen. Wir sind diesen Kirchengemeinden sehr dankbar, dass sie sich in solcher Weise für den Schutz und die Sicherheit aller Kinder in dieser Stadt engagieren. Sie geben damit ein deutliches Zeichen für eine selbstverpflichtende Verantwortungsbereitschaft in der Gesellschaft über jede Gemeindegrenze hinaus. Auch die Bürgermeisterin betont mit der Übernahme der Schirmherrschaft über das Notinselprojekt die Unterstützung durch die Stadt Bad Honnef in besonderer Weise. |bs
Joy mit Aerobic
März 5, 2010
Die Sportfreunde Aegidienberg, Abteilung Leichtathletik / Gymnastik bietet den Kurs „Joy mit Aerobic“ an. Der Kurs richtet sich an Männer und Frauen mittleren Lebensalters (35. Lebensjahr, plus – minus 15), die den Sport mit angemessener physischer Belastung und Schwung ausüben wollen. Die Abteilung Gymnastik / Leichtathletik bietet ein Programm für alle Altersklassen an. Dieser Kurs für die mittleren Jahrgänge soll neu aktiviert werden. Im Bereich Aegidienberg und bei den Angehörigen der Sportfreunde Aegidienberg gibt es dafür Bedarf. Der Kurs findet einmal wöchentlich in der Turnhalle der Theodor- Weinz-Schule in Bad Honnef / Aegidienberg, Dienstags von 20.15 Uhr bis 21.30 Uhr statt. Informationen gibt es im Internet: http://www.sf-aegidienberg.de. Wer möchte den Kurs als Trainer/-in / Übungsleiter/-in übernehmen? Interessenten melden sich bitte bei: Klaus Katzenberger unter der Telefonummer 02224 – 8451 oder per E-Mail: rkkatzenberger@t-online.de. |eb
Hinterlassenschaften unverzüglich entfernen
März 5, 2010
Immer wieder gehen bei der Verwaltung Beschwerden über Hundekot auf Gehwegen und Plätzen ein. Er ist ein großes Ärgernis in Bad Honnef und stört Einheimische wie Gäste sehr, vor allem wenn er vor Hauseingängen oder Grundstückseinfahrten „hinterlassen“ wird und Gehwege zu Slalomparcours werden lässt. In Bad Honnef sind offiziell 1.164 Hunde gemeldet. Wie viele es wirklich sind, weiß niemand. Hinzu kommt die Zahl der „Gasthunde“. Sie alle platzieren täglich die für Bürger und Gäste unserer Stadt unerfreulichen „Tretminen“ auf Gehwegen, in der Fußgängerzone und auf Plätzen. Obwohl jeder Hundehalter verpflichtet ist, die Hinterlassenschaft seines Tieres unverzüglich zu beseitigen, tun dies noch immer leider nicht alle. Dabei handelt es sich hier nicht um ein „Kavaliersdelikt“. Denn die hinterlassenen Haufen sind nicht nur rücksichtslos und ein Ärgernis, sondern auch gefährlich. Krankheitserreger im Kot wie Haken-, Spul- oder Bandwürmer können Menschen, die damit in Berührung kommen, vor allem Kinder, befallen. Daher geht es nicht darum, Hundehalter grundsätzlich an den Pranger zu stellen, sondern darum, das Bewusstsein für ein echtes Problem zu schärfen und die Betroffenen dazu zu bewegen, das Hinterlassen von Hundekot künftig jederzeit zu vermeiden. Bad Honnef ist eine hundefreundliche Stadt und das soll sie bleiben. Doch ohne das Einhalten von Regeln gibt es kein gutes Nebeneinander. Natürlich muss der Hund auch sein Geschäft machen können. Gebüsche sind für Hunde ein geeigneter Ort. Ist es aber einmal an einer anderen Stelle passiert, ist der Hundekot mit Hundeset oder Tüte unverzüglich zu entfernen und entsorgen. Dadurch kann jeder Hundehalter im kleinen aber wirkungsvollen Rahmen für eine saubere und gesunde Stadt sorgen. |eb
Vermessungsarbeiten
März 5, 2010
Die Stadtverwaltung Bad Honnef teilt mit, dass in den kommenden Wochen auf dem Rhöndorfer Waldfriedhof Vermessungsarbeiten durchgeführt werden. In Zusammenhang mit diesen Arbeiten wird ein Baumkataster für den gesamten Friedhof erstellt. Im Rahmen dieser Arbeiten werden unter anderem Bäume zur Kennzeichnung mit grünen Messpunkten versehen. |eb
CDU-Bürgersprechstunde
März 5, 2010
Am Samstag, 6. März, findet im CDU-Büro (Fußgängerzone/ Ecke Linzer Str.) von 11 Uhr bis 12 Uhr die wöchentliche Bürgersprechstunde statt. Im Büro ist während dieser Zeit das CDU Ratsmitglied Arif Kablan anwesend und stellt sich den Fragen der Bürger und Bürgerinnen. |eb
Riesenkinder werden Bibfit!
März 5, 2010
Die Riesengruppe (Vorschulkinder) der Villa Kunterbunt, Bad Honnef erwirbt den Bibliotheksführerschein. Im Vordergrund stehen die Freude am Lesen und das spielerische Kennenlernen der Stadtbibliothek. Zu den Stichworten Vorlesen, Zuhören, Ausmalen, Aussuchen und Ausleihen und „Was gibt es – wo finde ich es“ wurden die Kindergartenkinder in mehreren Veranstaltungen in der Bücherei aktiv und altersgerecht an das Thema herangeführt. Am Freitag, dem 12. März um 15 Uhr ist es nun soweit: Im Rahmen einer kleinen Feier erhalten die Kinder ihren Bibliotheksführerschein. Die Aktion wurde mit dem Leseförderungspreis der Stiftung Lesen „Auslese 2007“ als heruasragende Initiative ausgezeichnet. |eb
Musical am SIBI
März 5, 2010
Am Freitag, dem 23. April führt die Musical-AG der GGS Löwenburg in der Aula des Siebengebirgsgymnasiums in der Rommersdorfer Straße 78 - 82 um 18 Uhr das Musical „Die rote Katze“ auf. Diese rote Katze kommt aus China, wird zunächst wegen ihres Aussehens und Andersartigkeit verstoßen, findet zum Schluss aber Freunde. Die Musik geht über Cha- Cha, Fox, Walzer, Tango, Blues bis zum Reggae. Die Musik wird live von zwei ehemaligen Schülern (E-Bass und E-Gitarre, jetzt 5. Klasse, einem Vater (Saxophon) und dem Rektor Martin Krop (E-Piano) gespielt. |eb
Frühlingshafte Deko- Ideen
März 5, 2010
Am Samstag, 6. März, läutet der erste Spezialitätenmarkt des Jahres die Aktivitäten der Honnefer Geschäftswelt im Frühlingsmonat März ein. Am Marktgeschehen beteiligt sich die Elterninitiative des integrativen Montessori-Kinderhauses „Die Wolkenburg“, Bad Honnef, wieder mit einem Verkaufsstand. In den langen Wintermonaten haben die Handarbeitsfeen aus der Elternschaft fleißig zu Nadel und Faden gegriffen und mit feinem Stich hübsche Frühlingsdekorationen gezaubert. Ob Eierwärmer, Anhänger für den Frühlingsstrauch oder kreative Handarbeiten, die Auswahl ist bunt und vielfältig. Ebenfalls zu erwerben gibt es selbstgebackene Frühlings- und Osterkekse und hausgemachte Kuchen. Der Verkaufspavillon steht von 10 bis 16 Uhr in der Fußgängerzone, Wolkenburg- Kinder und –Eltern freuen sich auf Besucher. |eb



