„Der Sinn unseres Tun und Handelns“
Juli 30, 2010
LOVEPARADE: Honnefer Malteser versorgen Verletzte der Katastrophe
Die Malteser aus dem Rhein-Sieg-Kreis waren am vergangenen Samstag bei der Loveparade in Duisburg mit einem Notarzt und 34 Helfern im Einsatz, darunter 18 aus Siegburg, 15 aus Bad Honnef und zwei Meckenheimer Malteser. Als mobile Unfallhilfsstelle und im Krankentransport eingesetzt gehörten sie zu den ersten Einsatzkräften, die die Opfer einer Massenpanik versorgten, die gegen 17 Uhr in einem Straßentunnel unter dem Loveparade-Gelände entstanden war. Zahlreiche Menschen waren dabei verletzt worden, für etliche Schwerstverletzte gab es keine Rettung mehr.
Der Malteser Hilfsdienst e.V. schrieb in einer ersten öffentlichen Stellungnahme nach dem Unglück: „Mit großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten während der Loveparade reagiert. Die Malteser trauern um die Toten. Unser Gebet gilt auch den Angehörigen der Opfer.“
Der Stadtbeauftragte der Bad Honnefer Malteser, Dr. Andreas Archut, leitete bei dem Sanitätseinsatz das Rhein-Sieg-Kontingent. An der Einsatzstelle galt es zunächst, zusammen mit den anderen Rettungskräften die Unfallstelle zu sichten und zu ordnen. Den Maltesern aus dem Kreis fiel die Aufgabe zu, Verletzte notfallmedizinisch zu versorgen und eine sogenannte Verletztenablage einzurichten, in der Patienten ärztlich gesichtet, behandelt und schließlich ins Krankenhaus transportiert werden konnten. „Jeder von uns hat an seinem Platz sein Bestes gegeben und dazu beigetragen, die schlimme Lage in den Griff zu bekommen. Es war sehr bewegend zu sehen, wie Helfer aller Alters- und Erfahrungsstufen dabei professionell und effektiv zusammenwirkten.“ Spontan halfen auch Loveparade-Besucher mit medizinischen Kenntnissen mit. „Das hat uns und den Notfallbetroffenen sehr geholfen!“ betont Archut. Die Malteser blieben an der Einsatzstelle, bis alle Verletzten versorgt und abtransportiert waren. Der Einsatz stellte selbst für die erfahrensten Helfer eine dramatische Ausnahmesituation dar. Um eine professionelle Einsatzkräftenachsorge kümmerten sich daher bereits in Duisburg 20 Fachkräfte der Malteser aus Bonn und dem Rhein-Sieg- Kreis, die von den Meckenheimer Maltesern koordiniert wurden. Alle Sanitäter nahmen an einem ersten Nachgespräch teil. In den nächsten Tagen erhielten sie weitere Unterstützung bei der Aufarbeitung des Geschehenen. Alle Helferinnen und Helfer sind dann wohlauf in den Rhein-Sieg- Kreis zurückgekehrt. Die Ereignisse von Duisburg zeigen nach Überzeugung der Malteser, wie wichtig eine effiziente Notfallvorsorge ist. „Vielleicht ist ja das Gute an diesem schrecklichen Vorfall, dass er uns den Sinn unseres Tun und Handelns nachdrücklich in Erinnerung gerufen hat“, zog Andreas Archut am Morgen nach dem Unglück Bilanz. |eb
„Großhirn ausschalten und arbeiten“
Juli 30, 2010
RÜCKBLICK: Die Honnefer Andreas Archut und Günter Raths waren im Tunnel des Grauens
In der Nacht zum Mittwoch ist eine 25 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus bei Essen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen, berichtete der Duisburger Staatsanwalt Rolf Haverkamp. Die genaue Todesursache werde derzeit untersucht. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer nach der Panik bei der Duisburger Loveparade am Samstag (24. Juli) auf 21 erhöht. 13 Frauen und acht Männer kamen im Gedränge des Techno- Spektakels ums Leben. Über 500 wurden verletzt. Die Kölner Polizei teilte mit, dass sich am Mittwoch noch 25 Verletzte in Krankenhäusern befänden. Soweit der aktuelle Stand der Dinge. Die Honnefer Malteser Andreas Archut (l.) und Günter Raths (r.) waren die ersten Helfer die an der Unglücksstelle ankamen um Ersthilfe zu leisten. „Die Panik war an der Rampe entstanden, dem einzigen Zu- und Ausgang des Festivalgeländes, zu der die Besucher aus zwei 16 Meter breiten Tunneln strömten. Die Techno-Fans haben sich nicht wie erwartet schnell von dieser Rampe entfernt und sich auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofes verteilt. Vielmehr ist es im Eingangsbereich zu einem Stau gekommen, auf den die nachströmenden Menschenmassen diesen verhängnisvollen Druck ausübten. Das ist so, als wenn du im Einkaufszentrum mit der Rolltreppe oben ankommst, dann bleibst du erst einmal stehen und verschaffst dir einen Überblick.“ Um 10 Uhr waren die Honnefer Malteser mit 35 Helfern in Bereitschaft gegangen. Um 17 Uhr hieß es dann: Einsatz! „Als wir in dem Tunnel ankamen riefen die Leute, „beeilt euch, dahinten sterben Menschen. Sofort versuchten wir die ungeordnete Unfallstelle zu organisieren. Wir konnten absolut nicht ahnen, was da auf uns zukommt.“ Der Handy- und Funkverkehr war ausgefallen. „Mit insgesamt vielleicht 150 Helfern standen wir im Tunnelbereich tausenden von Menschen gegenüber. Ein Schlachtfeld,“ so Archut. In Windeseile wurden Sofortmaßnahmen eingeleitet. Reanimation, reden, trösten, Wunden versorgen. Für den Krankentransport wurden die Verletzten mit Laufzetteln mit Infos für den Notarzt versehen. „Getreu der alten Regel, wer schreit hat Zeit“. Viele Menschen, die nicht verletzt waren, schrien einfach nur nach Wasser, als seien sie soeben der Wüste entkommen. Auf Biertischen wurden die viel zu wenigen Medikamente sortiert. „Sobald ein Rettungswagen eintraf, wurde der sofort komplett ausgeräumt.“ Die Absperrgitter „waren zusammen geknüllt wie ein Blatt Papier“. Daran ließe sich erkennen, welch einen ungeheuren Druck die menschlichen Körper ausgeübt haben. Die Toten wurden abgedeckt. Darüber konnte nicht nachgedacht werden: „Das Großhirn ist ausgeschaltet, du arbeitest mechanisch weiter und machst deinen Job so gut es eben geht. Dabei wird der Einzelne von der Gruppe getragen,“ blickt Raths auf die Katastrophe zurück. Nach vier Stunden ist der Einsatz vorbei. Notfallseelsorger kümmern sich um die Helfer. Mit einer zentralen Trauerfeier wird am Samstag ab 11 Uhr in Duisburg an die Opfer der Loveparade-Katastrophe erinnert. Daran werden auch Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Wulff sowie Vertreter der Hilfsorganisationen wie die Honnefer Malteser teilnehmen.
Lob und Anerkennung von allen Seiten
Juli 30, 2010
Auf das Entsetzen über die Katastrophe folgten Lob und Anerkennung von allen Seiten: So dankte das Generalsekretariat des Malteser Hilfsdienstes allen Helfern in einem Schreiben unter anderem mit den Worten: „Trotz des unvorstellbaren Ausmaßes der Katastrophe haben Sie mit großer Professionalität den Einsatz durchgeführt und Ihre Aufgaben wahrgenommen. Ihre großartige Arbeit verdient höchsten Respekt!“ Die Diözesanleitung der Malteser schrieb den Einsatzkräften: „Sie haben ein unglaubliches Engagement gezeigt. Jeder hat an seinem Platz sein Bestes gegeben und dazu beigetragen, die schlimme Lage in den Griff zu bekommen. Wir sind sehr stolz auf Sie!“
Der Präsident der Malteser, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, wandte sich sogar persönlich an die Helfer aus dem Rhein-Sieg-Kreis. In einer E-Mail an deren Einsatzleiter Dr. Andreas Archut schrieb er: „Von den Vorfällen bin ich tief betroffen. Ein großes Vergelt‘s Gott allen Ihren tollen Helfern!“ Anerkennende Worte kamen auch aus dem Honnefer Rathaus: „Die Stadt Bad Honnef dankt allen Helferinnen und Helfern für ihre selbstlose und vorbildliche Hilfe“, ließ Bürgermeisterin Wally Feiden ausrichten. Den offiziellen Stellen schlossen sich auch viele Privatpersonen, Freunde und Kollegen an. Unterdessen geht für die Malteser der Dienst am Nächsten ohne Unterbrechung weiter. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Einsatzeinheit unter Führung der Honnefer Malteser wieder alarmiert. Sie soll bei der Evakuierung mehrerer Tausend Menschen im Rahmen einer Bombenentschärfung in Köln zu helfen und Notunterkünfte aufbauen. Es zeichnete sich ab, dass der Einsatz sich noch bis in die Donnerstag Nacht hinziehen wird.
Nur noch Wut und Fragen
Juli 30, 2010
Auf meine Initiative wurde in Honnef das örtliche Jugendamt eingerichtet. Ein Ziel war eine ortsnahe und persönlichere Betreuung der Kinder. Die Anzahl der Stellen im Jugendamt wurde an der Bevölkerung und nicht der Anzahl der Jugendlichen vom Rat eingerichtet. Wenn man nun von einer „Überlastung“ redet, kann ich dies nicht nachvollziehen. Es wird zu klären sein, welche oder welcher Mitarbeiter des Jugendamtes die Anrufe der besorgten Nachbarin entgegen genommen und nicht selbst das Jugendamt in Königswinter angerufen hat. Die Berufung auf Zuständigkeit ist hier m.E. unterlassene Hilfeleistung. Woher soll der normale Bürger wissen, dass Köngswinter und nicht das Bad Honnefer Jugendamt zuständig ist. Bitte, wo war die Prüfung der Qualifikation der Pflegeeltern. Diese wird bei jeder Adoption und sogar bei Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim geprüft. Sind „Pflegekinder“ weniger wert???. Es stellt sich die Frage: Was haben die Lehrer oder der Arzt von Anna gemerkt, da die Misshandlung der kleinen Anna ja mehrfach vorgekommen ist. Auch dort sollte die Staatsanwaltschaft nachfragen! Für mich bleiben nur Wut und eine Anzahl von offenen Fragen. Auch im Rat sollten wir unabhängig von Parteien usw. diesen Fragen nachgehen. So etwas darf nicht mehr geschehen.
Manfred Rauw –
FWG-Fraktionsvorsitzender
„Nicht kaputt sparen“
Juli 30, 2010
„Nicht nach Antworten zu suchen, wäre verantwortungslos.“ So Wolfgang Kaes, Redakteur beim General Anzeiger in seinem Artikel vom 26.7.2010. Er mahnt an, dass der Tod der neunjährigen Anna Fragen aufwirft. Es sei die Pflicht der zuständigen Akteure und Institutionen, eine Antwort zu geben. Uneingeschränkt ist dem zuzustimmen.
Auch wir Bad Honnefer haben Antworten zu geben. Doch es wäre unglaubwürdig, wenn wir nach Antworten aus der Perspektive der nur mittelbar Beteiligten suchen würden. Daher müssen wir uns auf unseren eigenen Handlungsspielraum konzentrieren. Was können wir als politische Bürger der Stadt Bad Honnef tun? Wir haben unsere politische Verantwortung nicht damit erfüllt, indem wir das Jugendamt, ebenso wenig, wenn wir die Zuständigkeit diskutieren. Unsere Betroffenheit muss mehr leisten. Wir müssen darüber reden, ob das Jugendamt Bad Honnef grundsätzlich über ausreichende finanzielle Ausstattung verfügt, damit es seine Aufgaben wahrnehmen kann.
Wir müssen diskutieren, wie wir eine solidarische und selbstbestimmte Politik garantieren. Wie können Rat und Verwaltung sicherstellen, dass Politik nicht auf soziale Schadensbegrenzung reduziert, sondern zu vorsorgender, solidarischer Handlung befähigt wird? Wirft man einen Blick auf die vergangenen Haushaltsdebatten, so zeigt sich schnell: Es geht um Sparen, Konsolidieren und die Kürzung von Ausgaben. Beliebter „Produktbereich“, also Gegenstand des Sparens, sind Personalkosten.
Eine Mehrheit hat im Honnefer Rat vorgetragen, dass sich durch die „Optimierung der Organisationsstrukturen in der Stadtverwaltung“ die Kosten erheblich reduzieren ließen. Darin inbegriffen ist auch das Jugendamt. Wer angesichts der aktuellen Haushaltslage in Bad Honnef nicht vernünftig wirtschaftet, der wirtschaftet an der Realität vorbei. Sparen muss selbstverständlich ein Gebot der Stunde sein. Aber es darf nicht das einzige Gebot sein. Der Sparzwang darf nicht Blind machen, sondern muss die Augen für die Zukunft öffnen. Es gilt so zu handeln, dass auch unter Sparzwang die solidarische Stadtgemeinschaft erhalten wird. Das Sparen muss dazu führen, den Zusammenhalt der Stadt kurz-, mittel- und langfristig zu sichern und auszubauen. Daher müssen wir uns die Frage stellen, ob wir nicht unsere Gemeinschaft „kaputt sparen“.
Wenn wir nicht unsere Anstrengungen im Bereich des Ausbaus von Jugendhilfe, von ganztägigem Schulangebot und beim Ausbau von U-3 Betreuungsplätzen verstärken, verbauen wir uns langfristig unsere Gemeinschaft. Wir verbauen uns eine Gemeinschaft, die Platz für Bürger Bad Honnefs bietet. Dabei ist doch bekannt: Eine Gemeinschaft ist nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied.
Alexander Brehm
Spatenstich für den „Kreisel“
Juli 30, 2010
BAUBEGINN: Nach zehn Jahren heftiger Diskussion wird nun gebaut!

Bei der Diskussion zum Verkehrsentwicklungsplan Bad Honnef-Tallage, aus dem Jahr 2001, wurde Handlungsbedarf hinsichtlich weiterer Netzergänzungen zur Lösung vorhandener Verkehrsprobleme gesehen. Der Verkehrszuwachs der Trendprognosen konnte von dem Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt Bad Honnef und der Nachbargemeinde Rheinbreitbach mittelfristig nicht mehr aufgenommen werden. Nach umfangreichen Variantenuntersuchungen, einer Umweltverträglichkeitsstudie und einer verkehrsplanerischen Untersuchung hat der Rat der Stadt Bad Honnef 2002 beschlossen, die heutige Trasse der geplanten Straßenverbindung weiter zu verfolgen und planungsrechtlich zu sichern. Eine öffentlich rechtliche Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern der Ortsgemeinde Rheinbreitbach, der Verbandsgemeinde Unkel, dem Kreis Neuwied und der Stadt Bad Honnef wurde abgeschlossen und regelt die Handlungsfelder. Von Mitte 2002 bis Ende 2005 wurde die Bauleitplanung in Rheinbreitbach, sowie in Bad Honnef erarbeitet und durch die politischen Beschlüsse jeweils abgeschlossen. Von beiden Bundesländern sind nach entsprechender Planungsreife öffentliche Mittel beantragt worden. In Rheinland-Pfalz lag der Zuwendungsbescheid 2006 und die erstmalige Einplanungsmitteilung für das mittelfristige Programm von Nordrhein- Westfalen im Mai 2004 vor. Der eigentliche Zuwendungsbescheid von Nordrhein-Westfalen wurde jedoch erst im Mai 2010 übergeben, da sich durch die öffentliche Diskussion in Bad Honnef die Grundstücksverhandlungen sehr schwierig und langwierig gestalteten. Die Maßnahme: Die geplante Straßenverbindung „Linzer Straße/Rolandsecker Weg (K 23)“ umfasst neben der ca. 440 m langen neuen Verbindungstrasse zwischen Drieschweg und Rolandsecker Weg, den bestandsorientierten Umbau des Drieschweges bis in Höhe der Einmündung der Wittichenauer Straße und die Anordnung von drei Kreisverkehrsplätzen an den jeweiligen Knotenpunkten „Linzer Straße/Drieschweg/ Dellenweg“, „Drieschweg/ Wittichenauer Straße/neue Verbindungsstraße“ und „neue Verbindungsstraße/ Rolandsecker Weg/Maarweg“. |eb
TV Eiche Spielmänner erobern den Thron
Juli 30, 2010





„Ich wünsche euch eine wunderschöne rheinische Kleinkirmes,“ sagte Vizebürgermeister Peter Profittlich beim traditionellen Fassanstich am Kirmessamstag. Das war der Start in die Rommersdorfer Festtage, genannt Anna-Kirmes. „Hier sind ja mehr Gäste als bei der Honnefer Kirmes,“ staunte ein Zaungast. Zumindest steigerte sich die Gästeschar tagtäglich bis hin zur Verbrennung des Kirmeskerls am Dienstag, „da war der Anna-Platz so proppenvoll wie schon lange nicht mehr,“ freute sich Manfred Limbach, Vorsitzender des Rommersdorf-Bondorfer Bürgervereins. Die Zutaten zu dieser Kirmes sind so traditionell, wie sie traditioneller nicht sein können. Dennoch: Entgegen dem Trend sehr erfolgreich. Fassanstich, Festumzug, Spielmänner, Frühschoppen im Weinhaus Steinbach, Festhochamt, Fähndelschwenken im Marienhof. Und zwischendurch immer wieder eine Stippvisite am Bierwagen. Zur Anna-Kirmes gehört auch das Prinzen- und Königsschießen auf dem Schützenplatz Am Buchebonne. Und auch das ist einzigartig und entgegen dem Trend der Traditionsmüdigkeit. Honnefer aus allen Stadtteilen inklusive Königswinter beteiligen sich als Akteure oder Zuschauer an dem familiären Wettkampf. Zum Schluss blieben Paul Ried (König) und Benny Limbach (Prinz) erfolgreich. Beides Spielmänner des TV Eiche. Entsprechend groß war der Jubel, denn natürlich waren auch die Kollegen in großer Besetzung mit dabei.
Vom Tanzmariechen zur Geschäftsfrau
Juli 30, 2010


Vor 40 Jahren kam klein Regina als Tanzmariechen der Kazi-Funken Lohmar nach Bad Honnef zu einer Veranstaltung der Löstigen Gesellen. Ein Erinnerungsfoto (oben) wurde vor St. Johann Baptist gemacht. Nun kehrt die gelernte Tanzpädagogin und Choreografin aus Hennef, wo sie über 25 Jahre mit einer großen privaten Ballettschule selbständig war, zurück in die Stadt. Und ganz in der Nähe der Kirche, an der damals das Erinnerungsfoto entstand, in der Kirchstraße, eröffnet sie am 20. August ab 10 Uhr ein Modegeschäft. Regina Mohr hat sich in der Region umgeschaut, auf der Suche nach geeigneten Geschäftsräumen, zum Schluss stand ganz klar fest: „Es muss in Bad Honnef sein“. Ihr Wunsch ging in Erfüllung und das Ladenlokal in der Kirchstraße entsprach genau ihren Vorstellungen. „Wir werden in den Größen 34 bis 48 hochwertige Designer-Mode für Damen anbieten aber auch mittelpreisige Ware von guten Filialisten aus zweiter Hand zu annehmbaren Preisen,“ sagt sie und freut sich auf die Menschen in der Stadt, „die mich in der Planungsphase offen und herzlich aufgenommen haben.“ Momentan wird der Verkaufsraum gestaltet, „die Einrichtung wird zurückhaltend sein, so dass die Ware im Mittelpunkt steht und optimal präsentiert werden kann.“
Cliff Richard in Köln
Juli 30, 2010
Die Sensation: Cliff Richard, der erfolgreichste englische Popstar aller Zeiten, präsentiert auf der diesjährigen Nokia Night Of The Proms (26./27. November 2010 in der LANXESS arena) seine bekanntesten Hits, begleitet vom Sinfonieorchester Il Novecento. Mit zwei Singles seines Debütalbums stürmte Cliff Richard 1959 die britischen Charts. 14 weitere Hits belegten seitdem die britische Spitzenposition der Charts. In Deutschland verbuchte er mit „Rote Lippen soll man küssen“, „Das ist die Frage aller Fragen“ und „We don’t talk anymore“ drei Nummer-Eins-Hits. Sir Cliff Richard ist Englands erfolgreichster Künstler aller Zeiten und hat über 200 Alben veröffentlicht. Tickets: LANXESS arena-Tickethotline 0221- 8020 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen. |eb
Fundsachen im Juni 2010
Juli 30, 2010
Im Juni 2010 wurden bei der Stadt Bad Honnef folgende Fundsachen abgegeben: Mehrere Schlüssel, 1 Herrenfahrrad, 4 Mountainbikes, 1 Kinderfahrrädchen, 1 Armbanduhr, 1 Regenschirm, 1 Basttasche, 1 Paar Sportschuhe, 1 Sporthose, Geld, 1 Sturzhelm, 1 Laptop, 1 Brustbeutel, 1 Digitalkamera, 5 Mobiltelefone, 1 Armband. Nachträglich abgegebene Fundsache: Am 13.5.2010 wurde durch die Polizei Bonn ein Laptop sichergestellt. Die Eigentümer können sich während der Dienstzeiten im Bürgerbüro der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, Zentrale/Foyer, 53604 Bad Honnef, melden. Im „virtuellen Fundbüro“ unter der Adresse www.bad-honnef.de sind die Fundsachen aufgelistet. Verlustmeldungen können per Mail aufgegeben werden. |eb



