VEREIN(T) GEWINNT: BAD HONNEF AG UNTERSTÜTZT EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IN DER REGION

„Der Sizilianer“

Oktober 29, 2010

KÖNIGSBALL: St. Sebastianus Schützen feiern König Guiseppe und Königin Ulrike

Exklusiv: Alle Schützenkönigspaare der Region auf einem FotoKönigin Ulrike, König Guiseppe, Prinzessin NadinePräsident Rolf Menzel begrüßte das Publikum und führte bestens gelaunt durch das ProgrammDanach wurde durch die Nacht getanztDer König aus Sizilien freute sich mit seiner Familie über einen richtig gelungenen BallFast 685 Jahre alt muss die Honnefer Schützenbruderschaft werden, um ein wunderbares, ein zukunftsweisendes Signal in die Republik zu senden: Integration wird bei uns bereits gelebt. Natürlich hat der ein oder andere Schützenbruder leicht verdutzt geschaut, damals, als der gebürtige Sizilianer Guiseppe Minneci den Königsschuss abgab. Heute ist längst Normalität eingetreten im ältesten Schützenverein der Stadt. Gut vorbereitet und unterstützt von der Vorjahreskönigin Ulrike Bonsch, die in diesem Jahr an der Seite von Minneci wiederum in diese Rolle schlüpft, und Adjutant Dietmar Bonsch, sind die bisherigen Termine fabelhaft verlaufen. Echte Integration eben. Immerhin ist Minneci seit über 25 Jahren in der Gastronomie in Unkel und Bad Honnef tätig, vor knapp zwei Jahren übernimmt er das Traditionsrestaurant „Markt3“ am Honnefer Marktplatz. Lange Rede kurzer Sinn: Minnecis Königsball kann, im Vergleich zu manch einem anderen Königsball in der näheren Vergangenheit, als absolutes Highlight bezeichnet werden. Ganz ohne den Staub der schweren, langen Schützengeschichte. Die Spielmänner des TV Eiche geleiten das Königspaar und Prinzessin Nadine Drothen in den Saal. Der proppenvolle Raum steht Kopf. Präsident Rolf Menzel begrüßt bestens gelaunt die vielen Abordnungen der befreundeten Vereine. Dann entert Prinzessin Nadine völlig überraschend für alle die Bühne und singt, wie Dieter Bohlen es sich nur erträumen kann, zwei Stücke aus verschiedenen Musicals. Stehende Ovationen. Ein Königsball der ganz besonderen Art. Charly Müller mit seiner Big Band sorgt für ausgelassene Tanzfreude, eine Tombola für Spannung und Losglück. Und der König aus Sizilien strahlt. „Am Anfang“, sagt er, „war mir alles sehr fremd, aber jetzt fühle ich mich richtig wohl“. |bö

„Aufgeschlossen für seine Mitmenschen“

Oktober 29, 2010

NACHRUF: Der Honnefer Ekki Schmitz wurde am Dienstag zu Grabe getragen

Ekki Schmitz an seinem 60sten Geburtstag.Wenn ich von Ekki Schmitz etwas erzählen soll, möchte ich nicht über seine großen Verdienste um die hiesige Weinbruderschaft sprechen. Dazu gibt es Berufenere, die ihn schon länger kennen. Ich möchte es als jemand tun, dem Ekki in jüngerer Zeit begegnet ist. Als Ekki mich vor Jahr und Tag wegen eines Vortrags ansprach, ahnte ich nicht, dass sich zwischen uns eine Freundschaft entwickeln würde. Doch seine besondere Persönlichkeit zog mich bald in ihren Bann, wir schätzten uns sehr. Sein plötzlicher Tod reißt eine tiefe Lücke. Ekki war ein liebenswerter Mensch, gewinnend in vielerlei Hinsicht. Mich beeindruckte er als Menschenfreund, aufgeschlossen für Freud und Leid seiner Mitmenschen, einfühlsam und hilfsbereit. Niemals drängte er sich jemandem auf. Ekki liebte menschlichen Kontakt, ging auf andere Menschen zu und konnte es sogar verschmitzt genießen, Blicke durch eine gewisse Kostümierung anzuziehen. Wir werden nicht vergessen, wie er seinen markanten Schnurrbart ausgiebig zwirbeln konnte, wie er seine Spaziergänge mit Hund und Strohhut machte, den er keck mit Federn und anderem Strandgut verziert hatte, oder wie er als Freiligrath verkleidet durch das nächtliche Unkel führte. Dabei blieb Ekki letztlich ein leiser Mensch von nahezu nobler Zurückhaltung. Freundschaften pflegte er, verlässlich, warmherzig und mit der versöhnlichen Gabe, immer wieder die Stärken des anderen zu sehen und herauszustreichen. Er stand seiner Umgebung durchaus nicht unkritisch gegenüber. Aber man konnte ihm letztlich nicht böse sein, weil er gleichzeitig eine innere Heiterkeit ausstrahlte. Er hatte die kostbare Gabe, mit Humor Dinge nehmen zu können, wie sie nun einmal waren. Bis zuletzt hörte man ihn nicht mit seinem Schicksal hadern. Ungewöhnlich wie er von Ideen übersprudelte und manche gute Anregung auch erfolgreich durchsetzte, sich dabei aber bescheiden nie in den Vordergrund spielte, anderen bereitwillig den Vortritt überließ und lieber im Hintergrund die Fäden zog. Besonders war auch sein Bemühen, bei aller Freude an weinfröhlicher Geselligkeit einen kulturell anspruchsvollen Rahmen und Einsatz sicherzustellen. Ich erinnere nur daran, wie er wissbegierig mit Charme und Geschick interessante Redner gewann und Reisen voller kultureller und geschichtlicher Überraschungen organisierte. Neben seiner Liebe zu seiner Familie, seinem Garten und Frankreich schlug sein Herz für seine Heimatstadt Bad Honnef. So förderte er die Stolperstein-Aktion, schlug er u. a. Wanderwege durch Bad Honnef unter bestimmter Thematik vor und auch ein Schutzgitter für die in dieser Qualität einmalige Grablege- Skulptur in St. Johann Baptist. Bis zuletzt arbeitete er ehrenamtlich mit bei der Tourist Info. Sein letzter Satz zu mir wenige Tage vor seinem Tod lautete sinngemäß: „Bleib dran! Setzt Dich weiter für einen Turm auf Honnefs Hausberg Löwenburg ein. Honnef braucht ihn als Wahrzeichen und Identifikationsobjekt.“ Mit dem Tod von Ekki Schmitz ist Bad Honnef, sind wir, ärmer geworden

Dr. Paul-Georg Gutermuth

Stadtinformation trauert um Ekki Schmitz

Oktober 29, 2010

Die Kolleginnen und Kollegen der Stadtinformation hatten einen besonderen Menschen in ihrer Mitte. Ekki Schmitz, am 15. Oktober im Alter von nur 67 Jahren verstorben, war von Anfang an dabei. Er war engagiert, zugleich bescheiden, den anderen stets zugewandt. Verschiedene Projekte der Stadtinformation hat er mit freundlichem Nachdruck vorangetrieben, z.B. den Themenstadtplan zu Guillaume Apollinaire, dem französischen Dichter, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Bad Honnef aufgehalten hat.

Seiner Initiative ist auch der Stadtplan von Bad Honnef in der französischen Ausgabe zu verdanken. Er war Initiator und spiritus rector der „Aktion Stolpersteine“, mit der in Honnef Pflastersteine mit den Namen und Daten von Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verlegt wurden. Die Idee, auch hierzu einen eigenen Themenstadtplan zu entwickeln, war von ihm. Ihre Verwirklichung erlebt er nun leider nicht mehr. Er wird den Kollegen fehlen, nicht nur als Ideengeber und Motor. Er hinterlässt auf schmerzliche Weise eine Lücke, weil sein Interesse an den anderen wirklich war und seine Anteilnahme ernst gemeint.

Thomas Bock

Martinswanderung

Oktober 29, 2010

Die Jugendleiterrunde der Gemeinde St. Marien Rhöndorf lädt alle Kinder und Jugendlichen am Freitag, 5. November 2010, zur Martinswanderung ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Rhöndorfer Pfarrzentrum, Frankenweg 127. |eb

Allerheiligen und Allerseelen

Oktober 29, 2010

Am 1. November feiert die katholische Gemeinde St. Marien Rhöndorf das Hochfest Allerheiligen mit einem Volkschoralamt um 10 Uhr in ihrer Pfarrkirche am Frankenweg. Anschließend beginnt gegen 11.15 Uhr die Gräbersegnung auf dem Rhöndorfer Waldfriedhof. Am Allerseelentag, Dienstag, 2. November, findet die Gedenkmesse für alle Verstorbenen, insbesondere die Verstorbenen des vergangenen Jahres, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche statt. |eb

Mathias Alfs wird ab Januar 2011 Vorstandsmitglied

Oktober 29, 2010

Immer am Ball: Vorstandsvorsitzender Hellmuth Buhr, Bürgermeisterin Wally Feiden, der neue Vorstand Mathias Alfs, Verwaltungsratsvorsitzender Christian Kunze (v.l.)Die Stadtsparkasse Bad Honnef hat schnell reagiert. Knapp zwei Monate nach der Trennung von Vorstandsmitglied Michael Hartmann wurde vergangenen Dienstag sein Nachfolger vorgestellt: Mathias Alfs. Alfs ist seit 1997 bei der Stadtsparkasse tätig und seit Juli 2009 stellvertretendes Vorstandsmitglied. Er wurde einstimmig vom Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Christian Kunze gewählt. Der Diplom-Sparkassenbetriebswirt habe insbesondere in den vergangenen zwei Jahren große Kompetenz bewiesen, erklärte Bürgermeisterin Wally Feiden. Kunze freute sich, mit Alfs „ein lokal verwurzeltes Sparkassen-Urgestein ausgegraben zu haben“. Vorstandsvorsitzender Hellmuth Buhr, dem Alfs ab Januar 2011 zur Seite stehen wird, will mit dem neuen Kollegen in der Vorstandsetage die klar festgelegte Strategie weiter verfolgen, um der Bad Honnefer Stadtsparkasse die Selbstständigkeit zu erhalten.

Die KG Halt Pol startet in die Jubiläumssession

Oktober 29, 2010

Der neue alte Vorstand: Ralf Schilken, Dirk Schneider, Frank Fander (o.v.l.), Jörg Pütz (m.) und Axel Foppen (r.).Die erlösenden Nachrichten gleich zu Beginn: 1. Vorsitzender und Präsident der KG Halt Pol, Jörg Pütz, ist einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt worden. Und Axel Foppen ebenso, in seinem Amt als Geschäftsführer. Somit ist der alte Vorstand auch der neue Vorstand. Die diesjährige Jahreshauptversammlung der ältesten Karnevalsgesellschaft der Stadt begann pünktlich um 20.11 Uhr im Weinhaus Steinbach und endete 49 Minuten später mit tosendem Applaus der Mitglieder. Denn: In der kommenden Session feiern die Pöler wieder ein jeckes Jubiläum, nämlich das „elfte Jahr im neuen Jahrtausend“. Dazu stellen die Karnevalisten die Siebengebirgstollität 2011 und bescheren der Region einen Siebengebirgszug. Der Präsident ließ die Erfolgsgeschichte der vergangenen Session Revue passieren und dankte allen Beteiligten für ihr mustergültiges Engagement.

Dann blickte er in die Zukunft, die rosiger nicht aussehen könnte: „Die immensen Vorarbeiten sind abgeschlossen, die Kostüme und Orden sind fertig, und wir freuen uns jetzt alle auf die Kürung unserer Tollität am 7. November im Kurhaus-Foyer. Dann nämlich werden alle Präsidenten und 1.Vorsitzende der Siebengebirgs-Karnevalsvereine auf die Tollität anstoßen. Danach wird der neue Orden der KG vorgestellt. Am 8. Januar 2011 wird die Proklamation im Kurhaus gefeiert. Mit den Roten Funken aus Köln und einem Programm mit Spitzenkräften des rheinischen Karnevals, zusammengestellt von Literat Jens Wilke. Pütz: „Der Erfolg unserer KG früher wie heute kommt aber nicht von ungefähr. Bei der Gründung der KG im Jahre 1874 gab es nur eine Handvoll Mitglieder. 25 Jahre später waren es dann schon 100 zahlende Mitglieder. Aktive Halt Pöler haben unsere Gesellschaft immer weiter nach vorne gebracht. Heute haben wir 610 Mitglieder, Tendenz steigend.“ 30 Elferräte, 14 Senatoren und 15 Mitglieder des Großen Rates unterstützen die Arbeit des Vorstandes. Seit 2006 ist die Mitgliederzahl um 45 Prozent gestiegen. 241 Frauen gehören dem Verein an. Großartige Zahlen. Die Mischung macht’s eben: Prunksitzung, Mädchensitzung, Jugendpartys, Stammtische, Oktoberfeste, Open Air-Konzerte, Herrentouren. Das volle Programm für Karnevalisten und die, die es noch werden wollen. Das Geheimnis um die Tollität wird am 7. November gelüftet, zwei Fakten sickerten aber schon durch: Dirk Schneider wird Prinzenführer und die Hofburg ist das Hotel Avendi. Alaaf…

Bad Honnefer op „Hääretour noh Kölle“

Oktober 29, 2010

Bad Honnefer op Hääretour noh KölleDas ist schon jetzt ein Klassiker, die Herrentour „noh Kölle“, organisiert von der KG Halt Pol. Ging es im letzten Jahr in die geheimnisvollen Räume des Doms so machten sich am Donnerstag über 50 Honnefer auf den Weg, um die Geheimnisse des Melaten-Friedhofs zu ergründen. Bei einer knapp zweistündigen Wanderung vorbei an den Prominentenbegräbnisstätten, Millionärsallee, Parkanlage, Landschaftsschutzgebiet, wo einst „Malade“ (Kranke) lebten, konnte auch die Vielfalt von Pflanzen und Tieren zwischen Gräbern und Denkmälern bestaunt werden. Willi Ostermann und die Familien Millowitsch und Farina, einer der Ihren erfand das „Eau de Cologne“, die Klosterfrau Maria Clementine Martin und Heinz Günther Konsalik ruhen beispielsweise auf dem genau 200 Jahre alten Friedhof. Die Grabsteine erzählen die Geschichten aus längst vergangenen Zeiten und der versierte Detlev Rick, der bereits ein Buch über Melaten geschrieben hat, konnte noch etliche hoch interessante Facetten hinzu fügen. So war Melaten schon lange vor der Einweihung ein Ort des Todes, nämlich die Hinrichtungsstätte der Stadt Köln. Und vor 300 Jahren wurden dort im Wahn der Hexenverfolgungen Frauen und Mädchen getötet. Nach dem spannenden Rundgang über geschichtsträchtigen Boden kehrten die Honnefer im „Walfisch“ in der Salzgasse ein. Natürlich der Geschichte wegen: Das Brauhaus wurde 1629 erstmals urkundlich erwähnt.

Peter Hurrelmann läßt es krachen

Oktober 29, 2010

Peter Hurrelmann läßt es krachenPeter Hurrelmann läßt es krachenPeter Hurrelmann läßt es krachenPeter Hurrelmann läßt es krachenMit 60 Jahren könne man sich durchaus noch wie mit 20 Jahren fühlen, allerdings nur noch für maximal eine halbe Stunde pro Tag. Immerhin! Vergangenen Samstag feierte der gebürtige Oldenburger Peter Hurrelmann (o.l.) eben sein 60stes Wiegenfeste mit Familie und 300 Freunden im Commundo-Hotel. Wie kommt ein Oldenburger in die rheinische Hochburg der Fröhlichkeit, nach Bad Honnef? Ganz einfach, nämlich dann, wenn der Arbeitgeber Telekom heißt. Und wenn es das Schicksal auch noch ganz besonders gut meint, mit einem Norddeutschen, dann läuft er dem Herrn Jörg Pütz (o.r.) über den Weg. Und ganz schnell wird aus einem eher zurückhaltenden Menschen eine rheinische Frohnatur. Dem konnte sich auch Hurrelmann nicht entziehen. Nun ist er schon seit geraumer Zeit Mitglied des Großen Rates der KG Halt Pol, er tanzt mit den „American Dreamboys“ und er ist einer der legendären „Honnefer Junge für Honnefer Pänz“. Total integriert. So ließ er es mächtig krachen auf seiner Geburtstagsparty, ganz auf die rheinische Art. Und natürlich entboten ihm seine Dreamboys dabei ein Tänzchen. Ende des Jahres wird es bereits den nächsten „Kracher“ für Hurrelmann geben, dann nämlich wird er die Telekom verlassen, um seinen Unruhestand in vollen Zügen zu genießen.

Sehenswertes Bad Honnef

Oktober 29, 2010

Sehenswertes Bad HonnefDer Fotowettbewerb der Stadtsparkasse und der Bad Honnef AG ist längst entschieden, die Ergebnisse sind nun im Bildkalender „Sehenswertes Bad Honnef“ zu bewundern. Die Resonanz war wieder überwältigend, fast 1.000 Fotos wurden eingeschickt. Zwölf Fotos für die Monatsblätter und weitere 7 Fotos für Titelblatt und Sonderseite wurden jetzt von einer Jury prämiert und erscheinen ab sofort in dem aktuellen Bildkalender, der für eine Schutzgebühr von zwei Euro unter anderem bei der Bad Honnef AG und bei den Geschäftsstellen der Sparkasse erhältlich sein wird. Der Jury fiel die Auswahl einmal mehr sehr schwer. Einen ganzen Nachmittag „brüteten“ Günther Groote (Fotografenmeister), Ulrich Dohle (Fotograf), Frank Hohmann (Bildjounalist), unter der Leitung von Harald Schmeling (2.v.r.) (Sparkasse Bad Honnef) und Detlev Mai (4.v.r.) (Bad Honnef AG), über den Fotos, bis die Sieger endgültig feststanden. Die glücklichen Preisträger erhielten jeweils 100 beziehungsweise 250 Euro. Der Erlös aus dem Verkauf der Bildkalender kommt auch in diesem Jahr einem wohltätigen Zweck in Bad Honnef zugute.

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