Bad Honnefer Bilder des Jahres
Dezember 30, 2010
RÜCKBLICK: Ein ereignisreiches Jahr mit guten Entwicklungen und bösen Erfahrungen geht zu Ende
Einen Anspruch auf Vollständigkeit gibt es natürlich nicht. Viele Bilder des nun zu Ende gehenden Jahres werden in Erinnerung bleiben, so wie diese: Die BHAG bekommt einen neuen Technischen Vorstand: Dr. Thomas Linnemann. Mathias Alfs rückt in den Vorstand der Stadtsparkasse auf, die FH feiert 10jähriges Jubiläum. Rudolf Seiters wird Aalkönig, das Modehaus Bähr feiert 25jähriges Bestehen. Bürgermeisterin Wally Feiden wird zum 70sten Geburtstag gefeiert, Ehrenlandrat Franz Möller zum 80sten. Georg Zumsande werkelt seit 30 Jahren in seiner Goldschmiede, und Optikermeister Heinrich Beth schaut auf 25 Jahre zurück. Die KG Halt Pol stellt das Siebengebirgsprinzenpaar: Prinz Dirk Pütz, Bauer Ralph Schilken und Jungfrau Jens Wilke. Das Schützenhaus in Rhöndorf wird kunstvoll bemalt, Honnefer feiern die Fußball-WM auf der Linzer Straße.
Verstorben sind: Ekki Schmitz, Anna, Toni Colombel, Franz Willi Staffel, Bernd Brenker, Klaus Wirtgen, Rainer Irrgang. 3.000 junge Menschen feiern die Eröffnung der „Rheinsubstanz“ im ehemaligen Hallenbad, eine Lagerhalle bei Jass steht in Flammen, der Saynsche Hof feiert 10jähriges und am Ende des Jahres versinkt Bad Honnef im Schnee. (von o.l.)
bösARTig
Dezember 30, 2010
Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr, ich glaube, das sagt man so, und alles, alles Gute in 2011. Bevor wir uns aber um das neue Jahr kümmern, hier erst einmal die traditionelle Hitparade 2010. Sie wissen schon: Wer und was war wie oft in der Zeitung, in den letzten 52 Ausgaben auf zirka 420 Seiten. Fangen wir damit an, womit sicher niemand rechnet: 39 Beiträge befassten sich mit der Honnefer Politik und: 36 Leserbriefe haben wir veröffentlicht, das ist recht wenig im Vergleich zu den Vorjahren. Während der Karnevalssession haben wir Sie mit insgesamt 109 jecken Fotos erfreut. Ein Bild sagt eben immer noch mehr als 50 Worte. In der Hitparade der Abbildungen liegt Bürgermeisterin Wally Feiden wieder unangefochten an der Spitze, gefolgt von Jörg Pütz, Hellmuth Buhr, Michael Holmer Gerdes, Peter Profittlich, Dirk Pütz, Helmut Kloss, Juppi Pütz, Helmut Rings, Peter Storck und Friedhelm Ost. Moment, da kommt eine Mail ins Haus gesummt. Die Termine unseres Dreigestirns. Holla! Knapp siebzig nach heutigem Stand. Wer die nächste Hitparade anführen wird, das dürfte hiermit klar sein. Los geht es am 7. Januar mit dem Einzug in die Hofburg Avendi. Am 8. Januar findet die Proklamation im Kurhaus statt, am 12. Januar werden die Tollitäten in der Stadtsparkasse empfangen, am 13. Januar werden die Majestäten-Fahrzeuge im Autohaus Klinkenberg in Empfang genommen, am 14. Januar geht’s ab nach Königswinter zur Postalia und am 15. Januar findet die Tollitätenparty der KG Halt Pol im Weinhaus Steinbach statt. Und das ist erst der Anfang. Den kompletten Honnefer Sessionskalender finden Sie auf Seite 4. Wie bereits angedeutet, neigt sich 2010 dem Ende zu, ein Jahr, das überschattet war vom „Fall Anna“. Die Gerichtsverhandlungen gegen die Pflegeeltern der kleinen Anna beginnen übrigens am 24. Januar vor dem Landgericht Bonn, Erdgeschoss, Sitzungssaal S 0.11/Saalbau. Das Urteil wird für den 28. Februar erwartet. Es gab natürlich auch erfreuliche Dinge zu berichten: Über Jubiläen, runde Geburtstage, Geschäftseröffnungen, Einweihungen, gelungene Stadtfeste, Schützenfeste, besonnene Ratsmitglieder, goldene Hochzeiten und über die Dragons, die neu aufgestellt, weiter an ihrer Erfolgsgeschichte basteln. Darüber haben wir in 22 Beiträgen quasi hautnah berichtet. Vernünftig: Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Königswinter und Bad Honnef kommt in Fahrt und zwar parteiübergreifend. Wir befinden uns nun, wie es so schön heißt, zwischen den Jahren. 2011 wird urgewaltig beginnen, mit unserem Siebengebirgsdreigestirn. Dann wird es Schlag auf Schlag weiter gehen: Mit den Stadtfesten, mit den Stadtteilfesten, mit den Schützenfesten, mit den geplanten Bauvorhaben, mit den Kreiseln, mit dem Umbau der Linzer Straße. Eins ist schon jetzt ganz sicher: Langweilig wird es auch 2011 ganz und gar nicht. Und die Astrologen sagen: Es wird ein spannendes, aufregendes, energiereiches Jahr – 2011 steht unter dem starken Einfluss von Uranus. Und Uranus, wer auch immer das ist, soll das Jahr 2011 zum großen Teil bestimmen. Seine Konstellation steht für Umbruch, Neuanfang und starke Energien. Prost Neujahr…
Qualitätsoffensive starten
Dezember 30, 2010
Grußwort von Bürgermeister Peter Wirtz aus Königswinter
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Königswinter, das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu und hat – wie nicht anders zu erwarten – gute und weniger gute Dinge mit sich gebracht. Bei aller Freude über viele Vorhaben, die jetzt endlich begonnen und umgesetzt werden können, bleibt mir das schreckliche Leiden von Anna in steter Erinnerung. Hier Verantwortung mit zu tragen ist eine schwere Last, vor allem aber auch Verpflichtung, die Umstände lückenlos aufzuklären. Alle diese Bemühungen helfen Anna nicht mehr, können aber vielleicht dazu beitragen, andere Kinder vor Schaden zu bewahren. Mein Dank gilt an dieser Stelle all’ den Pflegefamilien, die ihr Bestes geben, um Kindern in häuslicher Atmosphäre Geborgenheit und Zuwendung zu schenken und ich hoffe, dass auch zukünftig viele Menschen zu dieser wirklich großen Herausforderung bereit sind.
Darüber hinaus ist natürlich auch anderen Menschen, die Verantwortung tragen, Danke zu sagen. Seien es die „Schnee-Wegschiebe- Boys und Girls“, ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die aktiven Mitglieder der Hilfsorganisationen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel oder ganz einfach denjenigen, die sich im Stillen um ihre Nachbarn kümmern. Nachbarschaftliche Hilfe, Unterstützung im Alter und ehrenamtliches Engagement, diese Themen zogen sich wie ein roter Faden durch die Arbeit des Sozialausschusses der Stadt. Mit dem Programm ‚Aktiv im Alter‘ wurde der Startschuss für die Fortentwicklung unseres Gemeindelebens unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gegeben. Eine spannende Aufgabe für die nächsten Jahre, die zu meiner großen Freude von einer Vielzahl von Menschen unterstützt wird. Für diese aktive Beteiligung ein herzliches Danke schön.
Viel wurde im Bereich der Infrastruktur auf den Weg gebracht. Die Projekte der Regionale 2010 biegen nun in der Umsetzungsphase auf die Zielgerade ein. Mit den Arbeiten am Drachenfels, im Bereich des Marktplatzes und im Siebengebirge wird, sobald es der ungewöhnlich harte Winter zulässt, begonnen werden. Diese Maßnahmen sind ebenso wie die Beendigung der Sanierung von Schloss Drachenburg und die behutsame Wiederherstellung der Klosterlandschaft Heisterbach wichtig für unsere Stadt, weil hierdurch Arbeitsplätze gesichert werden. Nur ein attraktiver Ort kann im touristischen Wettbewerb der Regionen in Deutschland bestehen.
In 2011 stehen weitere große Maßnahmen an, die zu einem Teil auch Dank des Konjunkturpaketes der Bundesregierung umgesetzt werden können. Ich denke an die Sanierung des Schulzentrums in Oberpleis und den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Oberdollendorf. Hinzu kommen wichtige Entscheidungen, die der Rat zu treffen hat. Hier stehen sicherlich die Bäderfrage und die – umstrittene – Frage des Neubaus eines zentralen Verwaltungsgebäudes im Mittelpunkt des Interesses.
Zum 1.1.2011 wächst darüber hinaus zusammen, was zusammen gehört. Stadtbetriebe und Stadtverwaltung bilden wieder eine gemeinsame Einrichtung. Mit einer groß angelegten Qualitätsoffensive wollen wir dafür Sorge tragen, dass die Leistungen für Sie kostengünstig und qualitätvoll erbracht werden. Das heißt, mit noch sparsamerem Einsatz von Mitteln eine bessere Leistung zu erbringen. Dies ist sicherlich nicht ganz einfach, aber für eine serviceorientierte Verwaltung der unabdingbare Weg in die Zukunft. Wir werden Sie im Jahr 2011 über die wichtigsten Neuerungen informieren und Sie hinsichtlich der Wünsche und Anforderungen aus Bürgersicht auch direkt beteiligen.
Mein Dank gilt ausdrücklich auch allen Mitarbeitern von Stadtverwaltung und Stadtbetrieben, die zum einen den Veränderungsprozess neben ihrer normalen Arbeit begleiten mussten und darüber hinaus sich aktiv im Sinne einer besseren Bürgerbedienung eingebracht haben.
Auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen und der Mitglieder des Stadtrates wünsche ich Ihnen ein gutes erfolgreiches Jahr 2011 – bleiben Sie uns gewogen!
Ihr Peter Wirtz
Geprägt von Krisen
Dezember 30, 2010
Grußwort von Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn zum Jahreswechsel 2010/2011
Liebe Bürgerinnen und Bürger, „Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“ (John F. Kennedy).
Das vergangene Jahr war geprägt von Krisen: Wirtschaftskrise, Eurokrise, Bankenkrise. Doch es scheint, als ob wir die Krise allmählich hinter uns lassen: Der Rhein-Sieg-Kreis hat die niedrigste Arbeitslosenquote seit Jahren, eine gesunde Mischung aus vielen kleinen und mittleren sowie einigen größeren Unternehmen hat die Auswirkungen der Wirtschaftkrise in der Region abgefedert und nicht zuletzt sie, die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises haben durch ihren Fleiß und das vielfältige, häufig ehrenamtliche Engagement zu dieser Entwicklung beigetragen. Hierfür meinen herzlichen Dank.
Doch auch wenn die Krise überwunden scheint, so gibt die finanzielle Situation der kommunalen Haushalte Grund zur Sorge. Dabei sitzen wir alle in einem Boot: Städte, Gemeinden, Kreis und der Landschaftsverband erbringen gemeinsam ein Gesamtpaket an kommunalen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Leider reichen die eigenen Einnahmen und die staatliche finanzielle Ausstattung insgesamt nicht aus. Die enormen Ausgaben für soziale Leistungen machen mittlerweile 70 bis 80 Prozent der Haushaltsausgabe aus. Es muss unser Ziel im kommenden Jahr sein, Bund und Land davon zu überzeugen, dass nicht ständig Aufgaben an die Kommunen weitergegeben werden können ohne dafür ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Dies wird uns jedoch nur gemeinsam gelingen.
Ein weiterer Schwerpunkt im kommenden Jahr wird es auch weiterhin sein, unseren Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen zu ermöglichen. Unerlässliche Voraussetzung für ein gefestigtes und selbst bestimmtes Leben sind eine möglichst umfassende Bildung und eine solide Ausbildung. Insbesondere mit unserem Übergangsmanagement im Bereich Bildungskoordination werden wir weiter darauf hinwirken, dass möglichst alle Jugendlichen gut ausgebildet werden.
Es gibt aber auch sehr erfreuliche Entwicklungen. Mit der fortschreitenden Umsetzung der zahlreichen Projekte trägt das Strukturförderprogramm Regionale 2010 die ersten Früchte. Sei es der gerade begonnene Umbau des Drachenfelsplateaus, das Kloster Heisterbach, die Wahner Heide, die Lückenschlüsse im Siegtalradweg oder das Entstehen von Agrohort in Meckenheim und Rheinbach: Sie alle zeigen, es tut sich etwas in unserer Region.
Mein Dank gilt auch den Verwaltungen sowie allen, die zum reibungslosen Ablauf des öffentlichen Lebens beigetragen haben. Bei dieser Gelegenheit möchte ich vor allem die Busfahrer sowie die zahlreichen Helferinnen und Helfer erwähnen, die für unsere Verkehrsbetriebe auf den Bahnhöfen, Haltestellen und Leitstellen Dienst tun. Vor allem der Busbetrieb hatte bei widrigsten Witterungsbedingungen auch noch die große Fahrplanumstellung zu bewältigen. Das hat alles in allem gut geklappt. Ich danke Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz.
Sehen Sie also in der Krise nicht nur die Gefahr, sondern viel mehr auch die Gelegenheit gestärkt aus ihr heraus zu gehen. Viele Aufgaben warten auf uns im Jahr 2011, aber ich bin optimistisch, dass das kommende Jahr ein gutes und erfolgreiches für den Rhein- Sieg-Kreis werden wird. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von Herzen Frieden, Gesundheit, Zuversicht und ein gutes, erfülltes neues Jahr 2011.
Es grüßt Sie herzlich Ihr
Frithjof Kühn
Die Feiertage in Bad Honnef
Dezember 30, 2010
WEISSE WEIHNACHT: Ein Traum ging in Erfüllung | Helmut Böndel









Weiße Weihnachten, davon träumt ein jeder Mensch, zumindest in den Tiefebenen dieser Republik. Für manch einen Hausbesitzer oder Autofahrer wurden die vergangenen weißen Weihnachtstage allerdings zum Alptraum: Schnee schippen, Eisregen, gesperrte Straßen und Staus auf allen Autobahnen. Vom Wetter des gesamten Jahres 2010 wird vielen wahrscheinlich in Erinnerung bleiben, dass das Jahr mit einem harten, kalten Winter begann und auch genau so zu Ende ging. Zwischendurch gab es einen wechselhaften Sommer mit heißen Dürrephasen und kühlen, verregneten Wochen. Aber zurück zum tief verschneiten Bad Honnef in der diesjährigen Weihnachtszeit.
Ich feiere bekanntlich das Weihnachtsfest seit Jahren mit wenigen Freunden und vielen Gästen aus der gesamten Republik im Seminaris Hotel. Denn: Ich glaube noch an den Weihnachtsmann, und der heißt im Seminaris Michael Holmer Gerdes. Der beginnt die festlichen Tage seit Jahren mit der allseits beliebten „Schneewette“: Wie viel Zentimeter Schnee liegt an Heilig Abend um 10 Uhr im Kurpark? Noch nie lag dort auch nur ein Zentimeter Schnee. In diesem Jahr waren es 6,5 Zentimeter. Ein Rekord für die Ewigkeit? Leise rieselte der Schnee, als Weihnachtsmann Gerdes seine Geschenke an die Gäste verteilte, und ein Chor brachte genau das zu Gehör: Leise rieselt der Schnee. Eine Fahrt durch die Stadt zauberte wunderbare Bilder hervor. Vielleicht können wir Talmenschen uns wieder an Weiße Weihnachten gewöhnen. Ein verträumtes Bild boten auch die verschneiten Container gefüllt mit dem Restmobilar aus dem Drachenfelsrestaurant am Fuße des Felsen. Gilt der 1.Weihnachtsfeiertag der Ruhe und Entspannung, so beginnt der 2. Weihnachtstag mit Sport, Spiel und Spannung. Denn: Ob es schneit oder stürmt, die legendäre Fußballschlacht Oberdorf gegen Unterdorf in Rhöndorf, das findet auf jeden Fall statt. Am vergangenen, eiskalten Sonntag fand die 63ste Begegnung statt, und niemand konnte sich erinnern, ob jemals so viel Schnee auf dem Platz lag. Wahrscheinlich ist keiner der Spieler über 63 Jahre alt. Sei’s drum: Nach zwei Halbzeiten stand es 2:2. Nach dem Elfmeterschießen stand es 4:3 für die Oberdörfler. Die dritte, eher friedlichere, Halbzeit fand dann traditionell in der „Alten Kapelle“ statt. Und danach? „Danach tragen wir die Unterdörfler nach Hause,“erklärt Oberdörfler Udo Krahe.
Für ein friedliches Miteinander
Dezember 30, 2010
MODELLPROJEKT: Gewaltpräventionsprojekt des Jugendamtes und der Konrad-Adenauer-Schule
Anfang Dezember haben 20 Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Konrad-Adenauer Schule an einem „Aufbaukurs Gewaltprävention“ in der Jugendherberge Bad Honnef teilgenommen. Das Modellprojekt wurde initiiert und finanziell ermöglicht durch das Jugendamt der Stadt Bad Honnef.
Die Klasse hat bereits vor einem Jahr an einem Gewaltpräventionskurs teilgenommen. Im Anschluss daran haben sie im Unterricht mit ihrer Klassenlehrerin die wichtigen Themen aus dem 1. Kurs, wie Respekt und Verantwortung aufgegriffen und sich gemeinsam an die damaligen Regeln erinnert. Die daraus erarbeiteten Inhalte, eng an dem aktuellen Bedarf der Klasse orientiert, ergab die Grundlage für den 2. Kurs. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es wichtig, kontinuierlich an den Themen Gewalt und Mobbing zu arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass sie dauerhaft Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen. In kleinen Rollenspielen lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie sich in Konfliktsituationen angemessen verhalten können. Gemeinsam wurden alternative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, damit sie in Zukunft ihre Konflikte auf eine friedliche Art lösen können. Ziel und Motivation war und ist es, die Klassengemeinschaft langfristig zu stärken und ein gewaltfreies Miteinander zu fördern. Dies wurde unter anderem durch actionreiche erlebnispädagogische Elemente erreicht.Die vorherrschende Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler war, dass sie in den zwei Tagen viel gelernt haben, aber auch eine Menge Spaß zusammen hatten. Durchgeführt wurde sowohl der erste Kurs, als auch der Aufbaukurs von einem erfahrenen Trainerteam des Programmanbieters Skills4life aus Köln. Skills4life bietet individuelle pädagogische Programme zu den Schwerpunkten Gewaltprävention, Team- und Kommunikationstraining, Mobbing und Selbstbehauptung für Kinder und Jugendliche aller Schulformen an. Auch in den kommenden Jahren wird es Ziel des Jugendamtes sein, Angebote und Maßnahmen zum Training von sozialen Kompetenzen und Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit den Schulen in Bad Honnef zu initiieren und durchzuführen.
Messen zum Jahreswechsel
Dezember 30, 2010
St. Aegidius: Fr, 31. Dez, 18 Uhr, Jahresschlussmesse – So, 2. Jan, 9.45 Uhr Hl. Messe
St. Johann Baptist: Do, 30. Dez, 19 Uhr HI. Messe – Fr, 31. Dez, 18 Uhr Jahresschlussmesse – Sa, 1.Jan, 11.30 Uhr
Hl. Messe – Sa, 1.Jan, 19 Uhr Hl. Messe, anschl. Komplet – So, 2. Jan, 11.30 Uhr Hl. Messe – So, 2. Jan,19 Uhr Hl. Messe
St. Marien: Do, 29. Dez, 18.30 Uhr Hl. Messe – Fr, 31. Dez, 18.30 Uhr Jahresschlussmesse mit Jahresrückblick und
Te Deum – So, 2. Jan, 10 Uhr Hl. Messe
St. Martin: Fr, 31. Dez, 17 Uhr Jahresschlussmesse – Sa, 1. Jan,10 Uhr Hl. Messe – So, 2. Jan, 10 Uhr Hl. Messe
Alle Angaben ohne Gewähr
Karnevalstermine 2011
Dezember 30, 2010
Fr. 7.1.2011, 18:00 Uhr
Einzug in die Hofburg, Hotel Avendi, KG Halt Pol
Sa. 8.1.2011, 19:30 Uhr
Prinzenproklamation, Kursaal, Halt Pol
So. 16.1.2011, 11:00 Uhr
Prinzenfrühschoppen, Bürgerhaus Aegidienberg, KG Klääv Botz
Do. 20.1.2011, 20:00 Uhr
Sing doch ene mit, Gast. Vierkotten, Festkomitee
Sa. 22.1.2011, 20:00 Uhr
Starterparty, Zeughaus Bergstr., KG Löstige Geselle
Do. 27.1.2011, 20:00 Uhr
Sing doch ene mit, Gast. Ziepchen Rhön., Festkomitee
Sa. 29.1.2011, 20:00 Uhr
Prunksitzung, Saal Kaiser Selhof, Gr. Selhofer KG
Do. 3.2.2011, 20:00 Uhr
Sing doch ene mit, Gast. Kuckstein Selhof, Festkomitee
Sa. 5.2.2011, 20:00 Uhr
Ramba, Zamba, Bütt & Tanz, Kursaal, KG Ziepches Jecke
Do. 10.2.2011, 20:00 Uhr
Galasitzung, Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
Do. 10.2.2011, 20:00 Uhr
Sing doch ene mit, Gast. Tubak Königsw., Festkomitee
Sa. 12.2.2011, 17:00 Uhr
Teenie-Karneval (10-15 Jahre), Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
So. 13.2.2011, 15:00 Uhr
Kinder-Karneval, Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
So. 13.2.2011, 15:00 Uhr
Mädchensitzung, Kursaal, Halt Pol
Do. 17.2.2011, 20:00 Uhr
Sing doch ene mit, Gast. Aegidiusklause, KG Klääv Botz
Sa. 19.2.2011, 15:00 Uhr
Möhnensitzung, Schützenplatz Rhöndorf, Damenkom. Ziepchen
Sa. 19.2.2011, 20:00 Uhr
Bürgersitzung, Seminaris Kongresspark, KG Löstige Geselle
So. 20.2.2011, 14:00 Uhr
Seniorensitzung, Kursaal, Festkomitee
Mi. 23.2.2011, 20:00 Uhr
Große Prunksitzung, Kursaal, KG Halt Pol
Fr. 25.2.2011, 20:00 Uhr
Jugendkarneval (ab 16 Jahre), Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
Sa. 26.2.2011, 15:00 Uhr
Sitzung Jecke Wiever KfD, Kursaal, Jecke Wiever KfD
So. 27.2.2011, 11:30 Uhr
Kösche Mess anschl. Biwak, St. Johann Baptist, Festkomitee
Do. 3.3.2011, 15:00 Uhr
Weibersitzung, Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
Weibersitzung, Saal Kaiser Selhof, Gr. Selhofer KG
Weibersitzung, Seminaris Kongresspark, KG Löstige Geselle
Fr. 4.3.2011, 20:00 Uhr
Jugendparty Halt Pol, Hontes Marktplatz, KG Halt Pol
Sa. 5.3.2011, 11:11 Uhr
Rathaussturm / Marktschau, Rathausplatz, Festkomitee
So. 6.3.2011, 09:45 Uhr
Kölsche Mess St. Aegidius, Pfarrkirche Aeg., KG Klääv Botz
So. 6.3.2011, 15:11 Uhr
Siebengebirgszug, Bad Honnef, Festkomitee
After Zoch Party, Seminaris Kongresspark, Festkomitee
Mo. 7.3.2011,
13:11 Uhr, Veedelszug Selhof, Selhof, Gr. Selhofer KG
15:00 Uhr, Kinderkarneval, Saal Kaiser Selhof, Gr. Selhofer KG
Di. 8.3.2011, 14:00 Uhr
Veilchendienstagzug, Aegidienberg, KG Klääv Botz
anschl. After Zoch Party, Bürgerhaus Aeg., KG Klääv Botz
Alle Angaben ohne Gewähr
Ein wunderbares Aufgabenfeld
Dezember 30, 2010
FREIWILLIGEN- AGENTUR: Seit sechs Jahren in Bad Honnef tätig
So beginnt es oft: Am Ende der Erwerbstätigkeit wird ein neues Aufgabenfeld gesucht. Also fragte auch Helga Spohr vor sechs Jahren im Rathaus der Stadt Bad Honnef nach, auf welchen Gebieten sie sich in der Stadt ehrenamtlich betätigen könne, fand dafür aber keinen rechten Ansprechpartner. Dann erfuhr sie von der Freiwilligen- Agentur der Diakonie. Die hatte wahrhaftig bereits in vielen Orten im Kreis Kontaktstellen für die Vermittlung von ehrenamtlichen Tätigkeiten – in Bad Honnef fehlte noch eine. „Eine gute Aufgabe für meinen Mann“ fand Helga Spohr und ganz schnell kam Ehemann Henning zu einem eigenen Ehrenamt, das er seitdem stets gut gelaunt, gelassen und kompetent erfüllt. Dafür wurde er sogar von Bürgermeisterin Wally Feiden mit der Ehrenamtsplakette der Stadt Bad Honnef ausgezeichnet. Jeden Donnerstag von 10.30 bis 12 Uhr trifft man ihn oder seit zwei Jahren auch Dr. Beate Schaaf, Bündnis für Familie, in der Kontaktstelle im Rathaus. Wichtig ist es, dass Bürgerinnen und Bürger sich über die Möglichkeiten des freiwilligen Engagements informieren können. „Deshalb haben wir im Kreisgebiet sechs Kontaktstellen aufgebaut und sind sehr froh über das Engagement von Dr. Schaaf und Spohr und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, die Raum, Telefon und PC zur Verfügung stellt und die Kontaktstelle nach Kräften unterstützt“. so Birgit Binte-Wingen, Leiterin der Freiwilligen-Agentur im Diakonischen Werk. Fast 300 Interessenten konnten in diesen Jahren in Bad Honnef beraten werden, viele Menschen fanden eine neue erfüllende Aufgabe und dadurch auch neue Kontakte zu anderen Menschen. Nicht nur Ältere interessieren sich für das Angebot der Freiwilligen-Agentur, auch viele jüngere Erwachsene fragen nach, manchmal zum Beispiel, wenn es arbeitslose Zeiten zu überbrücken gilt. Die meisten interessieren sich für stundenweise Betreuungsangebote – von den Hausaufgaben für Grundschüler bis zu Besuchen bei Altenheimbewohnern gibt es viele Möglichkeiten. |eb
1.000 Euro für die Gemeinschaftsgrundschule
Dezember 30, 2010
Vergangene Woche spendeten die Inhaber des HIT Marktes, Jörg (2.v.l.) und Dirk Pütz (r.), gleich im Doppelpack. 2.500 Euro erhielt wie bereits berichtet das „Felix und Lina-Haus“ wo Säuglinge und Kleinstkinder untergebracht werden, deren Wohl gefährdet ist. Der zweite Scheck über 1.000 Euro ging an die Gemeinschaftsgrundschule am Reichenberg. Schulleiter Wolfram Bockschewsky (2.v.r.) bedankte sich herzlich für die stolze Summe, die für die Ausstattung der drei Räume für die Ganztagsschüler verwendet wird. Bockschewsky zeigte die Pläne, die nun mit Leben, beziehungsweise mit Möbeln, erfüllt werden können. Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 nutzen bereits 90 Kinder auch das Angebot der Offenen Ganztagsschule. Geplant ist, dass ab dem Schuljahr 2011/2012 in der Eingangsstufe zwei „Ganztagsklassen“ gebildet werden. Darüber hinaus wird es in der Offenen Ganztagsschule auch eine „Gemischte Gruppe“ geben.



