Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Der Prozess, Auffälligkeiten und die späte Razzia

Februar 28, 2011

JUGENDAMT KÖNIGSWINTER: „Merkwürdige Aktenführung war schon lange bekannt“

Am Montag um 9:25 Uhr am 9. Verhandlungstag, der Angeklagte hatte gerade in einer ergänzenden Einlassung angegeben, er und seine Frau hätten schon im Februar 2010 die Mitarbeiterin des Jugendamtes eindringlich darauf hingewiesen, dass es mit Anna nicht mehr ginge, stellte der Vorsitzende Richter Janßen in Richtung der Zuschauerreihen die Frage, ob ein Prozessbeobachter der Stadt Königswinter anwesend sei.

Daraufhin gab sich der 1. Beigeordnete, Ashok Sridharan, als solcher zu erkennen. Richter Janßen erklärte ihm, dass es besser sei, den Sitzungssaal zu verlassen und auch bei weiteren Verhandlungstagen der Sitzung fernzubleiben. Anordnen könne er dieses aber nicht, es wäre nur ein „guter Rat“. Sridharan nahm diesen Rat an und verließ prompt den Raum.

Anschließend erklärte der Richter den Beteiligten, dass beim Landrat des Rhein/Sieg- Kreises eine Aussagegenehmigung für Bürgermeister Peter Wirtz beantragt worden sei und bei diesem selbst sei eine Aussagegenehmigung für den bisherigen Leiter des Jugendamtes, Klaus Plate sowie den damaligen Rechtsamtsleiter Holger Jung beantragt worden. Anschließend kam dann die Bonner Psychotherapeutin in den Zeugenstand, die Anna in ihrem letzten Lebensjahr behandelt hatte.

Sie hätte der Pflegemutter geglaubt, dass Anna immer wieder selbst erbreche oder dass sie sich selbst Verletzungen zufüge. Sie attestiert auf die Angaben der Pflegemutter hin, dass Anna keinen Kontakt mehr zur leiblichen Mutter haben sollte, weil sich Annas Verhalten danach immer mehr verschlimmere. „Wenn ich Anna gefragt habe, ob das stimmt, hat sie nur stumm genickt.“ Gegen Mittag nahm Richter Janßen noch einmal Stellung dazu, warum er dem Prozessbeobachter der Stadt Königswinter ein fernbleiben der Verhandlung nahe gelegt hatte. Er habe zwar am vergangenen Donnerstag, 17.2.2011, noch keine Bedenken gegenüber einer Prozessbeobachtung der Stadt Königswinter gehabt, dieses hätte sich aber im weiteren Prozessverlauf geändert. Schließlich hätte ein Gericht gute Gründe, noch ausstehenden Zeugen eine vorherige Prozessbeobachtung zu untersagen“. Dann trat die in Rheinbreitbach lebende, aber in Bad Honnef praktizierende Hausärztin der Pflegefamilie in den Zeugenstand. Auf einige Zuschauer merkwürdig wirkend, nahm diese ihr gutes Recht wahr, und erschien in Begleitung eines Rechtsanwaltes als Beistand. Das empfiehlt sich beispielsweise, wenn man sich als Zeuge selber belasten oder durch eine falsche Aussage strafbar machen könnte. Bevor die Hausärztin Anna das erste Mal (2008) gesehen hatte, wusste sie von der Pflegemutter schon von deren Aufnahme in die Pflegefamilie, das Anna autoaggressiv wäre und missbraucht worden sein soll. Auch später erfuhr sie, immer nur von der Pflegemutter, dass Anna eine „Wasserphobie“ habe und sich selber verletzen würde. Auf die Frage, warum sie die Atteste geschrieben habe, antwortete sie: „Weil die Pflegemutter mich darum gebeten hatte!“ Man brauche diese zur Vorlage beim Jugendamt.
Harald Hallerbach

Die späte Razzia

Die am vergangenen Mittwoch durchgeführte Aktion der Staatsanwaltschaft Bonn löst nicht nur durch den Zeitpunkt – fast sieben Monate nach bekannter Aktenmanipulation – Kopfschütteln aus. Denn die Staatsanwaltschaft Bonn hatte schon seit dem 30.7.2010 Kenntnis darüber und erhielt auch darauf folgend noch weiter Hinweise.

In einer e-mail vom 26.8.2010 informierte HWZ-Autor Harald Hallerbach, der diesen Fall schon von Beginn an recherchierend begleitet, die Staatsanwaltschaft über den Verdacht einer „merkwürdigen Aktenführung“ und über weitere Auffälligkeiten gegenüber der Mitarbeiterin des Jugendamtes. Die HWZ fragt nach: „Was heißt das konkret?“ Hallerbach: „Protokolle von Hilfeplangesprächen in einer anderen Pflegefamilie waren fehlerhaft. Anstatt diese zu korrigieren wurden sie einfach unter den „Tisch gekehrt“ und liegen bis heute nicht vor, obwohl es ein wichtiger Bestandteil in der Hilfe war. Dieses Verhalten als solches spricht schon Bände“. Auffallend erschienen ihm auch die Nebentätigkeiten dieser Fachkraft des Jugendamtes. Auf ihrer Website warb sie mit der Berufsbezeichnung „Heilpraktikerin, Psychotherapie, mit Schwerpunkt in der Therapie von Essstörungen, Phobien, selbstverletzendem Verhalten. Hallerbach: „Das war um so mehr auffällig, da es sich um Erkrankungen handelte, die man Anna immer wieder “angedichtet“ hat. Hinweise hätte es also genügend für die Staatsanwaltschaft gegeben, frühzeitiger tätig zu werden, um Beweismaterial zu sichern.“ Vielleicht waren aber die letzten Hinweise von Hallerbach an die Staatsanwaltschaft ausschlaggebend. So weist er in einer e-mail vom 14.2.2011 die Staatsanwaltschaft darauf hin, dass es im Vorfeld zu Annas letzter Unterbringung zu gravierenden Vorfällen mit anderen Kindern in der Pflegefamilie gekommen ist. Hallerbach: „Diese Vorfälle sind aktenkundig und mussten zumindest dem Jugendamtsleiter bekannt gewesen sein. Es ist nicht nachvollziehbar, wie Bürgermeister Peter Wirtz sich hinstellt und behauptet, die Pflegefamilie sei schon lange erfolgreich tätig gewesen. Für mich ist es heute jedenfalls mehr als fraglich, ob man dieses auch der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gebracht hat. Vermutlich aber nicht, denn sonst hätte man ja offen gelegt, was man im Fall Anna „angerichtet“ hat. Es stellt sich nun die Frage, wie akribisch die Experten der Staatsanwaltschaft das jetzt sichergestellte Material untersuchen und evtl. wieder herstellen können. Die angesprochene Website der Mitarbeiterin des Jugendamtes ist auf jeden Fall nicht mehr abrufbar. Seit dem 21.1.2011 liest man dort: „Die Seite wird überarbeitet“. Wie wir Hallerbach inzwischen kennen gelernt haben, wissen wir, dass zumindest bei ihm in diesem Fall „nichts verloren“ geht. |eb

bösARTig

Februar 28, 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich komme gerade frisch renoviert von meiner Kosmetikerin, der Frau Lennartz, zurück an den Schreibtisch gehüpft. Nee, echt, ohne geht das doch gar nicht in dieser Session. Zurzeit versucht Frau Lennartz mit einer Frischzellenbehandlung meine karnevalistisch derangierten Gesichtszüge aufzumöbeln. Dazu färbt sie meine Wimpern schön dunkel und zupft die Augenbrauen. Tja, lieber Jens, auch ich erleide diese Höllenqualen. Dafür haben wir beiden den strahlend schönen Durchblick. Vielleicht sollte der Herr Köjer auch mal zum Zupfen gehen…ich mein ja nur…Auf jeden Fall sehe ich nicht nur fantastisch aus, sondern ich fühle mich auch viel jünger, als noch vor 10 Jahren. Woran mag das liegen, habe ich mich natürlich ziemlich oft, aber stets heimlich, gefragt. Die Antwort stand jetzt in der Autobild: „180 Turbo-PS im Vier-Meter-Auto, große Bremsen mit roten Sätteln. Wer den Fabia 1,4 RS, diesen Giftzwerg, einmal auf einer kurvigen Straße erlebt hat, der fühlt sich um Jahre verjüngt.“ Ich fahre diesen Giftzwerg seit geraumer Zeit, und ich denke, dass wir prächtig zusammen passen. Aber zurück zum Karneval. Gestern Abend um 18 Uhr musste ich wieder einmal eine einsame Entscheidung treffen: Gehe ich zur Ratssitzung oder in den brodelnden Saal Kaiser zur Jubiläumssitzung der Frauengemeinschaft St. Anna op Selef. Ich habe mich für Selef und die Frauen entschieden. Denn: Nach einer Prunknacht im Kurhaus, in der ich noch zwei Stunden nach Mitternacht beruflich tätig war, um danach zwei Stunden lang 40 von 350 Fotos für diese Ausgabe auszusuchen, ins Rathaus, das geht gar nicht. So viele Frischzellen gibt es nicht. Außerdem passt Politik nicht wirklich in diese Jahreszeit. Ich habe mir die Tagesordnung angeschaut, erstaunt hat mich nur, dass Peter Endler sein Ratsmandat abgibt. Darüber werden wir natürlich noch reden. Eine Beschlussempfehlung lautet: Freie Fahrt für den Vollversorger im Business- Park. Dazu ist alles gesagt und geschrieben worden. So, während meine Frischzellen im Gesicht Rock n’Roll tanzen, kommen hier noch ein paar Meldungen rein: In Königswinter wird es am Montag eine Rats- Sondersitzung geben, mit etlichen Anfragen zum Fall Anna. Und: Gerichtsmediziner schließen eine „fahrlässige Tötung“ der kleinen Anna aus. Sie erkennen eher die Merkmale von Totschlag oder Mord. Das wirft ein anderes Licht auf den Fall. Unser „Fall Anna“-Spezialist Harald Hallerbach hat in diesem Zusammenhang heraus gefunden, dass es sehr wohl, lange vor Anna, massive Beschwerden über die Pflegeeltern gab. So beispielsweise 2006, als ein Vater seinen Sohn, den er zur Tagesbetreuung in diese Pflegefamilie gegeben hatte, wegen grober Verletzung der Aufsichtspflicht, eigenständig wieder heraus geholt hat. Seinerzeit gab es einen heftigen Disput mit dem Jugendamt. Oder im Herbst 2007, als ein etwa 9jähriges Mädchen aus Königswinter für eine Dauer von zirka 3 Monaten zur Vollzeitpflege auf Veranlassung des Jugendamtes bei den Pflegeeltern untergebracht wurde. Schon damals wandte sich die leibliche Mutter nach kurzer Zeit mehrfach Hilfe suchend an die zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes, nachdem sie feststellen musste, dass sich ihr Kind verändert hatte. Ende der Durchsage.

Ein Hotel erzählt seine Geschichte

Februar 25, 2011

JUBILÄUM I: Der Lebenslauf des Seminaris-Hotels Bad Honnef Teil 2

Ein Hotel erzählt seine GeschichteAuch Häuser haben ihre Schicksale. Das gilt natürlich besonders für solche, in denen Begegnungen mit Menschen das Leben lebenswert machen. Zum 25. Geburtstag des Seminaris-Hotels Bad Honnef hier ein Lebenslauf des Hauses – erzählt von ihm selbst. Lesen Sie nun Teil 2:

Eine große Familie

Im Jahr 2000 bekam ich dann gleich drei in unmittelbarer Nachbarschaft stehende Geschwister in Bad Honnef hinzu: das Avendi- Hotel, das Wellness-Avendi & Spa und das 1907 erbaute Kur- und Kongresshaus. Dieser Familienzuwachs war denn auch Grund für den neuen Namen, den ich bekam: Der gesamte Komplex am Kurpark firmiert seither als „Seminaris-Kongresspark Bad Honnef“ – die einzelnen Familienmitglieder agieren im Verbund, sollen und können aber weiterhin auch mit ihren individuellen Charaktereigenschaften und mit ihrem ursprünglichen Namen am Markt punkten. Meine vierköpfige Familie konnte übrigens im vergangenen Jahr auf ihr 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Inzwischen weht sogar ein royaler Hauch durch den Kongresspark: Jedes Jahr im Herbst wird hier der Bad Honnefer Aalkönig gekrönt – nach Wolfgang Clement (2003), Lothar Späth (2004), Konrad Beikircher (2005), Friedrich Merz (2006), Peer Steinbrück (2007), Hans- Dietrich Genscher (2008) und Rosi Mittermaier (2009) regiert zurzeit Rudolf Seiters als „Rudolf I.“ das Aalvolk am Rhein.

In ganz Deutschland habe ich, nebenbei gesagt, noch mehr Geschwister: das Seminaris- Hotel Lüneburg, das Seminaris-Hotel Heidehof Hermannsburg, das Seminaris-Hotel Bad Boll, das Seminaris-Seehotel Potsdam, das Avendi-Hotel am Griebnitzsee und das noch ganz junge Seminaris-Campushotel Berlin – alles in allem eine große Familie, auf die ich sehr stolz bin.

Erfolge blieben nicht aus

Viele Kunden und Gäste kamen in diesen 25 Jahren zu mir – aus Versicherungen und Banken, aus dem Fahrzeugbau und der Metallindustrie, aus dem Groß- und Einzelhandel, von Produzenten und Dienstleistern, aus Forschung und Wissenschaft, aus der IT- und Telekommunikationsbranche, aus Industrie und Handwerk, Berater und Medienfachleute, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Parteien, Verbände, Sportler, Sammler, Geschäftsreisende, Familien und Paare… Sie kamen aus der gesamten Bundesrepublik nach Bad Honnef, aber auch zu etwa 10 Prozent aus dem Ausland: Tagungen von UN-Organisationen sorgten beispielsweise für ein geradezu babylonisches Sprachengewirr in den Foyers und über vierzig Tagungsräumen – und trotzdem sorgten meine Leute dafür, dass sich alle verstanden fühlten.

Auszeichnungen und Ehrungen blieben nicht aus in der Zeit – so konnte ich im vergangenen Jahr mit meinen Geschwistern als Seminaris-Kongresspark Bad Honnef im Wettbewerb „Die besten Tagungshotels in Deutschland“ ein tolles Ergebnis erzielen: bundes-weit Platz 2 in der Kategorie „Konferenz“, Platz 4 in der Kategorie „Seminar“ und ebenfalls Platz 4 als „Event-Hotel“. Auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen bezogen stehen wir damit unangefochten an der Spitze. Andere Auszeichnungen sind etwa die Zertifizierung als „Certified Conference Hotel“ und als „Certified Business Hotel“.

Jubilar des Jahres

Zu meiner eigenen Überraschung – ich hatte gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit ver-gangen ist – rief mich mein Familienoberhaupt in Lüneburg Anfang 2011 zum „Jubilar des Jahres“ aus – 25 Jahre Seminaris-Hotel Bad Honnef! Und weil von vornherein klar war, dass ich dieses Jubiläum nicht als internes Familienfest feiern werde, sondern am liebsten mit all meinen Gästen und Kunden, haben wir eine Reihe von Jubiläumsangeboten ausgeknobelt, die dafür sorgen, dass alle diesen Geburtstag so richtig mitfeiern können.

Mein jetzt schon schönstes Geschenk hat mir mein Chef Michael Holmer Gerdes gemacht, der als „Mr. Kongresspark“ auch verantwortlich ist für mein Wohlergehen. Er setzt nämlich auf meine weitere erfolgreiche Entwicklung: „Die Möglichkeiten des Seminaris-Hotels Bad Honnef“, so sagte er, „sind noch lange nicht ausgeschöpft“. Ich bin davon überzeugt, dass das Haus in unserem Kongresspark glänzende Perspektiven hat. Wir werden Kunden und Gäste weiterhin mit optimalen Tagungsangeboten und attraktiven Freizeit- und Übernachtungs- Arrangements überraschen – im 25. Jahr des Bestehens und auch in den weiteren Jahren!“

Karneval ist all überall

Februar 25, 2011

SESSION 2011: Seniorensitzung, Bürgersitzung, Möhnensitzung, Geburtstagsfeiern…

Karneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallKarneval ist all überallWir haben auf diesen beiden Seiten einmal auf die Chronologie der Ereignisse verzichtet. Unser begnadeter Zeitungsgestalter Ralf Kolmsee hat die Fotos so angeordnet, dass sie grafisch ansprechend zusammen passen. So vermischen sich die Bilder der Seniorensitzung mit den Bildern der Bürgersitzung der Löstigen Gesellen und der Rhöndorfer Möhnensitzung. Die Bilder des 70sten Geburtstages von Peter Mohr mit den Bildern vom 40sten Geburtstag von Andrea Steinbach-Jungheim. Die Mischung machts, und sie zeigt: Stimmung total ist angesagt in der Session 2011 mit dem – mit unserem – Siebengebirgsdreigestirn. Das motiviert alle.

Die KG Löstige Geselle präsentiert nach einer kleinen Pause wieder die gute alte Bürgersitzung im Seminaris Hotel, und das Publikum ist schlichtweg begeistert. Garanten für die Erfolgsgeschichte sind die bewährten Formationen: Die Tanzcorps, die Old Stars, die Stadtsoldaten, die American Dreamboys, die Rasselbande. Um nur einige zu nennen. „Der Honnefer Karneval ist sehr gut aufgestellt“, sagt Gerd Papenbrock, Chef des Festkomitees, „wir müssen uns nicht verstecken. Im Gegenteil.“ Der Erfolg gibt ihm recht. Jede Sitzung oder Party hat ihr ganz spezielles Publikum. Die Vielfalt der angebotenen Veranstaltungen ermöglicht es allen Jecken der Stadt, richtig feste zu feiern.

Nun geht der Honnefer Karneval in die nächste, in die letzte Runde. Am kommenden Samstag feiern „de Jecke Wiever“ im Kurhaus, dann steht am Sonntag die „Kölsche Mess“ in St. Johann Baptist an. Ein Highlight der Session, bevor am darauffolgenden Sonntag der Siebengebirgsprinzenzug mit Prinz Dirk I., Bauer Ralph, und Jungfrau Johanna durch die Stadt zieht. Das Dreigestirn hat von heute an bis Aschermittwoch noch 60 Termine zu absolvieren. Unter anderem besucht es in der kommenden Woche alle Kindergärten.

Studieren intensiv erleben - „Buddy Day“ und „Trial Studies“

Februar 25, 2011

Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung.

Be part of it – und lernen Sie das Campus-Leben kennen!Einmal in das Leben der Studenten eintauchen – welcher Oberstufenschüler oder Abiturient hat sich das nicht schon einmal gewünscht? Für die Entscheidung des weiteren Lebenswegs kann so ein „Schnuppern“ doch nur positiv sein. Das hat sich auch die Studienberatung der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn (IUBH) überlegt und den „Buddy Day“ am Dienstag, den 22. März 2011 sowie die „Trial Studies“ am Dienstag und Mittwoch, den 19./20.4.2011 (Osterferien) organisiert. Der „Buddy Day“ bietet den Interessenten einen Tag lang die Möglichkeit, gemeinsam mit einem persönlichen „Buddy“ – einem bereits Studierenden der IUBH – einen typischen Studientag kennenzulernen. Dabei stehen neben Schnuppervorlesungen vor allem der Kontakt und Austausch mit dem „Buddy“ oder anderen Studenten im Vordergrund. So können die Teilnehmer die Fachhochschule, Dozenten, Studierende sowie das Leben auf dem Campus authentischer erleben und sich ein gutes Bild vom Studium in den verschiedenen Fachrichtungen der IUBH machen. Für alle weiteren Fragen steht Ihnen die Studienberatung natürlich gern zur Verfügung. Die „Trial Studies“ finden im Gegensatz zum „Buddy Day“ an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Hierbei können Schülerinnen und Schüler dann sogar aufgrund der längeren Zeitdauer mehr Vorlesungen besuchen und den Campus noch intensiver entdecken. Zusätzlich wird ein Gastredner aus der Industrie einen Vortrag halten und ein Abendprogramm ist ebenso geplant – ein Drink in der „Charly’s Lounge“ auf dem Campus ist dabei sicherlich nur ein Highlight. Falls Sie nun Lust auf den „Buddy Day“ oder die „Trial Studies“-Tage an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef bekommen haben, dann melden Sie sich einfach unter www.iubh.de/buddyday an oder rufen Sie uns unter der Nummer 02224- 9605-102 an. Wir freuen uns auf Sie!

„Buddy Day“ and „Trial Studies“

Being a university student for one day – which High School student or graduate hasn’t dreamed of this? At least, it can only be positive for one’s personal career decision. Also the study advisory team has thought like this and has planned the “Buddy Day” on Tuesday, March 22nd, 2011 as well as the “Trial Studies” on Tuesday and Wednesday, April 19th/20th, 2011 (spring break). The “Buddy Day” offers the possibility to get to know the typical day of a university student as everyone who’s participating will be accompanied by a personal “Buddy” – a current student of the IUBH. By doing so, participants will have the opportunity to take part in lectures and – maybe even more helpful – to get in touch with the “Buddy” or other students who can tell about their own experiences during their studies in Bad Honnef. It’s a chance to get some more insight into the daily life on campus and also into the different fields of study programmes the university offers. Of course, also the study advisory services will be there for you and answer all your questions. The “Trial Studies” will take two days in a row and probably give an even more detailed picture of a student’s life. As there’s more time, the participants can benefit from taking part in even more lectures. In addition, there’ll be a guest speaker giving a talk to the prospect students as well as there’ll be an evening programme – a drink at “Charly’s Lounge” on campus will probably only be one highlight. If you’re interested in the “Buddy Day” or the “Trial Studies” please register online (www.iubh.de/buddyday) or give us a call at 02224- 9605-102. We’re looking forward to see you!

„Unglaublich aber wahr“

Februar 25, 2011

KARNEVAL: Prunksitzung der KG Halt Pol

Prunksitzung der KG Halt PolJahr für Jahr schreiben wir: Diese Sitzung ist nicht mehr zu toppen. Und immer wieder irren wir, denn: „Diese Prunksitzung, das ist unglaublich aber wahr, ist die Beste, die ich je erlebt habe,“ sagt Michael Köjer. Der Mann muss es wissen, er begleitet die Aktivitäten der Halt Pöler seit 40 Jahren. Aber nicht nur Köjer ist dieser vollkommen richtigen Meinung. All die kölschen Stars, die bei der Prunksitzung am vergangenen Mittwoch aufgetreten sind, zeigen sich begeistert von der Stimmung im Saale, vom Ambiente des Hauses, vom Publikum und von einem tanzenden und singenden Elferrat mit seinem Präsidenten Jörg Pütz an der Spitze.

Die Rahmenbedingungen sind perfekt: Die KG Halt Pol feiert in ihrem Jubiläumsjahr mit ihrem Siebengebirgsdreigestirn in „ihrem Wohnzimmer“ im Kursaal. Der Saal, ganz klar, ist bis auf den letzten Platz besetzt. Das Foyer ist proppenvoll. Der Chef des Hauses, Michael Holmer Gerdes, steht wieder höchst persönlich an der Zapfanlage. Keiner zapft schneller!

19 Uhr. Der Saal füllt sich. Die Senatoren und der Große Rat treffen sich vorab im XXL. Punkt 20 Uhr der Einzug mit Elferrat, Senatoren und Räten. Stolz weist der Präsident auf die neuen, staatsen Uniformen hin. „Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.“ Dann donnert die Ehrengarde der Stadt Köln auf die Bühne, bevor das Siebengebirgsdreigestirn mit Equipe durch das Jubelbad der Jecken in „ihrem Wohnzimmer“ ankommt. Natürlich in Begleitung der American Dreamboys. Das Drehbuch stimmt. Das Jeckenherz rast. Jeder spürt: Die Jungs da oben auf der Bühne sind „echte Fründe“. „Echte Fründe ston zesamme, ston zesamme su wie ene Jott un Pott“. Elferrat, Dreamboys und Dreigestirn schmelzen zusammen. Halt-Pol- Power pur.

Durch den Jubel marschiert Marc Metzger, die Rampensau, genannt: Blötschkopp. Er staunt. Er sagt: Leute, ich bin gerne hier. Er beobachtet die Leute: Wer hat dich denn in dieses Kleid geschossen? Das der mal am Gymnasium auf Nonnenwerth war, kann man heute kaum glauben. Er hält den Zuschauern den Spiegel vor und bringt sie mit gnadenlosem Blödsinn und sensibler Komik zum Jubeln. „Nur Fliegen ist schöner“: Die KG Sr. Tollität Luftflotte wirbelt die Tanzmariechen unter die Saaldecke. Die Honnefer Jecken halten die Luft an. Und dann die Räuber. Schlecht gelaunt kommen sie im Foyer an. Auf der Bühne kommt die gute Laune zurück: „Ihr seid ein tolles Publikum“. Kölsche Junge bütze joot, wie die Stars in Hollywood… Dat is Karneval. Seit 20 Jahren räubern sie sich in die Herzen der Jecken. „Und damit hören wir erst in 20 Jahren wieder auf“.

Pause. Gerdes zapft um sein Leben. Weit nach Mitternacht sagt er: „Nun zische ich mir einen.“ Auf gut Deutsch: Jetzt trinke ich mein erstes Kölsch. Zweite Halbzeit: Der Elferrat zieht mit der Bürgergarde Blau Gold ein. Köln? Nein: Bad Honnef! Guido Cantz kann’s, ganz klar, und dann: Blom un Blömcher. Scheiß ejal…Seit 40 Jahren: „Scheiss ejal, ob de Hohn bes oder Hahn…“. Im wahrsten Sinne des Wortes der Dauerbrenner schlechthin. De Klüngelköpp: Im Outfit der 20er Jahre mit Kappe und Hosenträger, Knickerbocker und Manschetten ist die Kölsche Mundartgruppe seit sieben Jahren auf den jecken Bühnen heiß begehrt. Auch im Kurhaus. Auszug. Eine Prunksitzung geht zu Ende, die mit Sicherheit nicht zu toppen ist. Zumindest nicht bis zur Prunksitzung 2012.

KG HALT POL

Februar 25, 2011

Prunksitzung 2011

Ski-Club Bad Honnef in Zermatt

Februar 25, 2011

Ski-Club Bad Honnef in ZermattIn diesem Jahr fuhren die Senioren des Ski-Club Bad Honnef nach Zermatt. Belohnt wurden sie mit sechs Tagen Sonnenschein, ohne ein Wölkchen am Himmel, über 340 Pistenkilometer, einer wunderschönen Abfahrt vom kleinen Matterhorn bis nach Cervenia in Italien. Eine Woche nur gut gelaunte Menschen um sich zu haben ist Erholung pur. Auch für das nächste Jahr plant der Skiclub eine Fahrt nach Zermatt, bei hoffentlich gleichen Bedingungen. |eb

Die Glücksfee hat wieder zugeschlagen

Februar 25, 2011

Die Glücksfee hat bei der Ziehung am 21. Februar wieder zugeschlagen. Sieben Sparkassenkunden aus Bad Honnef haben allein in der letzten Ziehung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Sechs PS-Los-Sparer unseres Hauses haben 500,00 Euro und eine PS-Los- Sparerin hat 5.000,00 Euro gewonnen. Da ist natürlich bei den Gewinnern die Freude groß, wenn der Anruf über den Gewinn von einem Sparkassenmitarbeiter kommt. Auch Sie können mit dem Erwerb eines PS-Loses der Stadtsparkasse auf das große Glück warten. Mit 5,00 Euro im Monat sind Sie dabei. 4,00 Euro je Los können Sie sparen und attraktiv anlegen und mit 1,00 Euro nehmen Sie an der monatlichen Verlosung teil.

Alle Gewinne werden automatisch auf Ihrem Wunschkonto gutgeschrieben. Setzen Sie auf Ihr Glück und auf die große Chance bei der Verlosung vieler Geldgewinne. Kleiner Einsatz – große Gewinnchancen. Kommen Sie einfach in der Sparkasse vorbei und investieren auch Sie in Ihr Glück und gewinnen Sie jeden Monat bis zu 250.000 Euro.

Übrigens: 25 Cent pro 1,00 Euro Loseinsatz kommen Bad Honnefer Vereinen und Institutionen über den PS-Zweckertrag zu Gute. |eb

Der Kinderzug in Selef

Februar 25, 2011

Start: Am Montag an der Schule Selhof 13:11 Uhr, Menzenberger Str., Karl-Simrock- Str., Brunnenstr., Selhofer Str., Schulstr., Karlstr., Menzenberger Str. Auflösung an der Schule. Nach dem Zug Kamelleschlacht auf dem Schulhof. Dieser Zugweg wird eingeschlagen, da sich das Siebengebirgsdreigestirn und weitere Zugteilnehmer mit großen Zugmaschinen angekündigt haben. Die große Selhofer Karnevalsgesellschaft bittet um Anmeldung zum Zug unter Telefon 02224 900690 bei Reinhard Müller. |eb

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