Die Fakten zum drohenden Verkehrschaos
Juni 27, 2011
BAUARBEITEN: Mit den Sommerferien werden wichtige Honnefer Straßen gesperrt oder zu Einbahnstraßen


Wir hatten bereits darüber berichtet, jetzt ist es amtlich: Mit Beginn der Sommerferien werden Verkehrshauptschlagadern der Stadt gesperrt oder verknappt. Sie kommt trocken daher, die Mitteilung der Verwaltung zur Verkehrsregelung im Zuge der Kanalsanierungsarbeiten in der Menzenberger Straße. Zum Sachstand: Entsprechend der Entwurfs- und Ausführungsplanung des beauftragten Ingenieurbüros ist die Maßnahme in folgende fünf Bauabschnitte aufgeteilt:
1. Bauabschnitt
(Einmündungsbereich Bahnhofstraße, ca. 4 Wochen).
Innerhalb dieses Bauabschnitts wird ein Schachtbauwerk im Einmündungsbereich der Bahnhofstraße gebaut. Da hierfür eine Vollsperrung erforderlich ist, muss der Verkehr über die Straße Am Wolfshof geleitet werden.
2. Bauabschnitt
(linksseitige Menzenberger Straße von Bahnhofstraße bis vor Theodor- Waechter-Straße, ca. 3 Monate).
Auf Grund der zu geringen verbleibenden Fahrbahnbreite ist eine Verkehrsführung nur als Einbahnstraßenregelung möglich. Zur Vermeidung von Rückstaus bis auf die B 42, wurde die Einbahnstraßenregelung in Richtung Innenstadt favorisiert. Von daher muss die andere Fahrtrichtung über die Straße Am Wolfshof und Bahnhofstraße geleitet werden. Damit nicht zu viele Parkmöglichkeiten wegfallen, wird die Straße Am Wolfshof ebenfalls als Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Bahnhofstraße ausgewiesen. Des Weiteren wird für die Straße Am Wolfshof ein Verbot für LKW über 3,5 t (Linienverkehr frei) sowie die Führung des Schwerlastverkehrs über 3,5 t über die Linzer Straße nach Rheinbreitbach/B 42 mittels entsprechender Umleitungsbeschilderung angeordnet. Ferner wird die Bahnhofstraße als sogenannte‚“unechte“ Einbahnstraße in Fahrtrichtung Menzenberger Straße ausgewiesen. Dies soll durch die Errichtung von zwei bis drei Verbotszeichen im Einmündungsbereich der Bahnhofstraße erreicht werden. Der Linienverkehr ist hierbei ausgenommen.
3. Bauabschnitt
(Menzenberger Straße im Einmündungsbereich Theodor-Waechter Straße, ca. 4 Wochen).
Hier findet ein baulicher Wechsel der Kanalführung von der linken in die rechte Fahrbahnhälfte statt. Bei oberirdischer Bauweise hätte der Verkehr teilweise über die Theodor-Waechter-Straße geleitet werden müssen. Um dies zu vermeiden, wurde eine alternative Bauweise (unterirdisch/Pressung) gewählt, weshalb die Verkehrs führung wie im 2. Bauabschnitt erfolgen wird.
4. Bauabschnitt
(rechtsseitige Menzenberger Straße von Theodor-Waechter-Straße bis Linzer Straße, ca. 2 Monate).
Sobald die Benutzung der rechten Fahrspur auf Grund des Baufortschritts nicht mehr möglich ist, muss der Verkehr über die linke Fahrspur geführt werden. Hierbei wird der Rechtsabbieger in die Linzer Straße links an dem Fahrbahnteiler vorbei geführt und der Linksabbieger über die Rechtsabbiegespur (aus Fahrrichtung Innenstadt) geleitet.
Als weitere verkehrliche Maßnahmen sind im Bereich des Verkehrsknotens Linzer Straße/ Menzenberger Straße der Einsatz einer Ersatz-Signalanlage, die Verlegung der Markierungen auf der Linzer Straße für den Geradeaus- und Linksabbiegerverkehr aus Fahrtrichtung Innenstadt (einschl. Führung der Fußgänger) sowie ferner die Zulassung des Linksabbiegens von der Linzer Straße in die Straße Am Wolfshof vorgesehen.
5. Bauabschnitt
(Menzenberger Straße oberhalb der Kreuzung Linzer Straße, ca. 2 Monate).
Für diesen Bauabschnitt ist eine Vollsperrung der Menzenberger Straße erforderlich. Der Verkehr in bzw. aus Fahrtrichtung Selhof wird über die Karlstraße umgeleitet.
bösARTig
Juni 27, 2011
Meine sehr verehrten Damen und Herren, vor gefühlten 100 Jahren wurde die erste Sendung von Wetten dass…? ausgestrahlt, am vergangenen Samstag zum letzten Mal, und das ist sehr schade. Warum? Wetten dass…? hat mein halbes Leben begleitet, ich habe mit meinen Eltern die Sendung angeschaut und viel später mit meinen Kindern. Und es hat generationsübergreifend eigentlich immer Spaß gemacht. Vorbei? Gut, alles geht vorbei: Frankenfeld, Kulenkampff, Carrell und viele andere haben wir quasi schon überlebt. Was wollte ich eigentlich sagen? Richtig: Der zweite Kreisel im Honnefer Süden ist nun fast fertig aber die Straße nach Rheinbreitbach führt ungeteert ins nirgendwo. Weil: Rheinbreitbach hat noch kein Geld, um das Projekt zu Ende zu bringen. Wird das eine Kreiselbauruine? Und es ist Sommer. So nennt sich die aktuelle Jahreszeit, die in diesem Jahr bereits im vergangenen April stattgefunden hat. Sei es drum, Fachleute sagen, wenn die Kirmes in die Stadt kommt, dann weint der Himmel immer völlig hemmungslos. Ich meine: Nicht nur der Himmel! Und: Auch wenn das nicht so wirklich öffentlich bekannt gemacht wurde, die Honnefer St. Sebastianus Schützen feiern ihr Schützenfest wieder auf dem hauseigenen „Siegfried-Westhoven-Schützenplatz“. Ohne Präsident. Denn der kürzlich für dieses Amt gewählte Dietmar Bonsch ist kurz nach seiner Wahl wieder zurück getreten. Angeblich fand er zu wenig Rückhalt bei den Vereinsmitgliedern. So dümpelt das ehemals so stolze Honnefer St. Sebastianus Schützenwesen heimlich, still und leise vor sich hin. Und jetzt auch noch ohne Kapitän. Jürgen Behr, Vizepräsident und Schützenkaiser, wird bis zur Vorstandssitzung die Führungsrolle im Verein übernehmen. Lieber Jürgen: Viel Erfolg dabei! Wir fassen zusammen: Am verlängerten, kommenden Wochenende erfreuen wir uns an einer Kirmes in der Innenstadt ohne Schützenfest. Am Samstag ab 15 Uhr findet ganz nebenbei eine Premiere statt: Das „Spiel an der Grenze“, ein Sommer-Familienfest am Commundo Tagungshotel. Veranstaltet wird das Fest vom Orts- und Verschönerungsverein Selhof mit Unterstützung der KJG Selhof und des Commundo-Tagungshotels. Rhöndorfer Bürger können jetzt noch knapp eine Woche vor der eigenen Haustür einkaufen gehen. Am 30. Juni schließt dort der Frischemarkt. Herzlichen Glückwunsch dafür, an die mitunter geniale Honnefer Politik. Ob der seit Jahren herauf beschworenen, drohenden Konkurrenz im Businesspark mit einem Vollversorger, haben die Inhaber des netten, beschaulichen Frische-Marktes das Handtuch geworfen. Ich glaube, das sagt man so. Zum Thema Vollversorger: Neulich habe ich ja mit den Honnefer Junge m.V. zusammen gesessen, und bei dem Thema geplante Vollversorger in der heutigen Post und im Businesspark überkam allen Beteiligten ein sanftes Lächeln: Das werde wir in unserem Leben nicht mehr mitbekommen, hieß es unisono. In der kommenden Ausgabe befassen wir uns mit dem Schicksal der Honnefer Jugend. Soviel vorab: Jugendliche in Bad Honnef treffen sich überwiegend in ihrer Freizeit mit Freunden, gehen in einen Sportverein, sie verbringen viel Zeit Zuhause, aber sie nehmen seltener die Angebote der Honnefer Jugendarbeit an. Warum? Ein schönes Wochenende allerseits…Horrido…
„Bad Honnef war ein Glücksfall“
Juni 24, 2011
JUBILÄUM: 25 Jahre Intersport Axel Schmidt. Vom Torjäger zum Geschäftsmann
Er hatte zwei Visionen, damals, als Jugendlicher: „Ich möchte einmal in der 1.Fußballbundesliga spielen. Und: Ich möchte danach ein Sportfachgeschäft betreiben“. Visionen oder Träume, manchmal gehen sie in Erfüllung. Axel Schmidt (Foto) spielte 1983 für den HFV in der Oberliga und schoss dort für seinen Verein 20 Tore. Mit diesem Erfolg schaffte er den Sprung in die erträumte 1.Bundesliga. Mit Bayer Uerdingen wurde er 1985 sogar Deutscher Pokalsieger. Danach spielte er noch eine Saison beim MSV Duisburg, bevor gesundheitliche Probleme seine Sportlerkarriere beendeten. „Im Nachherein gesehen, war das für mich ein Glücksfall,“ sagt der sportbegeisterte Schmidt heute. Denn: Durch gute Kontakte zu den damals sehr einflussreichen Geschäftsleuten Fritz Jass und Willi Meusch konnte er sich seinen zweiten Traum erfüllen. Er übernahm 1986 das alteingesessene Sportfachgeschäft Schmitter in der Hauptstraße, Ecke Linzer Straße mit 80 Quadratmeter Verkaufsfläche. Danach vergrößerte er sich in der Hauptstraße 58 auf 140 Quadratmeter. Heute hat Schmidt mit 600 Quadratmetern, im ehemaligen Modehaus Pool am Marktplatz, die größte Verkaufsfläche in der gesamten Innenstadt. „Bad Honnef ist eine aktive Sportstadt in allen Disziplinen vom Breitensport bis zum Spitzensport“. Entsprechend breit gefächert ist sein Intersport- Sortiment. „Ich habe allein 2.000 Paar Schuhe im Angebot. Die Bereiche Running und Outdoor sind in den vergangenen Jahren enorm gewachsen“. Und im Gegensatz zum bundesweiten Trend sei in Bad Honnef auch die Tenniswelt noch in Ordnung. Dazu kommen die Bereiche Fußball und Basketball. Ein Glücksfall für Schmidt. Und: Die INTERSPORT Deutschland eG mit Stammsitz in Heilbronn ist die größte mittelständische Verbundgruppe im deutschen und europäischen Sportfachhandel. In ihr sind in Deutschland zur Zeit über 1.000 Mitglieder zusammengeschlossen, die mehr als 1.400 Fachgeschäfte betreiben. Ein Glücksfall für Bad Honnef.
„Be happy, be rheinisch“
Juni 24, 2011
KUNST: Alfred Kreutzberg-Ausstellung in der Stadtsparkasse


In Anwesenheit des Künstlers eröffnete Direktor Hellmuth Buhr am vergangenen Dienstag die Ausstellung ‚Be happy, be rheinisch“ in der Stadtsparkasse Bad Honnef in der Hauptstraße. Es werden Bilder des Kölner Doms, des Siebengebirges, Blumen und Fische des Rheins gezeigt. Auch sind ungewöhnliche Exponate auf Vliestapete dabei, die auf einem Bügel vorgestellt werden. „Die Ausstellung bietet dem Betrachter die Möglichkeit, sich den Werken des außergewöhnlichen Künstlers zu nähern und sich den nicht immer einfachen, jedoch ungemein ausdrucksstarken und lebendigen Werken zu stellen. Lassen Sie sich von der Kraft und Zuversicht der Bilder inspirieren“, so Buhr. Alfred Karl Maria Kreutzberg kommentierte seine Bilder dem interessierten Publikum. In seiner erfrischenden, fröhlichen Art erzählte er die Geschichten zu den Bildern. Seine starken Farben und Strukturen verleiten förmlich zum Berühren und Fühlen der Bilder. Kreutzberg, 1947 in Markbreit in Unterfranken geboren, studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und München und hat seine Zuneigung zur Kunst schon in frühester Kindheit entdeckt. Seit seinem 5. Lebensjahr malt, kritzelt und gestaltet er. Der heute in Bad Honnef lebende, selbständige Rechtsanwalt ist ein vielseitiger Künstler. Neben der Malerei betätigt er sich auch als Autor. In seiner gesamten Schaffensperiode hat er einen ganz persönlichen unverwechselbaren Stil entwickelt. Die Ausstellung läuft vom 22. Juni bis 8. Juli 2011 während der Öffnungszeiten.
Naivität und Untätigkeit in Perfektion
Juni 24, 2011
FALL ANNA: Jugendamtsmitarbeiterin hat keine Kindeswohlgefährdung gesehen
Kopfschütteln, Entsetzen und sogar aufkommende Wut waren die Reaktion vieler Prozessbeobachter am vergangenen Montag auf die Zeugenaussage einer 43-jährigen Sozialpädagogin vor der 4. Großen Kammer des Bonner Landgerichts, die seinerzeit als Fachkraft in dem Bereich Kinderpflegedienst des Jugendamtes Königswinter für Anna zuständig war. Zu Beginn war schon auffallend, dass die Zeugin nicht wie sonst üblich durch den Zuschauereingang den Saal betrat, sondern abgeschirmt durch die Tür hereinkam, durch die sonst nur die Angeklagten hereingeführt werden. Ebenso erstaunt war man im Verlauf der Befragung darüber, dass die Zeugin während ihrer Befragung immer wieder aus einer Kopie ihrer eigenen Beschuldigtenvernehmung zitierte, die sie auf Nachfrage eines Verteidigers der Angeklagten hin von der Kripo erhalten haben wollte. Dieses ist eigentlich unüblich und es stellt sich für den Beobachter die Frage der Zulässigkeit eines solchen Verhaltens und dem Wert ihrer Aussage. „Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, dass ich da irgendetwas hätte kritisch nachprüfen sollen.“ Dieser sinngemäße Satz war symptomatisch für das gesamte Verhalten der Zeugin und für die Frage, ob und wie sie den vielen Hinweisen nachgegangen sei, die auf eine Kindeswohlgefährdung hingedeutet hätten. Sie räumte ein, im Vorfeld der Unterbringung weder bei dem Siegburger Kinderheim, in dem Anna bis dahin untergebracht war, noch beim ortsansässigen Jugendamt Bad Honnef, Auskünfte eingeholt zu haben. Ihr seien zu diesem Zeitpunkt auch keine Probleme mit anderen Tagespflegekindern bekannt gewesen. Auch die Hinweise von anderen, wie z.B. des Schulrektors oder sogar der Polizei, „bügelt sie butterweich“ dahingehend ab, dass die Familie und Anna schließlich von einer Psychologin und später noch von einem weiteren Sozialarbeiter zusätzlich gut betreut wurden. „Ich habe keine Kindeswohlgefährdung gesehen“ und war immer überzeugt, „dass sich die Pflegemutter trotz aller Probleme sehr liebevoll und engagiert um Anna gekümmert hat. Zwei Mal sei sie in all den Monaten mit Anna alleine gewesen und zwei Mal wäre sie in Annas Zimmer gewesen. Von Januar 2010 an habe es aber keinen Besuch mehr gegeben. Und sie verschweigt auch nicht die ihr vorgeworfene Manipulation von Annas Akte. Auf eine angebliche Anweisung ihres Vorgesetzten, Ex-Jugendamtleiter K. Plate, habe sie diese „durchgehen“ müssen. In einer Kurzschluss- Reaktion habe sie dann wichtige Daten aus Annas Fallakte von der „Verfahrensakte“ in die „Beraterakte“ verlegt und wichtige Vermerke dann in den Schredder zur Vernichtung gesteckt. Die Zeugin führt aus, die Akten am 23.7.2010 zum „Durchgehen“ mit nach Hause genommen zu haben. Erstaunlicherweise kann sie sich aber nicht mehr daran erinnern, was am selbigen Tag zwischen ihr, Jugendamtsleiter Klaus Plate, Rechtsexperte Holger Jung und Bürgermeister Peter Wirtz in dessen Büro besprochen wurde. Ebenso fragwürdig ist auch der von ihr geäußerte Eindruck, Jugendamtsleiter Klaus Plate sei Tage später ärgerlich darüber gewesen, dass Rechtsexperte Holger Jung über die „Beraterakte“ Bescheid wusste. Sollte diese ein Geheimnis bleiben? Wenn ja – warum? Da stellt sich dem aufmerksamen Beobachter im Fall Anna doch die Frage, was es mit einer – mittlerweile von der Internetplattform verschwundenen – 1. Pressemitteilung der Stadt Königswinter auf sich hat, in der schon am 23.7.2010 u.a. stand: „Die Stadt Königswinter wird darüber hinaus selbstverständlich die Ermittlungsbehörden von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft bei diesem ungeklärten Todesfall im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen“. Sieht so eine Unterstützung aus? Hätten die Akten zu diesem Zeitpunkt nicht schon gesichert werden müssen anstatt eine Anweisung zum „Durchgehen“ zu geben? In einer Pressemittteilung vom 12.2.2011, ein halbes Jahr später, heißt es dann aber: „Nachdem am 24.7.2010 erste Vermutungen vorlagen, dass es sich möglicherweise um ein Gewaltverbrechen handelt, traf sich der Bürgermeister am Morgen des 25.7.2010 mit Mitarbeitern des Jugendamtes. Dort wurde alles in die Wege geleitet, um den Fall lückenlos aufzuklären und die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen zu unterstützen.“ Zu der erwarteten Zeugenaussage des Ex-Jugendamtsleiter Klaus Plate kam es dann am Dienstag wieder nicht, weil der Fortsetzungstermin wegen des Gesundheitszustandes der angeklagten Pflegemutter gar nicht erst aufgerufen wurde. Zur Sache ausgesagt hätte Plate sowieso nicht, da ihm aufgrund der am Tag zuvor getätigten Aussage der Jugendamtsmitarbeiterin von seiner Anwältin empfohlen wurde, keine Fragen mehr zu beantworten. Die Verhandlung soll nun am 4. Juli 2011 fortgesetzt werden.
Harald Hallerbach
Neuer Präsident bei den Lions
Juni 24, 2011
WECHSEL: Michael Holmer Gerdes übergibt „die Glocke“ an Dr. Elmar Witten
Am vergangenen Dienstag fand auf der Terrasse des Avendi Hotel die alljährliche Präsidentenübergabe des Lions Club Bad Honnef statt. Der scheidende Präsident Michael Holmer Gerdes hat die Amtsgeschäfte des Lions Club in einer Feierstunde an seinen Nachfolger Dr. Elmar Witten übergeben. Die internationale Satzung der Lions schreibt vor, dass ein Präsident für jeweils ein Jahr gewählt wird. Das bedeutet für den Honnefer Lions Club, dass zum 12. Mal der Präsideten- Staffelstab weiter gegeben wird. „Der scheidende Präsident, vielen auch als Direktor des Seminaris Kongressparks in Bad Honnef bekannt, hatte nach 2005 zum zweiten Mal dieses verantwortungsvolle Amt inne. Gemäß Reglement wird die Kontinuität im Vorstand dadurch gewährleistet, dass ein Präsident als 2. Vizepräsident, Vizepräsident und als Pastpräsident somit mindestens vier Jahre im Vorstand des Clubs mitarbeitet. Wegen eines unerwarteten personellen Wechsels im vergangenen Jahr, war Gerdes kurzfristig außerhalb der Reihenfolge eingesprungen, so dass er diese Vorlaufzeit nicht hatte. Mit der Routine aus seiner ersten Präsidentschaft, hohem persönlichem Engagement und den Erfahrungen als Hotelchef hat er es geschafft, in seinem Präsidentenjahr den Club mit Bravour zu leiten und in seiner 13jährigen Geschichte wieder ein Stück nach vorne zu bringen“, so Pressesprecher Kuno Höhmann. Professionel seien im abgelaufenen Lions-Jahr (1.7.2010 – 30.6.2011) die Clubabende mit Vorträgen von Staatssekretär a.D. Manfred Speck „20 Jahre Deutsche Einheit“, Dr. Axel Wöst „Von der Wurzel bis zur Krone“, Martin Brinsa „Gute medizinische Versorgung für jedermann in einer alternden Gesellschaft – Möglichkeit oder Utopie?“, Oliver Bremm „Das Siebengebirge und seine Herausforderungen“ und Helmut Buhr „Das Europäische Bankensystem unter besonderer Würdigung der Sparkassen in Deutschland und deren Aufgaben“ organisiert worden. Einen vorläufigen Höhepunkt erlebten die Lions zu ihrer Weihnachtsfeier mit einer beeindruckenden Licht- und Musikschau. „Sein Meisterstück lieferte Gerdes jedoch mit dem Konzert der Bigband des Polizeiorchesters von Nordrhein-Westfalen ab. Im ausverkauften Kursaal erlebten die Gäste einen musikalischen Leckerbissen der besonderen Art. Der mehrere tausend Euro schwere Reinerlös der Veranstaltung wird in den nächsten Tagen an den Förderverein „Tintenkläcks“ der Selhofer Grundschule St. Martinus für den Neubau eines Bewegungsraumes übergeben“, so Höhmann. Der neue Präsident Dr. Elmar Witten, Jahrgang 1968, lebt seit elf Jahren mit seiner sechsköpfigen Familie in Bad Honnef. Der promovierte Volkswirt leitet als Geschäftsführer den Industrieverband verstärkter Kunststoffe in Frankfurt. Seit 2008 ist Witten Mitglied im Lions Club. Im Übrigen engagiert er sich als Jugendwart des Wassersportverein Honnef. |eb
Brunneneinweihung am Rathaus
Juni 24, 2011


Wir haben in der vergangenen HWZ ausführlich darüber berichtet: Helmut und Margret Kloss (neben Bürgermeisterin Wally Feiden) hatten die Anschubfinanzierung übernommen, damit der vor knapp 30 Jahren geplante Brunnen am Rathaus endlich fertig gestellt werden kann. Vergangenen Samstag konnte Werner Osterbrink, Vorstand des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur, vor einer illustren Gästeschar Vollzug melden: Das Wasser rann ab 11.30 Uhr über den polierten Granitblock.
Eine Region zieht positive Bilanz
Juni 24, 2011
UMZUG: 20 Jahre Bonn-Rhein-Sieg-Kreis – Berlin
Am 20. Juni 1991 traf der Deutsche Bundestag im Bonner Wasserwerk die Entscheidung, seinen Sitz und den Kernbereich der Regierungsfunktionen nach Berlin zu verlagern. Diese historische und für die Region bedeutungsvolle Entscheidung nehmen die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler zum Anlass, die letzten 20 Jahre Revue passieren zu lassen und Perspektiven für die nächsten 20 Jahre zu eröffnen. Einig sind sich Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch sowie die Landräte Frithjof Kühn und Dr. Jürgen Pföhler darin, dass sich die Bundesstadt Bonn gemeinsam mit den Regionen den ihnen zugesprochenen Aufgaben gestellt und diese zum Wohle der Region, der Bundesrepublik Deutschland, aber auch international, umgesetzt haben. Hierbei galt das besondere Augenmerk der miteinander verzahnten fünf Standortfaktoren Wissenschaft, Wirtschaft, Internationales, Kultur und Bonn als Bundesstadt. „Bonn und die Region haben den durch die Entscheidung des 20. Juni 1991 notwendig gewordenen Wandel erfolgreich gemeistert und ihn als Chance begriffen, für unser Land neue Aufgaben zu übernehmen“, so Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. „Das Kapital, das mit vereinten Kräften hier aufgebaut wurde, sichert Deutschland vor allem im Hinblick auf die Funktion als Diskursort der Vereinten Nationen für die globalen Zukunftsfragen Klima, Ernährung, Umwelt und Bildung einen guten Platz in der Welt“, gibt er ein Signal für die Zukunft. „Auf das bisher Erreichte können wir als Region stolz sein“, resümiert Landrat Frithjof Kühn in seinem Grußwort. „Ich gebe jedoch eindringlich zu bedenken, dass die Verantwortung des Deutschen Bundestages nicht mit dem Berlin-Bonn-Gesetz endet. Regionale Strukturpolitik braucht Verlässlichkeit und Kontinuität, dann wird es der Region auch möglich sein, die großen – bereits vorhandenen - Potenziale, die u.a. im Bereich der Wissenschaft und Bildung, der Umwelt und der internationalen Zusammenarbeit liegen, weiter auszubauen.“ |eb
Bad Honnefer Bilderbogen
Juni 24, 2011
Der Fotowettbewerb der Bad Honnef AG und der Stadtsparkasse für den Bildkalender 2012 läuft. Auch in diesem Jahr suchen die beiden Bad Honnefer Unternehmen wieder die schönsten Fotos für den kommenden Bildkalender 2012. Beim geplanten Kalender 2012 wurde das Motto bewusst allgemeiner gehalten, um möglichst viele ambitionierte Hobby-Fotografen anzusprechen. Dabei ist von den Ausrichtern gewünscht, dass möglichst aktuelle Aufnahmen von Bad Honnef und Umgebung eingereicht werden. Sicherlich gibt es, wie in den letzten Jahren, genug begeisterte Fotografen, die sich dieser Aufgabenstellung annehmen. Für die Gewinner werden wieder attraktive Preise ausgesetzt: 12 x gibt es 250 Euro zu gewinnen und darüber hinaus werden die Titelblattaufnahmen und drei bis vier besonders schöne Motive, die nicht den Weg auf ein Monatsblatt gefunden haben, mit 100 Euro belohnt. Ferner erhalten noch weitere 20 Teilnehmer attraktive „Trostpreise“. Einsendeschluss ist der 25. September 2011. Einsendung per Post oder persönliche Abgabe bei der Bad Honnef AG z.H. Herrn Detlev Mai im Kundenzentrum „energie am markt“, Kirchstraße 2 (Fußgängerzone), 53604 Bad Honnef, oder bei der Stadtsparkasse Bad Honnef, z.H. Herrn Harald Schmeling, Hauptstraße 34, 53604 Bad Honnef. |eb
Grüner Sommer 2011 – Flower Power
Juni 24, 2011


Das Sommerfest 2011 der Internationalen Hochschule Bad Honnef · Bonn (IUBH) ist vergangenen Freitag von Bürgermeisterin Wally Feiden, und dem Rektor der IUBH, Prof. Dr. Kurt Jeschke (1. Foto l.), eröffnet worden. Studierende des dritten Semesters Event Management der Internationalen Hochschule Bad Honnef · Bonn organisieren bereits zum dritten Mal das Hochschulsommerfest.
Neu ist in diesem Jahr das gleichzeitige Stattfinden des Open Campus Days am Freitag, an welchem sich Studieninteressierte auf der Fachbereichsmesse und in Gesprächen mit Studierenden und Professoren über die angebotenen Studiengänge informieren können. Aus Sicht des Rektors Prof. Dr. Kurt Jeschke: „Eine gelungene Mischung, da sich Interessenten und Besucher vor Ort ein Bild vom integrierten Bildungscampus und der praktischen Umsetzung der jeweils relevanten Kursinhalte machen können“. Feiden hob die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und IUBH hervor. „Bad Honnef ist stolz auf seine Hochschule und die Hochschule ist gerne in Bad Honnef“, so Feiden und lud alle Anwesenden von Außerhalb ein, sich von der Attraktivität des Standortes zu überzeugen.
Unter dem Motto „Grüner Sommer 2011 – Flower Power“ wurde bis einschließlich Sonntag einiges auf dem Campus der Hochschule geboten. Neben einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein ist auch in diesem Jahr wieder ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt worden. Ein vielfältiges Kinderprogramm sowie verschiedene Live Bands sorgen dabei für Spaß und Unterhaltung. |eb



