Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Die Fakten zum drohenden Verkehrschaos

Juni 27, 2011

BAUARBEITEN: Mit den Sommerferien werden wichtige Honnefer Straßen gesperrt oder zu Einbahnstraßen

Vollsperrung: Menzenberger StraßeVollsperrung: BahnhofstraßeEinbahnstraße: Am WolfshofWir hatten bereits darüber berichtet, jetzt ist es amtlich: Mit Beginn der Sommerferien werden Verkehrshauptschlagadern der Stadt gesperrt oder verknappt. Sie kommt trocken daher, die Mitteilung der Verwaltung zur Verkehrsregelung im Zuge der Kanalsanierungsarbeiten in der Menzenberger Straße. Zum Sachstand: Entsprechend der Entwurfs- und Ausführungsplanung des beauftragten Ingenieurbüros ist die Maßnahme in folgende fünf Bauabschnitte aufgeteilt:

1. Bauabschnitt
(Einmündungsbereich Bahnhofstraße, ca. 4 Wochen).

Innerhalb dieses Bauabschnitts wird ein Schachtbauwerk im Einmündungsbereich der Bahnhofstraße gebaut. Da hierfür eine Vollsperrung erforderlich ist, muss der Verkehr über die Straße Am Wolfshof geleitet werden.

2. Bauabschnitt
(linksseitige Menzenberger Straße von Bahnhofstraße bis vor Theodor- Waechter-Straße, ca. 3 Monate).

Auf Grund der zu geringen verbleibenden Fahrbahnbreite ist eine Verkehrsführung nur als Einbahnstraßenregelung möglich. Zur Vermeidung von Rückstaus bis auf die B 42, wurde die Einbahnstraßenregelung in Richtung Innenstadt favorisiert. Von daher muss die andere Fahrtrichtung über die Straße Am Wolfshof und Bahnhofstraße geleitet werden. Damit nicht zu viele Parkmöglichkeiten wegfallen, wird die Straße Am Wolfshof ebenfalls als Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung Bahnhofstraße ausgewiesen. Des Weiteren wird für die Straße Am Wolfshof ein Verbot für LKW über 3,5 t (Linienverkehr frei) sowie die Führung des Schwerlastverkehrs über 3,5 t über die Linzer Straße nach Rheinbreitbach/B 42 mittels entsprechender Umleitungsbeschilderung angeordnet. Ferner wird die Bahnhofstraße als sogenannte‚“unechte“ Einbahnstraße in Fahrtrichtung Menzenberger Straße ausgewiesen. Dies soll durch die Errichtung von zwei bis drei Verbotszeichen im Einmündungsbereich der Bahnhofstraße erreicht werden. Der Linienverkehr ist hierbei ausgenommen.

3. Bauabschnitt
(Menzenberger Straße im Einmündungsbereich Theodor-Waechter Straße, ca. 4 Wochen).

Hier findet ein baulicher Wechsel der Kanalführung von der linken in die rechte Fahrbahnhälfte statt. Bei oberirdischer Bauweise hätte der Verkehr teilweise über die Theodor-Waechter-Straße geleitet werden müssen. Um dies zu vermeiden, wurde eine alternative Bauweise (unterirdisch/Pressung) gewählt, weshalb die Verkehrs führung wie im 2. Bauabschnitt erfolgen wird.

4. Bauabschnitt
(rechtsseitige Menzenberger Straße von Theodor-Waechter-Straße bis Linzer Straße, ca. 2 Monate).

Sobald die Benutzung der rechten Fahrspur auf Grund des Baufortschritts nicht mehr möglich ist, muss der Verkehr über die linke Fahrspur geführt werden. Hierbei wird der Rechtsabbieger in die Linzer Straße links an dem Fahrbahnteiler vorbei geführt und der Linksabbieger über die Rechtsabbiegespur (aus Fahrrichtung Innenstadt) geleitet.

Als weitere verkehrliche Maßnahmen sind im Bereich des Verkehrsknotens Linzer Straße/ Menzenberger Straße der Einsatz einer Ersatz-Signalanlage, die Verlegung der Markierungen auf der Linzer Straße für den Geradeaus- und Linksabbiegerverkehr aus Fahrtrichtung Innenstadt (einschl. Führung der Fußgänger) sowie ferner die Zulassung des Linksabbiegens von der Linzer Straße in die Straße Am Wolfshof vorgesehen.

5. Bauabschnitt
(Menzenberger Straße oberhalb der Kreuzung Linzer Straße, ca. 2 Monate).

Für diesen Bauabschnitt ist eine Vollsperrung der Menzenberger Straße erforderlich. Der Verkehr in bzw. aus Fahrtrichtung Selhof wird über die Karlstraße umgeleitet.

bösARTig

Juni 27, 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, vor gefühlten 100 Jahren wurde die erste Sendung von Wetten dass…? ausgestrahlt, am vergangenen Samstag zum letzten Mal, und das ist sehr schade. Warum? Wetten dass…? hat mein halbes Leben begleitet, ich habe mit meinen Eltern die Sendung angeschaut und viel später mit meinen Kindern. Und es hat generationsübergreifend eigentlich immer Spaß gemacht. Vorbei? Gut, alles geht vorbei: Frankenfeld, Kulenkampff, Carrell und viele andere haben wir quasi schon überlebt. Was wollte ich eigentlich sagen? Richtig: Der zweite Kreisel im Honnefer Süden ist nun fast fertig aber die Straße nach Rheinbreitbach führt ungeteert ins nirgendwo. Weil: Rheinbreitbach hat noch kein Geld, um das Projekt zu Ende zu bringen. Wird das eine Kreiselbauruine? Und es ist Sommer. So nennt sich die aktuelle Jahreszeit, die in diesem Jahr bereits im vergangenen April stattgefunden hat. Sei es drum, Fachleute sagen, wenn die Kirmes in die Stadt kommt, dann weint der Himmel immer völlig hemmungslos. Ich meine: Nicht nur der Himmel! Und: Auch wenn das nicht so wirklich öffentlich bekannt gemacht wurde, die Honnefer St. Sebastianus Schützen feiern ihr Schützenfest wieder auf dem hauseigenen „Siegfried-Westhoven-Schützenplatz“. Ohne Präsident. Denn der kürzlich für dieses Amt gewählte Dietmar Bonsch ist kurz nach seiner Wahl wieder zurück getreten. Angeblich fand er zu wenig Rückhalt bei den Vereinsmitgliedern. So dümpelt das ehemals so stolze Honnefer St. Sebastianus Schützenwesen heimlich, still und leise vor sich hin. Und jetzt auch noch ohne Kapitän. Jürgen Behr, Vizepräsident und Schützenkaiser, wird bis zur Vorstandssitzung die Führungsrolle im Verein übernehmen. Lieber Jürgen: Viel Erfolg dabei! Wir fassen zusammen: Am verlängerten, kommenden Wochenende erfreuen wir uns an einer Kirmes in der Innenstadt ohne Schützenfest. Am Samstag ab 15 Uhr findet ganz nebenbei eine Premiere statt: Das „Spiel an der Grenze“, ein Sommer-Familienfest am Commundo Tagungshotel. Veranstaltet wird das Fest vom Orts- und Verschönerungsverein Selhof mit Unterstützung der KJG Selhof und des Commundo-Tagungshotels. Rhöndorfer Bürger können jetzt noch knapp eine Woche vor der eigenen Haustür einkaufen gehen. Am 30. Juni schließt dort der Frischemarkt. Herzlichen Glückwunsch dafür, an die mitunter geniale Honnefer Politik. Ob der seit Jahren herauf beschworenen, drohenden Konkurrenz im Businesspark mit einem Vollversorger, haben die Inhaber des netten, beschaulichen Frische-Marktes das Handtuch geworfen. Ich glaube, das sagt man so. Zum Thema Vollversorger: Neulich habe ich ja mit den Honnefer Junge m.V. zusammen gesessen, und bei dem Thema geplante Vollversorger in der heutigen Post und im Businesspark überkam allen Beteiligten ein sanftes Lächeln: Das werde wir in unserem Leben nicht mehr mitbekommen, hieß es unisono. In der kommenden Ausgabe befassen wir uns mit dem Schicksal der Honnefer Jugend. Soviel vorab: Jugendliche in Bad Honnef treffen sich überwiegend in ihrer Freizeit mit Freunden, gehen in einen Sportverein, sie verbringen viel Zeit Zuhause, aber sie nehmen seltener die Angebote der Honnefer Jugendarbeit an. Warum? Ein schönes Wochenende allerseits…Horrido…