Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Kolpingsfamilie in den WDR-Studios

Juli 29, 2011

Kolpingsfamilie in den WDR-StudiosVergangene Woche traf sich die Kolpingsfamilie am Bahnhof, um mit dem Zug nach Köln zu fahren. Am Dom vorbei ging es zum Besucherzentrum des WDR, um an einer Studioführung teilzunehmen. Zum Einstieg wurde ein Präsentationsfilm über den Werdegang des WDR vorgeführt. Gegründet wurde der Westdeutsche Rundfunk 1924. Er war zuerst wirtschaftlich und wurde in der Weimarer Republik immer stärker vom Staat abhängig. In der Nazizeit wurde er zu Propagandazwecken missbraucht und das, so hatte man sich versprochen, sollte nie mehr passieren. Ein Rundfunk, der ohne staatlichen Einfluss, durch die Gesellschaft finanziert und folglich auch kontrolliert wird, war die Lösung. So konnte man Informationsfreiheit und Meinungsvielfalt sichern. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist sozusagen ein Erbe der alliierten Besatzungsmächte. Der WDR entstand aus dem NWDR und wurde in den 50er Jahren getrennt in NDR und WDR. Man kann ca. 16 km durch die Gebäude laufen. Der WDR Deutschland ist der größte Sender mit den meisten Studios weltweit, und ist auch die einzige Sendeanstalt die in der Stadtmitte liegt. Die Führung ging durch die verschiedensten Gebäude, die alle miteinander verbunden sind durch Übergänge über Straßen. Zum Schluss wurde das Studio besichtigt, in dem die Sendung „Hart aber fair“ entsteht. Allen teilnehmenden imponierten die Massen an Beleuchtungsscheinwerfer, die an der Decke hingen. Der Studio-Führer erklärte: „für jede Person müssen 4 Scheinwerfer für jede Position eingestellt werden“. Zum Abschluss des Tages traf die Kolpingsfamilie sich noch im Brauhaus „Früh“, im Wappensaal, in gemütlich froher Runde mit leckerem Kölsch und gutem Essen. Frisch gestärkt ging es wieder mit dem Zug nach Hause. |eb

Ein Sonnenschirm für die GGS Löwenburg

Juli 29, 2011

Ein Sonnenschirm für die GGS LöwenburgAnfang 2009 hat die Deutsche Umwelthilfe in Zusammenarbeit mit T-Mobile bundesweit eine Althandy-Rückholaktion zugunsten sozialer Projekte gestartet. Pro abgegebenes Althandy zahlt die Deutsche Umwelthilfe 1,50 Euro auf ein dort angemeldetes Aktionskonto. Sinn dieser Aktion ist, dass Althandys nicht im Müll entsorgt sondern in Sammelstationen gesammelt und recycelt werden. Die Bad Honnefer Fachfirma Luettke-IT-Consulting Limited hat diese gute Idee aufgegriffen und zugunsten des Stadtjugendringes umgesetzt. Die Löwenburgschule hat einen sehr schönen Spielplatz mit großer Sandkuhle auf dem Schulgelände, der von den Kindern während der Pausen, aber auch nach Unterrichtsschluss bzw. während der Ferien genutzt wird. Da es jedoch keinen schatten spendenden Baumbestand gibt, ist dieser Spielplatz während der Sommermonate der prallen Sonne ausgesetzt. Es kommt immer häufiger vor, dass die Kinder den Spielplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht nutzen dürfen.

Aus diesem Grund hat der Stadtjugendring sich entschieden, aus dem Erlös der Althandy-Rückholaktion einen fest verankerten Sonnenschirm anzuschaffen. Sowohl die Löwenburgschule als auch einige Bad Honnefer Institutionen waren bereit, Sammelboxen für die abgegebenen Althandys aufzustellen. Nach Weihnachten wurde noch einmal intern in der Löwenburgschule, in der Bad Honnef AG, der Volksbank Bad Honnef und in der Firma Coppeneur eine Sammelaktion für ausgediente Handys gestartet. Ganz zum Schluss spendierte die Telekom noch einen ansehnlichen Betrag. Vergangene Woche wurde der Schirm im Beisein von Schülern und Sponsoren aufgespannt. |eb

Führer durch Rheinbreitbach

Juli 29, 2011

Führer durch RheinbreitbachDer Autor des Rheinbreitbacher Heimatheftes über die Pädchen, Klaus – Henning Rosen, hat einen Führer durch die Ortsgemeinde Rheinbreitbach entwickelt und diesen jetzt an den hocherfreuten Bürgermeister Karsten Fehr (l.) übergeben. Die Anregung zu dem Führer kam von der Stadtinformation Bad Honnef, die ihren Besuchern kein Material darüber anbieten konnte, was man in der Nachbargemeinde sehen kann und wie man diese Sehenswürdigkeiten erreicht. Das illustrierte Werbeblatt enthält Informationen über den Ort und seine Geschichte, über Stadtführungen sowie vier Wanderwege. |eb

„Ich bin dann mal weg“

Juli 29, 2011

Bürgermeisterin Wally Feiden„Ich bin dann mal weg“, freut sich Bürgermeisterin Wally Feiden. Wegen dem „Antrittsbesuch“ der Regierungspräsidentin musste sie ihren Urlaubsbeginn um drei Tage verschieben. Am vergangenen Dienstag ging es dann aber los in Richtung Nordseeküste. Wir wünschen gute Erholung.

A oder B – das ist nun die Frage

Juli 29, 2011

DRAGONS: Interview zur aktuellen Situation

A oder B – das ist nun die FrageAm Dienstag gaben die Dragons Rhöndorf bekannt, sich nach dem freiwilligen Rückzug aus der ProA nun doch – allerdings unter Vorbehalt – für den weiterhin vakanten Startplatz beworben zu haben. Dragons-Geschäftsführer Michael Wichterich und der 1. Vorsitzende des Rhöndorfer TV, Christian Mäßen, nehmen im Interview Stellung zu den Gründen.

Philipp Döring: Der plötzliche Antrag auf eine Wildcard für die kommende ProA-Saison hat alle überrascht. Wie kam es zu diesem Sinneswandel?

Michael Wichterich: Die derzeitige Situation mit nur 15 Teams in der ProA, dafür aber gleich 13 Mannschaften in der ProB-Nord, ist ein Problem. Sowohl für die Vereine, aber natürlich auch für die Liga selbst. Als sich abzeichnete, dass es doch keinen ernsthaften Bewerber mit Ablauf der gesetzten Frist zum 15. Juli geben würde, haben die Dinge eine gewisse Dynamik entwickelt. Man hat uns noch einmal konkret angesprochen, ob wir nicht doch in der ProA antreten wollen. Wir haben dann alle Möglichkeiten besprochen und einen Vorschlag unterbreitet.

Wie genau sieht dieser Vorschlag aus?

Auf der letzten Ligasitzung wurde ein Solidaritäts- Fonds diskutiert, eben weil jeder Bundesligist ein starkes Interesse an einem geregelten Spielbetrieb hat. Die angedachte Lösung sähe in diesem Sinne vor, dass unsere aktuelle Deckungslücke durch eine Bürgschaft abgesichert würde. Ob und in welchem Umfang diese dann im Saisonverlauf tatsächlich von uns in Anspruch genommen werden würde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Unwahrscheinlich wäre das aber natürlich nicht.

Ist dieser Schritt nach dem Rückzug vor rund einem Monat denn konsequent?

Christian Mäßen: Wir stellen uns jetzt nicht hin und sagen, dass wir das ausschließlich für die Liga tun, auch wenn das sicherlich für uns als einen der mittlerweile „dienstältesten“ Bundesligisten eine wichtige Rolle spielt. Aber von Januar 2010 bis Juni 2011 haben wir alles versucht, um für die Dragons die ProA zu realisieren. Emotional war es für uns schwer, den Verzicht erklären zu müssen. Allerdings haben wir immer gesagt, dass wir keine Hypothek auf die Zukunft aufnehmen werden und weder mit einer finanziellen Unterdeckung noch mit einem nicht wettbewerbsfähigen Kader in die Saison starten. Das war eine rationale und die richtige Entscheidung, die einzig und allein auf der Finanzierbarkeit beruhte. Sollte unser Vorschlag nun Zustimmung unter den Bundesligisten finden, hätten wir andere Vorzeichen. Daher sehe ich unsere Vorgehensweise hier sogar als absolut konsequent.

Die Diskussion über das Thema ist offen entbrannt.

Michael Wichterich: Es war zu erwarten, dass unser Vorschlag nicht einfach nur durch gewunken oder abgelehnt wird, sondern auch heftige Reaktionen nach sich zieht. Aber uns muss keiner retten. Entweder die Mehrzahl der Vereine sieht einen Wert für sich in dem vorliegenden Antrag oder nicht. Ich persönlich kann sowohl die Pro- als auch die Contra- Position absolut nachvollziehen. Wir haben unter bestimmten Voraussetzung unsere Bereitschaft signalisiert, in der ProA anzutreten. Letztendlich müssen die Clubs eine Entscheidung treffen, der Prozess ist absolut transparent.

Der Gang in die ProB sollte auch dazu dienen, mit neuen Konzepten eine gesunde finanzielle Basis zu legen. Würde dieses Vorhaben nun nicht verschoben werden?

Michael Wichterich: Nein, denn das ist absolut notwendig. Aber Sponsorengelder zu akquirieren ist schwer genug. In der ProA allerdings immer noch einfacher als in der ProB, da müssen wir uns nichts vor machen. Deswegen sehe ich ja gerade eine gesicherte ProATeilnahme als große Chance für uns. Unser ureigener Antrieb und Anspruch wäre es dennoch, die Deckungslücke im laufenden Saisonbetrieb zu verringern. Nicht nur im Hinblick auf das Erreichen des Mindestetats für die Saison 12/13, sondern allein schon aus den emotionalen Problemen, die aus dem eigenen Klassenerhalt gegenüber den beiden sportlichen Absteigern entstehen könnten.

Wirft die erneute ungewisse Ligazugehörigkeit nicht die gesamte bisherige Kaderplanung über den Haufen?

Michael Wichterich: Nein, sonst wären wir nicht mit dem Vorschlag ins Rennen gegangen. Unser Grundgerüst steht, mit einigen Spielern sind noch Details zu klären. Sollten wir doch in der ProA antreten, würden wir zum geplanten ProB-Kader natürlich zwei weitere Spieler hinzunehmen. Aber wir müssten auch weiterhin jeden Cent umdrehen und könnten sicherlich nicht auf große Einkaufstour gehen.

Es würde also wieder nur um den Klassenerhalt gehen?

Michael Wichterich: Das können wir wohl nicht ausschließen. Die ProA ist einfach viel zu kompakt geworden, als dass man im Vorfeld mit einem geringen Budget einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgeben könnte. Das war ja eben auch der Grund, warum wir nicht mit einer nominell schlechteren Mannschaft als letztes Jahr an den Start gehen wollten. Klar ist, dass wir so oder so unsere Fans und Zuschauer mit einer kampfstarken Truppe und guten Charakteren aufs Neue für uns gewinnen müssen. Aber dass die ProA für alle besseren Basketballsport bietet, steht außer Frage.

Was passiert, wenn der Antrag bei der Abstimmung der Klubs nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit erhält?

Christian Mäßen: Dann bleibt es beim Status Quo und wir werden mit einer für ProBVerhältnisse schlagkräftigen Mannschaft antreten. Damit können wir sehr gut leben, das war vor zwei Wochen so und das ist jetzt auch noch so.

Nach Redaktionsschluss erhielten wir die Meldung, dass die Dragons nun doch in der ProB spielen werden. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe. |eb

Regierungspräsidentin Gisela Walsken im Rathaus

Juli 29, 2011

Regierungspräsidentin Gisela Walsken im RathausRegierungspräsidentin Gisela Walsken (4.v.r.) und ihre Gesprächspartner versammelten sich auf der Empore des Ratssaales, damit die Presse Gelegenheit bekam, ein Foto zu schießen. Der Antrittsbesuch der Regierungspräsidentin in der Bad Honnefer Stadtverwaltung war der Anlass. Nach einer Unterredung mit Bürgermeisterin Wally Feiden (m.), dem Technischen Beigeordneten Franz-Josef Vedders (3.v.r.) und Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung Ferdinand Allkemper (r.) wurde das Gespräch mit den Vorsitzenden der im Rat der Stadt Bad Honnef vertretenen Fraktionen fortgesetzt. Themen waren die Sanierung des Leinpfades am Rheinufer, die Sicherung des Siegfriedfelsens, der Schulkompromiss zwischen Landesregierung und der Landes-CDU, aber auch die Finanzsorgen allgemein sowie bei der Drieschweganbindung an die B 42 im Besonderen. |eb

Familiensportabzeichen bei den SFA

Juli 29, 2011

Familiensportabzeichen bei den SFA17 Kinder und 9 Erwachsene haben das Angebot der Sportfreunde Aegidienberg genutzt, im Rahmen des Familien-Samstags die Übungen für das Deutsche (und teils auch für das Bayerische) Sportabzeichen abzulegen. Obwohl ein noch größerer Ansturm zu verkraften gewesen wäre, waren die bewährten Abnehmerinnen Karin Fischer und Jutta Steinhauer, unterstützt von Jugendtrainer Uwe Flashoff, von 11 bis 16 Uhr gut ausgelastet. Wer nicht dabei sein konnte oder nicht alles geschafft hat, ist weiterhin herzlich zur Abnahme der Übungen für das Sportabzeichen eingeladen: jeden Montag, ab 18 Uhr auf dem Sportplatz in Rottbitze, auch in den Ferien. |eb

Vom Oman an den Rhein

Juli 29, 2011

Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung.

Vom Oman an den RheinAm Strand von Muskat in Oman kann ich meine Gedanken schweifen lassen und mich entspannen. Diese Momente und die Landschaften in Oman sind einzigartig und ich genieße jeden Moment der Entspannung. Ich habe letztes Jahr lange überlegt, was ich in meinem Leben ändern könnte. Ich habe an einer Universität in Oman studiert, die mit einer amerikanischen Universität kooperiert und ich hatte einen tollen Job in einer Bank – trotzdem hat in meinem Leben noch etwas gefehlt. Deswegen habe ich mich für einen Master-Abschluss in einem anderen Land entschieden, um Land und Leute, sowie eine neue Atmosphäre kennenzulernen. Die Internationale Hochschule Bad Honnef · Bonn (IUBH) hat mir von Anfang an den besten Service geboten und meine Fragen schnellstmöglich und kompetent beantwortet. Das Studienangebot und die Angebote haben mich überzeugt. Deswegen bin ich heute hier. Ich bin froh, dass ich mich für Deutschland als Studienort entschieden habe. Die Erfahrungen übertreffen klar meine Erwartungen, beispielsweise die tollen Landschaften, die Universität und meine Mitstudenten aus vielen verschiedenen Ländern der Welt. Speziell die Insel Grafenwerth und der Rhein im Sommer sind tolle Plätze zum Entspannen. Ich habe außerdem heiße Schokolade und Käsekuchen für mich entdeckt, den es in vielen schönen Cafés in Bad Honnef gibt. Letztlich möchte ich mich noch kurz bei Ihnen vorstellen: Mein Name ist Hasna Al-Shidhani, ich komme aus dem Sultanat Oman und ich studiere hier International Management im Master- Studiengang.

From Oman to the Rhine

Sitting at the beautiful beach in Muscat, Oman, that’s what I always do to relax my mind and let my thoughts fly around this beautiful scenery. Scenery, where you are surrounded by nothing else but the beautiful nature of the Sultanate of Oman. I gathered all my thoughts and wondered what I wanted to do different in my life. Having studied at an American University which is affiliated with a college in Oman and having had a great job, I still felt there was always something missing to add more into my life experience. This is when I decided to do my Masters in another country and experience the new atmosphere. The International University of Applied Sciences Bad Honnef · Bonn (IUBH) was the university which was fast and prompt in providing me the best service in terms of my enquiries compared to other universities that I was applying for. This is the reason that I am here today. I am grateful that I made the choice to come to Germany. The experience I have gone through is more than what I could describe starting from the environment, the University and the people surrounding me. I especially like the Island Grafenwerth in summer and sitting at the Rhine River with friends. I also fell in love with German hot chocolate and cheesecake which is available in many nice places in Bad Honnef. Before I end my description of being at IUBH and in Germany, I would finally like to introduce myself, my name is Hasna Al Shidhani, I am from the Sultanate of Oman and am here for my Masters program in International Management. Hasna Al Shidhani

Spendenaufruf: Ein Grabstein für Anna

Juli 29, 2011

„Fall Anna“ aus Bad Honnef: Vergangene Woche jährte sich der Todestag des neunjährigen Mädchens zum ersten Mal. Der gewaltsame Tod eines Kindes kann die ganze Familie zerstören. Eltern oder Geschwister werden oft krank oder ziehen sich zurück; sie geraten ins soziale oder finanzielle Abseits. Ihr Leben wird nie wieder sein, wie es vorher war. Besonders schmerzlich müssen dies Annas Mutter und Annas Bruder erfahren. Anna wurde im Juli 2008 durch das Jugendamt der Stadt Königswinter als Siebenjährige bei Pflegeeltern in Bad Honnef untergebracht. Annas Mutter dachte damals, dass sie das Beste für ihr Kind tat, indem sie es in eine Pflegefamilie gab.

Stattdessen starb Anna. Die Pflegeeltern sind angeklagt, sie über längere Zeit schwer misshandelt und am 22. Juli 2010 in der Badewanne ertränkt zu haben. Der bereits seit Februar laufende Strafprozess gegen die Pflegeeltern belastet Annas Mutter sehr: „Für mich ist das ganze Verfahren eine richtige Quälerei. Man stochert immer weiter und findet kein Ende. Wir wollen nichts verdrängen und vergessen, aber wir müssen wieder in ein geregeltes Leben finden.“ Annas Mutter steht völlig allein da mit ihrer Trauer, ihren Sorgen, Nöten und Ängsten. Ihr sehnlichster Wunsch: „Anna soll zum Winter eine schöne Grabstätte bekommen.“ Das würde Annas Mutter und Annas Bruder helfen, den zermürbenden Strafprozess durchzustehen und nach vorne zu blicken. Um Annas Mutter dabei zu unterstützen, Annas Grab einfassen und mit einem Grabstein versehen zu lassen, bitten wir um Spenden unter dem Stichwort: „Grabstein für Anna“ auf das Konto des DKSB Sankt Augustin e.V., Kontonummer: 065 000 291 / BLZ: 370 502 99 / Kreissparkasse Köln. Weitere Informationen: DKSB Sankt Augustin e.V., Büro der Geschäftsstelle (Tel. 02241 28000) und Sibylle Friedhofen (Tel. 0170 2919115), außerdem über Email: info@kinderschutzbund-sankt-augustin.de. |eb

Bürgerinitiative ist entsetzt

Juli 29, 2011

SELHOF SÜD: „Neuer Beschluss ist gegen jede Vernunft“

Die Bürgerinitiative für ein lebenswertes Bad Honnef ist entsetzt über den neuerlichen Vorstoß aus der Politik, Teile des Selhofer Südens einer Wohnbebauung zuzuführen. „Gegen jede Vernunft sollen 50 Einfamilienhäuser gebaut werden, trotz der Leerstände in der Stadt, trotz des Überangebots an vorhandenen Alt- und Neubauten und trotz der demographischen Entwicklung“, so Frank Bechtloff, Sprecher der Bürgerinitiative. Die vom letzten Bauausschuß als „Kompromiß“ formulierte Planung, einen Teil des Selhofer Südens zu bebauen, ignoriert die vielen überzeugenden Argumente gegen Neubaugebiete in der heutigen Zeit. In Nordrhein- Westfalen, ohnehin schon eine der dicht besiedelsten Regionen Europas, werden jeden Tag 15 Hektar Fläche (= ca. 20 Fussballfelder) für Wohnen, Gewerbe und Straßen überbaut. Eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung sieht anders aus! Zudem warnen unabhängige Institute, wie die Bertelsmann-Stiftung, schon seit Längerem vor den nachteiligen Folgen durch den Bevölkerungsrückgang. Auch die Landesregierung in NRW hat die Kommunen aufgefordert, keine Neubaugebiete mehr auszuweisen und sich für die Sanierung des Altbestandes einzusetzen. „Eine weitere umfangreiche Wohnbebauung ist das falsche Signal zur falschen Zeit“, mahnt Dr. Heinz-Peter Gries, Sprecher der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Bad Honnef. Es werde zu zahlreichen Konflikten zwischen den Grundstückseigentümern und innerhalb der Politik kommen.So wird die Erschließung des vorgesehenen Baugeländes über zu enge Straßen, die, wie ihre Namen sagen, Wege und Pfade sind: Lichweg, Limbicherweg, Dellenweg, Afelspfad, zusätzliche Konflikte durch Anlieger und Grundstückseigentümer hervorrufen. Und neue Straßen müßten gebaut werden mit zusätzlichen Kosten und Belastungen. Es wird die Chance vertan, die letzte größere Fläche im Honnefer Tal als Naturreserve für kommende Generationen zu erhalten. Nach Einschätzung der Bürgerinitiative sollte genau das Gegenteil angestrebt werden. Frank Bechtloff: „Der größte Teil des Selhofer Südens sollte zum Landschaftsschutzgebiet in Erweiterung des schon bestehenden Landschaftsschutzgebietes am Rheinbreitbacher Graben erklärt werden.“ |eb

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