„Viele Chancen wurden vertan“
Dezember 30, 2011
POLITIK: Pressegespräch mit der SPD
Ohne zu wissen, dass die Allianz einen Tag zuvor zu einem Gespräch gebeten hatte, geriet das Gespräch mit der SPD zu einer Abrechnung mit eben dieser Allianz. „Der Blick zurück auf die kommunalpolitischen Entwicklungen in diesem Jahr zeigt in vielen Bereichen deutlich: Viele Chancen wurden vertan. Die Jamaica-Allianz blockierte zukunftsweisende Entwicklungen. Wer die Mehrheit hat, hat noch lange nicht recht! Nach unseren Erfahrungen im nun endenden Jahr ist die „Arroganz der Macht“ bei der Jamaica-Ratsmehrheit weiter gewachsen. Abstimmungen mit anderen Ratsfraktionen finden kaum statt. Man nutzt nicht die Meinungsvielfalt und die Kreativität aller im Interesse der Stadt, sondern zieht es vor Politik nach Gutsherrenart zu machen“. So werde jede Idee ohne ausreichende Detailprüfung zum Antrag erhoben und in der Presse kommuniziert, um den Eindruck besonderen Fleißes zu vermitteln. Der Preis sei die Blockade der Verwaltung mit zum Teil unsinnigen Aufgaben.
Beim Auswahlverfahren für eine/n neue/n Beigeordnete/n lehnten die Jamaica-Parteien eine Abstimmung mit den anderen Parteien ab und kippten zuletzt das gesamte Verfahren. Ergebnis: Die Bürgermeisterin arbeite nun auf unbestimmte Zeit ohne ausreichende Unterstützung durch eine versierte Führungskraft. Auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung seien gar zwei Jahre verschenkt worden. In diesem Jahr sei Jamaica nun endlich zurückgerudert. Ihr Bestreben eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu gründen, sei kläglich gescheitert. Die SPD hielt dieses Vorhaben von Anfang an für unrealistisch. Lange Rede kurzer Sinn: Die Allianz sei bisher stur und uneinsichtig vorgegangen. Da hoffe man auf Einsicht. Das Grundprinzip der SPD, gerade in schwereren Zeiten, werde auch weiterhin lauten: Auch bei härtesten wirtschaftlichen Zwängen nie den Menschen vergessen, denn ein Gemeinwesen sei kein am Gewinn orientiertes Unternehmen.
Einige der Einzelziele der SPD heißen: Eine Gesamtschule als zusätzliche weiterführende Schule in Bad Honnef und Königswinter. Der Einstieg in die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans für das gesamte Stadtgebiet. Die Schaffung der Voraussetzungen für eine neue Einrichtung für ganzjähriges Schwimmen. Der Einsatz für ein größeres Angebot an bezahlbarem Wohnraum auch für einkommensschwächere Bevölkerungsgruppen. Ziele, die auch der Allianz am Herzen liegen.
Der doppelte Weihnachtsmann
Dezember 30, 2011

„Die Weihnachts- und Silvester-Arrangements im Seminaris Hotel Bad Honnef suchen Ihresgleichen in Deutschland“. So sehen es die Gäste, die Jahr für Jahr nach Bad Honnef reisen. „Jeden Tag Live-Musik zu den Themenmenüs und ein tägliches Ausflugsprogramm, dass kaum Langeweile aufkommen lässt, dafür garantiert auch der sehr engagierte Hoteldirektor, der bei allen Veranstaltungen zugegen ist und auch äußerst gekonnt durch das Programm führt“. Ehre wem Ehre gebührt. Der Direktor heißt bekanntlich M.H. Gerdes (l.). Im Nebenberuf, zur Weihnachtszeit, ist er Weihnachtsmann, Quizmaster, Fremdenführer, Seelsorger, Geschichtenerzähler oder Sänger. Über zweihundert Gäste aus der gesamten Republik sind bis Neujahr in der Stadt um sich von Gerdes und seinem Team unterhalten zu lassen. Das Programm beginnt traditionell mit der Schneewette, die diesmal im Hause statt fand. Kein Fitzel Schnee war zu sehen. Zu spüren war allein der Dauerregen. Heilig Abend wurden die Gäste gleich von zwei Weihnachtsmännern überrascht. Einer kam aus Nordrhein Westfalen und einer aus Rheinland Pfalz. Wer nun zur richtigen Zeit am falschen Ort war, das konnte bisher nicht geklärt werden.
Letzte Meldung:
Dezember 30, 2011
Die Karten (5 Euro) für die Halt-Pol-Party am 14. Januar 2012 im Weinhaus Steinbach sind ab sofort im HIT-Markt und bei allen Elferratsmitgliedern erhältlich!
Vernünftig für die Stadt arbeiten
Dezember 30, 2011
POLITIK: Pressegespräch mit der Allianz
Es sind relativ junge Kommunalpolitiker, die sich vor zwei Jahren zusammengetan haben, um konstruktiv und auch visionär für das Weiterkommen der Stadt zu arbeiten. Damals hat niemand daran gedacht, dass das gut gehen kann, denn die Politiker gehören den Parteien CDU, FDP und Grünen an. Sie bildeten die „Allianz“ und ein ungeahnter Erfolgsweg begann. Bei einem Pressegespräch am vergangenen Mittwoch zeigten sich die Vertreter der drei Parteien zufrieden mit dem bisher Erreichten: „Unsere Zusammenarbeit ist erwachsen geworden“. Die jeweiligen Mitglieder ständen hinter ihnen, hinter ihren Beschlüssen, Anträgen und auch hinter den Kompromissen, „die wir immer finden müssen“. In diesem Jahr wurden 35 Anträge in Rat, Gremien und Ausschüssen gestellt, „voraus gehen da immer intensive Hintergrundgespräche“. Dazu gehörten beispielsweise auch die Gespräche mit der katholischen Kirche, die immerhin dazu geführt haben, dass sich der Martini Markt zumindest im kommenden Jahr wieder auf dem Kirchplatz ausbreiten darf. Eine Herzensangelegenheit der Allianz ist die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Königswinter und Bad Honnef. „Hier gibt es große Potentiale“. Es sei eine Basis für eine Zusammenarbeit auf einigen Feldern geschaffen worden, „denken wir an einen Zeitrahmen von 10 bis 20 Jahren, dann sind die zukünftigen Herausforderungen nur gemeinsam zu stemmen“. Die Schlagworte: Einnahmenverbesserungen und Kostenminimierung auf beiden Seiten des Drachenfelsen. Zurück nach Bad Honnef. Hier heißt es: Belebung der Innenstadt, Wohnraum schaffen, denn: „Auch junge Familien wollen zurück in die Innenstadt, so ist der Trend“. Schulund Kindergartensituation in Ordnung bringen. Die Allianz zeigt sich zuversichtlich: „Wir sind immer zu Gesprächen bereit. Mit der Bürgermeisterin, mit den anderen Fraktionen. Letztendlich geht es einzig und allein um die Stadt und nicht um Parteipolitik“. So wird die Allianz Anfang des nächsten Jahres mit der SPD und dem Bürgerblock reden wollen. Einigkeit macht eben noch stärker. |bö
„Von Katastrophen verschont geblieben“
Dezember 30, 2011
Grüße zum Jahreswechsel 2011/2012 von Bürgermeisterin Wally Feiden an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Honnef
Ehe auch dieses Jahr schon wieder zu Ende geht, möchte ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die erneut ihre Kraft und ihre Freizeit in einem Ehrenamt für das Wohl von Bedürftigen, für das Wohl der Stadt eingesetzt haben. Danken möchte ich auch allen, die unsere kommunalpolitischen Bemühungen begleitet haben, sei es mit Anerkennung, sei es mit kritischen Anmerkungen. Herzlichen Dank vor allem für die zahlreichen Begegnungen und Gespräche, die das Gemeinsame unterstrichen, das Trennende aber überwinden halfen.
Es war ein relativ unauffälliges Jahr. Wir blieben von größeren Katastrophen verschont und spektakuläre Ereignisse gab es kaum. Ich bin aber immer noch sehr erfreut, dass wir von der UNESCO zur „Stadt der UN-Dekade für nachhaltige Bildung und Entwicklung“ ernannt wurden und auch als Gesundheitsstadt durch die Organisation der Jahresversammlung des Netzwerks „Gesunde Städte“ bundesweit punkten konnten.
Es wurde viel gefeiert in diesem Jahr. Die Partnerschaftskomitees organisierten Begegnungen bei uns oder reisten mit Unterstützung von Bürgervereinen in die Partnerstädte, um Jubiläen oder Gedenktage zu begehen. Und im kommenden Jahr wollen wir alle unsere Freunde und wenn möglich deren Freunde bei uns zum Stadtjubiläum „150 Jahre Stadtrechte“ empfangen. Die Vorbereitungen laufen, die Ereignisse werfen schon lange Schatten voraus. Und auch hier bringen sich wieder die Ehrenamtler und die Sponsoren aus Wirtschaft und Institutionen ein, um erneut zu beweisen: Gemeinsam sind wir stark!
Für mich war es auch ein Jahr der Verhandlungen. Verschiedene Gespräche mit der Bezirksregierung oder Landesministerien, dem Städte- und Gemeindebund oder dem Kreis und mit Nachbarkommunen auch jenseits der Landesgrenze werden mich sicher noch durchs kommende Jahr begleiten. Da sind die Themen Haushalt, Schul- und Kindergartenentwicklung, Sporthallenbau, Straßenbaumaßnahmen, Gewerbe- und Stadtentwicklung, Behinderten gerechte Zugänge zu unseren Bahnhöfen und Sicherheit auf unseren Straßen und Plätzen.
Gleich im neuen Jahr werden die Verhandlungen mit der Kirche über einen neuen Vertrag zur umstrittenen Kirchplatznutzung fortgeführt. Kirche und Stadt sind sich einig, dass für das gesamte Paket der Nutzungen eine Lösung gefunden werden soll. Bis dahin behält der gekündigte Vertrag einvernehmlich Gültigkeit, so dass Vereinbarungen für einzelne Veranstaltungen entbehrlich wurden.
Ärgerlich für viele, vor allem die Rhöndorfer ist die fortwährende Sperrung der Weinbergswege am Siegfriedfelsen. Auch hier werden die Verhandlungen im neuen Jahr fortgesetzt, da Land und Stadt noch an einer gemeinsamen Lösung arbeiten und insbesondere die Finanzierung zu klären ist. Bekanntlich bevorzugt das Land eine Flurbereinigung, die mit der Verlegung von Teilen des Weinbergs und also mit dem Verzicht des oberen Wegs einhergeht, was ich im Interesse des reizvollen Weinorts Rhöndorf gern vermeiden möchte.
Der größte Ärger des Jahres waren für viele Menschen in unserer Stadt sicher die Straßenaufbrüche an Hauptverbindungen mit den unvermeidlichen Staus – nach der Himberger und der Menzenberger Straße folgt nun bald die Linzer Straße. Aber nach dem Verdruss wird es umso schöner und sicherer.
Wichtige Maßnahmen der Stadtentwicklung und zum Klimaschutz konnten mit Hilfe des Konjunkturpakets an Schulen und im Rathaus durchgeführt werden. Für den Sport und für unsere Jugend ist die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes in Aegidienberg von herausragender Bedeutung. Bei aller Freude darüber bin ich jedoch sehr enttäuscht, dass die geplanten Skaterbahnen für unsere Jugendlichen nicht realisiert werden konnten. In Aegidienberg scheiterten wir schnell, weil kein „lärmgeschützter“ Platz gefunden wurde. Und auch die durch Stadt und Sportverein gemeinsam geplante Anlage am Rheinufer in der Nähe der Tennisplätze konnte leider nicht schnell genug umgesetzt werden, so dass die befristeten Mittel an anderer Stelle eingesetzt wurden. So muss ich die Jugend und auch die Sponsoren aufs nächste Jahr vertrösten. Ich stehe im Wort – bei Patrick, Marcel, Leon und den anderen!
Viel könnte ich noch berichten von städtischen und ehrenamtlichen Aktivitäten, von der Schaffung von Kindergarten- und Schulräumen, Feuerwachen und Spielplätzen, von unserer lebendigen Innenstadt und der florierenden Hochschule, von den Wohnungsbauprojekten im Tal und auf dem Berg, von erfolgreichen Musikern und Unternehmern, einfach von vielen mal kleineren, mal größeren Ereignissen. Oder auch von Sorgen. Um das liebe Geld etwa oder um die Zukunft unserer Schullandschaft, um ausreichende Plätze in der Nachmittagsbetreuung oder im Kindergarten für unsere Jüngsten. Den Vergleich mit anderen Kommunen haben wir jedoch nicht zu scheuen. Wir haben ein zwar geringes, aber immerhin ein Bevölkerungswachstum. Wir haben stetigen Zuzug, vor allem im Bergbereich auch von jungen Familien, die wir für die Zukunft so dringend brauchen. Und wir haben ein ordentliches Wachstum bei den Steuereinnahmen, so dass es uns gut gehen könnte, wenn nicht auch ständig die Ausgaben wachsen würden und die Altlasten abgetragen werden müssten.
Grund zum Klagen haben wir nicht. Gemeinsam mit meiner Verwaltung und weitgehend auch im Konsens mit der Politik setze ich alles daran, zum Beispiel durch eine schlankere Organisationsstruktur im Rathaus, dass wir unsere Finanzmittel optimal einsetzen, um eine positive Entwicklung in unserer Stadt zu befördern.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern ein friedliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012
Ihre Wally Feiden
Bürgermeisterin der Stadt Bad Honnef
„Schmerzhafte Erfahrungen“
Dezember 30, 2011
Grußwort von Bürgermeister Peter Wirtz aus Königswinter
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Königswinter, ein ereignisreiches Jahr 2011 neigt sich dem Ende – ein Jahr, welches für Königswinter schmerzhafte Erfahrungen brachte, gleichzeitig aber auch erste Ausblicke auf dringend erwartete Veränderungen erlaubte. Die rechtliche Aufarbeitung im Fall Anna hat Bürgerschaft, Rat, Verwaltung und Medien im ganzen Jahr beschäftigt. Ein erster Schritt ist durch den vorläufigen Abschluss des Strafprozesses gegen die Pflegeeltern getan, die Aufarbeitung der Fallumstände ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Selbst wenn es schwer fällt, der Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und die Vorlage des Sachverständigengutachtens sind für eine vorurteilsfreie Beratung unabdingbar. Auch 2011 blieben wir nicht von weiteren schlechten Nachrichten verschont, sei es das Regenunwetter im Sommer mit dem tragischen Tod eines jungen Mädchens und den großen Sachschäden, viel zu viele schwere Verkehrsunfälle auf unseren Straßen, die angekündigte Schließung des Bundeswehrstandortes in Eudenbach oder die Steinabrutschungen am Drachenfels.
Dennoch dürfen wir uns nicht entmutigen lassen, denn es gab auch viele positive Aspekte im gemeinschaftlichen Leben. An erster Stelle steht hier für mich der gemeinnützige und ehrenamtliche Dienst, der von einem sehr hohen Anteil unserer Bürgerinnen und Bürger geleistet wird. Die Bandbreite der Aktivitäten ist riesig, sie reicht vom Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr, dem DRK oder anderen Hilfsdiensten, den caritativen und sozialen Diensten der Kirchen bis zur ehrenamtlichen Arbeit in den mehr als 200 Vereinen in unserer Stadt. Diese Arbeit schafft Lebensqualität. Für mich besonders beeindruckend waren die Veranstaltungen rund um den Ehrenamtstag der Stadt, die das Forum Ehrenamt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückten. Genauso aber auch die breiten Initiativen im Rahmen von „Aktiv im Alter“. Ich glaube, dass wir hier auf einem guten Weg für Königswinter im Sinne einer positiven Annahme des demographischen Wandels sind.
Viele Projekte der Stadtentwicklung sind auf der Zielgeraden. Die Eröffnung des neuen Siebengebirgsmuseums und der Mittelstation an Schloss Drachenburg waren Highlights in diesem Jahr. Weitere Regionale Maßnahmen sind teilweise fertig. Ich bin zuversichtlich, dass in 2012 der Drachenfels mit neuen Außenanlagen und einem neuen Restaurant schöner als je zuvor dastehen wird und auch der Marktplatz mit hoffentlich fehlerfreien Steinen fertig gestellt wird. Auch in Oberpleis ist der erste Teilabschnitt einer durchgreifenden Infrastrukturmaßnahme mit dem neuen Zugang zu Busbahnhof und Tiefgarage umgesetzt, die Planungen für den weiteren Ausbau müssen 2012 mit Nachdruck weitergeführt werden. Darüber hinaus steht die Sanierung und Aufwertung der Fassaden und Dächer des Schulzentrums Oberpleis kurz vor dem Abschluss. Diese und viele andere notwendige Vorhaben – ich denke hier an die Bäderinfrastruktur, den Ausbau von Kindergärten und Offenen Ganztagsgrundschulen – müssen in einer städtischen Finanzplanung dargestellt werden, die immer mehr von unzureichenden Finanzzuweisungen geprägt wird. Mit Spannung erwarte ich die Beratungen zum Haushalt 2012, der Ausblick auf die Rahmenbedingungen ist sorgenvoll. Ich wünsche mir, dass es gelingt, bei allen Notwendigkeiten sachgerechte und gerechte Entscheidungen zu treffen, die ein soziales und kulturelles Angebot erhalten helfen.
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich für 2012 Gesundheit, Zuversicht, Tatkraft und Gottes Segen!
Ihr Peter Wirtz
„Positive Rückerinnerung“
Dezember 30, 2011
Grußwort von Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn zum Jahreswechsel 2011/2012
Liebe Bürgerinnen und Bürger, der Jahreswechsel steht kurz bevor und es ist immer wieder eine gute Gelegenheit, um inne zu halten; unweigerlich stellt sich jeder von uns die Frage, was hat das vergangene Jahr gebracht und was wird das Neue Jahr für uns bereit halten. Für unseren schönen Rhein-Sieg-Kreis fällt die Rückbesinnung auf das Jahr 2011 positiv aus. Wir konnten einen Großteil der Projekte aus dem Strukturförderprogramm Regionale 2010 nahezu zum Abschluss bringen: die Wahner Heide ist durch die neuen Portale für die Naherholung und die Touristen besser zugänglich; an dem ca. 60 km langen familienfreundlichen Siegtalradweg sind wichtige Lückenschlüsse in Hennef-Auel und Hennef- Merten kurz vor der Fertigstellung; die Klosterlandschaft Heisterbach in Königswinter konnte in weiten Teilen entsprechend der Kulturgeschichte wieder hergestellt werden; die Mittelstation des Drachenfelses ist eingeweiht, sein Plateau wird neu gestaltet und das Grüne C schafft am Nordrand der Stadt Bonn über den Rhein hinweg eine Freiraumverbindung zwischen Kottenforst, Rheinaue, Siegmündung, und Pleiser Hügelland. Die einzigartige Landschaft und Kultur zu erhalten ist für die Menschen im Rhein-Sieg-Kreis lebensnotwendig. Ein Thema von besonderer Bedeutung, das uns auch im nächsten Jahr noch beschäftigen wird, ist die bevorstehende Verlagerung ministerieller Arbeitsplätze des Bundesverteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin. Hier werde ich nicht müde, mich immer wieder für die Einhaltung des Berlin/ Bonn-Gesetzes und die damit verbundene dauerhafte und faire Arbeitsteilung einzusetzen. Die Region muss auf die gesetzlichen Vorgaben vertrauen können. Die geplante Veräußerung des Gästehauses auf dem Petersberg durch den Bund steht hiermit in engem Zusammenhang. Auch wenn die Veräußerung selbst nicht mehr abgewendet werden kann, so ist es doch ein kleiner Erfolg, dass der Petersberg nur an einen Erwerber verkauft wird, der seinen jetzigen Charakter und somit die historische und politische Bedeutung aufrecht erhält. Ich darf Ihnen versichern, dass ich mich auch im kommenden Jahr intensiv für die Belange unseres Kreises einsetzen werde. Der Rhein-Sieg-Kreis ist ein guter Ort zum Leben und zum Arbeiten – so soll es auch bleiben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Neue Jahr von Herzen alles Gute, Zufriedenheit, Gesundheit, Gelassenheit und die Gabe – auch in misslichen Situationen – die schönen Dinge des Lebens nicht zu übersehen. Es grüßt Sie herzlich Ihr
Frithjof Kühn
Grüße in die Partnerstädte
Dezember 30, 2011
Die Bad Honnefer Partnerstädte tauschten auch in diesem Jahr herzliche Weihnachtsgrüße und beste Wünsche zum neuen Jahr aus. Im Lauf des Jahres hatte es wieder viele schöne Begegnungen gegeben, die Bürgermeisterin Wally Feiden in ihren Schreiben Revue passieren ließ. Durch die gute Verbindung zu Cadenabbia in Oberitalien sind viele Barrieren gefallen und ein freundschaftliches Fundament für die Zukunft wurde geschaffen. Die Partnerschaft mit Berck-sur-Mer in Frankreich besteht seit 35 Jahren und das Jubiläum wurde im Sommer in Bad Honnef und im Herbst dieses Jahres in Berck-sur-Mer unter großer Beteiligung der Bürgerschaft gefeiert. Mit Ludvika in Schweden besteht die Partnerschaft seit 10 Jahren. Der Baum der Freundschaft, die Ornäs-Birke, die von Schweden und Deutschen gemeinsam im Kurgarten gepflanzt wurde, wird als Symbol der Verbundenheit gehegt und gepflegt werden. Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger besuchten in diesem Jahr Wittichenau in der Oberlausitz/ Sachsen, als dort mit einem Fest daran erinnert wurde, dass der Stadt vor 725 Jahren die Stadtrechte verliehen wurden. Auch an den Bürgermeister von Lubomierz in Polen und Tanvald in Tschechien, beides Wittichenauer Partnerstädte, richtete die Bürgermeisterin die herzlichsten Grüße. Auch zukünftig wird man so manches Ereignis gemeinsam erleben und feiern können. Im Jahr 2012 wird vom 15. bis 17. Juni das Bad Honnefer Stadtjubiläum begangen und die Partnerstädte sind aufgerufen, sich anzuschließen und mitzufeiern. Den Bürgermeistern, ihren Familien und der Bürgerschaft der Partnerstädte wünschte Bürgermeisterin Wally Feiden ein schönes und friedliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2012.
Rhöndorf: Unterdorf schlägt Oberdorf
Dezember 30, 2011
Zum 63. Mal sind die Mannschaften des Ober- und Unterdorfs aus Rhöndorf (die Grenze bildet die Rhöndorfer Straße) am 2. Weihnachtsfeiertag zum traditionellen Fußballspiel der beiden Dorfhälften auf dem Sportplatz am Haus Rheinfrieden angetreten. Deutlich konnte die Unterdorf-Mannschaft diesmal das Match mit 6:3 Toren für sich entscheiden. Keinen Sieger gab es dagegen in der legendären dritten Halbzeit, in der es nicht um Tore geht, sondern um das „Vernichten“ von ein bis zwei Bierfässchen. Erstmals musste diese Halbzeit auf dem Platz statt finden, da das Stammlokal der Rhöndorfer Kicker geschlossen war. Das tat dem Spass allerdings keinen Abbruch.
Mit Schwung und Selbstbewusstsein
Dezember 30, 2011
Die Teilnehmerinnen dankten Sonja Göde für die qualifizierte Kursdurchführung. Vor zehn Wochen fanden sich zehn Teilnehmerinnen zum Kurs Selbstverteidigung/ Selbstbehauptung zusammen. Die Alterspanne der Teilnehmerinnen vom 18. bis zum 64. Lebensjahr war ungewöhnlich. Letztlich haben sich aber alle zusammengefunden und den Lernerfolg bestätigt. Angriffe auf Frauen, Handtaschendiebstähle und andere Delikte fordern geradezu heraus, dem häufig betroffenen Personenkreis zu zeigen, wie man sich selbst schützen kann. So bestand der Kurs aus theoretischen Informationen und praktischen Übungen. Im theoretischen Teil wurden den Teilnehmerinnen zum Beispiel der Begriff der Notwehr erläutert und dazu einfache Möglichkeiten zum Schutz aufgezeigt. Es folgten praktische Übungen für den Einsatz ganz alltäglicher Hilfsmittel. Den Teilnehmerinnen wurde aber auch gezeigt, dass die Überwindung von Angst der erste Schritt zu einer erfolgreichen Selbstverteidigung ist. Wichtig dabei ist es, dass man sich den Möglichkeiten gedanklich klar macht und mit den Übungen verbindet, um dann bei Gefahrensituationen schnell und bewusst zu handeln. Nach der sehr positiven Kursbewertung durch die Teilnehmerinnen werden die Sportfreunde Aegidienberg den Kurs im ersten Quartal 2012 erneut anbieten. (Mindestalter 16 Jahre). Der Kurs wird jeweils donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr in der Turnhalle der Theodor Weinz Schule in Aegidienberg durchgeführt. Erster Kurstag ist der 19. Januar, letzter Kurstag ist der 29. März. Die Zusage zur Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung. Für Mitglieder der SFA wird ein Kostenzuschuss von 30 Euro und für Nichtmitglieder von 60 Euro erhoben, der bei Kursbeginn zu entrichten ist. Eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Teilnehmerinnen ist erforderlich. Anmeldungen bitte bei: Klaus Katzenberger: Telefon: 8451 oder per E-Mail: rkkatzenberger@t-online.de, Franz Schelkle: Telefon: 80 699 oder per E-Mail: fschelkle@hmx.de. |eb



