Aegidienberger Spezialitäten zur Kirmes
August 27, 2010
Am ersten September-Wochenende ist es wieder so weit: In Aegidienberg wird Kirmes gefeiert. Dabei dürfen die Aegidienberger Spezialitäten, die Rievkooche, nicht fehlen.
Die aus Südamerika stammende und bereits im Jahre 200 n.Chr. in Peru angebaute Stärkeknolle Kartoffel war im Rheinland verhältnismäßig früh bekannt. Für Aegidienberg dürfte die Frucht zu Beginn des 19. Jahrhunderts in größerem Maße bedeutsam geworden sein. Die Aegidienberger verstanden es schon früh, aus geriebenem Kartoffelfleisch und Rapsöl knusprige, braune und verführerische Reibekuchen zu backen. Der Name „Reibekuchen“ in der plattdeutschen Aussprache „Rievkooche“ avancierte zur Etikette, zum Gütezeichen der Aegidienberger Kirmes. Sicherheitsbedenken gibt es nicht!
Von den vier ausrichtenden Vereinen hat jeder sein „Geheimrezept“, nach denen die leckeren Rievkooche gebacken werden. So auch der Männer- Gesangverein „Liederkranz“ 1875 Aegidienberg, der in diesem Jahr die Kirmes ausrichtet. Wichtig sind dabei die Auswahl der richtigen Kartoffel und die kleinen, aber wichtigen Zutaten, die erst den richtigen Geschmack ausmachen. Die Kirmes wird am Samstag, 4. September um 16 Uhr durch Bürgermeisterin Wally Feiden eröffnet. Dazu spielt der Spielmannszug der KG Klääv Botz zur Unterhaltung der Gäste. Nach der Messe am Sonntag beginnt das Kirmestreiben dann um 11 Uhr. Am Montag bittet der Männer- Gesangverein ab 11 Uhr zu einem kostenlosen Fair-Trade-Frühstück. Er wird dabei unterstützt durch Aegidienberger Geschäfte. Die feierliche Übergabe der großen Reibekuchenpfanne an die KG Klääv Botz, die 2011 die Kirmes ausrichtet, erfolgt dann um 22 Uhr. |eb
Kommentare
Möchten Sie den Beitrag kommentieren?



