Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Akzeptanz für den Naturschutz

Januar 30, 2009

Nationalpark„Die Bedürfnisse der Menschen nach Erholung in intakter Natur werden in Zukunft weiter wachsen. Dabei gilt: Nur für das, was wir kennen und vermittelt bekommen, werden wir Schutzmaßnahmen akzeptieren. Wir müssen die Akzeptanz für Naturschutz durch verstärkte Umweltbildung vor allem der Jugend stärken. Dieses Thema hat für die Naturparke eine besondere Bedeutung.“ Dies sagte Landrat Frithjof Kühn vergangene Woche in seinem Grußwort zu den Naturparkgesprächen auf dem Petersberg in Königswinter. Zum sechsten Mal hatte die Arbeitsgemeinschaft Naturparke Nordrhein-Westfalen zu dieser Veranstaltung eingeladen. Die Aussage bezog Landrat Kühn jedoch nicht nur auf den Naturpark Siebengebirge. Gleiches gelte auch in der Diskussion um die mögliche Einrichtung eines Nationalparks Siebengebirge: „Wenn es uns gelingt, die Notwendigkeit der Naturschutzwürdigkeit zu vermitteln, um die Bedeutung des Siebengebirges für die landschaftsorientierte Erholung langfristig zu erhalten, dann werden wir für den Nationalpark die notwendige Akzeptanz finden“. Bei den Überlegungen zum Nationalpark sei unbestritten, dass der Naturpark Siebengebirge in seiner 2007 erfolgten Erweiterung erhalten bleibe. Der Nationalpark würde mit knapp 5.000 Hektar nur einen Teil des Naturparks, nämlich das seit 1923 bestehende Naturschutzgebiet, umfassen. Ähnlich wie in der Eifel würden Nationalpark und Naturpark unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen und sich dabei ergänzen.„Ich bin überzeugt, dass es die Akzeptanz für die notwendigen Schutzmaßnahmen für unser Siebengebirge im weit überwiegenden Teil der Bevölkerung schon gibt“, sagte der Landrat. |eb

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