Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

bösARTig

Februar 22, 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Realität hat uns wieder eingeholt, der Karnevalsrausch ist vorbei. Hoffentlich kriegt das auch der Honnefer Jeck Westerwelle mit. Ich meine, der blamiert ja nicht nur sich und die FDP, sondern auch unsere Stadt, der Jeck, der. Tja, kein Karneval mehr, die nackige Miss is och ad fott, und mir fehlen hier noch 3.200 Buchstaben. Moment…, nee, mein iPhone klingelt auch nicht. Ganz schön einsam hier hoch oben über Selef. Wir könnten über Politik reden. Honnefer Politik, aber die gibt’s ja nicht mehr. Ich glaube, man sagt: Ohne Moos nix los. Ehe ich das vergesse: Der letzte Nuller-Jahresrückblick, der eigentlich in dieser Ausgabe stehen sollte, wird verschoben, aus rein karnevalistischen Gründen. Sie wissen, was ich meine. Apropos Karneval. Ich habe eben mal mit einigen Karnevalisten telefoniert. Wenn mich kein Jeck anruft, dann rufe ich eben die Jecken an. Also: Die Honnefer Jecken sind zufrieden mit der Session. Hier und da wurde zwar ein Hauch von ein bisschen weniger Minsche als in der vergangenen Session beobachtet. Alles in allem aber habe man von einer Wirtschaftskrise nichts verspürt. Ganz glücklich sind in diesem Jahr auch die Löstigen Gesellen, die zur Jubiläumsparty, zum 50sten des Damenkomitees, so richtig die Hütte voll hatten im Seminaris Hotel. Weit über 300 Karten wurden verkauft. bösARTigUnd ich gratuliere hier an dieser Stelle, mit Foto, zwei Damen, die maßgeblich an diesem Erfolg des Komitees beigetragen haben: Otti Jonas (l.), langjährige Präsidentin und Nachfolgerin Heike Scheel, die nun schon seit 11 Jahren dem Damenkomitee vorsteht: Herzlichen Glückwunsch zesamme. Leever Jott, jetzt fehlen mir noch 1.000 Buchstaben. Dann quasi noch ein Schwank aus der Politik: Am 23. Februar ab 18 Uhr findet im Rathaus die erste Sitzung eines Ausschusses zur Begleitung der Gründung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft statt. Sie haben richtig gelesen! Der Gründungsprozess soll durch den Ausschuss Wirtschaft, Tourismus und Verkehr begleitet werden. Und: Wirtschaftsförderer Adalbert Fuchs soll zum Schriftführer dieses Ausschusses gewählt werden. Ziel dieser Gesellschaft soll das Erhalten und das Beleben der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Stadt sein. Es ist so wunderbar: Diese Förderungsgesellschaft wird innovative Konzepte zur Attraktivitätssteigerung der Stadt erarbeiten. Also wieder ein Leidbild zerreden. Ich finde, man sollte ganz schnell einen Ausschuss gründen, der mal darüber nachdenkt wieviel Ausschüsse eigentlich völlig überflüssig sind. Denn: Sparen ist angesagt, und Ausschüsse kosten Geld. Steuergeld.

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