Bürgermeisterin dankt für Hilfsbereitschaft
Januar 30, 2009
Lichterloh brannte kurz vor Weihnachten das Asylbewerberheim in der Lohfelder Straße bis auf die Grundmauern nieder. Die Bewohner verloren innerhalb weniger Stunden ihr gesamtes Hab und Gut und standen plötzlich vor dem Nichts. Notdürftig konnten sie in anderen Unterkünften untergebracht werden. Spontan folgte eine Welle der Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung. Mit Geld-, Bekleidungs- und Sachspenden trugen zahlreiche Bad Honnefer dazu bei, die schlimmste Not der Betroffenen erst einmal zu lindern. Nach fleißiger Sortierarbeit durch Mitarbeiter der Verwaltung konnten Kleider- und Möbelspenden zielgerichtet an die Bedürftigen weitergegeben werden. Dankbar entgegen genommen wurden auch die Geldzuwendungen, durch die die vom Schicksal getroffenen Menschen sich persönliche Wünsche erfüllen oder die notwendigsten Dinge des täglichen Lebens beschaffen konnten. Während andere wenige Tage später im trauten Heim das Weihnachtsfest feierten, mussten sich die durch einen schlimmen Unglücksfall heimgesuchten Menschen mit ihrer behelfsmäßigen Unterkunft begnügen. Bürgermeisterin Wally Feiden dankte in einem persönlichen Schreiben den Spenderinnen und Spendern und brachte ihre Anerkennung für die große Solidarität mit den ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sie in keiner besseren Weise hätten beweisen können, zum Ausdruck. Gleichzeitig übermittelte sie auch den Dank der betroffenen Menschen. „Ich glaube, dass der Gedanke an Ihre herausragende Hilfsbereitschaft ihnen helfen konnte und sie wenigstens nicht das Gefühl haben mussten, in diesen schweren Stunden allein und vergessen zu sein“, so die Bürgermeisterin.
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