Bürgernationalpark Siebengebirge - Öffentliche Informationsveranstaltung (nach Voranmeldung)
Februar 7, 2008
NUA-Tagung informiert über den aktuellen Stand im Dialogprozess für einen Nationalpark Siebengebirge und die Ergebnisse der Beratungen in den Arbeitskreisen.
Das Siebengebirge soll neben dem Nationalpark Eifel der zweite Nationalpark von Nordrhein-Westfalen werden. Mit einer Informationsveranstaltung der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) in Bad Honnef im Juni 2007 fiel der Startschuss für einen öffentlichen Meinungsbildungsprozess. Arbeitskreise arbeiteten danach an konkreten Fachthemen weiter. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung sollen nun der aktuelle Stand des Dialogprozesses sowie die Beratungsergebnisse der einzelnen Arbeitskreise einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ferner bildet diese Veranstaltung den Auftakt für die Beratungen in den Ausschüssen und Räten der Städte Bad Honnef, Bonn und Königswinter sowie in den Gremien des Rhein-Sieg-Kreises über die Frage, ob in das formale Ausweisungsverfahren eingestiegen werden soll. Die Informationsveranstaltung zum Bürgernationalpark Siebengebirge wird durchgeführt von der NUA am:
Donnerstag, 7. Februar 2008
18.00 bis 21.00 Uhr
im Kursaal des Avendi Hotels, Hauptstraße 22, Bad Honnef.
Das offizielle Programm (Pdf)
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Anmeldungen sind möglich bis zum 01.Februar 2008 unter:
www.nua.nrw.de
oder Fax: 02361 3053340
bzw. schriftlich NUA NRW, Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen.
Programm:
Leitung:
Horst Frese
Moderation:
Thomas Heyer, WDR
18:00 Uhr
Anmoderation:
Thomas Heyer, WDR
Begrüßung:
Präsident Dr. Heinrich Bottermann, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV)
Bürgermeisterin Wally Feiden, Stadt Bad Honnef
18:15 Uhr
Modell für einen Bürgernationalpark Siebengebirge
Landrat Frithjof Kühn, Rhein-Sieg-Kreis
Einrichtung eines Bürgernationalparks Siebengebirge - Rahmenvereinbarung
und Nationalparkverordnung
Staatssekretär Dr. Alexander Schink, Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNLV)
Wege im Siebengebirge - Entwurf
Herbert Krämer, Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge
19:00 Uhr
Fragen und Antworten zu einem möglichen Bürgernationalpark Siebengebirge
Für die Beantwortung Ihrer Fragen stehen zur Verfügung:
Staatssekretär Dr. Alexander Schink und Abteilungsleiter Thomas Neiss, MUNLV,
Vizepräsident Dr. Martin Woike, LANUV,
Landrat Frithjof Kühn (Rhein-Sieg-Kreis),
Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (Bonn),
Bürgermeisterin Wally Feiden (Bad Honnef),
Bürgermeister Peter Wirtz (Königswinter),
Herbert Krämer (Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge),
Klaus Stockhausen (Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Siebengebirge)
20:30 Uhr
Ein Nationalpark Siebengebirge – ein würdiges Mitglied in der Familie der deutschen Nationalparke? - Ein Blick von außen -
Prof. Dr. Hans Dieter Knapp, Putbus auf Rügen
20.55 Uhr
Schlusswort
Thomas Heyer, WDR
21:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
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Gestern las ich, dass der Vater des Nationalparks Eifel, der BUND-Beauftragte Volker Hoffmann von seinem Vorstandsposten des Fördervereins Nationalpark Eifel zurückgetreten ist und das Nationalparkbusprojekt FAGABUNDUS nicht weiter führen wird. Der BUND äußert in seiner PE großes Verständnis für die Motive Hoffmanns, da eine ganze Reihe von aktuellen Entwicklungen im Nationalpark Eifel aus Sicht des Naturschutzes nicht toleriert werden könnten, so z.B. die Entwicklung des Wegeplans, die Wildregulierung einschließlich der Jagdausübung, die Einrichtung eines Wildgeheges für Wisente. Offensichtlich sei dem Naturschutz im NLP Eifel zuviel zugemutet worden, sodass für den Vater des Nationalparks Eifel das Maß voll gewesen sei.. Das sei kein gutes Omen für den Nationalpark Siebengebirge, da die Erfahrungen in der Eifel Diskussion und Position des BUND-Landesverbandes prägen wird,
Festzustellen ist, dass sich mehr Tourismus und der Naturschutz eines Nationalparks nicht miteinander vertragen. Auch brauchen die Menschen nicht mehr, sondern weniger bürokratische Gängelung, und Beaufsichtigung, um die schöne Naturlandschaft des Siebengebirges erleben zu Können. Die Führung durch Ranger ist ebenso unangemessen wie der Einsatz von Einkaufsberatern und -helfern in Supermärkten oder Kaufhäusern.