Hinter den Kulissen des Komitees
Februar 3, 2012
JUBILÄUM: 150 Jahre Stadtrechte. Drei Festtage mit der ersten Honnefer Stadt-Tombola

Hier unten auf der Seite lesen Sie die sachliche Presseinformation der Stadtverwaltung zum Thema 150 Jahre Stadtrechte mit den geplanten Feierlichkeiten. Wir wollen Ihnen ab heute in loser Folge darüber berichten, was hinter den Kulissen abgeht, wie die Vorbereitungen laufen, an was gedacht werden muss. In erster Linie muss man anfangs nämlich an Dinge denken, an die man vorher niemals gedacht hätte. Denn: Nach der unfassbaren Katastrophe in Duisburg steht über allem was bei einer Großveranstaltung getan wird das Wort Sicherheit in riesengroßen Lettern. Flucht- und Rettungswege müssen geschaffen und ausgeschildert werden, ebenso die Wege zu den Standorten der Sanitäter. Das Ordnungsamt begleitet die gesamten Festtage, die Umzüge finden in Polizeibegleitung statt. Für das Eröffnungskonzert am Festfreitag im Kurhaus sorgt die Polizei darüber hinaus für den Personenschutz. Das Landesemissionsschutzgesetz muss eingehalten werden und für das geplante Abschlussfeuerwerk am Festsonntag muss die Bezirksregierung klären, ob eine Gefahrensituation für die B42, den Schienenverkehr oder der Rheinschifffahrt gegeben ist. An Toilettenwagen muss gedacht werden, an Straßensperrungen und an Ausschankgenehmigungen für Alkohol. Hätten Sie das gedacht? Natürlich hat auch das Organisationskomitee nicht an diese Fülle von Verordnungen und Geboten gedacht, aber das Honnefer Ordnungsamt hat in sehr freundschaftlicher Art und Weise den Weg für das Komitee frei gemacht. Dazu gehörte auch die Genehmigung für die Tombola, die vom Ordnungsamt beim Finanzamt angemeldet werden muss. Die rechtliche Basis dafür bildet der Staatsvertrag zum Lotteriewesen in Verbindung mit dem Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrages NRW. Aber man gönnt sich ja sonst nichts. Auch dieser Weg ist frei gemacht worden, die erste Honnefer Stadt- Tombola kann statt finden. Es werden 20.000 Lose gedruckt. Verkauft werden sie ab dem 17. März zu einem Stückpreis von 2 Euro. Hauptgewinn ist der neue VW UP aus dem Hause Klinkenberg. In den Städten Nordwestdeutschlands organisieren verschiedene Träger Tombolas. Die wahrscheinlich weltweit größte und damit die „Mutter aller Tombolas“ ist die Bürgerparktombola in Bremen, die seit 1953 zur Finanzierung des Bürgerparks jährlich durchgeführt wird. Die Zahl der verkauften Lose variiert. Sie reicht von 13.000 auf Wangerooge bis zu 1 Millionen Lose in Bremen. Soweit ist es in Bad Honnef noch nicht. Aber: Die erste Stadt- Tombola im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten dient neben den Sponsorengeldern der Finanzierung des Festes. Wenn sie gut verläuft, wovon auszugehen ist, wird sie zukünftig jedes Jahr statt finden. Mit dem Erlös sollen dann soziale Projekte, Vereine und die Jugendarbeit unterstützt werden. |bö



