Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

bösARTig

Januar 30, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, auf der rechten Seite sehen Sie eine Meldung: Das KSI verlässt Selhof. Das ist keine gute Meldung. Das erinnert an die Schließung der Kurkliniken. Und darum macht diese Meldung auch Mut. Nach dem Ende der Kurkliniken ging es aufwärts mit Bad Honnef. Aus der Kurstadt wurde eine Kongressstadt. Heute ist Bad Honnef eine Kongress- und Hochschulstadt. Das Erzbistum Köln zieht sich langsam aber sicher komplett aus Bad Honnef zurück. Brauchen wir ein katholisches Institut? Ich glaube nicht, dass die Seminargäste des KSI viel Geld in der Stadt gelassen haben. Das ist eher eine geschlossene Gesellschaft. Die Arbeitsplätze der KSI-Mitarbeiter sind dagegen gesichert, wenn sie denn jeden Tag nach Siegburg fahren wollen. Dem Erzbistum wird es egal sein, wie lange ihr Anwesen demnächst, der Umzug soll 2016 erfolgen, leer stehen wird. Daher sind jetzt Politik und Verwaltung gefragt. Ein 10.000 Quadratmeter großes Anwesen steht bald leer, was könnten wir damit machen? Ideen müssen her. Wie damals, als Bad Honnef auch unter einer Stockstarre stand, auf den Scherben der Kurkliniken. Aber, das ist ja längst noch nicht die ganze Geschichte. Kürzlich konnten wir noch frohlocken: Kein Leerstand mehr in der City, selbst in der Bahnhofstraße nicht. Und Heute? „A la Hand“ macht zu, „Annes Ambiente“ und „Benetton“ ebenso. „Ihr Platz“ gehört zu Schlecker. Schlecker wird bekanntlich jede Menge Filialen schließen. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es Bad Honnef trifft. Es liegen also große Herausforderungen vor all denen, die sich um die Wirtschaft hier vor Ort kümmern. Zurück zum Karneval. Ich war übrigens vergangene Woche in der Hofburg des Kölner Dreigestirns, zusammen mit den Roten Funken, aber das ist quasi eine ganz andere Geschichte. Samstag feiern die Selhofer ihre große Karnevalssitzung im Saal Kaiser und am Sonntag gibt es wieder das traditionelle Bühnenbeben im Kurhaus: Mädchensitzung der KG Halt Pol. Moment, da kommt just noch eine aktuelle Meldung rein: Weihbischof Heiner Koch verdeutlichte im Rathaus die Gründe für die KSI-Umzugsentscheidung: Die Gebäude des Michaelsbergs sollen unbedingt erhalten werden, aber es sei nicht gelungen, eine Ordensgemeinschaft dort anzusiedeln. Das Katholisch- Soziale Institut nach Siegburg zu verlegen, war als einzige Möglichkeit übrig geblieben. Weihbischof Dr. Koch sprach sein Bedauern für die Stadt Bad Honnef und die Menschen hier aus. Immerhin gehe eine Tradition zu Ende und emotionale Bindungen an das Erzbistum gingen verloren. Der Wechsel werde zwar noch einige Jahre dauern, aber über eine Nachnutzung, die der Stadt, den Menschen und auch der Bedeutung des Ortes entspreche, müsse beraten werden. Das Erzbistum und die Stadt würden in enger Zusammenarbeit alle Optionen prüfen. Sie seien beide dankbar für diesbezügliche Anregungen. Sag ich doch: Alles ist wunderbar. Und was kümmern uns emotionale Bindungen von früher. Früher gab es auch noch kein iPhone. Die Welt dreht sich immer schneller, nun geht es um die Zukunft der Stadt, um Ideen und Strategien. Wie soll Bad Honnef bis 2020 aufgestellt sein? Nichts für ungut und ein schönes Wochenende allerseits…, oder: Alaaf zesamme…

großARTig

Januar 23, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, es stehen quasi einige recht pikante Themen auf der heutigen Tagesordnung. Bad Honnef wurde vor knapp zweihundert Jahren von Königswinter aus regiert. Richtig: Das Bad Honnefer Rathaus stand in Königswinter. Und da es damals noch kein Autohaus Klinkenberg gab, mussten die armen Honnefer zu Fuß noh Königswinter gehen, um beispielsweise ihre Knöllchen zu bezahlen. Über diese gnadenlose Zeit berichten wir ab heute in „loser Folge“, das sagt man so in Fachkreisen, und es bedeutet schlicht: Hin und wieder. Bevor ich zu meinem Gespräch mit unserem Bauminister Jopa Vedders komme, noch dies: Ich bin noch nie in meinem Leben derart von Anverwandten, Freunden und Betreuerinnen derart hinter das Licht geführt worden, wie in den letzten Monaten. Sie erinnern sich, vergangene Woche hatte ich ihnen ordnungsgemäß berichtet, dass ich an einem bestimmten Tag in dieser Woche von meinen Kids zum Essen eingeladen werden sollte. Das heißt heutzutage ja nicht mehr „einladen“ sondern „wulffen“. Aber das ist ein ganz anderes Thema. So! Meine Kinder kommen mit ihren internationalen Wegbegleitern aus Kolumbien und Griechenland vorbei, meine Mutter im Schlepptau. Bis dahin war alles in bester Ordnung. Aber nur fast, denn: Auf einmal machte sich meine Erzieherin aus dem Staube. Weg war sie, völlig wortlos. Dann ging’s im Konvoi herab vom Selhofer Berg hinein in die brodelnde Innenstadt, Parkplatz Stadtsparkasse. Ich dachte noch so vor mich hin: Wo bitte ist hier ein Restaurant? Steht ein längerer Fußmarsch bevor? Ich habe doch Fuß. Lange Rede kurzer Sinn: Feuerwerk, Erzieherin, Freunde, Kollegen, Happy Birthday, Grauer Burgunder, Überraschungsparty eben. Und Glückwunschtelegramme. Angela Merkel schreibt: „Zwei Kölsch für meinen Freund Helmut und mich, und dann trinken wir darauf, dass wir beide so viele löstige Gesellen kennen“. Lukas Podolski: „Zu Ehren Deines Geburtstages werde ich bis zum Saisonende noch 60 Tore für den FC schießen“. Christian Wulff: „Alles Gute, lieber Helmut, und denke doch einmal über mein Angebot für die sehr attraktive Eigenheimfinanzierung nach“. Zu Herrn Vedders. Nein, stopp, dafür brauchen wir mehr Platz, und ich brauche mehr Zeit, um die Fülle der Informationen auf ’s Papier zu bringen. Nächste Ausgabe! Aber wo ich schon mal im Rathaus war, wollte ich im Bürgerbüro schnell mal nachfragen, ob und wie ich denn meinen Personalausweis verlängern könnte, der just abgelaufen ist. In Rathäusern habe ich ja so meine Ängste. Wartezeiten, muffelige Menschen, Sie wissen, was ich meine. Aber: Überraschung! Null Wartezeit und nur super-freundliche Menschen im Bürgerbüro der Stadt Bad Honnef. Toll. Ich ziehe untertänigst meine Kappe vor der Verwaltung und behaupte ab sofort nur noch das Gegenteil von dem, was ich eventuell jemals über die Verwaltung geschrieben habe. Zurück zur Überraschungsparty: Natürlich war da auch ein Paparazzi mit an Bord, der stadtbekannte Holger H. (Kompletter Name liegt der Redaktion zur Zeit nicht vor), und seine Bilder können Sie unter diehonnefer.info betrachten, wenn Sie denn wollen. Stimmt das eigentlich, dass das Leben mit 70 erst so richtig anfängt? Ich werde mal den Herrn Köjer fragen …

Radio Rhöndorf überträgt

Januar 20, 2012

Am kommenden Sonntag treffen die Dragons am 17. Spieltag der „Jungen Liga“ auf die VfB Giessen Pointers, welche derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Basketball-Bundesliga / ProB Süd rangieren. Während beim letzten Auswärtsspiel in Frankfurt knapp 450 Zuhörer Radio Rhöndorf einschalteten, wird sich Kommentator Chris Fuhrmann auch am kommenden Sonntag wieder ins Auto setzen, um aus dem knapp 140 Kilometer entfernten Gießen live in alle heimischen Wohnzimmer zu übertragen. Ab 17.15 Uhr geht Kommentator Chris Fuhrmann zusammen mit Experte und Teammanger Sebastian Schmidt mit der Vorberichterstattung „on.air“, Sprungball ist dann 15 Minuten später um 17.30 Uhr. Wer diesen Service nutzen möchte findet den Link zur Sendung im Internet auf der Homepage der Dragons, www.dragons.de. |eb

DRAGONS: Zwei Spiele ein Sieg

Januar 20, 2012

Die Dragons Rhöndorf haben in der ProB Süd ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gewonnen. Beim 97:91 (50:42)-Erfolg gegen die BG Illertal- Weißenhorn machten es die Drachen jedoch unnötig spannend. Vor 800 Zuschauern in der Menzenberger Sporthalle verspielte das Team von Headcoach Eric Detlev gegen den Tabellenvorletzten einen zwischenzeitlichen 18-Punkte-Vorsprung und musste so bis zum Schluss um den schon sicher geglaubten Sieg bangen. Unter keinem guten Stern stand dagegen der Auftakt ins neue Jahr für die Dragons Rhöndorf. Am 15. Spieltag der ProB Süd unterlagen die Drachen bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors nach insgesamt schwacher Leistung mit 67:72 (33:41). „Das war ein schlechtes Spiel von meiner Mannschaft. Bis auf die ersten und die letzten paar Minuten haben wir mit zu wenig Energie agiert. Man hat in der Schlussphase gesehen, was mit einer höheren Intensität möglich gewesen wäre“, resümierte Headcoach Eric Detlev im Anschluss an die Partie. Gegen den Tabellenzehnten der ProB Süd wachte seine Mannschaft einfach zu spät auf. War Frankfurt im letzten Viertel schon auf 15 Punkte enteilt, kämpften sich die Drachen bis 22 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf zwei Zähler heran. Für eine komplette Wende im Spiel sollte es aber nicht mehr reichen. Die Gastgeber hatten ihre Nerven im Griff und retteten den Vorsprung letztendlich verdient über die Zeit. |eb

bösARTig

Januar 16, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, bevor mir meine geliebte BILD-Zeitung auf die Schliche kommt, sage ich es frei heraus: Am vergangenen Wochenende habe ich mit einem befreundeten Freund in Köln einen Zug durch die Gemeinde getätigt, er hat einen ausgegeben, ich hab einen ausgegeben, und so weiter und so weiter. Danach, als wir beide kaum noch stehen oder gehen konnten, hat er mich eingeladen, in seinem Fremdenzimmer zu übernachten. Obwohl ich kein Fremder für eine Nacht bin, habe ich das Angebot angenommen. Am nächsten Tag habe ich ihm 150 Euro überwiesen. Jetzt sind wir keine Freunde mehr. Aber das ist noch längst nicht die ganze Geschichte, wenn ich an die vergangenen, recht frühlingshaften Wintertage zurück denke. Namhafte Gastronomen, Unternehmer oder auch Politiker und Verwaltungsangestellte haben mich gnadenlos bestochen: Hier eine Grappa aufs Haus, dort ein Espresso auf ein anderes Haus, oder gar eine Kartoffelsuppe für umsonst. Eine Karnevalsgesellschaft hat mir einen Orden um den Hals gehängt. Die alles entscheidende Frage: Kann ich jetzt noch Bundespräsident werden? Der Architekt meines Vertrauens hat mir kostenlos einen Schreibtisch entworfen. Muss der jetzt zurück treten? Es ist schön, dass es in dieser unseren Zeit keine wichtigeren Fragen gibt. Alles ist gut. Frau Merkozy rettet die Welt und ich checke mal eben 1,44 Millionen Emails. Meine Kinder schreiben: Dad, nimm dir nächsten Dienstag mal nichts vor, wir laden dich zum Essen ein. Hallo? Ich befürchte, die wollen niemals Bundespräsident werden. Und hier: Udo K. (unvollständiger Name liegt der Redaktion vor), bittet mich zu schreiben, dass es für die „Ramba Zamba-Party“ der Ziepches Jecke im Kurhaus noch Restkarten bei Esso-Lemke gibt. Total normal. Oder wie wir Jecken sagen: Wat wellste maache? Ich wollte einfach nur mal darüber geredet haben wollen, denn über Herrn Wulff ist ja alles gesagt worden, aber noch nicht von mir. Hier noch eine aktuelle Meldung aus dem Postillon, die uns alle angeht: Weil der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Montag die Ergebnisse einer Stichprobe veröffentlicht hatte, nach der in 11 von 20 untersuchten Hähnchenfleischproben antibiotikaresistente Keime gefunden wurden, hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft die Politik aufgefordert, keimresistente Menschen zu züchten. „Weil wir unsere feinen 1A-Marken-Antibiotika ungern mit noch mehr Geflügel verwässern würden, sollten sich in Zukunft nur noch Menschen vermehren dürfen, die gegen antibiotikaresistente Keime resistent sind“, erklärte ein Sprecher des Zentralverbandes. „So wäre allen Seiten gedient.“ Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) signalisierte Zustimmung und versprach, sofort ein nachhaltiges Zuchtprogramm auszuarbeiten. Im Gegenzug sollten die Massentierhalter so lange, bis genügend keimresistente Menschen gezüchtet sind, Geflügel in den Kühltheken von Supermärkten mit einem Beipackzettel versehen, der über die Risiken und Nebenwirkungen aufklärt. Also: Geflügel wird es ab sofort nur noch in Apotheken geben. Alaaf…

DTM fährt auch in den nächsten drei Jahren am Nürburgring

Januar 13, 2012

Die Piloten der DTM fahren auch in den nächsten drei Jahren am Nürburgring um Sieg und Punkte. Rechteinhaber und -vermarkter der DTM, der ITR e. V., und die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) schlossen jetzt einen neuen Vertrag bis 2014. Jörg Lindner und Kai Richter, Gesellschafter der NAG, betonten: „Die populärste internationale Tourenwagenserie gehört am Nürburgring längst zu den herausragenden Motorsportveranstaltungen des Jahres.“ Für beide Seiten sei es somit selbstverständlich gewesen, den Vertrag für das Rennen auf dem traditionsreichen Eifelkurs zu verlängern.

Die Motorsportfans können sich beim nächsten Auftritt am Ring vom 17. bis 19. August 2012 zudem auf einen Dreikampf der Marken freuen. BMW kehrt stark und ambitioniert in die DTM zurück. Die Teams von Audi und Mercedes-Benz, die in den letzten Jahren die Meisterschaft unter sich ausmachten, freuen sich auf die neue Konkurrenz. Nürburgring-Geschäftsführer Jörg Lindner erwartet auch eine neue Zuschauerklientel: „Die Fans von BMW werden begeistert sein über die Rückkehr ihrer Marke in den Top-Motorsport. BMW ist ein zusätzlicher Zuschauermagnet.“

Wie in den vergangenen Jahren begleitet auch in Zukunft ein attraktives Show- und Rahmenprogramm das DTM-Wochenende in der Eifel.

Quelle: www.nuerburgring.de

bösARTig

Januar 9, 2012

Die eigentlich von mir sehr verehrte rotgrüne Landesregierung plant einen noch umfassenderen Nichtraucherschutz in NRW. In den Gaststätten soll künftig überhaupt nicht mehr geraucht werden dürfen. Außerdem sollen die Ausnahmen für Brauchtumsveranstaltungen, Festzelte und Raucherclubs aufgehoben werden. Demnach ist die Einrichtung von Raucherräumen auch in Sporteinrichtungen nicht mehr möglich. In Stadien darf nur geraucht werden, wenn das Dach tatsächlich geöffnet ist. Auch in Theatern, Museen, Kinos, Konzertsälen, Spielhallen und Spielbanken soll die Einrichtung von Raucherräumen untersagt werden. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro. Der Gesetzentwurf soll nach der Expertenanhörung im ersten Halbjahr 2012 vom Landtag verabschiedet werden und noch vor der Sommerpause in Kraft treten. Das passt. Im Sommer brauchen wir Raucher keine Räucherkammern. Aber dann? Dann wird es so sein wie früher, sind sich viele Raucher einig: Früher fand Geselligkeit in den eigenen vier Wänden statt. Freunde luden Freunde ein und umgekehrt. Kochen, essen, trinken, rauchen, gemeinsam Fernsehen gucken oder Gesellschaftsspiele spielen. Chips knabbern. Wie komme ich jetzt auf Hermann Josef Nolden? Richtig: Wenn es um’s kochen geht sind Gerüchteküchen nicht weit, und Herr Nolden ist dort sehr gern gesehen. In den Gerüchteküchen. Ich habe mich gestern mit ihm unterhalten. Es geht ihm gut. Das Jahr 2011 war für ihn ein sehr erfolgreiches Jahr, auf der Insel, auf dem Drachenfels und in seiner Sternevilla Leonhart in Königswinter. Jetzt werden einige Mitmenschen quasi gewaltig die Stirn runzeln. Sei’s drum. Wären seine Läden nicht erfolgreich, dann wären sie wohl schon längst nicht mehr in seiner Hand. Seine Villa wird er in der kommenden Woche an ein erfahrenes Gastro-Paar aus der Pfalz vermieten, sein Insel-Café bekommt eine neue Leitung, und Herr Nolden selbst wird sich ganz und gar der neuen Gastronomie auf dem Drachenfels widmen. Im Glaskubus, der wohl im Sommer fertig gestellt sein soll. Der hochmoderne Kubus neben dem restaurierten ehemaligen Hotel im Schatten des betagten Felsen wird eine riesige Anziehungskraft ausüben. Schon jetzt lägen etliche Anfragen für erste Events vor. Also: Auch auf dem Berg kann es nur noch aufwärts gehen. Zurück ins Tal. Dort habe ich einen sommerlich anmutenden Jahreswechsel verbracht. Am ersten Tag des Jahres war ich in Köln, das Thermometer zeigte 15 Grad an, die Straßencafés waren gut besucht. Jogger mit kurzen Hosen liefen am Rhein entlang. Aber nicht mehr lange. Erste Schutzmaßnahmen gegen das erwartete Hochwasser sind angelaufen. Erste Wege am Rheinufer wurden gesperrt. Am Wochenende wird der Pegel auf 7 Meter ansteigen, so erwarten es die Experten. Erwartet wird auch kein richtiger Winter mehr. Macht ja nichts, wir hatten ja auch keinen richtigen Sommer. Erwarten können Sie aber ab diesen Freitag einen Karnevalssession mit einem Siebengebirgsprinzenpaar aus Bad Honnef. Heute Abend werden die Tollitäten proklamiert, Samstag holen sie sich ihre Dienstwagen im Autohaus Klinkenberg ab und dann wird in der Hofburg gefeiert. Alaaf zusammen…

Dragons spielen am 14.1. gegen BG Weißenhorn

Januar 6, 2012

In zehn Tagen geht es für die Drachen im DragonDome wieder richtig rund. Dann empfängt die Mannschaft um Trainer Eric Detlev die BG Weißenhorn, den Ex-Club von Ex-Drache DeUndrae Spraggins. TippOff ist um 19 Uhr, der Einlass beginnt wie gewohnt ab 18 Uhr. Ebenfalls ab 18 Uhr öffnet auch die Abendkasse.

Wer sich sein Ticket schon bereits gemütlich vorab sichern möchte, kann dies an den Dragons-Vorverkaufsstellen in der Bad Honnefer Innenstadt tun. Die Tickets gibt’s bei: Herrenmoden Bähr, Am Saynschen Hof 27, 53604 Bad Honnef, im Shop der Sparkasse im HIT-Markt, Berck-Sur-Mer-Straße 1, 53604 Bad Honnef oder online unter tickets@dragons.de. Am Samstag, 7.1. spielt das Team gegen die Fraport Skyliners Juniors. |eb

Termine 2012

Januar 6, 2012

 24.03. VLN Probe- und Einstellfahrt
31.03. 59. ADAC Westfalenfahrt
14.04. 37. DMV 4-Stunden-Rennen
28.04. 54. ADAC ACAS H&R-Cup
23.06. 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
07.07. 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
21.07. 35. RCM DMV Grenzlandrennen
04.08. 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
25.08. 44. ADAC Barbarossapreis
29.09. 36. DMV 250-Meilen-Rennen
27.10. 37. DMV Münsterlandpokal

Quelle: www.vln.de

bösARTig

Januar 2, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, für unglaubliche Spannung sorgt Jahr für Jahr unsere einzigartige Hitparade mit den meistfotografierten Menschen in dieser unseren Stadt. Das sind natürlich Menschen, die besonders aktiv sind, Menschen die eben in der Öffentlichkeit stehen. In den zurückliegenden 52 Ausgaben der HWZ konnten Sie rund 1500 Fotos betrachten, in der Karnevalssession mal mehr, und im Sommerloch mal weniger. Tusch! Ich öffne einen nicht notariell verschweißten Umschlag, und siehe da: Es ist, wie es immer ist, wie sollte es auch anders sein, unsere Bürgermeisterin liegt auf der Pol-Position. Dann: Mit nur zweimonatiger Amtszeit das Siebengebirgsdreigestirn mit Dirk Pütz, Ralph Schilken und Jens Wilke vor Mr. Präsident Jörg Pütz. Auf den Plätzen: Peter Profittlich, Michael Holmer Gerdes, Hellmuth Buhr, Annette Stegger, Helmut Rings, Friedhelm Ost. Herzlichen Glückwunsch dazu. Im nun abgelaufenen Jahr konnten wir einige Jubiläen feiern: 75 Jahre Retz, 50 Jahre Franco und Bürgerblock, 40 Jahre Hannelore Mertesacker, 25 Jahre Seminaris und Intersport Axel Schmidt, 20 Jahre Philomena Moden. Ernst-Günter Hansing, der wohl bekannteste Honnefer Künstler der Nachkriegszeit, ist 2011 gestorben. Für Bad Honnefer Verhältnisse ist ein eher beschauliches Jahr zu Ende gegangen. Kaum politischer Zoff. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass unsere Stadtpolitiker ganz langsam aber sicher gemerkt haben, dass es hier nicht mehr nur um ihr Ego geht, sondern quasi auch um das Wohl der Stadt. Es begab sich in der vergangenen Woche: Am Mittwoch lud die Allianz zu einem Pressegespräch in’s Café Fassbender ein, am Donnerstag tat dies die SPD mit Bürgermeisterin im Markt3. Und? Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Ganz rechts oben lesen Sie die Beschreibung der Allianz-Begegnung, hier nebenan die Ausführungen der SPD. Die Allianz geht, so sieht es auf den ersten Blick aus, forsch an die Brennpunkte dieser Stadt heran. Sie produziert Anfragen und Anträge am laufenden Band, das kommt in der Öffentlichkeit sicher gut an: Die tut was! Die Allianz sagt: Wir geben Gas und die Verwaltung bremst. Das sieht Frau Bürgermeisterin natürlich ganz anders: „Die Allianz hat von der Verwaltungsarbeit keine Ahnung. Das muss sie auch nicht. Aber bevor sie Anträge formuliert, könnte sie sich wenigstens einmal bei uns informieren. Das würde viel unnötige Arbeit ersparen.“ Und letztendlich auch unnötigen Ärger. Beispiel: Martini Markt 2012 zurück auf dem Marktplatz. Ein Erfolg der Allianz, sagt die Allianz. Die Bürgermeisterin sagt: „Hier geht es nicht um eine kurzfristige Entscheidung, sondern um ein langfristiges Konzept. Und daran arbeiten wir.“ So sieht’s also aus. Wie sagt man: Reden ist Gold! Schweigen ist ganz schlecht für die Stadt. Immerhin signalisierten Allianz wie Bürgermeisterin und SPD in ihren Pressegesprächen Redebereitschaft miteinander. Schaun mer mal. Wir hatten schon darüber gesprochen, 2011 gehört in wenigen Stunden der Vergangenheit an. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in das neue Jahr, Erfolg, Gesundheit und viel Spass.

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