Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

bösARTig

Januar 30, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, auf der rechten Seite sehen Sie eine Meldung: Das KSI verlässt Selhof. Das ist keine gute Meldung. Das erinnert an die Schließung der Kurkliniken. Und darum macht diese Meldung auch Mut. Nach dem Ende der Kurkliniken ging es aufwärts mit Bad Honnef. Aus der Kurstadt wurde eine Kongressstadt. Heute ist Bad Honnef eine Kongress- und Hochschulstadt. Das Erzbistum Köln zieht sich langsam aber sicher komplett aus Bad Honnef zurück. Brauchen wir ein katholisches Institut? Ich glaube nicht, dass die Seminargäste des KSI viel Geld in der Stadt gelassen haben. Das ist eher eine geschlossene Gesellschaft. Die Arbeitsplätze der KSI-Mitarbeiter sind dagegen gesichert, wenn sie denn jeden Tag nach Siegburg fahren wollen. Dem Erzbistum wird es egal sein, wie lange ihr Anwesen demnächst, der Umzug soll 2016 erfolgen, leer stehen wird. Daher sind jetzt Politik und Verwaltung gefragt. Ein 10.000 Quadratmeter großes Anwesen steht bald leer, was könnten wir damit machen? Ideen müssen her. Wie damals, als Bad Honnef auch unter einer Stockstarre stand, auf den Scherben der Kurkliniken. Aber, das ist ja längst noch nicht die ganze Geschichte. Kürzlich konnten wir noch frohlocken: Kein Leerstand mehr in der City, selbst in der Bahnhofstraße nicht. Und Heute? „A la Hand“ macht zu, „Annes Ambiente“ und „Benetton“ ebenso. „Ihr Platz“ gehört zu Schlecker. Schlecker wird bekanntlich jede Menge Filialen schließen. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann es Bad Honnef trifft. Es liegen also große Herausforderungen vor all denen, die sich um die Wirtschaft hier vor Ort kümmern. Zurück zum Karneval. Ich war übrigens vergangene Woche in der Hofburg des Kölner Dreigestirns, zusammen mit den Roten Funken, aber das ist quasi eine ganz andere Geschichte. Samstag feiern die Selhofer ihre große Karnevalssitzung im Saal Kaiser und am Sonntag gibt es wieder das traditionelle Bühnenbeben im Kurhaus: Mädchensitzung der KG Halt Pol. Moment, da kommt just noch eine aktuelle Meldung rein: Weihbischof Heiner Koch verdeutlichte im Rathaus die Gründe für die KSI-Umzugsentscheidung: Die Gebäude des Michaelsbergs sollen unbedingt erhalten werden, aber es sei nicht gelungen, eine Ordensgemeinschaft dort anzusiedeln. Das Katholisch- Soziale Institut nach Siegburg zu verlegen, war als einzige Möglichkeit übrig geblieben. Weihbischof Dr. Koch sprach sein Bedauern für die Stadt Bad Honnef und die Menschen hier aus. Immerhin gehe eine Tradition zu Ende und emotionale Bindungen an das Erzbistum gingen verloren. Der Wechsel werde zwar noch einige Jahre dauern, aber über eine Nachnutzung, die der Stadt, den Menschen und auch der Bedeutung des Ortes entspreche, müsse beraten werden. Das Erzbistum und die Stadt würden in enger Zusammenarbeit alle Optionen prüfen. Sie seien beide dankbar für diesbezügliche Anregungen. Sag ich doch: Alles ist wunderbar. Und was kümmern uns emotionale Bindungen von früher. Früher gab es auch noch kein iPhone. Die Welt dreht sich immer schneller, nun geht es um die Zukunft der Stadt, um Ideen und Strategien. Wie soll Bad Honnef bis 2020 aufgestellt sein? Nichts für ungut und ein schönes Wochenende allerseits…, oder: Alaaf zesamme…

großARTig

Januar 23, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, es stehen quasi einige recht pikante Themen auf der heutigen Tagesordnung. Bad Honnef wurde vor knapp zweihundert Jahren von Königswinter aus regiert. Richtig: Das Bad Honnefer Rathaus stand in Königswinter. Und da es damals noch kein Autohaus Klinkenberg gab, mussten die armen Honnefer zu Fuß noh Königswinter gehen, um beispielsweise ihre Knöllchen zu bezahlen. Über diese gnadenlose Zeit berichten wir ab heute in „loser Folge“, das sagt man so in Fachkreisen, und es bedeutet schlicht: Hin und wieder. Bevor ich zu meinem Gespräch mit unserem Bauminister Jopa Vedders komme, noch dies: Ich bin noch nie in meinem Leben derart von Anverwandten, Freunden und Betreuerinnen derart hinter das Licht geführt worden, wie in den letzten Monaten. Sie erinnern sich, vergangene Woche hatte ich ihnen ordnungsgemäß berichtet, dass ich an einem bestimmten Tag in dieser Woche von meinen Kids zum Essen eingeladen werden sollte. Das heißt heutzutage ja nicht mehr „einladen“ sondern „wulffen“. Aber das ist ein ganz anderes Thema. So! Meine Kinder kommen mit ihren internationalen Wegbegleitern aus Kolumbien und Griechenland vorbei, meine Mutter im Schlepptau. Bis dahin war alles in bester Ordnung. Aber nur fast, denn: Auf einmal machte sich meine Erzieherin aus dem Staube. Weg war sie, völlig wortlos. Dann ging’s im Konvoi herab vom Selhofer Berg hinein in die brodelnde Innenstadt, Parkplatz Stadtsparkasse. Ich dachte noch so vor mich hin: Wo bitte ist hier ein Restaurant? Steht ein längerer Fußmarsch bevor? Ich habe doch Fuß. Lange Rede kurzer Sinn: Feuerwerk, Erzieherin, Freunde, Kollegen, Happy Birthday, Grauer Burgunder, Überraschungsparty eben. Und Glückwunschtelegramme. Angela Merkel schreibt: „Zwei Kölsch für meinen Freund Helmut und mich, und dann trinken wir darauf, dass wir beide so viele löstige Gesellen kennen“. Lukas Podolski: „Zu Ehren Deines Geburtstages werde ich bis zum Saisonende noch 60 Tore für den FC schießen“. Christian Wulff: „Alles Gute, lieber Helmut, und denke doch einmal über mein Angebot für die sehr attraktive Eigenheimfinanzierung nach“. Zu Herrn Vedders. Nein, stopp, dafür brauchen wir mehr Platz, und ich brauche mehr Zeit, um die Fülle der Informationen auf ’s Papier zu bringen. Nächste Ausgabe! Aber wo ich schon mal im Rathaus war, wollte ich im Bürgerbüro schnell mal nachfragen, ob und wie ich denn meinen Personalausweis verlängern könnte, der just abgelaufen ist. In Rathäusern habe ich ja so meine Ängste. Wartezeiten, muffelige Menschen, Sie wissen, was ich meine. Aber: Überraschung! Null Wartezeit und nur super-freundliche Menschen im Bürgerbüro der Stadt Bad Honnef. Toll. Ich ziehe untertänigst meine Kappe vor der Verwaltung und behaupte ab sofort nur noch das Gegenteil von dem, was ich eventuell jemals über die Verwaltung geschrieben habe. Zurück zur Überraschungsparty: Natürlich war da auch ein Paparazzi mit an Bord, der stadtbekannte Holger H. (Kompletter Name liegt der Redaktion zur Zeit nicht vor), und seine Bilder können Sie unter diehonnefer.info betrachten, wenn Sie denn wollen. Stimmt das eigentlich, dass das Leben mit 70 erst so richtig anfängt? Ich werde mal den Herrn Köjer fragen …

bösARTig

Januar 16, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, bevor mir meine geliebte BILD-Zeitung auf die Schliche kommt, sage ich es frei heraus: Am vergangenen Wochenende habe ich mit einem befreundeten Freund in Köln einen Zug durch die Gemeinde getätigt, er hat einen ausgegeben, ich hab einen ausgegeben, und so weiter und so weiter. Danach, als wir beide kaum noch stehen oder gehen konnten, hat er mich eingeladen, in seinem Fremdenzimmer zu übernachten. Obwohl ich kein Fremder für eine Nacht bin, habe ich das Angebot angenommen. Am nächsten Tag habe ich ihm 150 Euro überwiesen. Jetzt sind wir keine Freunde mehr. Aber das ist noch längst nicht die ganze Geschichte, wenn ich an die vergangenen, recht frühlingshaften Wintertage zurück denke. Namhafte Gastronomen, Unternehmer oder auch Politiker und Verwaltungsangestellte haben mich gnadenlos bestochen: Hier eine Grappa aufs Haus, dort ein Espresso auf ein anderes Haus, oder gar eine Kartoffelsuppe für umsonst. Eine Karnevalsgesellschaft hat mir einen Orden um den Hals gehängt. Die alles entscheidende Frage: Kann ich jetzt noch Bundespräsident werden? Der Architekt meines Vertrauens hat mir kostenlos einen Schreibtisch entworfen. Muss der jetzt zurück treten? Es ist schön, dass es in dieser unseren Zeit keine wichtigeren Fragen gibt. Alles ist gut. Frau Merkozy rettet die Welt und ich checke mal eben 1,44 Millionen Emails. Meine Kinder schreiben: Dad, nimm dir nächsten Dienstag mal nichts vor, wir laden dich zum Essen ein. Hallo? Ich befürchte, die wollen niemals Bundespräsident werden. Und hier: Udo K. (unvollständiger Name liegt der Redaktion vor), bittet mich zu schreiben, dass es für die „Ramba Zamba-Party“ der Ziepches Jecke im Kurhaus noch Restkarten bei Esso-Lemke gibt. Total normal. Oder wie wir Jecken sagen: Wat wellste maache? Ich wollte einfach nur mal darüber geredet haben wollen, denn über Herrn Wulff ist ja alles gesagt worden, aber noch nicht von mir. Hier noch eine aktuelle Meldung aus dem Postillon, die uns alle angeht: Weil der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) am Montag die Ergebnisse einer Stichprobe veröffentlicht hatte, nach der in 11 von 20 untersuchten Hähnchenfleischproben antibiotikaresistente Keime gefunden wurden, hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft die Politik aufgefordert, keimresistente Menschen zu züchten. „Weil wir unsere feinen 1A-Marken-Antibiotika ungern mit noch mehr Geflügel verwässern würden, sollten sich in Zukunft nur noch Menschen vermehren dürfen, die gegen antibiotikaresistente Keime resistent sind“, erklärte ein Sprecher des Zentralverbandes. „So wäre allen Seiten gedient.“ Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) signalisierte Zustimmung und versprach, sofort ein nachhaltiges Zuchtprogramm auszuarbeiten. Im Gegenzug sollten die Massentierhalter so lange, bis genügend keimresistente Menschen gezüchtet sind, Geflügel in den Kühltheken von Supermärkten mit einem Beipackzettel versehen, der über die Risiken und Nebenwirkungen aufklärt. Also: Geflügel wird es ab sofort nur noch in Apotheken geben. Alaaf…

bösARTig

Januar 9, 2012

Die eigentlich von mir sehr verehrte rotgrüne Landesregierung plant einen noch umfassenderen Nichtraucherschutz in NRW. In den Gaststätten soll künftig überhaupt nicht mehr geraucht werden dürfen. Außerdem sollen die Ausnahmen für Brauchtumsveranstaltungen, Festzelte und Raucherclubs aufgehoben werden. Demnach ist die Einrichtung von Raucherräumen auch in Sporteinrichtungen nicht mehr möglich. In Stadien darf nur geraucht werden, wenn das Dach tatsächlich geöffnet ist. Auch in Theatern, Museen, Kinos, Konzertsälen, Spielhallen und Spielbanken soll die Einrichtung von Raucherräumen untersagt werden. Bei Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro. Der Gesetzentwurf soll nach der Expertenanhörung im ersten Halbjahr 2012 vom Landtag verabschiedet werden und noch vor der Sommerpause in Kraft treten. Das passt. Im Sommer brauchen wir Raucher keine Räucherkammern. Aber dann? Dann wird es so sein wie früher, sind sich viele Raucher einig: Früher fand Geselligkeit in den eigenen vier Wänden statt. Freunde luden Freunde ein und umgekehrt. Kochen, essen, trinken, rauchen, gemeinsam Fernsehen gucken oder Gesellschaftsspiele spielen. Chips knabbern. Wie komme ich jetzt auf Hermann Josef Nolden? Richtig: Wenn es um’s kochen geht sind Gerüchteküchen nicht weit, und Herr Nolden ist dort sehr gern gesehen. In den Gerüchteküchen. Ich habe mich gestern mit ihm unterhalten. Es geht ihm gut. Das Jahr 2011 war für ihn ein sehr erfolgreiches Jahr, auf der Insel, auf dem Drachenfels und in seiner Sternevilla Leonhart in Königswinter. Jetzt werden einige Mitmenschen quasi gewaltig die Stirn runzeln. Sei’s drum. Wären seine Läden nicht erfolgreich, dann wären sie wohl schon längst nicht mehr in seiner Hand. Seine Villa wird er in der kommenden Woche an ein erfahrenes Gastro-Paar aus der Pfalz vermieten, sein Insel-Café bekommt eine neue Leitung, und Herr Nolden selbst wird sich ganz und gar der neuen Gastronomie auf dem Drachenfels widmen. Im Glaskubus, der wohl im Sommer fertig gestellt sein soll. Der hochmoderne Kubus neben dem restaurierten ehemaligen Hotel im Schatten des betagten Felsen wird eine riesige Anziehungskraft ausüben. Schon jetzt lägen etliche Anfragen für erste Events vor. Also: Auch auf dem Berg kann es nur noch aufwärts gehen. Zurück ins Tal. Dort habe ich einen sommerlich anmutenden Jahreswechsel verbracht. Am ersten Tag des Jahres war ich in Köln, das Thermometer zeigte 15 Grad an, die Straßencafés waren gut besucht. Jogger mit kurzen Hosen liefen am Rhein entlang. Aber nicht mehr lange. Erste Schutzmaßnahmen gegen das erwartete Hochwasser sind angelaufen. Erste Wege am Rheinufer wurden gesperrt. Am Wochenende wird der Pegel auf 7 Meter ansteigen, so erwarten es die Experten. Erwartet wird auch kein richtiger Winter mehr. Macht ja nichts, wir hatten ja auch keinen richtigen Sommer. Erwarten können Sie aber ab diesen Freitag einen Karnevalssession mit einem Siebengebirgsprinzenpaar aus Bad Honnef. Heute Abend werden die Tollitäten proklamiert, Samstag holen sie sich ihre Dienstwagen im Autohaus Klinkenberg ab und dann wird in der Hofburg gefeiert. Alaaf zusammen…

bösARTig

Januar 2, 2012

Meine sehr verehrten Damen und Herren, für unglaubliche Spannung sorgt Jahr für Jahr unsere einzigartige Hitparade mit den meistfotografierten Menschen in dieser unseren Stadt. Das sind natürlich Menschen, die besonders aktiv sind, Menschen die eben in der Öffentlichkeit stehen. In den zurückliegenden 52 Ausgaben der HWZ konnten Sie rund 1500 Fotos betrachten, in der Karnevalssession mal mehr, und im Sommerloch mal weniger. Tusch! Ich öffne einen nicht notariell verschweißten Umschlag, und siehe da: Es ist, wie es immer ist, wie sollte es auch anders sein, unsere Bürgermeisterin liegt auf der Pol-Position. Dann: Mit nur zweimonatiger Amtszeit das Siebengebirgsdreigestirn mit Dirk Pütz, Ralph Schilken und Jens Wilke vor Mr. Präsident Jörg Pütz. Auf den Plätzen: Peter Profittlich, Michael Holmer Gerdes, Hellmuth Buhr, Annette Stegger, Helmut Rings, Friedhelm Ost. Herzlichen Glückwunsch dazu. Im nun abgelaufenen Jahr konnten wir einige Jubiläen feiern: 75 Jahre Retz, 50 Jahre Franco und Bürgerblock, 40 Jahre Hannelore Mertesacker, 25 Jahre Seminaris und Intersport Axel Schmidt, 20 Jahre Philomena Moden. Ernst-Günter Hansing, der wohl bekannteste Honnefer Künstler der Nachkriegszeit, ist 2011 gestorben. Für Bad Honnefer Verhältnisse ist ein eher beschauliches Jahr zu Ende gegangen. Kaum politischer Zoff. Ich habe ein wenig das Gefühl, dass unsere Stadtpolitiker ganz langsam aber sicher gemerkt haben, dass es hier nicht mehr nur um ihr Ego geht, sondern quasi auch um das Wohl der Stadt. Es begab sich in der vergangenen Woche: Am Mittwoch lud die Allianz zu einem Pressegespräch in’s Café Fassbender ein, am Donnerstag tat dies die SPD mit Bürgermeisterin im Markt3. Und? Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Ganz rechts oben lesen Sie die Beschreibung der Allianz-Begegnung, hier nebenan die Ausführungen der SPD. Die Allianz geht, so sieht es auf den ersten Blick aus, forsch an die Brennpunkte dieser Stadt heran. Sie produziert Anfragen und Anträge am laufenden Band, das kommt in der Öffentlichkeit sicher gut an: Die tut was! Die Allianz sagt: Wir geben Gas und die Verwaltung bremst. Das sieht Frau Bürgermeisterin natürlich ganz anders: „Die Allianz hat von der Verwaltungsarbeit keine Ahnung. Das muss sie auch nicht. Aber bevor sie Anträge formuliert, könnte sie sich wenigstens einmal bei uns informieren. Das würde viel unnötige Arbeit ersparen.“ Und letztendlich auch unnötigen Ärger. Beispiel: Martini Markt 2012 zurück auf dem Marktplatz. Ein Erfolg der Allianz, sagt die Allianz. Die Bürgermeisterin sagt: „Hier geht es nicht um eine kurzfristige Entscheidung, sondern um ein langfristiges Konzept. Und daran arbeiten wir.“ So sieht’s also aus. Wie sagt man: Reden ist Gold! Schweigen ist ganz schlecht für die Stadt. Immerhin signalisierten Allianz wie Bürgermeisterin und SPD in ihren Pressegesprächen Redebereitschaft miteinander. Schaun mer mal. Wir hatten schon darüber gesprochen, 2011 gehört in wenigen Stunden der Vergangenheit an. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in das neue Jahr, Erfolg, Gesundheit und viel Spass.

bösARTig

Dezember 27, 2011

Kurz vor den besinnlichen Festtagen kommen Meldungen auf den Tisch, die nicht wirklich fröhlich stimmen: Verstärkt musste die Feuerwehr in den letzten Tagen ausrücken, um in Brand gesetzte Mülltonen zu löschen. Gastronomen beklagen sich über zerstörte oder geklaute Weihnachtsdekorationen vor ihren Restaurants, in einigen Straßenzügen werden Nachts regelmäßig Autoscheiben eingeschlagen. Sehr unangenehm. Aber nicht nur das: Die Betroffenen müssen dann mit den zerstörten Scheiben raus nach Ramersdorf fahren, um den Schaden von der Polizei aufnehmen zu lassen. Die kommt nämlich wegen dieser „Bagatellen“ nicht mehr raus. Und dann das: Vermehrte Einbrüche in Rheinbreitbach-Nord! Ganz nah dran an Bad Honnef. Aufgrund der in den letzten Wochen stark gestiegenen Anzahl von Einbrüchen/Aufbrüchen haben sich die Anwohner in der Initiative „Sicheres Wohnen in Rheinbreitbach“ zusammen geschlossen und einen Sicherheitsdienst mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt. Ab sofort wird der betreffende Bereich ganztägig und in der Nacht intensiv von einem Sicherheitsunternehmen durch Kontrollrundgänge und Kontrollfahrten in den aufgeführten Straßenbereichen überwacht. Auffällige Personen werden angesprochen bzw. der Polizei gemeldet, so dass die Sicherheit für die Anwohner wieder steigt und die Zahl der Einbrüche so weit wie möglich reduziert, im optimalen Fall sogar weitere Einbrüche verhindert werden. Leider sieht sich die Initiative zu einer solchen Maßnahme gezwungen, da die staatlichen Maßnahmen, die eine Sicherung des Eigentums der Bürger gewährleisten sollen, hier nicht mehr greifen. Auch in Bad Honnef werden die Stimmen immer lauter, die nach privaten Sicherheitsdiensten rufen. Als präventive Maßnahme könnte dies allerlei Ungemach verhindern, wie Graffiti, Scheiben einschlagen, Autospiegel abbrechen, Blumenkübel zertrümmern oder eben Einbrüche. Zurück zum Weihnachtsfest. Heilig Abend steht vor der Tür, wenn ich mich nicht gewaltig irre. Sehr schön ist: Die über 250 Wunschkärtchen von den Weihnachtswunschbäumen im Rathaus und in der Aegidienberger Sparkasse wurden von gütigen Mitmenschen abgenommen und ebenso viele liebevoll verpackte bunte Päckchen und Pakete fanden ihren Weg zurück ins Rathaus. Die werden nun pünktlich verteilt, damit die nicht so begüterten Eltern in dieser Stadt ihren Kindern eine Freude machen können. Eine Supersache. Ich persönlich finde es perfekt, dass auch in dieser HWZ-Ausgabe eine sehr stolze Anzahl von Honnefer Unternehmern per Anzeige Weihnachts- und Neujahrswünsche an Sie, liebe Leser, „verschickt“. Beachten Sie dies ganz besonders wohlwollend. Schenken Sie auch 2012 unseren Unternehmern in dieser Stadt ihr Vertrauen. Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern in aller Welt, allen Bürgerinnen und Bürgern hier vor Ort und in der näheren Umgebung ein absolut stressfreies und unglaublich gemütliches Weihnachtsfest. Warum diese Unterscheidung? Die gedruckte Ausgabe der HWZ lesen Woche für Woche über 10.000 Menschen hier und in der Region zwischen Koblenz und Köln. Auf die HWZ-Internetausgabe greifen allein samstags und sonntags jeweils 5000 Online-Leser aus aller Welt zu. Tschüss zusammen…

bösARTig

Dezember 19, 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, die Zeit der Jahresrückblicke ist in vollem Gange. All überall in den Medien wird auf das Jahr 2011 zurück geblickt. Wir werden das in der Silvesterausgabe tun, soviel Zeit muss einfach noch sein. Und wir werden Ihnen natürlich wieder die ultimative Hitparade der meistfotografierten Menschen in dieser unseren Stadt präsentieren. Hier und jetzt blättere ich gerade einmal im Restaurantführer für Bonn und diese Region herum. Herausgegeben vom General-Anzeiger, meiner Lieblingstageszeitung neben der Rundschau, versteht sich. Gehören meine Lieblingsrestaurants und Kneipen zu den Top-Ten-Locations in der Region? Ich blättere und finde: Gilberts im Domkapitel-Hof, Altes Standesamt, Caesareo, Weinhaus Hoff, Weinhaus im Turm, Op de Hüh, Zum Böllchen, Rheincafé auf der Insel Grafenwerth, Zum Küfer Jupp, la dee da. Aus jeder Kategorie ist etwas dabei, da können wir quasi wieder einmal stolz sein, auf unsere Stadt. Beziehungsweise auf die Unternehmer die hier machen und tun. Apropos machen und tun: In dieser Woche haben zwei neue Unternehmen ihre Tore geöffnet. Der Bio-Markt „Vier Jahreszeiten“ in Rhöndorf und die Frischebar „Lemon“ in der Bahnhofstraße. Glück auf! Eben habe ich mich ganz kurz mit dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Jopa Vedders, unterhalten. Wir trafen uns völlig zufällig in der Fußgängerzone auf ein Zigarettchen. Insgesamt ist er recht zufrieden mit sich und der Welt, am Ende eines turbulenten Jahres. Einiges sei auf den Weg gebracht worden, hinter den Rathaus-Kulissen gebe es intensive Gespräche mit willigen oder auch unwilligen Investoren. Immerhin, so hörte ich heraus, wird sich im Business Park demnächst etwas tun. Ich sage nur: Wohnbebauung. Wir wollen noch einmal auf die letzte Ratssitzung eingehen. Das wichtigste ist schon gesagt worden, die Allianz möchte eine neue Straße in der Stadt, mehr Parkraum, Erweiterung der Fußgängerzone, Straßenteile in Einbahnstraßen umwidmen, schöne Dinge eben. Dabei handele es sich um eine Vision, die ein jeder durchaus haben könne. So weit ich mich erinnere, hatte diese Vision bereits Peter Endler vor vielen, vielen Jahren. Schon damals ist nichts daraus geworden. Heftig diskutiert wurde am letzten Ratsabend dieses Jahres über die Einführung einer Zweitwohnsitzsteuer. Nach dem Motto: Da können wir noch Gelder von den Studenten einziehen. Nein, daraus wird nix. Denn: Der Verwaltungsaufwand steht in keinem Verhältnis zu den geschätzten Einnahmen. Vom Tisch. Die Honnefer Politik möchte sich so gerne wieder an der Tourismus Siebengebirge GmbH beteiligen. Auf Grund der derzeitigen Haushaltssituation geht das aber auch nicht. Die Beteiligung an der GmbH, beziehungsweise der Wiedereinstig in die touristische Vermarktung kostet Geld. Hammer nit. Die Allianz bombadiert die Verwaltung mit Prüfungsaufträgen, Stichwort Vision, das ist manchmal gut, manchmal nicht so schön, besonders dann nicht, wenn der gesunde Menschenverstand sagt, das klappt eh nicht. Gut, dass wir trotzdem darüber gesprochen haben. Ich wünsche Ihnen ein schönes Adventswochenende, vielleicht, so hörte ich, mit den ersten Schneeflocken…

bösARTig

Dezember 12, 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, krankheitsbedingt habe ich es mir vergangen Samstagabend so richtig gemütlich gemacht: Wetten dass…? Füße hoch, Chips, Fläschchen Rotwein, oder zwei, keine Ahnung. Thomas Gottschalk. Der Unterhaltungsgott mit dem Schalk im Nacken. Diese Sendung habe ich nie wirklich geliebt. Trotzdem ziehe ich meine Kappe vor Herrn Gottschalk, der es wie kein anderer verstanden hat, die Fernsehwelt in seinen Bann zu ziehen. Mit Wetten, Blödeleien, Anzüglichkeiten, Weltstars, Rock’n Roll. Gefühlte 100 Jahre lang. Als eigentlich quotenmäßig schon gar nichts mehr ging, bekam er vor zwei Jahren eine sexy Blondine zur Seite gestellt, eigentlich völlig untypisch für das bodenständige ZDF. Aber gut. Frau Hunziker entwickelte sich prächtig zum zweiten Gedächtnis des Entertainers. Zur Sache: Voriges Wochenende, in der Nacht von Sonntag auf Montag, wurde bei der „Honnefer Tafel“ im katholischen Gemeindehaus eingebrochen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wie ich meine. Gestohlen wurde unter anderem das Handy des Teams. Sollten Sie die Tafel erreichen wollen, darf ich Ihnen hier die neue Handy-Nummer mitteilen: 015203018622. Jeden Tag ein gutes Werk tun, das ist eben meine Devise. Soviel dazu. Ehe ich das vergesse: Aus technischen Gründen, ich glaube, das sagt man so, wurde diese Ausgabe bereits am Donnerstag gedruckt. Daher finden Sie die Berichte über die Ratssitzung und über die Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Campus erst in der nächsten Ausgabe. Immerhin können Sie auf der Titelseite schon einmal nachlesen, was die Allianz der Verwaltung vorschlägt, und wie der Herr Rauw darauf reagiert. Das könnte eine lustige Sitzung werden. So, hier kommt gerade noch rechtzeitig eine Mail herein getaumelt, die auch für Sie interessant sein könnte: Nach Umgestaltung der Geschäftsräume präsentiert sich der G&T Weinimport in der Hauptstraße 18 am Freitag den 9. Dezember – also heute – in neuem Glanz. Ab 18 Uhr gibt es dort Musik von der Kölner Südstadt-Band „ZASS“, dazu Wildbratwürste von Herrn Kramer und höchst wahrscheinlich das ein oder andere Gläschen Wein von Herrn Pfirrmann. Da simmer dabei! Übrigens: In der Band spielt Frau Brings mit, die Schwester von Herrn Brings, von Brings, Sie wissen, was ich meine. Und noch eine Meldung: Thomas Gottschalk sieht seinem Wechsel als Moderator von „Wetten, dass..?“ zu seinem neuen Arbeitgeber ARD gelassen entgegen. „Die halbe Stunde, die ich jetzt von Montag bis Donnerstag abliefern werde, schreckt mich überhaupt nicht“, sagt der 61-jährige im Interview mit dem Männermagazin GQ. „Das belastet mich weniger als die Erwartungshaltung, siebenmal im Jahr die Supershow mit der Riesenquote einfahren zu müssen.“ Gottschalk spricht im Interview mit Christopher Keil über seinen Neuanfang im Ersten. Er müsse niemanden mehr etwas beweisen, das sei das Schöne an seiner derzeitigen Lage. „Ich glaube aber, dass ich noch mal was Neues hinkriegen kann, und freue mich, dass es bei der ARD Leute gibt, die mir das auch zutrauen.“ Ihm sei dabei egal, dass sein Gehalt im Vergleich zu seinem vorherigen Vertrag „in etwa gleich“ bleibe. Na also. Wir sehen uns am Sonntag auf dem Rhöndorfer Weihnachtsmarkt. Tschüss zusammen…

bösARTig

Dezember 5, 2011

Ich glaube es war Dienstagmittag in der Honnefer Innenstadt, meine sehr verehrten Damen und Herren, da schlug er wie immer unvermittelt und erbarmungslos zu. Völlig ohne irgend ein Vorzeichen: Nase zu, Hals dick, Restglieder schwach, Koppping: Der grippale Effekt. In den ersten Stunden war das so schlimm, dass ich glatt zum Nichtraucher geworden bin. Nach nun 37 Stunden ohne Nikotin, Koffein und Alkohol kann ich quasi nachvollziehen, wie man zu einem Amokläufer wird. Auf jeden Fall kann ich mich absolut nicht konzentrieren. Nach jeder zweiten Zeile stehe ich auf und tigere durchs Büro. Koche einen Bronchial-Tee nach dem anderen, mein Staubsauger glüht. Es wird dunkel über Selhof. In der Innenstadt wird in diesen Sekunden der Adventsmarkt eröffnet. Ohne mich. Wird mich irgend jemand vermissen? Auf jeden Fall wird es in den nächsten Wochen recht spannend. Wenn denn dann die Linzer Straße für voraussichtlich vier Jahre gesperrt wird. Abschnittsweise. Ob dann wohl die Poller im Dellenweg und im Flossweg entfernt werden? Im Sinne des Allgemeinwohls. Um blutige Auseinandersetzungen zwischen stundenlang im Stau stehenden Autofahrern zu verhindern? Wird es dazu eine Ratsentscheidung geben? Sie wissen: Anlässlich der geplanten Straßenbaumaßnahme lädt die Bürgermeisterin zu einer Informationsveranstaltung über die Umleitungsführung während der Bauabwicklung am Mittwoch, dem 7. Dezember, um 18.30 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses ein. Erscheinen Sie reichlich, egal was auch im Fernseher läuft. Kommen wir auf die Adventszeit zurück. Nach dem Adventsmarkt in Rhöndorf begann gestern der Adventsmarkt rund um den Marktplatz. Unser Adventskorrespondent vor Ort, Holger H., berichtet, „ein gelungener Auftakt, viele Familien sind unterwegs, sehr schöne Stimmung“. Darauf erhebe ich mein Glas mit Bronchialtee. Am Samstag wird rund um das Autohaus Klinkenberg ein vorweihnachtlicher Familientag gefeiert, am Donnerstag startet der Weihnachtsmarkt auf dem Campus der IUBH und bis zum 24. Dezember pflastern 24 fünf Meter hohe Adventsleuchten den Weg durch die Innenstadt. Ich hol mir mal ne Flasche Bier. Herrschaften, jetzt sieht die Welt doch schon viel besser aus. Prost! Themawechsel: Im nächsten Jahr feiert unsere Stadt ihr 150. Jahresjubiläum der Verleihung der Stadtrechte. Ein Fest, das wir Bad Honnefer mit vielen Gästen natürlich gerne feiern wollen. Am Wochenende vom 15. bis zum 17. Juni ist jeweils eine zentrale Großveranstaltung in der Innenstadt, im Reitersdorfer Park und auf der Insel Grafenwerth geplant. Da die feierlichen Anlässe von der Bürgerschaft für die Bürgerschaft initiiert werden, brauchen die Organisatoren Ihre Unterstützung. Falls Sie sich nun spontan zu einer Geldspende entschließen, überweisen Sie diese bitte auf das Konto 100 230 bei der Stadtsparkasse Bad Honnef, Bankleitzahl 380 512 90. Bitte geben Sie als Verwendungszweck: „Sachkonto 459 103, Stichwort 150-Jahr-Feier“ an. Selbstverständlich erhalten Sie automatisch eine Spendenquittung für das Finanzamt und Ihr Unternehmen, oder Ihr Name, wird zusammen mit den anderen spendenden Unternehmen als Unterstützer in allen zur Verfügung stehenden Medien genannt. Weitere Informationen finden Sie unter www.150jahre-badhonnef.de. Und Tschüss…

bösARTig

November 28, 2011

Meine sehr verehrten Damen und Herren, Sessionsauftakt, Totensonntag, ein langes Gespräch mit Scheinbar-Legende Hansi Hatterscheid, Ordensvorstellung der Selhofer in Rhöndorf, Besuch bei der Honnefer Tafel, Schlemmerabend im HIT Markt – abwechslungsreicher kann eine Woche nicht sein. Dazu Gespräche mit dem Komitee „150 Jahre Stadtrechte“ und „Meetings“, ich glaube, das hieß früher „Treffen“, mit Musikus Helge Kircht in Sachen „Musik am Markt 2012“. Es tut sich was. Das Ehrenamt in Bad Honnef steht in vollster Blüte. Menschen die eben noch hochrangige Posten in eben so hochrangigen Unternehmen bekleideten, kümmern sich nun um diese unsere Stadt. Und das sind heutzutage beileibe keine Rentner, sondern eher Vorruheständler, Menschen um die 60, also quasi so blutjung und fit wie ich. Raucher eben. Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt habe ich vergessen, was ich sagen wollte. Alle sieben Jahre zupfen wir das Kleid des Lebens neu zurecht. So jedenfalls sagten es die alten Griechen und meinten: Alles fließt, verändert sich unaufhörlich. Auch unser Inneres ist immer in Bewegung. Psychologen, Philosophen, Mediziner, sind überzeugt: Es gibt unterschiedliche Lebensphasen, und jede verlangt uns neue Rollen ab. Die Anthroposophen sind davon überzeugt, dass wir alle sieben Jahre in eine neue Phase treten – mit allem, was dazugehört: neuen Aufgaben, neuen Fragen, neuen Antworten. Wie oft auch immer – wir häuten uns immer wieder. Denn jede Erfahrung, jeder Mensch, den wir treffen, jeder Tag in der Arbeit, jede Reise, die wir machen, verändert uns ein bisschen. Wir verändern uns, wenn wir uns verlieben, wenn wir ein Kind kriegen, wenn wir neue Verantwortung übernehmen. Unsere Einstellungen verschieben sich oft unmerklich, während wir streiten, diskutieren, lesen. Dinge, die vorher unwichtig waren, bekommen eine Bedeutung – und was wir für unverzichtbar hielten, verliert womöglich seinen Wert. Wie komme ich jetzt darauf? Meine Erinnerungszellen sind offensichtlich in den letzten sieben Jahren nicht erneuert worden. Die Griechen spinnen. Oder? Nein. Ich hab’s wieder: Die Politik der Stadt Bad Honnef hat es gewollt, dass die Stadt Bad Honnef zu einer Hochschulstadt wird. Nun ist die Stadt Bad Honnef seit über zehn Jahren eine Hochschulstadt mit rund 1.500 Studenten, aber die Stadt Bad Honnef hat es bis heute nicht geschafft, für diese jungen, und auch recht kaufkräftigen Menschen, eine vernünftige Infrastruktur herzustellen. Wo bleiben die Kneipen, Cafe’s, Bistros und Klamottenläden? Eine Frage an die Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef. Wer kümmert sich darum? Richtig: Niemand! Ich glaube, Wirtschaftsförderer denken nur an Gewerbegebiete. Aber gut. In der Linzer Straße, gleich gegenüber der IUBH, haben kürzlich drei neue Läden aufgemacht: Ein Frisör, ein Fahrradgeschäft und ein Körperverschönerer. Und noch eine Meldung: Ab Montag, den 28. November werden die Baumpfleger des Bau- und Betriebshofes der Stadt Bad Honnef Baumschnittarbeiten an den Ahornbäumen in der Hauptstraße zwischen dem Brünnele und der Stadtmitte durchführen. Im Anschluß an diese Arbeiten geht es weiter in der Alexander-von-Humboldt-Straße. Dort sind Kronenpflegearbeiten im Teilbereich „Am Spitzenbach“ und Alexander-von- Stauffenberg-Straße vorgesehen. Tschüss…

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