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bösARTig

August 30, 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren, vergangenen Mittwoch bin ich meinem Lieblingsknöllchenschreiberling begegnet, ohne Fahrzeug, und der Mann war völlig fertig mit der Welt. Ja, ich möchte meinen, er war schlichtweg der totalen Verzweiflung nahe: „Wo versteckst du dein Auto“, stammelte er mit gebrochener Stimme, „wir haben ohne dich ja kaum noch Einnahmen.“ Tja! Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe seit vier (!) Wochen kein Knöllchen mehr bekommen. Das Ordnungsamt hat mich zu einem Weichei verkommen lassen, ich parke jetzt auf offiziellen Parkplätzen. So, schaun mer mal weiter, hier: Der Einsatzplan für das Wochenende mit BMin W. F. (der komplette Name liegt der Redaktion vor): „Freitag, 27.8.2010, 12 Uhr, Fairtrade-Town-Plakataktion, Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Am Saynschen Hof (Rückwand von Kaisers gegenüber der Post) Bürgermeisterin Wally Feiden bringt einen „Störer“ (das heißt einen zusätzlichen Aufkleber „Unsere Stadt ist Fairtrade-Town“) auf dem Plakat, das für fairen Handel wirbt, an. Freitag, 27.8.2010, 14 Uhr, Abschluss der Feriennaherholung, Insel Grafenwerth. Bürgermeisterin Wally Feiden besucht die Kinder, die das Angebot der Feriennaherholung des Stadtjugendringes wahrgenommen haben, und spendiert ein Eis. Freitag 27.8.2010, 19 Uhr, Goldhochzeit Ingeborg und Matthias Wessel, Gratulation zur Goldhochzeit durch Bürgermeisterin Wally Feiden. Freitag, 27.8.2010, 21 Uhr, Ökumenische Kirchennacht in St. Johann Baptist, Markt. Ein Programmpunkt der Kirchennacht sind Lesungen von Bibeltexten. Auch Bürgermeisterin Wally Feiden wird ihre Lieblingsbibelstelle vorlesen. Samstag, 28.8.2010, 11 Uhr, „Naturseifen handgemacht“, Geschäftseröffnung, Aegidiusplatz 9. Samstag, 28.8.2010, 18 Uhr; Hafenfest des Wassersportvereins, Bootshaus, Rheinpromenade. Bürgermeisterin Wally Feiden gratuliert Carolin Franzke zur Bronzemedaille in der Juniorenweltmeisterschaft der Ruderer und begrüßt die Besucher/innen des Hafenfestes.“ Ende der Durchsage. Ich freue mich auf die Begegnungen mit unserer BMin, nach den langen, dürren Ferienwochen. Ich glaube, es wird auch bald schon wieder eine Ratssitzung geben. Ach ja, der Herbst hat auch seine schönen Seiten: Weinfeste, Schützenbälle, Drachenfelsrestaurantabriss und natürlich die Vorbereitungen auf die Session. Das Festkomitee hat beschlossen, dass der Zoch ad widder durch Selef geht, vorbei am Verlagswolkenkratzer. Mit den Siebengebirgstollitäten der KG Halt Pol. Wer das sein wird, das wird am 7. November verraten. Apropos Tollität: Gestern enterte unser schmucker Bundespräsident, Christian Wulff, für ein paar Minuten Honnefer Boden auf der Insel Grafenwerth. Er hatte sich in Bonn seine Zweitwohnung, die Villa Hammerschmidt, angeschaut und wollte danach unbedingt eine Schiffstour machen, um sich die Berliner Regierungsluft aus den Klamotten pusten zu lassen. Recht so. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, für Unterhaltung ist wie gesagt bestens gesorgt. Der Reigen der Veranstaltungen beginnt heute Abend mit der verkaufsoffenen Sommernacht. Tschüss zusammen…

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August 23, 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren, der „Fall Anna“ zieht sich wie ein roter, hässlicher Faden durch diesen Sommer 2010. Genau heute vor vier Wochen berichtete Oberstaatsanwalt Robin Faßbender im Polizeipräsidium über den schrecklichen Fall. Ein kleines Pflegekind wurde von seinen Pflegeeltern gefesselt und ertränkt. Der Staatsanwalt befindet sich nun im Urlaub und auf weitere Ermittlungsergebnisse muss wahrscheinlich bis Ende August gewartet werden. Hölle! Die leibliche Mutter ist der Verzweiflung nahe und wir Bürger fragen uns: Was soll das? Mittlerweile liegen in den Jugendämtern von Bad Honnef und Königswinter Strafanzeigen vor. Vor drei Wochen hieß es aus den entsprechenden Rathäusern, dass dieser Fall schnell und schonungslos aufgeklärt werden müsse. Was wird da vertuscht? Die Tragödie in Duisburg und der Fall Anna weisen besorgniserregende Parallelen auf: Niemand will, kann oder darf Verantwortung übernehmen. Dienstag: Der WDR berichtet exklusiv: „Nach Recherchen der Lokalzeit ist Anna monatelang von ihren Pflegeeltern schwer misshandelt worden. Und es mehren sich die Hinweise, dass das zuständige Jugendamt Königswinter bei der Betreuung der Pflegefamilie dramatisch versagt hat. Hinweise auf Misshandlungen gab es offenbar von Nachbarn und der Polizei. Und auch der Rektor von Annas Schule hatte das Jugendamt mehrmals gewarnt. Im November vergangenen Jahres sogar bei einer Konferenz mit den Pflegeeltern, Lehrern und dem Jugendamt Königswinter. Dem Jugendamt gegenüber sollen die Pflegeeltern über Probleme mit der Neunjährigen geklagt haben. Das Mädchen habe eine Wasserphobie und Ess-Störungen gehabt und soll sich angeblich immer wieder selbst verletzt haben. Keines der Probleme konnten die Lehrer an Annas Schule bestätigen. Diese Beobachtungen habe die Schulleitung dem Jugendamt mitgeteilt, so der Rektor. Offenbar reichte das dem Jugendamt immer noch nicht, Anna und die Pflegeeltern besser zu kontrollieren. Die Stadt Königswinter lehnt dazu weiterhin jeden Kommentar ab und verweist auf staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen das Jugendamt.“ Mittwoch: Annas Mutter meldet sich in der HWZ-Redaktion: „Ich muss unbedingt mit ihnen reden. Ich erhebe schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt in Königswinter“. Die Ohnmacht einer Mutter? Die Rache des Jugendamtes in Königswinter? „Die wollen mir nun auch noch das Sorgerecht für meinen Sohn entziehen. Warum lassen diese Menschen uns nicht in Ruhe?“ Donnerstag: Die Stadt Königswinter verschickt eine Presseinformation: „Die Darstellung in den Medien insbesondere über die Anzahl der Kontakte zwischen der Schule und dem Jugendamt ausgehend von einem Interview des WDR mit dem Schulleiter am 17.8.2010 ist nachweislich falsch. Es ist bedauerlich, dass es in den vergangenen Tagen zu einer Berichterstattung gekommen ist, die die Sachverhalte unzutreffend und in verzerrter Weise wiedergeben. Dies wird der Ernsthaftigkeit der Angelegenheit nicht gerecht.“ Meine Frage: „Was wird wann der Ernsthaftigkeit dieser traurigen Angelegenheit gerecht?“ Anna wurde getötet! Wer ist schuld?

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August 16, 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren, es gibt auch wunderschöne Momente im Leben. Ich meine jetzt nicht unbedingt die Tatsache, dass unserer hochverehrter Grafiker Ralf Kolmsee seinen wohverdienten Urlaub auf Sylt verbringt während ich einsam und allein vom Verlagsgebäude auf Selhof herunter blicke. Nein! Patrick Reinbold, Gestalter der HWZ wenn Herr Kolmsee in Urlaub ist, das ist häufig der Fall, hat mich Mitte der Woche angerufen, „du, hör mal, es geht los.“ Natürlich waren wir bestens vorbereitet, diese Ausgabe war quasi Mittwoch schon fertig. Lange Rede kurzer Sinn: In der Nacht zum Donnerstag ist Patrick Reinbold zum zweiten Mal Vater geworden. Dazu gratulieren wir ganz herzlich. Wenn sich also kleinere Gestaltungspannen in diese Ausgabe eingeschlichen haben, dann wissen Sie Bescheid. Ich weis das aus Erfahrung: Vor Geburten sind werdende Väter viel aufgeregter als die coolen Mütter. Sodele, der Freude aber noch nicht genug. Am 10. August hat die meistzitierte Tageszeitung Deutschlands, die BILD, unsere kuschelige Heimatzeitung zitiert. Es ging dabei um unser Gespräch mit Annas leiblicher Mutter. Zu diesem traurigen Thema gibt es sehr wenige Neuigkeiten. Außer, dass es am 31. August um 17 Uhr eine ökumenische Trauerfeier für Anna geben soll, in der Kirche Maria Königin des Friedens am Schulzentrum der CJD Schule Königswinter. Das berichtete die Bonner Rundschau. Der WDR berichtete gestern über die Aussagen einer Nachbarin der Pflegeeltern in der Honnefer Austraße. So habe sie fast jede Nacht verzweifelte Kinderschreie gehört. Am Tag vor ihrem Tod soll Anna versucht haben zu flüchten und sprang vom Balkon. Ihre 150 Kilo schwere Pflegemutter holte sie ein und habe sich mit vollem Körpergewicht auf das zierliche Kind gesetzt. Das ist alles schlicht weg unglaublich. In einem Leserbrief (Auszug) schreibt die Familie Böckmann: „Müssen wir immer wieder und wieder schockiert sein, wenn diese teuflische Quadriga aus Ignoranz und Gleichgültigkeit, Inkompetenz und Schlamperei durch das Land zieht? Sie zieht von West nach Nord nach Süd nach Ost und immer mehr Orte, Dörfer, Städte werden in ihr unsägliches Gästebuch eingetragen. Orte, an denen Kinder von Ihren Eltern, Pflegeeltern, Adoptiveltern misshandelt, gequält, missbraucht, getötet werden. Immer wieder sind alle sehr betroffen, aber dann spannt keiner die Pferde aus, sondern lässt die Kutsche weiterziehen durch das Land. Den nächsten Haltepunkt kennt nur der Kutscher.“ Dem Leserbrief wurde ein selbsverfasstes Gedicht beigefügt. Hier ein Auszug:

ANNA: Weißt du, wie es ist, wenn du atmest und nur Wasser in deine Lungen strömt? Wenn du kämpfst, um ein bisschen Luft zum Leben. Doch die Hände, die dich halten, halten dich fest, fest unter Wasser? Kein Entkommen! Es sind die Hände, in deren Obhut du gegeben wurdest,die dich halten, halten und aufrichten, schützen und stützen sollten: Sie sollten dir geben, was du in deinem kurzen langen Kinderleben nicht bekommen hast: Fürsorge, Wärme, Zuneigung, Geborgenheit, Vertrauen, Liebe: ein Zuhause. Die, die dich hier abgeliefert, ausgeliefert haben, verschwunden! Klein, von Angst beseelt. Von allen verlassen. Dein Sprung vom Balkon. Kein Entkommen…

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August 9, 2010

Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist nicht wirklich so einfach, drei Tage nach einer Beerdigung der Tochter, ein Gespräch mit der Mutter zu führen. Trotzdem habe ich es getan. Es hat Annas Mutter und mir gut getan. Manchmal ist Schweigen nicht immer Gold. Egal wo ich auch hinkomme, der Tot der kleinen Anna ist überall das alles beherrschende Gesprächsthema. Und bevor dieser unglaubliche Fall nicht restlos aufgeklärt wird, wird das auch so bleiben. Logisch: Das legitime Informationsbedürfnis der Mitmenschen ist riesengroß. Unter dem Eindruck der Ereignisse habe ich mich in meiner Kolumne in der vergangenen Woche offensichtlich zu Worten hinreißen lassen, die nicht von Jedermann richtig gedeutet wurden. Vor allem nicht von einigen Bewohnern der Wohnanlage, in dem die neunjährige Anna getötet wurde. Dafür bitte ich um Vergebung. Soviel Zeit muss ganz einfach sein. Viele Anrufe haben uns ereilt, es waren Beschimpfungen der übelsten Art dabei, aber auch Lob. Und: Viele Nachbarn haben dabei ein verbales Bild gezeichnet, von der Pflegefamilie und von Anna. So soll die Pflegefamilie immer nett und aufgeschlossen gewesen sein. Kurz vor dem schrecklichen Ereignis wäre die Familie mit Anna aus einem Kurzurlaub zurückgekommen. Anna lief hin und her, von der Wohnung zum Auto, und half emsig beim auspacken. Dabei wirkte sie fröhlich, erzählte uns beispielsweise ein Bewohner der Wohnanlage. Viele unterschiedliche Aussagen kamen so zusammen: „Die Pflegemutter war herzensgut…die Pflegemutter war aggressiv… die Pflegemutter hat gut gelaunt mit Anna im Sandkasten gespielt…ich habe gesehen, wie Anna aus dem Fenster gesprungen ist…ich habe mit dem Pflegevater oft über Fußball gesprochen…ich habe Schreie aus der Wohnung gehört…Anna hat lieb mit unserer Katze gespielt…seit Anna da ist, sind die Rollos der Wohnung oft herunter gezogen worden…“. Widersprüchliche Aussagen. Daher ist es wohl auch verständlich, dass die Ermittlungsarbeiten andauern, ohne dass Details an die Öffentlichkeit dringen. Immerhin hat der Fall Anna die Öffentlichkeit wach gerüttelt. Das Statistische Bundesamt hatte erst kürzlich bekanntgegeben, dass die Zahl der Minderjährigen, die von Jugendämtern in Obhut genommen werden, seit 2004 um fast ein Drittel gestiegen ist. Im vergangenen Jahr wurden laut Bundesamt 33.700 Kinder und Jugendliche in einem Heim oder einer Pflegefamilie untergebracht. Die Zahl stieg im Vergleich zu 2008 um 4,5 Prozent. In fast jedem vierten Fall wurden die Minderjährigen auf eigenen Wunsch in Obhut genommen. Als kurzfristige Maßnahme soll die Aufnahme Minderjährige schützen, die sich in einer akuten, für sie gefährlichen Situation befinden. Es macht allerdings keinen Sinn, Kinder ihren Eltern zu entreißen, um sie in Pflegefamilien noch größerer Gefahr auszusetzen. Fakt ist, wenn die Aussagen denn stimmen: Wer sein schutzbefohlenes Pflegekind monatelang mit Klebeband fesselt, um es beispielsweise in Ruhe baden zu können, der darf trotz aller Beteuerungen der Jugendämter, „mit der Familie gab es monatliche Gespräche“, nicht weiter befähigt werden, ein Pflegekind durch sein junges Leben zu begleiten. Denn so eine grobe Misshandlung eines Kindes muß von ausgebildeten Mitarbeitern der Fachdienste bemerkt werden.

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August 2, 2010

Zwei übergewichtige, kranke, offensichtlich arbeitslose Menschen, werden von den Jugendämtern in Bad Honnef und Königswinter berechtigt, Pflegekinder auf nehmen zu dürfen. In einem Umfeld, das gelinde ausgedrückt, als grenzwertig zu bezeichnen ist. Warnungen und Telefonanrufe von besorgten Nachbarn werden ignoriert. Schlimmer: Sie werden von Amts wegen nicht ernst genommen. Ein Kind, das Nachts immer wieder flennt, schreit oder gebadet wird – normal! Kein Grund zum Einschreiten. Es ist ja ein Pflegekind. Schwierig! Das Kind stirbt. Die berechtigten Pflegeeltern ertränken es. Zwei grob geschätzt 150 Kilogramm schwere 51-jährige fesseln ein 9-jähriges Kind um sich (und das Kind) zu schützen. Erziehungsmaßnahme! Machmal denkt man an die Todesstrafe zurück. Besonders natürlich dann, wenn das Grauen in unmittelbarer Nähe haust. Die Bürgermeister der betroffenen Städte befinden sich in einer heiklen Situation. „Wir haben informiert…“, „wir wurden nicht informiert…“ Sie müssen ihre Leute schützen. Leute, die vielleicht Fehler gemacht haben, im Jugendamt hier oder dort. Leute, die nun Schuld auf sich geladen haben. Schuld an dem Tod eines einsamen, verzweifelten und geschundenen Mädchens. Wer dazu neigt, sich selbst zu verletzen, der schreit nach Liebe und Aufmerksamkeit. „Die kleine, süße Anna“, wie die Boulevardpresse schreibt, hat sich offensichtlich permanent Verletzungen zugefügt. Und das sei Ärzten und Ämtern bekannt gewesen. Trotzdem: Kein Handlungsbedarf! Die Frage: Warum hat das niemand gesehen. Ein Kind übersät mit blauen Flecken muss auffallen. Unter normalen Umständen geht ein 9-jähriges Kind in die Schule und spielt in den Pausen mit anderen Kindern. Was wissen die Lehrer? Was haben sie gesehen? Was verschweigen sie? Bürgermeister Peter Wirtz sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem Generalanzeiger, die Pflegefamilie sei unter Kontrolle gewesen. „Mit durchschnittlich monatlichen Gesprächen, telefonischem Kontakt und intensiver, fachlicher Begleitung der Bergischen Diakonie“. Pflegeeltern die seit mindestens drei Monaten (laut Aussage des Pflegevaters) ihr Pflegekind mit Klebestreifen fesseln? Das Kreisjugendamt als übergeordnete Behörde kennt die Honnefer Pflegefamilie nicht. Das sei auch nicht nötig, so Wirtz. Die Pflegefamilie sei nach den gesetzlich geregelten Voraussetzungen ausgesucht worden. Stand Mittwoch: Bad Honnef und Königswinter sind sich keiner Schuld bewußt. Ein Anwalt verklagt die Jugendämter. Donnerstag 18 Uhr. Seit vier Tagen gibt es keine neuen Erkenntnisse aus dem Polizeipräsidium seitens Polizei oder Staatsanwaltschaft. Die Stadt Bad Honnef teilt auf Nachfrage mit, dass es bis Freitagmorgen eine offizielle Stellungnahme der Verwaltung im Fall Anna geben werde. Heute vor einer Woche wurde das mißhandelte Kind gefunden. Am kommenden Samstag, 10 Uhr, soll die Beerdigung auf dem Friedhof in Königswinter stattfinden. Sicher ist das zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht, da die tote Anna ein weiteres Mal der Gerichtsmedizin zugeführt wurde.
Aus aktuellem Anlass entfällt der angekündigte Biergarten-Test!

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Juli 26, 2010

Fürchten Sie sich nicht, meine sehr verehrten Damen und Herren, die staatsen Kerle dort unten (die Namen sind der Redaktion durchaus bekannt) führen nichts Böses im Schilde, im Gegenteil. Diese außerordentlich gut aussehenden Recken haben sich auf den Weg gemacht, um die Außengastronomie in dieser unseren Region zu testen. Nur für Sie! Dabei gehen die Herrschaften nach knallharten Kriterien vor, die in wochenlanger, mühseliger Kleinarbeit entwickelt wurden. Beispiel: Körbchengröße der Kellnerin… Nein,bösARTig Quatsch, das war nur der Wunsch eines einzelnen Herren. Der Mann wurde sofort aus der Runde entlassen und des Ortes verwiesen. Ab der nächsten Ausgabe präsentieren wir Ihnen die ausgeklügelten Testurteile. Sie, liebe Leser, können sich natürlich an dem Spaß beteiligen. Schicken Sie uns einfach den Namen ihrer Lieblingsaußengastronomie. Den Rest erledigen die sympathischen Herren. So, kommen wir nun zu unserem so genannten „Ort der Glückseligkeit“, Bad Honnef, wie unser Polizeipräsident immer so schön formuliert. Vor zwei Wochen randalierte ein Verwirrter im Rathaus. Vor einer Honnefer Schule wurde unlängst eine Bürgerin von Schülern zusammengeschlagen und am vergangenen Montag kam es zu einer Messerstecherei in einer Pizzeria in der Bahnhofstraße. Liegt das an der Hitze, oder gehört Brutalität so langsam aber sicher auch zum Tagesgeschehen in unserem beschaulichen Ort? Zum Glück, und das darf ruhig einmal lobend erwähnt werden, ist die Polizei recht schnell vor Ort, wenn sie denn wie in den geschilderten Fällen, gerufen wird. Zu der Messerstecherei: Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kam es gegen 23 Uhr in der Pizzeria zu einem Streit zwischen zwei 24 und 26 Jahre alten Männern und den beiden 22 und 51 Jahre alten Betreibern des Lokals. Nach derzeitigem Sachstand entwickelte sich zwischen den vier Personen ein Handgemenge. Im Verlauf der eskalierenden Auseinandersetzung wurde der 24-Jährige durch Messerstiche, so die bisherigen Erkenntnisse, schwer verletzt. Er begab sich selbst in ein nahe gelegenes Krankenhaus, wo er zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen wurde. Die Hintergründe der Tat sind bisher nicht bekannt. Soweit der Polizeibericht. Ausspannen, abschalten, den Akku wieder aufladen, einen Gang zurückschalten: Es gibt viele Begriffe, um die Alltagsflucht – sprich den lang ersehnten Urlaub – zu beschreiben. Unser Glück: Wir leben in einer Region, in der in den nächsten Wochen Hunderttausende Urlaub machen werden. Also: Genießen Sie die Zeit…

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Juli 19, 2010

bösARTigMeine sehr verehrten Damen und Herren, in Deutschland beginnt die Zeit der Sommerferien. Mehr als ein Fünftel der Urlauber setzt in diesem Jahr auf die Devise „zu Hause ist es am schönsten.“ Fast jeder Zehnte will beim aktuellen Fußball-Weltmeister in Spanien seinen Urlaub verbringen. Ferien unter Palmen stehen trotz Wirtschaftskrise ebenfalls hoch im Kurs. Ich habe unsere Bürgermeisterin gefragt, wo’s denn hingeht im wohlverdienten Urlaub. Sie bleibe in Aegidienberg, sagte sie, denn sie habe einiges zum Renovieren im eigenen Heim. Frau Feiden im Blaumann? So hat jeder sein Schicksal zu tragen. Ich bin übrigens sehr froh darüber, dass Spanien Weltmeister geworden ist. Damit sind auch wir ein bisschen Champion geworden. Denn: Wer bringt seine Urlaubskohle ins Weltmeisterland? Wir! Wer hat Mallorca im Griff? Wir! Wer hat Lena 12 Pünktches gegeben? Spanien! Und die doofen Holländer haben ihr nur vier Punkte gegeben. Sei’s drum, mir bleibt ja keine andere Wahl. Wenn ich ein paar Stunden Urlaub brauche, dann ab nach Holland. Ungeblitzt schafft man das locker in drei Stunden, mehrfach geblitzt schon in 150 Minuten. Vom Honnefer Marktplatz aus ruck zuck an die Nordsee, in eine andere Welt, das hat schon was. Dafür danke ich den van Bommels. Zurück zu den Sommerferien. Deutschland ist also mittlerweile das beliebteste Urlaubsland der Deutschen, danach folgen Spanien, Türkei, Österreich und Nordafrika. Das Lieblingsurlaubsland unserer Eltern, Italien, ist nicht mal mehr unter den Top Ten vertreten. So ändern sich die Zeiten. Und wenn es denn so weiter geht, dann kommen die Afrikaner demnächst nach Deutscheland, um sich quasi mal so richtig aufzuwärmen. Wir werden es erleben: Am Ende des Jahrhunderts, also in 90 Jahren, werden wir hier im Siebengebirge Temperaturen haben wie am Mittelmeer. Das prophezeien die Wetterfrösche. Aber mal ehrlich: Seit dem der Kachelmann nicht mehr aufpasst, da macht das Wetter doch was es will: Hitzewelle, Unwetter, Hitzewelle und so weiter. Das ist gut für das jetzt wieder frei geschaufelte Sommerloch. Aber wir reden nicht über das Wetter, wir werden Ihnen in den Ferienwochen einige interessante Themen näher bringen. Dazu gehört natürlich Holland, keine Frage. Dazu gehören aber auch Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten unserer Stadt und spannende Einblicke in die Vergangenheit der Region. Wussten Sie beispielsweise, dass sich alteingesessene Honnefer bereits im 3. Jahrhundert mit dem Kollegen Cäsar auseinander setzen mussten. Oder wussten Sie, dass es hier in dieser unseren Stadt einen Bürgermeister gab, der gleichzeitig Herausgeber und Chefredakteur der Ortszeitung war. Wer jetzt gähnt, dem sei gesagt: Statistisch gesehen sterben jährlich 1.000 Bürger dieser Stadt und 1.000 Menschen ziehen hinzu. So kommen wir allein in den letzten 10 Jahren auf 10.000 Neubürger, die die alten, lustigen oder auch spannenden Geschichten der Stadt nicht kennen. Daher werden wir sie immer wieder gerne erzählen. Und wenn Sie bitte jetzt einmal nach links oben schauen wollen, auf mein Antlitz: Jawoll, ich habe eine neue Brille! Auch eine Geschichte…Tschüss…

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Juli 5, 2010

Paul Gutermuth, meine sehr verehrten Damen und Herren, hat eine Idee. Oder sagen wir mal so: Herr Gutermuth möchte, dass man sich einmal oder mehrfach darüber Gedanken macht, ob es denn nicht möglich wäre, auf der Ruine der Löwenburg wieder einen Turm zu bauen. Sie werden es wissen: Die Löwenburg ist der Hausberg der Honnefer, so wie der Drachenfels der Hausberg der Königswinterer ist. Damit könne die touristische Attraktivität der Stadt und der gesamten Region erhöht werden. Die Allianz für Bad Honnef formulierte aus diesem Ansinnen einen Antrag an die Verwaltung und gestern Abend wurde darüber in der aller-allerletzten Ratssitzung vor der Sommerpause abgestimmt. 34 Ratsmitglieder waren dafür, dass sich die Verwaltung nun diese Themas annimmt. Dummerweise hat die lustige Allianz in ihrem Antrag das Wörtchen „kurzfristig“ bemüht, und da ist unserem Technischen Beigeordneten, dem Herrn Vedders, fast die Halsschlagader geplatzt. Mindestens zehn Behörden müssten sich mit diesem Thema befassen, und überhaupt gebe es kaum Unterlagen vom damaligen Architekten der Löwenburg, die vor 800 Jahren erstmalig erwähnt wurde. Immerhin, wir haben ein neues Thema, über das wunderschön diskutiert werden kann. Mein Vorschlag: Die Abteilung Hochbau eines hier ansässigen Unternehmens bekommt eine Sondergenehmigung für den Transport von Mörtel und Gestein durch das Siebengebirge und ruck zuck steht der Turm. Schaun mer Mal. Zurück zur Ratssitzung. 34,8 Grad im Ratsaal, die Hauptdarsteller wedeln sich mit dem Geschäftsbericht der Stadtsparkasse lebensrettende Luft zu, sind aber dennoch so redselig wie eh und je. 35 Minuten wurde beispielsweise allein über ein Wort diskutiert: Zustimmend. Es ging um das Kreisentwicklungskonzept, so eine Art Leidbild für die Region, und ob der Rat das nun zustimmend zur Kenntnis nimmt, oder nur zur Kenntnis nimmt, ohne Zustimmung. Ein weiterer Tagesordnungspunkt wurde vor der Ratssitzung in einer kleinen Pressekonferenz erörtert: Anpassung der Organisationsstruktur der Verwaltung an das neue Kommunale Finanzmanagement. 184 Mitarbeiter im Rathaus kosten jährlich 9 Millionen Euro. Das ist schlicht weg zuviel. Bürgermeisterin und Kämmerin müssen sparen. Fachdienste müssen zusammen gelegt werden, aus fünf Fachbereichen werden drei. Die Verwaltung wird verschlankt werden müssen. Mit externer Begleitung wird nun der Personalbedarf für die Zukunft ermittelt. Aktuell aber wird sich nichts ändern, der Zeitrahmen beläuft sich auf zehn Jahre. Also: Keine Massenentlassungen im Rathaus. Ich persönlich fände es ganz schön, wenn die Knöllchenjäger vorzeitig in den Ruhestand geschickt werden würden. Übrigens: Der Antrag vom Centrum e.V., den Marktplatz Samstags schon ab neun Uhr absperren zu lassen, der wurde zurück gezogen. Was für ein Glück für die Innenstadt. Die Allianz hätte dem Antrag garantiert zugestimmt. Für neu hinzugezogene Bürgerinnen und Bürger der Hinweis: Die sogenannte Allianz ist eine schwarz-gelbe Koalition mit der Zusatzfarbe grün. Versammlungsstätte: Küfer Jupp. Ich wünsche Ihnen und der Allianz ein heißes Wochenende…

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Juni 28, 2010

Ich darf natürlich nix sagen, meine sehr verehrten Damen und Herren, nur soviel: Wenn ich mich nicht irre, wird am 2. Juli der Aalkönig 2010 vorgestellt. Richtig: Ein Mann. Ein Monarch! Der fünfte Buchstabe seines Nachnamens ist ein „e“. Bevor ich jetzt beim ehrwürdigen Aalkönigskomitee komplett in Ungnade falle, ändern wir mal schnell das Thema, oder? Na gut, einen haben wir noch: Der dritte Buchstabe seines Vornamens ist ein „d“. Die Honnefer Innenstadt ist zugebaut, ich bekomme keinen Parkplatz mehr: Die Kirmes ist da. Hurra! Ich freue mich ganz dolle. Und Samstag beginnt zudem das Königsschießen der Honnefer Schützen auf dem Rathausplatz. Bitte kommen Sie vorbei. Das ist spannend, das macht Spass, das ist Brauchtum, und die Schützen begrüßen jeden Zuschauer per Handschlag. Und wenn Sie so richtig Glück haben, dann erwischen Sie die Hand des neuen Honnefer Schützenkönigs. Dritter Buchstabe des Nachnamens ist ein „n“, wenn ich mich nicht irre. Sie werden es bemerkt haben, jeden Samstag in diesem Sommer werden wir mit einem Spezialitätenmarkt in der Innenstadt erfreut. Das belebt diese, keine Frage. Jetzt aber wollen die Veranstalter, meine Kollegen vom Centrum e.V., den Marktplatz mit dem niedlichen Törchen oben und unten bereits in aller Herrgottsfrüh sperren, damit die Händler sich dort schön ausbreiten können. Das ist kontraproduktiv. Die alte Leier: Wenn ich nicht mit dem Auto zum Rosenhändler komme, dann kaufe ich keine Rosen. Wenn ich nicht mit dem Auto zum Eimermacher komme, dann kaufe ich dort keine Zeitungen, Zigaretten oder Uhren und so weiter und so weiter. So denken sehr, sehr viele. Mit dieser Törchen-zu- Taktik, wenn es denn eine ist, geht der Umsatz der Einzelhändler in der Innenstadt wieder ein Stückchen weiter in die Knie. Wir sind gespannt: Unser furchtloser Rat wird am 1. Juli über dieses Ansinnen abstimmen. Leider, das habe ich schon häufiger erwähnt, sieht man in der Innenstadt ganz selten Mal ein Ratsmitglied, die wissen also überhaupt nicht, was da ab geht, oder was da eben auch nicht abgeht. Dafür geht es so richtig ab, bei unserem WMGewinnspiel. Hunderte Einsendungen sind bereits eingegangen, dank unserer Homepage diebadhonnefer.de beispielsweise auch aus München, Salzgitter, Köln, Trier, Karlsruhe, Frankfurt oder, oder, oder. Natürlich auch aus Bad Honnef. Und: Es ist noch alles drin. Bisher haben nur ganze drei Leser die ersten sechs Fragen komplett richtig beantwortet. Auf Grund des großen Erfolgs werden wir in der nächsten Woche noch einige Preise hinzufügen. Bleiben Sie also dran. Ich wünsche Ihnen ein entspanntes Wochenende. Wum Deutscheland darf weiter spielen in Afrika, Hoch Wendlin beschert uns Sonnenschein pur, kann sich unsereins noch mehr wünschen? Na gut: Der letzte Buchstabe des Nachnamens unseres neuen Aalkönigs ist ein „s“. Wenn ich mich nicht irre. Moment bitte, mein iPhone vibriert. Das war Frau S. aus BH. Sie fragt warum ein Zelt im Kurpark steht. Antwort: Darin und im Kurhaus werden am Samstag die Abiturienten vom Gymnasium Schloss Hager Hof verabschiedet. Und nächsten Samstag dann die vom SIBI.

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Juni 21, 2010

Wo soll ich anfangen, meine sehr verehrten Damen und Herren? Es gibt zwei Helden in dieser unseren Stadt. Beide werden das gar nicht wissen: Wally Feiden und Peter Profittlich. Vorher möchte ich mich aber noch schnell bei Honnefer Fussball- Fans bedanken, die nach dem ersten WM-Spiel der unglaublichen, einzigartigen deutschen Mannschaft der Linzer Straße Großstadt-Flair verliehen haben. Sie haben den Straßenabschnitt vor der BFTTanke im Schatten der Fachhochschule eingenommen, belebt und teilweise versperrt. Ganz so wie in Kölle am Ring. Total normal. Das nenne ich überschäumende Freude, gut, dass es die noch gibt in dieser unseren kaputten Republik. Apropos kaputt: Vergangenes Wochenende ist ein Fassadenkletterer mitten in der Nacht an der evangelischen Kirche hoch gekraxelt, ist in den Kirchturm geklettert und hat dort das Glockenspiel ausgelöst. Zu einer ziemlich unpassenden Zeit, kurz nach Mitternacht. Die Polizei hat das Spiel dann zügig beendet. Vor ein paar Wochen hat ein Brummi einen Betonpoller Ecke Bahnhofstraße, Luisenstraße umgefahren. Ein kleiner Betonstumpen blieb zurück, quasi in der Größe, über die man vortrefflich stolpern konnte. Das taten natürlich etliche schimpfende Passanten. Eine Anwohnerin hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Stolperstelle sichern zu lassen, aber nichts geschah. Am Rosensonntag begab es sich, dass die Bürgermeisterin daher kam und selber fast stolperte. Ruckzuck organisierte sie weiß-rotes Sicherheitsband und umwickelte die Gefahrenstelle höchst persönlich. So nach dem Motto: Muss ich denn hier in der Stadt alles selber machen? Eine Heldin! Kommen wir zu Peter Profittlich, dem Konditormeister aus Rhöndorf. Ein Meinungsforschungsinstitut hat ermittelt, welcher Berufsgruppe am meisten vertraut wird und welcher überhaupt nicht. Was hat das mit Herrn Profittlich zu tun, werden Sie jetzt fragen, ich sag es Ihnen: 87 Prozent aller Europäer vertrauen Feuerwehrleuten. Und nur noch 14 Prozent vertrauen den Politikern. Peter Profittlich ist beides. Er ist quasi der beliebteste und unbeliebteste Berufsmensch in einer Person. Wie kann man das nur aushalten? Für mich ist das heldenhaft. Übrigens: Journalisten sind auch nicht so sonderlich beliebt. Eher unbeliebt, ich kann das nicht verstehen. Aber gut. Bad Honnef sucht immer noch den Superstar, hier heißt der ganz schlicht: Tourismusförderer. Da sei zum wiederholten Male die Frage erlaubt: Was soll dieser arme Mensch fördern? Wir haben Tagestourismus dank der vielen Einrichtungen, wie Seminaris, KSI und so weiter, wir haben Wandertourismus dank Rheinsteig und wir haben Großveranstaltungstourismus dank Rosenfest und Co. Mehr geht nicht. Aber wem sag ich das? Donnerstag, 12 Uhr, ich höre soeben, das der Betonpollerstumpf vom Bauhof entfernt wurde. Schade, zu spät. Eine Passantin hatte sich am Sonntag beim Sturz über den Stumpen den Fuß gebrochen. Ich wünsche Ihnen dennoch ein perfektes Wochenende, auch wenn die Temperaturen wieder in den Keller gehen – auf dem Sofa ist es auch gemütlich…

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