Drachen stellen früh die Weichen
Oktober 14, 2011
BASKETBALL: Erster Sieg nach bärenstarkem Viertel
Am vierten Spieltag haben die Dragons Rhöndorf in der ProB Süd den ersten Saisonsieg feiern können. Gegen das Junior-Team der FRAPORT SKYLINERS gewannen die Detlev-Jungs dank eines bärenstarken zweiten Viertels souverän mit 79:60 (38:19) und bescherten den rund 650 Zuschauern in der Menzenberger Sporthalle einen erfolgreichen Basketball- Abend. Die Partie begann sehr zerfahren, auf beiden Seiten wollte der Ball zunächst nicht in den Korb gehen. Frankfurt erwischte noch den etwas besseren Start, nach vier gespielten Minuten erzielte Kristen Schlüter das 2:6 für die Gäste. Gegen die Zone der Junior-Skyliners fanden die Dragons zuerst kein Mittel. Wie man eine Ball-Raum-Verteidigung knacken kann, bewies dann aber kurz darauf Stuart Turnbull. Von jenseits der 6,75-Meter-Linie traf der Rhöndorfer Shooting Guard den ersten Dreier der Partie (5:6/5´). Das Spiel blieb weiter hektisch, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Mit 11:13 ging es in die erste Viertelpause. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts blieb es erst einmal knapp. Nach vier Punkten in Serie von Kapitän Nick Larsen konnten die Drachen aber in Führung gehen (17:13/13´). Die Zuschauer stellten sich nach Demetrius Jemisons Anschluss- Treffer zum 17:15 auf eine spannende Partie ein, doch die Zähler des US-Boys sollten vorerst die Letzten für die Skyliners sein. Mit einem 13:0-Lauf, für den sich vor allem Larsen und Turnbull verantwortlich zeichneten, setzten sich die Hausherren ab (30:15/17´). Bei den Gästen wollte in dieser Phase nichts gelingen, so dass die Dragons bis zur Halbzeit weiter nachlegen konnten. Besonders Stuart Turnbull war nun überhaupt nicht mehr in den Griff zu bekommen.16 Punkte erzielte der Kanadier in den ersten 20 Minuten und hatte damit einen entscheidenden Anteil an der deutlichen 38:19-Führung. Nach dem Pausentee versuchten die Junior-Skyliners noch einmal alles, um ins Spiel zurück zu finden. Aber die Dragons hatten jetzt ihren Rhythmus gefunden. Der Ball lief gefällig durch die eigenen Reihen, bis ein freier Mann gefunden wurde. Über die Spielstände 46:22 (Turnbull/24´), 49:26 (Dreier Tukiss/26´) und 58:37 (Rekšna /29´) hielten die Detlev-Jungs einen 21-Punkte-Vorsprung. Früh war klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde. Die Skyliners, besonders Point Guard Falko Theilig und Power Forward Demetrius Jemison, gaben zwar weiter nicht auf, näher als auf 15 Zähler sollten die Hessen aber nicht mehr heran kommen. Rhöndorf blieb bis zum Schluss konzentriert und feierte den ersten Sieg der Saison, Youngster Sascha Tratnjek setzte nach einem Fast Break den Schlusspunkt. Eric Detlev (Trainer Rhöndorf): „Heute haben uns vor allem unsere erfahrenen Kräfte wie Stuart Turnbull und Nick Larsen getragen. Die beiden haben uns richtig nach vorne gepuscht. Wir haben auch am Anfang schon gut gespielt, aber wie in den Partien zuvor ist bei uns zunächst nichts gefallen. Im zweiten Viertel haben wir uns dann mit einigen Treffern auch mal für unseren Aufwand belohnt. Ich bin froh, dass wir jetzt den ersten Sieg feiern konnten. Nächste Woche kommt dann auch noch Earnest Jones zurück, mit ihm werden wir noch stärker werden.“ |eb
Dragons-Fanparty in der „Rheinsubstanz“
Oktober 7, 2011
Im Anschluss an das Heimspiel gegen Frankfurt findet am Samstag, den 8. Oktober, die erste „Dragons-Fanparty“ in der „Rheinsubstanz“ Bad Honnef statt. Mit der Diskothek besteht seit dieser Saison eine Partnerschaft im Bereich des Event-Managements. Bei der Informationsveranstaltung zum Rückzug aus der ProA konnten die Dragons bereits über die Räumlichkeiten der „Rheinsubstanz“ verfügen, nun folgt mit der Fanparty das erste gemeinsame Projekt der Zusammenarbeit. Nach zwei Jahren des Umbaus feierte die „Rheinsubstanz“ im Februar 2010 im ehemaligen Hallenbad Bad Honnef ihre Eröffnung. Seitdem findet hier ein vielseitiges Programm aus Partys, Tanzund Kulturveranstaltungen und Konzerten statt, das die „Rheinsubstanz“ zum Unterhaltungszentrum zwischen Bonn und Koblenz macht. Die Haupthalle mit großer Bar und Bühne unter dem alten Sprungturm ermöglicht sowohl Partys, als auch Konzerte oder Kongresse. Die Galerie beinhaltet eine Lounge mit eigener Bar und ermöglicht einen Überblick über die gesamte Halle. Unter dem Motto „We Love Dragons!“ öffnet die „Rheinsubstanz“ nun am 8. Oktober ab 22 Uhr ihre Pforten. Und auf die Anwesenden wartet ein abwechslungsreiches Programm. So werden auch alle Spieler der Dragons vor Ort sein und auf der Fan-Galerie Rede und Antwort stehen. Bei einem gepflegten Bierchen kommt man dann auch mal lockerer ins Gespräch. Wobei es an diesem Abend auch ein völlig neues Getränk geben wird: den Dragons-Fan-Cocktail. Der Inhalt ist noch geheim, dürfte aber sicher die Geschmäcker der Drachenanhänger treffen. Zudem warten einige weitere Überraschungen auf die Gäste, ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall. Weitere Informationen unter www.rheinsubstanz.de. |eb
DRAGONS: Kein Happy End in Sachsen
Oktober 7, 2011
Die Dragons Rhöndorf warten in der ProB Süd weiter auf ihren ersten Sieg. Bei den Uni Riesen Leipzig musste man sich nach 40 Minuten mit 67:74 (27:38) geschlagen geben. Gegen den Playoff-Teilnehmer vom vergangenen Jahr brachte die Drachen dabei ein starkes erstes Viertel der Gastgeber auf die Verliererstraße. Die Riesen aus Leipzig brannten vom Start weg ein wahres Dreier-Feuerwerk ab. Nach den ersten zehn Minuten hatten sich die Sachsen bereits zehn Mal von jenseits der 6,75-Meter-Linie versucht und dabei bärenstarke sieben Mal den Weg durch den Ring gefunden. Doch die Dragons hielten ab Mitte des zweiten Viertels gut dagegen und konnten ihrerseits von der Dreipunktlinie für Gefahr sorgen. So kämpften sich die Jungs von Headcoach Eric Detlev nach einem Rückstand von 17 Zählern zurück in die Partie.
Das erhoffte Happy End blieb jedoch aus, in einer von Taktik geprägten Schlussphase konnten sich die Gastgeber letztendlich durchsetzen. Dragons- Teammanager Sebastian Schmidt: „Im ersten Viertel konnten wir die Dreierschützen von Leipzig nicht wirklich in den Griff bekommen, die haben aber auch unfassbar getroffen. Mit der Zeit sind wir immer besser ins Spiel gekommen und haben uns einmal mehr mit toller Moral zurückgekämpft. Am Ende hat uns so ein bisschen das Momentum gefehlt, die Partie endgültig zu drehen. Es ist natürlich bitter, dass wir wieder mit leeren Händen da stehen. Aber auf die heutige Leistung, insbesondere in der zweiten Halbzeit, können wir weiter aufbauen. Unsere Konzentration gilt jetzt dem Spiel gegen Frankfurt, da wollen wir unseren ersten Sieg einfahren.“ |eb
DRAGONS: Zu viele zweite Wurfchancen
September 30, 2011
Zum Auftakt der ProB-Saison 2011/12 haben die Dragons Rhöndorf eine Niederlage hinnehmen müssen. Beim Aufsteiger Giants Nördlingen unterlag das Team von Headcoach Eric Detlev mit 77:87 (43:50). Nach einer halbwegs ausgeglichenen ersten Halbzeit verschliefen die Drachen dabei den Start des dritten Viertels und ließen den Gastgeber so entscheidend davon ziehen. Ohne den weiter verletzten Earnest Jones, dafür aber mit Neuzugang Stuart Turnbull, waren die Dragons nach Nördlingen gereist. Und der Kanadier deutete bei seinem ersten Einsatz bereits an, dass er eine Verstärkung für das Team sein kann. Mit 20 Punkten avancierte der Shooting Guard gleich zum Rhöndorfer Topscorer, holte zudem auch noch zehn Rebounds.
Auch Edmunds Tukiss zeigte eine engagierte Leistung und war mit 17 Zählern (5/6 Dreier) zweitbester Werfer. Die Niederlage konnten sie allerdings nicht verhindern, was vor allem am starken Nördlinger Duo Jason Jamerson und Kedrick „Modie“ Johnson lag. Die beiden US-Boys steuerten 24 bzw. 23 Punkte zum Erfolg bei, wobei Johnson sogar ohne jeden Fehlwurf auf dem Feld blieb. Ein Indiz für einfache Korberfolge. Und davon gab es auf Seiten der Gastgeber insgesamt zu viele. Vor allem nach Schnellangriffen und Offensiv-Rebounds gelang es den Giants immer wieder erfolgreich abzuschließen, was Drachen-Headcoach Eric Detlev im Anschluss auch bemängelte: „Wir haben dem Gegner zu viele zweite Wurfchancen ermöglicht. Da müssen wir einfach besser ausblocken und energischer dagegen halten. Unter den Körben war das heute insgesamt zu wenig.“ |eb
DRAGONS: Eine Halbzeit auf Augenhöhe
September 23, 2011
Mit einer Niederlage im Gepäck kehrten die Drachen von der Generalprobe bei den Hertener Löwen zurück. Eine Woche vor dem Saisonstart in Nördlingen unterlag das personell gebeutelte Team von Headcoach Eric Detlev dem ambitionierten ProB-Ligisten aus der Nordgruppe mit 68:88 (40:39), zeigte aber vor allem in der ersten Halbzeit eine hervorragende Mannschaftsleistung. Mit nur neun Spielern waren die Dragons ins Ruhrgebiet angereist, darunter auch die zuletzt angeschlagenen Kristaps Reksna und Kapitän Nick Larsen. Trotz der dünnen Personaldecke gelang es aber, Herten über 20 Minuten auf Augenhöhe zu begegnen. Hinten wurde engagiert verteidigt und vorne traf man vor allem aus der Distanz hochprozentig. Folgerichtig ging es sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause. Dass Herten in der zweiten Spielhälfte dann doch noch deutlich davonzog, lag auch an Foulproblemen auf Seiten der Dragons. Sowohl Tim Kasper als auch Marco Leschek kassierten früh das jeweils vierte Foul, so dass die lange Garde fortan nicht mehr so energisch wie zuvor zupacken konnte. Die Löwen nutzten dies konsequent aus und erarbeiteten sich so eine deutliche Überlegenheit im Rebound. Am Ende sollten sie diese Statistik mit 46:26 für sich entscheiden. Bei den Drachen machte sich nun auch die kleine Rotation bemerkbar. Mit zunehmender Spieldauer schwanden die Kräfte, was in der Offensive dafür sorgte, dass man den Rhythmus etwas verlor und einige leichte Ballverluste produzierte. So setzte sich Herten doch noch deutlich ab. Dragons Teammanager Sebastian Schmidt zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Auftritt: „Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr ordentlich gespielt, sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung. In der zweiten Halbzeit konnten wir dann leider nicht mehr richtig unseren Rhythmus finden. Wir werden uns nun intensiv auf unser erstes Spiel in Nördlingen vorbereiten. Das Team ist heiß auf den Ligastart!“ |eb
Verletzung stoppt Karriere
September 23, 2011
Was wie eine Routine-Untersuchung begann, entpuppte sich für Brandon Walker am vergangenen Montag als harte Hiobsbotschaft. Massive Rückenschmerzen plagen den Guard des Rhöndorfer ProB-Ligisten. Die fällige medizinische Abklärung der Ursache ergab eine niederschmetternde Diagnose: Lendenwirbelbruch! Für den sympathischen US-Amerikaner gleichbedeutend mit dem Karriere-Ende als Basketball-Profi. Ein Schock für alle Dragons, vor allem aber für Brandon Walker. |eb
„Wenn der Bauch ja sagt…“
September 2, 2011
DRAGONS: Chris Fuhrmann und Sebastian Schmidt im Interview
Nicht nur bei den Heimspielen bringt er die Zuschauer zum Kochen. Auch als Radio-Kommentator der Auswärtspartien heizt die „Stimme von Rhöndorf“ - Chris Fuhrmann - den Fans ordentlich ein, dabei stets unterstützt von Teammanager Sebastian Schmidt. Im Interview plaudern die beiden aus dem Nähkästchen, sprechen dabei über Angebote, aufgeheizte Hallen und anstehende Projekte.
Philipp Döring: Chris, eine ereignisreiche Sommerpause liegt hinter uns. Wie war deine persönliche Off-Season?
Chris Fuhrmann: Ich habe die Ereignisse rund um die Dragons natürlich intensiv verfolgt, auch aus eigenem Interesse. Als es auf die ProB hinauslief, musste ich erst einmal schlucken. Ich habe mir schon die Frage gestellt, ob die Stimmung genau so sein wird wie in der vergangenen Saison. Denn die war einfach sensationell. Ob das bei einem weiteren Jahr in der ProA wiederholbar gewesen wäre, steht jedoch auch in den Sternen.
Was genau ist mit eigenem Interesse gemeint?
Ich hätte auch ein anderes Mikro in die Hand nehmen können. Es waren andere Möglichkeiten da, interessant, mit der Chance höherklassige Sachen anzugehen. Da kann man schon ins Grübeln kommen. Zumal ich ja eben schon meine damaligen Bedenken bezüglich der ProB geäußert habe. Letztendlich gab es aber drei Faktoren, die mich zum Bleiben bewegt haben. Die Familie, die Personen im Hintergrund und nicht zuletzt die Fans. Die Dragons sind einfach eine große Familie und der DragonDome ist zu meinem Wohnzimmer geworden. Wenn der Bauch ja sagt, sollte man bleiben!
Wie wichtig sind denn die Fans in deiner Funktion?
Die Zuschauer sind meine absolute Triebfeder. Für die mache ich das, nicht für Geld oder eine bestimmte Liga. Wenn die Fans richtig loslegen, kommt da unten eine unglaubliche Welle an. Das ist einfach geil, fast wie eine Droge. Bei den anderen Geschichten wären immer ein paar Tausend in der Halle gewesen. Aber machen die auch so mit? Ich will in erster Linie Spaß haben und verbreiten. Deshalb spielt die Liga auch nicht die zentrale Rolle. Hauptsache die Hütte brennt.
Können bei so viel Adrenalin nicht auch einmal die Pferde mit einem durchgehen?
Das kann passieren, schließlich bin ich auch ein Fan. Ich muss mich da schon zusammen reißen oder sogar mal das Mikro ausmachen. Ich stehe eigentlich die ganze Zeit unter Strom. Manchmal haue ich dann im Eifer des Gefechts auch mal einen Spruch raus. Damit kann ich aber leben. Wichtig ist, dass ich authentisch bleibe. Die härteste Kritik bekomme ich eh von meiner Familie.
Hand aufs Herz: Mit wie viel Zuschauern wird denn in der kommenden Saison zu rechnen sein?
Sebastian Schmidt: So etwas ist im Vorfeld natürlich schwer vorherzusagen. Das hängt davon ab, wie wir uns präsentieren werden. Aber ich gehe mal davon aus, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen gut besuchten DragonDome sehen werden.
Chris Fuhrmann: Ich bin überzeugt, dass die Bude in den Playoffs rappelvoll sein würde.
Sebastian Schmidt: Das stimmt. Vor allem, da wir dann auf zahlreiche Traditionsteams aus dem Norden treffen würden. Wenn Mannschaften wie Herten oder Schwelm auswärts antreten, bringen die natürlich ordentlich was mit. Jetzt beim RheinMain-Cup wird die Halle auch schon einmal gut besucht sein.
Stichwort RheinMain-Cup: Vor drei Jahren begann bei diesem die Ära Chris Fuhrmann. Wie ist es eigentlich dazu gekommen?
Chris Fuhrmann: Ich hatte zuvor schon in Sechtem und Meckenheim als Hallensprecher fungiert. Dann hab ich zufällig Michael Wichterich in Bonn getroffen und wir sind ins Gespräch gekommen. Falls er irgendwann mal einen neuen Hallensprecher brauchen würde, könne er sich ja mal bei mir melden. Zwei Tage vor dem damaligen RheinMain-Cup kam dann der Anruf. Ob ich dort vielleicht einspringen könne. Das war natürlich sehr kurzfristig, ich habe aber zugestimmt. Wir haben dann schnell gemerkt, dass es passt. Und so hab ich das dauerhaft übernommen.
Im Jahr darauf kam dann auch noch Radio Rhöndorf dazu.
Sebastian Schmidt: Die Idee hatten wir ja schon länger und Chris war einfach ein perfekter Kandidat. Das erste Jahr haben wir noch in unregelmäßigen Abständen übertragen. Aber in der vergangenen Saison waren wir eigentlich immer „On Air“, wenn uns der Gastgeber die nötige Technik zur Verfügung gestellt hat. Das war aber selbst in der ProA nicht immer der Fall. Da gab es die eine oder andere kuriose Situation. Auch unsere Plätze in der Halle waren manchmal abenteuerlich. Beim FC Bayern saßen wir ganz oben unter dem Hallendach in den alten Olympia-Kommentatorenkabinen, bei einer wahnsinnigen Hitze.
Chris Fuhrmann: Das war wirklich unfassbar heiß. Am Tag zuvor hatte noch ein Eishockey- Spiel stattgefunden. Deshalb mussten sie die Halle wieder aufwärmen, um unten die erforderlichen 17 Grad zu haben. Dumm nur, dass das ganz oben dann gefühlte 35 Grad waren. Und das mitten im Winter. Wir haben echt schon einiges erlebt. Sebastian Schmidt: Fürs neue Jahr werden wir übrigens unsere Technik nochmal verbessern. Vor allem in puncto Tonqualität wollen wir uns steigern.
Der zeitliche Aufwand ist jedoch enorm. Wie bringt man das alles unter einen Hut?
Chris Fuhrmann: Ohne eine gewisse Verrücktheit ist das schwer zu stemmen. Ich bin in der Saison ja eigentlich jedes Wochenende im Einsatz. Sei es zu Hause oder auswärts mit dem Radio. Das ist natürlich ein gewisser Balanceakt mit der Familie.
Sebastian Schmidt: In der Tat muss man da der Familie auch großen Dank aussprechen. Mittlerweile sind ja sowohl Chris’ Tochter als auch seine Frau große Dragons-Fans. Zudem macht er das alles ehrenamtlich und hilft darüber hinaus auch bei vielen anderen Dingen mit. Wir können froh sein, ihn bei uns an Bord zu haben. Außerdem ist er ein klasse Typ, mit dem ich mich sehr gut verstehe und gerne zusammen arbeite.
Chris Fuhrmann: Danke. Mit dir macht es auch Spaß. Und jetzt wollen wir ja sogar noch einen draufsetzen.
Sebastian Schmidt: Allerdings. Wir wollen nun endlich das Dragons-TV an den Start bringen. Wir verfügen eigentlich über das gesamte Equipment und das nötige Know-How, nur die Kamera muss noch „nachgerüstet“ werden. Wenn wir das jedoch haben, könnten wir sofort los legen. Das würde natürlich wirklich noch einmal einen draufsetzen und die Marke Dragons weiter nach vorne bringen. |eb
Dragons mit neuem Ausrüster
September 2, 2011
Die Dragons Rhöndorf werden in der kommenden Spielzeit von einem neuen Ausrüster eingekleidet. Mit der Lifestyle-Marke k1x konnte ein hochwertiger Partner gewonnen werden, der sich ausschließlich im Bereich des Basketballs bewegt. Bereits zum Auftakt des RheinMain-Cups am vergangenen Samstag sind die Jungs von Headcoach Eric Detlev erstmals im neuen Dress aufgelaufen. k1x hat seine Wurzeln im Basketball sowie im Lifestyle und wurde 1993 gegründet. Die Marke ging aus dem anerkannten Sneaker-Spezialisten Kickz in München hervor. Durch die Erfahrung und die Nähe zum Basketball schien es die logische Konsequenz zu sein, eine eigene Basketball-Lifestyle-Marke zu etablieren, die Wert auf die Unterscheidung von Sport- und Freizeitbekleidung legt. Seit der Gründung wurde die Produktpalette stetig erweitert.
Ein wichtiger Meilenstein in der Firmengeschichte von k1x war die Vertragsunterzeichnung durch NBA-Profi Ron Artest. Der Superstar entschied sich, fortan nur noch in deren Schuhen aufzulaufen. Wichtige Partnerschaften mit Rucker Park, Team Sierra Leone oder Bobbito Garcia haben k1x zusätzlich bekannt gemacht und die Schuhe werden mittlerweile weltweit in über 25 Ländern verkauft. Teammanager Sebastian Schmidt: „Mit k1x haben wir für die kommende Saison einen neuen Ausrüstungspartner gefunden, der moderne, stylische und qualitativ sehr hochwertige Produkte anbietet. Bereits seit Trainingsbeginn trainieren unsere Spieler im neuen Outfit, die Resonanz ist durchgängig positiv. |eb
Die Dragons geben Vollgas
August 26, 2011
BASKETBALL: Jäger und Gejagter zugleich
Normale Jahre gibt es für die Dragons nicht mehr, auch die vergangene Saison verlief fast schon gewohnt turbulent. Man verlor mehr Spiele als je zuvor, verpasste den Klassenerhalt - und eroberte doch die Herzen der Fans, denn das Team lieferte jedes Wochenende packenden Basketball. Nach einer kurzen Achterbahnfahrt in der Sommerpause geht es nun in der ProB weiter, wieder mit einem jungen Team. Ziel für die neue Saison ist es, dass wir uns für die PlayOffs qualifizieren und dann ab März unseren besten Basketball spielen. Die Erfolgsaussichten? Schwierig zu sagen, nur eines ist sicher: Egal wer für die Drachen auf dem Parkett stehen wird, gibt Vollgas und Rhöndorf ist im neuen Jahr wieder Jäger und Gejagter zugleich. Das ist gut so - und darauf freuen wir uns. Die Rhöndorfer Basketballsegel haben wir letztes Jahr erfolgreich auch mit Ihrer Hilfe neu gesetzt. Unsere Tradition lebt und gemeinsam haben wir eine emotionale ProA-Basketballsaison erlebt. Jetzt geht es weiter, zwar in der ProB aber nach vorne. Dafür arbeiten wir mit aller Kraft und Leidenschaft - wirtschaftlich, organisatorisch und ganz besonders auf dem Parkett.
Der Saisonauftakt erfolgt in Nördlingen am 24. September und gleich danach kommt es zum Topspiel gegen den diesjährigen Favoriten aus Gotha am Menzenberg. Ganz solange muss sich aber niemand mehr gedulden, um wieder Spitzenbasketball zu sehen, denn wie in jeder Vorbereitung steigt traditionell der RheinMain-Cup. Am 27. und 28. September geht es gegen die Telekom Baskets Bonn und die beiden starken ProA-Ligisten Giants Düsseldorf und Baskets Paderborn. Hier sichern Sie sich Ihre persönliche Dauerkarte und finden alle Informationen rund um die Dragons-Dauerkarte 11/12: www.dragons.de. |eb
Dragons-Neuzugang
August 12, 2011
Nun geht es Schlag auf Schlag: Edmunds Tukiss heißt der dritte Neuzugang, der in der kommenden Saison für die Dragons auflaufen wird. Der lettische Center wechselt von Latvijas Universitate an den Menzenberg und soll als Back-Up auf den großen Positionen agieren. Der 21jährige Tukiss ist in Rhöndorf kein Unbekannter. Als ehemaliger Schüler des Hagerhofs erreichte er 2006 mit der Schulmannschaft das Landesfinale in Berlin. Bei den Dragons, wo er auf Landsmann Kristaps Rekšna treffen wird, soll der 2-Meter große Innenspieler vornehmlich als Back-Up für Marco Leschek und Earnest Jones auf den großen Positionen fungieren. Nach der Verpflichtung von Tukiss steht die Kaderplanung nun kurz vor dem Abschluss. Mit einigen Kandidaten befindet man sich in abschließenden Gesprächen, so dass wohl noch in dieser Woche Vollzug gemeldet werden kann. Nun wird nur noch ein wurfstarker Spieler für die Position des Shooting Guards gesucht. Bei diesem wird es sich aller Voraussicht nach um einen US-Amerikaner handeln. |eb



