Datt Porzekrütz muss blieve!
Mai 4, 2012
Ich hatte erst vor kurzem Gelegenheit, mir das neu errichtete Porzenkreuz in Selhof anzusehen. Und ich bin begeistert. So eindrucksvoll habe ich es mir nicht vorgestellt. Auf den Bildern in der HWZ waren ja eher die Förderer und Initiatoren zu sehen. Bei diesem Anlass war das ja auch richtig so, diese Leute, auch wenn es ausschließlich Männer gewesen sein sollen, zu ehren und zu beglückwünschen zu dieser Tat. Auf diese Arbeit sollten die Selhofer stolz sein. Ich jedenfalls bin es.
Es ist wirklich schade, dass dieses historisch wichtige Denkmal zum Zankapfel von vielleicht einigen wenigen Anrainern gerät, die sich wohl zu klein für dieses Ereignis erachten. Dieses Kreuz wird aber weitaus mehr aushalten, als ein paar lautstark in die Schreibblöcke der Journalisten gesprochene Mimositäten. Das geht diesem Kraftblock schon am Material vorbei. Welche Dünnbrettbohrer werden es schaffen, einen solchen Stamm zu fällen? Dieses schwere, dunkle Holz, meisterlich bearbeitet und von ungeheuer warmer, starker Ausstrahlung. Sollen Sie doch bitte einmal den kleinen Hügel ansteigen. Sollen Sie doch einmal den Stamm umarmen. Oder wenn Sie sich unbeholfen fühlen, beobachtet glauben, fassen Sie doch wenigstens einmal das Holz an. Mit beiden Händen. Das ist ein Material, mit dem man Porzen sicher schließt. Und auch wieder öffnen kann. Hunderte Jahre lang. Mindestens.
Welche Blindwütigen werden dieser Ästhetik Abhilfe schaffen. Hierzu sollten Sie sich ein wenig nur entfernen. Abstand nehmen, um nach oben zu schauen. Folgen Sie mit Ihrem Auge, auch mit ihrem geistigen, dem senkrechten Stamm von der Spitze her. Behalten Sie die Linien im Auge. Sehen Sie, wie sich der Stamm zum Boden hin bemächtigt, also breiter, schwerer wird?
Da ist nicht nur praxisrelevant für die Befestigung in der Eisenarmierung. Vielmehr ist es Schönheit fürs Auge, Eleganz, Stil. Wunderbar.
Der Gesamteindruck: Lieber Ortsund Verschönerungsverein, euch ist mit der Rekonstruktion des Porzenkreuzes ein wirklich großer Wurf gelungen. Lasst euch um Gottes Willen nicht den Mut nehmen, weiter an historischen Themen zu arbeiten. Die Renovierung von Bushäuschen ist wichtig, ohne Frage. Aber ein solches Denkmal, dieses Porzenkreuz, zu beleben, das ist schon eine andere Dimension mit starker Wertigkeit. Vielleicht eine kleine Bitte zur avisierten Verschönerung des Umfeldes: Bitte nichts verschönern. Lasst es natürlich! Keine Bank. Kein Mülleimer. Keine Blumenrabatten. Bitte nicht an diesem Ort. Die Bäume wachsen schon in Richtung Kreuz. Die Äste werden bald eine Verhüllung vornehmen und Verhältnisse relativieren. Vielleicht verstummen dann auch die Kritiker. Aber das Kreuz wird bleiben. Danke.
Josef Thienen.
Martinimarkt in Linz!
Mai 4, 2012
Die Presseversammlung in der Stadt Bad Honnef im Zusammenhang mit der Veranstaltung „Martinimarkt“ hat in der Stadt Linz am Rhein zu Irritationen geführt. Deshalb gestatten Sie uns folgende Klarstellung: Es trifft nicht zu, dass die Stadt Linz und ihre Einrichtungen es versäumt hätten, vor der Pressekonferenz in Linz Kontakt mit Bad Honnef aufzunehmen.
Am Montag, 16. April, genau drei Tage vor der Pressekonferenz, wurde Bad Honnef über den Sachverhalt informiert. Ansprechpartner für die Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft war der STEP Event + Congress Service, Frau Marita Weinberg. Mit dieser Einrichtung arbeitet die Gesellschaft bei der Veranstaltung „Rhein in Flammen am Siebengebirge“ ebenso zusammen wie dies auch Bonn, Königswinter und Remagen tun. Wer für Bad Honnef die Interessen bei der Großveranstaltung „Rhein in Flammen“ wahrnimmt, sollte als Ansprechpartner für eine reine Informationsweitergabe dienen können. In der Reaktion auf die telefonische Unterrichtung durch unsere Gesellschaft wurde das Vorgehen, vor der Pressekonferenz in Linz die Information zu vermitteln, als „wirklich nett“ und „äußerst fair“ bezeichnet. Insofern entbehrt die sinngemäße Äußerung der Stadt Bad Honnef, wonach „keine faire Kommunikation gelaufen sei, dieser Vorwurf müsse Linz gemacht werden“ einer Grundlage. Auf ihrer Ebene hat die Gesellschaft vielmehr ihren langjährigen Ansprechpartner in Bad Honnef informiert. Diese Unterrichtung erfolgte aus Fairness und wurde auch so gewertet. Hinzuzufügen ist, dass es generell überhaupt keine Verpflichtung zur Informationsvermittlung gibt. Auch die Verwendung des Begriffs „Feindliche Übernahme“ ist irreführend. In der sozialen Marktwirtschaft obliegt es der freien Entscheidung eines Unternehmers, Standorte zu wechseln, wenn ihm Konditionen am bisherigen Standort nicht mehr zusagen. Die Stadt Linz und die Stadtentwicklungs- und Touristikgesellschaft mbH haben wiederum stets ein originäres Interesse an hochwertigen und professionell durchgeführten Veranstaltungen.
Thomas Herschbach
Es wird immer schlimmer
April 20, 2012
Man denkt, schlimmer wird’s nimmer, aber Fehlanzeige: Es wird immer schlimmer! Jetzt benutzen hormongestörte Teenager mein Haus im Zweimonatsrhythmus für ihre sinnfreien Sprühereien, die selbst die Bezeichnung Graffiti nicht verdienen. Die Polizei nimmt ebenso frustriert die Anzeige auf, weil sie weiß, dass das Schreibarbeit ohne jede Hoffnung auf Erfolg ist. Zwei Streifenwagen zwischen Ramersdorf und Rheinbreitbach sind ein Freibrief für Idioten jeglicher Art, von Kriminellen mal ganz abgesehen. Und was passiert, wenn man das nicht mehr hinnehmen will? Wenn man einen Sicherheitsdienst organisieren will, denn es ist ja nicht nur, aber in letzter Zeit hauptsächlich die Rommersdorfer Straße das Ziel der Schwachköpfe? Wenn man sich mit Anwohnern unterhält, was hört man dann? „Nette Idee, wird aber nicht klappen.“ – „Was soll denn ein Sicherheitsdienst ausrichten? Die haben doch keine Befugnisse.“ – „Dann weichen die eben in die umliegenden Straßen aus.“ (Als würden sie das nicht jetzt schon machen!) – „Was ist, wenn ich zahle und mein Nachbar nicht? Dann kriegt er den Service umsonst!“ Der Daumen geht überwiegend runter. Es ist zum Schreien. Das kann es doch nicht sein! Müssen wir wirklich der Verschandelung unserer Stadt tatenlos zusehen? Der Zustand mancher öffentlichen Gebäude legt diese Vermutung nahe. Zur Klarstellung: Hier geht es absolut nicht um Recht und Ordnung im Stil des Wilden Westens. Hier geht es lediglich darum, dass der zunehmenden Verschandelung privaten und öffentlichen Eigentums in Bad Honnef Einhalt geboten werden muss. Und das geht nur, indem man die Spraydosenfetischisten erwischt und zur Verantwortung zieht. Nur das schreckt die Jungs ab, denn es ist völlig klar: Das sind keine coolen Künstler, das sind hundserbärmliche Feiglinge!
bhrommersdorfer@gmx.de
Das Nachtigallenwäldchen
April 13, 2012
Sehr geehrte Redaktionsmitglieder, 1146 Jahre ist es her, dass unser legendäres Nachtigallenwäldchen in Rhöndorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Über Jahrhunderte wurde das Wäldchen am Fuße des Drachenfelses als der Ort gewürdigt, an dem der Gesang der Nachtigallen die Herzen der Menschen entflammt. Im Nachtigallenwäldchen, zwischen dem Drachenfels und den Rheininseln Nonnenwerth und Grafenwerth gelegen, ließen sich die Nachtigallen nieder, nachdem sie aus dem Kloster Himmerod dorthin verbannt wurden. Schon Karl Simrock erkannte den märchenhaften Zauber dieses Kleinods und formte die Legende vom Nachtigallenwäldchen in ein Gedicht um. Vom 23. bis 27.2.2012 erfolgte die Rodung des Nachtigallenwäldchens. Die himmlischen Vogelkonzerte am Morgen und am Abend sind verstummt. Die Eichhörnchen flitzen verstört über den nackten Waldboden. Damit ist das Nachtigallenwäldchen im Jubiläumsjahr 2012 (150 Jahre Stadtrechte und 1150 Jahre Bad Honnef) nun zu einer Fußnote der Stadtgeschichte geworden, nur wenige Tage nachdem die Stadt Bad Honnef das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ mit ins Leben gerufen hat. In diesem Bündnis der „Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland“ sind die Städte organisiert, die sich zur vorbildhaften Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt verpflichtet haben. Noch im Oktober 2011 teilte die Stadt Bad Honnef auf Anfrage mit, dass im Gebiet des Nachtigallenwäldchens sehr viele erhaltenswerte Bäume eingemessen und zu erhalten festgesetzt worden seien und das dies bei zukünftigen Baugenehmigungen als eine Beurteilungsgrundlage diene. Doch schon kurze Zeit später wurden nun diese „vielen erhaltenswerten Bäume“ gerodet. Nur ganz wenige Bäume, die den Bebauungsabsichten nicht im Weg stehen, sind vorerst noch erhalten geblieben. Vielleicht könnte ja in einem kleinen Bereich des ehemaligen Wäldchens nun zumindest eine kreative und sinnlich-räumlich erfahrbare Erzählung der Legende über das Nachtigallenwäldchen erfolgen und die stadthistorische Bedeutung damit nachgezeichnet werden. Möglich wäre dies z.B. durch die textliche Darstellung der Legende in Verbindung mit der Skulptur einer Nachtigall oder einer Lithopunktursäule des Künstlers Marko Pogacnik.
Ralf Pochadt
Nur 80 Vereine in Bad Honnef?
April 13, 2012
Wo sind denn die restlichen einhundert – und mehr? Gleich mehrmals in der letzten Woche war in Honnefer Medien die Zahl von 80 Honnefer Vereinen zu lesen, die in dieser und für diese Kommune wirken und natürlich von vielen Ehrenamtlichen getragen werden. Und zudem für jedes einzelne Mitglied bedeutsam sind. Jeder dieser Vereine ist natürlich richtig und wichtig. Alle werden speziell von der Bürgermeisterin geschätzt und gelobt – und sie ist sich sicher, dass Bad Honnef sogar eine überdurchschnittliche Vereinsdichte hat, also allerbestens „vereint“ ist.
Nun bei solchen Fragen führen wir heute keine körperlichen Zählungen durch und suchen auch nicht in Jahrbüchern herum, sondern schauen – wenn nicht in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts – ins Internet. Da finden wir folgendes: Knapp 600.000 Vereine soll es in D. geben und ständig werden es mehr. Folglich gibt es jetzt und auch hier: sieben Vereine pro tausend Einwohner. Das wären für Bad Honnef im Bundesdurchschnitt also 190 Vereine. Was jetzt?
Im Allgemeinen wissen und berichten und ergänzen in diesen Fragen die Verbände sehr gut und regelmäßig. Das Stichwort VERBÄNDE hilft uns aber in anderer Hinsicht bei unserer Grundsatzfrage nach der Anzahl der Vereine hier wie da weiter. Nämlich: Die o. a. Zahlen der e.V. wurden über die einzelnen Vereinsregister in D. ermittelt – und enthalten möglicherweise eine Menge „Toter Hosen“!? Und, was noch entscheidender wäre, wenn es so ist: In den Vereinsregistern sind ja wohl auch alle Verbände e.V. registriert und in den ´Vereinszahlen´ enthalten. So dass wir wohl immer noch nicht die harten und wahren und belastbaren Zahlen unserer Vereine hier wie da kennen. Allerdings sind nicht die Hälfte aller dieser e.V. „Verstorbene Vereine“ oder Verbände.
Letzteres besagt, dass die Anzahl der Vereine bundesweit vielleicht bei 400.000 (damit 5 Vereine pro tausend Einwohner) und folglich in Bad Honnef im Bundesdurchschnitt bei 135 liegen könnte, müsste …?
Das sieht bei anderen Zahlen unserer Gesellschaft z.B. bei Unternehmen, Immobilien, PKW, Arbeitssuchenden (?), Einwohnern etc. schon ganz anders, also sehr viel besser, exakter aus. Vielleicht wollen unsere Obrigkeiten und Verbände die Vereinsszene aber auch gar nicht voll ausleuchten – oder geht hier Ordnung und Ortung und so gar nicht so wirklich richtig?
Hermann K. Severin,
Hundezählung in Bad Honnef
April 13, 2012
Zum Artikel Firma zählt Hunde in Bad Honnef verweise ich darauf, dass der Standpunkt der Stadtverwaltung in Bezug auf eine angebliche Leinenpflicht auf der Insel Grafenwerth erneut unzutreffend dargestellt ist. Das sich auf § 15 des Landeshundegesetzes gestützte Zitat ist bedauerlicherweise völlig falsch. In dieser Norm heißt es, dass örtliche Verordnungen erlassen werden können, soweit sie nicht im Widerspruch zu diesem Gesetz stehen. Genau das ist hier der Fall. Die Insel Grafenwerth ist nämlich keine umfriedete Parkanlage iS des § 2 des Landeshundegesetzes. Selbst die Verwaltungsvorschrift zum LHundG schreibt, dass eine natürliche Begrenzung durch Bach oder Fluss nicht ausreicht. Feundliche Grüße
Ulrich Haack
Und weiterhin sterben Kinder
März 9, 2012
Man kann den „Fall Anna“ mittlerweile als Synonym dafür nehmen, wie unfähig gewisse Teile der Justiz und Verwaltungen in Deutschland sind. Noch immer ist ungeklärt, welche Verantwortung die Jugendämter in Königswinter und Bad Honnef an dem gewaltsamen Tod des Kindes haben. Lehren oder Konsequenzen daraus zu ziehen, um weitere Fälle eventuell zu verhindern, scheinen schier unmöglich, und auch der Tod zweier weiterer Kinder seit Jahresbeginn scheint kein Anlass für eine dringend gebotene Eile zu sein. Vielleicht fällt es aber auch immer schwerer, dass allerseits bekannte „Krähen-Prinzip“ weiter so aufrechtzuerhalten wie bisher und somit das immer offensichtlichere Versagen in Form von Unterlassungen straf- und verwaltungsrechtlich „freizuschaufeln“. So was nimmt natürlich sehr, sehr viel Zeit in Anspruch. Nur leider auf Kosten weiterer Kinder.
Harald Hallerbach
Das Ding auf dem Dachsberg
Februar 22, 2012
Sehr geehrter Herr Böndel, zu Ihrem Artikel „Das Ding auf dem Dachsberg“ sehe ich mich, um einem falschen Bild der Bad Honnefer Wirtschaftsgeschichte vorzubeugen, zu dem Hinweis veranlasst, dass ein Verlust von Gewerbesteuern des Unternehmens Birkenstock entgegen Ihrer Darstellung ganz sicher nicht am damaligen Verhalten der Verwaltung lag. Mit freundlichem Gruß
Dr. Rolf Junker
An Kardinal Joachim Meissner
Januar 27, 2012
Sehr geehrter Herr Kardinal, die von Herrn Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlap angekündigte Verlegung des Katholisch-Sozialen Instituts von Bad Honnef auf den Michaelsberg in Siegburg habe ich mit Überraschung und Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Als mündiger Christ, Katholik und Kirchensteuerzahler bitte ich folgende Fragen, die sich auf ökonomische Themen beschränken zu beantworten: Wie rechnet sich die Verlegung und die in das Institut in Bad Honnef investierten 58 Mio Euro? Wie hoch sind die Investitionen in Siegburg, um dort eine adäquate Bildungsstätte herzurichten? Gibt es realistische Überlegungen über die Verwendung des KSI in Bad Honnef? Warum gab es keine Überlegungen und Gespräche mit der Stadtverwaltung/Bürgermeisterin von Bad Honnef im Vorfeld? Ist Ihnen bekannt, dass mit der Verlegung des KSI, der Stadt ein schwerer Schlag versetzt wird?
Ich bitte Sie neben der Beantwortung dieser Fragen die Entscheidung zur Verlegung des KSI zu überdenken, zumal durch die Schließung des Hauses Hedwig und weiterer Einrichtungen in Rhöndorf in den letzten Jahren das Erzbistum sich aus Bad Honnef weitgehend verabschiedet hat. Meine Schwester als Vorsitzende der Landvolkfrauen des Kreises Euskirchen, die sich jahrelang in Honnef wohl gefühlt haben, hat sich spontan nach anderen Bildungshäusern umgesehen. Auf den Wahlspruch von Kardinal Frings „pro hominibus constitutus“ und seine Beziehung zu Bad Honnef möchte ich hier nicht weiter eingehen. Als Vorsitzender der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Bad Honnef habe ich immer großen Wert auf den Konsens zwischen Stadt und Kirche gelegt. Daher sind die Antworten auf obige Fragen für meine politische Arbeit von Relevanz.
Manfred Rauw
Im Gedächtnis
Dezember 2, 2011
Nun ist nach komplizierter Beweisaufnahme, nach sehr langem Prozess-Prozedere (mit Wieder-Aufnahmen), Recht gesprochen worden. Die Richter urteilten gerechtfertigt und von den Betroffenen – auch vor der Öffentlichkeit – annehmbar. Wie geht es aber weiter? Die als Mörderin verurteilte Frau wird in 15 Jahren (minimal) wieder entlassen werden können. Ich werde in 15 Jahren sicherlich noch leben und mich an diesen eklatanten Fall des erwiesen heimtückischen Mordes an einem unschuldigen Kind erinnern. Was wird dann aber mit den – in dieser Angelegenheit bisher fragwürdig agierenden und in der Sache unfähigen Jugendämtern in Bad Honnef und Königswinter sein? Werden sie – da sie diese Frau dann zukünftig nicht mehr werden finden können – weil „die Aktenlage“ wieder mal gelöscht oder „bereinigt“ wurde – (wie bisher verwaltungsdeutsch argumentiert), sie dann als eine neue „Pflegemutter“ akzeptieren? Ich darf Neugierige warnen: Bitte behalten Sie all‘ dieses bis 2026 im Gedächtnis! Ich hoffe, dass ich in meinem Wunsch nicht allein bleibe und dass die Zusammenhänge mit der bisherigen „Arbeit“ der Jugendämter weiterhin rechtlich geklärt und verfolgt werden. Mit freundlichem Gruß
Gerd Gloystein



