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Gegen den Abrisswahnsinn

Juni 11, 2010

Wir waren zu Pfingsten mal wieder auf dem Drachenfels. Wir sind natürlich hoch gelaufen und haben nicht die „Schummelei“ begangen, mit der Bahn zu fahren. Ich finde das Drachenfelsplateau richtig schön! Auch Gehbehinderte und Leute mit Kinderwagen können von allen Seiten vom Berg hinunterschauen und sich frei bewegen. Mir graut vor dem Tag, wenn Bagger zu Abrissarbeiten anrollen sollen…!!! Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass man zu Zeiten derartig knapper Kassen auch nur auf die Idee kommen kann, das Plateau abreißen zu wollen. Ist es an irgendeiner Stelle einsturzgefährdet? Sicherlich ist das Bauwerk aus den 70er Jahren (genau von 1976). Aber ich finde, es bietet viele Möglichkeiten, stört von außen gesehen den Berg nicht sonderlich. Das Bauwerk gehört inzwischen einfach dazu – und macht den Drachenfels nutzbar und begehbar für alle. Was hätte so eine Großbaustelle für Folgen für die Natur? Was wird das kosten – und wer bezahlt? Wo bleiben die Leute, die in den kommenden Jahren gerne in Ruhe und mit Genuss den Drachenfels besteigen wollen??? Endlich ist die Drachenburg annähernd fertig renoviert, die Ruine ist für die nächsten Jahre gesichert! Da war jetzt lange genug Baustelle! Lasst den Drachenfels bitte, bitte so stehen, wie er ist!!! Renoviert für das Geld, das da verpulvert würde, lieber ein Schwimmbad (oder gleich mehrere!) und ein Jugendbegegnungszentrum! Lasst uns den Drachenfels mal wieder in seiner Schönheit ganz ohne Baustelle genießen! Mit ein bisschen Farbe (auf der Innenseite!), Fantasie und Kreativität ließe sich mit wenig Geld sehr viel verschönern – zum Beispiel zwei Blumenbeete und ein Springbrunnen in die vorhandenen Betonrondelle und ein bisschen hellere Farben insgesamt. Aussichtspunkte (per Podest) für Kinder, die durch den Beton nicht durchgucken können, wären auch noch gut! Sobald da Glas ist, kommen wieder die Sprayer und der Vandalismus…Ich will den Berg endlich mal wieder ganz ohne Baustelle genießen!!! Mit freundlichen Grüßen,

Almut Rosebrock

Abiturient sucht Unterstützung

Juni 4, 2010

Abiturient sucht UnterstützungIch bin Lennart, 19 Jahre alt und habe endlich mein Abitur. Nun wartet nach all dem Stress ein wunderschöner Sommer auf mich. Aber was kommt danach? Bundeswehr kam für mich nicht in Frage, also überlegte ich mir, wie ich den Zivildienst nutzen könnte, um neue Erfahrungen zu sammeln und wenn möglich ein fremdes Land und eine fremde Sprache kennen zu lernen. Als mir vergangenen Herbst ein Freund von der Möglichkeit erzählte, ein Jahr dem freiwilligen Friedensdienst zu widmen, schien mir dies eine gute Alternative und gab mir die Chance die Welt kennen zu lernen und vielleicht ein bisschen besser zu verstehen. Also bewarb ich mich, um in einem sozialen Projekt im Ausland zu arbeiten. Nach einem langwierigen Auswahlprozess erhielt ich endlich den Anruf des Leiters der Ekir (Evangelische Kirche im Rheinland) mit der Zusage. Für mich geht es im Juli nach Brasilien! In die Stadt Pétropolis, die ungefähr 30 Kilometer von Rio de Janeiro entfernt ist. Ich werde dort in einer Favela, einem brasilianischen Armenviertel, als Grundschullehrer Straßenkinder unterrichten und in einer einfachen Wohnung leben. Vorgabe der Organisation war es, dass ich einen Teil der Miete und der Lebenshaltungskosten selber finanziere. Dies geschieht durch einen Unterstützerkreis, zu dem meine Familie und Freunde gehören. Falls Sie sich vorstellen könnten, ebenfalls einen kleinen Teil beizutragen, würde ich mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden.

Liebe Grüße, und até logo
Lennart Klein
Tel.: 0178-53913
E-Mail: Lennart.89@hotmail.de

Verhalten der Wildschweine

Mai 28, 2010

Im Wald am Hagerhof wurde Ende April 2010 ein Hund von einer Wildschwein Bache verletzt, so dass der Hund eingeschläfert werden musste. Der Hund war frei laufend und nicht im Einwirkungsbereich des Hundebesitzers in den Wildschweinkessel geraten. Die Bache hat sich entsprechend verteidigt und dem Hund sehr schwere innere Verletzungen zugeführt. Ähnliches geschah vor einigen Tagen im Selhofer Süden, zwischen der Linzer Straße und dem Limbicher Weg. Auch hier ist ein Hund in die Nähe von Wildschwein-Frischlingen geraten und wurde leicht verletzt. Besucher des Waldes und den Ortsrandlagen müssen jederzeit damit rechnen, eine Begegnung mit Wildschweinen zu haben. Es handelt sich um frei lebende Tiere, die Nachwuchs verteidigen. Leinen Sie ihren Hund in diesen Bereichen immer an, dies ist der beste Schutz. (Gemeinschaftlicher Jagdbezirk Bad Honnef 1)

Mit freundlichen Grüßen, Norbert Kramer, Jagdpächter, Hans-Heribert Krahe, Jagdaufseher, Hans Müller, Jagdvorstand.

Menschen sind schlimmer

Mai 21, 2010

Seit einiger Zeit vergeht keine Woche in der nicht in irgendeinem Print-Medium darauf hingewiesen wird, dass Hunde an der Leine zu führen sind. Grund hierfür ist u.a., dass Spaziergänger sich von freilaufenden Hunden bedroht fühlen. Dies gilt auch oder in erster Linie für die Rheininsel „Grafenwerth“. Seit Jahren sind wir mir unserem Hund mehrmals wöchentlich zu einem Spaziergang auf der „Insel“, da hier vordringlich die Gelegenheit besteht, den Hund im Rhein schwimmen zu lassen. Ein verantwortungsvoller Hundehalter wird bei entsprechender Frequentierung durch Spaziergänger seinen Hund an der Leine führen. Auch dies sollte selbstverständlich sein. Ich habe in dieser Zeit noch nie, ich betone nochmals „noch nie“ erlebt, dass Spaziergänger von einem freilaufenden oder angeleinten Hund bedroht wurden. Anders ist es jedoch, dass Hundehalter von hyperventilierten Passanten in grober Form angehalten wurden, auf ihren „Köter“ zu achten. Das sind wahrscheinlich auch die Personen, die sich bei der Obrigkeit über die „Hundehaltung“ beschweren. Wenn Tiere auf dem Spaziergang auf der Insel oder auf der Brücke ihre Hinterlassenschaften der Tiere zurück lassen, ist dies nicht in Ordnung. Hier müssen die Hundehalter, die aber eine verschwindend kleine Minderheit darstellt, auf Ihre Verantwortung hingewiesen werden.Dieses Verhalten ist nicht in Ordnung und kann auch so nicht hingenommen werden. Wenn überhaupt öffentliche Kontrollen für erforderlich gehalten werden, sollte man diese auf diese Verschmutzungen beschränken. Warum sind es eigentlich immer die Hundehalter, die im Visier der Ordnungshüter stehen?
Hunde sind an der Leine zu führen. Richtig. Etwas anderes blieb einem am Sonntag, dem 2. Mai 2010, also am Morgen nach „Rhein in Flammen“ auch nicht übrig. Hier hätte man bei der abendlichen Veranstaltung Kontrollen durchführen sollen. Nicht nur das Rheinufer, an dem die Hunde angeblich frei laufen dürfen, war übersät von Scherben, Flaschen und Unrat. Die Papierkörbe, die auf der Insel in ausreichender Zahl vorhanden sind, waren leer. Nach dem miesen Zustand, in den die „Insel“ nach der Fete versetzt wurde, ist doch die Frage erlaubt, ob hierfür freilaufende Passanten oder freilaufende Hunde verantwortlich sind. Es ist halt einfacher, immer wieder auf bestehende Verbote hinzuweisen, als sich dem eigentlichen Kern der Angelegenheit, der Verschmutzung der Anlagen, für die nicht die Hunde zuständig sind, zu widmen. Ich bin der Auffassung, dass die öffentlichen Kontrollen und die Aufsicht nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit durchzuführen sind, wobei der Fokus nicht nur auf die Hundehalter zu richten ist.

Peter Frings

The never ending Story!!!

Mai 14, 2010

Es geht immer noch um den Bolzplatz an der oberen Westerwaldstraße. Dieser Bolzplatz besteht nun seit mehr als 35 Jahren. In dieser Zeit hat sich niemals ein Anlieger über den von den spielenden Kindern und Jugendlichen ausgehenden Lärm belästigt gefühlt. Auch wir Anlieger haben mit unseren Kindern, Enkeln und Nachbarskindern auf dem Platz Fußball gespielt. Auch an Sonn- und Feiertagen und niemand der Nachbarn hat sich beschwert. Die Anlieger, die sich jetzt beschweren haben offenbar vergessen, das sie auch einmal Kinder waren. Nachdem das Minispielfeld auf dem Bolzplatz zum Spielen freigegeben war, beschwerten sich zwei Anlieger wegen der lauten Knallgeräusche. Die Umrandung des Spielfeldes bestand aus Metall , wenn der Ball auf diese Bande traf, entstand dieses Knallgeräusch. Auf die Beschwerde hin wurde das Spielfeld geschlossen. In Gesprächen mit den sich beschwerenden Nachbarn wurde von diesen ausdrücklich betont, das sie sich nur durch den von der Umrandung ausgehenden Lärm belästigt fühlen. Sie betonten auch, das sie sich durch den von spielenden Kindern und Jugendlichen verursachten Lärm nicht belästigt fühlten und sie nicht möchten, das der Bolzplatz und Minispielfeld für immer geschlossen werden solle! Es wurden Vorschläge erörtert, seitens des Fußballvereins und des DFB, wie man zu einer für alle annehmbaren Lösung kommen kann. Als dann die Bande entfernt und durch ein Netz ersetzt wurde, war das Problem für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend gelöst. In der Zwischenzeit haben die sich Beschwerenden Anlieger ihre Meinung unverständlicher Weise völlig geändert und wollten jetzt den Bolzplatz und Minispielfeld gesperrt haben, oder wenn das nicht zu erreichen ist, sollte der gesamte Bolzplatz eingezäunt werden. Der Bolzplatz, seit über 35 Jahren für jeden frei zugänglich hätte seine eigentliche Aufgabe verloren. Dieser Bolzplatz war schon vorhanden lange bevor die sich beschwerenden Anlieger hierher gezogen sind. Mittlerweile hat sich ein Nachbar, offensichtlich der Erkenntnisse dieser Tatsachen, von seinen Forderungen, den Platz schließen zu lassen distanziert und ist mit den jetzigen Regelungen einverstanden. Diese Bolzplatzangelegenheit wird seit einiger Zeit von den Anwälten des Beschwerdeführers und des Fußballvereins auf rechtlicher Basis behandelt. Es kann nicht sein, das in einer funktionierenden Gesellschaft mit demokratischen Regeln einer oder zwei von zehn Anliegern den Rheinbreitbacher Kindern und Jugendlichen einen seit mehr als 35Jahren bestehenden Bolzplatz wegnehmen können. Die Geräuschentwicklung auf dem Bolzplatz mit Minispielfeld ist nach der Änderung die gleiche wie die seit 35 Jahren. Ball und Fußball spielende Kinder und Jugendliche und die davon ausgehenden Geräusche gehören zum täglichen Leben. Menschen im fortgeschrittenem Alter die dafür kein Verständnis haben, sollten sich einmal überlegen, ihren Altersruhesitz vielleicht in ein Seniorenheim zu verlegen.

H. Kalkoff

Über die Jagd auf Hundebesitzer

April 30, 2010

Unser Hund Bonnie ist bereits 17 Jahre alt und wir gehen häufig auf der Insel oder im Park spazieren. Was uns da vor ein paar Tagen passiert ist, hat uns schon sehr erstaunt. Da blockiert uns ein Polizeifahrzeug den Gehweg im Reitersdorfer Park und gleich drei Leute springen raus als wir den Park betreten wollen. Zwei Polizisten und eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes, ein weiterer Mitarbeiter des gleichen Amtes stand ein wenig verdeckt. Man begehrte 35 Euro von uns, da unsere Bonnie nicht angeleint sei. Dann suchte einer der Polizisten ein Häufchen unseres Hundes, das er recht tief im Gebüsch vermutete. Als ich ihm sagte, dass Bonnie ein Mädchen sei und sich auch für Pipi hinhocken würde und das auch noch Gelände der Parkresidenz sei, stimmte er mir zu und wir wurden vom Ordnungsamt vorerst kostenfrei verwarnt. Aber mit der Drohung, dass nächste Mal 35 Euro zu zahlen. Ein recht unprofessionelles Faltblatt über die „Hundehaltung in Bad Honnef“ gab es gratis dazu.

Wie weit sind wir in Bad Honnef eigentlich mittlerweile gekommen? Da machen vier Leute in einem Polizeiwagen auf Kosten der Steuerzahler Jagd auf Hundehäufchen und unangeleinte Hunde. Ganz nebenbei behindern sie auch noch erholungssuchende Spaziergänger ohne Hunde. Haben diese Personen nichts besseres zu tun. Die Stadt hat kein Geld und das sieht man ihr auch deutlich an. Bad Honnef ist in weiten Teilen schmutzig und wenig gepflegt. Wie wär’s denn wenn die Leute mal abends in der Stadt auf Patroullie geschickt werden um dafür zu sorgen, dass unsere Stadt friedlich, sauber und grafittyfrei bleibt? Dass die Polizei, die ständig über zu wenig Personal klagt, von der Stadtverwaltung offensichtlich als Begleitschutz missbraucht wird ist schon ein starkes Stück. Dem Irrsinn, der hier praktiziert wird, sollte jedenfalls umgehend ein Ende gesetzt werden.

Übrigens werden die „Hundetütenspender“ von der Stadt nicht befüllt bzw. entfernt (Reitersdorfer Park)

Martin Vreden

Zu dem offenen Brief von Georg Zumsande in der vergangenen Ausgabe der HWZ bezüglich der mangelnden Sauberkeit in der Stadt äußert sich nun Bürgermeisterin Wally Feiden:

April 26, 2010

Sie stellt zunächst klar, dass auch weiterhin die „fleißigen Stadtreiniger“ im Einsatz sind. Sie bestätigt ausdrücklich, dass die Sauberkeit einer Stadt auch vom Verhalten der Bürgerschaft abhängt. Es werde nach einem festen Dienstplan (Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag) kontinuierlich gereinigt. Dabei umfasst dieser Reinigungsaufwand die Entleerung der ortsfesten Abfallbehälter und die Reinigung von Hand des direkten Umfeldes. Zwei Mitarbeiter des Bau- und Betriebshofes sind also an vier Tagen in der Woche mit jeweils etwa drei bis vier Stunden mit dieser Tätigkeit beschäftigt. Darüber hinaus wird der Bahnhofsvorplatz durch städtische Mitarbeiter zweimal wöchentlich (Montag und Freitag) gereinigt. Am Postgelände ist die Stadt zuständig für die Pflege der Grünanlagen sowie für die Reinigung am Buswartehäuschen und den angrenzenden Bereichen. „Meine Mitarbeiter vom Bau- und Betriebshof tun das Mögliche im Rahmen ihrer Reinigungsaufgaben. Dass sie sich dabei auch noch anpöbeln lassen müssen, erwähne ich nur am Rand, weil mich die auch von Georg Zumsande angesprochene wachsende Disziplinlosigkeit noch mehr ärgert. Selbst wenn man Erwachsene freundlich anspricht, wenn sie ihren Müll oder gar die berüchtigten Hundehäufchen einfach achtlos im öffentlichen Raum liegen lassen, muss man sich auf wortreiche bis aggressive Auseinandersetzungen einstellen. Zu erwägen wäre aus meiner Sicht eine restriktive Ordnungssatzung mit entsprechenden Strafgeldern. Aber müssen wir in unserer kleinen Stadt wirklich zu solchen Mitteln greifen?“ Auch um die öffentlichen WCs in der Rathaustiefgarage hat sich die Bürgermeisterin gekümmert. Der von Georg Zumsande angesprochene Zustand war zunächst einmal ein Fall von Vandalismus, der sofort behoben wurde. (Auszüge)

Zum offenen Brief von Herrn Zumsande

April 23, 2010

Zurecht bemängelt Herr Zumsande die mangelhafte Reinigung der Innenstadt. Dies ist auch für mich als angesprochener Eigentümer des „Postgeländes“ ein Ärgernis. Es sei jedoch vermerkt, dass eine örtliche Firma beauftragt ist, die Reinigung des Postvorplatzes, soweit er in meinem Eigentum ist, vorzunehmen. Leider werfen viele liebe Mitbürger achtlos Zigarettenkippen, Brotpapiere und vieles mehr, einfach weg. Die Beete und die Fläche der Platane sind im Eigentum der Stadt. Leider geht Herr Zumsande nicht auf die Unart der Graffiti- Schmierereien in unserer Stadt ein, die öffentliche und private Gebäude verschandeln. Ich habe in der letzten Woche in der Innenstadt rund 50 Graffiti-Schmierereien fotografiert. Dankbar wäre ich, wenn die Bevölkerung mithelfen würde, diese Schmierfinken zu identifizieren. Am Postgebäude werden jetzt Videokameras angebracht, damit man diese Leute identifizieren kann und zum Schadenersatz heranziehen.

Manfred Rauw

Bad Honnef – die hundefreundliche Stadt! Was heißt das?

April 16, 2010

Ist die Bürgermeisterin besonders freundlich zu Hunden, oder Herr Thomas, der oberste Ordnungshüter? Ist in Bad Honnef die Hundesteuer abgeschafft, oder was ist das besondere in Bad Honnef, was eine Stadt zur hundefreundlichen Stadt macht. Vielleicht, dass auf 21 Einwohner ein Hund kommt, oder auf 1 Quadratkilometer 24 Hunde. Nein, nein, das ist es nicht. In Bad Honnef ist man einfach großzügig, auch in dieser Stadt müssen Hunde an die Leine. Kot muss entfernt werden, aber in Bad Honnef nimmt man es eben „rheinisch“ nach dem Motto: Et is noch immer jot jejange. Keine Knollen, Verwarnung oder Bußgelder! Eben Hunde- Besitzer-freundlich. Hunde sind eben Trend, so wie Geländewagen. Die Ökobilanz ist ja auch ähnlich. Also, nur kein Neid, es gibt auch Hunde, die einen Geländewagen fahren. Das Thema wird wohl noch mehr oder weniger heftigen Gesprächsstoff bieten. Aber mal Hand aufs Herz – vielleicht sollte man nach dem Verursacherprinzip gehen: „Wer den Scheiß macht, soll ihn auch beseitigen“. Das jedenfalls würde ich mir nicht nur bei diesem Thema wünschen.

Horst Jünger, FWG-Ratsmitglied

Liebe Wally,

April 16, 2010

warum sind die fleißigen Stadtreiniger nicht mehr im Einsatz? Überall ist Frühlingsputz doch in der Stadt wird mit Müll gemulcht! Viele Geschäftsinhaber pflegen ihren Vorplatz, aber leider nicht alle und die achtlose Entsorgung von Unrat einiger Passanten nimmt immer größere Ausmaße an. Eine Stadt ist so sauber wie Ihre Bürger, holla?! Ich habe mir die Toilette in der Tiefgarage Rathausplatz angesehen, ebenfalls eine Katastrophe. Besucher die diesen Eindruck mit nach Hause nehmen, sind wohl kaum von unserem Charme als kleine schnuckelige Einkaufsstadt zu überzeugen. Alles schreit über den Bahnhofszustand, aber über die seit Jahren abgestorbenen Baumfragmente in der Hauptstraße regt sich niemand auf. Ich doch! Ich bitte Dich um Deine Hilfe: (A.) Eigentümer Kaisers, um angemessene Reinigung und täglicher Sauberhaltung seiner Immobilie! (B.) Reinigung des Postvorplatzes (Eigentümer Manfred Rauw und die Stadt) (C.) Generalreinigung der Toilette Tiefgarage Rathausplatz (Pächter Parkgarage?) (D.) Reinigung der Innenstadt durch eine zuverlässige Reinigungskolonne. (E.) Neuanpflanzung der abgestorbenen Alleebäume in der Hauptstraße. Dies kostet vorhandenen Personalaufwand und verbindliche Briefe mit Androhungen von Konsequenzen! Wir vom Centrum e.V. würden Dir mit Patenschaften und Sponsorenunterstützung o.Ä. zur Seite stehen, wenn sich bei einem baldigen Treffen im Rathaus, sinnvolle umsetzbare Möglichkeiten zur besseren Sauberhaltung unserer Stadt ergeben. Bitte um ein Treffen.

Herzlichen Dank, Georg Zumsande

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