Drieschweg-Kreisel
Juli 8, 2011
Sehr geehrter Herr Böndel, eben habe ich in Ihrer neuen Ausgabe gelesen, dass einige Abgeordnete immer noch gegen die neue Drieschwegspange „meckern“. Sie schreiben auch von den „schönen“ Kreiseln. Sie haben recht, diese bringen eine enorme Verkehrserleichterung, vor allem beim Verlassen des Industriegebiets Süd. Immer wieder wundere ich mich, warum sich überhaupt noch Autofahrer aus der deutlich schmaleren und nicht ungefährlichen Ausfahrt gegenüber dem Friedhof herausquälen. Ist denn der Kreisel Linzer Straße nach Ansicht der Stadtplaner fertig (mit dem gigantischen Grasbewuchs)? Siegburg hatte seinen Kreisel mit einem 300 Jahre alten Olivenbaum darauf sogar mit einem Bürgerfest eröffnet, eine tolle Idee (im Internet gibt es hierzu einen Film). Was hat Frau Feiden geplant zu diesem Thema? Oder war mit dem von Ihnen veröffentlichten Spatenstich die Sache „abgehakt“? Wenn die Bad Honnefer Stadtverwaltung live einen schönen Kreisel ganz in der Nähe sehen möchte, empfehle ich einen Abstecher zum Verkehrskreisel in Unkel. Mit freundlichen Grüßen.
Rolf C. Voss
Traurige Bilanz
Juni 24, 2011
In den Monaten Mai und Juni 2011 sind fünf Ricken von Hunden gerissen worden, die wir im Talbereich an den Ortsrandlagen von Bad Honnef gefunden haben. Die Dunkelziffer wird noch höher sein. Ende April fanden wir ein totes Reh am Frankenweg in Rhöndorf. Dummerweise hatte sich das Reh aus dem Wald kommend unterhalb vom Frankenweg in Gärten aufgehalten und ist dann mehrfach von freilaufenden Hunden attackiert worden, bis es vor Stress einging. Anfang Mai fanden wir am Lichweg im Selhofer Süden eine Ricke mit gebrochenem Genick im Zaun. An den Keulen und Läufen der toten Rehmutter waren Hundebisse zu erkennen. Das Reh war trächtig mit zwei Kitzen. Ende Mai wurde am Rauhen Graben in einem eingezäunten Grundstück eine Ricke vom Hund gerissen, auch hier waren zwei ungeborene Kitze im Bauch. Gleichzeitig wurde eine Ricke mit drei geborenen Kitzen neben dem Commundo Tagungshotel am Limbicher Weg gesichtet, die schwere Bisswunden an den Keulen hat. Von den Kitzen sind mittlerweile zwei eingegangen, da diese von der Rehmutter nicht ausreichend versorgt werden konnten. Der Gipfel der Unverschämtheit durch einen Hundebesitzer ereignete sich am 9. Juni zwischen der Reichenberger Straße und Am Buchebonne. Hier wurde eine hochschwangere Ricke auf einem Privatgrundstück von einem Hund zu Tode gehetzt. Es wurde festgestellt, dass die Ricke gerade dabei war, in der bewachsenen Wiese ihre Kitze zur Welt zu bringen. Der Vorfall wurde beobachtet und es gibt Zeugen, die den Hund kennen. Der Hund wilderte zum wiederholten Male und es wurde Anzeige erstattet, da möglicherweise ein bewusstes Wildern des Hundes in Kauf genommen wurde. Die Appelle des Ordnungsamtes der Stadt Bad Honnef zeigen keine Wirkung wie z.B. die Hinweisschilder im Selhofer Süden oder die Pressearbeit. Wir werden nun alle gesetzlichen Möglichkeiten ausnutzen um einen generellen Leinenzwang auch im unbebauten Gebiet von Bad Honnef zu erreichen. So darf es nicht weitergehen.
Norbert Kramer
An den Chefredakteur:
Mai 27, 2011
Sehr geehrter Herr Böndel, in einer Besprechung der kfd- Frauen wurde mit Empörung auf Ihre Äußerung hingewiesen, was den Freitag betrifft und den „Glückstag“, weil die Römer Jesus ans Kreuz genagelt haben. Missverständnis oder absichtliche Provokation?
Ich kenne ja Ihre Lust am Provozieren. Was ich noch als Ironie, Sarkasmus, Zynismus abtun kann, wird bei anderen als Verunglimpfung der Religion empfunden. Muss das sein, dass Sie einem Teil Ihrer Leser „auf der Seele herum trampeln“?
Überhaupt scheinen Sie ein gestörtes Verhältnis zur Kirche, besonders zur Katholischen Kirche zu haben (ständige Seitenhiebe). Was ist Ihnen denn im Laufe Ihres Lebens widerfahren, was Sie so vergrätzt hat? Mit freundlichen Grüßen
Ihre Leserin Ursula Voll
„Knöllchen“
April 15, 2011
Hallo Herr Böndel, hier eine kurze Info zum unhaltbaren Zustand der Parksituation in der Bernhard Klein Straße. Ich bin seit 1957 wohnhaft in der Bernhard Klein Straße und auch Eigentümerin des Hauses. Seit Herr … seinen Dienst in der Stadt aufnahm, kommen wir als Anlieger immer wieder zu Protokollen, denn Herr … lauert förmlich darauf. Vor einigen Wochen komme ich nach Hause und parke mein Auto in meiner Einfahrt, um kurz meine Hunde nach einem Spaziergang raus zu lassen und dann weiter zum einkaufen zu fahren. Ich weiß nicht mehr welcher Tag es war. Da kam mit schnellem Schritt der Herr … und innerhalb „wirklich weniger Sekunden“ stand er bereits vor meiner Einfahrt und wollte mir ein Protokoll schreiben. Ich finde es unverschämt und dreist. Der Mann hatte nicht einmal abgewartet und meinte noch ich könne mir ja ein anderes Auto kaufen. Dann am Freitag stehe ich vormittags nach meinem Einkauf ordnungsgemäß geparkt auf der Straße und finde ein Protokoll über 10 Euro wegen „nicht platzsparend geparkt“. Lieber Herr Böndel, ich empfinde dieses Vorgehen als Schikane der Stadt und insbesondere durch diesen besagten Herrn … . Bitte sagen Sie mir: Was können wir dagegen tun… Ich werde das so nicht länger hinnehmen. Wie können wir uns wehren?
Astrid Colling
Aprilscherz übelster Art!
April 8, 2011
Sehr geehrter Herr Böndel,
“I am not amused!“ Was Sie sich da in der letzten Ausgabe geleistet haben, schlägt meinem Fass den Boden aus. Nicht nur, dass Sie auf der Titelseite behaupten, dass die Baufirma falsch gebrieft worden ist, steht da doch, dass das holländische Königshaus um den versehentlichen Abriss trauert. Dieser perfide Scherz zu Lasten unserer geschätzten Nachbarn kann nicht abschätzbare politische Verwicklungen nach sich ziehen. In einer Zeit, in der wir dabei sind, innenpolitische Scherben zusammenzufegen, müssen wir nicht weitere Fronten aufmachen und außenpolitische Dissonanzen forcieren. Sie sollten mit unserem althergebrachtem Kulturerbe „Drachenfels“ wirklich pfleglicher umgehen. Man macht damit keine Witze!! Auch nicht in üblen Aprilscherzen dieser Art um die Auflage zu erhöhen. Ich habe am gleichen Tag ein authentisches Foto gemacht um den tatsächlichen Sachverhalt für ihre gewogenen Leser nicht nur in Honnef zu belegen und fordere Sie auf, dieses als Beleg abzudrucken. Mit noch freundlichen Grüßen
p.h.p.
(Name der Red. bekannt)
„Vandalismus in Bad Honnef“
April 1, 2011
Sehr geehrte Damen und Herren, seitdem wir vor 3 Jahren nach Bad Honnef gezogen sind, hat sich die Lage auf Spielplätzen dramatisch verschlechtert. Das Thema ist bekannt. Die Stadt scheint selbst die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel nicht vernünftig einzusetzen. Stattdessen werden die überalterten Spielplätze aus Sicherheitsgründen abgebaut und die restlichen Spielgeräte als „Ruinen“ stehen gelassen. Folglich sinken die Hemmungen hinsichtlich Vandalismus. Die Überreste einer ungepflegten Spielplatzruine verführen geradezu, sich „kreativ“ zu betätigen sowie Glasscherben und Zigarettenkippen zu hinterlassen. Hinzu kommt die mangelhafte Polizeipräsenz in Bad Honnef. Das beste Beispiel ist der Spielplatz am Annapfad. Dies war einst der ideale Waldspielplatz für Bad Honnef – nicht zu weit vom Zentrum und nahe am kinderreichen Selhof gelegen. Ein naturnaher Treffpunkt für jung und alt, an dem die Bäume im Hochsommer Schatten spenden. Mittlerweile kann man sich abends am Annapfad nicht mehr sicher fühlen. Ein anderes Publikum hat das Terrain erobert. Gerade für eine Gemeinde mit angespannter Haushaltslage ist es wichtig, attraktiv für junge Familien zu sein. Es gibt mittlerweile keine einzige Kinderschaukel in innenstadtnaher Lage von Bad Honnef mehr. Die Elterninitiativen leisten sehr viel, benötigen jedoch mehr als nur einen warmen Händedruck sondern auch finanzielle Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen,
Björn Kükenthal
„Bösartig“
April 1, 2011
Hallo Herr Böndel, am Samstag blätterte ich in der Wochenzeitung meines Vertrauens und hoffte einen Bericht über unser Radteam zu finden… „Dreigestirn auf großer Fahrt“, „Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft“…Sport… nichts! Dann das…“bösArtig“: „Stinkende Radler in überfüllten Hotelbars“. Ja denkt der Böndel denn jetzt, dass wir so sind? Schweineenge Klamotten haben wir ja - wir müssen ja aerodynamisch sein oder wie das heißt!? Aber stinken? Und Hotelbars? Nebeneinanderfahren machen wir in Deutschland natürlich nicht - STVO und so. Im Süden gibt es eben eine andere Radsportkultur. Einheimische würden sich nicht darüber aufregen. Auch wenn „Malle“ ja gern als 17. deutsches Bundesland bezeichnet wird, ist‘s ja quasi doch noch spanisches Hoheitsgebiet :-). So, nun reicht‘s mit Maulen! Sie müssen ja auch noch die bösen Mails der Kirche, Stadtverwaltung und Co. lesen ;-). Hoffe bei aller Satire, dass Sie trotz neuen Feindbildes ein wenig Platz in der „Honnefer“ für unseren kleinen Verein finden!
Peter Schmidt, Team Siebengebirge
Anmerkung der Redaktion:
Selbstverständlich…
„Schluss mit Lustig“
März 25, 2011
Sehr geehrter Herr Böndel, auf der Titelseite der letzten Ausgabe baten Sie um Resonanz. Hier ist ein beliebiger Auszug aus dem „Logbuch“ der Rommersdorfer Straße: Januar: Mehrere Blumenkübel wurden vor zwei Schulen absichtlich umgeworfen, auf die Straße geschoben sowie Erde und Blumen großflächig verteilt, Freitags abends gegen Mitternacht; nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal. Wer? Angetrunkene Jugendliche nach einer Party? Und warum? Februar: Schüler, ca. 16 Jahre, geht zügig die Straße runter, schwarzer Anorak, Kapuze runtergezogen, schwerer Rucksack, Taschenlampe in der Hand – auf beleuchteter Straße! Was macht der bzw. hat der gemacht? In die Schule gehen? Wissen die Eltern, wo er ist? Zuhause, im Bett? Eher nicht! Es ist 4:45! März: Einbruch bzw. Einbruchsversuch in fünf Häusern, Türen und Rahmen beschädigt. Brecheiseneinsatz im Dunklen? Nein! Vormittags, bei Tageslicht auf einer belebten Straße! Wie kann das sein? Muss man es sich jetzt zweimal überlegen, ob man Mittags mal kurz einkaufen gehen kann?
Anwohner der Rommersdorfer Straße
Depressionen am Teich
März 18, 2011
Sehr geehrter Herr Böndel,
das Wetter ist in den letzten Tagen wirklich herrlich und lädt viele Menschen wieder dazu ein, in die Natur zu gehen. So ist es auch mir ergangen als ich mich auf drängen meiner 8-jährigen dazu breitschlagen ließ, nach langer Zeit Enten füttern zu gehen. Also wurde keine Zeit verloren, schnell noch „altes“ Brot eingepackt und ab nach Rhöndorf zum Ententeich. Dort angekommen verschlug es mir die Sprache. Die Betonung liegt hier auf MIR verschlug es die Sprache, meiner Tochter jedoch nicht. Ihr Kommentar zu dem was sich uns darbietete war: Mama wollen die Leute denen der Ententeich gehört, dass das hier so aussieht? Die Frage ist meiner Meinung nach durchaus berechtigt, denn wer diesen Teich kennt (ich kenne ihn mein Leben lang) weiß, dass er sicherlich schon bessere Zeiten erlebt hat. Dort, wo der Teich noch nicht zu einem stinkenden schlammigen Morast verkommen ist, ist er ein wahrliches Paradies für Algen, abgestorbene Pflanzenreste und anderen nicht definierbaren Unrat. Man könnte fast meinen es wäre eines der Klärbecken der dahinter liegenden Kläranlage. Nicht einmal die Enten scheinen sich dort wohlzufühlen, ganze drei Vertreter ihrer Art waren anwesend. Eigentlich schade, denn wenn man genauer hinschaut soll es doch anscheinend ein kleines idyllisches Plätzchen zum verweilen sein, wozu sonst stehen da fast neue Sitzbänke rund um den Teich? Ich kann nur sagen, wenn man sich jetzt dorthin setzt, bekommt man höchstens Depressionen. Traurig ,traurig…..
M. Simon
Was hat der Rat zu verstecken?
März 9, 2011
Der Antrag der Freien Wählergemeinschaft (FWG) das aktuelle Thema „Drieschweganschluss“ in der Ratssitzung am 24.2. öffentlich zu behandeln, wurde von der Ratsmehrheit abgelehnt. Die FWG will dies von der Kommunalaufsicht prüfen lassen, da nach § 6 Zi .2 der Geschäftsordnung kein Grund für den Ausschluss der Öffentlichkeit vorliegt. Dies verstößt auch gegen den Grundsatz, dass Sitzungen des Rates prinzipiell öffentlich sind. Das Thema ist für die FWG ein Politikum erster Güte, da auf die Stadt Bad Honnef u.a. wegen des in 2002 mit Rheinbreitbach geschlossenen Vertrages, den der Regierungspräsident zwischenzeitlich als rechtlich unwirksam erklärt hatte, gegenüber der ursprünglichen Finanzplanung erhebliche Mehrkosten zu erwarten sind. Die FWG sieht von der Darstellung weiterer Einzelheiten ab, da diese angeblich der Geheimhaltung unterliegen. Die Freie Wählergemeinschaft lehnt das Projekt weiterhin ab, weil 1. die Straßenanbindung durch ein Landschaftschutzgebiet verläuft, 2. statt einer Entlastung der Linzer Straße eine Mehrbelastung eintreten wird, 3. eine hiermit vorgesehene Erschliessung Selhofs-Süd (Bebauung) aus anderen Gründen z.Z. nicht aktuell ist, 4. Die Verwaltung keine Kosten-Nutzen Rechnung für die Maßnahme vorlegen konnte. Aus Sicht der FWG hat der Bürger ein Recht auf volle Aufklärung, da er letztlich die Zeche zahlen muss.
Manfred Rauw, FWG -Vorsitzender



