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Fachhochschule begrüßt 100 neue Studierende

März 5, 2010

Fachhochschule begrüßt 100 neue Studierende100 Studienanfänger nehmen zum Sommersemester an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn ihr Studium in einem der Bachelor-Studiengänge Hotel-, Tourismus-, Event- und Luftverkehrsmanagement sowie Internationales Management auf. Sie wurden vergangenen Mittwoch von den jeweiligen Fachbereichsleitern begrüßt und durchlaufen in den nächsten Tagen ein umfangreiches Orientierungsprogramm mit akademischen Einführungsveranstaltungen und Ausflügen nach Bonn und in die Region. Studienaufenthalte im Ausland und integrierte Praxissemester bilden einen wichtigen Teil des praxisnahen und international ausgerichteten Studiums an der Fachhochschule Bad Honnef. In sechs Semestern werden die Studienbeginner nun betriebswirtschaftlich und branchenspezifisch ausgebildet. Nach ihrem Abschluss verfügen sie so über ideale Voraussetzungen leitende Positionen in den jeweiligen Bereichen zu übernehmen. Neben den Studierenden aus ganz Deutschland beginnen an der Fachhochschule auch 24 internationale Studierende aus Finnland, Norwegen, Spanien, Russland, China, Pakistan, der Türkei und den USA. |eb

Erfolgreicher Basar vor dem Café Nottebrock

März 5, 2010

Erfolgreicher Basar vor dem Café NottebrockEin besonders ansprechender Basar vor dem Café Nottebrock in Bad Honnef lud am verkaufsoffenen Wochenende im Advent zum Verweilen ein. Ausgesuchte Geschenke wie handgefertigte Kinderkleidung, Spielzeug, Schmuck und nützliches für den Haushalt konnte man erwerben. Frisch gebackene Lebkuchenherzen wurden auf Wunsch mit Namen oder Sprüchen versehen. Bei Waffeln und anderen Leckereien sowie Glühwein, Kaffee oder heißer Schokolade konnte man sich stärken und eine erholsame Pause an diesem vorweihnachtlichen Wochenende einlegen. Dankbar war Monika Seifert, dass die Geschäftsführung von Café Nottebrock, Herr Randolph Welsch, sich so unkompliziert ihrer Idee zu diesem Basar angeschlossen hatte und dass die Mitarbeiter/innen des Cafés, Freunde und viele freiwillige Helfer die Aktion tatkräftig unterstützten. Denn ohne deren Einsatz hätte die Idee nicht umgesetzt werden können, die einen Erlös von 2.030 Euro erbrachte. |eb

„Und überall war der dicke Maradonna“

März 5, 2010

JUGEND FORSCHT: Köln – Mexico City – Köln – Buenos Aires Teil 2

Buenos AiresHWZ-Auslandskorrespondentin Katharina Böndel an ihrem Arbeitsplatz auf einer Dachterrasse in Buenos AiresBlauer Himmel, 25 Grad, leichte Brise…Wie in der vergangenen Ausgabe bereits angedeutet, befindet sich mein Töchterchen derzeit in Buenos Aires. Dort begleitet sie ein deutsches Filmteam als Dolmetscherin und ich habe quasi hier aus der Ferne das Gefühl, dass sie heute, genau nach einer Woche bereits die Regie übernommen hat. Sei’s drum, das ist die Gelegenheit für uns, eine der größten Städte der Welt mit 13 Millionen Einwohnern etwas näher kennen zu lernen. Und es gab in dieser Woche ja auch einen verbindenden Anlass: Das Fußballspiel Argentinien gegen Deutschland. Hier der Bericht.
Also: Heute abend waren wir das Freundschaftsspiel Deutschland : Argentinien gucken, es war echt witzig, aber nix besonderes, eigentlich wie in Deutschland, nur ging es irgendwie gepflegter zu. Keiner mit Bierbauch, zehn Trikots übereinander und sechs Schaals am Handgelenk…). Gejubelt und geklatscht wurde natürlich viel, hatten die ja auch allen Grund dazu. Aber auch trotz dass es ziemlich deutlich war, dass wir Deutsche sind (lautes aufspringen und aufstöhnen meinerseits als der Adler aus dem Tor lief und quasi am Ball vorbei) wurden wir weder angepöbelt noch ausgelacht oder sonstiges. Die Bar an sich war auch super cool, 360 Grad Bildschirme, egal wo man hin schaute, überall war der dicke Maradonna zu sehen.“
Danach wurde dann auf der Dachterrasse über der WG, in der sich meine Tochter fünf Wochen lang aufhält, gegrillt. „Sehr, sehr lecker. Das Fleisch hier ist wirklich ein Traum! Habe gehört, dass sogar der Mäcces besser sein soll. Dem muss ich aber noch nachgehen! Und die Phänomene der Südhalbkugel habe ich auch schon alle abgecheckt. Wußtest du, dass das Wasser in den Abfluss andersherum abfließt, also der bildet doch immer einen Strudel, bei uns geht er gegen den Uhrzeigersinn und hier andersherum.
Und der Mond ist auch „spiegelverkehrt“, also quasi, der Schatten den die Sonne auf den Mond wirft… und die Sonne steht auch anders. ABER: Das Kreuz des Südens konnte ich noch nicht sehen, dadurch, dass wir hier mitten in der Stadt sind ist es ja auch abends immer echt hell, da sieht man nur die großen Sternenbilder wie beispielsweise den Orion.“ Anmerkung: Das mit dem Wasser und der Sonne kann hoffentlich ein Leser besser erklären, ich hab’s nicht wirklich verstanden. Aber weiter im Text: „Bin gestern das erste Mal Bahn gefahren, absolut geil! Hab mich leider nicht getraut Fotos zu machen, weil ich eh Tausende von Herzinfarkte gestorben bin. 1. Die Bahn ist höllisch laut. 2. Die Bahn ist höllisch voll. 3. Die Bahn ist einfach aus Holz und ich hatte echt Angst, dass sie jeden Moment auseinander fällt. Da waren sogar noch Glühbirnen in die Decke eingedreht! Die auch noch die ganze zeit am flackern waren, hahaha… Na ja, aber immerhin gibt’s ein UBahn- Netz. Für diese riesige Stadt gibt es nur fünf popelige Bahnen, die alle parallel fahren, und wenn man umsteigen will muss man erstmal bis ganz ins Zentrum rein, weil nur da eine Bahn ist, die senkrecht zu allen anderen verläuft. Schlimm. Die Busse hier sind allerdings noch schlimmer! Der Klassiker: Die fahren alle über rot, und die halten sich auch einfach nicht an die Linien auf den Fahrbahnen, Die fahren auf der Straße wo sie wollen, und quetschen sich überall rein. Habe schon mit einem Taxifahrer diskutiert, von wegen ob er nicht auch glaubt, dass wenn alle sich mal an die Linien halten und hintereinander fahren, dass es dann viel schneller gehen könnte. Eben weil die sich ja andauernd behindern weil die Autos kreuz und quer auf der Straße stehen. Aber er meinte nur, dass wäre ja langweilig, und außerdem hätte er mal von einem Deutschen gehört, dass wir in Deutschland andauernd im Stau stehen.

Fortsetzung folgt

Königswinterer und Bad Honnefer vereinbaren engere Zusammenarbeit

März 5, 2010

POLITIK: Kein Denkverbot in der interkommunalen Zusammenarbeit

Königswinterer und Bad Honnefer vereinbaren engere ZusammenarbeitDie Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachbarkommunen Königswinter und Bad Honnef soll enger werden. Dies erklärten die Koalitionspartner in den beiden Räten nach einem Treffen übereinstimmend. Zum ersten Mal hatten sich Vertreter der beiden noch jungen Koalitionen, die sich nach der Kommunalwahl im Herbst vergangenen Jahres in den beiden Städten gebildet hatten – CDU/FDP in Königswinter und „Allianz für Bad Honnef“, bestehend aus CDU, FDP und den Grünen, in Bad Honnef – zu einem Gespräch zusammengefunden und wollen damit auch über die Stadtgrenzen hinaus Signale geben. „Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es uns darum, uns über die aktuellen Probleme sowie insbesondere unsere Vorstellungen über die Möglichkeiten einer engeren Kooperation der beiden Städte auszutauschen. Gemeinsam soll nun in den nächsten Monaten ausgelotet werden, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit zu Einsparungen führen bzw. die Qualität der Arbeit verbessern kann. Als erster Schritt wurden Aktivitäten vereinbart, die das kulturelle Angebot in den beiden Städten bereichern sollen: „Wir werden uns um ein gemeinsames Kinoangebot sowie stadtübergreifende kulturelle Events (z.B. Naturfilmfestival, Musikwochenende) bemühen. Dazu werden wir in den nächsten Wochen Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern in beiden Städten führen.“ „Angesichts der schwierigen Haushaltslage haben die Kommunen kaum Möglichkeiten, sich in diesem Bereich finanziell einzubringen. Wir wissen jedoch, wie wichtig ein gutes kulturelles Angebot für die Wohnqualität in unseren Städten ist“, so die Vertreter der Koalitionspartner. Vereinbart wurde weiterhin eine enge Zusammenarbeit im Hinblick auf die künftige Entwicklung des Siebengebirges. Weitere Gespräche der Koalitionspartner sind bereits geplant. Dann soll es unter anderem um Möglichkeiten einer Kooperation in den Bereichen Verwaltung allgemein, Beschaffung, Serviceleistungen, Intensivierung der Zusammenarbeit der Jugendämter sowie Tourismus gehen. An dem Gespräch nahmen teil: Andrea Milz MdL und Dr. Josef Griese (CDU Königswinter), Cornelia Nasner und Sebastian Wolff (CDU Bad Honnef), Michael Herttrich und Bernd Schlegel (FDP Königswinter), Rainer Quink und Martina Ihrig (FDP Bad Honnef) sowie Michael Oswald und Hans-Joachim Ewald (Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bad Honnef).

Klinkenberg unterstützt Königswinterer

März 5, 2010

Klinkenberg unterstützt Königswinterer„Die Jugend ist unsere Zukunft,“ sagen sich die Geschäftsführer vom Honnefer Autohaus Klinkenberg, Michael und Thomas Klinkenberg und Mario Lehnert. Nachdem das Firmenlogo des Autohauses bereits auf den Trikots der Jungfußballer aus Bad Honnef und Rheinbreitbach prangt, wurden nun auch die E4-Jugendfußballer des TUS 05 Oberpleis mit neuen Trainingsanzügen eingekleidet. Nun kann auch dort die neue Fußballsaison beginnen, und hoffentlich so erfolgreich, wie die alte Saison für die E4- Fußballer geendet hat: nämlich als E-Jugendmeister 2009/2010 in der Gruppe U10 Staffel 7. |gw

Begrüßung der Neubürger im Rathaus

März 5, 2010

Begrüßung der Neubürger im Rathaus2.000 Neubürger hätten sich im vergangenen Jahr für Bad Honnef entschieden, berichtete Bürgermeisterin Wally Feiden nicht ohne stolz bei der Begrüßung im proppenvollen Ratssaal. Etwa zehn Prozent davon waren der Einladung gefolgt, einige Angebot der Stadt kennen zu lernen. Ulrike Buschmeier vom Kulturverband, selbst erst 1997 zugezogen, organisierte die jährliche Präsentation zum dritten Mal. Sport, Kultur und Familie standen dabei im Mittelpunkt und natürlich viel Musik.

Alexandra Weiß lenkt die Wolkenburg

März 5, 2010

TRAUMBERUF: Über Litauen nach Bad Honnef

Alexandra Weiß lenkt die WolkenburgEigentlich wollte die Diplom-Sozialpädagogin Alexandra Weiß den Auslandsaufenthalt ihres beim Bundeskriminalamt beschäftigten Mannes zum Fernstudium nutzen. Mit Begeisterung sagte sie zu, als sie gefragt wurde, ob sie an der Petras Vileisias Schule als Gastlehrerin wirken wolle. „Lehrerin war immer mein Traumberuf“, gibt sie zu, „doch angesichts der Lehrerschwemme hörte ich damals: ’bloß nicht’. Was für ein Glück, dass sich in Litauen alles so gut fügte“. Dort reicht es, Muttersprachlerin zu sein, um Deutsch lehren zu dürfen und so kam es, dass Alexandra Weiß in der Sprachenschule für Erwachsene und an der Universität Deutsch unterrichtete. Glückliche Fügung für das Montessori-Kinderhaus: Der Auslandsaufenthalt des Ehemannes nahte just zu dem Zeitpunkt seinem Ende, als die „Wolkenburg“ Ausschau nach einer neuen Leitung hielt, nachdem Iris Rothfeld das Haus nach zwölf Jahren zugunsten der eigenen Selbstständigkeit verließ. Alexandra Weiß übernahm die Kinderhaus-Leitung zeitgleich mit Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes und sah sich erst einmal vor die Aufgabe gestellt, in zwei der drei Gruppen Kinder, auch solche mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, unter drei Jahren aufzunehmen. Mit Bravour meisterte sie gemeinsam mit dem Wolkenburg-Team diese Umstellung, im kommenden Kinderhaus- Jahr nimmt auch die dritte Gruppe an dem entsprechenden Modellprojekt des Landschaftsverbandes Rheinland teil. Die aus Spich stammende Alexandra Weiß empfahl sich durch ihre Vita bestens für die Vakanz, sie leitete bereits den Integrativen Kindergarten in Siegburg (Murkel I und Murkel II) sowie das „PänzHuus“ in der Kreisstadt. Ihre Qualifikation als Entspannungspädagogin und Lehrerin für Autogenes Training will Weiß in Angebote zur „Kreativen Entspannung für Kinder“ einbringen, sobald die Räumlichkeiten dies zulassen.

In diesem Jahr steht eine Vergrößerung der Einrichtung an, um dem Bedürfnis der unter Dreijährigen nach Mittagsruhe zu entsprechen. Schon Druckreife hat die neue Konzeption samt Handbuch, die die Leiterin entsprechend der Veränderungen durch das neue Kinderbildungsgesetz erarbeitet hat. Sichtlich wohl fühlt sich die sympathische Rheinländerin in der „Wolkenburg“, die sie bereits vor zehn Jahren im Rahmen einer Hospitanz kennenlernen konnte: „Ich wurde hier von einem sehr offenen Team empfangen und habe wirklich gute Unterstützung erfahren“.

Sabine Hansjosten-Müller

Start des Notinsel-Projektes in Bad Honnef

März 5, 2010

Die Initiative „Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef“ startet beim kommenden Stadtfest “Fühl Dich frühlich” am 20./21. März unterstützt von Centrum e.V. und anderen Einzelhändlern/ Partnern das bundesweite Notinselprojekt in allen Bad Honnefer Stadtteilen. Dieses Projekt wurde 2002 initiert von der Stiftung Hänsel und Gretel und hat heute 150 Standorte in ganz Deutschland, seit 2009 auch in Königswinter (www.notinsel.de). Unterstützende Geschäfte, Banken, Apotheken und andere Partner kennzeichnen sich an ihrer Tür als Notinsel (“Notinsel: Wo wir sind da bist Du sicher”). Damit signalisieren sie Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen. Die Mitarbeiter erhalten eine Handlungsanweisung, die beschreibt, was im Ernstfall zu tun ist (in der Regel einen telefonischen Kontakt für das Kind mit einer Vertrauensperson, im Bedarfsfall auch dem Jugendamt oder der Polizei herstellen). Das Projekt basiert auf drei “Sinnsäulen”: Zunächst sollen Kinder bei Angst und in Gefahr unkompliziert Schutz finden können, weiterhin soll das Notinsel- Zeichen an den Ladentüren als Abschreckung für potentielle Übergreifer und gewaltbereite Menschen jeden Alters dienen. Das Projekt schafft darüber hinaus ein besseres Klima für Kinder insgesamt und fördert die Kultur des “Hinsehens statt Wegschauens”, also die Zivilcourage am jeweiligen Partnerstandort. Die Finanzierung des Projektes haben in Bad Honnef vor allem der katholische Kirchengemeindeverband, die örtliche Caritas und die ev. Kirchengemeinde Aegidienberg übernommen. Wir sind diesen Kirchengemeinden sehr dankbar, dass sie sich in solcher Weise für den Schutz und die Sicherheit aller Kinder in dieser Stadt engagieren. Sie geben damit ein deutliches Zeichen für eine selbstverpflichtende Verantwortungsbereitschaft in der Gesellschaft über jede Gemeindegrenze hinaus. Auch die Bürgermeisterin betont mit der Übernahme der Schirmherrschaft über das Notinselprojekt die Unterstützung durch die Stadt Bad Honnef in besonderer Weise. |bs

Joy mit Aerobic

März 5, 2010

Die Sportfreunde Aegidienberg, Abteilung Leichtathletik / Gymnastik bietet den Kurs „Joy mit Aerobic“ an. Der Kurs richtet sich an Männer und Frauen mittleren Lebensalters (35. Lebensjahr, plus – minus 15), die den Sport mit angemessener physischer Belastung und Schwung ausüben wollen. Die Abteilung Gymnastik / Leichtathletik bietet ein Programm für alle Altersklassen an. Dieser Kurs für die mittleren Jahrgänge soll neu aktiviert werden. Im Bereich Aegidienberg und bei den Angehörigen der Sportfreunde Aegidienberg gibt es dafür Bedarf. Der Kurs findet einmal wöchentlich in der Turnhalle der Theodor- Weinz-Schule in Bad Honnef / Aegidienberg, Dienstags von 20.15 Uhr bis 21.30 Uhr statt. Informationen gibt es im Internet: http://www.sf-aegidienberg.de. Wer möchte den Kurs als Trainer/-in / Übungsleiter/-in übernehmen? Interessenten melden sich bitte bei: Klaus Katzenberger unter der Telefonummer 02224 – 8451 oder per E-Mail: rkkatzenberger@t-online.de. |eb

Hinterlassenschaften unverzüglich entfernen

März 5, 2010

Immer wieder gehen bei der Verwaltung Beschwerden über Hundekot auf Gehwegen und Plätzen ein. Er ist ein großes Ärgernis in Bad Honnef und stört Einheimische wie Gäste sehr, vor allem wenn er vor Hauseingängen oder Grundstückseinfahrten „hinterlassen“ wird und Gehwege zu Slalomparcours werden lässt. In Bad Honnef sind offiziell 1.164 Hunde gemeldet. Wie viele es wirklich sind, weiß niemand. Hinzu kommt die Zahl der „Gasthunde“. Sie alle platzieren täglich die für Bürger und Gäste unserer Stadt unerfreulichen „Tretminen“ auf Gehwegen, in der Fußgängerzone und auf Plätzen. Obwohl jeder Hundehalter verpflichtet ist, die Hinterlassenschaft seines Tieres unverzüglich zu beseitigen, tun dies noch immer leider nicht alle. Dabei handelt es sich hier nicht um ein „Kavaliersdelikt“. Denn die hinterlassenen Haufen sind nicht nur rücksichtslos und ein Ärgernis, sondern auch gefährlich. Krankheitserreger im Kot wie Haken-, Spul- oder Bandwürmer können Menschen, die damit in Berührung kommen, vor allem Kinder, befallen. Daher geht es nicht darum, Hundehalter grundsätzlich an den Pranger zu stellen, sondern darum, das Bewusstsein für ein echtes Problem zu schärfen und die Betroffenen dazu zu bewegen, das Hinterlassen von Hundekot künftig jederzeit zu vermeiden. Bad Honnef ist eine hundefreundliche Stadt und das soll sie bleiben. Doch ohne das Einhalten von Regeln gibt es kein gutes Nebeneinander. Natürlich muss der Hund auch sein Geschäft machen können. Gebüsche sind für Hunde ein geeigneter Ort. Ist es aber einmal an einer anderen Stelle passiert, ist der Hundekot mit Hundeset oder Tüte unverzüglich zu entfernen und entsorgen. Dadurch kann jeder Hundehalter im kleinen aber wirkungsvollen Rahmen für eine saubere und gesunde Stadt sorgen. |eb

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