Einbruchsversuch ins Ärztehaus
Januar 27, 2012
Nach einem Einbruchsversuch in ein Ärztehaus in Bad Honnef ermittelt die Bonner Kriminalpolizei und bittet um Hinweise. Drei bisher unbekannte Männer versuchten am späten Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, die Eingangstür des Gebäudes auf der Bahnhofstraße aufzuhebeln. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Als Zeugen auf den Einbruchsversuch aufmerksam wurden und die Polizei alarmierten, ließen die drei Täter von ihrem Vorhaben ab und liefen davon. Herbeieilende Polizeibeamte fahndeten nach den Einbrechern. Diese wurden jedoch noch nicht gefasst.
Sie wurden wie folgt beschrieben: männlich – etwa 20 Jahre alt – ca. 180 cm groß und schlank – ein Täter hatte schwarze Haare und war schwarz gekleidet – ein Täter hatte schwarze Haare und trug eine schwarze Lederjacke mit einem roten und einem weißen Querstreifen auf dem Rücken. Das Kriminalkommissariat 34 übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Einbruchsermittler fragen: Wer hat am Freitagabend im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an die Rufnummer 0228/15-0. |eb
KSI verlässt Selhof in Richtung Siegburg
Januar 27, 2012
Das Katholisch-Soziale Institut wird in die Gebäude des bisherigen Klosters auf dem Michaelsberg in Siegburg einziehen! Nach einer umfassenden Sanierung soll das KSI den Michaelsberg voraussichtlich 2015 beziehen. Das bisherige Tagungshaus in Bad Honnef soll verkauft werden. Das Katholisch-Soziale Institut ist eines von vier großen Tagungszentren des Erzbistums Köln und beschäftigt derzeit etwa 80 Mitarbeiter. |eb
Fall Anna: Berufsverbot für Honnefer Ärztin?
Januar 27, 2012
Annas Mutter sowie viele Beobachter waren seinerzeit entsetzt, als sie erfahren mussten, dass im Fall der von ihrer Pflegemutter getöteten Anna die Bonner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen zwei Ärztinnen eingestellt hatte, weil ihnen nicht nachzuweisen wäre, dass sie wider besseres Wissen gehandelt hätten. Die Medizinerinnen hatten unter anderem, ohne genaue Prüfung, Atteste ausgestellt, nach denen das Kind u.a. zur Selbstverletzung geneigt haben soll, und viele Beobachter stellten sich schon damals die Frage, ob nicht gerade das Ausstellen dieser „Gefälligkeitsatteste“ die frühzeitige Entdeckung einer Straftat verhinderte und dadurch weitere Misshandlungen des Kindes ebenso wie das später erfolgte Tötungsdelikt – wenn auch indirekt – ermöglicht wurden.
Das Kölner Verwaltungsgericht prüft nun auf Antrag der Ärztekammer Nordrhein ein Heilberufsgerichtliches Verfahren gegen eine Bonner Psychotherapeutin sowie gegen die Bad Honnefer Hausärztin, bei der Anna seit 2008 in Behandlung war. Schon bevor die Hausärztin das Mädchen das erste Mal gesehen hatte, „wusste“ sie von der Pflegemutter, das Anna autoaggressiv und missbraucht worden sein soll. Sie glaubte den Angaben der Pflegemutter, und setzte dieses ungeprüft eins zu eins in Atteste um. „Anna leidet an einer Wasserphobie“ oder „Anna fügt sich selber erhebliche Verletzungen zu“ wurde unreflektiert attestiert, weil die Pflegemutter sie darum gebeten habe. Diese Atteste wurden dann der Schule oder dem Jugendamt vorgelegt. Wie es scheint, um Misshandlungen zu verschleiern.
Getäuscht und auch enttäuscht von dieser Ärztin sieht sich heute auch Annas leibliche Mutter, die sich damals bei mehreren Begegnungen mit ihr nach dem Befinden ihrer „Motte“ erkundigte. „Alles bestens, dem Kind geht es gut und es ist gesund“ war immer wieder die Antwort.
Harald Hallerbach
Singen bei den Brethauers in Rhöndorf
Januar 27, 2012


Vergangenen Dienstag hieß es „Sing doch ene mit“ im Restaurant „Am Ziepchen“, der Hofburg des Rhöndorfer Karnevals. Und es war so wie immer, wenn Gerd Papenbrock mit seiner sangesfreudigen Gemeinde auftaucht: Die Hütte platzte aus allen Nähten. Mit dabei das Siebengebirgsprinzenpaar und die Hoheiten aus Aegidienberg.
Wildernde Hunde am Rheinufer
Januar 27, 2012
In den letzten Tagen mehren sich die Berichte über wildernde Hunde im Bereich des Rheinufers. In einem Fall soll das Wild durch einen Hundehalter gezielt aufgeschreckt worden sein. Anschließend habe er seinen Hund auf das flüchtende Wild gehetzt. In einem weiteren Fall sollen mehrere Hasen durch einen Hund getötet worden sein, ohne dass der Halter des Tieres eingegriffen habe. Die Hasen hätten sich auf einer von Hochwasser umgebenen Fläche befunden von welcher für sie keine Möglichkeit der Flucht bestand. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es ist verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen, ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ferner sind nach dem Landeshundegesetz Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht. Bei Zuwiderhandlung drohen den Hundehaltern hohe Bußgelder. Auf Verlangen haben sich Hundehalter gegenüber den Kontrollpersonen von Polizei- und Ordnungsbehörde auszuweisen. Wer die Angaben seiner Personalien verweigert, handelt ebenfalls ordnungswidrig. Das Ordnungsamt der Stadt Bad Honnef wird weiterhin verstärkt Kontrollen durchführen. Zur Meldung von freilaufenden, wildernden Hunden erklärt Gerrit Schöne-Warnefeld, Leiter des Fachdienstes Sicherheit und Ordnung der Stadt, dass es unter keinen Umständen darum geht, Hundehalter zu gängeln oder an den Pranger zu stellen, sondern die Einhaltung der naturschutz- und ordnungsrechtlichen Bestimmungen zu gewährleisten. „Es wäre uns bedeutend lieber, wenn alle Hundehalter nicht nur die Bewegungsfreude und den natürlichen Jagdtrieb ihres Hundes im Auge halten, sondern dabei auch an die freilebende Tierwelt denken und die eventuelle Angst von Passanten vor Hunden respektieren“, so Schöne-Warnefeld. |eb
THW bekommt neues Fahrzeug
Januar 27, 2012
Es regnete in Strömen als bei den Helfern des THW Bad Honnef am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr der Alarm ging. „Vollalarm“, so die Botschaft. Alle müssen raus. Doch mit dem, was sich den herbeigeeilten Helfern in ihrer Unterkunft bot, hatten nur wenige Eingeweihte gerechnet. Auf dem Hof in der Quellenstraße stand ein nagelneues Fahrzeug. Statt Einsatz im Regen hieß es also: Einsatzfahrzeug erkunden. Ganz frisch übernommen vom Fahrzeugausstatter Rosenbauer in Luckenwalde, präsentierte sich den Helfern ein stattliches neues Gefährt. |eb
Neues Einsatzfahrzeug der Malteser
Januar 27, 2012
Die Bad Honnefer Malteser freuen sich über ein neues Einsatzfahrzeug. Das Land Nordrhein-Westfalen hat ihnen einen nagelneuen Gerätewagen Sanitätsdienst (GW-San) zugewiesen. Der GW-San ersetzt in der unter Bad Honnefer Führung stehenden Einsatzeinheit des Malteser Hilfsdienstes im Rhein-Sieg-Kreis den bisherigen „Arzttruppwagen“ der Einsatzeinheit. Das neue Fahrzeug ist bis unters Dach voll mit modernstem Rettungsgerät. Zum Einsatz kommt der GW-San nicht nur bei großen Sanitätseinsätzen, sondern auch bei Not- und Katastrophenfällen, die mit einem Massenanfall von Verletzten einhergehen. Konkrete Aufgabe der Honnefer Malteser im Zusammenspiel mit den übrigen Einsatzkräften ist dann die ärztliche Sichtung von Patienten nach ihrer Rettung und Erstversorgung. |eb
Turnbull führt Rhöndorfer zum Sieg
Januar 27, 2012
Angeführt von einem überragenden Stuart Turnbull haben die Dragons Rhöndorf am 17. Spieltag der ProB Süd ihr Gastspiel bei den VfB Gießen Pointers gewonnen. Mit 31 Punkten und 13 Rebounds war der kanadische Shooting Guard maßgeblich am letztendlich deutlichen 89:71 (47:44)-Erfolg beim Liga-Schlusslicht beteiligt, den die Drachen erst im letzten Viertel sicherstellten. „Stuart ist ein absolutes Vorbild für die gesamte Mannschaft. Es sind ja nicht nur seine Scoring-Qualitäten, die ihn so stark machen. Mit welchem Willen er heute wieder zu jedem Offensiv-Rebound gegangen ist, ist einfach beeindruckend“, war Dragons- Headcoach Eric Detlev im Anschluss voll des Lobes über seinen „Go-toguy“. Dass der Tabellenletzte aus Hessen die Partie dennoch drei Viertel lang völlig offen gestalten konnte, lag vor allem an den ebenfalls glänzend aufgelegten Derrick Stevens und Jarrel Ryan Smith. Die beiden Amerikaner erzielten zusammen knapp zwei Drittel aller Gießener Punkte und stellten die Rhöndorfer Verteidigung vor ernsthafte Probleme. „Stevens und Smith sind wirklich starke Individualisten, die heute lange Zeit sehr gut getroffen haben“, zollte Detlev dem Duo des Gegners ebenfalls Respekt. Als sein Team aber im letzten Viertel die Zügel anzog und in der Defensive noch intensiver zupackte, hatten auch die beiden US-Boys ihr Pulver verschossen.
Nur noch neun Zähler ließ Rhöndorf im Schlussabschnitt zu und setzte sich so bis zum Ende doch noch deutlich ab. Mit dem Erfolg verbessern sich die Dragons in der ProB Süd auf den vierten Tabellenplatz, da gleichzeitig die BSW Sixers ihr Spiel in Frankfurt verloren. Kommenden Sonntag (18 Uhr) steht dann die schwere Auswärtshürde in Breitengüßbach auf dem Programm. |eb
Reincharta: Zeichen für die Zukunft
Januar 27, 2012
Bürgermeisterin Wally Feiden setzte mit ihrer Unterschrift unter die Rheincharta, der gemeinsamen Erklärung der Kommunen und Institutionen am Rhein, ein Zeichen für die Zukunft. Die Charta ist eine freiwillige Selbstverpflichtung der Städte, Gemeinden und Institutionen am Rheinlauf in der Region Köln/Bonn zwischen Bad Honnef im Süden und Meerbusch im Norden. Ziel ist es, schneller und enger ins Gespräch zu kommen, so dass die vielen Ansprüche an Rhein und Landschaft besser abgestimmt werden können. Von allen gemeinsam können europäische Fördermittel Erfolg versprechender abgerufen werden. Erarbeitet wurde die Rheincharta vom Arbeitskreis Rhein vom Region Köln/Bonn e.V., in dem Wirtschaftsbeauftragter Adalbert Fuchs die Stadt Bad Honnef vertritt. |eb
Sicherheit in der Region wahren
Januar 27, 2012
In guter und vertrauensvoller Atmosphäre fand letzte Woche der Antrittsbesuch der neuen Bonner Polizeipräsidentin, Ursula Brohl- Sowa, im Siegburger Kreishaus statt, wo sie von Landrat Frithjof Kühn und Kreisdirektorin Annerose Heinze herzlich begrüßt wurde.
Landrat Kühn gratulierte der Polizeipräsidentin zu ihrer neuen Tätigkeit und wünschte ihr für die anspruchsvolle Aufgabe eine glückliche und erfolgreiche Hand. Nachdem er über die Vielzahl der Aufgaben und Zuständigkeiten einer Landratsbehörde informierte, sicherte man sich eine verstärkte Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen zu. In der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung gibt es bereits eine gute Zusammenarbeit auf der Fachebene. Hier wird eine „Ordnungspartnerschaft“ unter Einbeziehung der Stadt Bonn angestrebt; ein gemeinsames Konzept soll nun erarbeitet werden. Außerdem soll die Kooperation bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls verstärkt werden, da professionell agierende, reisende Täter überörtlich aktiv sind. „Zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger darf Zusammenarbeit nicht an den Grenzen von Gebietskörperschaften Halt machen“, sind sich Landrat, Kreisdirektorin und Polizeipräsidentin einig. „Deshalb werden wir verstärkt gemeinsame Strategien entwickeln, um die Sicherheit in der Region zu wahren und aus zu bauen.“ |eb



