Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Selhofer Schüler gewinnen

Februar 3, 2012

Selhofer Schüler gewinnenDie Klasse 3b der Grundschule St. Martin in Selhof hat sich bei einem Preisausschreiben der Sparkassenkinderzeitschrift „Hallo“ beteiligt und gewonnen. Die Klasse konnte sich zu den glücklichen Gewinnern des Preisausschreibens „Auf den Spuren der Wölfe“ zählen. Freudestrahlend nahmen die Kinder durch Norbert Franzen von der Geschäftsstelle Selhof den Preis entgegen. Die Stadtsparkasse Bad Honnef hat den Betrag auf 50 Euro aufgestockt und so können doch einige Materialien für das „Lesetraining“ gekauft werden. |eb

„Stoppschildkontrolle reine Abzocke“

Februar 3, 2012

„Stoppschildkontrolle reine Abzocke“Auf unsere Polizei ist Verlass, zumindest wenn es um die Verkehrskontrollen an der Einmündung der Straße Am Saynschen Hof in die Linzer Straße geht. Mittwochs sind die Beamten der Polizei um die Mittagszeit dort mit verlässlicher Regelmäßigkeit in unterschiedlich großen Gruppen anzutreffen. Denn kaum irgendwo anders in der Stadt lassen sich gleich drei Verkehrsverstöße von Autofahrern so fantastisch feststellen, wie eben an dieser Ecke. Wer am dort angebrachten Stoppschild sein Fahrzeug nicht absolut zum Stillstand bringt, nicht angeschnallt ist oder gar sein Handy am Ohr hat, der hat zumindest mittwochs schlechte Karten. Einer der Polizeibeamten steht bei den Kontrollen – vor der Sicht der herannahenden Autofahrer geschützt – am Eingang des ehemaligen Spanischen Restaurants. Über Funk informiert er seine Kollegen über jeden Verkehrssünder und die ziehen ihn dann zunächst einmal aus dem Verkehr, bitten ihn höflich aber bestimmt nach rechts in die Mülheimer Straße einzubiegen. Dort werden die Autofahrer und -fahrerinnen zunächst mit den von ihnen begangenen Verkehrsvergehen konfrontiert und dann erklingt der Portemonnaie- Walzer, ein entsprechendes Knöllchen wird fällig.

Als „reine Abzocke” empfindet der Bad Honnefer FWGFraktionsvorsitzende Manfred Rauw zumindest die dortige Stoppschild-Kontrolle. Der Verkehrsausschuss – so Rauw – habe in seiner letzten Sitzung die Beseitigung dieses „unsinnigen” Stoppschildes einstimmig beschlossen. Er hat die Stadtverwaltung nun aufgefordert, die Beseitigung des Stoppschildes unverzüglich umzusetzen. Mitteilung der Fachabteilung im Bad Honnefer Rathaus zufolge – so Rauw – habe die zuständige Behörde der Änderung der Vorfahrtsregelung jedoch nicht zugestimmt. Für die Ratssitzung am 9. Februar hat er darum den Antrag auf Akteneinsicht zum Thema „Beseitigung des Stoppschildes am Saynschen Hof” beantragt, für die er jedoch die Zustimmung der Ratsmehrheit benötigt. „Aus Sicht der FWG dient die bisherige Regelung nicht der Verkehrssicherheit sondern dem Abzocken der Autofahrer. Durch das Anhalten der Autofahrer ,die vom Saynschen Hof auf die Linzer Straße eingebogen sind, entstehen dort erst Gefährdungen”, macht Manfred Rauw seinem Unmut im Antragsschreiben an Bürgermeisterin Wally Feiden Luft. |hh

Die Baustellen des Jahres 2012

Januar 30, 2012

ZUKUNFT: In fünf Jahren sieht alles ganz anders aus.

Noch ist die Verbindung nach Rheinbreitbach bis voraussichtlich Ende März gesperrt.Technischer Beigeordneter Jopa Vedders hat eine Menge Arbeit vor sich.Demnächst beginnen auch die Arbeiten für die neue Linienführung des Busverkehrs.Demnächst beginnen auch die Arbeiten für die neue Linienführung des Busverkehrs.Stillstand ist Rückschritt, heißt es. Lange Jahre beklagte die Honnefer Politik den offensichtlichen Stillstand in der Stadt, mit einem neidischen Blick auf Königswinter, wo im Rahmen der Regionale 2010 aus einem vollen Geldtopf geschöpft werden konnte. Das Blatt hat sich gewendet. Auf dem Blatt steht eine lange Liste von Bau- oder Sanierungsvorhaben, die in diesem Jahr an den Start gehen. Wenn in Rheinbreitbach der Kreisel fertig gestellt ist, also wie geplant Ende März, beginnen die Sanierungsarbeiten in der Linzer Straße. Wie mehrfach berichtet, wird erst einmal der Abschnitt zwischen Berck-sur-Mer-Straße und Kreisel komplett saniert. Vorrangiges Ziel: Austausch sämtlicher Versorgungsleitungen und Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Zu diesem Zweck wird diese Hauptverkehrsader entlang des HIT-Marktes für zirka 10 Monate gesperrt. Ein Umleitungskonzept soll in den nächsten Tagen seitens der Verwaltung vorgelegt werden. Wenn alles nach Plan verläuft, dann werden bis zum Baubeginn Linzer Straße die Sanierungsarbeiten Bahnhofstraße/ Menzenberger Strasse abgeschlossen sein.

Erfreuliches gibt es auch in Sachen Bahnhof zu berichten. Die Förderbescheide für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes liegen vor. So können die Arbeiten für die neue Linienführung des Busverkehrs beginnen. Ein kleiner Lichtblick ist über dem Schmelztal zu erkennen: Es liegt eine Bauanfrage für die alte Wäscherei Mesenholl vor, dem Schandfleck vor dem Ortseingang schlechthin. Die Villa Schaafhausen hat neue Besitzer, mit Spannung werden die ersten Entwürfe für eine zukünftige Nutzung erwartet. In Kürze beginnen die geplanten Baumaßnahmen am Haus Hedwig und im angrenzenden Park. In zwei Jahren soll auch dieses Projekt abgeschlossen sein, dass Rhöndorf ein neues, ein moderneres Gesicht geben wird. Zügiger als gedacht geht es voran im Honnefer Süden. Bereits im kommenden März sollen dem Bauausschuss erste Planungen vorgelegt werden. Dagegen stockt derzeit das Vorhaben Postgebäude. Hier können die Planungen erst weiter gehen, wenn der Post ein adäquates Ausgleichsgelände für die Paketpost angeboten wird. Das ist bisher nicht gefunden worden. Auf dem Areal der ehemaligen Wasserabfüllstation in der Quellenstraße ist eine Wohnbebauung vorgesehen. Erste Entwürfe liegen der Verwaltung vor.

Ein Haus für altengerechtes und betreutes Wohnen entsteht im Selhofer Krachsnussbaumweg. In der Verlängerung des Flossweges sind 34 Wohneinheiten geplant. Auch die Endlosgeschichte Businesspark scheint in Bewegung zu kommen. Ab Frühjahr sollen dort, in Richtung Nachtigallenweg, Einfamilienhäuser gebaut werden. Bei der Gelegenheit: Ein Bauantrag für einen Vollsortimenter im Businesspark liegt der Verwaltung nicht vor. Auf dem Tisch der Verwaltung liegt der Prüfungsantrag der Allianz, ob der gewünschte Innenstadtring, mit der Wohnbebauung auf dem jetzigen Parkplatz an der Luisenstraße, realisierbar ist. Gleich 22 anliegende Eigentümer müssen dazu ihr Einverständnis geben. Wie auch immer, das Gesicht der Stadt wird sich in den nächsten Jahren gravierend ändern. Wer baut hat Zukunft, heißt es, und die ist Bad Honnef nur zu wünschen.

PS: Die sogenannte Drieschwegspange, also die Straße vom Drieschwegkreisel aus bis Rheinbreitbach hat noch keinen Namen. Vielleicht fällt Ihnen ja einer ein. Schreiben Sie uns. |bö

Neue Leitung in der Parkresidenz

Januar 27, 2012

Neue Leitung in der ParkresidenzSymbolisch übergab Alexander Noite (l.), Geschäftsführer der RHENANIA Seniorenresidenzen GmbH in Königswinter, an den neuen Leiter Guido Bierbaum (r.) den Schlüssel des Hauses. Dieser ist 42 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Töchtern und lebt mit seiner Familie in Windhagen. Bereits die letzten fünf Jahre leitete Guido Bierbaum, der kaufmännisch und pflegerisch ausgebildet ist, als Residenzdirektor eine renommierte Einrichtung in Rheinland- Pfalz. „Jetzt bin ich wieder zu Hause!“ stellte sich der neue Chef den Mitarbeitern und Bewohnern vor. Hier ist er kein Unbekannter: Er leitete bereits von 2001 bis 2003 den Pflegedienst der Parkresidenz. |eb

PolizeiMobil wieder unterwegs

Januar 27, 2012

PolizeiMobil wieder unterwegsViele Jahre war die Bonner Polizei mit dem PolizeiMobil in den Städten und Gemeinden ihres Zuständigkeitsgebiets unterwegs. Ab Mai 2011 konnte dieses Angebot nicht mehr aufrecht erhalten werden, da der Großbus in die Jahre gekommen und eine erneute Instandsetzung wirtschaftlich nicht tragbar war. Mit Nachdruck hatte sich die Bonner Polizei seitdem um Alternativlösungen bemüht, um den bewährten Service wieder anbieten zu können. Mit Erfolg: Noch in diesem Jahr wird in der Werkstatt des Polizeipräsidiums ein Kleinbus zu einem PolizeiMobil umgebaut. Das Fahrzeug wird vermutlich im nächsten Jahr einsatzbereit sein. Für den Übergang hat die Bonner Polizei einen ihrer Mannschaftswagen umgerüstet und mit einem voll ausgestatteten Computerarbeitsplatz versehen. „Es ist mir sehr wichtig, dass die Menschen in Bonn und der Region eine bürgernahe Polizei erleben, mit der sie schnell und über kurze Wege in Kontakt treten können. Mit unserem neuen PolizeiMobil – auch mit der kleineren Übergangslösung – schaffen wir die Möglichkeit, dass die Bürgerinnen und Bürger sich vor Ort beraten lassen, Anzeige erstatten oder über Präventionsthemen informieren können“, betonte Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa (auf dem Foto neben Wally Feiden) am Dienstagnachmittag in Bad Honnef, wo das Polizei Mobil seinen Dienst aufnahm. |eb

An Kardinal Joachim Meissner

Januar 27, 2012

Sehr geehrter Herr Kardinal, die von Herrn Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlap angekündigte Verlegung des Katholisch-Sozialen Instituts von Bad Honnef auf den Michaelsberg in Siegburg habe ich mit Überraschung und Enttäuschung zur Kenntnis genommen. Als mündiger Christ, Katholik und Kirchensteuerzahler bitte ich folgende Fragen, die sich auf ökonomische Themen beschränken zu beantworten: Wie rechnet sich die Verlegung und die in das Institut in Bad Honnef investierten 58 Mio Euro? Wie hoch sind die Investitionen in Siegburg, um dort eine adäquate Bildungsstätte herzurichten? Gibt es realistische Überlegungen über die Verwendung des KSI in Bad Honnef? Warum gab es keine Überlegungen und Gespräche mit der Stadtverwaltung/Bürgermeisterin von Bad Honnef im Vorfeld? Ist Ihnen bekannt, dass mit der Verlegung des KSI, der Stadt ein schwerer Schlag versetzt wird?

Ich bitte Sie neben der Beantwortung dieser Fragen die Entscheidung zur Verlegung des KSI zu überdenken, zumal durch die Schließung des Hauses Hedwig und weiterer Einrichtungen in Rhöndorf in den letzten Jahren das Erzbistum sich aus Bad Honnef weitgehend verabschiedet hat. Meine Schwester als Vorsitzende der Landvolkfrauen des Kreises Euskirchen, die sich jahrelang in Honnef wohl gefühlt haben, hat sich spontan nach anderen Bildungshäusern umgesehen. Auf den Wahlspruch von Kardinal Frings „pro hominibus constitutus“ und seine Beziehung zu Bad Honnef möchte ich hier nicht weiter eingehen. Als Vorsitzender der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Bad Honnef habe ich immer großen Wert auf den Konsens zwischen Stadt und Kirche gelegt. Daher sind die Antworten auf obige Fragen für meine politische Arbeit von Relevanz.

Manfred Rauw

Einbruchsversuch ins Ärztehaus

Januar 27, 2012

Nach einem Einbruchsversuch in ein Ärztehaus in Bad Honnef ermittelt die Bonner Kriminalpolizei und bittet um Hinweise. Drei bisher unbekannte Männer versuchten am späten Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, die Eingangstür des Gebäudes auf der Bahnhofstraße aufzuhebeln. Hierbei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Als Zeugen auf den Einbruchsversuch aufmerksam wurden und die Polizei alarmierten, ließen die drei Täter von ihrem Vorhaben ab und liefen davon. Herbeieilende Polizeibeamte fahndeten nach den Einbrechern. Diese wurden jedoch noch nicht gefasst.

Sie wurden wie folgt beschrieben: männlich – etwa 20 Jahre alt – ca. 180 cm groß und schlank – ein Täter hatte schwarze Haare und war schwarz gekleidet – ein Täter hatte schwarze Haare und trug eine schwarze Lederjacke mit einem roten und einem weißen Querstreifen auf dem Rücken. Das Kriminalkommissariat 34 übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Einbruchsermittler fragen: Wer hat am Freitagabend im Bereich der Bahnhofstraße verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet? Wer kann Angaben zu den beschriebenen Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an die Rufnummer 0228/15-0. |eb

KSI verlässt Selhof in Richtung Siegburg

Januar 27, 2012

KSI verlässt Selhof in Richtung SiegburgDas Katholisch-Soziale Institut wird in die Gebäude des bisherigen Klosters auf dem Michaelsberg in Siegburg einziehen! Nach einer umfassenden Sanierung soll das KSI den Michaelsberg voraussichtlich 2015 beziehen. Das bisherige Tagungshaus in Bad Honnef soll verkauft werden. Das Katholisch-Soziale Institut ist eines von vier großen Tagungszentren des Erzbistums Köln und beschäftigt derzeit etwa 80 Mitarbeiter. |eb

Rückbesinnung und Ausblick

Januar 27, 2012

PATRONATSTAG: Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft feiern

PATRONATSTAG: Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft feiernPATRONATSTAG: Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft feiernEin feierliches Hochamt zu Ehren des St. Sebastian in der Sankt Johann Baptist Kirche unter Leitung des Bezirkspräses Dr. Herbert Breuer eröffnete den Patronatstag. Über 120 Schützenbrüder und Schwestern mit ihren Gästen fanden sich dann im Seminaris Hotel zu einer Festveranstaltung ein. Nach Begrüßung durch den neu gewählten Präsidenten, Heinz Römerscheidt, wusste dieser als Rückbesinnung auf die wechselvolle Geschichte des Vereins von einer Reise nach Rom mit dem Historischen Deutschen Schützenbund zu berichten. Der Besuch der Basilika Sebastiano alle Catecombe mit dem Marmorsarg und den unter der Basilika in den Katakomben geborgenen Gebeinen des St Sebastian habe ihn tief bewegt und die Figur des heiligen Sebastian lebendig gemacht.

Licht und Schatten habe das letzte Jahr gebracht, betonte Heinz Römerscheidt, aber die Rückbesinnung auf die eigene Kraft mit einem starken Vorstand und der Mobilisierung vieler ehrenamtlicher Arbeiten habe den Durchbruch ermöglicht. So habe das Schützenfest nach Renovierung der Halle und Anlagen mit großem Erfolg wieder auf dem heimatlichen Platz stattfinden können. Dabei gebühre ein besonderer Dank den Schützendamen, ohne die in der Bruderschaft fast nichts mehr geht. Dass mit Sibilla Ufken in vier Jahren die dritte Schützenschwester Schützenkönigin wurde, sage alles über die starke Damenabteilung. Ein besonderer Dank aber gelte auch dem Ehrenpräsidenten Siegfried Westhoven, der die Arbeit unermüdlich begleitet und großzügig unterstützt habe.

Die Festrede endete mit dem Appell, den neuen Schwung beizubehalten, das soziale Leben zu vertiefen und den Besuch bei den befreundeten Vereinen mit zahlreicher Beteiligung zu pflegen.

Fall Anna: Berufsverbot für Honnefer Ärztin?

Januar 27, 2012

Annas Mutter sowie viele Beobachter waren seinerzeit entsetzt, als sie erfahren mussten, dass im Fall der von ihrer Pflegemutter getöteten Anna die Bonner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen zwei Ärztinnen eingestellt hatte, weil ihnen nicht nachzuweisen wäre, dass sie wider besseres Wissen gehandelt hätten. Die Medizinerinnen hatten unter anderem, ohne genaue Prüfung, Atteste ausgestellt, nach denen das Kind u.a. zur Selbstverletzung geneigt haben soll, und viele Beobachter stellten sich schon damals die Frage, ob nicht gerade das Ausstellen dieser „Gefälligkeitsatteste“ die frühzeitige Entdeckung einer Straftat verhinderte und dadurch weitere Misshandlungen des Kindes ebenso wie das später erfolgte Tötungsdelikt – wenn auch indirekt – ermöglicht wurden.

Das Kölner Verwaltungsgericht prüft nun auf Antrag der Ärztekammer Nordrhein ein Heilberufsgerichtliches Verfahren gegen eine Bonner Psychotherapeutin sowie gegen die Bad Honnefer Hausärztin, bei der Anna seit 2008 in Behandlung war. Schon bevor die Hausärztin das Mädchen das erste Mal gesehen hatte, „wusste“ sie von der Pflegemutter, das Anna autoaggressiv und missbraucht worden sein soll. Sie glaubte den Angaben der Pflegemutter, und setzte dieses ungeprüft eins zu eins in Atteste um. „Anna leidet an einer Wasserphobie“ oder „Anna fügt sich selber erhebliche Verletzungen zu“ wurde unreflektiert attestiert, weil die Pflegemutter sie darum gebeten habe. Diese Atteste wurden dann der Schule oder dem Jugendamt vorgelegt. Wie es scheint, um Misshandlungen zu verschleiern.

Getäuscht und auch enttäuscht von dieser Ärztin sieht sich heute auch Annas leibliche Mutter, die sich damals bei mehreren Begegnungen mit ihr nach dem Befinden ihrer „Motte“ erkundigte. „Alles bestens, dem Kind geht es gut und es ist gesund“ war immer wieder die Antwort.

Harald Hallerbach

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