Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Clement attackiert Bundes-SPD

November 5, 2008

Clement attackiert Bundes-SPDDer ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat nach dem Debakel um die Wahl der hessischen SPD-Kandidatin zur Ministerpräsidentin die SPD-Bundespartei heftig angegriffen. Der hessische Landesverband habe zu lange freie Hand gehabt und damit der SPD großen Schaden zugefügt, sagte Clement in einem Interview mit dem WDR-Magazin Aktuelle Stunde: “Es gibt nicht nur eine Meinung in der SPD - und eine Meinung hat man hier so laufen lassen, die ist schädlicher als die Position, die ich vertrete und bei der ich auch nicht nachlassen werde, sie zu vertreten.” Clement ist außerdem überzeugt, dass die hessischen SPD-”Rebellen”, die Andrea Ypsilanti die Unterstützung verweigert haben, in der Partei mit Unterstützung rechnen dürfen: “[…] ich weiß aus vielen, vielen Reaktionen, wie viele Sozialdemokraten sie unterstützen, die vier, die da gestern gewesen sind. Da sollte sich niemand Illusionen machen.” Clement selber hatte bereits im hessischen Wahlkampf indirekt dazu aufgerufen, die SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti nicht zu wählen; allerdings wegen ihrer Energiepolitik. Damit hatte Clement, der jetzt einen Job bei RWE Power hat, einen Sturm der Entrüstung ausgelöst und war von der Landesschiedskommission im Juli aus der SPD ausgeschlossen worden. Nach der Berufung Clements gegen diesen Beschluss muss jetzt die Bundesschiedskommission entscheiden. Eine Entscheidung, der Clement offenbar gelassen entgegensieht - und unbeugsam in der Sache: “Ich bin in einer Situation, in der ich nicht mehr ganz so viel fürchte. In meinem Alter fürchtet man nicht mehr so viel. Und die Partei muss sich klar werden, wie man mit Menschen umgeht, die eine Meinung haben - wie ich überzeugt bin: eine sozialdemokratische Meinung.”

Affäre mit Barack Obama

November 3, 2008

Barack ObamaWürde der Sexfaktor über den nächsten US-Präsidenten entscheiden, dann gäbe es einen klaren Gewinner: Barack Obama. Zumindest wenn es nach dem Willen der deutschen Frauen geht. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von Premiere Star hat ergeben, dass 22 Prozent der deutschen Frauen gerne eine Affäre mit Barack Obama hätten. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 38 Prozent. Weit abgeschlagen: John McCain, auf den gerade einmal 2 Prozent der Stimmen entfallen. Und wer steht sonst noch hoch im Kurs bei den deutschen Frauen? Auf Platz 2 folgt Ex-Präsident Bill Clinton, mit dem 15 Prozent der Frauen in Deutschland ein Verhältnis wagen würden. Und die Männer? Die können sich nicht so recht entscheiden. 11 Prozent des starken Geschlechts würden Condoleezza Rice nicht abweisen, knapp gefolgt von Hillary Clinton (10 Prozent), Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin (8 Prozent) und Michelle Obama (8 Prozent). Insgesamt sind die Deutschen jedoch brav: Rund die Hälfte der befragten Männer und Frauen bleiben lieber bei Altbekanntem und verzichten auf eine Affäre mit einem US-Politiker. ots

Modebranche steckt mitten im Ausleseprozess

November 3, 2008

Modebranche steckt mitten im AusleseprozessIm Handel gilt allgemein der Grundsatz: Exklusiv geht immer. Lässt sich diese Devise auch bei Bekleidung halten? Die aktuellen Befragungsergebnisse verheißen schwere See für Hersteller von Haut-Couture und Marken-Outfits: Mehr als jeder zweite ihrer Kunden möchte zukünftig weniger Geld in ihren Geschäften ausgeben (59 Prozent und 52 Prozent). 33 Prozent der befragten Verbraucher sagen ganz generell, sie wollten weniger Markenkleidung kaufen (33 Prozent) - und sogar jede zweite Frau (49 Prozent). “Kleidung gehört zum Kann-Konsum”, sagt Christoph Schwarzl, Geschäftsführer im Bereich Handel & Konsumgüter bei Accenture. “Hier hat jeder Verbraucher die Möglichkeit, sofort den Gürtel enger zu schnallen, im Gegensatz zu Lebensmitteln. Deshalb wirkt sich die Kaufzurückhaltung auf die ganze Branche aus.” Nicht verschont, aber weniger betroffen werden Ketten sein, die günstige junge Mode anbieten und sowie klassische, aber nicht gehobene Bekleidungshäuser: Zwischen 26 und 29 Prozent ihrer befragten Kunden sagen, sie wollten dort weniger kaufen. Im Mittelfeld: Versandhändler, Textil-Discounter, junge Mode und Marken der mittleren Preiskategorie und sowie Bekleidungshäuser der mittleren bis gehobenen Kategorie - hier planen 37 bis 45 Prozent der Kunden, sich in Kaufzurückhaltung zu üben. Der stärkste Spar-Effekt wird von Alleinstehenden ausgehen. 33 Prozent dieser Verbraucher beabsichtigen, ihre Ausgaben für Kleidung um durchschnittlich 42 Prozent zu senken. Familien sehen dagegen den geringsten Spielraum: 23 Prozent der Haushalte mit vier oder mehr Personen werden laut Umfrage weniger ausgeben, im Schnitt 29 Prozent. Am besten treffen es die Online-Händler: 27 Prozent der Befragten sagen, sie wollten dort weniger ausgeben - aber weitere 27 Prozent wollen zukünftig mehr Kleidung über das Internet bestellen.Der Verkauf von Bekleidung über das Internet hat nach Einschätzung von Accenture hohes Potenzial. In einer Accenture-Studie aus dem Jahr 2007 bezeichneten bereits 29 Prozent der deutschen Verbraucher Kleidung als die Warengruppe, die sie am häufigsten online kaufen. “Die Branche befinde sich mitten in einem Ausleseprozess”, so Christoph Schwarzl. “Gestärkt gehen die Unternehmen daraus hervor, die auch in schwierigen Zeiten an den richtigen Konzepten festhalten, die also zum Beispiel in den Ausbau des Online-Kanals und in qualifiziertes Personal investieren.” Christoph Schwarzl weiter: “Wer als Modeanbieter das Internet nicht für Vertrieb oder auch nur Information und Vermarktung nutzt, verkennt die Ansprüche der Verbraucher und verpasst eine Chance, den Kunden für sich zu gewinnen.” Trotz der zu erwartenden Konsumzurückhaltung: Verbraucher sind auch zukünftig durchaus bereit, für die Erfüllung bestimmter Bedürfnisse sogar mehr für Kleidung auszugeben. 85 Prozent der Befragten sagen, für nachweislich nachhaltig hergestellte Waren würden sie auch mehr bezahlen - durchschnittlich 16 Prozent.

Kerngesunde Dickmacher

Oktober 22, 2008

Kerngesunde DickmacherWie schnell sind auf einer Party 100 Gramm Nüsse verputzt - und damit so viel Energie wie bei einer Hauptmahlzeit, nämlich 600 bis 700 Kalorien. Dabei sind die Dickmacher so gesund: Viel Magnesium und B-Vitamine machen Nüsse zur “Nervennahrung”, Ballaststoffe regen die Verdauung an, Eisen, Zink, Selen und Kupfer sind wichtige Spurenelemente. Selbst das viele Fett, so berichtet das Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber”, hat noch sein Gutes: Es besteht überwiegend aus ungesättigten und damit gesunden Fettsäuren. Einziger Ausreißer: die Kokosnuss. Sie enthält vor allem gesättigte Fettsäuren. Einige Untersuchungen sprechen auch dafür, dass Nüsse ein Segen für Herz und Kreislauf sind. Für Vegetarier sind sie höchst interessant, weil sie bis zu 25 Prozent Eiweiß enthalten. Wegen ihrer hohen Energiedichte bleiben sie aber für jeden, der kalorienbewusst essen muss, eine Herausforderung: genießen mit Maß. Diabetikern wird empfohlen, pro Woche höchstens 100 Gramm zu essen und auf geröstete und gesalzene Sorten zu verzichten. Sie haben oft noch mehr Fett und Kalorien. ots

Geldvermögen verringert sich

Oktober 20, 2008

Geldvermögen verringert sichAuch im Jahr 2008 erhöhen die Bundesbürger ihre Sparanstrengungen. Dies erklärt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) im Vorfeld des Weltspartags am 30. Oktober 2008. Die Sparquote, das Verhältnis des Sparens zum verfügbaren Einkommen, erhöht sich nach Schätzungen des BVR von 10,8 Prozent auf 11,2 Prozent. Dies entspricht einem Betrag von 177 Milliarden Euro. Gleichzeitig bauen die Menschen in Deutschland weiter Schulden ab. In 2008 dürfte die Tilgung von Krediten die Neuaufnahme von Mitteln um 12 Milliarden Euro überschreiten. Der Schuldenstand pro Haushalt sinkt dadurch zum vierten Mal in Folge auf 1.525 Milliarden Euro zum Jahresende. Pro Haushalt liegen die Schulden damit bei 38.600 Euro, dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise ist dies ein entscheidender Beitrag der Menschen zur Stabilität unseres Wirtschaftssystems. Den Schulden der Bundesbürger steht ein Geldvermögen von 114.000 Euro pro Haushalt gegenüber. Die Finanzanlagen der privaten Haushalte insgesamt haben einen Wert von 4.530 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2007 verringert sich das Geldvermögen in diesem Jahr wegen der Kursverluste am Aktienmarkt und Rentenmarkt im Zuge der Finanzmarktturbulenzen leicht um rund 0,5 Prozent. Ein Rückgang des Geldvermögens ist ungewöhnlich und ereignete sich zum letzten Mal im Jahr 2002. Längerfristig steigt das Geldvermögen recht stetig. Von 1997 bis 2007 erhöhte es sich pro Jahr durchschnittlich um 4,4 Prozent. ots

Die Welt wählt Obama

Oktober 8, 2008

Barack ObamaDie Welt hat sich bereits entschieden: Wenn am 4. November auch Menschen ohne amerikanische Staatsbürgerschaft den Präsidenten der USA wählen dürften, würden sie sich für Barack Obama entscheiden. Dies ergab die repräsentative Reader’s Digest Weltumfrage (November-Ausgabe), für die mehr als 17.000 Menschen in 17 Ländern auf allen Kontinenten befragt wurden. In Deutschland liegt der Kandidat der Demokraten besonders deutlich vor seinem republikanischen Konkurrenten John McCain: 85% der Deutschen würden Obama wählen, nur in den Niederlanden ist die Zustimmung mit 92% noch größer. In Ländern wie Frankreich, Spanien und Australien liegt die Zustimmung bei rund 75 Prozent.
Für Experten kommt die klare Kräfteverteilung nicht überraschend: “Die Deutschen möchten Amerika wieder lieben. Obama mit seinem Charisma und seinem Versprechen vom Wandel gibt ihnen Hoffnung dazu”, sagt Jan-Friedrich Kallmorgen, Gründer und Vorstand der Atlantischen Initiative mit Sitz in Berlin.

Obama kommt vor allem bei den jungen Leuten gut an. “Wie John F. Kennedy hat Obama das Potenzial, zu einem Popstar der Politik zu werden, wobei sich seine Wirkung nicht allein aus seinen politischen Positionen erklärt”, betont Andreas Etges, Professor für nordamerikanische Geschichte an der Freien Universität Berlin. Zugleich warnt er vor allzu großen Erwartungen, denn der afroamerikanische Kandidat habe eine ähnliche Fallhöhe wie einst Kennedy: “Ein Präsident Obama würde seine Anhänger im In- und Ausland, die ihn als eine Art Heilsbringer sehen, fast zwangsläufig enttäuschen müssen.” Weiterlesen

Küssen verboten

Oktober 6, 2008

Küssen verbotenRund zwei Drittel der Deutschen haben einen Partner. Für das anhaltende Glück dieser Paare stellt sich bisweilen die Frage: Womit beginnt Untreue? Was für ihn kaum der Rede wert ist, kann für sie zum Trennungsgrund werden. Für sieben Prozent der Frauen ist die rote Linie schon überschritten, wenn ihr Partner heimlich SMS an eine andere schickt, so eine Emnid-Umfrage für die Illustrierte Lisa. Elf Prozent aller Befragten finden, dass Untreue bereits beim Flirten anfängt. Für die meisten wird es aber erst mit Sex und Zärtlichkeiten ein echter Treuebruch. Für 44 Prozent der Männer fängt Untreue dann an, wenn man mit anderen ins Bett geht. Frauen sind hier etwas päpstlicher – 38 Prozent heben bei Sex die rote Karte, fast genauso viele (39 Prozent) aber schon beim Küssen. Bei den Herren sehen nur 33 Prozent bereits im Kuss ein Vergehen gegen die Treue. Fremd geflirtet, geküsst, geliebt - ist das Vertrauen weg, bleibt oft nur noch die Trennung. Beliebte Trennungsmonate sind Juni, August und Oktober. Laut einer Studie des DIW trennen sich in diesen Monaten die meisten Paare.

Urlaub und Auto am wichtigsten

Oktober 6, 2008

Umfragen

Urlaub und Auto am wichtigstenOhne Moos nichts los: Aus einer Studie des IfD Allensbach geht hervor, dass 63 von 100 Deutschen weniger als 300 Euro monatlich übrig haben. 27 Prozent müssen sich sogar mit unter 100 Euro zufrieden geben. Nur jeder Fünfte kann großzügiger kalkulieren und bringt es auf über 500 Euro, die jeden Monat zur Verfügung stehen. Die Konsumlust indes bremst dies bei der Mehrheit nicht. So hat mehr als die Hälfte der Deutschen in den letzten zwölf Monaten eine längere Urlaubsreise unternommen. Auf eines der wichtigsten nationalen Statussymbole müssen ebenfalls die wenigsten verzichten - 81 Prozent der Deutschen verfügen über mindestens ein Auto im Haushalt . Die Jungen müssen sich mit dem wenigsten Geld begnügen. Fast die Hälfte der Jugendlichen hat nicht mehr als 99 Euro übrig. Mit zunehmendem Alter steigt dieser Betrag an.

Ein Smiley ist unsexy

Oktober 1, 2008

Ein Smiley ist unsexyIn einer Studie der amerikanischen Universität Stanford wurde festgestellt, dass Männer, die eine sexy Frau gesehen haben – und sei es auch nur auf dem Papier –, bereit sind, größere Risiken einzugehen. Der Forscher Brian Knutson, Assistenz-Professor für Psychologie und Neurowissenschaften, gab seinen männlichen Testpersonen zehn Dollar und ließ sie ein Spiel spielen, bei dem sie entweder zehn Cent oder einen Dollar setzen konnten. Die Männer, denen vorher ein erotisches Foto gezeigt wurde, griffen viel öfter zum Dollar als ihre unvoreingenommenen Geschlechtsgenossen. Wir ahnen jetzt, warum überproportional viele verheiratete Männer Sekretärinnen haben. Der Grund ist ein eigentlich naheliegender: Sie haben die überaus bedeutsame Aufgabe, ihren Chef an Jahrestage wie den Hochzeitstag, Muttertag oder die Geburtstage von Frau und Kindern zu erinnern, denn ihre Ehefrauen weigern sich, eben dieses zu tun. So lautet zumindest ein Ergebnis einer Umfrage, die die Elternzeitschrift „Leben & erziehen“ unter jungen Müttern durchgeführt hat. Weiterlesen

Twens bevorzugen Fast-Food

September 28, 2008

Twens bevorzugen Fast-FoodBioläden sprießen in Deutschland seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden und selbst die großen Supermarktketten bieten inzwischen ein beachtliches Sortiment an Bio-Produkten - der Trend zu Lebensmitteln aus ökologischer Landwirtschaft ist ungebrochen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” gibt jeder vierte Deutsche (24,7 %) an, beim Einkauf auf jeden Fall Bio-Produkte zu bevorzugen - auch wenn sie ein wenig teurer sind als herkömmliche Lebensmittel. Frauen leben der Studie zufolge dabei noch etwas Bio-bewusster als Männer: Knapp drei von zehn der weiblichen Befragten (29,1 %) outeten sich als Bio-Fans, bei den Männern waren es hingegen nur zwei von zehn (20,1 %). Auch ältere Menschen bevorzugen ungeachtet des meist höheren Preises ökologische Lebensmittel: In der Altersgruppe der ab 60-Jährigen gaben 29,9 Prozent an, bei ihren täglichen Besorgungen Bio-Produkten den Vorrang zu geben. Nur Deutschlands Twens scheinen den Bio-Trend nicht mitzumachen. Nur etwa jeder Siebte im Alter zwischen 20 und 29 Jahren (13,9 %) bevorzugt Bio-Produkte. Über vier von zehn (43,1 %) aus dieser Altersguppe geben hingegen zu, regelmäßig quasi das genaue Gegenteil von Bio-Kost zu sich zu nehmen: Mehrmals die Woche essen sie eigenen Angaben zufolge Fastfood-Klassiker wie Currywurst, Hamburger, Döner oder Pommes. ots

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