Der Turm als Zeichen des Frohsinns
Januar 13, 2012
BRAUCHTUM: Bernd G. Siebdrat spendiert den Orden für die Ziepches Jecke
Vor zwei Jahren hatte Haus im Turm-Besitzer Bernd G. Siebdrat die Idee rund um seine Villa einen Advents-Markt zu veranstalten. Also mussten Buden her. Die aber waren kurz vor Weihnachten logischer Weise ausnahmslos belegt. Zumindest die Leihbuden. So bestellte Siebdrat sieben nagelneue Buden direkt vom Hersteller. Rechtzeitig, einen Tag vor dem angekündigten Markt, wurden die auch angeliefert. Allerdings zerlegt in jeweils 378 Einzelteile. Udo Krahe erinnerte sich bei der Ordensvorstellung noch genau an die recht ungemütlichen Umstände: „Es wurde bereits dunkel, Außentemperatur 8 Grad Minus, die Bohrmaschinen waren eingefroren und wir standen verzweifelt vor den weit über 2.000 Einzelteilen. Aber: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“. So wurden die Buden rechtzeitig fertig gestellt. Zum Dank dafür versprach Siebdrat den Sessionsorden 2012 zu spendieren. Und der wurde vergangenen Dienstag im Restaurant der Villa vorgestellt. Das Hauptmotiv zeigt den mächtigen Turm vor dem Siebengebirge umrahmt von dem Spruch: „Lecker Esse un jode Wing, jitt et im Huss im Turm – zu Rhöndorf am Rhing“.
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