Ein Hit mit Liebe, Erfolg und Glück
Mai 29, 2009
GOLDHOCHZEIT: Margarete und Karl Josef (Juppi) Pütz feiern im Kursaal
Die Liebe kommt beim Oktoberfest 1958 auf der Insel Grafenwerth. Endlich. Margarete und Juppi Pütz besuchen den gleichen Kindergarten und die gleiche Schule. Dann irgendwann 1958, sieht Juppi die hübsche Margarete in der Badeanstalt. „Die blonden Zöpfe fielen mir schon auf“, schmunzelt er heute, und Margarete ergänzt lachend: „bei einem Sprung ins Wasser ist mir mein Bikinioberteil bis unters Kinn gerutscht.“ Das wird Juppi wohl auch gesehen haben. Beim Oktoberfest nimmt Juppi die Margarete in den Arm und am 27. Mai 1959 wird im Honnefer Standesamt geheiratet. Vor 50 Jahren. „Haben Sie jemals an Scheidung gedacht, in dieser langen Zeit,“ fragt eine Redakteurin am Jubeltag. Juppi, bekannt für seine Schlagfertigkeit, antwortet trocken: „Nein, bestimmt nicht, aber an Mord.“ Das Erfolgsrezept der beiden Jubilare, so sagt Margarete Pütz, liegt darin begründet, „dass wir uns immer noch über alles unterhalten,und gemeinsam lachen können.“ Und noch ein Erfolg: 1967 eröffnet Juppi Pütz mit seinem Schwager Helmut Kloss den SB-Nettomarkt am Honnefer Kreuz. Quasi die Vorstufe zum heutigen HIT Markt.1974 ziehen Pütz und Kloss mit dem Mark an die Linzer Straße, 1986 schließen sie sich der HIT Gruppe an.Vergangenen Mittwoch wurde gefeiert. Im Kurhaus. Zuvor fährt das Jubelpaar mit einer weißen Kutsche durch Bad Honnef. Ein Geschenk von Freunden. Im Kurhaus versammelt sich, wie Michael Köjer in seiner Festrede feststellt, „Familie, Verwandtschaft, Nachbarn, Medizinmänner aller Fakultäten, Gastronomen, Zeitund Weggenossen, Karnevalisten, Senatoren und Freunde.“ Ein Spiegelbild des Lebenswerkes von Margarete und Juppi Pütz. Beide haben dem Karneval in Bad Honnef ihren Stempel aufgedrückt. Beide haben die KG Halt Pol zu dem gemacht, was sie heute ist. Und da ist noch etwas gewesen: 1961 kommt Sohn Jörg auf die Welt, drei Jahre später der Dirk. Beide organisieren das Fest im Kurhaus. Die Eltern sind begeistert. Und die Söhne sagen: „De Pänz’ un Enkel sinn’ et beste. Mer zählt att drei der Wiegenfeste: Zwei Jungs, ein Mädel sind dabei: Anna, Carl und Nikolay. Als Hobbies halten wir nun fest: Alles, watt sich gut drinken un essen lässt. E’mol im Mond weed jeschlemp rischtisch feste, em „La Vinja“ oder beim Nico, do schmeck’ et am beste. Dem Halt Pol widmen sie sich ganz als Senator un uch im Damenkranz. Joode Fründe sinn bes heuer: Et Sylvi und der Michael Köyer. Wir nehmen nun die Chance wahr: Ein HOCH auf unser Jubelpaar! Wir stimmen alle überein: Genau so muss die Liebe sein! Durch dick und dünn sich zu begleiten, in guten wie in schlechten Zeiten, als Vorbild leben und auch lieben. Drum steht zum Schluss hier auch geschrieben: Auf dass Euer Glück auch uns be gleite – Danke von Allen an „Euch beide“!
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