Ein Refugium für misshandelte Mädchen
Oktober 7, 2011
Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel, Stiftungsvorstand der aktion weltkinderhilfe, hat 15.000 Euro an Britt-Mari Walkembach und Franz Hucklenbruch, den Gründer der Casa Alianza-Kinderhilfe Guatemala e.V., überreicht. Zum vierten Mal unterstützt die aktion weltkinderhilfe damit Casa Alianza. Insgesamt hat der Verein 65.000 Euro von der Bad Honnefer Stiftung erhalten. Mit dem Geld unterstützt Casa Alianza die Organisation „Refugio de la Niñez“, die von ehemaligen Mitarbeitern von Casa Alianza betrieben wird. Im Jahr 2010 konnte das Refugio in seinem Haus etwa 70 Jugendliche und drei Babys aufnehmen und rund 100 Jugendliche bei der Reintegration in ihre Familien begleitet. 40 strafrechtliche Fälle wurden juristisch betreut. Der Hintergrund: Sexuelle Gewalt und Menschenhandel sind in Guatemala ein schwerwiegendes Problem. Es betraf alle Jugendlichen, die im Refugio aufgenommen wurden. So werden z.B. Mädchen und junge Frauen ab 13 Jahren angeworben, um als Hostess zu arbeiten. Die Angebote entpuppen sich jedoch als Falle. Da die Mädchen und ihre Familien arm sind, werden sie leichte Opfer für Menschenhändler. |eb
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