Eine Entscheidung, die mein Leben veränderte
November 13, 2009
Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung
Nach fast fünf Jahren Studium war ich nun in meinem letzten Semester. Dieses sollte, wie alle anderen, ein ganz normales Semester an der Universidad San Ignacio de Loyola in Lima werden. Als ich mit einer Dozentin der Universität über mein Studium und die Zukunft sprach, kam die Frage auf: Warum studierst du nicht ein Semester im Ausland? Diese Frage veränderte das kommende Jahr komplett, da meine Dozentin etwas ansprach, was ich schon immer machen wollte. Nichts desto trotz war ich mir noch nicht ganz sicher – dann sprach ich jedoch mit meinen Eltern und sie waren mehr als begeistert von der Idee. Nachdem ich mir eine Übersicht über alle Möglichkeiten des Auslandsstudiums gemacht hatte, fiel meine Wahl auf die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn, da ich bereits etwas Deutsch konnte und das Kursangebot der Fachhochschule sehr interessant ist. So bin ich zum zweiten mal nach Deutschland gekommen. Als ich endlich ankam, nach vielen Flugstunden und einem Zwei-Tages-Aufenthalt in Miami, landete ich am Frankfurter Flughafen und wurde von einem meiner Kommilitonen, der sehr nett war, abgeholt und nach Bad Honnef gebracht. Das war am Wochenende vor der Introduction Week und es waren kaum Studenten auf dem Campus. Es war eine schöne Veränderung für mich aus der lauten und chaotischen Hauptstadt Perus in die wunderschöne ruhige Stadt direkt am Rhein zu kommen. Das Wetter hier war immer noch warm und sonnig. Bei einigen Bäumen färbten sich bereits die Blätter. Ich wusste, ich habe mich richtig entschieden – ich traf viele freundliche und gesprächige Leute. Die meisten meiner neuen Freunde waren überrascht, da ich fast alles auf deutsch verstehen konnte und sie das nicht erwartet hatten. So begann dann das letzte und beste Semester meines Hotelmanagement Studiums.
A life-changing decision
It was finally my last semester, after almost five years of studying. This last semester was going to be a normal semester at the Universidad San Ignacio de Loyola in Lima, Peru, like any other semester. Talking to a teacher in the university about my studies and my future, the idea came up - why don’t you take a semester abroad? That question pretty much changed the course of my entire next year, because she addressed something I always wanted to do. However, I was not completely sure about it. Then I talked to my parents and they were more than happy. After reviewing the possibilities, the International University of Applied Sciences Bad Honnef · Bonn was my choice, because I already knew some German and the courses looked very interesting. I came to Germany for the second time. When I arrived, after many hours of traveling and a two day stop in Miami, I arrived at Frankfurt International Airport and was picked up by my buddy, who was very nice to me and drove me to Bad Honnef. It was the weekend before the introduction week and nobody was here. It was a lovely change - from the capital of Peru, noisy and a little chaotic, to this beautiful and quiet town next to the River Rhine. The weather was still warm and sunny; one could see some trees starting to lose their yellow leafs. I knew I had made the right choicethen I started meeting people, who turned out to be very friendly and talkative. Most of the new friends were shocked because I could understand almost everything in German, they weren’t expecting that. Just like that, my last semester of hospitality management, and also my best one, began.
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