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	<title>Die Bad Honnefer Wochenzeitung</title>
	<link>http://www.diebadhonnefer.de</link>
	<description>Stadtblog - News und mehr für Bad Honnef - HWZ online</description>
	<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:28:33 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Ist Bad Honnef eine laute Stadt?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smt</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[LÄRMBELÄSTIGUNG: Welche Lärmquellen sind die schlimmsten? Schreiben Sie uns.
Lärm ist in den Städten und Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens eines der größten Umweltprobleme. Wachsende Mobilität und verändertes Freizeitverhalten haben dazu geführt, dass für viele Bürgerinnen und Bürger die Lärmbelastung heute deutlich höher liegt als noch vor 15 oder 20 Jahren. In Deutschland fühlen sich mehr als 60 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>LÄRMBELÄSTIGUNG: Welche Lärmquellen sind die schlimmsten? Schreiben Sie uns.</h2>
<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/1titel1.jpg" title="Der Zugverkehr (u.) nimmt rasant zu und raubt vielen Bewohnern Schlaf und Nerven, …"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/1titel1.jpg" alt="Der Zugverkehr (u.) nimmt rasant zu und raubt vielen Bewohnern Schlaf und Nerven, …" width="460" /></a><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/1titel2.jpg" title="während der Nachtfluglärm weiter zurück geht."><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/1titel2.jpg" alt="während der Nachtfluglärm weiter zurück geht." align="left" width="230" /></a>Lärm ist in den Städten und Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens eines der größten Umweltprobleme. Wachsende Mobilität und verändertes Freizeitverhalten haben dazu geführt, dass für viele Bürgerinnen und Bürger die Lärmbelastung heute deutlich höher liegt als noch vor 15 oder 20 Jahren. In Deutschland fühlen sich mehr als 60 Prozent der Bevölkerung durch Straßenverkehrslärm belästigt. Über 15 Prozent sind gesundheitsschädlichen Belastungen ausgesetzt, die mit Lärm verbunden sind. Das Land Nordrhein-Westfalen will den wachsenden Lärm mit Hilfe der europäischen Richtlinie zum „Umgebungslärm“ eindämmen und deutlich mindern. Wir verstehen im Allgemeinen unter „Umgebungslärm“ (im Sinne der EU-Richtlinie) belästigende und gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die durch menschliche Aktivitäten verursacht werden. Dieser Lärm im Freien geht von Verkehrsmitteln und vom Straßenverkehr aus, von Eisenbahnen und Flugzeugen und von Industriegeländen.</p>
<p>Letztere spielen in Bad Honnef keine Rolle, aber: Wir hören so um die sechs Millionen Fahrzeuge pro Jahr, 60.000 Züge oder 50.000 Flugzeuge. Mobilität hat hier wie dort seinen Preis. Aber: Ist Bad Honnef eine laute Stadt?</p>
<p>Es gibt zwei markante Geräuschquellen: Einmal die Autobahn A3 mit der parallel verlaufenden ICE-Strecke im Bergbereich und die Bundesstraße B42 neben der Eisenbahnstrecke und dem Schifffahrtsverkehr auf dem Rhein im Talbereich. Im Bergbereich sorgen Lärmschutzwände für Beruhigung, im Talbereich wird der Lärm durch die üppige Begrünung längs des Rheins abgemildert. Im Grunde ist Bad Honnef also eine überaus „ruhige“ Stadt, wenn man einmal von den geschilderten Außenbereichen absieht. Trotzdem fühlen sich immer mehr Honnefer Bürger „lärmbelästigt“, das wurde kürzlich beispielsweise auf einer Veranstaltung der GRÜNEN deutlich.</p>
<p>Lärmbelästigung ist also ein Thema in der Stadt. Im Beamtendeutsch heißt das: „In Gebieten, die dem Wohnen dienen und in denen auf diese Weise festgestellte Konflikte existieren, also die Empfindlichkeiten überschritten werden, und in denen zur Besserung der Situation ein abgestimmtes Vorgehen (zwischen Einwirkenden aus verschiedenen Zuständigkeitsbereichen) notwendig ist, ist ein Lärmminderungsplan zu erstellen. Er soll Angaben über die Stärken der Einwirkungen, die zugehörigen Schallquellen und die vorgesehenen und unter den zuständigen Stellen abgestimmten Maßnahmen zur Minderung bzw. zur Verhinderung eines weiteren Anstiegs enthalten. Die Erstellung eines solchen Planes verlangt detaillierte umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Immissionsschutz und Verkehrsplanung.“ In Bad Honnef, im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden der Region, gibt es diesen „Lärmminderungsplan“ noch nicht.</p>
<p>Die HWZ ruft nun, eben aus gegebenen Anlass, alle Bürger auf, die sich durch Lärm jedweder Art belästigt fühlen, uns die belästigenden Lärmquellen zu nennen. So könnte auch für Bad Honnef ein Lärmminderungsplan erstellt werden. Fakt ist: Es gibt nicht wenige Maßnahmen die geeignet sind, um Lärm zu lindern oder zu verhindern.</p>
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		<title>bösARTig</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 21:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>smt</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[7 auf einen Streich]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist 10 Jahre her, da ging es im Rat noch richtig hoch her, rund um Bürgermeister Peter Brassel. Zwei Themen bewegten die Gemüter in der Brassel-Ära: Die Karree-Lösung, die heute längst zum Alltag gehört, und eben die Kreisel-Anbindung an Rheinbreitbach. Die wurde Angang der Woche komplettiert. 10 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist 10 Jahre her, da ging es im Rat noch richtig hoch her, rund um Bürgermeister Peter Brassel. Zwei Themen bewegten die Gemüter in der Brassel-Ära: Die Karree-Lösung, die heute längst zum Alltag gehört, und eben die Kreisel-Anbindung an Rheinbreitbach. Die wurde Angang der Woche komplettiert. 10 Jahre nach dem Ratsentscheid musste Bürgermeisterin Wally Feiden nun eine Verbindung eröffnen, die sie nie wollte. Ich denke: Für knappe vier Millionen Euro ist da eine schmucke Verbindung entstanden, die sich schon bald, wenn die Linzer Straße neu hergerichtet wird, bezahlt macht. Kommen wir zu einer Gegendarstellung. In der vergangenen Woche habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass die St. Hubertus Schützen den Maibaum auf dem Marktplatz aufgestellt haben. In diesem Moment war ich wahrscheinlich völlig unterhopft. Natürlich waren das die St. Sebastianus Schützen. Danke für die Berichtigung lieber Herr Römerscheidt. Sodele, für die neue Kreiselanbindung wird ein Name gesucht und hier kommt auch schon der erste Vorschlag von Roderik Ramershoven: „Siebengebirgsblick oder Sieben-Berge-Blick oder Am Rosenfeld“. Sehr schön! Eben erfahre ich, dass der alte Penatenbau verkauft worden ist. Dort soll tatsächlich eine Seniorenresidenz entstehen. Noch in diesem Jahr werden die Umbauarbeiten beginnen, heißt es. Es tut sich was im Business Park. Ich glaube, auch das Thema stand vor 10 Jahren auf der Tagesordnung im Rat. Kommenden Sonntag gegen 18 Uhr haben wir die NRW-Wahl hinter uns gebracht. Vor uns liegt der BürgermeisterIn-Wahlkampf in Bad Honnef. Moment einmal, hier kommt zu später Stunde noch eine Mail von Georg Zumsande herein: „Dritter Stoff- und Tuchmarkt in Bad Honnef. Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Zum dritten Mal findet am Samstag, 12. Mai, 10 bis 18 Uhr, in der Bad Honnefer Innenstadt ein Stoff- und Tuchmarkt statt. 75 Händler aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland haben Wagen voll Samt und Seide, Leinen und Baumwollstoffe, in allen Farben, uni und gemustert, aber auch Dekorationsund Gardinenstoffe, Spitzen und Volants geladen, um sie in der Siebengebirgsstadt feilzubieten. Von der unteren Hauptstraße über den Markt bis zur Kirche, die Bahnhofstraße hinab bis zur Mülheimer Straße werden sich die Stände erstrecken, auf denen dann Ballen an Ballen neben- und aufeinander liegen.“ Zurück zum Bürgermeister. Wenn ich Bürgermeister werden würde, was ja in Bad Honnef nicht so schwer sein kann, weil ja schon einmal ein Schreiberling Bürgermeister war, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken machen, über: Die Verschandelung der Stadt, über Hundeklos, über den anschwellenden Lärm und über die zunehmende Aggressivität ausländischer Mitbewohner. Da ich auf gar keinen Fall Bürgermeister werden will, werde ich in der nächsten Woche einmal den Herrn Dr. Schaaf zu diesen Themen befragen. Der könnte nämlich dieses Amt übernehmen wollen. Wir sehen uns bei „7 auf einen Streich“ am Muttersonntag um 16 Uhr an der Bierbude am Jachthafen. Tschüss zusammen&#8230;</p>
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		<title>Straße fertig – Name gesucht</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:12:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[VERKEHR: Drei Kreisel entlasten nun die Innenstadt
Der Straßenname ist noch offen, aber ich plädiere für einen einzigen Namen und nicht für zwei, obwohl dieser Straßenabschnitt durch Nordrhein-Westfalen und auch Rheinland-Pfalz führt, schmunzelte Bürgermeisterin Wally Feiden bei der Eröffnung der Straßenverbindung vom Drieschweg in Bad Honnef zum Rolandsecker Weg/B 42 in Rheinbreitbach. Der Name wird also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>VERKEHR: Drei Kreisel entlasten nun die Innenstadt</h2>
<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel_6.jpg" title="Schnipp – und das rote Band der Länderverbindung ist zerschnitten."><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel_6.jpg" alt="Schnipp – und das rote Band der Länderverbindung ist zerschnitten." width="460" /></a><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel3.jpg" title="Wally Feiden und Karsten Fehr …"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel3.jpg" alt="Wally Feiden und Karsten Fehr …" align="left" width="230" /></a><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel2.jpg" title="vollendeten das Werk von Peter Brassel und Ulrike Jossen."><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel2.jpg" alt="vollendeten das Werk von Peter Brassel und Ulrike Jossen." align="left" width="230" /></a><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel1.jpg" title="Auch Kreisel-Gegner Manfred Rauw schaute vorbei."><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2kreisel1.jpg" alt="Auch Kreisel-Gegner Manfred Rauw schaute vorbei." align="left" width="230" /></a>Der Straßenname ist noch offen, aber ich plädiere für einen einzigen Namen und nicht für zwei, obwohl dieser Straßenabschnitt durch Nordrhein-Westfalen und auch Rheinland-Pfalz führt, schmunzelte Bürgermeisterin Wally Feiden bei der Eröffnung der Straßenverbindung vom Drieschweg in Bad Honnef zum Rolandsecker Weg/B 42 in Rheinbreitbach. Der Name wird also noch gesucht und wer einen Vorschlag hat, der kann ihn an die HWZ schicken.</p>
<p>Sowohl Vertreter von Politik und Verwaltung aus Bad Honnef als auch aus den rheinland- pfälzischen Nachbargemeinden waren dabei, als Wally Feiden und Karsten Fehr, Ortsbürgermeister von Rheinbreitbach und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, das rote Band zerschnitten, um damit die Straße für den Verkehr freizugeben. Die Gesamtkosten betrugen rund 3,9 Mio. Euro, wobei der rheinland-pfälzische Teil ca. 1,1 Mio. Euro kostete. Das Land Nordrhein-Westfalen steuerte 1,6 Mio. Euro bei. Rheinland-Pfalz sollte sich mit 0,62 Mio. Euro beteiligen, aber der Zuwendungsbescheid wurde nachträglich in Frage gestellt. Zurzeit wird auf das Ergebnis des Widerspruchs der Verbandsgemeinde Unkel gegen die Zurückziehung des Bescheides gewartet.</p>
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		<title>„Lebendiger Austausch mit Frankreich“</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:11:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Ratssaal des Bad Honnefer Rathauses empfing stellvertretende Bürgermeisterin Annette Stegger (l.) 19 Schülerinnen und Schüler aus der Stadt St. Dié in Frankreich. An der Realschule St. Josef nehmen sie während ihres Aufenthalts in Deutschland teil am Unterricht und absolvieren in der übrigen freien Zeit ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Untergebracht sind sie bei Bad Honnefer Gastfamilien.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2austausch.jpg" title="„Lebendiger Austausch mit Frankreich“"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/2austausch.jpg" alt="„Lebendiger Austausch mit Frankreich“" width="460" /></a>Im Ratssaal des Bad Honnefer Rathauses empfing stellvertretende Bürgermeisterin Annette Stegger (l.) 19 Schülerinnen und Schüler aus der Stadt St. Dié in Frankreich. An der Realschule St. Josef nehmen sie während ihres Aufenthalts in Deutschland teil am Unterricht und absolvieren in der übrigen freien Zeit ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Untergebracht sind sie bei Bad Honnefer Gastfamilien.</p>
<p>Das Besondere ist, dass der Schüleraustausch der Realschule St. Josef in Bad Honnef und dem Collège St. Marie in St. Dié schon 1966 seinen Anfang nahm. Denise Labadie, die auch dieses Jahr wieder die französische Schülergruppe begleitete, hatte ihn mit ins Leben gerufen. Mit Stolz blickt sie auf die vergangenen Jahre, weil sie weiß, wie regelmäßig und lebendig der Austausch war, und dass durch ihn auch in der Zukunft wieder Kontakte geknüpft werden. Stellvertretende Bürgermeisterin Annette Stegger erklärte: „Die Freundschaft mit dem Nachbarland Frankreich hat eine lange Tradition in Bad Honnef. Der erste Kanzler der Bundesrepublik und Ehrenbürger Bad Honnefs Konrad Adenauer hat gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle die deutsch-französische Freundschaft gegründet.“ |eb</p>
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		<title>Ein Fest der Integration</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:11:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ehrengast der diesjährigen Maifeier der SPD Bad Honnef war der junge Landtagskandidat Denis Waldästl (2.v.l.). Er feierte mit den rund 1.000 Besuchern bei strahlendem Sonnenschein im Bad Honnefer Kurpark. Das Fest stand unter dem Motto: „Gegen Rechts – für die Vielfalt der Kulturen“. Bewusst hatten die Bad Honnefer Sozialdemokraten dieses Thema gewählt und zogen damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/3spd.jpg" title="Ein Fest der Integration"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/3spd.jpg" alt="Ein Fest der Integration" width="460" /></a>Ehrengast der diesjährigen Maifeier der SPD Bad Honnef war der junge Landtagskandidat Denis Waldästl (2.v.l.). Er feierte mit den rund 1.000 Besuchern bei strahlendem Sonnenschein im Bad Honnefer Kurpark. Das Fest stand unter dem Motto: „Gegen Rechts – für die Vielfalt der Kulturen“. Bewusst hatten die Bad Honnefer Sozialdemokraten dieses Thema gewählt und zogen damit Position gegen die Nazidemonstration in Bonn. Durch die Beteiligung zahlreicher internationaler Gruppen wurde die Maifeier zu einem „Fest der Integration und des friedlichen Miteinanders“ sagte Guido Leiwig (l.), Vorsitzender der SPD Bad Honnef. An zahlreichen Ständen gab es exotische Speisen. Ein buntes Bühnenprogramm mit internationaler Folklore zog die Zuschauer in seinen Bann. Eine Trommlergruppe aus dem Senegal tanzte mit den Kindern auf dem Rasen während die Erwachsenen begeistert dazu klatschten. Beeindruckend waren die gekonnten Kung-Fu-Demonstrationen der Schüler aus der asiatischen Kampfsportschule Siebengebirge. Ganz anders der Auftritt einer indischen Tänzerin. Sie verzauberte die Zuschauer mit ihren anmutigen Bewegungen. Zusammengehalten und eingerahmt wurde das Programm durch die fünfköpfige Band „Lassix“. Mit schwungvoller Rockmusik im lateinamerikanischen Stil sorgte sie den ganzen Nachmittag über für fröhliche Stimmung. |eb</p>
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		<title>„Alles in trockenen Tüchern“</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:10:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>

		<category><![CDATA[Bernhard Klein Straße]]></category>

		<category><![CDATA[Bürgermeisterin Wally Feiden]]></category>

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		<category><![CDATA[Montessori Kinderhaus gGmbH]]></category>

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		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>

		<category><![CDATA[Umbau- und Sanierungsarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bürgermeisterin Wally Feiden (l.) und Hansjörg Tamoj (m.), Geschäftsführer des Trägers, stellten im Rathaus die Pläne für die Umbau- und Sanierungsarbeiten des Parkkindergartens in der Bernhard-Klein-Straße vor.
Feiden erläuterte: „Ich bin sehr froh, dass die Sanierung und die künftige Unterbringung am bisherigen Standort in trockenen Tüchern ist, und ein langwieriger und schwieriger Prozess zu Ende gebracht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/3kindergarten.jpg" title="„Alles in trockenen Tüchern“"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/3kindergarten.jpg" alt="„Alles in trockenen Tüchern“" width="460" /></a>Bürgermeisterin Wally Feiden (l.) und Hansjörg Tamoj (m.), Geschäftsführer des Trägers, stellten im Rathaus die Pläne für die Umbau- und Sanierungsarbeiten des Parkkindergartens in der Bernhard-Klein-Straße vor.</p>
<p>Feiden erläuterte: „Ich bin sehr froh, dass die Sanierung und die künftige Unterbringung am bisherigen Standort in trockenen Tüchern ist, und ein langwieriger und schwieriger Prozess zu Ende gebracht wurde.“ Träger ist die Parkkindergarten Hagerhof integrative Montessori Kinderhaus gGmbH. Stadt Bad Honnef, Landschaftsverband Rheinland und Träger haben sich erfolgreich über die Maßnahmen geeinigt. Während der Umbauzeit von voraussichtlich neun Monaten zieht der Parkkindergarten in die Lohfelder Straße. Dort wurde ein neues städtisches Gebäude, das später einmal für die Unterbringung von Asylbewerbern vorgesehen ist, mit rund 400 qm Wohnfläche errichtet. Träger und die Mitarbeiterinnen des Kindergartens sind mit der vorübergehenden Unterbringung einverstanden. Geschäftsführer Hansjörg Tamoj führte aus, dass in drei bis vier Wochen mit dem Umzug des Kindergartens und anschließend mit der Sanierung des Standortes in der Bernhard- Klein-Straße begonnen wird. Nach Kernsanierung und energetischer Sanierung bekommt das Gebäude ein neues Dach, Anbauten und einen Aufzug. Vier Kindergartengruppen (zwei Regelgruppen und zwei integrative Gruppen) werden in den neugestalteten Kindergarten einziehen. Technischer Beigeordneter Bernd-Josef Vedders zeigte sich beeindruckt, dass sich alle Beteiligten mit Engagement zielorientiert zum Wohl der Kinder für dieses Projekt eingesetzt haben. Die Gesamtkosten wurden auf über 1,3 Mio. Euro beziffert. |eb</p>
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		<title>GASSI GEHEN: Politik und Verwaltung gefordert</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:10:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>

		<category><![CDATA[Dogstations]]></category>

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		<description><![CDATA[Hundehalter und die geliebten Vierbeiner haben es im Bad Honnefer Talbereich sehr schwer, da es keine vernünftigen Freilaufflächen gibt. Wer möchte schon seinen Hund entlang des Rheinufer an der Bahn und B42 frei laufen lassen, hier ist es nämlich seitens der Stadt Bad Honnef erlaubt. Ein sehr großes Problem sind aber die Hinterlassenschaften der Hunde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hundehalter und die geliebten Vierbeiner haben es im Bad Honnefer Talbereich sehr schwer, da es keine vernünftigen Freilaufflächen gibt. Wer möchte schon seinen Hund entlang des Rheinufer an der Bahn und B42 frei laufen lassen, hier ist es nämlich seitens der Stadt Bad Honnef erlaubt. Ein sehr großes Problem sind aber die Hinterlassenschaften der Hunde, da es immer noch viele Hundehalter gibt, die den Hundekot einfach liegen lassen und wegschauen. Diese Beobachtungen sind im Bereich der Innenstadt zu machen und besonders im Kurgarten und auf anderen Grünflächen. Nimmt man einige Hunde aus Rheinbreitbach und Königswinter dazu, so kann man sich vorstellen, wie oft ein großer Teil dieser Hunde alleine schon an den Ortsrändern der Stadt Bad Honnef ausgeführt werden. Ausführen bedeutet: 3 mal am Tag 1-2 Haufen Hundekot, davon wird ja nur ein kleiner Teil vom Hundehalter eingesammelt. Im Waldbereich bleibt der Kot allerdings liegen. In Selhof auf eben einem solchen Pfad in Richtung Eifelblick hat ein Selhofer Hundehalter gezeigt, dass es auch anders geht. Zunächst hat er auf einigen hundert Metern 4 Schubkarren Hundekot aufgesammelt. Dann hat er in Eigenregie Eimer mit Deckel aufgestellt mit dem eindeutigen Hinweis, den Hundekot darin zu entsorgen. In Bad Honnef sind 1.200 Hunde gemeldet (zuzüglich Dunkelziffer der illegalen Hunde), die Einnahmen an Hundesteuer beträgt pro Jahr 118.000 Euro. Mit diesen Zahlen sollten sich die Politiker für eine Zweckgebundene Verwendung der Hundesteuer einsetzen. Bisher ist es so, dass die Hundesteuer keinesfalls für das Wohl der Vierbeiner verwendet wird. Man kann mit dem Geld vernünftige „Dogstations“ an allen Wegen und Pfaden, die aus Bad Honnef rausführen, anlegen. Gerade diese kleinen Wege, die fussläufig in 30 Minuten gehbar sind, werden auf Deutsch gesagt „zugeschissen“, weil man da mal schnell Gassi gehen kann und keine Möglichkeit der Kotentsorgung hat. Weiterhin sollten sich die Politiker für den Ankauf einer geeigneten Auslauffläche bemühen und eine bessere Regelung für die Inselnutzung finden. Denn, es gibt im Bad Honnefer Talbereich ein ganz großes Problem: In der Stadt dürfen Hunde nur angeleint ausgeführt werden und da wo dann die Natur anfängt, ist Naturschutzgebiet und da müssen die Hunde ebenfalls angeleint sein. Es gibt keine Pufferzonen, z.B. der gesamte Selhofer Süden ist Privatbesitz und freilaufende Hunde sind auf Privatflächen nicht gestattet. Das gesamte Mucherwiesental ist ab der Schmelztalstraße Naturschutzgebiet, dort dürfen auch keine Hunde frei laufen. Wenn für die Hundehalter und die Vierbeiner von der Stadt Bad Honnef mehr getan würde, sind die Hundehalter sicher auch mit einer Erhöhung der Hundesteuer einverstanden, aber wohlgemerkt für eine zweckbebundene Verwendung. nk/bö</p>
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		<title>Wahl ohne Benachrichtigung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:10:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Wahlamt der Stadt Bad Honnef weist drauf hin, dass Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung zur Landtagswahl am 13. Mai 2012 verloren oder diese für ihren Gang ins Wahllokal vergessen haben, auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen können. Wenn eine Wahlbenachrichtigung im Wahllokal nicht vorgelegt werden kann und die Wählerin/ der Wähler dem Wahlvorstand persönlich nicht bekannt sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wahlamt der Stadt Bad Honnef weist drauf hin, dass Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung zur Landtagswahl am 13. Mai 2012 verloren oder diese für ihren Gang ins Wahllokal vergessen haben, auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen können. Wenn eine Wahlbenachrichtigung im Wahllokal nicht vorgelegt werden kann und die Wählerin/ der Wähler dem Wahlvorstand persönlich nicht bekannt sind, muss der Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Voraussetzung ist, dass die Wählerin/der Wähler im Wählerverzeichnis des Wahllokales aufgeführt sind. Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung verlegt oder verloren haben, können das für sie zuständige Wahllokal beim Wahlamt der Stadt Bad Honnef erfragen oder über den Wahllokalfinder im Internet unter <a href="http://www.bad-honnef.de" title="Link öffnet in neuem Fenster" target="_blank">www.bad-honnef.de</a> ermitteln. Wer keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, aber meint, wahlberechtigt zu sein, sollte sich umgehend, spätestens bis zum 11.05.2012, 18 Uhr, mit dem Wahlamt der Stadt Bad Honnef in Verbindung setzen. Auskünfte erteilt Gerrit Schöne-Warnefeld, Telefon 02224/184-151, E-Mail: <a href="mailto:gerrit.schoene-warnefeld@bad-honnef.de" title="E-Mail senden" target="_blank">gerrit.schoene-warnefeld@bad-honnef.de</a>. |eb</p>
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		<title>Fußball-Europameisterschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:09:58 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtverwaltung Bad Honnef appelliert an alle Fans, auch während der Zeit der Fußball- Europameisterschaft und den Spielen der deutschen Mannschaft keine Trompeten, Hupen, Rasseln, Vuvuzelas, Pauken oder ähnlich lärmintensive Instrumente zu gebrauchen. Auch beim Feiern sollten die Fußball-Anhänger nicht vergessen, dass andere durch die enorme Lautstärke dieser Geräte, trotz aller Toleranz und Mitfreude, erheblich belästigt werden und dass Arbeitnehmer/innen in Schichtbetrieben sowie Kinder auf eine ungestörte Nachtruhe dringend angewiesen sind. Die Fans werden eindringlich gebeten, auf den Straßen keinen Glasbruch, keine schnittkantigen Blechdosen oder sonstigen Unrat zu hinterlassen, um Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer nicht zu schädigen oder zu gefährden. Reinigungsarbeiten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen, oder unnötige Straßensperrungen können vermieden werden. |eb</p>
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		<title>Die Geschichte des „toten“ Rheinarms</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:09:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[VERKEHRSADER: „Die Arbeiten der Rheinstrombauverwaltung 1851-1900“ (Teil 2)
Vor einer Regulierung der Stromstrecke, ähnlich wie sie bei Brohl erfolgt war, mußte erst die Frage beantwortet werden, ob die Bucht von Oberwinter oder der alte Stromarm bei Honnef besser zur Ausbildung eines Schutzhafens geeignet wäre, da es keinen sicheren Winterschutzhafen zwischen Koblenz und Köln gab. Der erste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>VERKEHRSADER: „Die Arbeiten der Rheinstrombauverwaltung 1851-1900“ (Teil 2)</h2>
<p><a href="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/4altarm3.jpg" title="Die Geschichte des „toten“ Rheinarms"><img src="http://www.diebadhonnefer.de/wp-content/uploads/2012/05/4altarm3.jpg" alt="Die Geschichte des „toten“ Rheinarms" width="460" /></a>Vor einer Regulierung der Stromstrecke, ähnlich wie sie bei Brohl erfolgt war, mußte erst die Frage beantwortet werden, ob die Bucht von Oberwinter oder der alte Stromarm bei Honnef besser zur Ausbildung eines Schutzhafens geeignet wäre, da es keinen sicheren Winterschutzhafen zwischen Koblenz und Köln gab. Der erste Entwurf zu einem Hafen vor Honnef rührt vom Jahre 1856. Vergleichende Entwürfe und Berechnungen entschieden diese Frage endlich im Jahre 1887 zu Gunsten von Oberwinter, da die Anlage eines Schutzhafens bei Honnef eine umfangreiche Abgrabung der Insel Grafenwerth bedingt hätte. Die am linken Rheinufer bei Oberwinter vorhandene Bucht wurde von 1888 bis 1891 durch einen hochwasserfreien (+ 10 Meter Kölner Pegel) Damm von rund 800 Meter Länge abgeschlossen und hierdurch ein Sicherheitshafen von ca. 5 ha Größe gewonnen. Um die untere Einfahrt in den Hafen gefahrlos zu gestalten, wurden die vorhandenen Felsbänke mittels eines Parallelwerks und fünf Traversen an das linke Ufer bei Rolandseck angeschlossen und die Intervalle mit Kies ausgefüllt. Die Ausführungskosten betrugen 509220,79 Mark.</p>
<p>Die Insel Nonnenwerth lag auf etwa +20‘ (6,30 Meter) am Pegel und hatte unter dem Hochwasser von 1845 sehr gelitten, so dass im Jahre 1852 die untere Inselspitze am mittleren Arm durch ein Steinbanket und Abflachung des höheren Ufers befestigt wurde. Im Honnefer Arm wurde 1855 und 1856 etwa in der Mitte der Insel Grafenwerth eine zweite Coupirung in gleicher Höhe mit der oberen erbaut. Die Ufer unterhalb des Werkes wurden auf 35 Meter Länge gedeckt. Gleichzeitig mit dieser Ausführung wurde die Regulierung der ganzen Stromstrecke in Erwägung gezogen. Die Bergfahrt, die im linken Stromarm zwischen Nonnenwerth und Rolandseck hinaufging, fand an der oberen Spitze des Nonnenwerths ernste Schwierigkeiten, da hier ein Mittelgrund das Fahrwasser am linken Ufer sehr beengte und die Talschifffahrt, die im mittleren Stromarm ging, stieß kurz unterhalb der Stromspaltung auf den „Drachenfelser Grund“, der auch „Rhöndorfer Grund“ genannt wird. Übergroße Strombreiten waren in beiden Fällen die Folge gewesen, und je mehr die Ufer zurückwichen, desto mehr erhöhten sich die Kiessbänke. Nach vollem Abschluss des Honnefer Armes wurde ein besonders starkes Anwachsen des Rhöndorfer Grundes wahrgenommen und man beeilte sich daher hier zunächst weiterer Verwilderung des Stromes vorzubeugen. In den Jahren 1861 und 1862 wurde das rechte Rheinufer von der Mündung des Honnefer Armes ab mittels 16 Buhnen weit in den Strom vorgeschoben. Die Buhnen X und Xl erhielten 3,80 Meter breite vorgelegte Kopfschwellen zum Verbau der Auskolkungen und 27 bzw. 35 Meter lange Flügelwerke, um die Verlandungen, welche sich hier sofort bildeten, anzuschließen.</p>
<p>Im Jahre 1865 wurde am unteren Ende von Grafenwerth das 295 Meter lange Richtwerk in Packwerkkonstruktion und die sechs am mittleren Stromarm liegenden Buhnenköpfe erbaut, einerseits um dem Strom eine bessere Führung zu geben, andererseits um die Einfahrt zum Honnefer Arm vor weiterer Verlandung zu sichern.</p>
<p>In den Jahren 1866/1867 wurde an der unteren Spitze von Nonnenwerth bis zum sogenannten „Mühlstein“ ein 480 Meter langes Richtwerk erbaut, da sich hier am linken Ufer eine ausgedehnte Kiesablagerung gebildet hatte und demzufolge an der Inselspitze das Wasser vom linken Arm her scharf in den Hauptstromarm fiel. Hohe Wasserstände erschwerten diese Ausführung sehr, so dass die Arbeiten sich lange hinzogen und zu ihrer Durchführung die Herstellung einer liegenden Traverse in den linken Stromarm hinein nötig wurde. Da diese Traverse bis auf den gegenüber liegenden Sand reichte und die Schifffahrt durch den linken Stromarm bei Niedrigwasser sperrte, mussten im Jahre 1868 am Richtwerke noch zwei Buhnen, oberhalb der Traverse fünf Buhnen im linken Stromarm am unteren Ende von Nonnenwerth erbaut werden. Im Mai 1870 wurde dann am oberen Ende des Nonnenwerths ein 433 Meter langes Separationswerk begonnen und im Frühjahr 1872 beendet. Im Jahre 1873 wurde das Richtwerk am unteren Ende von Nonnenwerth auf +3,80 Meter am Pegel aufgehöht, da nach Ausführung des oberen Separationswerks über dasselbe ein starker Wassersturz eintrat. (Fortsetzung folgt)</p>
<p><em>Auszug aus „Die Arbeiten der Rheinstrombauverwaltung 1851-1900“ von Robert Jasmund*1 über die strombautechnischen Maßnahmen im Rheinabschnitt zwischen Oberwinter und Rhöndorf. Bearbeitet von Kuno Höhmann</em></p>
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