Festfinale zum 50sten Jubiläum der SFA
Oktober 31, 2008
AEGIDIENBERG: Am Jubiläumswochenende wurde das 1.000ste Mitglied gezählt
Was die Sportfreunde Aegidienberg (SFA) für den Ort bedeuten, brachte Bürgermeisterin Wally Feiden in ihrer Festrede zum 50-jährigen Jubiläum auf den Punkt: Sie geben Heimat und sie geben Aegidienberg ein Gesicht.Das ganze Jahr über hatten sich die sechs Abteilungen der Sportfreunde mit eigenen Festveranstaltungen in der Öffentlichkeit präsentiert. Das dreitätige Jubiläumsfinale war nicht nur für die inzwischen über 1.000 Mitglieder der Höhepunkt des Jahres, sondern bot den SFA auch die Gelegenheit, zusammen mit allen anderen Ortsvereinen und den Verbandsvertretern zu feiern. Die Reihe der Gratulanten war lang, die Glückwünsche und Geschenke herzlich: eine dicke, große Geburtstagskerze mit der Zahl 50 von Pfarrer Jürgen Erdmann,eigens für den SFA-Geburtstag komponierte Lieder des Kirchenchores Cäcilia unter seinem Dirigenten Sebastian Schwebig, ein kleines Stück Kunstrasen vom Kreisvorsitzenden des Fußballverbandes Mittelrhein, Guido Fuchs, als „Startkissen“ für den bald erhofften Rasenfußballplatz und immer wieder gern gesehene Umschläge mit Geldbeträgen.
Die SFA ihrerseits nutzten die Gelegenheit, verdienstvolle Mitglieder zu ehren: alle 12 Gründungsmitglieder, die noch dem Verein angehören, erhielten eine SFA-Uhr, es regnete goldene und silberne Verdienst- und Ehrennadeln, und es gab Kinogutscheine für besonders aktive jugendliche Helfer. Zu seiner großen Verblüffung und Überraschung wurde Heinz-Joachim Burger zum ersten Ehrenvorsitzenden der SFA ernannt.Er hatte die Sportfreunde nicht nur von 1984 bis 1994 geführt, sondern auch 1999 in einer schwierigen Situation erneut den Vorsitz für zwei Jahre übernommen, als kein Anderer zur Verfügung stand. Dass der Auftakt der Festveranstaltungen mit den Gratulationen und Ehrungen unterhaltsam und abwechslungsreich verlief, dafür sorgten nicht nur die kurzweiligen Ansprachen der Festredner und die musikalischen Auflockerungen durch die „Hot Shots“ und den Kirchenchor, sondern auch die lockere Moderation der Redakteurin des General-Anzeigers, Claudia Sülzen,die vergnüglichen Erzählungen des Gründungsmitgliedes Karl Leven und schließlich der karnevalistische Überraschungs-Auftritt des berühmten Bauchredners Klaus, der nicht nur seinem Affen Willi, sondern zum Jubel des Publikums im Saal schließlich auch Bürgermeisterin Wally Feiden und dem SFA-Vorsitzenden Claus Elbert seine respektlose (Bauch-) Stimme verlieh. Dem offiziellen Festauftakt am Freitag folgte eine lange Tanznacht am Samstag mit der wunderbaren Nice-Party- Band und Showtanz- Vorführungen der SFA-Tanzgruppen Mikados und Mosquitos sowie gekonnt gezeigten Kostproben der Tanzsportgruppe des Bad Honnefer Sportvereins TV-Eiche. Der Frühschoppen am Sonntag rundete das Festwochenende ab mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm, das nichts zu wünschen übrig ließ. Nach einem Totengedenken am Mahnmal vor der Kirche des Hl.Aegidius mit Bürgermeisterin Wally Feiden und dem SFAVorsitzenden Claus Elbert ging es mit klingendem Spiel erneut ins Bürgerhaus, wo das Tambourcorps TV-Eiche in seiner schmucken Formation, die Musikkapelle „Harmonie“ Windhagen mit mitreißenden Melodien von Marsch bis Musical und der Aegidienberger Männergesangverein mit Wein- und Liebesliedern für akustischen Genuss sorgten. Die SFAAerobic- Kids – 26 quirlige junge Damen zwischen 6 und 8 Jahren unter der Leitung von Cornelia Lutz – und die elegante Prinzengarde der KG Klääv Botz mit Trainerin Silvia Wintersberg in ihren südamerikanischen Glitzerkostümen ergänzten das Vergnügen auch fürs Auge. Für das leibliche Wohl sorgten alle drei Tage lang in bewährter Weise Rosi und Hubert Klein mit ihren Helfern. |eb
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