Jeden Samstag und Sonntag Frühstück im Chimära in der Bonner Altstadt

Gesichert

Dezember 9, 2011

Die Internationale Afghanistankonferenz 2011 ist vorbei und die Sicherheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte gewährleistet werden. Dies liegt in großem Maße an der vorbildlichen Zusammenarbeit aller Organisationen im polizeilichen und nicht-polizeilichen Bereich zwischen der Bundesstadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. „Die Gesamtplanung lebt von einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen; dies hat wieder sehr gut funktioniert“, freut sich Kreisdirektorin Annerose Heinze. Auch, wenn sich das Konferenzgeschehen im Wesentlichen in der Bundesstadt Bonn abgespielt hat, so fand doch ein Teil des Tagungs- und Aufenthaltsprogramm im Rhein-Sieg-Kreis statt: Die afghanische Delegation hatte ihr Domizil auf dem Petersberg und Tagungen und auch Arbeitsessen fanden dort statt. Das Amt für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises war deshalb schon seit Wochen mit der Planung der Konferenz beschäftigt. Die Kreisbrandmeister waren als Vertreter des Kreises direkt in das Lagezentrum der Bonner Polizei eingebunden, um im Ernstfall ohne Verzögerungen reagieren zu können; in der Kreisverwaltung selber wurde mit Herbert Arendt eigens ein Koordinator eingesetzt, der u.a. den Einsatzplan für die Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr – sprich Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst – ausarbeitete. Insgesamt etwa 300 Personen und 60 Fahrzeuge standen aus dem Rhein-Sieg-Kreis als Bereitschaft zur Verfügung. In diesem Zusammenhang wurden auch Planungen für einen evtl. Großschadensfall durchgeführt. Hier müssen beispielsweise Bereiche für Patientenablagen und Behandlungsplätze vorgehalten werden. |eb

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