Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Grüße von der Tankstelle

April 23, 2010

Für die vielen internationalen Studenten, Professoren und Mitarbeiter mit englischer Übersetzung.

Katharina Schreck, Auszubildene Fachangestellte für Medien- und InformationsdiensteSeit ich letzten Sommer von meinem Studienort Osnabrück nach Bad Honnef gezogen bin, hat mich das alte Tor, das den Campuseingang markiert, besonders fasziniert.
Oft bin ich daran vorbeigefahren und habe mich gefragt, was wohl hinter diesen alten Gemäuern steckt. Zunächst hielt ich das Gelände für ein Hotel – und wollte nicht glauben, dass ein (im Gegensatz zur Studentenstadt Osnabrück) so „verschlafenes Nest“ wie Bad Honnef ernsthaft eine Hochschulstadt sein könnte. Ich wurde eines Anderen belehrt – und lernte mit der Zeit genau diese vermeintlich verschlafene, familiäre Atmosphäre, in der das Studium hier statt findet, zu schätzen. Der kleine Rahmen, die vielen Kulturen und die Aufgeschlossenheit unserer Studenten gefällt mir sehr gut.
Auch die Arbeit in der Bibliothek, in der ich seit knapp vier Wochen meine Ausbildung als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste mache, fasziniert mich. Neben der Arbeit mit dem vorhandenen wissenschaftlichen Buchbestand haben die Studenten Zugriff auf verschiedene Datenbanken und somit Einblick in Millionen von Artikeln. Mit ihren Laptops können sie stundenlang in der hellen Bibliothek recherchieren und arbeiten. Damit die Entspannung nicht zu kurz kommt, haben wir auch ein Regal mit lesenswerten Romanen zum Schmökern – in den verschiedensten Sprachen versteht sich.
Auch das „verschlafene Nest“ entpuppte sich als lebenswert. Mit dem Rhein und dem Siebengebirge direkt vor der Haustür kann man auch nach Feierabend noch jede Menge erleben.

Greetings from the gas station

Ever since I moved from Osnabrück, where I did my studies, to Bad Honnef last summer, that old, charming archway which marks the gate to the campus has fascinated me. I’ve passed it often, wondering what might be behind the walls. First, I thought it must be a luxury hotel – and couldn’t believe, that a “one- horse town” like Bad Honnef (comparing it to Osnabrück, which is crowded with students) would have a university. Soon, I was told different – and now it’s this private, familial ambience of studies that I appreciate the most. Also, I like the different cultures that clash in the university and the open-mindedness of our students.
The library, where I started my apprenticeship about four weeks ago, fascinates me. Besides from working with the physical stock of academic books, the students can work with different databases, that the library has access to, and therefore can use millions of articles and journals online. They can sit and research with their notebooks in the bright atmosphere of the library for hours.
As every hard-working student needs some time of relaxing, we offer a shelf of readable novels to browse – of course in several languages like Spanish, English, Italian or French.
Even the “one-horse town” turned out to be quite liveable. Living next to the water on the one hand and some mountains on the other hand can be a good experience in your leisure-time.

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