Wild-Wochen im Chimära in der Bonner Altstadt

Hammerschläge für Menschenrechte

September 26, 2008

Hammerschläge für MenschenrechteStellvertretend für die vielen Besucherinnen und Besucher des diesjährigen Inselfestes „R(h)einspaziert“, die die Listen am Info-Stand von Amnesty International unterschrieben und damit die Freilassung eines politisch verfolgten chinesischen Menschenrechtlers forderten,nahm Thomas Hardwiga aus Bonn, den Dank der Honnefer Gruppe entgegen. Warum es ausgerechnet diesen Besucher „traf“ lag daran, dass diesmal am Stand von Amnesty nicht nur unterschrieben werden konnte, sondern auch Aktivitäten gefordert wurden.Während die kleineren Gäste symbolisch die Länder, in denen es immer noch die Todesstrafe gibt, in Form von Dosen vom Tisch fegten, die etwas älteren diese Länder auf einer Weltkarte mit Dartpfeilen beschießen konnten,wurden die Erwachsenen aufgefordert, den Menschenrechten mit Hammer und Nagel Nachdruck zu verleihen. Mit der Hammerspitze den Nagel komplett in den Baumstamm zu schlagen, gelang Thomas Herdwiga nach einem „Fehltreffer“ mit zwei Schlägen. Diese Leistung zeichnete ihn als „besten Hammerschläger für die Menschenrechte“ aus, und so konnte er,gemeinsam mit seiner Tochter Katharina, die versprochene Flasche Bordeaux-Sekt und einen Schirm, der symbolisch vor Menschenrechtsverletzungen schützen soll, in Empfang nehmen. Das Resümee des diesjährigen Inselfestes fiel für die Honnefer Gruppe Hammerschläge für Menschenrechte von Amnesty International wieder einmal sehr positiv aus,so konnten über 60 Unterschriften an die chinesische Regierung auf den Weg gebracht werden, wobei das Porto für die Briefe gleich mit gespendet wurde. |eb

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